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Wege ins Leben |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 19. Sep 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 19. Sep 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00) |
| Autor(en): | Margot Litten |
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über Kinder dieser Welt (Untertitel) |
| Produktion: | DLF/DLR 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Margot Litten |
| Inhaltsangabe: | In Freiheit aufwachsen – egal ob in einer Lehmhütte oder in einer Hightech-Klinik geboren – das wünschen sich Kinder überall auf der Welt. Diese Lange Nacht erzählt von kindlichen Lebensrealitäten, Hoffnungen und Herausforderungen heute und früher und rund um den Globus. Mehr als 8 Milliarden Menschen bevölkern die Erde – und jährlich werden es rund 83 Millionen mehr. Der Start ins Leben findet dabei in total unterschiedlichen Welten statt: Was erzählt es über die Zukunft der Menschheit, ob ein Kind in einer afrikanischen Lehmhütte geboren wird, oder in einer europäischen Hightech-Klinik? Ob im kriegsgeschüttelten Sudan, in der Südsee oder in einem Luxusviertel von New York? Kindheit war immer ein kulturell geprägtes Konstrukt. Deshalb interessieren uns nicht nur die Kinderwelten von heute – wir werfen auch einen Blick auf die Historie: Wie sah das Leben der Kinder in früheren Epochen der Menschheitsgeschichte aus? „Ich wünsche mir eine Welt, in der Kinder Kinder sein können. Eine Welt, in der sie in Freiheit aufwachsen, und sicher sind vor Missbrauch, Kriegen, Hunger und Armut.“ Die Worte des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu haben bleibende Gültigkeit – über die Zeiten hinweg. Sie sind auch das Motto der heutigen Langen Nacht, in der wir die Lebenswirklichkeit von Kindern verschiedener Kontinente und Kulturen vorstellen, stellvertretend für alle Menschenkinder mit vielen, einigen oder keinen Privilegien. |
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Martin Luther King und die Realität |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 19. Sep 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Hans-Eckehard Bahr |
| Auch unter dem Titel: | „Seht, da kommt der Träumer“ (Untertitel) |
| Produktion: | DLF 1988, 52 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Er spricht für die, die keine Stimme haben – Martin Luther King war kein Heiliger, aber Held, Friedensnobelpreisträger und Opfer von Abhöraktionen der US-Geheimdienste. Am 28. August 1963 hielt er seine berühmte Rede „I have a dream“ – „Ich habe einen Traum ...“ in Washington, DC. Über 200.000 Menschen haben sich auf den Stufen und auf dem Platz vor dem Lincoln Memorial versammelt. Sie sind dem Aufruf zum „Marsch auf Washington für Arbeit und Freiheit“ gefolgt, um für Rassengleichheit und gegen Diskriminierung zu demonstrieren. Der Protestmarsch wird per Fernsehen und Radio nicht nur in den USA, sondern auch nach Europa übertragen. Von der Aufmerksamkeit her, die er erhält, kann es der Marsch mit der Mondlandung aufnehmen. Martin Luther King träumte von einer Welt, in der alle Menschen die gleichen Rechte haben, unabhängig von ihrer Hautfarbe oder Religion. Noch in den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts mussten Schwarze Menschen in den USA im Bus aufstehen, wenn sich ein weißer Mensch auf ihren Platz setzen wollte. Kinder, die Schwarz waren, durften nicht in die gleichen Schulen gehen wie weiße, und im Kino wurde Schwarzen Menschen – wenn überhaupt – der schlechteste Platz zugewiesen. |
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1001 Nacht (2. Staffel) |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 19. Sep 2026 08:50 Teil 98/0, (angekündigte Länge: 10:00)
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| Autor(en): | N. N. | ||||||||||||||
| Produktion: | DLF 2026, Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||
| Regie: | Judith Lorentz | ||||||||||||||
| Bearbeitung: | Roxana Samadi Judith Lorenz | ||||||||||||||
| Komponist(en): | Philipp Johann Thimm | ||||||||||||||
| Besetzung: Kathi BonjourTon: Andreas StoffelsTon: Alexander BrenneckeTon: Susanne Beyer | |||||||||||||||
| Übersetzung: | Claudia Ott | ||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Nacht 067: Ein Gast mit Waschzwang Nacht 068: Verliebt, verwirrt, verzweifelt, verschuldet Nacht 069: Versteckt in einer Kiste Nacht 070: Die verhängnisvolle Sirbadscha Nacht 071: Verflucht gute Manieren Nacht 072: Flucht vor einem Friseu Nacht 073: Das Gedicht der Alten Nacht 074: Eine hartnäckige Kupplerin Nacht 075: Ein Haarschnitt vor dem Date Nacht 076: Die Prophezeiungen des Friseurs Nacht 077: Ein Friseur mit Ehrgefühl Nacht 078: Horoskop aus Tradition Nacht 079: Eine Notlüge Nacht 080: Von einem Schlamassel in den nächsten Nacht 081: Gut gemeint, schlecht gelaufen Nacht 082: Verfolgungsjagd durch Bagdad Nacht 083: Herr Schweigsam und seine sechs Brüder Nacht 084: Ein böser Zauber Nacht 085: Aller schlechten Dinge sind drei Nacht 086: Der Bruder mit den abgeschnittenen Ohren Nacht 087: Böse Fantastereien Nacht 088: Grausame Spiele Nacht 089: Rachefeldzug mit Folgen Nacht 090: Der Mann mit dem freundlichen Gesicht Nacht 091: Fata Morgana im Kuppelsaal Nacht 092: Zwanzig Jahre Saus und Braus Nacht 093: Zurück beim Kaiser von China Nacht 094: Drei Mörder und keine Leiche Nacht 095: Lang wie eine Lanze, aufrechter als ein Schreibrohr Nacht 096: Dschullanar aus dem Meer Nacht 097: Der entführte Königssohn Nacht 098: Wesen aus dem Wasser Nacht 099: Meereskönigin gesucht Nacht 100: Schockverliebt Nacht 101: Ein fürchterlicher Krieg Nacht 102: Zweifelhaftes Inselglück Nacht 103: Verzaubert in einen weißen Vogel Nacht 104: Endlich wieder Mensch Nacht 105: Im tosenden Meer Nacht 106: Von einem Zauber in den nächsten Nacht 107: Herrscherin über die Zauberstadt Nacht 108: Ein Palast wie aus dem Garten Eden Nacht 109: Badr im Liebestaumel Nacht 110: Seltsame Vögel Nacht 111: Zweierlei Gerstenbrei Nacht 112: Verwandlung in eine Maultierstute Nacht 113: Königinnen und Zauberinnen Nacht 114: Das große Happy End Nacht 115: Eine verstörte Ente Nacht 116: Ein nervöser Esel Nacht 117: Ein fliehendes Pferd Nacht 118: Ein panisches Kamel Nacht 119: Ein unerkannter Mensch Nacht 120: Ein niederträchtiger Adamssohn Nacht 121: Eine freundliche Antilope Schahrasad erzählt um ihr Leben – und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben. | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Dünne Luft und schwere Last |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 19. Sep 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Ernst Weber | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | Das Joch der Sherpa (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | ORF/SWR 2026, 54 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Ton: Fridolin Stolz | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Das Volk der Sherpa lebt am Fuße des Mount Everest: Eine Existenz zwischen kargen Feldern, körperlicher Schwerstarbeit, hohem Risiko und zweifelhaftem Gipfelglück. Viele wandern aus. Im Frühjahr führt Mingma Nuru Sherpa Wanderer und Bergsteiger durch das Khumbu-Tal zum Mount Everest. Im Sommer arbeitet er auf einem Bauernhof im steirischen Admont, seine Frau in einem Almgasthaus. Sein Leben spielt sich zwischen Nepal und Österreich ab - und steht exemplarisch für viele Sherpas, deren Heimat zwar zu den spektakulärsten Landschaften der Erde zählt, ihnen aber oft keine gesicherte Existenz bietet. Die Sherpa stammen ursprünglich aus Tibet und leben seit rund 400 Jahren im Osten Nepals. Ihre Dörfer liegen auf bis zu 4.000 Metern Seehöhe, am Fuße der höchsten Berge der Welt. Die kargen Felder reichen kaum zum Leben. Viele Familien leben von Tourismus. Sherpas tragen Lasten über schmale Bergpfade, transportieren Lebensmittel, Zelte, Sauerstoffflaschen und Expeditionsmaterial, sichern Routen und führen Trekkinggäste durch das Hochgebirge. Und sie betreiben Hotels und Pensionen. Während einige erfahrene Bergführer gut verdienen, verrichten viele Träger körperliche Schwerstarbeit für einen geringen Lohn und unter hohem Risiko. Mit dem Boom des Himalaya-Tourismus wächst auch die Belastung für Mensch und Natur. Immer mehr Menschen wollen auf die Gipfel der Achttausender, immer größer werden Müllberge und Sicherheitsprobleme. Die gefährlichsten Aufgaben übernehmen meist Sherpas - sie sind es, die Lawinen, Gletscherspalten und Eisbrüchen zuerst ausgesetzt sind. Zugleich zwingt die kurze Tourismus-Saison viele dazu, zusätzliche Arbeit in Kathmandu oder im Ausland zu suchen. Auch Österreich ist für manche längst zu einem zweiten Arbeitsplatz geworden. Ernst Weber ist auf der Route Richtung Everest-Basislager gewandert und hat unterwegs mit Mingma Nuru Sherpa und anderen Sherpas gesprochen: Ein Radiofeature über das Leben zwischen den höchsten Bergen der Welt, über Tradition und Aufbruch - und über jene Menschen, ohne die der Traum vom Mount Everest kaum möglich wäre. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Im Garten des britischen Filmemachers Derek Jarman |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 19. Sep 2026 12:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Marc Bädorf Konstantin Schönfelder | ||||||||||||
| Produktion: | WDR/hr 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||
| Regie: | Axel Pleuser | ||||||||||||
| Technische Realisation: Gerd NesgenRegieassistenz: Theocharis Bekas | |||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Der britische Künstler Derek Jarman ist bekannt für seine virtuosen Filme. Als AIDS-Aktivist spielte er eine wichtige Rolle in Zeiten der Thatcher Regierung. Für sein Meisterstück hielt er jedoch einen Garten, den er an einem entlegenen Ort am Ärmelkanal anlegte. In einer menschenleeren Landschaft am Südzipfel Englands liegt Dungeness, wo nur karge Vegetation den salzigen Winden standhält. Ein Atomkraftwerk, am Ende seiner Tage angekommen, surrt leise am Horizont, begleitet von den Geräuschen des Meeres, das über den Kies rollt. Dorthin zieht es 1986 den britischen Filmemacher Derek Jarman, nachdem er bei einer gemeinsamen Autofahrt mit Tilda Swinton eine alte Fischerhütte entdeckt hatte. In Dungeness erfährt Jarman, dass er an AIDS erkrankt ist. Und beginnt, einen Garten anzulegen, der bis heute, über 30 Jahre nach seinem Tod, gepflegt wird – und Pilger aus aller Welt anlockt. | ||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Pilze gegen Schmerzen |
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| Sendetermine: | BR 2 - Samstag, 19. Sep 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Antje Drinnenberg |
| Auch unter dem Titel: | Wie ein harter Trip mein Leben erleichterte (Untertitel) |
| Produktion: | BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Seit über 30 Jahren steckt ein unsichtbarer Dolch im Schulterblatt unserer Autorin. Antje Drinnenberg leidet an chronischen Rückenschmerzen. Sie hat alles mögliche ausprobiert, um sie loszuwerden, aber nichts hilft. Deshalb entschließt sie sich zu einem Experiment: Ein Trip mit Magic Mushrooms in einem Retreat in den Niederlanden. Sie erwartet eine heftige Erfahrung, die ihr Leben verändert. In sehr persönlichen Szenen, Gesprächen mit anderen Retreat-TeilnehmerInnen und Einschätzungen eines Neurowissenschaftlers erkundet das Radiofeature Chancen und Risiken von Therapien mit Psychedelika. In Deutschland sind Psychedelika verboten. Ihr Konsum birgt gesundheitliche Risiken. Seit ein paar Jahren werden sie in der Medizin getestet, z.B. bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen. Die Forschung steckt noch in den Anfängen. Antje Drinnenberg hofft, dass die Pilze ihr helfen, anders mit den Schmerzen umzugehen. |
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Staatsgeheimnis 9/11 |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 19. Sep 2026 13:30 Teil 3/5 (entfällt) , (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Nikolaus Steiner |
| Auch unter dem Titel: | Cover-Up (1. Teil) Mondlandung (2. Teil) Trump ruft an (3. Teil) Das Verhör (4. Teil) Showdown in Manhattan (5. Teil) |
| Produktion: | WDR 2026, 169 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Nikolai von Koslowski |
| Inhaltsangabe: | 25 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wirft eine investigative Podcast-Serie ein neues Licht auf eine der umstrittensten Fragen der jüngeren Geschichte: Welche Rolle spielte Saudi-Arabien? 'Staatsgeheimnis 9/11' ist eine investigative Podcast-Serie des WDR. In der fünfteiligen Serie 'Staatsgeheimnis 9/11' folgt WDR-Journalist Nikolaus Steiner der Spur eines Mannes, der nach den Anschlägen im Zentrum internationaler Ermittlungen steht: der saudische Staatsbürger Omar Al-Bayoumi. Für die einen ist er ein normaler Student. Für andere ist er ein Geheimdienstagent, der den Auftrag hatte, zwei der späteren Attentäter zu unterstützen. Al-Bayoumi bestreitet das. 15 der 19 Attentäter vom 11. September kommen aus Saudi-Arabien. Ebenso wie der Al-Qaida-Führer Osama bin Laden. Saudi-Arabien ist damals neben Israel der wichtigste Verbündete der USA im Nahen Osten: Öllieferant, Militärstützpunkt, Waffenkäufer und Pulsader für die Energieversorgung und den Welthandel. In der Serie sind Tonaufnahmen eines Verhörs der britischen Anti-Terror- Einheit von Scotland Yard aus dem Jahr 2001 zu hören, die bis heute unter Verschluss sind. Autor und Host Nikolaus Steiner spricht außerdem mit ehemaligen FBI-Ermittlern, Top-Anwälten und Angehörigen der Opfer der Terroranschläge. Im Zentrum stehen brisante Fragen: Haben die saudische Regierung oder Teile der Regierung möglicherweise im Vorfeld von den Anschlagsplänen gewusst? Kam von dort möglicherweise die Anweisung, einige der Attentäter zu unterstützen? Vorwürfe, die die saudische Regierung seit Jahren zurückweist. Aktuell läuft deshalb ein juristisches Verfahren in New York: Hunderte Angehörige von Opfern der Terroranschläge fordern mehrere Milliarden Dollar Schadenersatz von der saudischen Regierung. Ein Bezirksgericht hat der Zivilklage grünes Licht gegeben. Saudi-Arabien hat dagegen Berufung eingelegt. 1. Cover-Up Ein Mann wird wenige Tage nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in London von Scotland Yard verhört: Omar al‑Bayoumi. Er bestreitet alle Vorwürfe. Aber die Ermittler halten ihn für eine Schlüsselfigur bei der Frage, ob Saudi-Arabien möglicherweise eine Rolle spielte. 2. Mondlandung 28 bislang geheime Seiten eines Untersuchungsberichts werden von der US-Regierung veröffentlicht. Es geht um Geheimdienste, Geldflüsse und Kontakte zur saudischen Botschaft. 3. Trump ruft an Tausende Seiten von FBI-Ermittlungsakten werden von der US-Regierung als Staatsgeheimnis eingestuft. Die Angehörigen der 9/11-Opfer sind verzweifelt. Überraschend taucht ein vermeintlicher Verbündeter auf: Donald Trump. 4. Das Verhör Der ehemalige Scotland-Yard-Ermittler David Campbell spricht erstmals ausführlich über das Verhör von Omar al‑Bayoumi. Am Ende steht eine Entscheidung, die bis heute Fragen aufwirft. 5. Showdown in Manhattan Vor einem Gericht in New York werden neue Indizien, eine fragwürdige Skizze und ein lange Zeit unbekanntes Video aus Washington präsentiert. Richter Daniels trifft eine wegweisende Entscheidung. “ |
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Echtzeitalter |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 19. Sep 2026 14:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
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| Autor(en): | Tonio Schachinger | ||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | ORF/HR 2026, 56 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Léon Haase | ||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Léon Haase | ||||||||||||||||||||||||||||
| Tongestaltung: Anna KuncioTongestaltung: Manuel RadingerRegieassistenz: Alexandra WimmerHospitanz: Hannah Lea DrexelDramaturgie: Elisabeth WeilenmannBesetzung: Stefanie Zussner | |||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Mit 'Echtzeitalter' hat Tonio Schachinger einen Roman geschrieben, der den Blick auf das Erwachsenwerden im 21. Jahrhundert neu vermisst. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2023, schafft er ein Porträt einer Generation, die zwischen den Ansprüchen der analogen Welt und den Möglichkeiten des Digitalen ihren eigenen Weg sucht. Adam Soboczynski trifft mit seiner Rezension in der Wochenzeitung 'Die Zeit' ins Schwarze. Er schreibt, dass Tonio Schachinger mit 'Echtzeitalter' 'dem schlimmsten und schönsten Lebensabschnitt ein Denkmal gesetzt hat: der Schulzeit.' Wir alle erinnern uns an sie. Für manche war sie wunderbar, für andere anstrengend und zermürbend. Für den Protagonisten in 'Echtzeitalter', den 15-jährigen Till Kokorda, ist die Schulzeit vor allem eines: ein Balanceakt zwischen Anpassung und Rückzug. Er besucht ein traditionsreiches Wiener Eliteinternat: einen Ort, an dem Bildung, Disziplin und gesellschaftliche Erwartungen den Alltag bestimmen. Unter der strengen Autorität seines gefürchteten Deutschlehrers Dolinar gerät Till immer stärker in einen Konflikt: er möchte dazugehören und er selbst sein. Während die Schule den klassischen Bildungskanon verteidigt, entdeckt er an einem ganz anderen Ort seine Leidenschaft und seine Freiheit: im Strategiespiel Age of Empires II. Dort wird er, ohne dass sein Umfeld wirklich etwas davon weiß, zu einem der besten Spieler der Welt. Tonio Schachinger erzählt in 'Echtzeitalter' von dem Wunsch, den eigenen Platz in einer komplexen Wirklichkeit zu finden. Es ist eine Geschichte über Identität, Freiheit und die Suche nach Zugehörigkeit, klug beobachtet, poetisch erzählt und von zeitloser Relevanz. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Gespräche am Schreibtisch - Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt |
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|---|---|
| Sendetermine: | HR 2 - Samstag, 19. Sep 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Horst Bienek |
| Produktion: | hr 1961, ca. 55 Min. (Mono) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Eine Terrasse in Rom, getrunken wurde Campari und Whisky. Für seine Interviewreihe "Gespräche am Schreibtisch" besuchte Horst Bienek im Mai 1961 Max Frisch in Rom und kurz später Friedrich Dürrenmatt in seinem Arbeitszimmer in Neuchâtel. Horst Bienek (1930-1990) war selbst Schriftsteller und ab 1957 als Literaturredakteur für den Hessischen Rundfunk tätig. Seine Interviews faszinieren deshalb, weil er den Interviewten sehr nahe kommt. Auf seiner Terrasse in Rom erzählt Max Frisch bei von seinen Anfängen als Architekt, seiner Vorliebe für die Tagebuchform, dem "Ich" als erfundener Rolle und der Frage, wie aus Skizzen Stücke wie "Andorra" oder "Biedermann und die Brandstifter" werden können. Im Gespräch geht es auch um den freundschaftlichen Wettbewerb mit Friedrich Dürrenmatt und die Situation des deutschsprachigen Theaters nach dem Krieg. Mit Friedrich Dürrenmatt spricht Horst Bienek in seinem Arbeitszimmer mit Blick auf den See von Neuchâtel im Sommer 1961. "Das Schreiben habe ihn so plötzlich überfallen, dass nicht einmal mehr Zeit war, noch das Studium zu beenden" so Dürrenmatt. Vom Handwerk des Schreibens erzählt der damals vor allem mit "Der Besuch der alten Dame" weltbekannt gewordene Schriftsteller. |
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Gewalt in der Beziehung |
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| Sendetermine: | RBB Radio3 - Samstag, 19. Sep 2026 16:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
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| Autor(en): | Tia Morgen | ||||
| Auch unter dem Titel: | Wenn die Täterin eine Frau ist (Untertitel) | ||||
| Produktion: | rbb/nb Studios 2026, ca. 60 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Regie: | Tia Morgen | ||||
| Ton: Martin Seelig | |||||
| Inhaltsangabe: | Madita wird in ihrer Partnerschaft manipuliert, geschlagen, erpresst, eingesperrt. Drei Jahre dauert diese Beziehung, und in dieser ganzen Zeit denkt Madita kein einziges Mal, dass sie Opfer von Beziehungsgewalt ist. Denn die Person, die zuschlägt, ist eine Frau. Und Frauen, so häufig das Bild in fast allen Köpfen, sind keine Täterinnen. Auch die Polizei, die mehrfach in der Wohnung steht, verdächtigt nicht die Partnerin, sondern den Mitbewohner. Unsere Feature-Autorin Tia Morgen trifft Madita zehn Jahre danach. Und fragt: Was passiert, wenn Gewalt in kein bekanntes Bild passt? | ||||
| Mitwirkende: |
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Leihmutterschaft |
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| Sendetermine: | RBB Radio3 - Samstag, 19. Sep 2026 16:30, (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Chiara Kempers |
| Auch unter dem Titel: | Wenn Familienplanung zur Kontroverse wird (Untertitel) |
| Produktion: | rbb/nb Studios 2026, ca. 30 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Oliver Martin |
| Ton: Anika SchenkTon: Martin Seelig | |
| Inhaltsangabe: | Esteban und Gerd-Peter sind vor kurzem zum dritten Mal Väter geworden. Ihren Traum von einer Familie haben sie mithilfe drei verschiedener Leihmütter in Kolumbien verwirklicht, denn in Deutschland ist das verboten. Chiara Kempers erzählt die Geschichte der Familie und erlebt dabei, welche Debatten der Kinderwunsch der beiden Männer ausgelöst hat. |
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ARD Radio Tatort 214:Einer von uns |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 19. Sep 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR Kultur - Samstag, 19. Sep 2026 19:04, (angekündigte Länge: 56:00) BR 2 - Samstag, 19. Sep 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00) [mp3-Stream]
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Dirk Schmid | ||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2026, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||
| Regie: | Martin Zylka | ||||||||||||||||
| Komponist(en): | Rainer Quade | ||||||||||||||||
| Technische Realisation: Benno Müller vom HofeTechnische Realisation: Mechthild AustermannRegieassistenz: Sascha von DonatDramaturgie: Hannah Georgi | |||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Ein tödlicher Schusswechsel führt die Taskforce zu einem abgelegenen Tatort. Der Tote ist kein Unbekannter, sondern der legendäre Benno, Spürhund der Hammer Polizei. Doch wer hat auf ihn geschossen? Zunächst glaubt niemand an ein echtes Verbrechen. Aber als Bennos Kollege Kilian Daldrup verschwindet, sieht sich die Taskforce plötzlich in einer großangelegten Ermittlung: Korruption, Drogen, Sicherheitsdatendiebstahl – immer tiefer graben sich Latotzke, Scholz und Co. in den Fall. Wurde Daldrup entführt oder steckt mehr hinter der ganzen Sache? | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Gina wird blind |
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|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | DLR - Samstag, 19. Sep 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Vivien Schütz | ||||
| Auch unter dem Titel: | Eine Geschichte aus New York (Untertitel) | ||||
| Produktion: | DLR 2025, 52 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Regie: | Vivien Schütz | ||||
| Ton: Vivien Schütz | |||||
| Inhaltsangabe: | Gina aus New York wird als erwachsene Frau und Mutter nach und nach blind. So verrückt es klingt: Sie hat sich dafür entschieden. In Gesprächen und Alltagsaufnahmen, die über mehrere Jahre hinweg entstanden sind, erzählt die Autorin Ginas Geschichte. Gina ist eine fröhliche, herzliche New Yorkerin, die kein Blatt vor dem Mund nimmt. Am Anfang dieses Features kann sie sich noch gut in ihrem Appartment orientieren. Doch nach und nach verliert sie ihr Augenlicht. Unsere Autorin begleitet sie über Jahre hinweg, nimmt Anteil und wird selbst zum Teil von Ginas Geschichte. So zeigt sich, dass hinter jeder Erblindung ein ganz individieller Mensch und eine persönliche Geschichte steht. Und die hat in Ginas Fall sehr viel mit ihrem Sohn Aidan zu tun. | ||||
| Mitwirkende: |
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Die Erschöpften |
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| Sendetermine: | NDR Kultur - Samstag, 19. Sep 2026 18:05 Teil 2/5, (angekündigte Länge: 115:00)
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| Autor(en): | Oliver Sturm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Erwerb von Urlaubskompetenz (1. Teil) Pre-Holiday-Holiday (2. Teil) Spaß! Spaß! Spaß! (3. Teil) Abendessen mit Andersdenkenden (4. Teil) Anastasia (5. Teil) Veitstanz (6. Teil) Vernichte Deine Feinde vollständig (7. Teil) Systemwechsel (8. Teil) Geisterstunde (9. Teil) Pauschalreise nach Hause (10. Teil) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | NDR/DLF 2025, 348 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Oliver Sturm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Andreas Bick | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Jean SzymczakRegieassistenz: Mechthild Cramer von LaueRegieassistenz: Simon HastreiterDramaturgie: Michael BeckerDramaturgie: Sabine Küchler | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Noch nie war unser Land so gestresst, gereizt und erschöpft. Jetzt wird wahre Erholung zur Bürgerpflicht: Schluss mit Junk-Food-Reisen, Travelhacks und Selfie-Flut − und das bitte im Einklang mit dem 1,5 Grad-Ziel! Folge 1: Ein Großteil der Deutschen ist zu erschöpft, um sich wirklich zu erholen. Pandemie, Krieg, Inflation, Klima – die Multikrise hat uns ausgelaugt. Das neue Urlaubs gewährungsgesetz verlangt ein ärztliches Attest, das die Urlaubsfähigkeit bescheinigt. Wer keine medizinische Urlaubsgenehmigung hat, wird – um die Urlaubskompetenz wiederzuerlangen − in eine sogenannte „Pre-Holiday-Klinik“ überstellt. Sven Schmitz muss deshalb seinen Namibia-Urlaub abblasen und findet sich im „Haus Müßiggang“ wieder. Malerisch am Südhang des Oberen Wendelstocks gelegen, beherbergte das Kurhaus Freigeister wie Igor Stravinsky und Literaten wie Thomas Mann. Und so begibt sich Sven in diese skurrile wie verlockende therapeutische Maßnahme. Erste Übung: künstliches Sonnenbad in Strandkulisse. Sven glaubt, dass er mit Beendigung seiner toxischen Beziehung auch die Dauererschöpfung loswird. Und lernt Mitpatient*innen der Pre-Holiday-Klinik kennen. Folge 2: Sven ist sich sicher, was der Grund für seine Erschöpfung ist: Cleo. Borderlinerin, super anstrengend, und die Frau, mit der sich Sven verlobt hat, obwohl sie noch mit einem anderen Mann verheiratet ist. Schon nach nur einem Tag in Haus Müßiggang endet der WhatsApp-Chat dieser toxischen Beziehung: „Nimm dir deine Zeit für dich selbst, mein Selbstoptimierer. Und lass mich bitte in Ruhe für die Zeit deiner sogenannten Kur. C.“ Endlich Frieden! Denkt sich Sven bei einer morgendlichen Wanderung, deren Idylle nur durch das entblößt baumelnde Gemächt von Reiseleiter Fabian gestört wird. Nach der ersten Morgenrunde steht das Therapiegespräch mit Klinikleiter Prof. Behrens an, der seinem Schützling Sven heilsame Liegekuren verordnet. Folge 3: Paul Bougran, Svens Zimmernachbar, kann nicht abschalten. Die Klinik hat ihm für die erste Woche Büromöbel ins Zimmer gestellt und lässt ihn seinen Job einfach weitermachen: eine therapeutische Büro-Simulation, um das akute Herzinfarktrisiko zu senken. Kurios, aber kein Einzelfall: Fibromyalgie, Brainfog, Glutenintoleranz, Reizdarm. Psychosomatisierende Touristen, die mithilfe von Apps und Food-Monitoring ihre Work-Life-Balance regulieren wie ein bedrohtes Biotop – und gerade deshalb nicht urlaubsfähig sind, weil sie über alles ein bisschen zu viel wissen, über alle Umstände etwas zu viel Kontrolle haben. Nur Clawdia, die geheimnisvolle Russin, passt nicht ins Schema und scheint eine Sonderbehandlung von Reiseleiter Fabian zu genießen. Folge 4: Neues aus der Pre-Holiday-Klinik: Im Urlaub trifft man oft auf „Andersdenkende“ − gerade für meinungsstarke Touristen kann das sehr anstrengend sein! Doch vielleicht lässt sich der Umgang mit ihnen üben? Zwischen Erregung im Onsen-Teich, dem Mysterium um die Lufthütten und mutmaßlich politischer Einflussnahme auf den Klinikbetrieb: Hier liegt etwas im Argen! Da ist sich zumindest Svens neue Kur-Bekanntschaft Astra sicher, ein Freigeist mit afrikanisch-geflochtener Haarpracht, die mit Vorliebe außerhalb der Raucherzone qualmt. Am Abend steht die nächste Übung für die Erschöpften an, um ihre Urlaubskompetenz zurückzuerwerben: Das Abendessen mit Andersdenkenden. Dinieren mit Fremden stellt gerade für Touristen im Urlaub eine Herausforderung dar. Beim ayurvedischen Buffet im Speisesaal, dessen Highlight ein Aquarium mit Zitteraalen ist, herrscht das große Ich-Gesage, bis Clawdia mit ihrer Frage nach Störeiern einen politischen Eklat auslöst. Nur eine Person vermag die Situation zu deeskalieren. Auftritt: Violet Smith, Besitzerin des Hotels bzw. der Klinik − was genau eigentlich? Folge 5: Astra konnte, während der im Speisesaal tobenden offenen Feldschlacht um die Meinungshoheit, ein Gespräch zwischen Klinikleiter Prof. Behrens und einem Gast belauschen: dem ehemaligen Wirtschaftsminister, heute vorrangig Dichter. Fazit: Das Klinik-Konzept ist eindeutig GRÜN. Was in puncto Klimaverträglichkeit und Urlaub aktuell mit dem CO2-Preis reguliert wird, soll in naher Zukunft das Bewusstsein der Reisenden selbst regeln. Ist Haus Müßiggang ein Versuchslabor einer woken Tourismus-Verschwörung? Am nächsten Tag hat Recherche-Fuchs Astra neue Erkenntnisse für Sven parat: Clawdia Chauchat ist verheiratet mit Wladimir Megre, dem Chef der Anastasia-Bewegung, einer russisch-national-fundamentalistischen Sekte. Friday Night heißt in Haus Müßiggang: Cocktail Night! Nach der Übung steht der Vollmond am Himmel und Sven findet Anastasia badend im Onsen. Folge 6: Breaking News: Die um ihren Pauschalurlaub gebrachten Klinikinsassen bleiben nicht auf den Buchungskosten sitzen. Die Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger werden in der Pandemie der Erschöpfung gewahrt. Während die Gemüter erhitzen, reflektiert Sven über die letzte Nacht, als er mit Clawdia und anderen Patienten ein Vollmondfest bei den Lufthütten feierte. Infolge dieses Exzesses hat die Klinikleitung die Lufthütten gesperrt. Prof. Behrens warnt Sven vor den irrationalen und mystischen Praktiken der Anastasia-Bewegung. Während der Wettstreit ideologischer Kräfte um die Zukunft der Pre-Holiday-Klinik zutage tritt, wird Sven durch eine Nachricht von Cleo emotional zurückgeworfen: Cleos Ehemann zieht aus. Als er eine Postkarte an seine toxische Beziehung verfassen will, fällt ihm auf, dass er den goldenen Crayon von Cleo ausgerechnet an Clawdia verliehen hat. Folge 7: „Ich bin Ihre Turmgesellschaft. Sie haben mich gesucht, und Sie haben mich gefunden.“ – Willkommen bei Goethe: Ist Sven der neue Wilhelm Meister? Der Bibliothekar von Haus Müßiggang, Dr. Gärtner, schickt sich an, Svens Mentor in einer Geheimgesellschaft zu werden. Noch so ein Verrückter, analysiert Astra, während Sven und sie einen Empfang bei Violet Smith beobachten. Es wird immer offensichtlicher, dass auch politische Parteien um ihre Einflusssphären in Haus Müßiggang buhlen. Die nächste Morgenrunde startet mit einer Überraschung: Clawdia Chauchats Platz nimmt Astra ein, deren „Afrofrisur“ in der WhatsApp-Chatgruppe eine Debatte über kulturelle Aneignung auslöst. Sven versucht, seine Madame Chauchat zu finden, bevor er zu Dr. Gärtners Impulsvortrag eilt, dessen Titel sich leicht verändert hat: „Letale Affären. Zur Psychodynamik in sterbenden Institutionen“. Das hat Sprengkraft. Folge 8: Von den Katakomben der Klinik bis ins Gehölz nahe der Lufthütten: Sven und Clawdia sind einander leidenschaftlich verfallen. Der Unternehmensberater, Sven, der eigentlich Firmen vor dem Untergang retten und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken soll, braucht selbst einen Transformationscoach. Sein auf Effizienz getuntes Leben war bisher im Fast-forward-Modus. Als er bei der Liegekur Dr. Gärtner von seinem Burnout berichtet, trifft Besuch ein. Cleo! Auslöser dürfte eine Postkarte gewesen sein, die eigentlich Madame Chauchat hätte erhalten sollen. Trotz der Schwierigkeiten, ein Gästezimmer zu finden, arrangiert Violet Smith, dass Cleo zwei Nächte bei Sven bleiben kann. Beim Abendessen nimmt Cleo ihre russische Konkurrenz genau in den Blick. Als Clawdia den Crayon auspackt, den Cleo ihrem Sven schenkte, greift Cleo zum Champagnerglas. Splash! Folge 9: Ein Reisebüro in Haus Müßiggang bietet nun ausschließlich Reisen innerhalb Deutschlands an, links- wie rechtsidentitäre Politiker schwadronieren auf dem Klinikgelände und das japanische Onsen ist in ein germanisches „Archäon“ umgewandelt worden. Clawdia, die sich als Tochter von Violet Smith entpuppt, sucht Zuflucht bei Sven und offenbart die familiären und ideologischen Zwänge, unter denen sie leidet. WTF! Zum Glück ist da noch Astra, mit der Sven zur Grünwald-Alm aufsteigt. Auf dem Gipfel ziehen plötzlich Wolken auf und Sven schaut in treibendes Nichts. In was genau hat er sich da verrannt? An der Kante, 200 Meter über dem nächsten Grund, rettet ihn Astra vor dem Unglück. Abends findet eine Séance im Rauchersalon statt, bei der Clawdia als Medium fungiert. Die Sitzung wird jedoch von Reinigungskraft Abeni unterbrochen, die ein Voodoo-Ritual durchführt. Folge 10: Paul Bougran, dessen wahrer Name Dieter Thomanek ist, offenbart unter dem Einfluss von Abenis Voodoo-Ritual, dass er ein CFO bei der TOI ist, der „Touristik Organisation International“. Sven und Astra entdecken in seinem Büro, dass die Klinik von der TOI, den Krankenkassen und Violet Smith betrieben wird. Die TOI plant, ein neues Reise-Segment namens „Homeland” zu etablieren: Betreuter Urlaub zu Hause in Zeiten der Klimakrise. Am Morgen wird die Leiche von Violet Smith im Teich gefunden, mutmaßlich durch die Stromschläge zweier entlassener Zitteraale getötet. Dies führt zum Chaos in der Klinik, bei dem Patienten Mobiliar zerstören und vandalieren. Wieder ziehen Wolken am Wendelstock auf und Sven erhält beim Check-out einen Brief mit seinem Verlobungsring. „Erkennen Sie ihre Anima“, rät Dr. Gärtner. Svens nächste Destination: die Bredouille. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Expertenkommentar: | Begründung der Jury: Stellen Sie sich vor, Sie wollen in den Urlaub, aber eine staatliche Instanz befindet darüber, ob Sie überhaupt „urlaubsfähig“ sind. In Oliver Sturms Serie „Die Erschöpften“ wird eine solche Dystopie entworfen. Der Hauptheld Sven, ein typischer Jetsetter, wird vom Gesundheitsministerium für „nicht urlaubsfähig“ erklärt und muss seine „Urlaubskompetenz“ erwerben, um verreisen zu dürfen. Er findet sich in einem Sanatorium wieder, wo er natürlich nie hinwollte, und in einer Gesellschaft von lauter Spinnern, mit denen er nicht das Geringste gemein hat. Oder doch? Nach und nach tauchen wir in die Gemeinschaft der „Erschöpften“ ein, in ihre Biographien, ihre Liebschaften, Geheimnisse. Die Gruppendynamik, der sich unser Held anfangs noch zu entziehen sucht, wird mehr und mehr essentiell. Und die Außenwelt – die geplante Urlaubsreise, eine toxische Beziehung etc. – verliert an Bedeutung. Geschickt werden Beziehungen, Verflechtungen, Plots und Subplots miteinander verknüpft, wird die Dystopie immer wirklicher. Auf satirische und sehr unterhaltsame Weise gelingt es dem Autor, Fragen der Selbstoptimierung auf der einen und Achtsamkeit auf der anderen Seite ohne erhobenen Zeigefinger zu stellen. Wir können über beides lachen und nachdenken. Ein großartiges Ensemble, allen voran Tom Schilling, spielt die Patienten und Patientinnen komisch und so realistisch, dass die Zuhörenden sich beinahe selbst in ein Sanatorium versetzt fühlen. Eine Serie mit Suchtpotential. Die Jury und der gastgebende Sender 2025 Laila Stieler, Drehbuchautorin, Hörspielautorin, Dramaturgin und Filmproduzentin Sebastian Krumbiegel, Musiker und Autor Gastgebender Sender: MDR | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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| Preise / Auszeichnungen: | Hörspiel des Monats 08 2025 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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ARD Radio Tatort 214:Einer von uns |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 19. Sep 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR Kultur - Samstag, 19. Sep 2026 19:04, (angekündigte Länge: 56:00) BR 2 - Samstag, 19. Sep 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00) [mp3-Stream]
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| Autor(en): | Dirk Schmid | ||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2026, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||
| Regie: | Martin Zylka | ||||||||||||||||
| Komponist(en): | Rainer Quade | ||||||||||||||||
| Technische Realisation: Benno Müller vom HofeTechnische Realisation: Mechthild AustermannRegieassistenz: Sascha von DonatDramaturgie: Hannah Georgi | |||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Ein tödlicher Schusswechsel führt die Taskforce zu einem abgelegenen Tatort. Der Tote ist kein Unbekannter, sondern der legendäre Benno, Spürhund der Hammer Polizei. Doch wer hat auf ihn geschossen? Zunächst glaubt niemand an ein echtes Verbrechen. Aber als Bennos Kollege Kilian Daldrup verschwindet, sieht sich die Taskforce plötzlich in einer großangelegten Ermittlung: Korruption, Drogen, Sicherheitsdatendiebstahl – immer tiefer graben sich Latotzke, Scholz und Co. in den Fall. Wurde Daldrup entführt oder steckt mehr hinter der ganzen Sache? | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Oma verbuddeln |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 19. Sep 2026 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Birgit Schössow | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Die unbekannte Großmutter (1. Teil) Das Rosenbeet (2. Teil) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2024, 105 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Kinderhörspiel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Judith Lorenz | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Lutz Glandien | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regieassistenz: Vanessa GräfingholtBesetzung: Ulrich KornTonmeister: Jean SzymczakDramaturgie: Ulla Illerhaus | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Die Geschwister Mina, Paul und Annie haben jetzt nur noch ihre Nachbarin, Frau Mattuschke. Von jetzt auf gleich sind sie zu Waisen geworden und dem Schock folgt der wilde Entschluss, nicht ins Heim zu kommen. Zum Glück taucht dann noch eine Oma auf, wenn auch eine unbekannte. Bei der Recherche für ihre Kriminalromane war sie jahrelang in der Welt herumgereist und außerdem verkracht mit Mama. Nun aber zögert diese Großmutter nicht, wiedergutzumachen, was sie so lange versäumt hat: Sie nimmt die drei in ihrem Haus an der Ostsee auf, und tatsächlich wird aus Oma und den Kindern samt Frau Mattuschke ein richtig gutes Gespann. Als es eines Tages wieder losgeht mit dem Gesterbe, nehmen die Kinder ihr Schicksal selbst in die Hand und schmieden einen Plan. So raffiniert, dass er glatt aus Omas Feder stammen könnte! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Hexensucht |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 19. Sep 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Jens Rachut | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2016, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Jens Rachut | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Thomas Wenzel | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Technik: Peta DevlinDramaturgie: Isabel Platthaus | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Denn die Wahrheit ist: Hexerei ist weniger Magie als Sucht. Und Süchte gedeihen heutzutage nur zu gut. Deshalb gibt es nicht nur Hexen, sondern auch Anonyme Hexentherapiegruppen, magische Selbstentblößung im Fernsehen oder hochwirksame Faltencremes nach der Rezeptur uralter Hexenabwehrzauber. All das und noch viel mehr, wovon Sie nicht mal träumen wollten, erfahren Sie, wenn es heute wieder heißt: "Gibt's ja gar nicht, oder?" Diesmal zu Gast: echte Hexen, wahre Scharlatane, ein wahnsinniges Showorchester und der allerschwärzeste Humor von Jens Rachut. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Schwyg jetz, Bueb |
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| Sendetermine: | SRF 2 - Samstag, 19. Sep 2026 20:00, (angekündigte Länge: 62:00)
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[aac-Stream]
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| Autor(en): | Fitzgerald Kusz | ||||||||||||||||||
| Produktion: | DRS 1978, ca. 62 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||
| Genre(s): | Mundarthörspiel | ||||||||||||||||||
| Regie: | Charles Benoit | ||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Susi Aeberhard | ||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Willy Bischof | ||||||||||||||||||
| Tontechnik: Werner Feldmann | |||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Den Rahmen für "Schwyg jetz, Bueb" bildet eine Konfirmationsfeier. Es wird viel gegessen (Pastetli!), diskutiert und monologisiert. Alkohol entfaltet seine Wirkung. Nur Fritz, als frisch Konfirmierter eigentlich die Hauptperson, darf nicht zu Wort kommen, er ist quasi zum Schweigen verurteilt. Stattdessen entgleisen und entgleiten die Gespräche unter den Verwandten und Bekannten immer wieder. Aber auch übergriffiges Verhalten wird geduldet, und zum Schluss verträgt man sich wieder und verabredet sich für die nächste Feier. So wird man beim Wiederhören dieser SRF-Produktion bei aller Freude an den herausragenden Schauspielerleistungen (zum Beispiel der jungen Birgit Steinegger) auf eine irritierend unangenehme Weise daran erinnert, dass die 1970er-Jahre in der Schweiz wohl mehr eine Bünzlihölle waren als jene heile, heimatlich-gemütliche Welt, als die sie heute gern verklärt werden. | ||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Rosetta and the Icy Drifter |
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| Sendetermine: | SRF 2 - Samstag, 19. Sep 2026 20:00 (entfällt) , (angekündigte Länge: 57:00)
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[aac-Stream]
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| Autor(en): | Michèle Rusconi | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | SRF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Michèle Rusconi | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Michèle Rusconi | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Tontechnik: Michèle RusconiTontechnik: Björn Müller | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Klangstück aus den Tiefen des Weltalls. In ihrem vierten Hörstück befasst sich die Schweizer Künstlerin mit den Anfängen unseres Sonnensystems und beschreibt die spektakuläre "Rosetta-Mission" zum Kometen "Tschuri" – auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens. Kometen gelten als Zeitzeugen unseres Sonnensystems. Entstanden etwa zur gleichen Zeit wie die Planeten, aufgrund ihrer grossen Entfernung zur Sonne jedoch weniger verändert, also in einem ursprünglicheren, "authentischeren" Zustand. Ihre organischen Moleküle könnten entscheidende Hinweise auf die Entstehung von Leben im All liefern. Die Erforschung des Kometen "Tschuri" (67P/Tschurjumow-Gerasimenko) durch die ESA-Mission Rosetta (2004–2014) vereinte ein internationales Team von Wissenschaftlern und wurde gekrönt von der erstmaligen Landung auf einem Kometen. Zu den zentralen Instrumenten gehörte ROSINA, ein in Bern entwickeltes hochpräzises Massenspektrometer. Die "Rosetta‑Mission" zählt zu den aufregendsten und bedeutendsten Unternehmungen der Raumfahrtgeschichte. Ihr ultimatives Ziel: Erkenntnisgewinn über die Entstehung unseres Sonnensystems, der Erde und des Lebens selbst – eine Reise zurück zu unseren Ursprüngen. Michèle Rusconis Klangwelten gleichen einem Myzel, das sich nicht nur organisch aus Wort, Ton und Geräusch zusammensetzt, sondern Vergangenheit und Zukunft, komplexe Wissenschaft und schwer fassbare Abstrakta sinnlich erfahrbar macht und zu einer unendlichen Einheit verwebt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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German Diaries |
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|---|---|---|---|
| Sendetermine: | DLF - Samstag, 19. Sep 2026 20:05 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 55:00)
DLF - Samstag, 19. Sep 2026 21:05 Teil 4/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00) | ||
| Autor(en): | Samuel Beckett | ||
| Produktion: | DLR 2026, 206 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||
| Regie: | Gaby Hartel zeitblom | ||
| Bearbeitung: | Gaby Hartel | ||
| Komponist(en): | zeitblom | ||
| Ton und Technik: Thomas MonnerjahnTon und Technik: Susanne BeyerRegieassistenz: Marie PermantierDramaturgie: Sabine Küchler | |||
| Übersetzung: | Gaby Hartel | ||
| Inhaltsangabe: | Samuel Beckett hat nur einmal in seinem Leben über längere Zeit Tagebuch geführt, nämlich auf seiner großen Deutschlandreise von September 1936 bis April 1937, auf der er eine Gesellschaft im Prozess der Gleichschaltung beobachtet. Im Herbst 1936 hat der dreißigjährige Beckett seine Karriere als Literaturprofessor abgebrochen, eine Psychotherapie vorzeitig beendet und erfolglos versucht, seinen ersten Roman „Murphy“ unterzubringen. Er bricht auf nach Deutschland, um Kunst zu sehen und sich neu zu erfinden. Schon auf der ersten Station Hamburg wird er Zeuge einer Gesellschaft, die sich auf dem Weg in die Gleichschaltung des gesamten öffentlichen Lebens befindet. Er begegnet Künstlern und Sammlern, notiert schockiert die Repressalien gegen jüdische Bürger und wird zum aufmerksamen Beobachter des Alltagslebens im Dritten Reich. | ||
| Mitwirkende: |
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ARD Radio Tatort 214:Einer von uns |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 19. Sep 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR Kultur - Samstag, 19. Sep 2026 19:04, (angekündigte Länge: 56:00) BR 2 - Samstag, 19. Sep 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00) [mp3-Stream]
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| Autor(en): | Dirk Schmid | ||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2026, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||
| Regie: | Martin Zylka | ||||||||||||||||
| Komponist(en): | Rainer Quade | ||||||||||||||||
| Technische Realisation: Benno Müller vom HofeTechnische Realisation: Mechthild AustermannRegieassistenz: Sascha von DonatDramaturgie: Hannah Georgi | |||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Ein tödlicher Schusswechsel führt die Taskforce zu einem abgelegenen Tatort. Der Tote ist kein Unbekannter, sondern der legendäre Benno, Spürhund der Hammer Polizei. Doch wer hat auf ihn geschossen? Zunächst glaubt niemand an ein echtes Verbrechen. Aber als Bennos Kollege Kilian Daldrup verschwindet, sieht sich die Taskforce plötzlich in einer großangelegten Ermittlung: Korruption, Drogen, Sicherheitsdatendiebstahl – immer tiefer graben sich Latotzke, Scholz und Co. in den Fall. Wurde Daldrup entführt oder steckt mehr hinter der ganzen Sache? | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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German Diaries |
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| Sendetermine: | DLF - Samstag, 19. Sep 2026 20:05 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 55:00)
DLF - Samstag, 19. Sep 2026 21:05 Teil 4/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00) | ||
| Autor(en): | Samuel Beckett | ||
| Produktion: | DLR 2026, 206 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||
| Regie: | Gaby Hartel zeitblom | ||
| Bearbeitung: | Gaby Hartel | ||
| Komponist(en): | zeitblom | ||
| Ton und Technik: Thomas MonnerjahnTon und Technik: Susanne BeyerRegieassistenz: Marie PermantierDramaturgie: Sabine Küchler | |||
| Übersetzung: | Gaby Hartel | ||
| Inhaltsangabe: | Samuel Beckett hat nur einmal in seinem Leben über längere Zeit Tagebuch geführt, nämlich auf seiner großen Deutschlandreise von September 1936 bis April 1937, auf der er eine Gesellschaft im Prozess der Gleichschaltung beobachtet. Im Herbst 1936 hat der dreißigjährige Beckett seine Karriere als Literaturprofessor abgebrochen, eine Psychotherapie vorzeitig beendet und erfolglos versucht, seinen ersten Roman „Murphy“ unterzubringen. Er bricht auf nach Deutschland, um Kunst zu sehen und sich neu zu erfinden. Schon auf der ersten Station Hamburg wird er Zeuge einer Gesellschaft, die sich auf dem Weg in die Gleichschaltung des gesamten öffentlichen Lebens befindet. Er begegnet Künstlern und Sammlern, notiert schockiert die Repressalien gegen jüdische Bürger und wird zum aufmerksamen Beobachter des Alltagslebens im Dritten Reich. | ||
| Mitwirkende: |
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Wege ins Leben |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 19. Sep 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 19. Sep 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00) |
| Autor(en): | Margot Litten |
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über Kinder dieser Welt (Untertitel) |
| Produktion: | DLF/DLR 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Margot Litten |
| Inhaltsangabe: | In Freiheit aufwachsen – egal ob in einer Lehmhütte oder in einer Hightech-Klinik geboren – das wünschen sich Kinder überall auf der Welt. Diese Lange Nacht erzählt von kindlichen Lebensrealitäten, Hoffnungen und Herausforderungen heute und früher und rund um den Globus. Mehr als 8 Milliarden Menschen bevölkern die Erde – und jährlich werden es rund 83 Millionen mehr. Der Start ins Leben findet dabei in total unterschiedlichen Welten statt: Was erzählt es über die Zukunft der Menschheit, ob ein Kind in einer afrikanischen Lehmhütte geboren wird, oder in einer europäischen Hightech-Klinik? Ob im kriegsgeschüttelten Sudan, in der Südsee oder in einem Luxusviertel von New York? Kindheit war immer ein kulturell geprägtes Konstrukt. Deshalb interessieren uns nicht nur die Kinderwelten von heute – wir werfen auch einen Blick auf die Historie: Wie sah das Leben der Kinder in früheren Epochen der Menschheitsgeschichte aus? „Ich wünsche mir eine Welt, in der Kinder Kinder sein können. Eine Welt, in der sie in Freiheit aufwachsen, und sicher sind vor Missbrauch, Kriegen, Hunger und Armut.“ Die Worte des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu haben bleibende Gültigkeit – über die Zeiten hinweg. Sie sind auch das Motto der heutigen Langen Nacht, in der wir die Lebenswirklichkeit von Kindern verschiedener Kontinente und Kulturen vorstellen, stellvertretend für alle Menschenkinder mit vielen, einigen oder keinen Privilegien. |
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