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Künstlerische Architektur, inspiriert von Natur und Christentum |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 10. Okt 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
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| Autor(en): | Étienne Roeder |
| Auch unter dem Titel: | Die Lange Nacht über Antoni Gaudí (Untertitel) |
| Produktion: | DLF/DLR 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Étienne Roeder |
| Inhaltsangabe: | Mit seinen Gebäuden wollte Antoni Gaudí Kunstwerke schaffen – mit der Kathedrale in Barcelona ist es ihm gelungen. Als ihn am 7. Juni 1926 eine Straßenbahn zu Boden stößt, will kein Taxifahrer den zerlumpten Alten mitnehmen. Er stirbt im Hospital der Armen. Erst dort erkennt man: Es ist Antoni Gaudí, der Architekt der einzigartigen Kathedrale in Barcelona, der „Sagrada Família“. Hundert Jahre später, am 10. Juni 2026, weiht ein Papst den Christusturm seiner von Nachfahren vollendeten Kirche. Das Kreuz auf der Spitze leuchtet seither jede Nacht über das Mittelmeer wie ein Leuchtturm. Davor liegt ein Leben, das Höhen und Tiefen kennt: die Kupferschmiede seines Vaters, in der er als rheumakrankes Kind lernt, wie aus flachem Blech runde Welten werden können; einen Verlobungsring am Finger der einzigen Frau, die er je wollte; Häuser wie Drachenrücken, Fassaden wie Kleckerburgen und ein Park voller verschlüsselter Botschaften; Rückschläge und eine Fastenkrise – und ein Priester, der dem Verhungernden eine Mission gibt: „Dein Werk soll Nahrung sein“. Dann Dynamit in den Fundamenten, zerschlagene Gipsmodelle, von treuen Händen vergraben. Und eine Nachwelt, die aus den Scherben weiterbaut, mit Computern, deren Logik Gaudí vorausgedacht hat. Die Lange Nacht reist in seine Kindheit, steigt auf die Dächer seiner von manchen als „grässliche Knollen“ verunglimpften Häuser und hinab in die Krypten seiner schönsten Kirchen. Sie sucht das Gespräch mit dem Chefarchitekten, der die „Sagrada Familia“ vollendet hat, mit Theologen und einem Priester-Detektiv, mit einem deutschen Mosaikkünstler, einer Hospizgründerin aus Anatolien und einem alten Mann am Absperrgitter, der als Kind an der Ampel Almosen für diese Kirche sammelte. Eine Lange Nacht über einen Mann, der wie ein Bettler starb und der Welt Gebäude hinterließ, die wie die Bibel zu einer immer neuen Lektüre einladen. |
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Glücksspiel als Passion |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 10. Okt 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Heinz Schimmelpfennig |
| Auch unter dem Titel: | Wer spielt, ist des Teufels (Untertitel) |
| Produktion: | DLF 1970, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Überall auf der Welt wird gespielt, ob im Sozialismus, oder im Kapitalismus, ob erlaubt oder verboten. Und es spielen nicht nur die kleinen Leute. Wer träumt nicht davon, einmal durch das große Los zu Glück und Reichtum zu kommen? Aber verdirbt Geld nicht den Charakter? Ist es mehr Spielleidenschaft oder doch der Spielteufel, der uns treibt? Und: Warum glauben die Menschen, ihr Glück mit Hilfe des Spiels zu erlangen? Das Spiel mit dem Glück kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Die Faszination von Wahrscheinlichkeiten und eigenem Glück ist kein modernes Phänomen – und es war schon immer ein beliebter Zeitvertreib der Menschen. Auch wenn es in den Anfängen des Spielens noch nicht so ausgeklügelte Varianten gab wie heute, lassen sich doch gewisse Gemeinsamkeiten beobachten. Vor mehr als 5.000 Jahren wurde vermutlich das erste Glücksspiel erfunden. Erste Würfel wurden in China aus dem Jahr 3000 v. Chr. gefunden. Ebenso wie das Glücksspiel selbst können auch entsprechende Verbote und Einschränkungen auf eine lange Historie zurückblicken. Schon im 4. Jahrhundert v. Chr. gab es erste Vorstellungen davon, wie das Glücksspiel eingeschränkt und besteuert werden sollte. |
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1001 Nacht (2. Staffel) |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 10. Okt 2026 08:45 Teil 115/121, (angekündigte Länge: 10:00)
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| Autor(en): | N. N. | ||||||||||||||
| Produktion: | DLF 2026, Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||
| Regie: | Judith Lorentz | ||||||||||||||
| Bearbeitung: | Roxana Samadi Judith Lorenz | ||||||||||||||
| Komponist(en): | Philipp Johann Thimm | ||||||||||||||
| Besetzung: Kathi BonjourTon: Andreas StoffelsTon: Alexander BrenneckeTon: Susanne Beyer | |||||||||||||||
| Übersetzung: | Claudia Ott | ||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Nacht 067: Ein Gast mit Waschzwang Nacht 068: Verliebt, verwirrt, verzweifelt, verschuldet Nacht 069: Versteckt in einer Kiste Nacht 070: Die verhängnisvolle Sirbadscha Nacht 071: Verflucht gute Manieren Nacht 072: Flucht vor einem Friseu Nacht 073: Das Gedicht der Alten Nacht 074: Eine hartnäckige Kupplerin Nacht 075: Ein Haarschnitt vor dem Date Nacht 076: Die Prophezeiungen des Friseurs Nacht 077: Ein Friseur mit Ehrgefühl Nacht 078: Horoskop aus Tradition Nacht 079: Eine Notlüge Nacht 080: Von einem Schlamassel in den nächsten Nacht 081: Gut gemeint, schlecht gelaufen Nacht 082: Verfolgungsjagd durch Bagdad Nacht 083: Herr Schweigsam und seine sechs Brüder Nacht 084: Ein böser Zauber Nacht 085: Aller schlechten Dinge sind drei Nacht 086: Der Bruder mit den abgeschnittenen Ohren Nacht 087: Böse Fantastereien Nacht 088: Grausame Spiele Nacht 089: Rachefeldzug mit Folgen Nacht 090: Der Mann mit dem freundlichen Gesicht Nacht 091: Fata Morgana im Kuppelsaal Nacht 092: Zwanzig Jahre Saus und Braus Nacht 093: Zurück beim Kaiser von China Nacht 094: Drei Mörder und keine Leiche Nacht 095: Lang wie eine Lanze, aufrechter als ein Schreibrohr Nacht 096: Dschullanar aus dem Meer Nacht 097: Der entführte Königssohn Nacht 098: Wesen aus dem Wasser Nacht 099: Meereskönigin gesucht Nacht 100: Schockverliebt Nacht 101: Ein fürchterlicher Krieg Nacht 102: Zweifelhaftes Inselglück Nacht 103: Verzaubert in einen weißen Vogel Nacht 104: Endlich wieder Mensch Nacht 105: Im tosenden Meer Nacht 106: Von einem Zauber in den nächsten Nacht 107: Herrscherin über die Zauberstadt Nacht 108: Ein Palast wie aus dem Garten Eden Nacht 109: Badr im Liebestaumel Nacht 110: Seltsame Vögel Nacht 111: Zweierlei Gerstenbrei Nacht 112: Verwandlung in eine Maultierstute Nacht 113: Königinnen und Zauberinnen Nacht 114: Das große Happy End Nacht 115: Eine verstörte Ente Nacht 116: Ein nervöser Esel Nacht 117: Ein fliehendes Pferd Nacht 118: Ein panisches Kamel Nacht 119: Ein unerkannter Mensch Nacht 120: Ein niederträchtiger Adamssohn Nacht 121: Eine freundliche Antilope Schahrasad erzählt um ihr Leben – und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben. | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Paul Watzlawick. Der österreichische Psychotherapeut, Autor und Philosoph |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 10. Okt 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Christina Höfferer Andrea Köhler-Ludescher | ||||||||
| Produktion: | ORF 2008, 54 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Technik: Robert PawleckaSound-Design: Philip Scheiner | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Rund um die fünf Axiome der menschlichen Kommunikation haben Featureautorin Höfferer und die Großnichte des Therapeuten Köhler-Ludescher ein Hörbild aus Erzählungen naher Verwandter gestaltet. Es erinnern sich Fachkolleg/innen und Nachfolger/innen, die durch Watzlawicks Arbeit inspiriert sind. Ein Löwenschweif Einen Löwenschweif wünschte sich der junge Watzlawick zu Beginn seiner Karriere. Den Löwenschweif wollte er über seinen Arm drapieren. An dieses Bild von den Anfängen des großen österreichischen Psychotherapeuten und Autors erinnert sich Watzlawicks Familie sehr deutlich. Paul Watzlawicks Großnichte, Andrea Köhler-Ludescher, dokumentiert gemeinsam mit Christina Höfferer den Lebensweg des Therapeuten, ausgehend von seinen Wurzeln in Villach, Kärnten. Anleitung zum Unglücklichsein Watzlawicks Weg führt ihn nach dem Studium der Sprachen und Philosophie in Venedig an das C. G. Jung Institut in Zürich, wo er zum Psychoanalytiker ausgebildet wird. In Indien und San Salvador analysiert, therapiert, forscht und bildet sich Paul Watzlawick in der Praxis und an der Universität, bevor er 1960 zum Team von Don D. Jackson am Mental Research Institute im kalifornischen Palo Alto stößt. Seine Arbeit in Palo Alto legt den Grundstock für eine reiche publizistische Tätigkeit: Sein wichtigstes wissenschaftliches Werk, 'Menschliche Kommunikation' (mit Janet H. Beavin und Don D. Jackson), legte Watzlawick 1969 vor. Spätestens mit dem Bestseller 'Anleitung zum Unglücklichsein' (1983) wird er auch in der breiten Öffentlichkeit bekannt. 2007 stirbt der Pionier der Kommunikationswissenschaft in seiner Wahlheimat in den Vereinigten Staaten. Rund um Paul Watzlawicks 'Fünf Axiome der menschlichen Kommunikation' entsteht ein Hörbild aus den Erzählungen naher Verwandter und den Erinnerungen seiner Fachkolleg/innen und Nachfolger/innen, die durch Watzlawicks Arbeit inspiriert sind. Am 25. Juli hätte er seinen 100. Geburtstag gefeiert. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Stille Morde |
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| Sendetermine: | SR 2 - Samstag, 10. Okt 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Martina Keller | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Warum Tötungsdelikte unentdeckt bleiben (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | WDR 2026, 52 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Eva Solloch | ||||||
| Technische Realisation: Steffen JahnTechnische Realisation: Noah von KügelgenRegieassistenz: Sören Pöschel | |||||||
| Inhaltsangabe: | Rund 1000 Morde jährlich bleiben in Deutschland unerkannt. Die Leichenschau könnte helfen sie aufzudecken. Doch viele Mediziner*innen haben zuletzt im Studium eine Leiche gesehen. Hausärzt*innen wollen Angehörigen Ermittlungen ersparen. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft sind überlastet, die Obduktionsquote in Deutschland niedrig. Eine zweite Leichenschau im Krematorium wird mitunter gut bezahlt, aber schlecht gemacht. Besonders heikel sind Tötungen in Kliniken und Heimen. Bei den 87 nachgewiesenen Morden des Krankenpflegers Niels Högel hatten die Ärzte 87mal einen natürlichen Tod bescheinigt. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Heiße Zeichen, kalte Zeichen - Michel Foucault jenseits von Literatur und Strukturalismus |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 10. Okt 2026 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | René Aguigah |
| Produktion: | WDR 2002, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Michel Foucault hat mit seinen Studien über Macht- und Ausschlusssysteme nach neuen Spielregeln des Denkens gesucht. Vor 100 Jahren wurde der französische Philosoph und Psychologe geboren. In den 1960er Jahren trifft Michel Foucault (1926-1984) die grundlegenden Entscheidungen seines Denkens, das er später als 'historische Diskursanalyse' bezeichnen wird. In dieser Zeit zerfällt seine Arbeit in zwei Teile: in Wissenschaftsgeschichte und literarische Essays. Auf der einen Seite steht die kalte Analyse von Psychiatrie, Medizin oder Naturgeschichte. Auf der anderen Seite die verschlungene, manchmal leidenschaftliche Rede über Literatur - von Flaubert bis zur zeitgenössischen Avantgarde. Oft kreisen Foucaults frühe Texte auf beiden Seiten um dieselben Begriffe - zum Beispiel um den Begriff 'Grenzziehung', der in philosophischen wie politischen Debatten nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. |
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Das rechte Netzwerk der Fürstin |
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| Sendetermine: | BR 2 - Samstag, 10. Okt 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Alexander Gutsfeld Lea Hruschka |
| Auch unter dem Titel: | Wie radikal ist Gloria von Thurn und Taxis? (Untertitel) |
| Produktion: | BR 2025, 52 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | André Dér-Hörmeyer |
| Ton und Technik: Lorenz Kersten | |
| Inhaltsangabe: | Früher hat Gloria von Thurn und Taxis in Gay Bars gefeiert, heute ist sie Stammgast bei der rechten Plattform Nius und trifft Protagonisten der "Alt-Right" aus den USA. Was ist in der Zwischenzeit passiert? Die streng katholische Fürstin hat in drei Interviews über den Rechtsruck in Deutschland gesprochen. Eines der Interviews enthält "explosiven Stoff" wie Gloria von Thurn und Taxis selbst schreibt. Sie möchte nicht, dass er veröffentlicht wird - aber was sie gesagt hat, ist zu wichtig, um es nicht zu erzählen. Dieses "Radiofeature" ist auch als Folge des Podcasts "Nicht Mehr Mein Land - Geschichten über Migration, den Rechtsruck und die Gräben zwischen uns" erschienen. Zehn Jahre nach Angela Merkels "Wir schaffen das" will Host Ali Gutsfeld herausfinden, was in den letzten zehn Jahren in Deutschland passiert ist. |
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HATELAND: Die Schill-Show |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 10. Okt 2026 13:30 Teil 1/6 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Nora Gantenbrink Louis Klamroth | ||
| Auch unter dem Titel: | Richter Gnadenlos (1. Teil) Wahlkampf (2. Teil) Sex, Drugs & Politik (3. Teil) Showdown (4. Teil) Back to Reality (5. Teil) Was nun? (5. Teil) | ||
| Produktion: | NDR/WDR 2026, 239 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Inhaltsangabe: | Vor 25 Jahren schrieb Ronald Schill Hamburger Politikgeschichte. Am 23. September 2001 gelingt dem 'Richter Gnadenlos' ein überraschender Wahlerfolg: Mit einer rechtspopulistischen Law-and-Order-Kampagne kommt er in der Hansestadt mit an die Spitze der Politik und wird Innensenator und Zweiter Bürgermeister. Was auf den schnellen Aufstieg folgte, war ein ebenso spektakulärer Absturz, begleitet von Schlagzeilen und Skandalen. --- Folge (1/6): Richter Gnadenlos Wir tauchen ein in die Welt des Amtsrichters Ronald Schill in Hamburg. Seine harten Urteile treffen bei einigen einen Nerv, bringen Schill viel Aufmerksamkeit und bald auch den Namen #Richter Gnadenlos'. Doch der Widerstand gegen den jungen Richter wird immer größer. --- Folge (2/6): Wahlkampf Das Ende von 'Richter Gnadenlos' entfacht in Schill Kampfgeist: Er startet seine zweite Karriere und gründet eine eigene Partei. Als Underdog stürzt er sich in den Hamburger Wahlkampf. Dabei setzt er auf politische Feindbilder und einfache Antworten. Wie weit kommt er damit? --- Folge (3/6): Sex, Drugs & Politik Schill ist nun dort, wo er hinwollte: an der Macht. Er ist der neue Innensenator Hamburgs, macht aber immer wieder mit wilden Partys Schlagzeilen. Es kommen Gerüchte auf, dass der Hardliner Schill selbst Drogen nehmen könnte. Er bestreitet das, gerät aber zunehmend unter Druck. --- Folge (4/6): Showdown Der Erfolg bekommt Risse und die Konflikte um Ronald Schill werden größer. In Hamburg steuert seine politische Karriere auf einen Moment zu, der alles verändert. Schill überschreitet eine Grenze zu viel. --- Folge (5/6): Back to Reality Nach der Politik verschwindet Schill und startet seine dritte Karriere dort, wo ihn niemand erwartet hätte: im Reality-TV. Während Schill im TV-Container sitzt, feiern Rechtspopulisten in Deutschland Wahlerfolge. War Schill ein Sonderfall oder ein Vorbote? --- Folge (6/6): Was nun? Host Louis Klamroth diskutiert gemeinsam mit Politik-Journalistin Ann-Katrin Müller über den Aufstieg und Fall von Ronald Schill. Außerdem sprechen die beiden über die zurückliegenden Landtagswahlen sowie Fragen der Hörerinnen und Hörer. | ||
| Mitwirkende: |
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Spaziergänge eines einsamen Träumers |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 10. Okt 2026 14:00 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Mischa Zickler | ||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Die Träumereien des einsamen Spaziergängers (Untertitel) | ||||||||||
| Produktion: | ORF 2017, 55 Min. (Dolby 5.1) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||
| Regie: | Mischa Zickler | ||||||||||
| Komponist(en): | Thomas Rabitsch | ||||||||||
| Sound: Manuel RadingerSound: Martin LeitnerRegieassistenz: Julia HerzogProduktionsleitung: Stefanie Zussner | |||||||||||
| Inhaltsangabe: | Unglaubliches hat sich herausgestellt: Jean-Jacques Rousseau lebt noch! Und er wird bei seinen täglichen Spaziergängen durch den Wald von einem aufdringlichen Journalisten verfolgt, dessen Neugierde nicht nur beruflich motiviert scheint. Die Gespräche in der Natur werden dabei zu einer vorsichtigen Annäherung der beiden Männer, denen sich die Welt so unterschiedlich offenbart hat. Und der alternde Rousseau muss erleben, wie sein bequemes Weltbild - in dem er sich so häuslich eingerichtet hat - durch den jungen Mann genauso in Frage gestellt wird wie Rousseaus Beziehung zu seiner Frau Thérese. In einer Hörspiel-Originalproduktion verlegt Ö1 das Leben des französischen Aufklärers und Schriftstellers in die Gegenwart. Die Begegnungen im Freien sind von Rousseaus letztem Werk - den unvollendeten 'Träumereien des einsamen Spaziergängers', das auch in Zitaten vorkommt - inspiriert. Die Spaziergänge für dieses Hörspiel wurden dabei als Außenaufnahmen tatsächlich im Wald aufgezeichnet. | ||||||||||
| Mitwirkende: |
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P R I N C E - FunkyPurpleAssoziationen |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 10. Okt 2026 14:00, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Elisabeth Weilenmann | ||||||
| Produktion: | ORF/HR 2026, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||
| Regie: | Elisabeth Weilenmann | ||||||
| Hospitanz: Hannah Lea DrechselRegieassistenz: Marie-Louise FürnsinnTongestaltung: Elmar PeineltProduktionsleitung: Stefanie Zussner | |||||||
| Inhaltsangabe: | "Es gibt viele Könige. Aber nur einen Prince", sagte die bekannte Sängerin Alicia Keys in ihrer Laudatio auf Prince, als dieser 2004 in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen wurde. In dem Hörspiel zum 10. Todestag von Prince nähert sich Elisabeth Weilenmann assoziativ diesem Ausnahmekünstler und erzählt dabei zugleich die Geschichte einer Bewunderin. Ausgehend von Prince' Geburt 1958 in Minneapolis entfaltet sich in dem Hörspiel 'P R I N C E - FunkyPurpleAssoziationen' ein vielschichtiges Klangporträt eines Menschen, der als Ikone, als Hymnenmacher, als musikalischer Universalist bezeichnet wurde - seine Kindheit zwischen Jazz und Gewalt, seine religiöse Prägung, seine radikale künstlerische Eigenständigkeit, sein Kampf um musikalische Selbstbestimmung, seine Einsamkeit werden thematisiert. Songs wie 'Purple Rain', 'Kiss', 'Sometimes It Snows in April', 'Baltimore' oder 'Nothing Compares 2 U' werden zu Wegmarken eines Lebenswerks - und zu Spiegeln einer Biografie. Denn die Protagonistin dieses Stückes wuchs als jüngstes Kind einer Bauernfamilie in Österreich auf und entdeckte den Musiker in den 1980er-Jahren - zunächst über Pretty Woman, später über Purple Rain. Prince wurde zum Soundtrack ihrer Jugend, ihrer ersten Liebe, ihrer Rebellion, ihrer Verluste. Seine Musik begleitete sie durch Einsamkeit, Mutterschaft, Fehlgeburten, spirituelle Fragen und den Versuch, gesehen zu werden. Die Sendung erzählt nicht chronologisch, sondern assoziativ - 'funky' im besten Sinne: mit O-Tönen, Songzitaten, Live-Momenten und persönlichen Erinnerungen. Prince erscheint als musikalisches Genie, als Androgynitäts-Ikone, als spirituell Suchender und als Mensch, der mit Widersprüchen lebte. Sein legendärer Auftritt bei der 'Super Bowl Halftime Show' im strömenden Regen, der Bruch mit Warner Bros., sein riesiges Tonstudio 'Paisley Park' als kreatives Refugium - all das bildet den Resonanzraum für eine sehr persönliche Annäherung und Liebeserklärung an einen Künstler, der 'purple Funk' zur Philosophie machte und Musik zur Lebensform. | ||||||
| Expertenkommentar: | Die Begründung der Jury: „Wir prämieren das Hörspiel P R I N C E – FunkyPurpleAssoziationen. Es ist ein Vergnügen, der Produktion zu folgen, die spielerische Freiheit assoziiert, Klangräume öffnet und mit Witz, großem musikalischem Gespür und einer spürbaren Lust am Improvisieren ein vielschichtiges Porträt des Popstars und seiner Zeit entwirft. Das Besondere an der Produktion ist aber nicht die Biopic-Ebene eines Stars, sondern die parallel erzählte persönliche Ebene der Autorin, die die Songs von Prince in ihren eigenen biografischen Kontext stellt und seine und ihre Biografie miteinander verwebt. Das Ergebnis gibt Einblick in ein Phänomen, das ja in gewisser Weise immer ein bisschen unerklärbar bleibt, erzählt es doch auf sehr berührende Weise, was Popmusik in uns auslösen kann, was wir mit ihr verbinden und warum sie einige von uns ein Leben lang begleitet.“ Die Jury und der gastgebende Sender 2026 Olga Grjasnowa, Schriftstellerin Masha Qrella, Musikerin Gastgebender Sender: Deutschlandradio Prix Italia 2026 in der Kategorie 'Radio Music': „Der Gewinnerbeitrag wurde für seinen perfekten erzählerischen Rhythmus ausgezeichnet – eine Geschichte, in der Musik und Sprache in ständigem Dialog stehen. Das Stück zieht die Zuhörer sofort durch sorgfältig arrangierte sound-bites, Songs, Effekte sowie sowohl heitere als auch nachdenkliche Erzählpassagen in seinen Bann und führt sie durch die chaotische und zugleich glückselige Welt des Idols und des Mädchens vom Land, das von einer größeren Welt träumt. Doch dies ist mehr als eine persönliche Geschichte. Archivaufnahmen geleiten das Publikum durch die Zeit und kreieren ein generationsübergreifendes Porträt der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Daraus wird eine musikalische Erzählung über das Hineinwachsen in Freiheit und Verantwortung und darüber, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Autorin beweist ihre Meisterschaft im Einsatz jedes einzelnen Klangs. Die sorgfältig ausgearbeitete Struktur ist um zehn Hits herum aufgebaut, die kreativ transformiert, bearbeitet und zu originellen musikalischen Erzählungen in einem rhythmischen, energiegeladenen Funk verschmolzen werden. Hier werden sowohl die Musik als auch der kreative Prozess selbst zu Figuren der Geschichte und gewähren einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit der Sängerin und der Autorin der Dokumentation. Alicia Keys sagte einst: ‚Es gab viele Könige, aber nur einen Prince.‘ Ergänzen wir: und eine Princess – Elisabeth Weilenmann.“ QUELLE: https://www.top-news.at/2026/10/03/prix-italia-2026-geht-an-oe1-hoerspiel-prince-funkypurpleassoziationen/ | ||||||
| Mitwirkende: |
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| Preise / Auszeichnungen: | Hörspiel des Monats 6 2026 Prix Italia (Kategorie Radio Music) 2026 | ||||||
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Gespräche am Schreibtisch - Heinrich Böll und Günther Grass |
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| Sendetermine: | HR 2 - Samstag, 10. Okt 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Horst Bienek | ||||||
| Produktion: | hr 1961, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Inhaltsangabe: | Im Herbst 1961 trifft der Schriftsteller und Literaturredakteur Horst Bienek für seine Interviewreihe "Gespräche am Schreibtisch" den Schriftsteller Heinrich Böll in dessen Kölner Arbeitszimmer. Im Dezember besucht er Günther Grass in seiner Berliner Wohnung zum Interview. Heinrich Böll (1917-1985) erzählt, warum ihm die Kurzgeschichte die liebste Prosaform ist und wie er ohne Vorstudien mit Zetteln und Stichworten arbeitet. Er beschreibt die Entstehung von "Billard um halb zehn", seine farbigen Zeit- und Motivtabellen, seine Vorstellung vom Roman als "Versteck" und er spricht über Tradition, die jüngere Schriftstellergeneration, die Gruppe 47, und das Engagement des Schriftstellers in Gesellschaft und Politik. Im Dezember 1961 besucht Horst Bienek den jungen Günter Grass (1927-2015) in Berlin. 1959 ist sein Roman "Die Blechtrommel" zuerst erschienen ist. Grass erzählt von der Figur Oskar Matzerath, und beschreibt das Zusammenspiel von Konzeption, Zufall und dem "Wuchern" von Figuren im Schreibprozess. Danzig beschreibt er als unerschöpflichen Fundus seiner Literatur. Er erzählt vom Bücherschrank seiner Mutter und von seinen ersten Prosaversuchen, die er rückblickend als einen metaphernreichen "Salat aus Kafka und Ringelnatz" bezeichnet. Horst Bienek (1930-1990) war Schriftsteller, Künstler und Filmemacher, moderiert die Gespräche. In seiner Reihe "Gespräche am Schreibtisch" spricht er mit vielen anderen Schriftstellern, die die Nachkriegsliteratur prägten. In den 1960er-Jahren arbeitete er u.a. beim Hessischen Rundfunk und als Lektor bei dtv, ehe er ab 1968 als freier Schriftsteller in München lebte. Bis 1990 leitete er die Literaturabteilung der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Neben zahlreichen anderen Preisen erhielt er den Wilhelm-Raabe-Preis und den Jean-Paul-Preis. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Lovebox |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 10. Okt 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Dirk Josczok | ||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2005, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Burkhard Ax | ||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Dirk Leyers | ||||||||||||||||||||||||
| Ton: Jonas Bergler | |||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Maria Heise, 33, ledig, wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. War es wirklich Selbstmord, wie der Abschiedsbrief vermuten lässt? Kommissarin Nusser ist im Zweifel. Anders als ihr Assistent Möller. Dass der den Fall möglichst schnell ad acta legen will, ist allerdings nur zu verständlich. Schließlich kannte er die Tote, wenn auch nur virtuell unter ihrem Webnamen "Sugar". Trotzdem peinlich, dass er seiner Chefin beichten muss, in der Internet-Partnerbörse "Lovebox" nach erotischen Kontakten gesucht zu haben. Für Nusser tun sich angesichts Möllers sexueller Neigungen Abgründe auf, erst recht aber beim Surfen in der "Lovebox". Da gibt es alles, was das einsame Herz begehrt. Und vielleicht einen Mörder, der unter den Singlefrauen wildert? Als weitere Selbstmorde bekannt werden, sieht Nusser ihre Befürchtungen bestätigt. Aber Beweise gibt es ebenso wenig wie eine heiße Spur - bis Nusser sich selbst in die "Lovebox" begibt: als Lockvogel für einen Mörder. | ||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Das Gewehr lebt |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 10. Okt 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Irmgard Maenner | ||
| Auch unter dem Titel: | Über die Faszination des Schießens (Untertitel) | ||
| Produktion: | DLR 2006, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Regie: | Judith Lorentz | ||
| Ton: Stephen EricksonRegieassistenz: Katrin Moll | |||
| Inhaltsangabe: | "Das Gewehr lebt" sagt der Mann auf dem Schießplatz. Es ist ein Wesen, dem er sich zuwendet und das reagiert. Die Waffe lebt in den Köpfen. Jeder kennt ihre Geräusche und die zugehörigen Haltungen, im Liegen, im Knien oder aus der Hüfte. Einzelkämpfer und Kommissarinnen im Film sind bewaffnet. Vielleicht ist der Nachbar es auch. Irmgard Maenner schoss selbst mit Klein- und Großkaliber und porträtiert Menschen, die eine besondere Beziehung zur Schusswaffe haben. Welche Phantasien bewegen sie? Und: Was ist das Schießen in unseren Köpfen? | ||
| Mitwirkende: |
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Die Erschöpften |
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| Sendetermine: | NDR Kultur - Samstag, 10. Okt 2026 18:05 Teil 4/5, (angekündigte Länge: 115:00)
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| Autor(en): | Oliver Sturm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Erwerb von Urlaubskompetenz (1. Teil) Pre-Holiday-Holiday (2. Teil) Spaß! Spaß! Spaß! (3. Teil) Abendessen mit Andersdenkenden (4. Teil) Anastasia (5. Teil) Veitstanz (6. Teil) Vernichte Deine Feinde vollständig (7. Teil) Systemwechsel (8. Teil) Geisterstunde (9. Teil) Pauschalreise nach Hause (10. Teil) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | NDR/DLF 2025, 348 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Oliver Sturm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Andreas Bick | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Jean SzymczakRegieassistenz: Mechthild Cramer von LaueRegieassistenz: Simon HastreiterDramaturgie: Michael BeckerDramaturgie: Sabine Küchler | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Noch nie war unser Land so gestresst, gereizt und erschöpft. Jetzt wird wahre Erholung zur Bürgerpflicht: Schluss mit Junk-Food-Reisen, Travelhacks und Selfie-Flut − und das bitte im Einklang mit dem 1,5 Grad-Ziel! Folge 1: Ein Großteil der Deutschen ist zu erschöpft, um sich wirklich zu erholen. Pandemie, Krieg, Inflation, Klima – die Multikrise hat uns ausgelaugt. Das neue Urlaubs gewährungsgesetz verlangt ein ärztliches Attest, das die Urlaubsfähigkeit bescheinigt. Wer keine medizinische Urlaubsgenehmigung hat, wird – um die Urlaubskompetenz wiederzuerlangen − in eine sogenannte „Pre-Holiday-Klinik“ überstellt. Sven Schmitz muss deshalb seinen Namibia-Urlaub abblasen und findet sich im „Haus Müßiggang“ wieder. Malerisch am Südhang des Oberen Wendelstocks gelegen, beherbergte das Kurhaus Freigeister wie Igor Stravinsky und Literaten wie Thomas Mann. Und so begibt sich Sven in diese skurrile wie verlockende therapeutische Maßnahme. Erste Übung: künstliches Sonnenbad in Strandkulisse. Sven glaubt, dass er mit Beendigung seiner toxischen Beziehung auch die Dauererschöpfung loswird. Und lernt Mitpatient*innen der Pre-Holiday-Klinik kennen. Folge 2: Sven ist sich sicher, was der Grund für seine Erschöpfung ist: Cleo. Borderlinerin, super anstrengend, und die Frau, mit der sich Sven verlobt hat, obwohl sie noch mit einem anderen Mann verheiratet ist. Schon nach nur einem Tag in Haus Müßiggang endet der WhatsApp-Chat dieser toxischen Beziehung: „Nimm dir deine Zeit für dich selbst, mein Selbstoptimierer. Und lass mich bitte in Ruhe für die Zeit deiner sogenannten Kur. C.“ Endlich Frieden! Denkt sich Sven bei einer morgendlichen Wanderung, deren Idylle nur durch das entblößt baumelnde Gemächt von Reiseleiter Fabian gestört wird. Nach der ersten Morgenrunde steht das Therapiegespräch mit Klinikleiter Prof. Behrens an, der seinem Schützling Sven heilsame Liegekuren verordnet. Folge 3: Paul Bougran, Svens Zimmernachbar, kann nicht abschalten. Die Klinik hat ihm für die erste Woche Büromöbel ins Zimmer gestellt und lässt ihn seinen Job einfach weitermachen: eine therapeutische Büro-Simulation, um das akute Herzinfarktrisiko zu senken. Kurios, aber kein Einzelfall: Fibromyalgie, Brainfog, Glutenintoleranz, Reizdarm. Psychosomatisierende Touristen, die mithilfe von Apps und Food-Monitoring ihre Work-Life-Balance regulieren wie ein bedrohtes Biotop – und gerade deshalb nicht urlaubsfähig sind, weil sie über alles ein bisschen zu viel wissen, über alle Umstände etwas zu viel Kontrolle haben. Nur Clawdia, die geheimnisvolle Russin, passt nicht ins Schema und scheint eine Sonderbehandlung von Reiseleiter Fabian zu genießen. Folge 4: Neues aus der Pre-Holiday-Klinik: Im Urlaub trifft man oft auf „Andersdenkende“ − gerade für meinungsstarke Touristen kann das sehr anstrengend sein! Doch vielleicht lässt sich der Umgang mit ihnen üben? Zwischen Erregung im Onsen-Teich, dem Mysterium um die Lufthütten und mutmaßlich politischer Einflussnahme auf den Klinikbetrieb: Hier liegt etwas im Argen! Da ist sich zumindest Svens neue Kur-Bekanntschaft Astra sicher, ein Freigeist mit afrikanisch-geflochtener Haarpracht, die mit Vorliebe außerhalb der Raucherzone qualmt. Am Abend steht die nächste Übung für die Erschöpften an, um ihre Urlaubskompetenz zurückzuerwerben: Das Abendessen mit Andersdenkenden. Dinieren mit Fremden stellt gerade für Touristen im Urlaub eine Herausforderung dar. Beim ayurvedischen Buffet im Speisesaal, dessen Highlight ein Aquarium mit Zitteraalen ist, herrscht das große Ich-Gesage, bis Clawdia mit ihrer Frage nach Störeiern einen politischen Eklat auslöst. Nur eine Person vermag die Situation zu deeskalieren. Auftritt: Violet Smith, Besitzerin des Hotels bzw. der Klinik − was genau eigentlich? Folge 5: Astra konnte, während der im Speisesaal tobenden offenen Feldschlacht um die Meinungshoheit, ein Gespräch zwischen Klinikleiter Prof. Behrens und einem Gast belauschen: dem ehemaligen Wirtschaftsminister, heute vorrangig Dichter. Fazit: Das Klinik-Konzept ist eindeutig GRÜN. Was in puncto Klimaverträglichkeit und Urlaub aktuell mit dem CO2-Preis reguliert wird, soll in naher Zukunft das Bewusstsein der Reisenden selbst regeln. Ist Haus Müßiggang ein Versuchslabor einer woken Tourismus-Verschwörung? Am nächsten Tag hat Recherche-Fuchs Astra neue Erkenntnisse für Sven parat: Clawdia Chauchat ist verheiratet mit Wladimir Megre, dem Chef der Anastasia-Bewegung, einer russisch-national-fundamentalistischen Sekte. Friday Night heißt in Haus Müßiggang: Cocktail Night! Nach der Übung steht der Vollmond am Himmel und Sven findet Anastasia badend im Onsen. Folge 6: Breaking News: Die um ihren Pauschalurlaub gebrachten Klinikinsassen bleiben nicht auf den Buchungskosten sitzen. Die Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger werden in der Pandemie der Erschöpfung gewahrt. Während die Gemüter erhitzen, reflektiert Sven über die letzte Nacht, als er mit Clawdia und anderen Patienten ein Vollmondfest bei den Lufthütten feierte. Infolge dieses Exzesses hat die Klinikleitung die Lufthütten gesperrt. Prof. Behrens warnt Sven vor den irrationalen und mystischen Praktiken der Anastasia-Bewegung. Während der Wettstreit ideologischer Kräfte um die Zukunft der Pre-Holiday-Klinik zutage tritt, wird Sven durch eine Nachricht von Cleo emotional zurückgeworfen: Cleos Ehemann zieht aus. Als er eine Postkarte an seine toxische Beziehung verfassen will, fällt ihm auf, dass er den goldenen Crayon von Cleo ausgerechnet an Clawdia verliehen hat. Folge 7: „Ich bin Ihre Turmgesellschaft. Sie haben mich gesucht, und Sie haben mich gefunden.“ – Willkommen bei Goethe: Ist Sven der neue Wilhelm Meister? Der Bibliothekar von Haus Müßiggang, Dr. Gärtner, schickt sich an, Svens Mentor in einer Geheimgesellschaft zu werden. Noch so ein Verrückter, analysiert Astra, während Sven und sie einen Empfang bei Violet Smith beobachten. Es wird immer offensichtlicher, dass auch politische Parteien um ihre Einflusssphären in Haus Müßiggang buhlen. Die nächste Morgenrunde startet mit einer Überraschung: Clawdia Chauchats Platz nimmt Astra ein, deren „Afrofrisur“ in der WhatsApp-Chatgruppe eine Debatte über kulturelle Aneignung auslöst. Sven versucht, seine Madame Chauchat zu finden, bevor er zu Dr. Gärtners Impulsvortrag eilt, dessen Titel sich leicht verändert hat: „Letale Affären. Zur Psychodynamik in sterbenden Institutionen“. Das hat Sprengkraft. Folge 8: Von den Katakomben der Klinik bis ins Gehölz nahe der Lufthütten: Sven und Clawdia sind einander leidenschaftlich verfallen. Der Unternehmensberater, Sven, der eigentlich Firmen vor dem Untergang retten und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken soll, braucht selbst einen Transformationscoach. Sein auf Effizienz getuntes Leben war bisher im Fast-forward-Modus. Als er bei der Liegekur Dr. Gärtner von seinem Burnout berichtet, trifft Besuch ein. Cleo! Auslöser dürfte eine Postkarte gewesen sein, die eigentlich Madame Chauchat hätte erhalten sollen. Trotz der Schwierigkeiten, ein Gästezimmer zu finden, arrangiert Violet Smith, dass Cleo zwei Nächte bei Sven bleiben kann. Beim Abendessen nimmt Cleo ihre russische Konkurrenz genau in den Blick. Als Clawdia den Crayon auspackt, den Cleo ihrem Sven schenkte, greift Cleo zum Champagnerglas. Splash! Folge 9: Ein Reisebüro in Haus Müßiggang bietet nun ausschließlich Reisen innerhalb Deutschlands an, links- wie rechtsidentitäre Politiker schwadronieren auf dem Klinikgelände und das japanische Onsen ist in ein germanisches „Archäon“ umgewandelt worden. Clawdia, die sich als Tochter von Violet Smith entpuppt, sucht Zuflucht bei Sven und offenbart die familiären und ideologischen Zwänge, unter denen sie leidet. WTF! Zum Glück ist da noch Astra, mit der Sven zur Grünwald-Alm aufsteigt. Auf dem Gipfel ziehen plötzlich Wolken auf und Sven schaut in treibendes Nichts. In was genau hat er sich da verrannt? An der Kante, 200 Meter über dem nächsten Grund, rettet ihn Astra vor dem Unglück. Abends findet eine Séance im Rauchersalon statt, bei der Clawdia als Medium fungiert. Die Sitzung wird jedoch von Reinigungskraft Abeni unterbrochen, die ein Voodoo-Ritual durchführt. Folge 10: Paul Bougran, dessen wahrer Name Dieter Thomanek ist, offenbart unter dem Einfluss von Abenis Voodoo-Ritual, dass er ein CFO bei der TOI ist, der „Touristik Organisation International“. Sven und Astra entdecken in seinem Büro, dass die Klinik von der TOI, den Krankenkassen und Violet Smith betrieben wird. Die TOI plant, ein neues Reise-Segment namens „Homeland” zu etablieren: Betreuter Urlaub zu Hause in Zeiten der Klimakrise. Am Morgen wird die Leiche von Violet Smith im Teich gefunden, mutmaßlich durch die Stromschläge zweier entlassener Zitteraale getötet. Dies führt zum Chaos in der Klinik, bei dem Patienten Mobiliar zerstören und vandalieren. Wieder ziehen Wolken am Wendelstock auf und Sven erhält beim Check-out einen Brief mit seinem Verlobungsring. „Erkennen Sie ihre Anima“, rät Dr. Gärtner. Svens nächste Destination: die Bredouille. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Expertenkommentar: | Begründung der Jury: Stellen Sie sich vor, Sie wollen in den Urlaub, aber eine staatliche Instanz befindet darüber, ob Sie überhaupt „urlaubsfähig“ sind. In Oliver Sturms Serie „Die Erschöpften“ wird eine solche Dystopie entworfen. Der Hauptheld Sven, ein typischer Jetsetter, wird vom Gesundheitsministerium für „nicht urlaubsfähig“ erklärt und muss seine „Urlaubskompetenz“ erwerben, um verreisen zu dürfen. Er findet sich in einem Sanatorium wieder, wo er natürlich nie hinwollte, und in einer Gesellschaft von lauter Spinnern, mit denen er nicht das Geringste gemein hat. Oder doch? Nach und nach tauchen wir in die Gemeinschaft der „Erschöpften“ ein, in ihre Biographien, ihre Liebschaften, Geheimnisse. Die Gruppendynamik, der sich unser Held anfangs noch zu entziehen sucht, wird mehr und mehr essentiell. Und die Außenwelt – die geplante Urlaubsreise, eine toxische Beziehung etc. – verliert an Bedeutung. Geschickt werden Beziehungen, Verflechtungen, Plots und Subplots miteinander verknüpft, wird die Dystopie immer wirklicher. Auf satirische und sehr unterhaltsame Weise gelingt es dem Autor, Fragen der Selbstoptimierung auf der einen und Achtsamkeit auf der anderen Seite ohne erhobenen Zeigefinger zu stellen. Wir können über beides lachen und nachdenken. Ein großartiges Ensemble, allen voran Tom Schilling, spielt die Patienten und Patientinnen komisch und so realistisch, dass die Zuhörenden sich beinahe selbst in ein Sanatorium versetzt fühlen. Eine Serie mit Suchtpotential. Die Jury und der gastgebende Sender 2025 Laila Stieler, Drehbuchautorin, Hörspielautorin, Dramaturgin und Filmproduzentin Sebastian Krumbiegel, Musiker und Autor Gastgebender Sender: MDR | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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| Preise / Auszeichnungen: | Hörspiel des Monats 08 2025 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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ARD Radio Tatort 215:Mit dem Rücken zur Wand |
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| Sendetermine: | HR 2 - Samstag, 10. Okt 2026 19:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Madeleine Giese | ||||||||
| Produktion: | SR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||
| Regie: | Matthias Kapohl | ||||||||
| Komponist(en): | Stefan Scheib | ||||||||
| Inhaltsangabe: | "Halten Sie mich nicht für verrückt, aber ich weiß, dass etwas Bösartiges passieren wird." Mit dieser unheilvollen Vorahnung steht die betagte Elisabeth Stein im Büro von Michel Paquet, noch Leiter der Mordkommission Saarlouis. Ihr Wohnblock wird gerade aufwendig modernisiert, doch durch den vielen Dreck und Lärm vergrault Vermieter Alexander Junghans die Bewohner. Wenige Tage später liegt er tot im Straßengraben. Kein Unfall – hat sich Elisabeth Steins Vorahnung doch bewahrheitet? Michel Paquet, Amelie Gentner und Tim Waller von der Mordkommission Saarlouis treffen bei ihren Ermittlungen auf Menschen, die gefühlt mit dem Rücken zur Wand stehen und einen Groll gegen den Vermieter gehegt haben: Neben Elisabeth Stein auch ihre Nachbarn, die Familie Sohl: Alleinverdiener Jan fürchtet den drohenden Stellenabbau in der saarländischen Autoindustrie, seine lothringische "Tradwife" Camille ist mit dem vierten Kind schwanger. Elias Junghans, Sohn des Toten und Freund der Sohls, profitiert ebenfalls von der veränderten Situation. Zum ersten Mal leitet Amelie Gentner den Fall, nicht ganz ohne Schadenfreude ihres Chefs Michel Paquets, weil er endlich den ungeliebten Papierkram abgeben kann. Kollege Waller poliert während der Ermittlungen sein Saarländisch mit Hilfe von Rostwurstbuden-Besitzerin Inge weiter auf und die weiß ganz genau: Angscht macht die Leit geggisch ("Angst lässt die Leute durchdrehen")! | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Wachtmeister Studer |
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| Sendetermine: | SWR Kultur - Samstag, 10. Okt 2026 19:04, (angekündigte Länge: 56:00)
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| Autor(en): | Friedrich Glauser | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | SWF 1988, 57 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Martin Bopp | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Markus Michel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ton: Udo SchusterSchnitt: Regine SchneiderDramaturgie: Hans Burkhard Schlichting | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Der "schweizerische Simenon" Friedrich Glauser war wegen Morphiumsucht in der psychiatrischen Anstalt Waldau interniert, als er 1934/35 eine legendär gewordene Figur der Kriminalliteratur schuf: Der behäbige Berner Detektivwachtmeister Studer, strafversetzt und bei seinen Vorgesetzten in dauernder Ungnade, sieht in den Delinquenten eher Verführte als Verbrecher. Er ist kein Indizienjäger, sondern ein psychologisch vorgehender Spurensucher vom Typus des Kommissar Maigret, aber einer mit deutlicherer Sympathie für die Entrechteten und vom Schicksal Gestoßenen. Glausers erster Studerroman führt in ein schweizer Dorf in den ersten Jahren nach der Weltwirtschaftskrise. Hinter den geputzten Fassaden schlummern das Elend, die Gier und die Einsamkeit. Da gibt es auf der einen Seite die Dorfgewaltigen und ihre zahlreiche Verwandtschaft und auf der anderen Seite eine seltsame Baumschule, in der entlassene Sträflinge beschäftigt werden. Als der alteingesessene Händler Witschi tot im Wald mit einer Kugel im Kopf gefunden wird, ist für den Gemeindepräsidenten klar, in welchem Kreis der Schuldige zu suchen ist. Studer aber sieht die Fährten in anderer Richtung. Und er glaubt nicht an Mord. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Professor Kiesel. In Stahlgewittern |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 10. Okt 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Thomas Böhm | ||||||
| Produktion: | WDR 2014, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||
| Regie: | Gerrit Booms | ||||||
| Komponist(en): | David Schütte | ||||||
| Technische Realisation: Dirk HülsenbuschTechnische Realisation: Mechthild AustermannRegieassistenz: Luise WeigertDramaturgie: Isabel Platthaus | |||||||
| Inhaltsangabe: | Ist es böse und demagogisch? Eine Verherrlichung des Krieges? Oder am Ende in seiner Wirkung ein Antikriegsbuch? Ernst Jüngers "In Stahlgewittern" ist inzwischen vor allem eines: ein Mythos. "In Stahlgewittern" war einer der ersten literarischen Erlebnisberichte über den Ersten Weltkrieg. Das Buch machte schnell von sich reden und ist bis heute umstritten. Es beruht auf den Kriegstagebüchern, die Jünger an der Front führte und wurde vom Autor zeitlebens immer wieder überarbeitet. Helmuth Kiesel, Herausgeber der historisch-kritischen Ernst Jünger-Ausgabe, kommentiert und kontrapunktiert diesen schillernden Text, seine Entstehungsgeschichte und seine Rezeption. Ist Blut im Kriegstagebuch? Wie erkennt ein Philologe Trauerarbeit? Textsplitter und Granatsplitter - ein sinnstiftendes Nebeneinander? Soll der Krieg befremdlich bleiben oder erklärt? Reflexionen eines Wissenschaftlers. Und Texte eines Mannes, der als 19-jähriger in den Krieg zog. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Die Pfefferkörner (Staffel 20) |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 10. Okt 2026 19:04 Teil 255/0, (angekündigte Länge: 30:00)
WDR 5 - Samstag, 10. Okt 2026 19:30 Teil 256/0 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00) |
| Autor(en): | Anja Jabs Sebastian Stuertz |
| Produktion: | NDR 2025, Min. (Stereo) - Bearbeitung Film |
| Regie: | Sebastian Stuertz Sandra Thormählen |
| Komponist(en): | Mario Schneider |
| Inhaltsangabe: | Folge 255: Leinen Los Jasina verbringt die Ferien in Hamburg und gerät dabei in eine gefährliche Lage. Sie reagiert schnell und verhindert damit eine große Katastrophe. Wer hat einen Grund dafür, einen so großen Schaden anzurichten? Auf ihr Detektiv-Team kann Jasina dieses Mal leider nicht zählen. --- Folge 256: Die falsche Vermieterin Endlich ist Leo's Mutter Kim wieder da und eine passende Wohnung ist auch schon gefunden. Aber irgendetwas stimmt nicht: warum ist Leo's Sparschwein geplündert? Und warum tut Kim so geheimnisvoll? --- Folge 257: Muskeln um jeden Preis Kann es sein, dass Fitness-Training so richtig gut tut und so richtig stark macht? Hakim findet schon. Außerdem lernt er dabei auch noch neue coole Leute kennen. Warum nörgeln seine Freunde aus dem Detektiv-Team denn nur an allem so herum? --- Folge 258: Leos Vater Mit Leo's Vater gibt es immer Ärger. Was wohl dieses Mal wieder passiert? Und prompt verschafft er den Pfefferkörnern einen neuen Fall: Dabei wird es in einem Hinterhof so richtig brenzlig. |
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Die Pfefferkörner (Staffel 20) |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 10. Okt 2026 19:04 Teil 255/0, (angekündigte Länge: 30:00)
WDR 5 - Samstag, 10. Okt 2026 19:30 Teil 256/0 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00) |
| Autor(en): | Anja Jabs Sebastian Stuertz |
| Produktion: | NDR 2025, Min. (Stereo) - Bearbeitung Film |
| Regie: | Sebastian Stuertz Sandra Thormählen |
| Komponist(en): | Mario Schneider |
| Inhaltsangabe: | Folge 255: Leinen Los Jasina verbringt die Ferien in Hamburg und gerät dabei in eine gefährliche Lage. Sie reagiert schnell und verhindert damit eine große Katastrophe. Wer hat einen Grund dafür, einen so großen Schaden anzurichten? Auf ihr Detektiv-Team kann Jasina dieses Mal leider nicht zählen. --- Folge 256: Die falsche Vermieterin Endlich ist Leo's Mutter Kim wieder da und eine passende Wohnung ist auch schon gefunden. Aber irgendetwas stimmt nicht: warum ist Leo's Sparschwein geplündert? Und warum tut Kim so geheimnisvoll? --- Folge 257: Muskeln um jeden Preis Kann es sein, dass Fitness-Training so richtig gut tut und so richtig stark macht? Hakim findet schon. Außerdem lernt er dabei auch noch neue coole Leute kennen. Warum nörgeln seine Freunde aus dem Detektiv-Team denn nur an allem so herum? --- Folge 258: Leos Vater Mit Leo's Vater gibt es immer Ärger. Was wohl dieses Mal wieder passiert? Und prompt verschafft er den Pfefferkörnern einen neuen Fall: Dabei wird es in einem Hinterhof so richtig brenzlig. |
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Klimastreit |
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| Sendetermine: | SRF 2 - Samstag, 10. Okt 2026 20:00, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
[aac-Stream]
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| Autor(en): | Michael Stauffer | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Der Klimawandel und die Schweiz (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | WDR 2021, 54 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Michael Stauffer | ||||||
| Komponist(en): | René Desalmand Michael Stauffer | ||||||
| Dramaturgie: Leslie RosinTechnische Realisation: Karl AttelnTechnische Realisation: Michael Stauffer | |||||||
| Inhaltsangabe: | Die Schweizer konnten 2021 über die Verminderung von Treibhausgasemissionen abstimmen. Innerhalb der Familien entbrennt ein Klimastreit, wieviel Verantwortung jede Generation gegenüber der Klimaerwärmung trägt. Ein Mitschnitt. Der Schweizer Autor Michael Stauffer streitet mit seinen gut 80 jährigen Eltern über sinnloses Reisen, massiv zu große Wohnflächen und übermotorisierte Autos. Alle sind sich einig, dem jüngsten Spross der Familie, 6 Jahre alt, soll keine verlotterte und aus dem Gleichgewicht gefallene Welt hinterlassen werden. Um die Zusammenhänge des Klimawandels zu verstehen, zu benennen und hoffentlich zu einem klaren Handlungsfazit zu kommen, besucht der Autor eine Blockade von Extinction Rebellion in Zürich, spricht mit Reto Knutti, dem renommierten Schweizer Klimaphysiker, sowie Saskia Rebsamen einer jungen Klimaaktivistin. Und dann stimmen die Schweizer bei einer Volksabstimmung mit einer Stimmbeteiligung von knapp 60% über das Bundesgesetz zur Verminderung von Treibhausgasemissionen ab. Mit nur 51.6% wird das CO2 Gesetz abgelehnt. Ein klimapolitisches Erdbeben. Die Recherchen zum Feature 'Klimastreit' wurden durch den Förderpreis 'katalysatOHR' der Stiftung Radio Basel unterstützt. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Eine günstige Gelegenheit |
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|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | BR 2 - Samstag, 10. Okt 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Manfred Philipp | ||||
| Produktion: | BR 1982, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||
| Regie: | Otto Düben | ||||
| Regieassistenz: Hans Eichleiter | |||||
| Inhaltsangabe: | Ein Haus auf dem Land soll es sein für den Herrn Staatsanwalt. Und der Makler hat ein Haus im Sinn. Er zeigt es dem Kunden, macht aber keine Anstalten, es ihm zu verkaufen. Weil da noch eine Rechnung offensteht ... Ein psychologisches Kammerspiel über Rache und die Frage: Wie viel Moral bleibt übrig, wenn wir uns unbeobachtet glauben? | ||||
| Mitwirkende: |
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Hessen hören 4:Hörgenau |
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| Sendetermine: | HR 2 - Samstag, 10. Okt 2026 23:00, (angekündigte Länge: 60:00)
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| Autor(en): | Luise Voigt |
| Produktion: | hr2009/10 2010, ca. 32 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Audio Art |
| Regie: | Luise Voigt |
| Inhaltsangabe: | Seit 1972 ist Hörgenau einer der sieben Ortsteile der Gemeinde Lautertal im Vogelsbergkreis. Weniger als dreihundert Einwohner leben in diesem Dorf mit Tennisheim und Gemeinschaftshaus. Für die Reihe „Hessen Hören“ hat die Performerin und prämierte Hörspielmacherin Luise Voigt (* 1985), die in Gießen Theaterwissenschaft studierte, Hörgenau besucht und viele O-Töne eingefangen. Das Ergebnis ist eine wortreiche und atmosphärische Ortserzählung. |
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