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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Le Grand Partage

Sendetermine: DLR - Freitag, 9. Okt 2026 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Clarisse Cossais
Éliane Radigue
Produktion: SAVVY Contemporary /CTM/DLR 2019, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: Clarisse Cossais
Komponist(en): Éliane Radigue
Ton: Hermann Leppich
Inhaltsangabe: Portrait einer starken Frau: Eliane Radigue gilt als Pionierin der elektronischen Musik.
Sie ist die heimliche Heldin der elektronischen Musik: Eliane Radigue erlernte in den 1950er-Jahren bei Pierre Schaeffer und Pierre Henry die musique concrète, begann aber ab 1968 ihre eigenen Klangvorstellungen umzusetzen: Mit lange anhaltenden, zart variierenden Tönen erzeugt sie schwebende, oft spirituelle Stimmungen. Über 30 Jahre lang arbeitete sie ausschließlich mit dem Arp-Synthesizer. Dann erst begann sie für akustische Instrumente zu schreiben - meist in intensiver Auseinandersetzung mit den aufführenden Musikern. Clarisse Cossais widmet dieser außergewöhnlichen Künstlerin eine Radiostunde mit Gesprächen und Klängen.
Mitwirkende:
Eliane Radigue
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1001 Nacht (2. Staffel)

Sendetermine: DLR - Freitag, 9. Okt 2026 08:50 Teil 114/121, (angekündigte Länge: 10:00)
Autor(en): N. N.
Produktion: DLF 2026, Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Roxana Samadi
Judith Lorenz
Komponist(en): Philipp Johann Thimm
Besetzung: Kathi Bonjour
Ton: Andreas Stoffels
Ton: Alexander Brennecke
Ton: Susanne Beyer
Übersetzung: Claudia Ott
Inhaltsangabe: Nacht 067: Ein Gast mit Waschzwang
Nacht 068: Verliebt, verwirrt, verzweifelt, verschuldet
Nacht 069: Versteckt in einer Kiste
Nacht 070: Die verhängnisvolle Sirbadscha
Nacht 071: Verflucht gute Manieren
Nacht 072: Flucht vor einem Friseu
Nacht 073: Das Gedicht der Alten
Nacht 074: Eine hartnäckige Kupplerin
Nacht 075: Ein Haarschnitt vor dem Date
Nacht 076: Die Prophezeiungen des Friseurs
Nacht 077: Ein Friseur mit Ehrgefühl
Nacht 078: Horoskop aus Tradition
Nacht 079: Eine Notlüge
Nacht 080: Von einem Schlamassel in den nächsten
Nacht 081: Gut gemeint, schlecht gelaufen
Nacht 082: Verfolgungsjagd durch Bagdad
Nacht 083: Herr Schweigsam und seine sechs Brüder
Nacht 084: Ein böser Zauber
Nacht 085: Aller schlechten Dinge sind drei
Nacht 086: Der Bruder mit den abgeschnittenen Ohren
Nacht 087: Böse Fantastereien
Nacht 088: Grausame Spiele
Nacht 089: Rachefeldzug mit Folgen
Nacht 090: Der Mann mit dem freundlichen Gesicht
Nacht 091: Fata Morgana im Kuppelsaal
Nacht 092: Zwanzig Jahre Saus und Braus
Nacht 093: Zurück beim Kaiser von China
Nacht 094: Drei Mörder und keine Leiche
Nacht 095: Lang wie eine Lanze, aufrechter als ein Schreibrohr
Nacht 096: Dschullanar aus dem Meer
Nacht 097: Der entführte Königssohn
Nacht 098: Wesen aus dem Wasser
Nacht 099: Meereskönigin gesucht
Nacht 100: Schockverliebt
Nacht 101: Ein fürchterlicher Krieg
Nacht 102: Zweifelhaftes Inselglück
Nacht 103: Verzaubert in einen weißen Vogel
Nacht 104: Endlich wieder Mensch
Nacht 105: Im tosenden Meer
Nacht 106: Von einem Zauber in den nächsten
Nacht 107: Herrscherin über die Zauberstadt
Nacht 108: Ein Palast wie aus dem Garten Eden
Nacht 109: Badr im Liebestaumel
Nacht 110: Seltsame Vögel
Nacht 111: Zweierlei Gerstenbrei
Nacht 112: Verwandlung in eine Maultierstute
Nacht 113: Königinnen und Zauberinnen
Nacht 114: Das große Happy End
Nacht 115: Eine verstörte Ente
Nacht 116: Ein nervöser Esel
Nacht 117: Ein fliehendes Pferd
Nacht 118: Ein panisches Kamel
Nacht 119: Ein unerkannter Mensch
Nacht 120: Ein niederträchtiger Adamssohn
Nacht 121: Eine freundliche Antilope
Schahrasad erzählt um ihr Leben – und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben.
Mitwirkende:
Roxana Samadi
Jasmin Shakeri
Susana AbdulMajid
Musik .
Daf und Tombak Roshanak Rafani
Oud Bendir Arbaain
Oud Nabil Arbaain
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Breaking Dad

Sendetermine: SWR Kultur - Freitag, 9. Okt 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Baran Datli
Auch unter dem Titel: Xu Wei rettet sein Kind (Untertitel)
Produktion: DLF/SWR 2026, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Giuseppe Maio
Ton: Hermann Leppich
Inhaltsangabe: Wie weit geht ein Vater, wenn der Tod seines Kindes unvermeidbar scheint? Haoyang wird mit dem Menkes-Syndrom diagnostiziert. Weil niemand eine Therapie entwickelt, baut Xu Wei in der Abstellkammer seiner Eltern ein Labor. Er hat keine Ausbildung, keine Erlaubnis und zwei Jahre Zeit
Xu Wei sitzt im Auto, als der Anruf kommt. „Bereiten Sie sich mental darauf vor“, sagt der Arzt, „das Ergebnis des Gentests ist da“. Dann buchstabiert er: „M-E-N-K-E-S“. Xu Wei fährt rechts ran, tippt es ins Handy, findet aber kaum etwas über die seltene Krankheit. Nur: Kinder mit dieser Mutation sterben meist vor ihrem dritten Geburtstag. Haoyang ist ein Jahr alt. Ein Medikament gibt es nicht, kein Pharmakonzern will es herstellen. Der Schulabbrecher Xu Wei beschließt, es im Heimlabor selbst zu tun. Was er dabei verlieren wird, ahnt er noch nicht.
Mitwirkende:
Manuel Harder
Aylin Esener
Oscar Hoppe
Christiane Gut
Rosario Bona
Leon Ullrich
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Lovebox

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 9. Okt 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Josczok
Produktion: WDR 2005, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Burkhard Ax
Komponist(en): Dirk Leyers
Ton: Jonas Bergler
Inhaltsangabe: Maria Heise, 33, ledig, wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. War es wirklich Selbstmord, wie der Abschiedsbrief vermuten lässt? Kommissarin Nusser ist im Zweifel. Anders als ihr Assistent Möller. Dass der den Fall möglichst schnell ad acta legen will, ist allerdings nur zu verständlich. Schließlich kannte er die Tote, wenn auch nur virtuell unter ihrem Webnamen "Sugar". Trotzdem peinlich, dass er seiner Chefin beichten muss, in der Internet-Partnerbörse "Lovebox" nach erotischen Kontakten gesucht zu haben. Für Nusser tun sich angesichts Möllers sexueller Neigungen Abgründe auf, erst recht aber beim Surfen in der "Lovebox". Da gibt es alles, was das einsame Herz begehrt. Und vielleicht einen Mörder, der unter den Singlefrauen wildert? Als weitere Selbstmorde bekannt werden, sieht Nusser ihre Befürchtungen bestätigt. Aber Beweise gibt es ebenso wenig wie eine heiße Spur - bis Nusser sich selbst in die "Lovebox" begibt: als Lockvogel für einen Mörder.
Mitwirkende:
Carola Nusser Ulrike Bliefert
Möller Peter Davor
Konrad Nusser Peter Rühring
Angel Nadja Engel
Doktor Peter Groeger
Nachbarin Anna Magdalena Fitzi
Valentino Dietmar Wunder
Witwe/Frau Anina Michalski
Managerin Franziska Petri
Kollegin Gunda Aurich
Frauenstimme Gisela Claudius
Wanda Kosmalow
Links: Externer Link Homepage Dirk Josczok
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Meine Mütter

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 9. Okt 2026 20:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 48:00)
Autor(en): Andreas Liebmann
Produktion: SRF 2026, 48 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Andreas Liebmann
Komponist(en): Matthias Meppelink
Dramaturgie: Reto Ott
Tontechnik: Björn Müller
Sound-Design: Björn Müller
Inhaltsangabe: Ein Sohn befragt seine Herkunft aus dem Zürcher Bürgertum. Er versucht sich einen Reim zu machen auf die Frauen-Figuren, die sein Leben prägten. Kann er sein Coming-of-Mann besser verstehen, wenn er ihre im Kontext von Reichtum, Bildung und Abhängigkeit auffallend ähnlichen Rollenbilder versteht?
Der Autor und Theatermacher Andreas Liebmann setzt mit seinem ersten Hörspiel für SRF seine biografische Spurensuche fort. In einem imaginären "Podcast aus dem Jenseits" versammelt ein Sohn (und Vater) drei ihm bestens vertraute Frauen vom Zürichberg, die er als "Meine Mütter" anspricht. Um ihnen sogleich zu gestehen: "Ich kann euch in eurer Möbelhaftigkeit nicht auseinanderhalten". Dennoch wohnen Paula, Rabbea und Ronja in je eigenen luxuriösen Behausungen, führen Ehen mit dominanten, zumeist abwesenden Männern, träumen von einer künstlerischen Karriere und erfolgreichen Kindern. Vor allem aber wünschen sie sich eine emanzipierte Existenz. Der Ausbruch gelingt jedoch nur bedingt. Sie nehmen sich Freiheiten, sie feiern die Frauen, die es an die Spitze der Schweizer Gesellschaft schaffen. Doch zur Freiheit reicht es nicht, sie bleiben im fest gefügten Rahmen ihres "Ibsen Life" auf Zürcher Art stecken.
"Das Hörspiel basiert auf einer Vielzahl von Gesprächen mit noch lebenden oder bereits gestorbenen Frauen aus dem Umfeld des Autors und seiner Eltern, sowie Erinnerungen an diese, als er noch ein Kind war. Es gräbt nach Bruchstücken einer vergehenden oder vergangenen patriarchalisch dominierten Welt, um nach und nach in der Gegenwart anzukommen – einer Gegenwart, die das Grollen der Zukunft mithört. Nicht nur Fragen nach dem Rollenverständnis von Mann und Frau haben sich verändert. Wie spricht man heute miteinander vom Aufwachsen, vom Leben und Sterben? Wohin steuern Rollenbilder, auf welchen Strukturen wird künftig getanzt?" (Andreas Liebmann)
Mitwirkende:
Rabbea Fabienne Hadorn
Ronja Anna-Katharina Müller
Paula Ursula Reiter
Urs Andreas Liebmann
Links: Externer Link Homepage von Andreas Liebmann
Externer Link Homepage von Andreas Liebmann
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Matriarchat in Mexiko

Sendetermine: SRF 2 - Freitag, 9. Okt 2026 20:00
Autor(en): Marlies Faulend
Produktion: ORF 2019, 48 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Otmar Bergsmann
Inhaltsangabe: Die neoliberale Globalisierung scheint die ganze Welt in ihr Netz der ökonomischen Profitmaximierung und der kulturellen Gleichschaltung eingefangen zu haben. Doch es gibt Ausnahmen, matriarchale Inseln mit einer anderen Form der Wirtschaft, wo es sich ganz gut lebt.
Es ist laut, staubig und sengend heiß in Juchitan, Mexiko. Eine belebte Stadt im Bundesstaat Oaxaca, am Isthmus, der geografisch schmalsten Stelle Mexikos. Hier in Juchitan, sagt man, haben die Frauen das Sagen. Matriarchat nennen es die einen, Muttersippe die anderen. Und überhaupt läuft hier einiges anders als im Rest des Landes. Die wahrscheinlich wichtigste Rolle dabei spielt der Markt, das lebendige Handelszentrum der Stadt. Denn der ist fest in Frauenhänden. Die Frauen sind die Händlerinnen und die Männer meist die Produzenten der Lebensmittel.
Diese Tradition verleiht den Frauen ökonomische Autonomie und eine bedeutende Rolle in der Familie, denn sie sind es meist, die den Großteil des Geldes verdienen und verwalten. Dieser kleine Unterschied hat weitreichende Auswirkungen. Die Frau ist typischerweise die Besitzerin des Hauses und Kern der Familie. Will man heiraten, fragt man beispielsweise die Mutter der Braut um Erlaubnis. Das Erbe geht meist an die jüngste Tochter. Und das soziale Prestige einer Familie hängt davon ab wie strebsam und wohltätig die Frauen sind.
Die über 70-jährige Adelina ist das Oberhaupt ihrer Familie und versorgt ihre Mutter, ihre Nichten und deren Kinder, die mit ihr im Haus leben. - Marlies Faulend war fünf Wochen lang in Juchitan und konnte das Leben und Schaffen von Adelina und anderen Frauen der Stadt begleiten.
Mitwirkende:
Florian Dabler
Tanja Händel
Birgit C. Kramer
Silvia Meisterle
Johann Nikolussi
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Long Covid – und jetzt?!

Sendetermine: DLF - Freitag, 9. Okt 2026 20:05 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Freitag, 9. Okt 2026 20:30 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Sebastian Meissner
Auch unter dem Titel: Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg (1. Teil)
Suizid, Kunst und Selbstbestimmung (2. Teil)
Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement (3. Teil)
Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren (4. Teil)
Produktion: DLF 2025, 110 Min. (Stereo) - Feature
Ton und Technik: Gunther Rose
Inhaltsangabe: Sebastian lebt mit ME/CFS – einer Krankheit, die viele als Long Covid kennen und gegen die bislang kaum etwas hilft.
Episode 1: Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg Sebastian und seine Freunde Anja und Veit sind an ME/CFS erkrankt – einer Krankheit, die lange vor der Pandemie existierte, aber erst unter dem Begriff Long Covid mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekam. Sie öffnen uns die Tür zu einem Leben, das nach dem Ausbruch der Krankheit nie wieder normal wurde. Zwischen Arztmarathon und Alltag kämpfen sie um Sichtbarkeit und Selbstbestimmung. Rollator-Shopping, Verschwörungstheorien am Weihnachtstisch, Kunst-Performances auf Liegebaren – ihr Alltag pendelt zwischen Erschöpfung, Wut und Trotz. Ein Blick in ein Leben mit einer Krankheit, die kaum jemand versteht, aber Millionen betrifft.
Episode 2: Suizid, Kunst und Selbstbestimmung Wenn Körper aufgeben und Kranksein zur Vollzeitbeschäftigung wird: Sebastian, Anja und Veit suchen nach Wegen aus Isolation und Ohnmacht. Sie erzählen von Schmerz und Verzweiflung, aber auch von Kreativität und Widerstandskraft. Wie entsteht Gemeinschaft, wenn das Leben stillsteht? Und was bedeutet Selbstbestimmung, wenn der eigene Körper Grenzen setzt?
Episode 3 Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement Matthias berichtet davon, wie er seine an ME/CFS erkrankte Lebenspartnerin bis zu ihrem Tod begleitet hat und warum er vom bestehenden Versorgungssystem tief enttäuscht ist.
Episode 4 Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren Sebastian und Anja erproben eine ungewöhnliche Behandlungsmethode, während Veit literarische Klassiker nach frühen Beschreibungen der Krankheit durchforstet. Seit über fünf Jahren leben sie mit ME/CFS – wie sieht der Blick auf ihre Zukunft aus?
Eine Sendung über Mut, Kunst und die Frage, wie Zusammenhalt in Krankheit neu erfunden werden kann.
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Long Covid – und jetzt?!

Sendetermine: DLF - Freitag, 9. Okt 2026 20:05 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Freitag, 9. Okt 2026 20:30 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Sebastian Meissner
Auch unter dem Titel: Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg (1. Teil)
Suizid, Kunst und Selbstbestimmung (2. Teil)
Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement (3. Teil)
Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren (4. Teil)
Produktion: DLF 2025, 110 Min. (Stereo) - Feature
Ton und Technik: Gunther Rose
Inhaltsangabe: Sebastian lebt mit ME/CFS – einer Krankheit, die viele als Long Covid kennen und gegen die bislang kaum etwas hilft.
Episode 1: Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg Sebastian und seine Freunde Anja und Veit sind an ME/CFS erkrankt – einer Krankheit, die lange vor der Pandemie existierte, aber erst unter dem Begriff Long Covid mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekam. Sie öffnen uns die Tür zu einem Leben, das nach dem Ausbruch der Krankheit nie wieder normal wurde. Zwischen Arztmarathon und Alltag kämpfen sie um Sichtbarkeit und Selbstbestimmung. Rollator-Shopping, Verschwörungstheorien am Weihnachtstisch, Kunst-Performances auf Liegebaren – ihr Alltag pendelt zwischen Erschöpfung, Wut und Trotz. Ein Blick in ein Leben mit einer Krankheit, die kaum jemand versteht, aber Millionen betrifft.
Episode 2: Suizid, Kunst und Selbstbestimmung Wenn Körper aufgeben und Kranksein zur Vollzeitbeschäftigung wird: Sebastian, Anja und Veit suchen nach Wegen aus Isolation und Ohnmacht. Sie erzählen von Schmerz und Verzweiflung, aber auch von Kreativität und Widerstandskraft. Wie entsteht Gemeinschaft, wenn das Leben stillsteht? Und was bedeutet Selbstbestimmung, wenn der eigene Körper Grenzen setzt?
Episode 3 Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement Matthias berichtet davon, wie er seine an ME/CFS erkrankte Lebenspartnerin bis zu ihrem Tod begleitet hat und warum er vom bestehenden Versorgungssystem tief enttäuscht ist.
Episode 4 Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren Sebastian und Anja erproben eine ungewöhnliche Behandlungsmethode, während Veit literarische Klassiker nach frühen Beschreibungen der Krankheit durchforstet. Seit über fünf Jahren leben sie mit ME/CFS – wie sieht der Blick auf ihre Zukunft aus?
Eine Sendung über Mut, Kunst und die Frage, wie Zusammenhalt in Krankheit neu erfunden werden kann.
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Smiet Rin - Mehr as blots ümtrecken!

Sendetermine: NDR 1 Welle Nord - Freitag, 9. Okt 2026 21:05 Teil 1/0 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Böhling
Auch unter dem Titel: De leeve Familie (1. Teil)
Kronjuwelen (2. Teil)
Herr Behrens un sien Geldkassett (3. Teil)
Regina (4. Teil)
Produktion: RB/NDR 2026, Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Ilka Bartels
Komponist(en): Jan-Peter Pflug
Regieassistenz: Sarah Veith
Technische Realisation: Kay Poppe
Technische Realisation: Felix Rieck
Inhaltsangabe: Ob Umzug, Wohnungsauflösung, Zwangsräumung oder Möbeltransport - im Umzugsunternehmen "Smiet Rin" sorgen Inhaberin Isabell Smitt und ihr Team dafür, dass die Wünsche ihrer Kundinnen und Kunden zuverlässig erfüllt werden.
Folge 1: De leeve Familie
Eigentlich sollen Hannes und Daniel nur einige Möbel aus Frau Pawlaks ehemaliger Wohnung in ihr Seniorenheim bringen. Doch vor Ort erwartet sie eine unerwartete Überraschung: Frau Pawlak ist immer noch in ihrer Wohnung und weigert sich, sie zu verlassen. Die Umstände, die die verzweifelte Seniorin in ihre Situation gebracht haben, verschlagen selbst dem erfahrenen Team von "Smiet Rin" die Sprache.
Folge 2: Kronjuwelen
Der unerwartete Auftrag, wertvolle Gemälde von Erfurt nach Hamburg zu transportieren, bringt Isabell und ihr Team gehörig ins Schwitzen. Schließlich geht es um Millionenwerte! Nach aufwendigen Anstrengungen, die Sicherheitsvorkehrungen für eine derart wertvolle Fracht anzupassen, macht sich das Team auf eine abenteuerliche Reise. Allen ist klar: Es darf nichts schiefgehen.
Folge 3: Herr Behrens un sien Geldkassett
Ob Umzug, Wohnungsauflösung, Zwangsräumung oder Möbeltransport – im Umzugsunternehmen "Smiet Rin" sorgen Inhaberin Isabell Smitt und ihr Team dafür, dass die Wünsche ihrer Kundinnen und Kunden zuverlässig erfüllt werden. Es gibt Zeiten, da ist einfach "der Wurm" drin: Die eigentlich reibungslosen Abläufe innerhalb der Firma geraten ins Stocken. Als wäre das nicht genug, verpatzt Isabell auch noch das erste Gespräch mit ihrem Neukunden Herrn Behrens. Sie versucht zu retten, was zu retten ist. Wie aber kann es angehen, dass zwei Menschen, deren zweiter Vorname eigentlich "Sorgfalt" sein könnte, einfach nicht miteinander klarkommen und alles aus dem Ruder läuft?
Folge 4: Regina
Der Designerstuhl "Regina", den die Firma eingelagert hat, ist verschwunden. Das weckt in Isabell leise Zweifel an der Zuverlässigkeit ihrer Mitarbeiter Daniel und Hannes. Doch für Grübeleien bleibt kaum Zeit, denn Isa und ihr Bruder Justus versuchen, sowohl ihrer umtriebigen Mutter aus dem Weg zu gehen, die einen Moderator für ihr Charity-Event sucht, als auch den erbosten Besitzer von "Regina" zu besänftigen.
Mitwirkende:
Isabell Smitt Birte Kretschmer
Justus Smitt Frank Jordan
Annelie Smitt Gerlind Rosenbusch
Daniel Pries Ulrich Bähnk
Hannes Kegelmann Dirk Böhling
Rosemarie Pawlak Meike Meiners
Manuel Strecker Stephan Schad
Museumsmitarbeiterin Susanne Schrader
Herr Behrens Rolf Petersen
Links: Externer Link Homepage von Jan-Peter Pflug
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Künstlerische Architektur, inspiriert von Natur und Christentum

Sendetermine: DLR - Samstag, 10. Okt 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Étienne Roeder
Auch unter dem Titel: Die Lange Nacht über Antoni Gaudí (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Étienne Roeder
Inhaltsangabe: Mit seinen Gebäuden wollte Antoni Gaudí Kunstwerke schaffen – mit der Kathedrale in Barcelona ist es ihm gelungen.
Als ihn am 7. Juni 1926 eine Straßenbahn zu Boden stößt, will kein Taxifahrer den zerlumpten Alten mitnehmen. Er stirbt im Hospital der Armen. Erst dort erkennt man: Es ist Antoni Gaudí, der Architekt der einzigartigen Kathedrale in Barcelona, der „Sagrada Família“. Hundert Jahre später, am 10. Juni 2026, weiht ein Papst den Christusturm seiner von Nachfahren vollendeten Kirche. Das Kreuz auf der Spitze leuchtet seither jede Nacht über das Mittelmeer wie ein Leuchtturm. Davor liegt ein Leben, das Höhen und Tiefen kennt: die Kupferschmiede seines Vaters, in der er als rheumakrankes Kind lernt, wie aus flachem Blech runde Welten werden können; einen Verlobungsring am Finger der einzigen Frau, die er je wollte; Häuser wie Drachenrücken, Fassaden wie Kleckerburgen und ein Park voller verschlüsselter Botschaften; Rückschläge und eine Fastenkrise – und ein Priester, der dem Verhungernden eine Mission gibt: „Dein Werk soll Nahrung sein“. Dann Dynamit in den Fundamenten, zerschlagene Gipsmodelle, von treuen Händen vergraben. Und eine Nachwelt, die aus den Scherben weiterbaut, mit Computern, deren Logik Gaudí vorausgedacht hat. Die Lange Nacht reist in seine Kindheit, steigt auf die Dächer seiner von manchen als „grässliche Knollen“ verunglimpften Häuser und hinab in die Krypten seiner schönsten Kirchen. Sie sucht das Gespräch mit dem Chefarchitekten, der die „Sagrada Familia“ vollendet hat, mit Theologen und einem Priester-Detektiv, mit einem deutschen Mosaikkünstler, einer Hospizgründerin aus Anatolien und einem alten Mann am Absperrgitter, der als Kind an der Ampel Almosen für diese Kirche sammelte. Eine Lange Nacht über einen Mann, der wie ein Bettler starb und der Welt Gebäude hinterließ, die wie die Bibel zu einer immer neuen Lektüre einladen.
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