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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

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Was nach Stalins Terror von der Kultur in Belarus übrig blieb

Sendetermine: DLR - Samstag, 31. Okt 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 31. Okt 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Inga Lizengevic
Auch unter dem Titel: Die Lange Nacht der unerschossenen Gedichte (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Inga Lizengevic
Inhaltsangabe: Stalins Terror hat in den 1930er-Jahren zur Ermordung einer Generation von Autorinnen und Autoren in Belarus geführt. Aber ihre Gedichte leben noch!
Stalins „Säuberungen“ – die brutale Verfolgung und Ermordung von politischen Gegnern und Konkurrenten in den 1920er- und 1930er-Jahren in der Sowjetunion – beschränkte sich nicht auf die Zentren und auch nicht auf die politischen Kräfte, sondern zielte auf alle Institutionen und alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Auch auf die Kultur. Und gerade dort, wo Widerstand nicht nur künstlerischer oder politischer Natur, sondern womöglich noch Ausdruck eines regionalen kulturellen Selbstbewusstseins, Ausdruck einer anderen, nicht russischen Kultur war. Im August 1937 brennt tagelang ein Feuer im Innenhof des Geheimdienstgefängnisses in der belarussischen Hauptstadt Minsk. Der Geheimdienst verbrennt zahllose Manuskripte belarussischer Schriftsteller. Es beginnt, was Historiker den „Bluttunnel des Todes“ nennen – bis Dezember 1938 werden in Belarus mindestens zehntausend Menschen erschossen. Grausiger Höhepunkt ist die Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 1937, in der 132 Kulturschaffende und Wissenschaftler sterben, darunter 22 Schriftsteller: Lyriker, Prosaisten, Übersetzer, Kritiker – die Elite der Literaturszene. Die Nacht wird zum Schlusspunkt einer kurzen, hellen Aufbruchszeit: In den 1920er-Jahren war eine junge, selbstbewusste mehrsprachige belarussische Literatur entstanden, die sich europäischen Avantgarde-Strömungen geöffnet und mit neuen Formen experimentiert hatte. Im Wald von Kurapaty liegen bis heute die Leichen der Künstler, ihre Namen wurden aus der Literaturgeschichte getilgt – doch sie bleiben lebendig, bleiben (un)erschossen, denn in ihren Werken leben sie weiter. Einige überlebten tatsächlich, weil sie nicht als relevant galten, darunter vor allem Schriftstellerinnen. In Belarus ist die Erinnerung an sie noch heute Tabu. Noch heute muss Erinnerungskultur im Exil stattfinden. Die Lange Nacht bietet einen Einblick in dieses Kapitel europäischer Literatur- und Verfolgungsgeschichte.
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Frida Kahlo

Sendetermine: DLR - Samstag, 31. Okt 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Hans-Jürgen Schmitt
Auch unter dem Titel: Wie die Ikone Mexikos zur Kultfigur wurde (Untertitel)
Produktion: DLR 1996, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Frida Kahlo (1907 – 1954) ist in Mexiko – und nicht nur dort – allgegenwärtig. Auf Geldscheinen, in Museen, auf Taschen und T-Shirts. Die berühmte Künstlerin ist überall – und nahezu immer eine Schlagzeile wert. Warum fasziniert sie bis heute mehr denn je? Weil die Menschen die Erfahrung ihres leidvollen Lebens, die Frida mit so radikaler Ehrlichkeit darstellt und damit erlebbar macht, voller Mitgefühl nachvollziehen können: die universelle Schilderung von Schmerz, Liebe, und Identitätssuche.
Frida Kahlos Bilder wirken oft surreal und traumhaft, weil sie Schmerz, Gedanken und Gefühle mit magischen Symbolen zeigt. Sie selbst lehnte den Begriff der Surrealistin jedoch ab und sagte: „Ich habe keine Träume, ich habe meine eigene Realität gemalt.“ Tatsächlich war ihre Kunst auf die Wirklichkeit gerichtet, wenn auch ihre eigene, gelebte Wirklichkeit, geprägt durch körperliches Leiden und seelische Qualen, schonungslos und unmittelbar. Über ihre Malerei urteilte sie selbst: „Da meine Themen stets um meine Empfindungen, meinen Seelenzustand und die tiefsten Reaktionen kreisen, die das Leben in mir hervorrief, habe ich all dies oft in Selbstbildnissen umgesetzt. Sie waren der ehrlichste und wahrhaftigste Ausdruck dessen, was ich in mir und vor mir selbst empfand.“
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Das KünstlerInnen-Ehepaar Eva und Adele

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 31. Okt 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Günter Kaindlstorfer
Produktion: ORF 2024, 52 Min. (Stereo) - Feature
Tontechnik: Elmar Peinelt
Inhaltsangabe: Glamour-Look und kahlgeschorene Köpfe: Das sind die Markenzeichen von Eva und Adele. Wenn die Künstlerinnen, papageienhaft bunt gewandet, auf der Biennale von Venedig oder in ihrem Berliner Stamm-Supermarkt auftauchen - das ist immer großes Kino. Eva und Adele haben sich selbst vor 34 Jahren zum lebenden Kunstwerk erklärt.
Die queere Performance, wird von den KünstlerInnen mit hingebungsvoller Konsequenz durchgezogen. "Wir sind im Frühjahr 1991 mit einer Zeitmaschine aus der Zukunft in Berlin gelandet", erklärt Eva: "Unsere früheren Biographien haben wir vollständig ausgelöscht." Eva und Adele, das zeigt ein Rundgang im Atelier der beiden, verstehen sich nicht nur als Performance-Kreative, sie arbeiten auch mit verschiedenen Medien, in den Bereichen Malerei, Fotografie, Skulptur und Video. Einige der bedeutendsten Museen der Welt zeigen ihre Arbeiten, vom Museum 'Hamburger Bahnhof' in Berlin bis zum 'Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris'.
"Eva und Adele vereinen das Männliche und das Weibliche in sich", führt die Kuratorin Catherine Nichols aus: "Mit ihren Auftritten erinnern sie daran, dass jeder Mensch das Männliche und das Weibliche in sich trägt. Das tragen die beiden nach außen." Der Museumsmanager Alfred Weidinger ergänzt: "Ich kenne niemanden in der Kunstszene, der die beiden nicht liebt." Dabei geraten Eva und Adele in der 'wirklichen Welt' immer wieder in gefährliche Situationen. Oft geschieht es, dass die Künstlerinnen in der Öffentlichkeit beschimpft werden, manchmal setzt es auch körperliche Bedrohungen - oder es fliegen Flaschen, Dosen, Steine in ihre Richtung. "Wenn wir spüren, dass es gefährlich werden könnte, wechseln wir die Straßenseite", erklärt Adele. "Oder wir setzen ein offensives Lächeln auf und gehen den Menschen starken Schrittes entgegen. Bis jetzt hat das immer funktioniert, auch wenn es um uns herum manchmal richtig unangenehm geworden ist."
Mitwirkende:
Eva
Adele
Stephan Rehm
Rafael Schuchter
Hanna Victoria Bauer
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Spenden für Terror

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 31. Okt 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Niklas Eckert
Joseph Röhmel
Auch unter dem Titel: Wie deutsches Geld Islamisten finanziert (Untertitel)
Produktion: BR 2025, 48 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stefanie Ramb
Ton und Technik: Ruth-Maria Ostermann
Inhaltsangabe: Das selbst ausgerufene „Kalifat“ des "IS" ist militärisch längst besiegt. Aber der so genannte „Islamische Staat“ ist sehr aktiv. Terrorzellen und Sympathisanten verüben brutale Anschläge weltweit. IS-Anhängerinnen und Anhänger organisieren sich in Gefangenenlagern und indoktrinieren Kinder mit ihrer Ideologie.
Das nötige Geld dafür kommt per Spende auch aus Deutschland. Über ganz normale Banküberweisungen, Online-Bezahldienste oder Kryptowährungen fließt regelmäßig Geld in die Kassen islamistischer Terrorgruppen. Oft bleiben die Geldflüsse unbemerkt, weil es die deutschen Gesetze Ermittlern nicht einfach machen. Viele Spenden landen in Lagern, in denen IS-Anhänger sitzen. In manchen Fällen wollen die Spenderinnen und Spender vor allem Angehörige dort unterstützen.
Im Radiofeature geht es um verborgene Strukturen des „Islamischen Staats“. Eine Rückkehrerin erzählt, was die Terrororganisation mit den Spenden macht. Eine Großmutter spendet, weil sie laut eigener Aussage ihrem Enkel helfen will und landet vor Gericht.
Mitwirkende:
Christian Baumann
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HATELAND: Die Schill-Show

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 31. Okt 2026 13:30 Teil 4/6 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Nora Gantenbrink
Louis Klamroth
Auch unter dem Titel: Richter Gnadenlos (1. Teil)
Wahlkampf (2. Teil)
Sex, Drugs & Politik (3. Teil)
Showdown (4. Teil)
Back to Reality (5. Teil)
Was nun? (5. Teil)
Produktion: NDR/WDR 2026, 239 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Vor 25 Jahren schrieb Ronald Schill Hamburger Politikgeschichte. Am 23. September 2001 gelingt dem 'Richter Gnadenlos' ein überraschender Wahlerfolg: Mit einer rechtspopulistischen Law-and-Order-Kampagne kommt er in der Hansestadt mit an die Spitze der Politik und wird Innensenator und Zweiter Bürgermeister. Was auf den schnellen Aufstieg folgte, war ein ebenso spektakulärer Absturz, begleitet von Schlagzeilen und Skandalen.
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Folge (1/6): Richter Gnadenlos Wir tauchen ein in die Welt des Amtsrichters Ronald Schill in Hamburg. Seine harten Urteile treffen bei einigen einen Nerv, bringen Schill viel Aufmerksamkeit und bald auch den Namen #Richter Gnadenlos'. Doch der Widerstand gegen den jungen Richter wird immer größer.
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Folge (2/6): Wahlkampf Das Ende von 'Richter Gnadenlos' entfacht in Schill Kampfgeist: Er startet seine zweite Karriere und gründet eine eigene Partei. Als Underdog stürzt er sich in den Hamburger Wahlkampf. Dabei setzt er auf politische Feindbilder und einfache Antworten. Wie weit kommt er damit?
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Folge (3/6): Sex, Drugs & Politik Schill ist nun dort, wo er hinwollte: an der Macht. Er ist der neue Innensenator Hamburgs, macht aber immer wieder mit wilden Partys Schlagzeilen. Es kommen Gerüchte auf, dass der Hardliner Schill selbst Drogen nehmen könnte. Er bestreitet das, gerät aber zunehmend unter Druck.
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Folge (4/6): Showdown Der Erfolg bekommt Risse und die Konflikte um Ronald Schill werden größer. In Hamburg steuert seine politische Karriere auf einen Moment zu, der alles verändert. Schill überschreitet eine Grenze zu viel.
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Folge (5/6): Back to Reality Nach der Politik verschwindet Schill und startet seine dritte Karriere dort, wo ihn niemand erwartet hätte: im Reality-TV. Während Schill im TV-Container sitzt, feiern Rechtspopulisten in Deutschland Wahlerfolge. War Schill ein Sonderfall oder ein Vorbote?
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Folge (6/6): Was nun? Host Louis Klamroth diskutiert gemeinsam mit Politik-Journalistin Ann-Katrin Müller über den Aufstieg und Fall von Ronald Schill. Außerdem sprechen die beiden über die zurückliegenden Landtagswahlen sowie Fragen der Hörerinnen und Hörer.
Mitwirkende:
Louis Klamroth
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Dazwischen

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 31. Okt 2026 14:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Studierende Max Reinhardt
Produktion: ORF/Max Reinhardt Seminar 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Alice Elstner
Tongestaltung: Elmar Peinelt
Regieassistenz: Marie-Louise Fürnsinn
Inhaltsangabe: Kurzhörspiele von Studierenden des Max Reinhardt Seminars
"Wo immer Menschen zusammenkommen, schiebt sich die Welt zwischen sie, und im Zwischenraum, den sie bildet, zeigt sich, daß sie die Menschen ebensosehr miteinander verbindet wie sie voneinander trennt.", schrieb Hannah Arendt. Zwischen zwei Menschen kann ein ganzes Universum liegen. Zwischen einem Gedanken und einem ausgesprochenen Wort liegt manchmal ein Moment, der alles verändert.
Das Hörspiel 'Dazwischen' versammelt Kurzhörspiele, die sich auf ganz unterschiedliche Weise diesem Zwischenraum nähern. Die Studierenden des Max Reinhardt Seminars haben sich in Zusammenarbeit mit der Regisseurin und Lektorin Alice Elstner gefragt, wann und wo sie selbst das Dazwischen erlebt haben, und sie haben aus diesen Erfahrungen und Gedanken eigene Stücke entwickelt.
So erzählen die Hörstücke vom Wartezimmer, vom Fahren im Auto durch die Nacht und vom Warten auf einen Rückflug im Flughafenhotel - irgendwo zwischen Heimat und Fremde. Sie erzählen vom Zustand zwischen Wachsein und Schlaf, von Übergängen zwischen Leben und Tod, vom Moment vor einer Handlung, von der Unentschiedenheit zwischen dem organisierten erwachsenen Ich und einem chaotisch-kindlichen Selbst und von einem Zustand, in dem sich die Wahrnehmung verschiebt und die Wirklichkeit ihre Gewissheit verliert. Was geschehen ist, bleibt nur bruchstückhaft zugänglich, irgendwo zwischen Bewusstsein, Erinnerung und dem, was sich nicht erinnern lässt.
So unterschiedlich die Geschichten und Perspektiven sind, verbindet sie eine gemeinsame Frage: Was liegt eigentlich dazwischen? Denn das Dazwischen ist nicht greifbar. Es verweist immer auf etwas anderes als sich selbst und vielleicht sind wir gerade deshalb ständig darin: zwischen Menschen oder Orten, zwischen Entscheidungen, zwischen dem, was war, und dem, was kommt, zwischen dem Gesagten und dem Ungesagten.
Die Hörstücke laden dazu ein, genauer hinzuhören: auf die Pausen zwischen den Worten, auf die Verschiebungen und Brüche, auf das, was sich einer eindeutigen Antwort entzieht. Denn manchmal liegt das Entscheidende weder hier noch dort, sondern eben genau dazwischen oder um mit Hannah Arendt zu sprechen: "Aber dies Zwischen ist in seiner Ungreifbarkeit nicht weniger wirklich als die Dingwelt unserer sichtbaren Umgebung. Wir nennen diese Wirklichkeit das Bezugsgewebe menschlicher Angelegenheiten (...)."
Mitwirkende:
Diyar Agit
Vincent Busche
Florian Klingler
Felix Künzli
Antonie Lawrenz
Jan-Henri Müller
Arshia Pakdel
Elena Pfeiler
Leonie Pum
Julian Rohrmoser
Klaudia Sobota
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Zum 125. Geburtstag des Komponisten Szymon Laks

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 31. Okt 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Alexandra Maria Dielitz
Produktion: BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Seine Musik erzählt nichts von dem Grauen, das er in Auschwitz erlebte: Sein Stil ist geprägt von Leichtigkeit, Esprit und spielerischer Virtuosität: Polnische Folklore trifft auf Jazz-Rhythmen, Fugenkunst und neoklassische Ironie. Am 1. November 1901 in Warschau geboren, zog es Szymon Laks - wie so viele polnische Exil-Künstler - 1927 nach Paris. Während er sein Musikstudium am Conservatoire fortsetzte, jobbte er als Kaffeehausgeiger, Stummfilmbegleiter und Musiker auf einem Ozeandampfer. Als er sich endlich als Komponist einen Namen gemacht hatte, marschierten Hitlers Truppen durch den Arc de Triomphe. Szymon Laks wurde zunächst in ein französisches Zwischenlager, im Juli 1942 schließlich nach Auschwitz II - Birkenau deportiert. Als jüdischer Häftling 49.543 standen seine Überlebenschancen schlecht, doch als Musiker avancierte er zum Geiger, Arrangeur und Leiter der Lagerkappelle und überdauerte die Hölle der Vernichtung in dieser gleichsam "privilegierten" Stellung. "Und so oft hatte man mir gesagt, von Musik könne man nicht leben" - so sein lakonischer Kommentar in seinen Erinnerungen "Musik in Auschwitz". Letztlich war es das Interesse an diesem 1948 erstmals erschienenen und 1979 überarbeiteten Buch, das auch sein musikalisches Schaffen wieder in Erinnerung brachte. Alexandra Maria Dielitz unterhält sich mit André Laks, dem Sohn des Komponisten, und dem Musikwissenschaftler Frank Harders-Wuthenow, der sich um die Wiederentdeckung, Edition und Einspielung Veröffentlichung der Werke von Szymon Laks und anderer polnischer Komponisten verdient gemacht hat.
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Tiefe Wasser

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 31. Okt 2026 17:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Patricia Highsmith
Produktion: WDR 2005, 107 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Martin Zylka
Bearbeitung: Martin Zylka
Komponist(en): Pierre Oser
Regieassistenz: Claudia Kattanek
Besetzung: Ulrich Korn
Dramaturgie: Angela di Ciriaco-Sussdorff
Technische Realisation: Gertrudt Melcher
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Übersetzung: Nikolaus Stingl
Inhaltsangabe: Verleger Victor Van Allen kann die offen zur Schau getragenen Seitensprünge seiner jungen, schönen Frau Melinda nicht mehr ertragen. Auf der Party eines befreundeten Ehepaares ertränkt Victor den Barpianisten De Lisle unerkannt im Swimmingpool. Die medizinische Untersuchung kommt zu dem Befund, dass es ein Unfall war. Nur Melinda glaubt nicht an die Unschuld ihres Mannes, hat jedoch keine Beweise. Als Melinda sich einige Zeit später wegen des Bauunternehmers Cameron von Victor scheiden lassen will, bringt dieser den Konkurrenten in einem Steinbruch um. Die Leiche versenkt er in einem See. Verzweifelt behauptet Melinda, ihr Mann sei es gewesen, doch niemand in der Stadt glaubt ihr. Es wird immer deutlicher, dass hinter vorgeblicher bürgerlicher Normalität ein Abgrund klafft. Wie das Sprichwort sagt: "Stille Wasser ..."
Mitwirkende:
Erzähler Peter Fricke
Victor van Allen Rufus Beck
Melinda van Allen Irina Wanka
Trixi Carolina Kertz
Joel Nash Markus Scheumann
Horace Meller Peter Groeger
Mary Meller Astrid Meyerfeldt
Phil Cowans Daniel Werner
Evelyn Cowans Caroline Schreiber
Charley de Lisle Matthias Haase
Don Wilson Peer Augustinski
June Wilson Gisela Claudius
Mr. Cassell Georg B. Lenzen
Coroner Bernt Hahn
Mrs. MacPherson/Frau 1 Doris Plenert
Mr. Carpenter Philipp Schepmann
Pete Havermal Paul Faßnacht
Cameron Michael Lucke
Bryan Rider Till Firit
Polizist / Dr. Franklin Andreas Laurenz Maier
Links: Externer Link Homepage Pierre Oser
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Einhundertzweiundneunzig Tage

Sendetermine: DLR - Samstag, 31. Okt 2026 18:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lorenz Hoffmann
Auch unter dem Titel: Vom Sterben der Eltern (Untertitel)
Produktion: MDR 2022, 60 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Schnitt: Christian Grund
Ton: Holger Kliemchen
Regieassistenz: Dagmar Palowski
Inhaltsangabe: Ein Tumor in der rechten Hälfte der Lunge, bösartig und nicht operabel. Buchstäblich am Sterbebett der Mutter erfährt der Autor, dass auch sein Vater nur noch kurze Zeit zu leben haben wird. 192 Tage bleiben vom Tod der Mutter bis zum Tod des Vaters. Beide sterben an Krebs, beide zu Hause in der eigenen Wohnung. Und beide begleitet der Autor in ihren letzten Lebenstagen.
Aus radikal subjektiver Perspektive erzählt er von einem halben Jahr, in dem Ängste, Hoffnung, Liebe, Verzweiflung und Trauer einander überlagern. Er erzählt, wie sich in dieser Zeit die Beziehung zu seinen Eltern wandelt, von der Intimität und vom Elend des Sterbens, der Schwierigkeit sich zu verabschieden und vom Glück intensiv erfahrener Nähe.
Lorenz Hoffmann, Jahrgang 1974, ist in Salzwedel in der Altmark aufgewachsen. Er studierte Germanistik und Ostslawistik in Leipzig. Seit 2001 arbeitet er als Kulturpublizist, Feature- und Hörspielautor und Übersetzer für den Rundfunk der ARD, Hörbuch- und Buchverlage. Zuletzt entstanden: die Hörspielserie "Lutherland" (MDR 2017), das Feature "1984 - Ein Buch und seine Folgen" (MDR und RBB 2019), die "Lange Nacht über Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht", die "Lange Nacht über Theodor Fontane" (jeweils mit Hartmut Schade und Tobias Barth, DLF 2019), das Feature "In Lypowez - Ein ukrainisches Städtchen" (MDR 2020, mit Lars Meyer) und die "Lange Nacht über Zeugen des Holocaust" (DLF 2022, mit Lars Meyer).
Mitwirkende:
Petra Hartung
Nicoline Schubert
Corinna Waldbauer
Christian Gutowski
Matthias Hummitzsch
Lewia Fokkert
Linus Fokkert
Lorenz Hoffmann
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So ist das

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 31. Okt 2026 18:05, (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Jon Fosse
Produktion: NDR 2022, 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Giuseppe Maio
Komponist(en): Bo Wiget
Technische Realisation: Corinna Kammerer
Technische Realisation: Kai Schliekelmann
Regieassistenz: Julia Werth
Dramaturgie: Michael Becker
Übersetzung: Hinrich Schmidt-Henkel
Inhaltsangabe: So ist das, wenn man alt und gebrechlich ist: Jedes Erwachen gleicht einer Auferstehung. Die Glieder schmerzen, und allein sich im Bett aufzurichten ist eine Qual. Aus Gewohnheit betet der pflegebedürftige Maler, dessen morgendlichen Gedankenstrom Jon Fosse protokolliert, zwar das Vaterunser, aber welchen Sinn das haben soll, ist ihm mittlerweile unklar. Für seinen Monolog wurde Jon Fosse mit dem Ibsenpreis 2021 ausgezeichnet.
Mitwirkende:
Christian Redl
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Die hohle Nadel oder Der Schatz der Könige Frankreichs

Sendetermine: SWR Kultur - Samstag, 31. Okt 2026 19:04 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Maurice Leblanc
Auch unter dem Titel: Die Jugend des Arsène Lupin (Zusatz)
Produktion: SWR 2008, 130 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Sabine Grimkowski
Komponist(en): Helena Rüegg
Übersetzung: Erika Gebühr
Inhaltsangabe: Aus dem nächtlichen Salon von Schloss des Gesvres tönen plötzlich unheimliche Geräusche. Als die Tochter des Grafen und dessen Nichte Raymonde aus dem Fenster schauen, sehen sie draußen zwei Männer, die Gegenstände aus dem Haus schleppen. Ein dritter flieht mit leeren Händen, als die jungen Frauen Alarm schlagen. Er verschwindet spurlos. Untersuchungsrichter Filleul ist zunächst ratlos, denn scheinbar haben die Diebe nichts entwendet. Eine Lösung taucht erst zusammen mit einem erstaunlichen jungen Mann auf: Isidore Beautrelet. Der Gymnasiast kombiniert nicht nur, dass einige echte Rubens-Gemälde durch Kopien ersetzt worden sein müssen, er kommt auch bald auf den Mann, der hinter allem steckt Meisterdieb Arsène Lupin. Nun wittern die erfolgreichsten Ermittler ihre Chance: Zwei der stärksten Gegenspieler Lupins, Oberinspektor Ganimard und Detektiv Herlock Sholmes, hoffen auf Ruhm und Ehre. Doch die beiden werden entführt, genau wie Raymonde. Nur der junge Gymnasiast bleibt noch übrig. Und so wird er plötzlich zum Gegenspieler des legendären Diebes!

An der Küste der Normandie prallen nicht nur ein junges und ein altes Genie aufeinander, sondern die gesamte Weltgeschichte wird neu erklärt. Denn es geht um den berühmtesten Schatz Frankreichs und um ein Versteck, das seit Cäsar uneinnehmbar ist. Bis Arsène Lupin kommt.
Mitwirkende:
Erzähler Rüdiger Vogler
Arsène Lupin Samuel Weiss
Isidore Beautrelet Christoph Gawenda
Filleul Michael Tregor
Herlock Sholmes Walter Renneisen
Graf de Gesvres Achim Hall
Ganimard Felix Goeser
Raymonde de Saint-Véran: Caroline Junghanns Baron de Vélines Klaus Barner
Vater Beautrelet Bernhard Baier
Madame de Villemon Susana Fernandes-Genebra
Susanne de Gesvres Annabelle Leip
Charlotte Mandy Rudski
Links: Externer Link Homepage Helena Rüegg
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Die Pfefferkörner

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 31. Okt 2026 19:04 Teil 25/0, (angekündigte Länge: 30:00)
WDR 5 - Samstag, 31. Okt 2026 19:30 Teil 26/0, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Anja Jabs
Sebastian Stuertz
Produktion: NDR 2025, 646 Min. (Stereo) - Bearbeitung Film
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Sebastian Stuertz
Sandra Thormählen
Komponist(en): Mario Schneider
Technik: Jonas Teichmann
Inhaltsangabe: Kinderhörspiele mit spannenden Detektiv-Abenteuern aus der bekannten TV-Serie von ARD & KiKA. Mit cleveren Tricks lösen die fünf mutigen Pfefferkörner die Verbrechen der Stadt, jagen Räuber und Gangster, Gauner und Verbrecher und klären knifflige Kriminalfälle.
Teil 1: Die verschwundene Münze
Jasina ist mit einem Metalldetektor auf Schatzsuche. Plötzlich trifft sie ein harter Schlag auf den Hinterkopf und sie bricht ohnmächtig zusammen. An der Elbe wacht sie wieder auf und entdeckt auf ihrem Unterarm eine mit Filzstift gekrickelte Warnung. Die Pfefferkörner ermitteln in einem großen ungelösten Fall der Hamburger Kriminalgeschichte.
Teil 2: Die Kakao-Krake
Die Kakao-Krake In der Firma von Moritz' Vater Lars wird bei einer Kontrolle etwas Verdächtiges gefunden. Die Fahnder beschlagnahmen eine riesige Ladung Kakaobohnen und führen ihn in Handschellen ab. Irgendetwas kommt Moritz seltsam vor - und als die Pfefferkörner erfahren, dass es überhaupt keinen offiziellen Polizeieinsatz gegeben hat, ist klar, dass sie auf eigene Faust ermitteln müssen.
Teil 3: Geheime Wahrheiten
Auf Djamilas Imbiss wurde ein Farbanschlag verübt. Schnell haben die Pfefferkörner einen ersten Verdacht: am Vorabend hatten sich Jungs über das syrische Essen lustig gemacht, ohne jedoch mit Djamilas Schlagfertigkeit zu rechnen. Wollten sie sich rächen? Jasina ermittelt als Reporterin der Schülerzeitung. Bei einem Interview stößt sie auf einen Hinweis, der einen der Nachwuchskicker mit dem Anschlag in Verbindung bringt.
Teil 4: Vertrauensprobe
Leo trifft in einem abgelegenen Hinterhof einen Typen, an den sie ihr Fahrrad verkaufen möchte. Als die Polizei überraschend auftaucht, ergreifen beide die Flucht. Der angebliche Käufer fährt auf Leos Fahrrad davon, Leo rettet sich ins HQ. Die Pfefferkörner schmieden einen riskanten Plan, um den Fahrraddieb in eine Falle zu locken.
Teil 5: Verzockt
Es gibt Hinweise darauf, dass Amys Mama Mira auf dubiosen Seiten im Netz um mehrere Tausend Euro gepokert hat. Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnte Mira als Polizistin ernsthafte Schwierigkeiten bekommen – keine Frage also, dass Amy und Moritz alles daran setzen, die Unschuld ihrer Mutter zu beweisen. Das gesamte Pfefferkörner-Team zieht alle Ermittlungsregister.
Teil 6: Nachbars Garten
In der großen Pause rennt Joscha völlig panisch und orientierungslos vor ein Auto. Was war los mit ihm? Und warum durchsucht Tom daraufhin den Rucksack von Joscha? Jasina kann im Mülleimer auf dem Schulhof einen Beweis sicherstellen, der die Pfefferkörner in einen Schrebergarten führt. Als im Laufe der Ermittlungen dann auch noch Amy verschwindet, ist klar, dass irgendetwas in dieser Kleingartenkolonie nicht mit rechten Dingen zugeht …
Teil 7: Best Friends Forever
Auf dem Parkplatz vor Amys Sportverein wird der Katalysator von Lars Auto gestohlen. Wie konnte das passieren – und wer braucht so ein Teil? Amy und ihre beste Freundin Nika können filmen, wie sich ein Pärchen an weiteren Autos zu schaffen macht. Als die Täter sie bemerken, beginnt eine wilde Verfolgungsjagd – und sie nehmen Amy und Nika die Handys ab. Doch warum möchte Nika die Diebe nicht anzeigen?
Teil 8: Alles nur Fake
Leo bessert ihr Taschengeld mit Austragen von Werbezetteln auf – gibt es vielleicht eine lukrativere und schnellere Möglichkeit an Geld zu kommen? Sie braucht das Geld dringend und lässt sich auf einen betrügerischen Deal ein. Das Pfefferkörner-Team kommt dahinter und versucht, Leo zu warnen. Doch Leo hat ihnen nicht die Wahrheit über sich und ihre Familie erzählt. Als die Lüge schließlich auffliegt, sind die Pfefferkörner so enttäuscht, dass sie nichts mehr mit ihr zu tun haben wollen.
Teil 9: Die Öl-Mafia
Bei Djamila geht eine merkwürdige Lieferung ein: Kartons voll mit teurem Bio-Olivenöl. Wer ist der Absender der vielen Kartons, die Djamila nicht zurückgeben darf? Warum kostet das Öl so viel Geld? Warum schmeckt es so ekelig? Und was hat Giovanni, der Wirt eines benachbarten Restaurants damit zu tun?
Teil 10: Spätfolgen
Der Achtklässler Tjelle Gernhard hat sich auf der Schultoilette eingeschlossen: Ein älterer Schüler hat ihm Hose und Handy abgenommen. Und das ist noch nicht alles: Wenig später wird er verdächtigt, eine Bombendrohung ans Schulsekretariat geschickt zu haben. Hakim ist der Einzige, der an seine Unschuld glaubt. Die Speicherstadt-Detektive decken ein Geflecht aus Betrug, Mobbing und Erpressung auf, in dem Tjelles Mutter eine zentrale Rolle spielt …
Teil 11: Die einzige Chance
Amy findet eine Plastikkarte mit Glitzeranhänger in einem Straßengulli. Sie ahnt nicht, welchen kostbaren Fund sie in den Händen hält. Offenbar handelt es sich um eine Schlüsselkarte – doch zu welchem Gebäude und zu welcher Tür passt sie? Eine spannende Ermittlung gegen die Zeit: es geht nämlich um das Leben von Miriam.
Teil 12: Blackout
Swoosh: kein Strom mehr in Hamburg. Amys Hörgeräte lassen sich nicht mehr aufladen und die Akkus der Handys sind auch schnell leer. Die Polizei sucht nach einem jungen Tatverdächtigen. Als dieser wenig später im Hauptquartier der Pfefferkörner Deckung sucht, ist nicht nur Moritz entsetzt. Hakim kennt den Täter, und nicht alle Pfefferkörner sind mit im Boot, als er gemeinsam mit Jasina die Ermittlungen aufnimmt.
Teil 13: Stinkbombe
Hakim wird morgens vor der Schule von hinten niedergeschlagen. Zeitgleich findet ein Stinkbomben-Anschlag in der Eingangshalle der Schule statt. Die sogenannte „Eulenspiegel-Bande“ filmt die Reaktion des Hausmeisters und veröffentlicht das Video auf ihrem Prank-Channel. Die Pfefferkörner glauben an einen Zusammenhang zwischen den Taten und beginnen mit ihren Ermittlungen. Dabei müssen sie mit dem Hausmeister, der mit den Schülern auf Kriegsfuß steht, zusammenarbeiten.
Teil 14: Plan Albatros
Um diesen Fall zu lösen, benötigen die Detektive dringend Unterstützung und bitten deshalb die ehemaligen Pfefferkörner um Hilfe. Dafür wendet Amy einen Trick an, den sie aus dem legendären Übergabe-Buch, das von Pfefferkörner-Generation zu Pfefferkörner-Generation geht, kennt.
Teil 15: Giftige Angelegenheit
Eigentlich ist es immer herrlich still und chillig im Wald – doch dieses Mal ist es anders: warum läuft Pepper weg? Als Amy ihn zum Glück schnell wieder findet ist sofort klar, dass die Pfefferkörner einen neuen Fall haben. Und was hat Hakims Vater mit allem zu tun und steckt er mit Verbrechern unter einer Decke?
Teil 16: Der Einbruch
Es ist wirklich ein richtiges Schmuckstück, auf das Mira für eine Nacht aufpassen soll. Und unter Nachbarn hilft man sich ja gerne. Doch so harmlos, wie es scheint, ist es nicht: diese Skulptur sorgt für ein totales Chaos und einen neuen spannenden Fall für das Pfefferkörner-Team.
Teil 17: Fakt oder Fake
Moritz ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hilft einem Mann in Not. Über Nacht wird er dadurch zum Star an der Schule. Dann tauchen aber Informationen über ihn auf, die ihn schwer belasten, die Leo richtig sauer machen und das Detektiv-Team vor einen kniffligen Fall stellen.
Teil 18: Entführt
Ein Fall mit Kidnappern, die richtig fies sind und einer Verfolgungsjagd auf einem Hausboot. Das Detektivteam muss richtig gut ermitteln, um diesen Fall zu lösen – es kommt nämlich alles anders: wer sind denn jetzt eigentlich die Täter?
Teil 19: Leinen los!
Jasina verbringt die Ferien in Hamburg und gerät dabei in eine gefährliche Lage. Sie reagiert schnell und verhindert damit eine große Katastrophe. Wer hat einen Grund dafür, einen so großen Schaden anzurichten? Auf ihr Detektiv-Team kann Jasina dieses Mal leider nicht zählen.
Teil 20: Die falsche Vermieterin
Endlich ist Leo’s Mutter Kim wieder da und eine passende Wohnung ist auch schon gefunden. Aber irgendetwas stimmt nicht: warum ist Leo’s Sparschwein geplündert? Und warum tut Kim so geheimnisvoll?
Teil 21: Muskeln um jeden Preis
Kann es sein, dass Fitness-Training so richtig gut tut und so richtig stark macht? Hakim findet schon. Außerdem lernt er dabei auch noch neue coole Leute kennen. Warum nörgeln seine Freunde aus dem Detektiv-Team denn nur an allem so herum?
Teil 22: Leos Vater
Mit Leo’s Vater gibt es immer Ärger. Was wohl dieses Mal wieder passiert? Und prompt verschafft er den Pfefferkörnern einen neuen Fall: Dabei wird es in einem Hinterhof so richtig brenzlig.
Teil 23: Das Geisterhaus
Eigentlich doch total klar: es gibt keine Geister. Aber wenn trotzdem alles darauf hindeutet? Hinter dieses Geheimnis wollen die Pfefferkörner ganz dringend kommen: was ist los in Tante Gordys Haus?
Teil 24: Peking-Kracher
Es ist immer wieder toll im Hamburger Hafen. Diese riesigen Schiffe! Bei einigen von ihnen darf man als Besucher sogar an Bord gehen. Als Jasina sich während einer Schiffsführung unter Deck umschaut, kommt sie einem großen Verbrechen auf die Spur und gerät dabei in Gefahr.
Teil 25: Der Shutdown
Sie sind selbstgemacht, bio und angeblich richtig lecker: seit neuestem werden Gummibärchen in kleinen Tütchen an der Schule angeboten. Irgendetwas stimmt aber nicht oder warum sind die Pfefferkörner hinter der Verkäuferin her?
Teil 26: Der gestohlene Adler
Die 13. Generation der Pfefferkörner verabschiedet sich und übergibt an die neuen Detektive. Vorher wird es aber noch einmal richtig aufregend und spannend. Seid bei dem letzten Fall von Jasina, Hakim, Amy, Moritz und Leo dabei! Und die Neuen lernt Ihr hier auch schon kennen.
Mitwirkende:
Jasina Sophia Grande
Hakim Mads Albatros
Moritz Jan Friedrichsen
Amy Melody Rose
Leo Charlotte Farhadi
Lars Tim Ehlert
Djamila Meryem Moutaoukkil
Zoya Meryem Ebru Öz
Nazia Ipek Özgen
Cleo Lotta
Mira Zandile Darko
Aaron Louis von Klipstein
Guido Seeger Eric Langner
Molly Ott Christiane Filla
Erzählerin Leonie Landa
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Die Pfefferkörner

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 31. Okt 2026 19:04 Teil 25/0, (angekündigte Länge: 30:00)
WDR 5 - Samstag, 31. Okt 2026 19:30 Teil 26/0, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Anja Jabs
Sebastian Stuertz
Produktion: NDR 2025, 646 Min. (Stereo) - Bearbeitung Film
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Sebastian Stuertz
Sandra Thormählen
Komponist(en): Mario Schneider
Technik: Jonas Teichmann
Inhaltsangabe: Kinderhörspiele mit spannenden Detektiv-Abenteuern aus der bekannten TV-Serie von ARD & KiKA. Mit cleveren Tricks lösen die fünf mutigen Pfefferkörner die Verbrechen der Stadt, jagen Räuber und Gangster, Gauner und Verbrecher und klären knifflige Kriminalfälle.
Teil 1: Die verschwundene Münze
Jasina ist mit einem Metalldetektor auf Schatzsuche. Plötzlich trifft sie ein harter Schlag auf den Hinterkopf und sie bricht ohnmächtig zusammen. An der Elbe wacht sie wieder auf und entdeckt auf ihrem Unterarm eine mit Filzstift gekrickelte Warnung. Die Pfefferkörner ermitteln in einem großen ungelösten Fall der Hamburger Kriminalgeschichte.
Teil 2: Die Kakao-Krake
Die Kakao-Krake In der Firma von Moritz' Vater Lars wird bei einer Kontrolle etwas Verdächtiges gefunden. Die Fahnder beschlagnahmen eine riesige Ladung Kakaobohnen und führen ihn in Handschellen ab. Irgendetwas kommt Moritz seltsam vor - und als die Pfefferkörner erfahren, dass es überhaupt keinen offiziellen Polizeieinsatz gegeben hat, ist klar, dass sie auf eigene Faust ermitteln müssen.
Teil 3: Geheime Wahrheiten
Auf Djamilas Imbiss wurde ein Farbanschlag verübt. Schnell haben die Pfefferkörner einen ersten Verdacht: am Vorabend hatten sich Jungs über das syrische Essen lustig gemacht, ohne jedoch mit Djamilas Schlagfertigkeit zu rechnen. Wollten sie sich rächen? Jasina ermittelt als Reporterin der Schülerzeitung. Bei einem Interview stößt sie auf einen Hinweis, der einen der Nachwuchskicker mit dem Anschlag in Verbindung bringt.
Teil 4: Vertrauensprobe
Leo trifft in einem abgelegenen Hinterhof einen Typen, an den sie ihr Fahrrad verkaufen möchte. Als die Polizei überraschend auftaucht, ergreifen beide die Flucht. Der angebliche Käufer fährt auf Leos Fahrrad davon, Leo rettet sich ins HQ. Die Pfefferkörner schmieden einen riskanten Plan, um den Fahrraddieb in eine Falle zu locken.
Teil 5: Verzockt
Es gibt Hinweise darauf, dass Amys Mama Mira auf dubiosen Seiten im Netz um mehrere Tausend Euro gepokert hat. Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnte Mira als Polizistin ernsthafte Schwierigkeiten bekommen – keine Frage also, dass Amy und Moritz alles daran setzen, die Unschuld ihrer Mutter zu beweisen. Das gesamte Pfefferkörner-Team zieht alle Ermittlungsregister.
Teil 6: Nachbars Garten
In der großen Pause rennt Joscha völlig panisch und orientierungslos vor ein Auto. Was war los mit ihm? Und warum durchsucht Tom daraufhin den Rucksack von Joscha? Jasina kann im Mülleimer auf dem Schulhof einen Beweis sicherstellen, der die Pfefferkörner in einen Schrebergarten führt. Als im Laufe der Ermittlungen dann auch noch Amy verschwindet, ist klar, dass irgendetwas in dieser Kleingartenkolonie nicht mit rechten Dingen zugeht …
Teil 7: Best Friends Forever
Auf dem Parkplatz vor Amys Sportverein wird der Katalysator von Lars Auto gestohlen. Wie konnte das passieren – und wer braucht so ein Teil? Amy und ihre beste Freundin Nika können filmen, wie sich ein Pärchen an weiteren Autos zu schaffen macht. Als die Täter sie bemerken, beginnt eine wilde Verfolgungsjagd – und sie nehmen Amy und Nika die Handys ab. Doch warum möchte Nika die Diebe nicht anzeigen?
Teil 8: Alles nur Fake
Leo bessert ihr Taschengeld mit Austragen von Werbezetteln auf – gibt es vielleicht eine lukrativere und schnellere Möglichkeit an Geld zu kommen? Sie braucht das Geld dringend und lässt sich auf einen betrügerischen Deal ein. Das Pfefferkörner-Team kommt dahinter und versucht, Leo zu warnen. Doch Leo hat ihnen nicht die Wahrheit über sich und ihre Familie erzählt. Als die Lüge schließlich auffliegt, sind die Pfefferkörner so enttäuscht, dass sie nichts mehr mit ihr zu tun haben wollen.
Teil 9: Die Öl-Mafia
Bei Djamila geht eine merkwürdige Lieferung ein: Kartons voll mit teurem Bio-Olivenöl. Wer ist der Absender der vielen Kartons, die Djamila nicht zurückgeben darf? Warum kostet das Öl so viel Geld? Warum schmeckt es so ekelig? Und was hat Giovanni, der Wirt eines benachbarten Restaurants damit zu tun?
Teil 10: Spätfolgen
Der Achtklässler Tjelle Gernhard hat sich auf der Schultoilette eingeschlossen: Ein älterer Schüler hat ihm Hose und Handy abgenommen. Und das ist noch nicht alles: Wenig später wird er verdächtigt, eine Bombendrohung ans Schulsekretariat geschickt zu haben. Hakim ist der Einzige, der an seine Unschuld glaubt. Die Speicherstadt-Detektive decken ein Geflecht aus Betrug, Mobbing und Erpressung auf, in dem Tjelles Mutter eine zentrale Rolle spielt …
Teil 11: Die einzige Chance
Amy findet eine Plastikkarte mit Glitzeranhänger in einem Straßengulli. Sie ahnt nicht, welchen kostbaren Fund sie in den Händen hält. Offenbar handelt es sich um eine Schlüsselkarte – doch zu welchem Gebäude und zu welcher Tür passt sie? Eine spannende Ermittlung gegen die Zeit: es geht nämlich um das Leben von Miriam.
Teil 12: Blackout
Swoosh: kein Strom mehr in Hamburg. Amys Hörgeräte lassen sich nicht mehr aufladen und die Akkus der Handys sind auch schnell leer. Die Polizei sucht nach einem jungen Tatverdächtigen. Als dieser wenig später im Hauptquartier der Pfefferkörner Deckung sucht, ist nicht nur Moritz entsetzt. Hakim kennt den Täter, und nicht alle Pfefferkörner sind mit im Boot, als er gemeinsam mit Jasina die Ermittlungen aufnimmt.
Teil 13: Stinkbombe
Hakim wird morgens vor der Schule von hinten niedergeschlagen. Zeitgleich findet ein Stinkbomben-Anschlag in der Eingangshalle der Schule statt. Die sogenannte „Eulenspiegel-Bande“ filmt die Reaktion des Hausmeisters und veröffentlicht das Video auf ihrem Prank-Channel. Die Pfefferkörner glauben an einen Zusammenhang zwischen den Taten und beginnen mit ihren Ermittlungen. Dabei müssen sie mit dem Hausmeister, der mit den Schülern auf Kriegsfuß steht, zusammenarbeiten.
Teil 14: Plan Albatros
Um diesen Fall zu lösen, benötigen die Detektive dringend Unterstützung und bitten deshalb die ehemaligen Pfefferkörner um Hilfe. Dafür wendet Amy einen Trick an, den sie aus dem legendären Übergabe-Buch, das von Pfefferkörner-Generation zu Pfefferkörner-Generation geht, kennt.
Teil 15: Giftige Angelegenheit
Eigentlich ist es immer herrlich still und chillig im Wald – doch dieses Mal ist es anders: warum läuft Pepper weg? Als Amy ihn zum Glück schnell wieder findet ist sofort klar, dass die Pfefferkörner einen neuen Fall haben. Und was hat Hakims Vater mit allem zu tun und steckt er mit Verbrechern unter einer Decke?
Teil 16: Der Einbruch
Es ist wirklich ein richtiges Schmuckstück, auf das Mira für eine Nacht aufpassen soll. Und unter Nachbarn hilft man sich ja gerne. Doch so harmlos, wie es scheint, ist es nicht: diese Skulptur sorgt für ein totales Chaos und einen neuen spannenden Fall für das Pfefferkörner-Team.
Teil 17: Fakt oder Fake
Moritz ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hilft einem Mann in Not. Über Nacht wird er dadurch zum Star an der Schule. Dann tauchen aber Informationen über ihn auf, die ihn schwer belasten, die Leo richtig sauer machen und das Detektiv-Team vor einen kniffligen Fall stellen.
Teil 18: Entführt
Ein Fall mit Kidnappern, die richtig fies sind und einer Verfolgungsjagd auf einem Hausboot. Das Detektivteam muss richtig gut ermitteln, um diesen Fall zu lösen – es kommt nämlich alles anders: wer sind denn jetzt eigentlich die Täter?
Teil 19: Leinen los!
Jasina verbringt die Ferien in Hamburg und gerät dabei in eine gefährliche Lage. Sie reagiert schnell und verhindert damit eine große Katastrophe. Wer hat einen Grund dafür, einen so großen Schaden anzurichten? Auf ihr Detektiv-Team kann Jasina dieses Mal leider nicht zählen.
Teil 20: Die falsche Vermieterin
Endlich ist Leo’s Mutter Kim wieder da und eine passende Wohnung ist auch schon gefunden. Aber irgendetwas stimmt nicht: warum ist Leo’s Sparschwein geplündert? Und warum tut Kim so geheimnisvoll?
Teil 21: Muskeln um jeden Preis
Kann es sein, dass Fitness-Training so richtig gut tut und so richtig stark macht? Hakim findet schon. Außerdem lernt er dabei auch noch neue coole Leute kennen. Warum nörgeln seine Freunde aus dem Detektiv-Team denn nur an allem so herum?
Teil 22: Leos Vater
Mit Leo’s Vater gibt es immer Ärger. Was wohl dieses Mal wieder passiert? Und prompt verschafft er den Pfefferkörnern einen neuen Fall: Dabei wird es in einem Hinterhof so richtig brenzlig.
Teil 23: Das Geisterhaus
Eigentlich doch total klar: es gibt keine Geister. Aber wenn trotzdem alles darauf hindeutet? Hinter dieses Geheimnis wollen die Pfefferkörner ganz dringend kommen: was ist los in Tante Gordys Haus?
Teil 24: Peking-Kracher
Es ist immer wieder toll im Hamburger Hafen. Diese riesigen Schiffe! Bei einigen von ihnen darf man als Besucher sogar an Bord gehen. Als Jasina sich während einer Schiffsführung unter Deck umschaut, kommt sie einem großen Verbrechen auf die Spur und gerät dabei in Gefahr.
Teil 25: Der Shutdown
Sie sind selbstgemacht, bio und angeblich richtig lecker: seit neuestem werden Gummibärchen in kleinen Tütchen an der Schule angeboten. Irgendetwas stimmt aber nicht oder warum sind die Pfefferkörner hinter der Verkäuferin her?
Teil 26: Der gestohlene Adler
Die 13. Generation der Pfefferkörner verabschiedet sich und übergibt an die neuen Detektive. Vorher wird es aber noch einmal richtig aufregend und spannend. Seid bei dem letzten Fall von Jasina, Hakim, Amy, Moritz und Leo dabei! Und die Neuen lernt Ihr hier auch schon kennen.
Mitwirkende:
Jasina Sophia Grande
Hakim Mads Albatros
Moritz Jan Friedrichsen
Amy Melody Rose
Leo Charlotte Farhadi
Lars Tim Ehlert
Djamila Meryem Moutaoukkil
Zoya Meryem Ebru Öz
Nazia Ipek Özgen
Cleo Lotta
Mira Zandile Darko
Aaron Louis von Klipstein
Guido Seeger Eric Langner
Molly Ott Christiane Filla
Erzählerin Leonie Landa
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Die Brüder Grimm - Kriminalakte 21:

Der kopflose Reiter

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 31. Okt 2026 20:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Viviane Koppelmann
Produktion: hr 2026, ca. 170 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Viviane Koppelmann
Komponist(en): Peter Harrsch
Ton und Technik: Falk Bittner
Ton und Technik: Peter Harrsch
Inhaltsangabe: Die Brüder Grimm und ihre tapferen Verbündeten haben sich als Verbrechensaufklärer im Königreich Westphalen unentbehrlich gemacht. Nun werden sie auf die Lösung scheinbar paranormaler Phänomene angesetzt.
Die politische Lage im Deutschen Reich ist angespannt: Freikorpstruppen rüsten sich für den Kampf gegen Napoleons Armee. Zeitgleich werden die Brüder Grimm und ihr Ermittlerteam auf Befehl des Kaisers in die Provinz geschickt. Um eine Massenpanik zu verhindern, sollen sie eine mysteriöse Mordserie aufklären: Drei kräftige junge Männer wurden auf brutale Weise enthauptet. Ihnen gemein ist die sich ähnelnde Halswunde, eine frische Narbe an der gleichen Körperstelle und dass niemand sie zu vermissen scheint. Handelt es sich hier um die Taten des sagenumwobenen „Kopflosen Reiters“ Hans Jagenteufel, der Rache für alte Sünden übt? Das zumindest vermutet die aufgeschreckte Bevölkerung. Oder stecken andere dunkle, abgründige Geheimnisse dahinter?
Bei ihren Ermittlungen treffen die beiden Grimms, der französische Geheimpolizist Vidocq, Jenny von Droste zu Hülshoff, Marie Hassenpflug und Dr. Reil bei der Bevölkerung auf eine Mauer des Schweigens, einen tiefverwurzelten Aberglauben und wachsende Feindseligkeiten gegen ihre Ermittlungen. Als die sechs Freunde selbst ins Visier der schauerlichen Sagengestalt und somit in große Gefahr geraten, scheint eine Aufklärung der Morde unmöglich. Können sie den Fall dennoch lösen?
Mitwirkende:
Märchenerzähler Andreas Grothgar
Wanja Mues
Jona Mues
Michael Rotschopf
Matthias Bundschuh
Laura Maire
Lou Strenger
u.a.
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Was nach Stalins Terror von der Kultur in Belarus übrig blieb

Sendetermine: DLR - Samstag, 31. Okt 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 31. Okt 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Inga Lizengevic
Auch unter dem Titel: Die Lange Nacht der unerschossenen Gedichte (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Inga Lizengevic
Inhaltsangabe: Stalins Terror hat in den 1930er-Jahren zur Ermordung einer Generation von Autorinnen und Autoren in Belarus geführt. Aber ihre Gedichte leben noch!
Stalins „Säuberungen“ – die brutale Verfolgung und Ermordung von politischen Gegnern und Konkurrenten in den 1920er- und 1930er-Jahren in der Sowjetunion – beschränkte sich nicht auf die Zentren und auch nicht auf die politischen Kräfte, sondern zielte auf alle Institutionen und alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Auch auf die Kultur. Und gerade dort, wo Widerstand nicht nur künstlerischer oder politischer Natur, sondern womöglich noch Ausdruck eines regionalen kulturellen Selbstbewusstseins, Ausdruck einer anderen, nicht russischen Kultur war. Im August 1937 brennt tagelang ein Feuer im Innenhof des Geheimdienstgefängnisses in der belarussischen Hauptstadt Minsk. Der Geheimdienst verbrennt zahllose Manuskripte belarussischer Schriftsteller. Es beginnt, was Historiker den „Bluttunnel des Todes“ nennen – bis Dezember 1938 werden in Belarus mindestens zehntausend Menschen erschossen. Grausiger Höhepunkt ist die Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 1937, in der 132 Kulturschaffende und Wissenschaftler sterben, darunter 22 Schriftsteller: Lyriker, Prosaisten, Übersetzer, Kritiker – die Elite der Literaturszene. Die Nacht wird zum Schlusspunkt einer kurzen, hellen Aufbruchszeit: In den 1920er-Jahren war eine junge, selbstbewusste mehrsprachige belarussische Literatur entstanden, die sich europäischen Avantgarde-Strömungen geöffnet und mit neuen Formen experimentiert hatte. Im Wald von Kurapaty liegen bis heute die Leichen der Künstler, ihre Namen wurden aus der Literaturgeschichte getilgt – doch sie bleiben lebendig, bleiben (un)erschossen, denn in ihren Werken leben sie weiter. Einige überlebten tatsächlich, weil sie nicht als relevant galten, darunter vor allem Schriftstellerinnen. In Belarus ist die Erinnerung an sie noch heute Tabu. Noch heute muss Erinnerungskultur im Exil stattfinden. Die Lange Nacht bietet einen Einblick in dieses Kapitel europäischer Literatur- und Verfolgungsgeschichte.
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