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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Ein Land an der Küste

Sendetermine: DLR - Samstag, 3. Okt 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 3. Okt 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Marianne Allweiss
Jörg Plath
Auch unter dem Titel: Die Lange Nacht der tschechischen Literatur (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, 163 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Hans Dieter Heimendahl
Inhaltsangabe: Stellvertretend für Gegenwartsliteratur aus Tschechien werden in der Langen Nacht im Comedia Theater in Köln zu erleben sein: Radka Denemarková ("Schokoladenblut"), Miroslav Hlauèo ("Pfingsten"), Alice Horáèková ("Geteiltes Haus"), Dora Kaprálová ("Die Mariborhypnose"), Jaroslav Rudiš ("Wo die Toten sprechen") und Jáchym Topol ("Die Hölle gibt es nicht"). Es moderieren Marianne Allweiss und Jörg Plath. Die Gespräche werden simultan gedolmetscht von Nelly Nitra. Es lesen Christiane Nothofer und Jona Mues.
Unter dem Motto „Ein Land an der Küste“ präsentiert sich Tschechien als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse 2026. Tatsächlich liegt Tschechien natürlich nicht am Meer und auch Böhmen nicht, das Shakespeare im „Wintermärchen“ an die Küste verlegt hatte. Damit hat er aber ein Bild von Böhmen als Küstenstaat am literarischen Meer heraufbeschworen, das in Gedichten und Essays in der tschechischen und auch der deutschen Literatur immer wieder variiert worden ist und damit die utopische Aussage auf literarischer Ebene bestätigt hat. Mit seinem Auftritt als Gastland intoniert Tschechien seine Rolle als prominenter Teil der Weltliteratur und stellt auch die aktuellen Werke seiner Autorinnen und Autoren selbstbewusst in einen internationalen und überzeitlichen Kontext.
Mitwirkende:
Jörg Plath
Marianne Allweiss
Christiane Nothofer
Jona Mues
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Pinocchio

Sendetermine: DLR - Samstag, 3. Okt 2026 08:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Carlo Collodi
Produktion: DLR 2014, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Götz Naleppa
Bearbeitung: Thilo Reffert
Komponist(en): Frieder Butzmann
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Ton und Technik: Philipp Adelmann
Regieassistenz: Karena Lütge
Inhaltsangabe: Am Ende der Feenausbildung muss jede Schülerin eine Prüfung ablegen. Sie muss ein Wunder vollbringen - und einen Menschen glücklich machen. In der Werkstatt des alten Puppenbauers Gepetto versucht eine junge Fee ihr Gesellenstück. Aber es klappt nicht so recht. Nur eine frisch geschnitzte Puppe wird lebendig und ist ein rechter Holzkopf. Rennt durch die Welt, vertraut Gaunern, schwänzt die Schule und lässt sich von einem Wal verschlingen. Und doch hat sein Vater, der alte Gepetto ihn lieb. Als sich die drei nach vielen Umwegen in der Werkstatt des Puppenbauers wiedertreffen, beschließen sie zusammenzubleiben. Ein alter Zausel, eine gescheiterte Fee und eine Holzpuppe, die spricht. Eine kleine, schräge Familie.
Mitwirkende:
Pinocchio Leo Knizka
Holzwurm Jens Wawrczeck
Gepetto Uli Noethen
Fee Mandy Rudski
Mangiafuoco Udo Kroschwald
Fuchs Matthias Walter
Kater Markus Meyer
Lucignolo Lyonel Holländer
Wal Götz Naleppa
Links: Externer Link Homepage Frieder Butzmann
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Australien, ich komme

Sendetermine: DLR - Samstag, 3. Okt 2026 08:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Thilo Reffert
Produktion: DLR 2010, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Fabel
Regie: Oliver Sturm
Komponist(en): Sabine Worthmann
Inhaltsangabe: Ein Wombat reist nach Australien, um einen vermeintlich vom Ayers Rock stammenden Stein zurückzubringen, der ansonsten der Familie seines Herrchens Unglück bringen würde. Unterwegs trifft er viele interessante Zeitgenossen, die ihn zum Nachdenken bringen.
Mitwirkende:
Frenzi Anna Huthmann
Melvin Anton Kurth
Mutter Maria Hartmann
Wombat Sven Plate
Chris Matthias Walter
Eva Nana Spier
Katja Barbara Philipp
Dr. Keller Michael Evers
Tonka Margit Bendokat
Claudio Christian Gaul
Hannes Gerd Wameling
Aoko Tomoko Sawano
Rudi Friedhelm Ptok
Matrose Axel Werner
Kate Uta Hallant
Henri Matthias Karow
Links: Externer Link Homepage von Thilo Reffert
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Bosniens Sommermärchen - Fußball als Hoffnung in einem gespaltenen Land

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 3. Okt 2026 09:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Anja Stegmaier
Stephan Wabl
Produktion: ORF 2026, 54 Min. (Stereo) - Feature
Ton: Anna Kuncio
Inhaltsangabe: Kriegsverherrlichung und ethnischer Hass prägen die Stimmung in den Fußballstadien in Bosnien-Herzegowina. Bei der WM 2026 jubelten Kroaten, Serben und Bosniaken aber gemeinsam für ihre Nationalmannschaft. War das ein Weg zur Versöhnung - oder nur ein flüchtiger Sommertraum?
Drei Ethnien und keine Versöhnung: Spielen Klubs aus Sarajevo, Mostar oder Banja Luka gegeneinander, werden Kriegsverbrecher verherrlicht, Bosnien wird beschimpft oder der Gegner soll getötet werden. Kroatische, serbische und bosniakische Ultras stecken im Stadion ihr Territorium ab. Die Politik nutzt die aufgeheizte Stimmung für ihre Zwecke und ist an einer Lösung des Konflikts nicht interessiert. Die Konsequenz: 30 Jahre nach Kriegsende steckt Bosnien immer noch in einer Pattsituation. Zehntausende junge Menschen verlassen jedes Jahr ihr Land und der EU-Beitritt liegt in weiter Ferne.
Die Fußball-WM 2026 hat aber ein anderes Bild gezeigt. Kroaten, Serben und Bosniaken freuten sich über den Erfolg der Nationalmannschaft. Der Fußball gab den Menschen einen Sommer lang Hoffnung, dass das Land gemeinsam etwas erreichen kann. War das für Bosnien-Herzegowina ein Weg zur Versöhnung? Oder war das Sommermärchen nur eine 90-minütige Ausnahme?
Mitwirkende:
Anja Stegmaier
Stephan Wabl
Michael Köppel
Ursula Scheidle
Esther Holloschi
Christian Kainradl
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Stille Morde

Sendetermine: SR 2 - Samstag, 3. Okt 2026 11:04, (angekündigte Länge: 55:00)
RB 2 - Samstag, 3. Okt 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Martina Keller
Auch unter dem Titel: Warum Tötungsdelikte unentdeckt bleiben (Untertitel)
Produktion: WDR 2026, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Eva Solloch
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Noah von Kügelgen
Regieassistenz: Sören Pöschel
Inhaltsangabe: Rund 1000 Morde jährlich bleiben in Deutschland unerkannt. Die Leichenschau könnte helfen sie aufzudecken. Doch viele Mediziner*innen haben zuletzt im Studium eine Leiche gesehen. Hausärzt*innen wollen Angehörigen Ermittlungen ersparen. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft sind überlastet, die Obduktionsquote in Deutschland niedrig. Eine zweite Leichenschau im Krematorium wird mitunter gut bezahlt, aber schlecht gemacht. Besonders heikel sind Tötungen in Kliniken und Heimen. Bei den 87 nachgewiesenen Morden des Krankenpflegers Niels Högel hatten die Ärzte 87mal einen natürlichen Tod bescheinigt.
Mitwirkende:
Julia Augustin
Alina Heipe
Daniel Berger
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Haus Vaterland

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 13:04 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 14:04 Teil 2/5 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 15:04 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 16:04 Teil 4/5, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 17:04 Teil 5/5, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Volker Kutscher
Auch unter dem Titel: Ein Toter im Aufzug (1. Teil)
Spuren in Masuren (2. Teil)
Der Mann mit den Narben (3. Teil)
Offene Rechnungen (4. Teil)
Die letzte Falle (5. Teil)
Produktion: WDR 2026, 255 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Benjamin Quabeck
Bearbeitung: Thomas Böhm
Benjamin Quabeck
Komponist(en): Verena Guido
Besetzung: Ulrich Korn
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Anna Wolf
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Bernd Bechthold
Technische Realisation: Benjamin Ihnow
Regieassistenz: Dirk Leyers
Regieassistenz: Josephine Güntner
Regieassistenz: Julie Grothgar
Dramaturgie: Hannah Georgi
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Die neue Staffel der Hörspielserie zu Babylon Berlin verbindet Volker Kutschers Romane "Die Akte Vaterland" und "Märzgefallene" zu einem mitreißenden Serien-Highlight mit prominentem Sprecherensemble und der Musik vom WDR Funkhausorchester. Mit Gereon Raths Ermittlungen in Masuren liefert die Hörspielserie einen spannenden erzählerischen Mehrwert für Fans der Babylon-Berlin-Welt.
Berlin 1932/33: Die Weimarer Republik steht am Abgrund. Politische Radikalisierung, wirtschaftliche Unsicherheit und Gewalt nehmen zu. Inmitten der aufgeheizten Atmosphäre ermittelt Gereon Rath weiter: Ein rätselhafter Todesfall im Vergnügungstempel "Haus Vaterland" führt den Kommissar von Berlin bis in die masurischen Moore – hinein in eine düstere Mordserie.
Auch Charlotte Ritter muss sich neuen Herausforderungen stellen. Als Mitglied der weiblichen Kriminalpolizei kehrt sie aus Paris nach Berlin zurück und wird dort als verdeckte Ermittlerin im "Haus Vaterland" eingesetzt. Sie gerät tief in die Verstrickungen des Falls, während die politische Lage eskaliert: Der Einfluss der Nationalsozialisten wächst, die staatliche Ordnung zerfällt, und die dringend benötigte Hilfe ihres (endlich) Verlobten Gereon Rath kratzt am Rande der Legalität.
Mitwirkende:
Gereon Rath Ole Lagerpusch
Charly Alice Dwyer
Reinhold Gräf Fabian Busch
Ernst Gennat Peter Nottmeier
Wilhelm Böhm Florian Lukas
Hella Magdalena Montasser
Maria Cofalka Mira Fajfer
Siegbert Wengler Thorsten Ranft
Unger Dustin Jerome Schanz
Husen Benito Bause
Great Anna-Maria Arkona
Dr. Magnus Schwartz Sebastian Blomberg
Bernahrd Weiß Martin Bross
Hotelier Dirk Leyers
Karin von Almsick Isabel Thierauch
Zwischenrufer Philipp Jacob
Wachmann Janke Roman Knizka
Lamkau Anna Böttcher
Kowalksi Robin Meisner
Roddeck Ronald Zehrfeld
Frieserike Wieking Luise Berndt
Steinke Enno Trebs
Soldat Sven Seeburg
Franzose Falk Philippe Pognan
Zuhörerin 2 Nina Weniger
Zuhörer Philipp Jacob
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Doppelgängerscheu

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 3. Okt 2026 14:00, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Brita Kettner
Produktion: ORF 2022, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Peter Kaizar
Komponist(en): Peter Kaizar
Tongestaltung: Manuel Radinger
Tongestaltung: Anna Kuncio
Regieassistenz: Julia Herzog
Inhaltsangabe: Sigmund Freud und Arthur Schnitzler: zwei prägende Zeitgenossen der Wiener Moderne. In ihren Biografien, in ihrem Denken und in ihren Werken finden sich zahlreiche Ähnlichkeiten, ihre persönliche Beziehung zueinander ist aber bis heute rätselhaft. Sigmund Freud (1856-1939) ist nur wenige Jahre älter als Arthur Schnitzler (1862-1931), beide studieren Medizin an der Universität Wien und gehören als Ärzte der gleichen Gesellschaftsschicht an. Schnitzler, als junger Sekundararzt, selbst von der Hypnose eingenommen, lobt in der Internationalen Klinischen Zeitschrift inhaltlich wie sprachlich die Vorträge des Dozenten für Nervenkrankheiten Freud über die Möglichkeiten der Hypnose. Freud versäumt keine von Schnitzlers Theateraufführungen, liest keinen zeitgenössischen Autor lieber; Schnitzler vermerkt jede neue Freud-Lektüre in seinem Tagebuch. Beschäftigt sich zeitlebens intensiv, zugleich kritisch mit der Psychoanalyse ... Das gegenseitige Interesse und die Wertschätzung lassen vermuten, dass ein persönlicher Austausch hätte stattfinden müssen. Allerdings sollen Schnitzler und Freud einander lange Zeit gemieden haben. Im Mai 1922, anlässlich Schnitzlers sechzigstem Geburtstag, schreibt Freud einen aufschlussreichen Brief, erklärt warum er, der die Begegnung mit dem Dichter wünscht, ihr bisher ausweicht: 'Doppelgängerscheu'. Das Hörspiel 'Doppelgängerscheu', das auf Zitaten aus den Briefen Freuds und Tagebuchnotizen Schnitzlers basiert, fügt zusammen, was gewissermaßen zusammengehört hätte. In fiktiven Begegnungen, bei Wein und Zigarre, loten der Schriftsteller und der Psychoanalytiker aus, was Kunst kann und Wissenschaft muss. Sie sind einander nahe - auch in ihrer Einschätzung und Reaktion auf den erstarkenden Antisemitismus. Immer an Schnitzlers Seite ist seine enge Vertraute Frieda Pollak - genannt 'Kolap'. Sie begleitet den Autor stets umsichtig, diskret und loyal durch die Krisen seines Schaffens.
Mitwirkende:
Udo Samel
Peter Simonischek
Brigitte Karner
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Haus Vaterland

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 13:04 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 14:04 Teil 2/5 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 15:04 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 16:04 Teil 4/5, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 17:04 Teil 5/5, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Volker Kutscher
Auch unter dem Titel: Ein Toter im Aufzug (1. Teil)
Spuren in Masuren (2. Teil)
Der Mann mit den Narben (3. Teil)
Offene Rechnungen (4. Teil)
Die letzte Falle (5. Teil)
Produktion: WDR 2026, 255 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Benjamin Quabeck
Bearbeitung: Thomas Böhm
Benjamin Quabeck
Komponist(en): Verena Guido
Besetzung: Ulrich Korn
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Anna Wolf
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Bernd Bechthold
Technische Realisation: Benjamin Ihnow
Regieassistenz: Dirk Leyers
Regieassistenz: Josephine Güntner
Regieassistenz: Julie Grothgar
Dramaturgie: Hannah Georgi
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Die neue Staffel der Hörspielserie zu Babylon Berlin verbindet Volker Kutschers Romane "Die Akte Vaterland" und "Märzgefallene" zu einem mitreißenden Serien-Highlight mit prominentem Sprecherensemble und der Musik vom WDR Funkhausorchester. Mit Gereon Raths Ermittlungen in Masuren liefert die Hörspielserie einen spannenden erzählerischen Mehrwert für Fans der Babylon-Berlin-Welt.
Berlin 1932/33: Die Weimarer Republik steht am Abgrund. Politische Radikalisierung, wirtschaftliche Unsicherheit und Gewalt nehmen zu. Inmitten der aufgeheizten Atmosphäre ermittelt Gereon Rath weiter: Ein rätselhafter Todesfall im Vergnügungstempel "Haus Vaterland" führt den Kommissar von Berlin bis in die masurischen Moore – hinein in eine düstere Mordserie.
Auch Charlotte Ritter muss sich neuen Herausforderungen stellen. Als Mitglied der weiblichen Kriminalpolizei kehrt sie aus Paris nach Berlin zurück und wird dort als verdeckte Ermittlerin im "Haus Vaterland" eingesetzt. Sie gerät tief in die Verstrickungen des Falls, während die politische Lage eskaliert: Der Einfluss der Nationalsozialisten wächst, die staatliche Ordnung zerfällt, und die dringend benötigte Hilfe ihres (endlich) Verlobten Gereon Rath kratzt am Rande der Legalität.
Mitwirkende:
Gereon Rath Ole Lagerpusch
Charly Alice Dwyer
Reinhold Gräf Fabian Busch
Ernst Gennat Peter Nottmeier
Wilhelm Böhm Florian Lukas
Hella Magdalena Montasser
Maria Cofalka Mira Fajfer
Siegbert Wengler Thorsten Ranft
Unger Dustin Jerome Schanz
Husen Benito Bause
Great Anna-Maria Arkona
Dr. Magnus Schwartz Sebastian Blomberg
Bernahrd Weiß Martin Bross
Hotelier Dirk Leyers
Karin von Almsick Isabel Thierauch
Zwischenrufer Philipp Jacob
Wachmann Janke Roman Knizka
Lamkau Anna Böttcher
Kowalksi Robin Meisner
Roddeck Ronald Zehrfeld
Frieserike Wieking Luise Berndt
Steinke Enno Trebs
Soldat Sven Seeburg
Franzose Falk Philippe Pognan
Zuhörerin 2 Nina Weniger
Zuhörer Philipp Jacob
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Everybody’s Darling

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 3. Okt 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Michael Struck-Schloen
Auch unter dem Titel: die erstaunliche Karriere des Komponisten Werner Egk (Untertitel)
Produktion: BR 2026, 55 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Stefan Oberle
Inhaltsangabe: In den letzten Jahrzehnten war es eher still um Werner Egk (1901-1983), einen der meistgespielten Komponisten im Nachkriegsdeutschland. Vor zwei Jahren aber machte er wieder Schlagzeilen, als neue Quellen erwiesen, dass Egk seine engen Verbindungen zum NS-Regime trickreich verschleiert hatte.
Nach 1945 war Werner Egk ein Lieblingskomponist der deutschen Orchester und Opernhäuser - übrigens auch in der DDR. Wer mit der schroffen Tonsprache der Avantgarde nichts anfangen konnte, hielt sich lieber an die Musik von Werner Joseph Mayer (so sein eigentlicher Name): Er komponierte tonal, hatte dramatischen Instinkt und bewies in seinen Opern "Die Zaubergeige", "Der Revisor" oder dem Ballett "Abraxas" eine erstaunliche Vielseitigkeit. Die Musikwissenschaftler Friedrich Geiger und Michael Custodis sehen in Egk allerdings auch den exemplarischen Fall eines Künstlers, der durch ein dichtes Netzwerk von Sympathisanten alle wechselnden politischen Systeme unbeschadet überstand.
Mitwirkende:
Stefan Merki
Katja Schild
Christian Schuler
Michael Struck-Schloen
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TRANSIT

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 3. Okt 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Karl Corino
Auch unter dem Titel: In Erinnerung an Karl Corino (Untertitel)
Produktion: hr 1973, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Er war Robert-Musil-Experte, Rundfunkjournalist, Literaturkritiker, Schriftsteller und Lyriker. Von 1970 bis 2002 war Karl Corino Literaturredakteur im Hessischen Rundfunk. Ab 1985 leitete er die Literaturredaktion. Er war ein Kenner und Förderer der DDR-Literatur. In seiner Sendung "Transit" kamen viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus dem Osten zu Wort, u.a. Christa Wolf, Volker Braun, Reiner Kunze, Sarah Kirsch, Rainer Kirsch, Ulrich Plenzdorf.
In der Magazin-Sendung "Transit-Literatur aus der DDR" vom 3. Oktober 1973 sprach Karl Corino mit Ulrich Plenzdorf, der gerade "Die neuen Leiden des jungen W." auf die Bühne brachte. Er interviewte den Schriftsteller Volker Braun und den Komponisten Uwe Zimmermann. Die Liedermacher Wolf Biermann und Kurt Demmler waren mit ihren Songs zu hören. Zudem berichtete Klaus Podak über den 15. Weltkongress für Philosophie in Warna in Bulgarien. Eine Reise in die Vergangenheit ost-west-deutscher Literaturgeschichte.
Karl Corino ist am 8. September 2026 im Alter von 83 Jahren gestorben.
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Haus Vaterland

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 13:04 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 14:04 Teil 2/5 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 15:04 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 16:04 Teil 4/5, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 17:04 Teil 5/5, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Volker Kutscher
Auch unter dem Titel: Ein Toter im Aufzug (1. Teil)
Spuren in Masuren (2. Teil)
Der Mann mit den Narben (3. Teil)
Offene Rechnungen (4. Teil)
Die letzte Falle (5. Teil)
Produktion: WDR 2026, 255 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Benjamin Quabeck
Bearbeitung: Thomas Böhm
Benjamin Quabeck
Komponist(en): Verena Guido
Besetzung: Ulrich Korn
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Anna Wolf
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Bernd Bechthold
Technische Realisation: Benjamin Ihnow
Regieassistenz: Dirk Leyers
Regieassistenz: Josephine Güntner
Regieassistenz: Julie Grothgar
Dramaturgie: Hannah Georgi
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Die neue Staffel der Hörspielserie zu Babylon Berlin verbindet Volker Kutschers Romane "Die Akte Vaterland" und "Märzgefallene" zu einem mitreißenden Serien-Highlight mit prominentem Sprecherensemble und der Musik vom WDR Funkhausorchester. Mit Gereon Raths Ermittlungen in Masuren liefert die Hörspielserie einen spannenden erzählerischen Mehrwert für Fans der Babylon-Berlin-Welt.
Berlin 1932/33: Die Weimarer Republik steht am Abgrund. Politische Radikalisierung, wirtschaftliche Unsicherheit und Gewalt nehmen zu. Inmitten der aufgeheizten Atmosphäre ermittelt Gereon Rath weiter: Ein rätselhafter Todesfall im Vergnügungstempel "Haus Vaterland" führt den Kommissar von Berlin bis in die masurischen Moore – hinein in eine düstere Mordserie.
Auch Charlotte Ritter muss sich neuen Herausforderungen stellen. Als Mitglied der weiblichen Kriminalpolizei kehrt sie aus Paris nach Berlin zurück und wird dort als verdeckte Ermittlerin im "Haus Vaterland" eingesetzt. Sie gerät tief in die Verstrickungen des Falls, während die politische Lage eskaliert: Der Einfluss der Nationalsozialisten wächst, die staatliche Ordnung zerfällt, und die dringend benötigte Hilfe ihres (endlich) Verlobten Gereon Rath kratzt am Rande der Legalität.
Mitwirkende:
Gereon Rath Ole Lagerpusch
Charly Alice Dwyer
Reinhold Gräf Fabian Busch
Ernst Gennat Peter Nottmeier
Wilhelm Böhm Florian Lukas
Hella Magdalena Montasser
Maria Cofalka Mira Fajfer
Siegbert Wengler Thorsten Ranft
Unger Dustin Jerome Schanz
Husen Benito Bause
Great Anna-Maria Arkona
Dr. Magnus Schwartz Sebastian Blomberg
Bernahrd Weiß Martin Bross
Hotelier Dirk Leyers
Karin von Almsick Isabel Thierauch
Zwischenrufer Philipp Jacob
Wachmann Janke Roman Knizka
Lamkau Anna Böttcher
Kowalksi Robin Meisner
Roddeck Ronald Zehrfeld
Frieserike Wieking Luise Berndt
Steinke Enno Trebs
Soldat Sven Seeburg
Franzose Falk Philippe Pognan
Zuhörerin 2 Nina Weniger
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Der Deutschland-Äquator: Musik und Mensch von West nach Ost

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 15:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Friedemann Dupelius
Produktion: WDR 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Helga Mathea
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Inhaltsangabe: Zwischen dem Selfkant und Görlitz liegen 640 Kilometer Luftlinie. Wie klingt die Strecke zwischen dem westlichsten und dem östlichsten Punkt Deutschlands, 35 Jahre nach der Wiedervereinigung?
Mit Deutschlandticket und Mikrofonen ist Friedemann Dupelius losgefahren und hat die Vielfalt der Musik und Klänge eingefangen, die ihm zwischen den zwei Zipfelpunkten begegnet ist, etwa: Grenzüberschreitendes Platt, Orgel-Experimente für die Ewigkeit, antifaschistische Barockmusik, ein Soundtrack aus der Idylle und großstädtischer Jazz. Einheitlich bleibt nur das Blau der Bahnhofsschilder.
Mitwirkende:
Markus J. Bachmann
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Schweres Geschütz

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 3. Okt 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Liza Cody
Produktion: BR 1996, 47 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Ton und Technik: Günter Hess
Ton und Technik: Daniela Röder
Regieassistenz: Holger Buck
Übersetzung: Regina Rawlinson
Inhaltsangabe: Eva Wylie ist eine Frau: sie ist groß, sie ist kräftig und nicht auf den Mund gefallen, kurz: sie ist Catcherin im Schwergewicht. Mit den Typen nimmt sie es auf, nur wenn es um ihre Schwester geht, wird sie empfindlich. Seit ihrer gemeinsamen Kindheit in den Heimen - die Mutter alkoholsüchtig, Vater unbekannt - hat sie von ihr nichts mehr gehört. Und deshalb will sie sie suchen ... irgendwann, wenn sie Zeit dazu hat. Denn ihr Job als Nachtwächterin auf dem Autofriedhof und ihre Botengänge für den schlitzohrigen Mr. Cheng sind nicht gerade Rentnerbeschäftigungen. In richtige Schwierigkeiten gerät sie aber erst, als sie für Cheng, ohne es zu wissen, eine hochexplosive Sendung überbringt. Was sie auch nicht weiß - und zu spät kapiert: daß sie da in einen Bandenkrieg geraten ist, in dem es um Schutzgelder und Erpressung geht. Plötzlich findet sie sich auf zwei Abschußlisten wieder. Und das, als ihr der Kampf ihres Lebens bevorsteht: die Begegnung mit dem Schwergewichtschampion Sherry Lewis ...
Mitwirkende:
Eva Wylie Sascha Icks
Harsh Jan Gregor Kremp
Deeds Roland Bayer
Mutter Eva Rieck
Frauke Poolman
Jochen Striebeck
Veronika von Quast
Christian Baus
Artemis Chalkidou
Bernd Dechamps
Helene Grass
Peter Pius Irl
Jörn Knebel
Detlef Kügow
Michael Skasa
Peter Weiß
Lars Wellings
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Haus Vaterland

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 13:04 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 14:04 Teil 2/5 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 15:04 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 16:04 Teil 4/5, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 17:04 Teil 5/5, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Volker Kutscher
Auch unter dem Titel: Ein Toter im Aufzug (1. Teil)
Spuren in Masuren (2. Teil)
Der Mann mit den Narben (3. Teil)
Offene Rechnungen (4. Teil)
Die letzte Falle (5. Teil)
Produktion: WDR 2026, 255 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Benjamin Quabeck
Bearbeitung: Thomas Böhm
Benjamin Quabeck
Komponist(en): Verena Guido
Besetzung: Ulrich Korn
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Anna Wolf
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Bernd Bechthold
Technische Realisation: Benjamin Ihnow
Regieassistenz: Dirk Leyers
Regieassistenz: Josephine Güntner
Regieassistenz: Julie Grothgar
Dramaturgie: Hannah Georgi
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Die neue Staffel der Hörspielserie zu Babylon Berlin verbindet Volker Kutschers Romane "Die Akte Vaterland" und "Märzgefallene" zu einem mitreißenden Serien-Highlight mit prominentem Sprecherensemble und der Musik vom WDR Funkhausorchester. Mit Gereon Raths Ermittlungen in Masuren liefert die Hörspielserie einen spannenden erzählerischen Mehrwert für Fans der Babylon-Berlin-Welt.
Berlin 1932/33: Die Weimarer Republik steht am Abgrund. Politische Radikalisierung, wirtschaftliche Unsicherheit und Gewalt nehmen zu. Inmitten der aufgeheizten Atmosphäre ermittelt Gereon Rath weiter: Ein rätselhafter Todesfall im Vergnügungstempel "Haus Vaterland" führt den Kommissar von Berlin bis in die masurischen Moore – hinein in eine düstere Mordserie.
Auch Charlotte Ritter muss sich neuen Herausforderungen stellen. Als Mitglied der weiblichen Kriminalpolizei kehrt sie aus Paris nach Berlin zurück und wird dort als verdeckte Ermittlerin im "Haus Vaterland" eingesetzt. Sie gerät tief in die Verstrickungen des Falls, während die politische Lage eskaliert: Der Einfluss der Nationalsozialisten wächst, die staatliche Ordnung zerfällt, und die dringend benötigte Hilfe ihres (endlich) Verlobten Gereon Rath kratzt am Rande der Legalität.
Mitwirkende:
Gereon Rath Ole Lagerpusch
Charly Alice Dwyer
Reinhold Gräf Fabian Busch
Ernst Gennat Peter Nottmeier
Wilhelm Böhm Florian Lukas
Hella Magdalena Montasser
Maria Cofalka Mira Fajfer
Siegbert Wengler Thorsten Ranft
Unger Dustin Jerome Schanz
Husen Benito Bause
Great Anna-Maria Arkona
Dr. Magnus Schwartz Sebastian Blomberg
Bernahrd Weiß Martin Bross
Hotelier Dirk Leyers
Karin von Almsick Isabel Thierauch
Zwischenrufer Philipp Jacob
Wachmann Janke Roman Knizka
Lamkau Anna Böttcher
Kowalksi Robin Meisner
Roddeck Ronald Zehrfeld
Frieserike Wieking Luise Berndt
Steinke Enno Trebs
Soldat Sven Seeburg
Franzose Falk Philippe Pognan
Zuhörerin 2 Nina Weniger
Zuhörer Philipp Jacob
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Haus Vaterland

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 13:04 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 14:04 Teil 2/5 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 15:04 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 16:04 Teil 4/5, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Samstag, 3. Okt 2026 17:04 Teil 5/5, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Volker Kutscher
Auch unter dem Titel: Ein Toter im Aufzug (1. Teil)
Spuren in Masuren (2. Teil)
Der Mann mit den Narben (3. Teil)
Offene Rechnungen (4. Teil)
Die letzte Falle (5. Teil)
Produktion: WDR 2026, 255 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Benjamin Quabeck
Bearbeitung: Thomas Böhm
Benjamin Quabeck
Komponist(en): Verena Guido
Besetzung: Ulrich Korn
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Anna Wolf
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Bernd Bechthold
Technische Realisation: Benjamin Ihnow
Regieassistenz: Dirk Leyers
Regieassistenz: Josephine Güntner
Regieassistenz: Julie Grothgar
Dramaturgie: Hannah Georgi
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Die neue Staffel der Hörspielserie zu Babylon Berlin verbindet Volker Kutschers Romane "Die Akte Vaterland" und "Märzgefallene" zu einem mitreißenden Serien-Highlight mit prominentem Sprecherensemble und der Musik vom WDR Funkhausorchester. Mit Gereon Raths Ermittlungen in Masuren liefert die Hörspielserie einen spannenden erzählerischen Mehrwert für Fans der Babylon-Berlin-Welt.
Berlin 1932/33: Die Weimarer Republik steht am Abgrund. Politische Radikalisierung, wirtschaftliche Unsicherheit und Gewalt nehmen zu. Inmitten der aufgeheizten Atmosphäre ermittelt Gereon Rath weiter: Ein rätselhafter Todesfall im Vergnügungstempel "Haus Vaterland" führt den Kommissar von Berlin bis in die masurischen Moore – hinein in eine düstere Mordserie.
Auch Charlotte Ritter muss sich neuen Herausforderungen stellen. Als Mitglied der weiblichen Kriminalpolizei kehrt sie aus Paris nach Berlin zurück und wird dort als verdeckte Ermittlerin im "Haus Vaterland" eingesetzt. Sie gerät tief in die Verstrickungen des Falls, während die politische Lage eskaliert: Der Einfluss der Nationalsozialisten wächst, die staatliche Ordnung zerfällt, und die dringend benötigte Hilfe ihres (endlich) Verlobten Gereon Rath kratzt am Rande der Legalität.
Mitwirkende:
Gereon Rath Ole Lagerpusch
Charly Alice Dwyer
Reinhold Gräf Fabian Busch
Ernst Gennat Peter Nottmeier
Wilhelm Böhm Florian Lukas
Hella Magdalena Montasser
Maria Cofalka Mira Fajfer
Siegbert Wengler Thorsten Ranft
Unger Dustin Jerome Schanz
Husen Benito Bause
Great Anna-Maria Arkona
Dr. Magnus Schwartz Sebastian Blomberg
Bernahrd Weiß Martin Bross
Hotelier Dirk Leyers
Karin von Almsick Isabel Thierauch
Zwischenrufer Philipp Jacob
Wachmann Janke Roman Knizka
Lamkau Anna Böttcher
Kowalksi Robin Meisner
Roddeck Ronald Zehrfeld
Frieserike Wieking Luise Berndt
Steinke Enno Trebs
Soldat Sven Seeburg
Franzose Falk Philippe Pognan
Zuhörerin 2 Nina Weniger
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Die Brautschau

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 3. Okt 2026 18:05, (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Nikolai Gogol
Auch unter dem Titel: Die Heirat (Originaltitel)
Produktion: NWDR 1953, 50 Min. (Mono) - Bearbeitung Theater
Regie: Jöns Andersson
Bearbeitung: Ernst Drolinvaux
Inhaltsangabe: Der unentschlossene Hofrat Podkolessin möchte heiraten – und kann sich doch nicht entscheiden. Eine Heiratsvermittlerin stellt ihm die Kaufmannstochter Agafja vor, sein Freund Kotschkarjow treibt die Brautwerbung voran. Alles scheint für die Hochzeit bereit, bis Podkolessin im letzten Moment durchs Fenster flieht. Gogols satirische Komödie nimmt mit viel Witz die menschliche Unentschlossenheit und die Angst vor Verbindlichkeit aufs Korn.
Mitwirkende:
Agaphia Tichonowna Evy Gotthardt
Arina Pantelejmonowna Inge Meysel
Phekla Iwnowna Mila Kopp
Podkolesson Joseph Offenbach
Kotscharew Josef Sieber
Jajischnitza Wilhelm Bartholdy
Anutschkin Ludwig Anschütz
Shewakin Fritz Schmiedel
Dunjaschka Heidi von Strombeck
Stepan Gustav Rothe
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Stille Morde

Sendetermine: SR 2 - Samstag, 3. Okt 2026 11:04, (angekündigte Länge: 55:00)
RB 2 - Samstag, 3. Okt 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Martina Keller
Auch unter dem Titel: Warum Tötungsdelikte unentdeckt bleiben (Untertitel)
Produktion: WDR 2026, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Eva Solloch
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Noah von Kügelgen
Regieassistenz: Sören Pöschel
Inhaltsangabe: Rund 1000 Morde jährlich bleiben in Deutschland unerkannt. Die Leichenschau könnte helfen sie aufzudecken. Doch viele Mediziner*innen haben zuletzt im Studium eine Leiche gesehen. Hausärzt*innen wollen Angehörigen Ermittlungen ersparen. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft sind überlastet, die Obduktionsquote in Deutschland niedrig. Eine zweite Leichenschau im Krematorium wird mitunter gut bezahlt, aber schlecht gemacht. Besonders heikel sind Tötungen in Kliniken und Heimen. Bei den 87 nachgewiesenen Morden des Krankenpflegers Niels Högel hatten die Ärzte 87mal einen natürlichen Tod bescheinigt.
Mitwirkende:
Julia Augustin
Alina Heipe
Daniel Berger
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Arsène Lupin und die Frau mit den jadegrünen Augen

Sendetermine: SWR Kultur - Samstag, 3. Okt 2026 18:20, (angekündigte Länge: 100:00)
Autor(en): Maurice Leblanc
Auch unter dem Titel: La Demoiselle aux yeux verts (Roman (frz. Originaltitel))
Produktion: SWR 2009, 97 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Sabine Grimkowski
Komponist(en): Helena Rüegg
Übersetzung: Sabine Grimkowski
Inhaltsangabe: Frühling in Paris in den Zwanziger Jahren. Von ihren Wintermänteln befreit, flanieren die Menschen auf den großen Boulevards. Auch Arsène Lupin, mittlerweile 34 Jahre alt und ein eleganter Lebemann, genießt die laue Luft. Eine schöne Dame mit schweren blonden Haaren und blauen Augen gerät in sein Blickfeld - sie wird von einem Herrn verfolgt. Lupin folgt dem Verfolger bis in ein Café am Boulevard Haussmann. Dort sitzt an einem Tisch eine andere, auch sehr schöne Frau, jünger als die Blauäugige, mit jadegrünen Augen. Die Grünäugige verlässt das Café, Lupin geht ihr nach und wird Zeuge einer Szene: Der Verfolger der Blauäugigen und der herbeigeeilte Vater der Grünäugigen streiten sich schreiend um die grünäugige Frau. Der aufgebrachte Vater fährt schließlich mit ihr davon. Die Blauäugige nimmt einen Wagen zum Gare de Lyon und besteigt einen Zug nach Monte Carlo. Lupin folgt ihr bis ins Abteil und erfährt ihren Namen: Miss Bakefield, eine Engländerin. Dann überstürzen sich die Ereignisse. Lupin wird niedergeschlagen, drei Reisende werden ermordet, und drei Maskierte jagen auf der Flucht an Lupin vorbei. Er blickt kurz in jadegrüne Augen, dann steht er dem Verfolger von Miss Bakefield gegenüber: Es ist Kommissar Marescal.
Im Mittelpunkt des Abenteuers steht die Frau mit den jadegrünen Augen, Aurélie d'Asteux, die immer wieder auftaucht und verschwindet. Lupin muss seinen einmaligen Charme einsetzen, um ihr Herz zu gewinnen - denn erst so kann er zum Grund der hochpolitischen Verwicklungen vordringen: Auf dem Boden eines Stausees liegt angeblich ein Schatz. Ist es gar die Quelle ewiger Jugend?
Mitwirkende:
Erzähler Rüdiger Vogler
Arsène Lupin Samuel Weiss
Aurelie Odine Johne
Marescal Thomas Thieme
Bréjac Heinrich Giskes
Miss Constance Bakefield Barbara Stoll
Gulliaume Bijan Zamani
Jodo Hubertus Gertzen
Verena Buss
Emilia De Fries
Cornelius Gebert
Susanne Heydenreich
Lisenka Kirkcaldy
Sebastian Kowski
Anne Leßmeister
Rainer Philippi
Michael Stiller
Markus Weikert
Links: Externer Link Homepage Helena Rüegg
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Tallhover

Sendetermine: DLR - Samstag, 3. Okt 2026 18:30 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 90:00)
Autor(en): Hans Joachim Schädlich
Produktion: RIAS 1989, 160 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Christoph Gahl
Regieassistenz: Christiane Ohaus
Ton und Technik: Hans Martin
Ton und Technik: Sabine Lindner
Inhaltsangabe: 1: Der Geheimpolizist Ludwig Tallhover führt einen fiktiven Prozess gegen sich selbst. Er diente allen politischen Regimen, von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Immer war er auf der Seite der Macht. Immer bespitzelte er die Kritischen, Oppositionellen, Aufständischen, Revolutionäre.
Tallhover ist eine erfundene Figur, doch ihr Weg führt durch die reale deutsche Geschichte. Seine Karriere beginnt 1842 in der königlichen Polizei-Inspektion und endet 1955 beim "Dienst" in der DDR.
2: Der Prozess Tallhover gegen Tallhover wird fortgesetzt. Streitgegenstand ist der Spartakusaufstand 1919, den der Geheimpolizist nicht verhindern konnte. Schließlich landet Tallhover im Archiv, von wo er versucht die Vergangenheit zu korrigieren und Menschen, die der Verfolgung entgangen sind, zur Strecke zu bringen.
Doch sein Erfolg ist unvollkommen. Stellvertretend für die "Dienste" bleibt ihm nichts als die Anklage seiner eigenen Unzulänglichkeit.
Günter Grass lässt in seinem Roman "Ein weites Feld" (1995) die Figur Tallhovers unter dem Namen Hoftaller wieder auferstehen.
Mitwirkende:
Tallhover Werner Eichhorn
Vorsitzender des Obersten Gerichts Lothar Blumhagen
Beisitzerin am Obersten Gericht Uta Hallant
Beisitzer am Obersten Gericht Werner Rehm
Protokollführer am Obersten Gericht Klaus Herm
Hofrichter / Polizeinspektor Gert Haucke
Wyschinski, Oberster Ankläger Stalins Peter Fitz
Kessler, Polizeiassistent Dirk Nawrocki
ALte Frau, Tallhovers Putzfrau Brigitte Mira
Hauptabteilungsleiter im Ministerium fürStaatssicherheit Herbert Stass
Chor Agnes Alpers
Chor Ursula Bredenbek
Chor Dirk Lerke
Chor Marco Wenzel
Chor Christoph Winkler
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Langfühliger Turmknirchler

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 3. Okt 2026 20:00, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Sophie Bischoff
Produktion: DLF/Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch 2025, 49 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Sophie Bischoff
Komponist(en): Dominik Fähnrich
Ton und Technik: Hendrik Manook
Ton und Technik: Thomas Widdig
Regieassistenz: Elisabeth Klingenberg
Dramaturgie: Sabine Küchler
Inhaltsangabe: Eine Geschichte über hartnäckige Versuche, unglücklich zu bleiben. Über Waschmittel und die schönste, schlimmste und komplizierteste Art von Beziehungen: die zwischen einer Mutter und ihrer Tochter. Frau Senkelströter hat ihre Prinzipien und eine Tochter. Die leider ausgerechnet in Amerika lebt, dem Land, in dem, in ihren Augen, die prinzipienuntreuesten Menschen und die größten Umweltsünder zu Hause sind. Bis vor Kurzem lebte sie für sich, auf kleinem Fuß, war niemandem im Weg, und sie wusste, sie wird etwas Gutes auf der Welt hinterlassen. Auch wenn das nur ein geringer CO2-Ausstoß ist. Nun erfährt sie aber, dass sie noch mehr hinterlassen wird – in Amerika wartet eine „brandneue, winzige“ Enkeltochter auf sie. Diese Neuigkeit lässt sie eine innere Zerrissenheit spüren, eine Angst, zu sehr zu lieben, zu viel zu fühlen – auch gegenüber einem Vertreter an der Haustür, der eigentlich nur Waschmittel verkaufen muss und der ihr doch so ähnlich zu sein scheint. Ein Hörspiel aus verpassten Gesprächen und beinahe stattfindenden Begegnungen.
Mitwirkende:
Frauke Poolman
Anna Maria Köllner
Moritz Illmer
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Der gute Gott von Manhattan

Sendetermine: DLF - Samstag, 3. Okt 2026 20:05, (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Ingeborg Bachmann
Produktion: ORF/DLF 2026, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Elisabeth Weilenmann
Bearbeitung: Elisabeth Weilenmann
Komponist(en): Anna Bauer
Regieassistenz: Alexandra Wimmer
Tongestaltung: Anna Kuncio
Tongestaltung: Simon Dünser
Produktionsleitung: Stefanie Zussner
Inhaltsangabe: Was geschieht, wenn zwei Menschen einander radikal lieben - jenseits aller Regeln, jenseits aller Vernunft? Und wer oder was sorgt dafür, dass genau das nicht geschehen darf? Ingeborg Bachmann stellt in ihrem Hörspielklassiker 'Der gute Gott von Manhattan' genau diese Frage.
Das Stück beginnt mit einem Prozess: Der 'gute Gott' steht vor Gericht, angeklagt, eine junge Frau durch einen Bombenanschlag getötet zu haben. Die Tat ist unstrittig. Doch im Zentrum steht eine andere Frage: War dieser Mord notwendig, um die Ordnung der Welt zu schützen? In Rückblenden entfaltet sich die Begegnung zwischen Jennifer und Jan. Es ist eine flüchtige, fast zufällige Bekanntschaft, die sich in wenigen Tagen zu einer existenziellen Grenzerfahrung verdichtet. Ihre Liebe entzieht sich jeder Konvention, jeder Berechenbarkeit. Sie wird absolut und damit gefährlich. Denn wo Liebe in dieser Radikalität auftritt, so behauptet der 'gute Gott', gerät die Welt aus den Fugen.
Bachmann entwirft ein poetisches, verstörendes Gedankenexperiment über die Unvereinbarkeit von individueller Leidenschaft und gesellschaftlicher Ordnung. Ihre Sprache oszilliert zwischen Zärtlichkeit und Gewalt, zwischen zarter Intimität und apokalyptischer Vision. Das Private wird politisch, die Liebe selbst erscheint als subversive Kraft.
Die neue Bearbeitung und Inszenierung von Elisabeth Weilenmann holt Bachmanns preisgekrönten Text akustisch in die Gegenwart - durch die Adaptierung der Modulation und die Neugestaltung der akustischen Dimension in Zusammenarbeit mit der Komponistin Anna Bauer. Aber auch inhaltlich erscheint Bachmanns Text hochaktuell, stellt er doch die Frage: wieviel Intensität verträgt eine Gesellschaft? Welche Formen von Nähe sind erlaubt und welche werden sanktioniert? Und warum sind es zumeist die Frauen, die den höchsten Preis zahlen?
Expertenkommentar: Die Begründung der Jury
Die behutsame Inszenierung bleibt der literarischen Vorlage treu und schafft eine einzigartige Verbindung von Sprache, Klang und Handlung, ohne vor einem bedeutenden Werk der deutschsprachigen Hörspielkunst zurückzuschrecken. Die minimalistische Musik von Anna Bauer verortet das Geschehen sowohl im New York der sechziger Jahre als auch zeitlos im Heute, vor allem durch die technisch verfremdeten Vocal-Arrangements, die entscheidend die intimen und auch beklemmenden Momente des Stückes tragen. Ein Ansatz, der an die Filmkomposition von „Rose“ erinnert und bemerkenswert Intimität und Grenzsituation vereint. Damit trägt die Musik entscheidend dazu bei, die Erzählebenen des Stückes sowohl zu definieren als auch zu verbinden und diesen Text in die Gegenwart zu übertragen – eine Gegenwart, die leider noch immer von Femiziden gekennzeichnet ist, in der noch immer vor allem Frauen für den Ausstieg aus gesellschaftlich Konventionen bestraft werden und „Schweigen bis zuletzt“ als „Lösungsstrategie“ nach wie vor die Norm ist.
Mitwirkende:
Markus Hering
Roland Koch
Max Simonischek
Marie-Luise Stockinger
Alina Fritsch
Lukas Watzl
Alois Frank
Markus Meyer
Katja Holm
Maria Happel
Nils Arztmann
Martin Zauner
Oskar Weilenmann
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 9 2026
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Ein Land an der Küste

Sendetermine: DLR - Samstag, 3. Okt 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 3. Okt 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Marianne Allweiss
Jörg Plath
Auch unter dem Titel: Die Lange Nacht der tschechischen Literatur (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, 163 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Hans Dieter Heimendahl
Inhaltsangabe: Stellvertretend für Gegenwartsliteratur aus Tschechien werden in der Langen Nacht im Comedia Theater in Köln zu erleben sein: Radka Denemarková ("Schokoladenblut"), Miroslav Hlauèo ("Pfingsten"), Alice Horáèková ("Geteiltes Haus"), Dora Kaprálová ("Die Mariborhypnose"), Jaroslav Rudiš ("Wo die Toten sprechen") und Jáchym Topol ("Die Hölle gibt es nicht"). Es moderieren Marianne Allweiss und Jörg Plath. Die Gespräche werden simultan gedolmetscht von Nelly Nitra. Es lesen Christiane Nothofer und Jona Mues.
Unter dem Motto „Ein Land an der Küste“ präsentiert sich Tschechien als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse 2026. Tatsächlich liegt Tschechien natürlich nicht am Meer und auch Böhmen nicht, das Shakespeare im „Wintermärchen“ an die Küste verlegt hatte. Damit hat er aber ein Bild von Böhmen als Küstenstaat am literarischen Meer heraufbeschworen, das in Gedichten und Essays in der tschechischen und auch der deutschen Literatur immer wieder variiert worden ist und damit die utopische Aussage auf literarischer Ebene bestätigt hat. Mit seinem Auftritt als Gastland intoniert Tschechien seine Rolle als prominenter Teil der Weltliteratur und stellt auch die aktuellen Werke seiner Autorinnen und Autoren selbstbewusst in einen internationalen und überzeitlichen Kontext.
Mitwirkende:
Jörg Plath
Marianne Allweiss
Christiane Nothofer
Jona Mues
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