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Reisender zwischen den Welten - Der britische Schriftsteller James Hamilton-Paterson |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Dienstag, 3. Nov 2026 16:05, (angekündigte Länge: 40:00)
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| Autor(en): | Helene Belndorfer Matthias Haydn |
| Produktion: | ORF 2009, ca. 40 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Seit knapp 20 Jahren wohnt der vielgereiste, britische Autor James Hamilton-Paterson zurückgezogen in Österreich. Am 6. November 2026 wird er 85 Jahre alt. Im Kachelofen seines einsamen Domizils am Rande des Salzkammerguts knistern die selbstgehackten Scheite. Der Literat im Exil und laut Eigendefinition 'Chronic Wanderer' James Hamilton-Paterson erinnert sich an Reisen quer über den Globus und drei Meilen tief auf den Meeresgrund, an die verschwundenen Landschaften seiner englischen Kindheit und an zeitweilige Heimaten auf fernen philippinischen Inseln und toskanischen Hügeln. Wie Kim, sein früher Kipling-Romanheld, spricht er die Sprache seines neuen Habitats und teilt einige der Schwächen - für Wirtshaus, Zirbenschnaps, Deix-Karikaturen und anderes. |
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Der vergessene Prozess: Japans Kriegsschuld, ein indischer Richter und die Anfänge des Völkerstrafrechts |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 3. Nov 2026 19:15, (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Paul Hildebrandt Cathrin Schmiegel | ||||||
| Produktion: | DLF 2025, 44 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Roman Ruthardt | ||||||
| Ton und Technik: Andreas Stoffels | |||||||
| Inhaltsangabe: | Vor 80 Jahren begann der Tokioter Kriegsverbrecherprozess. 28 Angeklagte standen vor Gericht. Richter Radhabinod Pal erkannte die Charta nicht an. Japans Rechte liest dies bis heute als Beweis für Japans Unschuld. Wer war dieser Mann? Am 29. April 1946 begann in Japan der Internationale Militärgerichtshof für den Fernen Osten, das Pendant zu Nürnberg. 28 wurden angeklagt, darunter Premier Hideki Tôjô, unter dessen Führung Japan einen Krieg führte, mit Millionen Toten. Elf internationale Richter entschieden über ihr Schicksal. Was wie Nürnberg ein Meilenstein der internationalen Strafgerichtsbarkeit sein sollte, wurde von Spannungen und Vorwürfen der Siegerjustiz überschattet. Der indische Richter Radhabinod Pal plädierte in einem Sondervotum für Freispruch. Bis heute nutzen rechte Bewegungen in Japan seine Person, um die Kriegsschuld in Frage zu stellen. Das Feature folgt Pals Spuren nach Nürnberg und Japan mit exklusivem Zugang zu Dokumenten. Es spricht mit Rechtsexperten und Bewunderern, auch Tôjôs Urenkel. Es fragt: Wer war Pal – und was verrät sein Votum über die Grenzen und Chancen des Völkerstrafrechts, das heute um Relevanz ringt? | ||||||
| Mitwirkende: |
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Hinter der Magenta-Fassade |
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| Sendetermine: | MDR Kultur - Dienstag, 3. Nov 2026 20:00, (angekündigte Länge: 60:00)
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| Autor(en): | Charly Kowalczyk |
| Auch unter dem Titel: | Die Telekom zwischen Rekordgewinn, Stellenabbau und Erschöpfung (Untertitel) |
| Produktion: | SWR 2026, ca. 55 Min. () - Feature |
| Inhaltsangabe: | Weit über 100.000 Arbeitsplätze hat die Telekom nach der Privatisierung 1995 allein in Deutschland abgebaut. Von damals 230.000 Beschäftigten sind aktuell noch rund 71.000 übrig geblieben. Eine erfolgreiche Transformation: aus der Deutschen Telekom ist ein Weltkonzern geworden. Umsätze und Gewinne steigen, seitdem das Unternehmen seine Geschäfte verstärkt im Ausland betreibt. Das hat Folgen für die Beschäftigten in Deutschland. Einerseits versucht der Konzern hierzulande weitere Mitarbeitende zum Ausstieg aus der Telekom zu motivieren, andererseits leiden viele der verbliebenen Beschäftigten an Überforderung und Burn-outs. Die Telekom verlagert Arbeitsplätze in großem Stil ins europäische Ausland - und immer häufiger auch nach Indien. Doch auch dort können sich die Beschäftigten nicht darauf verlassen, dass ihre Arbeitsplätze sicher sind. Entscheidend für die Konzernspitze ist stets die Kostenfrage. Wenn ein Tochterunternehmen des Konzerns qualifizierte Mitarbeitende zu günstigeren Gehältern anbietet, wird Beschäftigung in der Regel dorthin verlagert. Seit über 15 Jahren recherchiert der Autor zur Telekom und konnte sich dadurch Kontakte aufbauen und eine Innenansicht auf Deutschlands Rekordkonzern verschaffen. Für das aktuelle Radiofeature hat er mit Mitarbeiter*innen der Telekom, anonymen Quellen, ehemaligen Beschäftigten und Whistleblowern gesprochen. |
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Der Amokläufer |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 3. Nov 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Stefan Zweig | ||||||||||||||||||
| Produktion: | DLR 2006, 53 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||
| Regie: | Ulrike Brinkmann | ||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Christoph Prochnow | ||||||||||||||||||
| Komponist(en): | zeitblom | ||||||||||||||||||
| Schnitt: Hermann LeppichTon: Bernd FriebelRegieassistenz: Alice Elstner | |||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | 1912 auf dem Atlantik. Für die Lady im Sarg ist es die letzte Reise von Batavia nach Europa. Im Auftrag von Lord Hastings, der den plötzlichen Tod seiner jungen Frau restlos aufgeklärt wissen will, begleitet Privatdetektiv Livingston die Überfahrt. An Bord des Überseedampfers macht er den deutschen Arzt Dr. Brand ausfindig, der die Wahrheit wissen müsste, denn ihn hatte die sterbende Lady zu Hilfe gerufen. Welche tragischen Verstrickungen ihn jedoch mit dem Geheimnis der stolzen Schönen verbinden und bis zum Äußersten treiben, wird man dem Ehemann kaum erklären können. | ||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Black to the Future |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 3. Nov 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Manuel Gogos | ||||
| Auch unter dem Titel: | Ästhetik und Sound des Afrofuturismus (Untertitel) | ||||
| Produktion: | DLF 2024, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Regie: | Philippe Brühl | ||||
| Ton: Alexander Brennecke | |||||
| Inhaltsangabe: | Afrofuturismus ist eine eigene Ästhetik von People of Color, die postkoloniale Geschichte und Science-Fiction kombiniert. Welche „verrückten“ Visionen entwerfen schwarze Künstlerinnen und Künstler für eine Menschheit der Zukunft? Afrofuturistische Literatur entwirft alternative Zukünfte, wie William Hayashi in seiner „Darkside Trilogy“: Da leben Afroamerikaner schon lange vor der Mondlandung heimlich auf der „Dark Side oft the Moon“. In der Musik begann der Jazz-Prophet Sun Ra in den 1970er Jahren in seinen psychedelischen Bühnenshows, alt-ägyptische Astrologie mit einem zukünftigen Auszug der „Afronauten“ in den Weltraum zu verbinden. Heute wird Afrofuturismus Mainstream, wie in dem Hollywood-Blockbuster „Black Panther: Wakanda Forever“ von Ryan Coogler. Die deutsche Schauspielerin Florence Kasumba wurde darin als Weltraum-Kämpferin Ayo zum international gefeierten Star. Es war auch Zeit für eine schwarze Frau als afrotouristische Heldin. | ||||
| Mitwirkende: |
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