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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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pssst Leopard 2A7+

Sendetermine: DLR - Freitag, 30. Okt 2026 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Natascha Sadr Haghighian
Produktion: DLR 2014, 48 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Natascha Sadr Haghighian
Ton und Technik: Eugenie Kleesattel
Ton und Technik: Andreas Narr
Inhaltsangabe: "pssst Leopard 2A7+" ist eine klangliche Untersuchung der offenen Geheimnisse um den Panzer, der Leopard heisst.
Es gibt Geheimnisse, die keine sind. Wie zum Beispiel die deutsche Rüstungsproduktion. Der Rüstungsexportbericht der Bundesregierung ist öffentlich zugänglich und bleibt doch in einem eigentümlichen Zwielicht. Dort genannt wird unter anderem der 2A7+, ein Gerät zur Befriedung von Unruhen, Protesten und Aufständen im urbanen Raum. Aber warum trägt ein Panzer einen Tiernamen? Und wie klingt ein Panzer, der Leopard heißt? 'ssst Leopard 2A7+' ist eine klangliche Untersuchung der offenen Geheimnisse um den Panzer, der Leopard heißt, und dem wir vielleicht in Zukunft auf der Straße begegnen werden. Fiktive Fieldrecordings aus den Produktions- und Einsatzorten, manipulierte Geräusche aus dem Kettenfahrzeug, und Briefe an den Leopard entwerfen eine ambivalente Szenerie. Die scheinbar eindeutigen Funktionen des Kriegsgerätes werden unterwandert. Das Tier trennt sich vom Kettenfahrzeug.
Mitwirkende:
Stephan Thierbach
Barbara Becker
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Serbien

Sendetermine: SWR Kultur - Freitag, 30. Okt 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Zoran Solomun
Auch unter dem Titel: Jahr des Protests (Untertitel)
Produktion: SWR/BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Seit zwei Jahren erschüttern Proteste gegen das autokratische Regime von Präsident Aleksandar Vučić Serbien. Getragen werden sie von Studierenden, die im November 2024 alle Fakultäten besetzten und bis zum Sommer 2025 aushielten. Auslöser war eine Tragödie: In Novi Sad stürzte das Bahnhofsvordach ein, 16 Menschen starben – Folge weitverbreiteter Korruption. Anfangs forderten die Studierenden Aufklärung und Rechenschaft. 12 Monate später sind sie eine politische Kraft und vorgezogene Neuwahlen scheinen nur noch eine Frage der Zeit. Das Regime reagiert zögerlich, dann mit harter Repression.
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Tiefe Wasser

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 30. Okt 2026 19:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Patricia Highsmith
Produktion: WDR 2005, 107 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Martin Zylka
Bearbeitung: Martin Zylka
Komponist(en): Pierre Oser
Regieassistenz: Claudia Kattanek
Besetzung: Ulrich Korn
Dramaturgie: Angela di Ciriaco-Sussdorff
Technische Realisation: Gertrudt Melcher
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Übersetzung: Nikolaus Stingl
Inhaltsangabe: Verleger Victor Van Allen kann die offen zur Schau getragenen Seitensprünge seiner jungen, schönen Frau Melinda nicht mehr ertragen. Auf der Party eines befreundeten Ehepaares ertränkt Victor den Barpianisten De Lisle unerkannt im Swimmingpool. Die medizinische Untersuchung kommt zu dem Befund, dass es ein Unfall war. Nur Melinda glaubt nicht an die Unschuld ihres Mannes, hat jedoch keine Beweise. Als Melinda sich einige Zeit später wegen des Bauunternehmers Cameron von Victor scheiden lassen will, bringt dieser den Konkurrenten in einem Steinbruch um. Die Leiche versenkt er in einem See. Verzweifelt behauptet Melinda, ihr Mann sei es gewesen, doch niemand in der Stadt glaubt ihr. Es wird immer deutlicher, dass hinter vorgeblicher bürgerlicher Normalität ein Abgrund klafft. Wie das Sprichwort sagt: "Stille Wasser ..."
Mitwirkende:
Erzähler Peter Fricke
Victor van Allen Rufus Beck
Melinda van Allen Irina Wanka
Trixi Carolina Kertz
Joel Nash Markus Scheumann
Horace Meller Peter Groeger
Mary Meller Astrid Meyerfeldt
Phil Cowans Daniel Werner
Evelyn Cowans Caroline Schreiber
Charley de Lisle Matthias Haase
Don Wilson Peer Augustinski
June Wilson Gisela Claudius
Mr. Cassell Georg B. Lenzen
Coroner Bernt Hahn
Mrs. MacPherson/Frau 1 Doris Plenert
Mr. Carpenter Philipp Schepmann
Pete Havermal Paul Faßnacht
Cameron Michael Lucke
Bryan Rider Till Firit
Polizist / Dr. Franklin Andreas Laurenz Maier
Links: Externer Link Homepage Pierre Oser
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Zum 125. Geburtstag des Komponisten Szymon Laks

Sendetermine: BR-Klassik - Freitag, 30. Okt 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Alexandra Maria Dielitz
Produktion: BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Seine Musik erzählt nichts von dem Grauen, das er in Auschwitz erlebte: Sein Stil ist geprägt von Leichtigkeit, Esprit und spielerischer Virtuosität: Polnische Folklore trifft auf Jazz-Rhythmen, Fugenkunst und neoklassische Ironie. Am 1. November 1901 in Warschau geboren, zog es Szymon Laks - wie so viele polnische Exil-Künstler - 1927 nach Paris. Während er sein Musikstudium am Conservatoire fortsetzte, jobbte er als Kaffeehausgeiger, Stummfilmbegleiter und Musiker auf einem Ozeandampfer. Als er sich endlich als Komponist einen Namen gemacht hatte, marschierten Hitlers Truppen durch den Arc de Triomphe. Szymon Laks wurde zunächst in ein französisches Zwischenlager, im Juli 1942 schließlich nach Auschwitz II - Birkenau deportiert. Als jüdischer Häftling 49.543 standen seine Überlebenschancen schlecht, doch als Musiker avancierte er zum Geiger, Arrangeur und Leiter der Lagerkappelle und überdauerte die Hölle der Vernichtung in dieser gleichsam "privilegierten" Stellung. "Und so oft hatte man mir gesagt, von Musik könne man nicht leben" - so sein lakonischer Kommentar in seinen Erinnerungen "Musik in Auschwitz". Letztlich war es das Interesse an diesem 1948 erstmals erschienenen und 1979 überarbeiteten Buch, das auch sein musikalisches Schaffen wieder in Erinnerung brachte. Alexandra Maria Dielitz unterhält sich mit André Laks, dem Sohn des Komponisten, und dem Musikwissenschaftler Frank Harders-Wuthenow, der sich um die Wiederentdeckung, Edition und Einspielung Veröffentlichung der Werke von Szymon Laks und anderer polnischer Komponisten verdient gemacht hat.
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Verzell du das em Fährimaa

Sendetermine: SRF 2 - Freitag, 30. Okt 2026 20:00 Teil 2/0 (entfällt)
Autor(en): verschiedene Autoren
Produktion: DRS 1957, Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Regie: Hans Hausmann
Komponist(en): Hans Moeckel
Inhaltsangabe: Hörspiel-Episoden von verschiedene Autoren, u.a. Werner Wollenberger, Fritz Schäuffele, C.F. Vaucher, Guido Baumann, Hans Hausmann

«Neu einstudiert: 'Verzell du das em Fährimaa'. Eine Sendung mit unwahrscheinlichen und unerklärlichen Geschichten», steht schlicht und einfach in der Schweizer Radio Zeitung Nr. 17 des Jahres 1953 zur Ursendung dieses Hörspiels am Samstag, dem 2. Mai 1953. Wer hätte ahnen können, dass damit der Grundstein gelegt war für einen absoluten Publikumsrenner. Ob die geistigen Väter der Fährimaa-Reihe - allen voran Werner Wollenberger und Hans Hausmann - damals schon an eine Fortsetzung ihres Grusel-Experimentes gedacht haben, wissen wir nicht.
Jedenfalls sendete Radiostudio Basel zwischen 1953 und 1964 ein- bis zweimal pro Jahr eine neue Fährimaa-Geschichte. Der Publikumsliebling in Sachen Gänsehautgeschichten war stets ähnlich aufgebaut: Ein unvermutetes Ereignis führt eine Gruppe von Menschen - häufig unterschiedlicher Herkunft und Prägung - zusammen, und die Umstände inspirieren oder zwingen diese Menschen, sich die Zeit zu vertreiben. Und was ist spannender, als sich gegenseitig mit Schauermärchen in den Bann zu ziehen? Boccaccio tat es, und auch Wilhelm Hauff bediente sich erfolgreich dieser Form.
«Unheimliche und unerklärliche Geschichten» heisst es im Untertitel zu dieser Reihe, die in lockerer Folge während rund 10 Jahren (1953 - 1964) in den drei Studios Basel, Bern und Zürich mit jeweils unterschiedlichen Autoren und Mitspielern produziert wurden. "Verzell du das em Fährimaa" ist sozusagen der überlange Vorgänger des "Schreckmümpfeli" (die einzelnen Episoden sind durchschnittlich 70' - 80' lang).

In den ersten beiden Episoden dieser beliebten Reihe schufen erst ein Flugzeugabsturz und dann ein Schiffsunglück den Rahmen für die gruseligen und unerklärlichen Geschichten, mit denen sich die in die jeweilige Situation geratenen Menschen gegenseitig kalte Schauer über den Rücken jagten.

Die dritte Episode (von Werner Wollenberger, Hans Hausmann und Kurt Nachmann, 81') vom Februar 1954 führt uns hinter die Kulissen eines Filmstudios, mitten in die Dreharbeiten zu einem Gespensterfilm.

Die vierte Episode aus der Reihe mit unheimlichen und unerklärlichen Geschichten entführt uns in das schottische Hochmoor, der perfekten Kulisse für Geister- und Gespenstergeschichten aller Art. Im Omnibus von Glasgow nach Darkmore-Forest begegnen sich ein Model, eine reiche Witwe, ein Bankier und ein Drehbuchautor. Und sie alle haben Geschichten auf Lager, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Die fünfte Sendung (von Hans Hausmann und Werner Wollenberger, 61'25") aus dieser beliebten Reihe mit unheimlichen und unerklärlichen Geschichten führt uns ins Gebirge. Mrs. Sanders aus London, Pierre Durand aus Paris und Paul Müller aus Hamburg erhalten unabhängig voneinander eine Einladung von Herrn Dr. Sacletti. In der Schwebebahn, die zu Dr. Saclettis Haus führt, treffen die Gäste zum ersten Mal aufeinander, und wen wundert's dass die Bahn plötzlich - mitten auf freier Strecke sozusagen - stehen bzw. hängen bleibt...

6. Episode von Erwin Roth, Otto Lehmann, Hans Haeser und Hans Hausmann: Am 4. Februar 1956 jagte diese Fährimaa-Sendung den Hörerinnen und Hörern von Radio Beromünster wohlig-gruselige Schauer über den Rücken. Ort des Geschehens ist diesmal das Hörspielstudio von Radio Basel. Bei den Aufnahmen zu einer neuen «Verzell-du-das-em-Fährimaa»-Sendung mischt sich unvermittelt eine gespenstische männliche Stimme ins Geschehen ein!...

In der siebten «Verzell-du-das-em-Fährimaa»-Sendung vom 24. November 1956 empfängt der weitgereiste Lebemann Max Geburtstagsgäste, die er zu seinen besten Freunden zählt, die sich untereinander jedoch noch nie begegnet sind. Der unheimliche Traum eines verspäteten Gastes inspiriert die Runde zum Erzählen eigener unerklärlicher Vorfälle aus ihrem Leben. Eine der Geschichten führt uns in den Mumiensaal eines Londoner Museums ...

8. Episode, von Guido Baumann, Fred Schumacher, Fritz Schäuffele und Hans Hausmann: Die achte «Verzell-du-das-em-Fährimaa»-Sendung vom 26. Oktober 1957 gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen eines Stadttheaters in der Provinz, das gerade das Märchenstück «Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen» aufführt. Theaterleute sollen ja besonders abergläubisch und dem Unheimlichen und Unwahrscheinlichen besonders zugetan sein...

Die neunte «Verzell-du-das-em-Fährimaa»-Sendung von Fritz Schäuffele vom 29. November 1958, frei nach Ideen von Volsted Gridban, Jimmy Cuieu und Clifford D. Simak, erzählt unheimliche und unerklärliche Geschichten aus dem Atom- und Raketenzeitalter und trägt den bezeichnendenTitel «Verzell du das em Stratosphärima!».

Die 10. Sendung vom Herbst 1960 spielt in einem Pariser Krankenhaus, dem Hôpital Rothschild. Der Legende nach, geht dort die Schwarze Karmeliterin um...

Die elfte Sendung dieser Kultreihe mit unheimlichen und unerklärlichen Geschichten entstand 1962 und tummelt sich im Reich des Seemannsgarns und der Klabautermänner. Die Mannschaft des in Seenot geratenen Hochseefrachters «SS Odysseus» kämpft nicht bloss um Rettung aus ihrer misslichen Lage, die Seeleute müssen sich ausserdem mit der verwöhnten und unangebracht abenteuerlustigen Romanautorin Annabelle Bloomsbury-Hicks herumschlagen.
Mitwirkende:
1: Episode .
Mimi Dörrenberg Helli Stehle
Virginia Manders Valerie Steinmann
Mister Walters Alfred Schlageter
Robert Krenatschek Rudolf Rhomberg
Kapitän Harry James Meyer
Funker Bill Walo Lüönd
Testpilot Harold Wright Max Bachmann
Harolds Freundin Rosmarie Ritter
Fräulein am Bahnhof / Tänzerin Josette Lore Hartling
Pilot Anthony Fred Tanner
Yolan Ternay Hilde Harvan
Baronin Ternay Emma Murauer
Diener Istvan Heinrich Trimbur
Steen Manders Joseph Scheidegger
Arzt, «der Onkel» / Conte Carlo Torlonia Otto Crone
Tabakhändler Jimmy McFiddlehorn Kurd E. Heyne
Tabakhändler Johnson Emanuel Suter
Antiquar Stuart Klaus Steiger
Papagei Sidi Simone Muller
Fred Cassone Hans Hausmann
Akbar Kaifal Otto Lehmann
Croupier Raoul Baerlocher
Müller oder Moeller Berthold Büche
Conférencier Werner Wollenberger
Schiffsoffizier Willi Buser
Liftboy Robert Bürgi
Sprecherin «Radio Turin» Sibylle Münch
3. Episode .
Schauspielerin Gisela Uhlen
Schauspieler 1 Wolfgang Kieling
Schauspieler 2 Raimund Bucher
Regisseur Wolfgang Jarnach
Kameramann Boris Fritz Lehmann
Luzius Versell
Berthold Büche
Hilde Harvan
Walter Plüss
Kurd E. Heyne
Helli Stehle
Sibylle Münch
Rainer Litten
u.a.
4. Episode .
Model Miss Jerkins Valerie Steinmann
Witwe Misses Moore Helli Stehle
Banker James D. Wayne Günther Heising
Drehbuchautor Mister Higgins Rainer Litten
5. Episode .
Mrs. Sanders Helli Stehle
Mr. Durand Werner Hausmann
Paul Müller Hermann Lenschau
Gray Otto Crone
Frau Elfriede von Bastineller
Ernest Max Bachmann
Angèle Hilde Harvan
Madame Ledoux Agnes Delsarto
6. Episode .
Yvonne Blanche Aubry
Sylvia Valerie Steinmann
Herbert Rainer Litten
Max Ruedi Walter
Regisseur Hans Hausmann
Techniker Joe Adelmann
7. Episode .
Max Max Bachmann
Ernest Karlrobert Schäfer
Gladys Valerie Steinmann
Nicole Monika Gubser
Kurt Herbert A. Knippenberg
Peter Robert Tessen
Prof. Winter Eduard Obsieger
Michael Rainer Litten
Henry Joachim Wichmann
Grossvater Hans Haeser
Knabe Trudy Werdenberg
Mutter Elisabeth Witschi
Goschek Emanuel Suter
Garibaldi Otto Lehmann
8. Episode .
Helli Stehle
Rainer Litten
Robert Tessen
Albert Werner
Max Bachmann
Karlrobert Schäfer
Valerie Steinmann
Günther Heising
Adolf Roland
Milena von Eckart
Karl Blanckarts
Agnes Delsarto
Beatrix Schwabe
Berthold Büche
Claudia Federspiel
Josef Scheidegger
Max Bachmann
Rudolf Frank
Eduard Obsieger
Rudolf Buczolich
Gisa Roland
Sieglinde Weichert
Roswitha Selmut
Ugo Frey
Hellmut Daucher
Sopran Jutta Lehmann
Bass Derrik Olsen
9. Episode .
Jeanine Mareuil Ingeborg Stein
Dr. Rahm Herni Kielmann
Homer Jackson Rainer Litten
Rodney Fletcher Robert Tessen
Regisseur Hans Hausmann
Telephonfräulein Hedi Stöckli
William Spencer Liddle Rolf Weidenbrück
Joel Le Rusquec Adolf Roland
Jean-Marie Kerjean Willy Buser
Xwol aus dem fliegenden Teller Fritz Schäuffele
funker der «Lucy» Joseph Scheidegger
Brigadier Cuennoc Rudolf Hoffmann
Oscar Steen Günther Heising
Bradley, Rechtsanwalt Albert Werner
Mrs. Morgan Agnes Delsarto
Bankbeamter Karlrobert Schäfer
Alice Denham Daniela Dalhöfer
Juwelier Karl Blanckarts
Earl Page, Physiker Wolfgang Weiser
10. Episode .
Prof. Boujon Alfred Schlageter
Dr. Cressoy Rainer Litten
Soeur Providence / Schwarze Kermeliterin Hilde Harvan
Josette, Krankenschwester Janine De Bary
Régine, Krankenschwester Kristin Hausmann
Barbara, Oberschwester Marlis Gerwig
Dr. Piernais Günter Heising
Dr. Calame Heiner Schmidt
Blouson noir / Briefträger Hans Hausmann
Douglas und Dylan Evans, Zwillinge Kurt Oligmüller
Zeremonienmeister Rudolf Hofmann
Benedict Morley Henry Kielmann
Gegensprechanlage / Jean Willy Buser
Sean O`Connor Robert Tessen
Corinne Trudi Roth
Grenzwächter Adolf Roland
Feuerwehrmann Walter Kummler
11. Episode .
Annabelle Bloomsbury-Hicks Ingeborg Stein
Kapitän Patrick O`Hara Rainer Litten
Erster Offizier Jack Williams Werner Englert
Chefmaschinist Jonquil Vickers Dom de Beern
Funker Mister Wood Udo Minssen
Steuermann Albert Werner
Bootsjunge Jan Luzius Versell
Alistair Bloomsbury Hubert Berger
Konstantin Boroslavsky Rolf Lansky
Van Straaten Jop de Vries
Schwarzer + Stimme Willy Buser
Polizist Jaromir Borek
Manager Rudolf Hofmann
Inpector Hawkins Curt Bock
Tante Abigail Trudik Daniel
Trevor Williams Helmuth Ebbs
Milly Williams Ebba Johannsen
Sohn Ralph Williams Renato Cibolini
Psychiater Dr. Hackleway-Bromley Hans Hausmann
Papagei Senta Traupel
Nachrichtensprecher Heinz Grimm
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Grauen 50:

Tuntschi

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 30. Okt 2026 20:03, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Andri Bänziger
Produktion: SRF 2026, ca. 30 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Groteske
Regie: Mark Ginzler
Inhaltsangabe: Phil und Besim verbringen ein Wochenende auf einer abgelegenen Alphütte. Ihr Plan: den stressigen Alltag hinter sich lassen, den perfekten Sonnenuntergang geniessen und gemütlich einen Joint rauchen. Doch mit der Bergidylle ist es schnell vorbei, als plötzlich ein Mann mit einem Messer auftaucht und die beiden attackiert…
Mitwirkende:
Phil Aaron Hitz
Besim Dashmir Ristemi
Zoey Lucy Wirth
Entführer Michael Schertenleib
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Grauen 51:

La Llorona

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 30. Okt 2026 20:03, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Flurina Gutmann
Produktion: SRF 2026, ca. 30 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Mark Ginzler
Komponist(en): Lukas Fretz
Inhaltsangabe: Steffi unterrichtet in einer Schule in einem kleinen Dorf in Mexiko. Als zwei Mädchen mehrere Tage nicht zum Unterricht erscheinen, besucht Steffi sie zuhause. Doch von den Mädchen fehlt jede Spur. Der ganze Flur steht unter Wasser, und die Wände sind vollgekritzelt mit unheimlichen Zeichnungen.
Mitwirkende:
Steffi Vera Bommer
Zoey Lucy Wirth
Entführer Michael Schertenleib
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Black to the Future

Sendetermine: DLF - Freitag, 30. Okt 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Manuel Gogos
Auch unter dem Titel: Ästhetik und Sound des Afrofuturismus (Untertitel)
Produktion: DLF 2024, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Philippe Brühl
Ton: Alexander Brennecke
Inhaltsangabe: Afrofuturismus ist eine eigene Ästhetik von People of Color, die postkoloniale Geschichte und Science-Fiction kombiniert. Welche „verrückten“ Visionen entwerfen schwarze Künstlerinnen und Künstler für eine Menschheit der Zukunft?
Afrofuturistische Literatur entwirft alternative Zukünfte, wie William Hayashi in seiner „Darkside Trilogy“: Da leben Afroamerikaner schon lange vor der Mondlandung heimlich auf der „Dark Side oft the Moon“. In der Musik begann der Jazz-Prophet Sun Ra in den 1970er Jahren in seinen psychedelischen Bühnenshows, alt-ägyptische Astrologie mit einem zukünftigen Auszug der „Afronauten“ in den Weltraum zu verbinden. Heute wird Afrofuturismus Mainstream, wie in dem Hollywood-Blockbuster „Black Panther: Wakanda Forever“ von Ryan Coogler. Die deutsche Schauspielerin Florence Kasumba wurde darin als Weltraum-Kämpferin Ayo zum international gefeierten Star. Es war auch Zeit für eine schwarze Frau als afrotouristische Heldin.
Mitwirkende:
Timo Weisschnur
Gregor Höppner
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Geschichten aus dem Internet: Inside Palantir

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 30. Okt 2026 20:05 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Benedikt Dietsch
André Dér Hörmeyer
Moritz Matzner
Max Sippenauer
Auch unter dem Titel: Burritos und Bin Laden (1. Teil)
ICE Cold (2. Teil)
Daddy Karp (3. Teil)
Welcome to Germany (4. Teil)
Kill Chain (5. Teil)
Produktion: BR 2026, 208 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Rainer Schaller
Ton und Technik: Ruth-Maria Ostermann
Ton und Technik: Robin Ault
Inhaltsangabe: Burritos und Bin Laden:
Palantir ist das vielleicht mysteriöseste Software-Unternehmen der Welt. In den ersten Jahren muss es um Investoren und Anerkennung kämpfen. Aber dann ändert ein Gerücht über den Tod von Osama Bin Laden alles. Wild Wild Web - Inside Palantir erzählt in fünf Folgen die ganze Geschichte hinter Palantir und ihrem CEO Alex Karp - ohne PR oder Panikmache. Der Podcast blickt hinter die Kulissen der verschwiegenen Firma und spricht exklusiv mit ehemaligen Mitarbeitern.
ICE Cold:
Palantir hilft der Trump-Regierung bei Massen-Festnahmen - mit einer App zum Migranten-Finden. Woher wir das wissen? Weil eine mutige Frau namens Juanita gegen ICE klagt.
Daddy Karp
Woher kommt Alex Karps Wandel vom Trump-Gegner zum Unterstützer? Hinweise geben seine Uni-Zeit in Frankfurt, Palantirs Arbeit mit der Polizei in New Orleans - und eine große Enttäuschung.
Welcome to Germany
Wir bekommen endlich Einblicke, wie Palantir genau funktioniert. Beim Landeskriminalamt in Bayern können wir den Beamten über die Schulter schauen. Ist Deutschland schon von der Software abhängig?
Kill Chain
Ukraine, Gaza, Iran - Palantir ist bei fast allen großen Konflikten im Einsatz. Die Software verändert, wie Krieg geführt wird. Das hat Folgen für Maschinen und Menschen.
Mitwirkende:
Janne Knödler
André Dér-Hörmeyer
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Haus Vaterland

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 30. Okt 2026 20:05 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Volker Kutscher
Auch unter dem Titel: Ein Toter im Aufzug (1. Teil)
Spuren in Masuren (2. Teil)
Der Mann mit den Narben (3. Teil)
Offene Rechnungen (4. Teil)
Die letzte Falle (5. Teil)
Produktion: WDR 2026, 255 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Benjamin Quabeck
Bearbeitung: Thomas Böhm
Benjamin Quabeck
Komponist(en): Verena Guido
Besetzung: Ulrich Korn
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Anna Wolf
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Bernd Bechthold
Technische Realisation: Benjamin Ihnow
Regieassistenz: Dirk Leyers
Regieassistenz: Josephine Güntner
Regieassistenz: Julie Grothgar
Dramaturgie: Hannah Georgi
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Die neue Staffel der Hörspielserie zu Babylon Berlin verbindet Volker Kutschers Romane "Die Akte Vaterland" und "Märzgefallene" zu einem mitreißenden Serien-Highlight mit prominentem Sprecherensemble und der Musik vom WDR Funkhausorchester. Mit Gereon Raths Ermittlungen in Masuren liefert die Hörspielserie einen spannenden erzählerischen Mehrwert für Fans der Babylon-Berlin-Welt.
Berlin 1932/33: Die Weimarer Republik steht am Abgrund. Politische Radikalisierung, wirtschaftliche Unsicherheit und Gewalt nehmen zu. Inmitten der aufgeheizten Atmosphäre ermittelt Gereon Rath weiter: Ein rätselhafter Todesfall im Vergnügungstempel "Haus Vaterland" führt den Kommissar von Berlin bis in die masurischen Moore – hinein in eine düstere Mordserie.
Auch Charlotte Ritter muss sich neuen Herausforderungen stellen. Als Mitglied der weiblichen Kriminalpolizei kehrt sie aus Paris nach Berlin zurück und wird dort als verdeckte Ermittlerin im "Haus Vaterland" eingesetzt. Sie gerät tief in die Verstrickungen des Falls, während die politische Lage eskaliert: Der Einfluss der Nationalsozialisten wächst, die staatliche Ordnung zerfällt, und die dringend benötigte Hilfe ihres (endlich) Verlobten Gereon Rath kratzt am Rande der Legalität.
Mitwirkende:
Gereon Rath Ole Lagerpusch
Charly Alice Dwyer
Reinhold Gräf Fabian Busch
Ernst Gennat Peter Nottmeier
Wilhelm Böhm Florian Lukas
Hella Magdalena Montasser
Maria Cofalka Mira Fajfer
Siegbert Wengler Thorsten Ranft
Unger Dustin Jerome Schanz
Husen Benito Bause
Great Anna-Maria Arkona
Dr. Magnus Schwartz Sebastian Blomberg
Bernahrd Weiß Martin Bross
Hotelier Dirk Leyers
Karin von Almsick Isabel Thierauch
Zwischenrufer Philipp Jacob
Wachmann Janke Roman Knizka
Lamkau Anna Böttcher
Kowalksi Robin Meisner
Roddeck Ronald Zehrfeld
Frieserike Wieking Luise Berndt
Steinke Enno Trebs
Soldat Sven Seeburg
Franzose Falk Philippe Pognan
Zuhörerin 2 Nina Weniger
Zuhörer Philipp Jacob
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Was nach Stalins Terror von der Kultur in Belarus übrig blieb

Sendetermine: DLR - Samstag, 31. Okt 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Inga Lizengevic
Auch unter dem Titel: Die Lange Nacht der unerschossenen Gedichte (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Inga Lizengevic
Inhaltsangabe: Stalins Terror hat in den 1930er-Jahren zur Ermordung einer Generation von Autorinnen und Autoren in Belarus geführt. Aber ihre Gedichte leben noch!
Stalins „Säuberungen“ – die brutale Verfolgung und Ermordung von politischen Gegnern und Konkurrenten in den 1920er- und 1930er-Jahren in der Sowjetunion – beschränkte sich nicht auf die Zentren und auch nicht auf die politischen Kräfte, sondern zielte auf alle Institutionen und alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Auch auf die Kultur. Und gerade dort, wo Widerstand nicht nur künstlerischer oder politischer Natur, sondern womöglich noch Ausdruck eines regionalen kulturellen Selbstbewusstseins, Ausdruck einer anderen, nicht russischen Kultur war. Im August 1937 brennt tagelang ein Feuer im Innenhof des Geheimdienstgefängnisses in der belarussischen Hauptstadt Minsk. Der Geheimdienst verbrennt zahllose Manuskripte belarussischer Schriftsteller. Es beginnt, was Historiker den „Bluttunnel des Todes“ nennen – bis Dezember 1938 werden in Belarus mindestens zehntausend Menschen erschossen. Grausiger Höhepunkt ist die Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 1937, in der 132 Kulturschaffende und Wissenschaftler sterben, darunter 22 Schriftsteller: Lyriker, Prosaisten, Übersetzer, Kritiker – die Elite der Literaturszene. Die Nacht wird zum Schlusspunkt einer kurzen, hellen Aufbruchszeit: In den 1920er-Jahren war eine junge, selbstbewusste mehrsprachige belarussische Literatur entstanden, die sich europäischen Avantgarde-Strömungen geöffnet und mit neuen Formen experimentiert hatte. Im Wald von Kurapaty liegen bis heute die Leichen der Künstler, ihre Namen wurden aus der Literaturgeschichte getilgt – doch sie bleiben lebendig, bleiben (un)erschossen, denn in ihren Werken leben sie weiter. Einige überlebten tatsächlich, weil sie nicht als relevant galten, darunter vor allem Schriftstellerinnen. In Belarus ist die Erinnerung an sie noch heute Tabu. Noch heute muss Erinnerungskultur im Exil stattfinden. Die Lange Nacht bietet einen Einblick in dieses Kapitel europäischer Literatur- und Verfolgungsgeschichte.
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