| | 1 | 2 → | |||
Le Grand Partage |
|||
|---|---|---|---|
| Sendetermine: | DLR - Freitag, 9. Okt 2026 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
| ||
| Autor(en): | Clarisse Cossais Éliane Radigue | ||
| Produktion: | SAVVY Contemporary /CTM/DLR 2019, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||
| Genre(s): | Audio Art | ||
| Regie: | Clarisse Cossais | ||
| Komponist(en): | Éliane Radigue | ||
| Ton: Hermann Leppich | |||
| Inhaltsangabe: | Portrait einer starken Frau: Eliane Radigue gilt als Pionierin der elektronischen Musik. Sie ist die heimliche Heldin der elektronischen Musik: Eliane Radigue erlernte in den 1950er-Jahren bei Pierre Schaeffer und Pierre Henry die musique concrète, begann aber ab 1968 ihre eigenen Klangvorstellungen umzusetzen: Mit lange anhaltenden, zart variierenden Tönen erzeugt sie schwebende, oft spirituelle Stimmungen. Über 30 Jahre lang arbeitete sie ausschließlich mit dem Arp-Synthesizer. Dann erst begann sie für akustische Instrumente zu schreiben - meist in intensiver Auseinandersetzung mit den aufführenden Musikern. Clarisse Cossais widmet dieser außergewöhnlichen Künstlerin eine Radiostunde mit Gesprächen und Klängen. | ||
| Mitwirkende: |
| ||
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||
| ← 1 | 2 | 3 → | |||||||||||||||
1001 Nacht (2. Staffel) |
|||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | DLR - Freitag, 9. Okt 2026 08:50 Teil 114/121, (angekündigte Länge: 10:00)
| ||||||||||||||
| Autor(en): | N. N. | ||||||||||||||
| Produktion: | DLF 2026, Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||
| Regie: | Judith Lorentz | ||||||||||||||
| Bearbeitung: | Roxana Samadi Judith Lorenz | ||||||||||||||
| Komponist(en): | Philipp Johann Thimm | ||||||||||||||
| Besetzung: Kathi BonjourTon: Andreas StoffelsTon: Alexander BrenneckeTon: Susanne Beyer | |||||||||||||||
| Übersetzung: | Claudia Ott | ||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Nacht 067: Ein Gast mit Waschzwang Nacht 068: Verliebt, verwirrt, verzweifelt, verschuldet Nacht 069: Versteckt in einer Kiste Nacht 070: Die verhängnisvolle Sirbadscha Nacht 071: Verflucht gute Manieren Nacht 072: Flucht vor einem Friseu Nacht 073: Das Gedicht der Alten Nacht 074: Eine hartnäckige Kupplerin Nacht 075: Ein Haarschnitt vor dem Date Nacht 076: Die Prophezeiungen des Friseurs Nacht 077: Ein Friseur mit Ehrgefühl Nacht 078: Horoskop aus Tradition Nacht 079: Eine Notlüge Nacht 080: Von einem Schlamassel in den nächsten Nacht 081: Gut gemeint, schlecht gelaufen Nacht 082: Verfolgungsjagd durch Bagdad Nacht 083: Herr Schweigsam und seine sechs Brüder Nacht 084: Ein böser Zauber Nacht 085: Aller schlechten Dinge sind drei Nacht 086: Der Bruder mit den abgeschnittenen Ohren Nacht 087: Böse Fantastereien Nacht 088: Grausame Spiele Nacht 089: Rachefeldzug mit Folgen Nacht 090: Der Mann mit dem freundlichen Gesicht Nacht 091: Fata Morgana im Kuppelsaal Nacht 092: Zwanzig Jahre Saus und Braus Nacht 093: Zurück beim Kaiser von China Nacht 094: Drei Mörder und keine Leiche Nacht 095: Lang wie eine Lanze, aufrechter als ein Schreibrohr Nacht 096: Dschullanar aus dem Meer Nacht 097: Der entführte Königssohn Nacht 098: Wesen aus dem Wasser Nacht 099: Meereskönigin gesucht Nacht 100: Schockverliebt Nacht 101: Ein fürchterlicher Krieg Nacht 102: Zweifelhaftes Inselglück Nacht 103: Verzaubert in einen weißen Vogel Nacht 104: Endlich wieder Mensch Nacht 105: Im tosenden Meer Nacht 106: Von einem Zauber in den nächsten Nacht 107: Herrscherin über die Zauberstadt Nacht 108: Ein Palast wie aus dem Garten Eden Nacht 109: Badr im Liebestaumel Nacht 110: Seltsame Vögel Nacht 111: Zweierlei Gerstenbrei Nacht 112: Verwandlung in eine Maultierstute Nacht 113: Königinnen und Zauberinnen Nacht 114: Das große Happy End Nacht 115: Eine verstörte Ente Nacht 116: Ein nervöser Esel Nacht 117: Ein fliehendes Pferd Nacht 118: Ein panisches Kamel Nacht 119: Ein unerkannter Mensch Nacht 120: Ein niederträchtiger Adamssohn Nacht 121: Eine freundliche Antilope Schahrasad erzählt um ihr Leben – und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben. | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
| ||||||||||||||
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||||||||||||
| ← 2 | 3 | 4 → | |||||||||||||
Breaking Dad |
|||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | SWR Kultur - Freitag, 9. Okt 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
| ||||||||||||
| Autor(en): | Baran Datli | ||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Xu Wei rettet sein Kind (Untertitel) | ||||||||||||
| Produktion: | DLF/SWR 2026, 44 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||
| Regie: | Giuseppe Maio | ||||||||||||
| Ton: Hermann Leppich | |||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Wie weit geht ein Vater, wenn der Tod seines Kindes unvermeidbar scheint? Haoyang wird mit dem Menkes-Syndrom diagnostiziert. Weil niemand eine Therapie entwickelt, baut Xu Wei in der Abstellkammer seiner Eltern ein Labor. Er hat keine Ausbildung, keine Erlaubnis und zwei Jahre Zeit Xu Wei sitzt im Auto, als der Anruf kommt. „Bereiten Sie sich mental darauf vor“, sagt der Arzt, „das Ergebnis des Gentests ist da“. Dann buchstabiert er: „M-E-N-K-E-S“. Xu Wei fährt rechts ran, tippt es ins Handy, findet aber kaum etwas über die seltene Krankheit. Nur: Kinder mit dieser Mutation sterben meist vor ihrem dritten Geburtstag. Haoyang ist ein Jahr alt. Ein Medikament gibt es nicht, kein Pharmakonzern will es herstellen. Der Schulabbrecher Xu Wei beschließt, es im Heimlabor selbst zu tun. Was er dabei verlieren wird, ahnt er noch nicht. | ||||||||||||
| Mitwirkende: |
| ||||||||||||
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||||||||||
| ← 3 | 4 | 5 → | |||||||||||||||||||||||||
Lovebox |
|||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | WDR 3 - Freitag, 9. Okt 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
| ||||||||||||||||||||||||
| Autor(en): | Dirk Josczok | ||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2005, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Burkhard Ax | ||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Dirk Leyers | ||||||||||||||||||||||||
| Ton: Jonas Bergler | |||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Maria Heise, 33, ledig, wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. War es wirklich Selbstmord, wie der Abschiedsbrief vermuten lässt? Kommissarin Nusser ist im Zweifel. Anders als ihr Assistent Möller. Dass der den Fall möglichst schnell ad acta legen will, ist allerdings nur zu verständlich. Schließlich kannte er die Tote, wenn auch nur virtuell unter ihrem Webnamen "Sugar". Trotzdem peinlich, dass er seiner Chefin beichten muss, in der Internet-Partnerbörse "Lovebox" nach erotischen Kontakten gesucht zu haben. Für Nusser tun sich angesichts Möllers sexueller Neigungen Abgründe auf, erst recht aber beim Surfen in der "Lovebox". Da gibt es alles, was das einsame Herz begehrt. Und vielleicht einen Mörder, der unter den Singlefrauen wildert? Als weitere Selbstmorde bekannt werden, sieht Nusser ihre Befürchtungen bestätigt. Aber Beweise gibt es ebenso wenig wie eine heiße Spur - bis Nusser sich selbst in die "Lovebox" begibt: als Lockvogel für einen Mörder. | ||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
| ||||||||||||||||||||||||
| Links: | Homepage Dirk JosczokMailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||||||||||||||||||||||
| ← 4 | 5 | 6 → | |||||||||
Meine Mütter |
|||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | SRF 1 - Freitag, 9. Okt 2026 20:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 48:00)
[mp3-Stream]
[aac-Stream]
| ||||||||
| Autor(en): | Andreas Liebmann | ||||||||
| Produktion: | SRF 2026, 48 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||
| Regie: | Andreas Liebmann | ||||||||
| Komponist(en): | Matthias Meppelink | ||||||||
| Dramaturgie: Reto OttTontechnik: Björn MüllerSound-Design: Björn Müller | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Ein Sohn befragt seine Herkunft aus dem Zürcher Bürgertum. Er versucht sich einen Reim zu machen auf die Frauen-Figuren, die sein Leben prägten. Kann er sein Coming-of-Mann besser verstehen, wenn er ihre im Kontext von Reichtum, Bildung und Abhängigkeit auffallend ähnlichen Rollenbilder versteht? Der Autor und Theatermacher Andreas Liebmann setzt mit seinem ersten Hörspiel für SRF seine biografische Spurensuche fort. In einem imaginären "Podcast aus dem Jenseits" versammelt ein Sohn (und Vater) drei ihm bestens vertraute Frauen vom Zürichberg, die er als "Meine Mütter" anspricht. Um ihnen sogleich zu gestehen: "Ich kann euch in eurer Möbelhaftigkeit nicht auseinanderhalten". Dennoch wohnen Paula, Rabbea und Ronja in je eigenen luxuriösen Behausungen, führen Ehen mit dominanten, zumeist abwesenden Männern, träumen von einer künstlerischen Karriere und erfolgreichen Kindern. Vor allem aber wünschen sie sich eine emanzipierte Existenz. Der Ausbruch gelingt jedoch nur bedingt. Sie nehmen sich Freiheiten, sie feiern die Frauen, die es an die Spitze der Schweizer Gesellschaft schaffen. Doch zur Freiheit reicht es nicht, sie bleiben im fest gefügten Rahmen ihres "Ibsen Life" auf Zürcher Art stecken. "Das Hörspiel basiert auf einer Vielzahl von Gesprächen mit noch lebenden oder bereits gestorbenen Frauen aus dem Umfeld des Autors und seiner Eltern, sowie Erinnerungen an diese, als er noch ein Kind war. Es gräbt nach Bruchstücken einer vergehenden oder vergangenen patriarchalisch dominierten Welt, um nach und nach in der Gegenwart anzukommen – einer Gegenwart, die das Grollen der Zukunft mithört. Nicht nur Fragen nach dem Rollenverständnis von Mann und Frau haben sich verändert. Wie spricht man heute miteinander vom Aufwachsen, vom Leben und Sterben? Wohin steuern Rollenbilder, auf welchen Strukturen wird künftig getanzt?" (Andreas Liebmann) | ||||||||
| Mitwirkende: |
| ||||||||
| Links: | Homepage von Andreas Liebmann Homepage von Andreas Liebmann Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||||||
| ← 5 | 6 | 7 → | |||||||||||
Matriarchat in Mexiko |
|||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | SRF 2 - Freitag, 9. Okt 2026 20:00 [mp3-Stream]
[aac-Stream]
| ||||||||||
| Autor(en): | Marlies Faulend | ||||||||||
| Produktion: | ORF 2019, 48 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||
| Technik: Otmar Bergsmann | |||||||||||
| Inhaltsangabe: | Die neoliberale Globalisierung scheint die ganze Welt in ihr Netz der ökonomischen Profitmaximierung und der kulturellen Gleichschaltung eingefangen zu haben. Doch es gibt Ausnahmen, matriarchale Inseln mit einer anderen Form der Wirtschaft, wo es sich ganz gut lebt. Es ist laut, staubig und sengend heiß in Juchitan, Mexiko. Eine belebte Stadt im Bundesstaat Oaxaca, am Isthmus, der geografisch schmalsten Stelle Mexikos. Hier in Juchitan, sagt man, haben die Frauen das Sagen. Matriarchat nennen es die einen, Muttersippe die anderen. Und überhaupt läuft hier einiges anders als im Rest des Landes. Die wahrscheinlich wichtigste Rolle dabei spielt der Markt, das lebendige Handelszentrum der Stadt. Denn der ist fest in Frauenhänden. Die Frauen sind die Händlerinnen und die Männer meist die Produzenten der Lebensmittel. Diese Tradition verleiht den Frauen ökonomische Autonomie und eine bedeutende Rolle in der Familie, denn sie sind es meist, die den Großteil des Geldes verdienen und verwalten. Dieser kleine Unterschied hat weitreichende Auswirkungen. Die Frau ist typischerweise die Besitzerin des Hauses und Kern der Familie. Will man heiraten, fragt man beispielsweise die Mutter der Braut um Erlaubnis. Das Erbe geht meist an die jüngste Tochter. Und das soziale Prestige einer Familie hängt davon ab wie strebsam und wohltätig die Frauen sind. Die über 70-jährige Adelina ist das Oberhaupt ihrer Familie und versorgt ihre Mutter, ihre Nichten und deren Kinder, die mit ihr im Haus leben. - Marlies Faulend war fünf Wochen lang in Juchitan und konnte das Leben und Schaffen von Adelina und anderen Frauen der Stadt begleiten. | ||||||||||
| Mitwirkende: |
| ||||||||||
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||||||||
| ← 6 | 7 | 8 → | |
Long Covid – und jetzt?! |
|
|---|---|
| Sendetermine: | DLF - Freitag, 9. Okt 2026 20:05 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Freitag, 9. Okt 2026 20:30 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 30:00) |
| Autor(en): | Sebastian Meissner |
| Auch unter dem Titel: | Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg (1. Teil) Suizid, Kunst und Selbstbestimmung (2. Teil) Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement (3. Teil) Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren (4. Teil) |
| Produktion: | DLF 2025, 110 Min. (Stereo) - Feature |
| Ton und Technik: Gunther Rose | |
| Inhaltsangabe: | Sebastian lebt mit ME/CFS – einer Krankheit, die viele als Long Covid kennen und gegen die bislang kaum etwas hilft. Episode 1: Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg Sebastian und seine Freunde Anja und Veit sind an ME/CFS erkrankt – einer Krankheit, die lange vor der Pandemie existierte, aber erst unter dem Begriff Long Covid mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekam. Sie öffnen uns die Tür zu einem Leben, das nach dem Ausbruch der Krankheit nie wieder normal wurde. Zwischen Arztmarathon und Alltag kämpfen sie um Sichtbarkeit und Selbstbestimmung. Rollator-Shopping, Verschwörungstheorien am Weihnachtstisch, Kunst-Performances auf Liegebaren – ihr Alltag pendelt zwischen Erschöpfung, Wut und Trotz. Ein Blick in ein Leben mit einer Krankheit, die kaum jemand versteht, aber Millionen betrifft. Episode 2: Suizid, Kunst und Selbstbestimmung Wenn Körper aufgeben und Kranksein zur Vollzeitbeschäftigung wird: Sebastian, Anja und Veit suchen nach Wegen aus Isolation und Ohnmacht. Sie erzählen von Schmerz und Verzweiflung, aber auch von Kreativität und Widerstandskraft. Wie entsteht Gemeinschaft, wenn das Leben stillsteht? Und was bedeutet Selbstbestimmung, wenn der eigene Körper Grenzen setzt? Episode 3 Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement Matthias berichtet davon, wie er seine an ME/CFS erkrankte Lebenspartnerin bis zu ihrem Tod begleitet hat und warum er vom bestehenden Versorgungssystem tief enttäuscht ist. Episode 4 Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren Sebastian und Anja erproben eine ungewöhnliche Behandlungsmethode, während Veit literarische Klassiker nach frühen Beschreibungen der Krankheit durchforstet. Seit über fünf Jahren leben sie mit ME/CFS – wie sieht der Blick auf ihre Zukunft aus? Eine Sendung über Mut, Kunst und die Frage, wie Zusammenhalt in Krankheit neu erfunden werden kann. |
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
| ← 7 | 8 | 9 → | |
Long Covid – und jetzt?! |
|
|---|---|
| Sendetermine: | DLF - Freitag, 9. Okt 2026 20:05 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Freitag, 9. Okt 2026 20:30 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 30:00) |
| Autor(en): | Sebastian Meissner |
| Auch unter dem Titel: | Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg (1. Teil) Suizid, Kunst und Selbstbestimmung (2. Teil) Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement (3. Teil) Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren (4. Teil) |
| Produktion: | DLF 2025, 110 Min. (Stereo) - Feature |
| Ton und Technik: Gunther Rose | |
| Inhaltsangabe: | Sebastian lebt mit ME/CFS – einer Krankheit, die viele als Long Covid kennen und gegen die bislang kaum etwas hilft. Episode 1: Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg Sebastian und seine Freunde Anja und Veit sind an ME/CFS erkrankt – einer Krankheit, die lange vor der Pandemie existierte, aber erst unter dem Begriff Long Covid mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekam. Sie öffnen uns die Tür zu einem Leben, das nach dem Ausbruch der Krankheit nie wieder normal wurde. Zwischen Arztmarathon und Alltag kämpfen sie um Sichtbarkeit und Selbstbestimmung. Rollator-Shopping, Verschwörungstheorien am Weihnachtstisch, Kunst-Performances auf Liegebaren – ihr Alltag pendelt zwischen Erschöpfung, Wut und Trotz. Ein Blick in ein Leben mit einer Krankheit, die kaum jemand versteht, aber Millionen betrifft. Episode 2: Suizid, Kunst und Selbstbestimmung Wenn Körper aufgeben und Kranksein zur Vollzeitbeschäftigung wird: Sebastian, Anja und Veit suchen nach Wegen aus Isolation und Ohnmacht. Sie erzählen von Schmerz und Verzweiflung, aber auch von Kreativität und Widerstandskraft. Wie entsteht Gemeinschaft, wenn das Leben stillsteht? Und was bedeutet Selbstbestimmung, wenn der eigene Körper Grenzen setzt? Episode 3 Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement Matthias berichtet davon, wie er seine an ME/CFS erkrankte Lebenspartnerin bis zu ihrem Tod begleitet hat und warum er vom bestehenden Versorgungssystem tief enttäuscht ist. Episode 4 Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren Sebastian und Anja erproben eine ungewöhnliche Behandlungsmethode, während Veit literarische Klassiker nach frühen Beschreibungen der Krankheit durchforstet. Seit über fünf Jahren leben sie mit ME/CFS – wie sieht der Blick auf ihre Zukunft aus? Eine Sendung über Mut, Kunst und die Frage, wie Zusammenhalt in Krankheit neu erfunden werden kann. |
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
| ← 8 | 9 | 10 → | |||||||||||||||||||
Smiet Rin - Mehr as blots ümtrecken! |
|||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | NDR 1 Welle Nord - Freitag, 9. Okt 2026 21:05 Teil 1/0 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
| ||||||||||||||||||
| Autor(en): | Dirk Böhling | ||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | De leeve Familie (1. Teil) Kronjuwelen (2. Teil) Herr Behrens un sien Geldkassett (3. Teil) Regina (4. Teil) | ||||||||||||||||||
| Produktion: | RB/NDR 2026, Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||
| Regie: | Ilka Bartels | ||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Jan-Peter Pflug | ||||||||||||||||||
| Regieassistenz: Sarah VeithTechnische Realisation: Kay PoppeTechnische Realisation: Felix Rieck | |||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Ob Umzug, Wohnungsauflösung, Zwangsräumung oder Möbeltransport - im Umzugsunternehmen "Smiet Rin" sorgen Inhaberin Isabell Smitt und ihr Team dafür, dass die Wünsche ihrer Kundinnen und Kunden zuverlässig erfüllt werden. Folge 1: De leeve Familie Eigentlich sollen Hannes und Daniel nur einige Möbel aus Frau Pawlaks ehemaliger Wohnung in ihr Seniorenheim bringen. Doch vor Ort erwartet sie eine unerwartete Überraschung: Frau Pawlak ist immer noch in ihrer Wohnung und weigert sich, sie zu verlassen. Die Umstände, die die verzweifelte Seniorin in ihre Situation gebracht haben, verschlagen selbst dem erfahrenen Team von "Smiet Rin" die Sprache. Folge 2: Kronjuwelen Der unerwartete Auftrag, wertvolle Gemälde von Erfurt nach Hamburg zu transportieren, bringt Isabell und ihr Team gehörig ins Schwitzen. Schließlich geht es um Millionenwerte! Nach aufwendigen Anstrengungen, die Sicherheitsvorkehrungen für eine derart wertvolle Fracht anzupassen, macht sich das Team auf eine abenteuerliche Reise. Allen ist klar: Es darf nichts schiefgehen. Folge 3: Herr Behrens un sien Geldkassett Ob Umzug, Wohnungsauflösung, Zwangsräumung oder Möbeltransport – im Umzugsunternehmen "Smiet Rin" sorgen Inhaberin Isabell Smitt und ihr Team dafür, dass die Wünsche ihrer Kundinnen und Kunden zuverlässig erfüllt werden. Es gibt Zeiten, da ist einfach "der Wurm" drin: Die eigentlich reibungslosen Abläufe innerhalb der Firma geraten ins Stocken. Als wäre das nicht genug, verpatzt Isabell auch noch das erste Gespräch mit ihrem Neukunden Herrn Behrens. Sie versucht zu retten, was zu retten ist. Wie aber kann es angehen, dass zwei Menschen, deren zweiter Vorname eigentlich "Sorgfalt" sein könnte, einfach nicht miteinander klarkommen und alles aus dem Ruder läuft? Folge 4: Regina Der Designerstuhl "Regina", den die Firma eingelagert hat, ist verschwunden. Das weckt in Isabell leise Zweifel an der Zuverlässigkeit ihrer Mitarbeiter Daniel und Hannes. Doch für Grübeleien bleibt kaum Zeit, denn Isa und ihr Bruder Justus versuchen, sowohl ihrer umtriebigen Mutter aus dem Weg zu gehen, die einen Moderator für ihr Charity-Event sucht, als auch den erbosten Besitzer von "Regina" zu besänftigen. | ||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
| ||||||||||||||||||
| Links: | Homepage von Jan-Peter Pflug Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||||||||||||||||
| ← 9 | 10 | | |
Künstlerische Architektur, inspiriert von Natur und Christentum |
|
|---|---|
| Sendetermine: | DLR - Samstag, 10. Okt 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
|
| Autor(en): | Étienne Roeder |
| Auch unter dem Titel: | Die Lange Nacht über Antoni Gaudí (Untertitel) |
| Produktion: | DLF/DLR 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Étienne Roeder |
| Inhaltsangabe: | Mit seinen Gebäuden wollte Antoni Gaudí Kunstwerke schaffen – mit der Kathedrale in Barcelona ist es ihm gelungen. Als ihn am 7. Juni 1926 eine Straßenbahn zu Boden stößt, will kein Taxifahrer den zerlumpten Alten mitnehmen. Er stirbt im Hospital der Armen. Erst dort erkennt man: Es ist Antoni Gaudí, der Architekt der einzigartigen Kathedrale in Barcelona, der „Sagrada Família“. Hundert Jahre später, am 10. Juni 2026, weiht ein Papst den Christusturm seiner von Nachfahren vollendeten Kirche. Das Kreuz auf der Spitze leuchtet seither jede Nacht über das Mittelmeer wie ein Leuchtturm. Davor liegt ein Leben, das Höhen und Tiefen kennt: die Kupferschmiede seines Vaters, in der er als rheumakrankes Kind lernt, wie aus flachem Blech runde Welten werden können; einen Verlobungsring am Finger der einzigen Frau, die er je wollte; Häuser wie Drachenrücken, Fassaden wie Kleckerburgen und ein Park voller verschlüsselter Botschaften; Rückschläge und eine Fastenkrise – und ein Priester, der dem Verhungernden eine Mission gibt: „Dein Werk soll Nahrung sein“. Dann Dynamit in den Fundamenten, zerschlagene Gipsmodelle, von treuen Händen vergraben. Und eine Nachwelt, die aus den Scherben weiterbaut, mit Computern, deren Logik Gaudí vorausgedacht hat. Die Lange Nacht reist in seine Kindheit, steigt auf die Dächer seiner von manchen als „grässliche Knollen“ verunglimpften Häuser und hinab in die Krypten seiner schönsten Kirchen. Sie sucht das Gespräch mit dem Chefarchitekten, der die „Sagrada Familia“ vollendet hat, mit Theologen und einem Priester-Detektiv, mit einem deutschen Mosaikkünstler, einer Hospizgründerin aus Anatolien und einem alten Mann am Absperrgitter, der als Kind an der Ampel Almosen für diese Kirche sammelte. Eine Lange Nacht über einen Mann, der wie ein Bettler starb und der Welt Gebäude hinterließ, die wie die Bibel zu einer immer neuen Lektüre einladen. |
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
10 Datensätze gefunden in 0.0025990009307861 Sekunden