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Demut, Dankbarkeit und Resilienz? |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 12. Sep 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 12. Sep 2026 23:04, (angekündigte Länge: 165:00) |
| Autor(en): | Blanka Weber |
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über die Kunst des glücklichen Alterns (Untertitel) |
| Produktion: | DLF/DLR 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Blanka Weber |
| Inhaltsangabe: | Es gelte, ein „Leben nicht mit Jahren“ zu füllen, „sondern die Jahre mit Leben“, formulierte der US-amerikanische Politiker Adlai E. Stevenson II. Gut gesagt – und wie macht man das? Worauf kommt es an? Was sind die Dinge, die am Ende wirklich zählen? Was sagen hochbetagte Menschen, hat ihnen zu leben geholfen, Tiefschläge zu meistern, nicht zu verzagen? Gibt es Rezepte für ein gutes, ein glückliches und erfülltes Leben? Wir fragen eine Zisterzienserin, sind mit einem fast 99-jährigen Dirigenten im Gespräch, einem Regisseur, der mit über 90 weiterhin fröhlich inszeniert und Pläne schmiedet. Wir fragen den renommierten Maler Michael Triegel, der in seinen Bildern Leben und Tod verhandelt. Wir sind mit der Kulturwissenschaftlerin Alaida Assmann im Gespräch, mit dem Intendanten und Tenor Jonas Kaufmann sowie dem Pianisten András Schiff, der bis zu seinem 70.Lebensjahr gewartet hat, bevor er sich Bachs „Kunst der Fuge“ zuwandte. Wir sprechen mit Menschen, die andere im letzten Lebensabschnitt begleiten und wollen herausfinden, was im Leben wirklich zählt. |
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Lachen im Totalitarismus |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 12. Sep 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Ben W. Kopps |
| Auch unter dem Titel: | Der Witz als Waffe der Unterdrückten (Untertitel) |
| Produktion: | DLF 1966, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Der politische Witz gedeiht überall da, wo er unterdrückt wird. Totalitäre Systeme waren von jeher ohne Humor. Sie glauben sich im Alleinbesitz der Wahrheit. Also ist es ein Verbrechen, wenn man an den Zuständen, für die die regierende Partei verantwortlich ist, Kritik übt. So entsteht ein Druck, der sich ein Ventil sucht. Dieses Ventil ist der politische Witz. Witze, zumal politische, haben oftmals eine befreiende Wirkung. Wenn man über etwas, das eigentlich bedrückend ist, lachen kann, wird das Verlachte kleiner, verliert von seiner Bedrohlichkeit und wird lächerlich. Gerade in Systemen, die totalitär und unterdrückend sind, entwickeln sich eine Vielzahl von Witzen, die dann schnell von Mund zu Mund verbreitet werden. Der politische Witz ist eine Möglichkeit der Machtlosen. Er geht gegen „die da oben“. In einem totalitären System einen politischen Witz öffentlich zu erzählen kann zwar befreiend, aber auch gefährlich sein. Solches zu erzählen bedeutet auch, sich zu erkennen zu geben und herauszufinden, wo das Gegenüber steht. In der DDR klang das etwa so: „Kennen Sie den Unterschied zwischen dem Regierungsapparat in Mitteldeutschland und einer Blue Jeans? Da gibt es keinen. An allen entscheid-enden Stellen sitzen Nieten und halten die Engpässe zusammen.“ |
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1001 Nacht (2. Staffel) |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 12. Sep 2026 08:50 Teil 92/0 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 10:00)
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| Autor(en): | N. N. | ||||||||||||||
| Produktion: | DLF 2026, Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||
| Regie: | Judith Lorentz | ||||||||||||||
| Bearbeitung: | Roxana Samadi Judith Lorenz | ||||||||||||||
| Komponist(en): | Philipp Johann Thimm | ||||||||||||||
| Besetzung: Kathi BonjourTon: Andreas StoffelsTon: Alexander BrenneckeTon: Susanne Beyer | |||||||||||||||
| Übersetzung: | Claudia Ott | ||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Nacht 67: Ein Gast mit Waschzwang Nacht 68: Verliebt, verwirrt, verzweifelt, verschuldet Nacht 69: Versteckt in einer Kiste Nacht 70: Die verhängnisvolle Sirbadscha Nacht 71: Verflucht gute Manieren Nacht 72: Flucht vor einem Friseu Nacht 73: Das Gedicht der Alten Nacht 74: Eine hartnäckige Kupplerin Nacht 75: Ein Haarschnitt vor dem Date Nacht 76: Die Prophezeiungen des Friseurs Nacht 77: Ein Friseur mit Ehrgefühl Nacht 78: Horoskop aus Tradition Nacht 79: Eine Notlüge Nacht 80: Von einem Schlamassel in den nächsten Nacht 81: Gut gemeint, schlecht gelaufen Nacht 82: Verfolgungsjagd durch Bagdad Nacht 83: Herr Schweigsam und seine sechs Brüder Nacht 84: Ein böser Zauber Nacht 85: Aller schlechten Dinge sind drei Schahrasad erzählt um ihr Leben – und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben. | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Bernd Lötsch - ein Anwalt für die Natur |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 12. Sep 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Gerald Navara | ||||
| Auch unter dem Titel: | Bernd Lötsch zum 80. Geburtstag (Untertitel) | ||||
| Produktion: | ORF 2021, 54 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Inhaltsangabe: | 'Wenn schon ein Anwalt - dann werde ich ein Anwalt der Natur', hat Bernd Lötsch postuliert, als ihn seine Familie zum Jus-Studium bewegen wollte. Ob es um den Schutz von Stadtbäumen ging, um das Ozonloch, die Verhinderung des Atomkraftwerks Zwentendorf oder die Erhaltung der Donauauen bei Hainburg. Als streitbarer Interviewpartner bei Journalist/innen beliebt, bei Politiker/innen und Industriekapitänen verhasst. Gleichgültig war er kaum jemandem. Gerald Navara hat Bernd Lötsch und seine Weggefährt/innen getroffen. Internationale Größen aus der Welt der Wissenschaften wie Edward Teller, 'Vater der Wasserstoffbombe' lernten ihn als scharfen Diskutanten kennen. Dass Lötsch aber nicht nur ein Streiter war, hat er fünfzehn Jahre lang als Generaldirektor des Naturhistorischen Museums bewiesen. In tiefer Freundschaft war Lötsch auch mit Friedensreich Hundertwasser, Arik Brauer und Ernst Fuchs verbunden, weil auch sie mit ihrer Kunst für den Schutz der Natur eintraten. Kaum bekannt ist, dass Lötsch auch ein erfolgreicher Filmemacher war. Das Handwerk hat er bei seinem Vater, einem Wiener Filmproduzenten gelernt. Fast wäre er in die Fußstapfen des Vaters getreten. Wunsch der Familie war es hingegen, dass der redegewandte Junge Jus studiert. Doch der entscheidet anders und beginnt das Studium der Biologie an der Universität Wien. In einem Brief an die Verwandtschaft entschuldigt er sich dafür, '... vielleicht werde ich Anwalt, aber ein Anwalt für die Natur'. Bernd Lötsch wird am 13.September 2021 achtzig und blickt zurück auf ein Leben im permanenten Einsatz für die Natur und den Erhalt einer lebenswerten Umwelt. Typisch für ihn - er gibt auch Ausblicke auf seine weiteren Aktivitäten in der Zukunft. | ||||
| Mitwirkende: |
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Nach 9/11 |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 12. Sep 2026 09:05 | ||||||
| Autor(en): | Christoph Heinzle Sugárka Sielaff | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Deutschland im Krieg (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | NDR 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Leo Schenkel | ||||||
| Ton und Technik: Marvin Leesch | |||||||
| Inhaltsangabe: | 25 Jahre nach dem 11. September 2001 beleuchtet das Feature den Druck, unter dem die deutsche Au- ßen- und Verteidigungspolitik nach den Anschlägen stand, und Berlins Reaktion auf die Erwartungen aus Washington. Zeitzeug*innen aus Politik und Bundeswehr berichten, welche Folgen bis heute nachwirken und wie sich der Umgang mit Krieg und Militär verändert hat. Zu Wort kommen unter anderem der damalige Verteidigungsminister Scharping, ein Offizier des ersten geheimen KSK-Einsatzes in Afghanistan und ein junger Soldat, der trotz der Einsatzschädigung seines Vaters selbst zum Einsatz bereit ist. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Schrift der Steine |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 12. Sep 2026 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Tobias Lehmkuhl | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Mit der Schriftstellerin Esther Kinsky im Friaul (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | WDR 2022, 54 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Claudia Johanna Leist | ||||||
| Technische Realisation: Matthias FischenichRegieassistenz: Tim Müller | |||||||
| Inhaltsangabe: | Nach langjährigen Aufenthalten in England und Ungarn ist die deutsche Übersetzerin und Schriftstellerin Esther Kinsky in Italien im Friaul angekommen. Die Landschaft dort hat sie sich literarisch ganz neu anverwandelt. "Am Fluss“ heißt ein Roman von Esther Kinsky sehr einfach, den sie 2014 veröffentlicht hat. Darin erzählt sie von der Landschaft entlang des "River Lea“ in London. Die Gegend dort ist von Industriebrachen geprägt, in der der Fluss selbst manchmal gar nicht mehr zu erkennen ist. Der „Tagliamento“ im Friaul gilt dagegen als der letzte Wildfluss der Alpen, und tatsächlich windet er sich, ein schmales, silbriges Band, gänzlich unbegradigt durch sein breites Bett. Nur im Frühjahr wird er zum reißenden Strom. Flüsse und ihre Umgebung haben Esther Kinsky, die aus dem Rheinland stand, seit jeher beschäftigt. Im Tal des Tagliamento liegt die italienische Stadt Venzone, die 1976 von zwei Erdbeben fast gänzlich zerstört wurde. In ihrem neuen Roman "Rombo“ erzählt Kinsky von diesem Unglück, das das Erdbebenmonster Orkulat auslöst. Ein Chor von Stimmen berichtet von den Sekunden des Bebens und den Tagen und Monaten danach. Diese Stimmen, ihre Melodie hat die Autorin ihrer neuen Heimat abgelauscht. Wir hören ihr zu, wie sie über die knirschenden Kiesel des Flussbetts wandert und erzählt: von den Sprachen des Friaul, von der Stimme des Dichters Pasolini, der in dieser Gegend groß geworden ist, von den Handwerkern, Tankstellenwärterinnen, den Maulbeerbäumen und davon, warum Literatur nur im Gehen entstehen kann. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Das Attentat auf Bob Marley |
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| Sendetermine: | BR 2 - Samstag, 12. Sep 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Niklas Fischer Hannes Liebrandt |
| Produktion: | BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Jamaika in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: eine Insel mit einer langen und gewaltvollen Geschichte. Über Jahrhunderte prägen Kolonialherrschaft, Sklaverei und Plantagenwirtschaft das Land. Auch nach der Unabhängigkeit 1962 bleiben Armut, politische Rivalitäten und Gewalt, besonders in der Hauptstadt Kingston. Hier wächst Robert Nesta Marley auf, Sohn eines weißen Kolonialoffiziers und einer jungen schwarzen Jamaikanerin. In den Straßen Kingstons entsteht eine neue Musik: Aus Ska und Rocksteady entwickelt sich der Reggae. Bob Marley wird zu ihrem bekanntesten Vertreter. Seine Songs verbinden Rastafari-Glauben, afrikanisches Selbstbewusstsein und die Erfahrungen eines zerrissenen Jamaikas. Doch je größer sein Einfluss wird, desto politischer wird seine Musik wahrgenommen. In einem Land rivalisierender Parteien und bewaffneter Anhänger bleibt das nicht ohne Folgen. Im Dezember 1976 fallen Schüsse auf sein Haus in Kingston. Marley überlebt, doch bis heute ist unklar, wer hinter dem Attentat steckt. Sicher ist nur: Seine Stimme ist für manche zu laut geworden und deshalb wird sie in dieser (Musik-)folge wieder lebendig. |
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Staatsgeheimnis 9/11 |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 12. Sep 2026 13:30 Teil 2/5 (entfällt) , (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Nikolaus Steiner |
| Auch unter dem Titel: | Cover-Up (1. Teil) Mondlandung (2. Teil) Trump ruft an (3. Teil) Das Verhör (4. Teil) Showdown in Manhattan (5. Teil) |
| Produktion: | WDR 2026, 169 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Nikolai von Koslowski |
| Inhaltsangabe: | Im Berliner Transemble finden Trans-Menschen einen geschützten Raum, um ihre Stimme neu zu entdecken. Die Doku begleitet Chorleiter Marius Bernard und erzählt von Empowerment, Identität, Vielfalt und der Suche nach der eigenen Stimme. Wenn Menschen ihr Geschlecht angleichen, verändern sie häufig auch ihre Stimme. Für den ausgebildeten Sänger Marius Bernard war dieser Prozess so herausfordernd, dass er während seiner Transition beinahe aufgehört hätte zu singen. Um anderen diese Erfahrung zu ersparen, gründete er das „Berliner Transemble“ – einen der wenigen Chöre für Trans-Menschen in Deutschland. Für seine Mitglieder ist der Chor ein geschützter Raum, in dem sie ihre Stimme trainieren und mit ihr experimentieren können. Als Chorleiter arbeitet Marius Bernard bewusst ohne feste Stimmzuschreibungen: Alle entscheiden selbst und immer wieder neu, wie „weiblich“ oder „männlich“ sie klingen wollen. Damit fragt der Chor auch: Wie hängen Körper, Identität und Stimme zusammen? 1. Cover-Up Ein Mann wird wenige Tage nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in London von Scotland Yard verhört: Omar al‑Bayoumi. Er bestreitet alle Vorwürfe. Aber die Ermittler halten ihn für eine Schlüsselfigur bei der Frage, ob Saudi-Arabien möglicherweise eine Rolle spielte. 2. Mondlandung 28 bislang geheime Seiten eines Untersuchungsberichts werden von der US-Regierung veröffentlicht. Es geht um Geheimdienste, Geldflüsse und Kontakte zur saudischen Botschaft. 3. Trump ruft an Tausende Seiten von FBI-Ermittlungsakten werden von der US-Regierung als Staatsgeheimnis eingestuft. Die Angehörigen der 9/11-Opfer sind verzweifelt. Überraschend taucht ein vermeintlicher Verbündeter auf: Donald Trump. 4. Das Verhör Der ehemalige Scotland-Yard-Ermittler David Campbell spricht erstmals ausführlich über das Verhör von Omar al‑Bayoumi. Am Ende steht eine Entscheidung, die bis heute Fragen aufwirft. 5. Showdown in Manhattan Vor einem Gericht in New York werden neue Indizien, eine fragwürdige Skizze und ein lange Zeit unbekanntes Video aus Washington präsentiert. Richter Daniels trifft eine wegweisende Entscheidung. “ |
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Wo der Name wohnt |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 12. Sep 2026 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
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| Autor(en): | Ricarda Messner | ||||||||||
| Produktion: | SWR 2025, 75 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||
| Regie: | Björn SC Deigner | ||||||||||
| Bearbeitung: | Björn SC Deigner | ||||||||||
| Komponist(en): | Nicolas Haumann | ||||||||||
| Besetzung: Nana RademacherTon und Technik: Daniel SängerTon und Technik: John KrolTon und Technik: Uwe StrackDramaturgie: Andrea Oetzmann | |||||||||||
| Inhaltsangabe: | "Und irgendwo zwischen den beiden Häusern überkam mich eine Sehnsucht. Ich wollte den Nachnamen wieder tragen, sehnte mich nach ihm wie nach Großmutters Gesicht, das ich nicht mehr sehen würde." Die Suche nach diesem Namen wird zur Reise – durch deutsche Behörden, die ihr das Annehmen des Namens verweigern, durch den Familienalltag der vergangenen Jahre und schließlich zurück nach Riga. Dort findet sie im ehemaligen Ghetto ein Fenster, das eng mit dem Schicksal ihres Urgroßvaters Salomon verbunden ist. Messner dokumentiert und verwebt die Lebenslinien mehrerer Generationen. Zwischen dem sowjetischen Lettland der 1970er Jahre und dem Deutschland der Gegenwart wird die Großmutter, die zwischen den Sprachen und Welten pendelte, zur zentralen Bezugsperson. "Großmutter hat unseren Alltag auf ihre Art besser festgehalten. Wenn sie anrief und mich nicht erreichte, legte sie nicht sofort auf, sondern wartete, bis sie eine Nachricht hinterlassen konnte." In einer einzigartigen Collage aus russischen Liedtexten, Sprachnachrichten der Großmutter und historischen Dokumenten erzählt Messner von vier Generationen. „Wo der Name wohnt“ ist zugleich eine persönliche Familiengeschichte und ein Zeugnis der nationalsozialistischen Verbrechen in Lettland – und macht Zeitgeschichte erfahrbar, indem der Zugang vor allen Dingen über das Alltägliche, das Miteinander geschieht. | ||||||||||
| Mitwirkende: |
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Ja damals… Jahrhundertinterviews |
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| Sendetermine: | HR 2 - Samstag, 12. Sep 2026 14:05 Teil 3/0, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Anneliese Aulbach | ||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Frankfurter Juden im Exil (1. Teil) Berufsbiografien (2. Teil) Emanzipierte Frauen erzählen (3. Teil) Karriereträume (6. Teil) Ein eine Interviewreihe (Untertitel) | ||||||||||
| Produktion: | hr 1985, 160 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||
| Inhaltsangabe: | Direkt, schnörkellos, immer mit einem verschmitzten Lächeln. Anneliese Aulbach war seit den 1950er Jahren bis in die 1980er Jahre die rührigste Reporterin im Hessischen Rundfunk und auch weit über Frankfurt hinaus bekannt. In ihre Fragen mischte sich ihr hessischer Dialekt, das war ihr Markenzeichen. Für ihre Sendereihe „Ja damals“ traf sie mehr als 50 Personen aus Hessen, die um die Jahrhundertwende geboren wurden. Im Spiegel der Biografien entsteht ein gesellschaftliches Panorama quer durch alle sozialen Schichten von 1900 – 1980. Die Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, bereits im hohen Alter, berichten von ihren Lebensläufen, die von zwei Weltkriegen geprägt wurden, von ihren Berufen, vom Wandel der Stadt Frankfurt, von ihrer Zuflucht und ihren Erfahrungen im Exil. Die biografischen Erzählungen vermitteln tiefe Einblicke in die Geschichte des 20. Jahrhunderts. 1. Frankfurter Juden im Exil Wir beginnen die Sendereihe mit Interviews von Frankfurter Jüdinnen und Juden, die vor den Nationalsozialisten aus Hessen geflohen sind. Es erzählen der spätere Landwirt Hans Heinrich Beissinger, die Tänzerin Gretel Hauck-Kahn, der Mediziner Paul Leopold und der Geiger Ernst Mayer. Sie lebten im Exil in Chile, USA, Uruguay und in Palästina. 2. Berufsbiografien Heute erzählen Menschen, deren Berufsbiografien von zwei Weltkriegen unterbrochen wurden: Der Direktor des Frankfurter Palmengarten Dr. Fritz Joseph Encke, die Lehrerin Louise Bruns aus Darmstadt, der Arbeiter und Gewerkschaftler Oscar Englisch und die Journalistin Charlotte Petersen. 3. Emanzipierte Frauen erzählen Heute erzählen Frauen, die schon Anfang des 20. Jahrhunderts emanzipiert gelebt haben und sich für die Gleichberechtigung der Frauen eingesetzt haben: Die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Selbert, die Lehrerin Elisabeth Norgall, Luise Berthold, die erste Professorin an der Philipps-Universität Marburg und die Langstrecken-Schwimmerin Anny Weynell. 4. Moskau. Paris. Berlin. Moskau. Paris. Berlin. In diesen Metropolen waren sie Anfang des 20. Jahrhunderts zuhause: Ernestine Hohorst, Wilma von Römeling, Klara Prellwitz und Isabel Duncker. Vier Frauen erzählen vom Aufwachsen am Asowschen Meer, von der Russischen Revolution, von der Pariser Mode und von einer Lebensreise, die von Chile bis nach Wiesbaden führte. Für ihre Sendereihe "Ja damals" traf die Reporterin Anneliese Aulbach in den 1970er und 1980er Jahren mehr als 50 Personen aus Hessen, die vor dem Jahr 1900 geboren wurden. Direkt, schnörkellos, immer mit einem verschmitzten Lächeln, war sie seit den 1950er Jahren bis in die 1980er Jahre eine der rührigsten Journalistinnen im Hessischen Rundfunk und auch weit über Frankfurt hinaus bek 5. Eine Frage der Emanzipation! Beruf oder Heirat? Anfang des 20. Jahrhunderts war diese Frage eine Frage der Emanzipation. Philippine Elz, Gertude Kögel und Gertrud Straulino erzählen über ein ausgefülltes Berufsleben für die Private Fürsorge, über das Leben einer hessischen Schaustellerin und über die Familiengeschichte der Frankfurter Familie von Holzhausen. Für ihre Sendereihe "Ja damals" traf sie mehr als 50 Personen aus Hessen, die um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert geboren wurden. Direkt, schnörkellos, immer mit einem verschmitzten Lächeln. Anneliese Aulbach war seit den 1950er Jahren bis in die 1980er Jahre eine der rührigsten Reporterinnen im Hessischen Rundfunk und auch weit über Frankfurt hinaus bekannt. In ihre Fragen mischte sich ihr hessischer Dialekt, das war ihr Markenzeichen. Im Spiegel der Biografien entsteht ein gesellschaftliches Panorama quer durch alle sozialen Schichten von den Jahren 1900 bis 1980. Die Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, bereits im hohen Alter, berichten von ihren Lebensläufen, die von zwei Weltkriegen geprägt wurden, von ihren Berufen, vom Wandel von Stadt und Land, von Flucht und Exil. Die biografischen Erzählungen vermitteln tiefe Einblicke in die Geschichte des 20. Jahrhunderts. 6. Vor hundert Jahren waren sie Hoteliers, Pfarrer, Taxifahrer, Maler. Carl Dörrbecker hat das Rembrandt-Gemälde "Samson und Delila"im Städel restauriert. Er erzählt von der Künstlerszene in Frankfurt Anfang des 20. Jahrhunderts. Ernst Nell wurde Pfarrer in Frankfurt Bornheim und hat mit seiner die Gemeinde die Kriegsjahre überstanden. Viktor Krayl lernte im Berliner Hotel Adlon und übernahm im Jahr 1924 das Hotel "Württemberger Hof" im Frankfurter Bahnhofsviertel. Georg Deliehausen wollte Schauspieler werden, doch dann fuhr er Taxi. Auch das mit Leidenschaft. Er erinnert sich an die Silvesternacht im Jahr 1899. | ||||||||||
| Mitwirkende: |
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Moabit |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 12. Sep 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Volker Kutscher | ||||||||||||||||
| Produktion: | RB/WDR/SWR 2018, 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||
| Regie: | Thomas Leutzbach | ||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Thomas Böhm | ||||||||||||||||
| Komponist(en): | Verena Guido | ||||||||||||||||
| Technische Realisation: Werner JägerTechnische Realisation: Jeanette Wirtz-FabianTechnische Realisation: Mechthild AustermannRegieassistenz: Fahri Sahin Sarimese | |||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | In der Krimiserie von Volker Kutscher um Kommissar Gereon Rath ist Charlotte Ritter die weibliche Hauptfigur. Die attraktive und selbstbewusste Charly ist die große Liebe des Kommissars. Zu Beginn der Krimiserie "Der nasse Fisch" arbeitet sie bei der Berliner Mordkommission als Stenotypistin. Sie will aber mehr und studiert auch Jura. In "Moabit" wird ihre Vorgeschichte erzählt, als sie noch Lotte heißt und bei ihren Eltern wohnt in einer Beamtenwohnung in Nähe des Gefängnisses Moabit. Ihr Vater arbeitet dort als Oberaufseher. Gerade hat Lotte das Abitur geschafft, und dies, obwohl sie aus einfachen Verhältnissen stammt. Mit ihrer Freundin Greta entdeckt sie das Berliner Nachtleben, durchstreift heimlich die angesagten Tanzlokale. Tagsüber lernt sie Schreibmaschine, um ihr Studium selber finanzieren zu können. Ihr Vater wird eines Tages Opfer eines brutalen Verbrechens. Ein Vorfall, der Charlottes weiteres Leben prägt und aus der Lotte letzten Endes Charly macht. | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Das hellhörige Haus |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 12. Sep 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Ludwig Berger | ||
| Auch unter dem Titel: | Ein akustisches Abschiedsalphabet (Untertitel) | ||
| Produktion: | SWR 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Regie: | Ludwig Berger | ||
| Inhaltsangabe: | Ein altes Fachwerkhaus im Elsass, das Elternhaus. Schon lange lebt der Autor nicht mehr dort. Vor vielen Jahren starb die Mutter, in diesem Jahr der Vater. Das Haus wird ausgeräumt und bald verkauft. Die Räumung dauert den gesamten Sommer. Jeder einzelne Raum birgt Erinnerungen, jede Bewegung generiert Klänge. Im Garten zwei Birken. Die rechte wurde für den großen Bruder gepflanzt, die linke für den Autor; beim leichtesten Wind zittern beide. – Ludwig Berger erschafft mit seinem Stück eine würdevolle, melancholische Dokumentation seines Abschiednehmens. | ||
| Mitwirkende: |
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Die Erschöpften |
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| Sendetermine: | NDR Kultur - Samstag, 12. Sep 2026 18:05 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 115:00)
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| Autor(en): | Oliver Sturm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Erwerb von Urlaubskompetenz (1. Teil) Pre-Holiday-Holiday (2. Teil) Spaß! Spaß! Spaß! (3. Teil) Abendessen mit Andersdenkenden (4. Teil) Anastasia (5. Teil) Veitstanz (6. Teil) Vernichte Deine Feinde vollständig (7. Teil) Systemwechsel (8. Teil) Geisterstunde (9. Teil) Pauschalreise nach Hause (10. Teil) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | NDR/DLF 2025, 348 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Oliver Sturm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Andreas Bick | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Jean SzymczakRegieassistenz: Mechthild Cramer von LaueRegieassistenz: Simon HastreiterDramaturgie: Michael BeckerDramaturgie: Sabine Küchler | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Noch nie war unser Land so gestresst, gereizt und erschöpft. Jetzt wird wahre Erholung zur Bürgerpflicht: Schluss mit Junk-Food-Reisen, Travelhacks und Selfie-Flut − und das bitte im Einklang mit dem 1,5 Grad-Ziel! Folge 1: Ein Großteil der Deutschen ist zu erschöpft, um sich wirklich zu erholen. Pandemie, Krieg, Inflation, Klima – die Multikrise hat uns ausgelaugt. Das neue Urlaubs gewährungsgesetz verlangt ein ärztliches Attest, das die Urlaubsfähigkeit bescheinigt. Wer keine medizinische Urlaubsgenehmigung hat, wird – um die Urlaubskompetenz wiederzuerlangen − in eine sogenannte „Pre-Holiday-Klinik“ überstellt. Sven Schmitz muss deshalb seinen Namibia-Urlaub abblasen und findet sich im „Haus Müßiggang“ wieder. Malerisch am Südhang des Oberen Wendelstocks gelegen, beherbergte das Kurhaus Freigeister wie Igor Stravinsky und Literaten wie Thomas Mann. Und so begibt sich Sven in diese skurrile wie verlockende therapeutische Maßnahme. Erste Übung: künstliches Sonnenbad in Strandkulisse. Sven glaubt, dass er mit Beendigung seiner toxischen Beziehung auch die Dauererschöpfung loswird. Und lernt Mitpatient*innen der Pre-Holiday-Klinik kennen. Folge 2: Sven ist sich sicher, was der Grund für seine Erschöpfung ist: Cleo. Borderlinerin, super anstrengend, und die Frau, mit der sich Sven verlobt hat, obwohl sie noch mit einem anderen Mann verheiratet ist. Schon nach nur einem Tag in Haus Müßiggang endet der WhatsApp-Chat dieser toxischen Beziehung: „Nimm dir deine Zeit für dich selbst, mein Selbstoptimierer. Und lass mich bitte in Ruhe für die Zeit deiner sogenannten Kur. C.“ Endlich Frieden! Denkt sich Sven bei einer morgendlichen Wanderung, deren Idylle nur durch das entblößt baumelnde Gemächt von Reiseleiter Fabian gestört wird. Nach der ersten Morgenrunde steht das Therapiegespräch mit Klinikleiter Prof. Behrens an, der seinem Schützling Sven heilsame Liegekuren verordnet. Folge 3: Paul Bougran, Svens Zimmernachbar, kann nicht abschalten. Die Klinik hat ihm für die erste Woche Büromöbel ins Zimmer gestellt und lässt ihn seinen Job einfach weitermachen: eine therapeutische Büro-Simulation, um das akute Herzinfarktrisiko zu senken. Kurios, aber kein Einzelfall: Fibromyalgie, Brainfog, Glutenintoleranz, Reizdarm. Psychosomatisierende Touristen, die mithilfe von Apps und Food-Monitoring ihre Work-Life-Balance regulieren wie ein bedrohtes Biotop – und gerade deshalb nicht urlaubsfähig sind, weil sie über alles ein bisschen zu viel wissen, über alle Umstände etwas zu viel Kontrolle haben. Nur Clawdia, die geheimnisvolle Russin, passt nicht ins Schema und scheint eine Sonderbehandlung von Reiseleiter Fabian zu genießen. Folge 4: Neues aus der Pre-Holiday-Klinik: Im Urlaub trifft man oft auf „Andersdenkende“ − gerade für meinungsstarke Touristen kann das sehr anstrengend sein! Doch vielleicht lässt sich der Umgang mit ihnen üben? Zwischen Erregung im Onsen-Teich, dem Mysterium um die Lufthütten und mutmaßlich politischer Einflussnahme auf den Klinikbetrieb: Hier liegt etwas im Argen! Da ist sich zumindest Svens neue Kur-Bekanntschaft Astra sicher, ein Freigeist mit afrikanisch-geflochtener Haarpracht, die mit Vorliebe außerhalb der Raucherzone qualmt. Am Abend steht die nächste Übung für die Erschöpften an, um ihre Urlaubskompetenz zurückzuerwerben: Das Abendessen mit Andersdenkenden. Dinieren mit Fremden stellt gerade für Touristen im Urlaub eine Herausforderung dar. Beim ayurvedischen Buffet im Speisesaal, dessen Highlight ein Aquarium mit Zitteraalen ist, herrscht das große Ich-Gesage, bis Clawdia mit ihrer Frage nach Störeiern einen politischen Eklat auslöst. Nur eine Person vermag die Situation zu deeskalieren. Auftritt: Violet Smith, Besitzerin des Hotels bzw. der Klinik − was genau eigentlich? Folge 5: Astra konnte, während der im Speisesaal tobenden offenen Feldschlacht um die Meinungshoheit, ein Gespräch zwischen Klinikleiter Prof. Behrens und einem Gast belauschen: dem ehemaligen Wirtschaftsminister, heute vorrangig Dichter. Fazit: Das Klinik-Konzept ist eindeutig GRÜN. Was in puncto Klimaverträglichkeit und Urlaub aktuell mit dem CO2-Preis reguliert wird, soll in naher Zukunft das Bewusstsein der Reisenden selbst regeln. Ist Haus Müßiggang ein Versuchslabor einer woken Tourismus-Verschwörung? Am nächsten Tag hat Recherche-Fuchs Astra neue Erkenntnisse für Sven parat: Clawdia Chauchat ist verheiratet mit Wladimir Megre, dem Chef der Anastasia-Bewegung, einer russisch-national-fundamentalistischen Sekte. Friday Night heißt in Haus Müßiggang: Cocktail Night! Nach der Übung steht der Vollmond am Himmel und Sven findet Anastasia badend im Onsen. Folge 6: Breaking News: Die um ihren Pauschalurlaub gebrachten Klinikinsassen bleiben nicht auf den Buchungskosten sitzen. Die Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger werden in der Pandemie der Erschöpfung gewahrt. Während die Gemüter erhitzen, reflektiert Sven über die letzte Nacht, als er mit Clawdia und anderen Patienten ein Vollmondfest bei den Lufthütten feierte. Infolge dieses Exzesses hat die Klinikleitung die Lufthütten gesperrt. Prof. Behrens warnt Sven vor den irrationalen und mystischen Praktiken der Anastasia-Bewegung. Während der Wettstreit ideologischer Kräfte um die Zukunft der Pre-Holiday-Klinik zutage tritt, wird Sven durch eine Nachricht von Cleo emotional zurückgeworfen: Cleos Ehemann zieht aus. Als er eine Postkarte an seine toxische Beziehung verfassen will, fällt ihm auf, dass er den goldenen Crayon von Cleo ausgerechnet an Clawdia verliehen hat. Folge 7: „Ich bin Ihre Turmgesellschaft. Sie haben mich gesucht, und Sie haben mich gefunden.“ – Willkommen bei Goethe: Ist Sven der neue Wilhelm Meister? Der Bibliothekar von Haus Müßiggang, Dr. Gärtner, schickt sich an, Svens Mentor in einer Geheimgesellschaft zu werden. Noch so ein Verrückter, analysiert Astra, während Sven und sie einen Empfang bei Violet Smith beobachten. Es wird immer offensichtlicher, dass auch politische Parteien um ihre Einflusssphären in Haus Müßiggang buhlen. Die nächste Morgenrunde startet mit einer Überraschung: Clawdia Chauchats Platz nimmt Astra ein, deren „Afrofrisur“ in der WhatsApp-Chatgruppe eine Debatte über kulturelle Aneignung auslöst. Sven versucht, seine Madame Chauchat zu finden, bevor er zu Dr. Gärtners Impulsvortrag eilt, dessen Titel sich leicht verändert hat: „Letale Affären. Zur Psychodynamik in sterbenden Institutionen“. Das hat Sprengkraft. Folge 8: Von den Katakomben der Klinik bis ins Gehölz nahe der Lufthütten: Sven und Clawdia sind einander leidenschaftlich verfallen. Der Unternehmensberater, Sven, der eigentlich Firmen vor dem Untergang retten und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken soll, braucht selbst einen Transformationscoach. Sein auf Effizienz getuntes Leben war bisher im Fast-forward-Modus. Als er bei der Liegekur Dr. Gärtner von seinem Burnout berichtet, trifft Besuch ein. Cleo! Auslöser dürfte eine Postkarte gewesen sein, die eigentlich Madame Chauchat hätte erhalten sollen. Trotz der Schwierigkeiten, ein Gästezimmer zu finden, arrangiert Violet Smith, dass Cleo zwei Nächte bei Sven bleiben kann. Beim Abendessen nimmt Cleo ihre russische Konkurrenz genau in den Blick. Als Clawdia den Crayon auspackt, den Cleo ihrem Sven schenkte, greift Cleo zum Champagnerglas. Splash! Folge 9: Ein Reisebüro in Haus Müßiggang bietet nun ausschließlich Reisen innerhalb Deutschlands an, links- wie rechtsidentitäre Politiker schwadronieren auf dem Klinikgelände und das japanische Onsen ist in ein germanisches „Archäon“ umgewandelt worden. Clawdia, die sich als Tochter von Violet Smith entpuppt, sucht Zuflucht bei Sven und offenbart die familiären und ideologischen Zwänge, unter denen sie leidet. WTF! Zum Glück ist da noch Astra, mit der Sven zur Grünwald-Alm aufsteigt. Auf dem Gipfel ziehen plötzlich Wolken auf und Sven schaut in treibendes Nichts. In was genau hat er sich da verrannt? An der Kante, 200 Meter über dem nächsten Grund, rettet ihn Astra vor dem Unglück. Abends findet eine Séance im Rauchersalon statt, bei der Clawdia als Medium fungiert. Die Sitzung wird jedoch von Reinigungskraft Abeni unterbrochen, die ein Voodoo-Ritual durchführt. Folge 10: Paul Bougran, dessen wahrer Name Dieter Thomanek ist, offenbart unter dem Einfluss von Abenis Voodoo-Ritual, dass er ein CFO bei der TOI ist, der „Touristik Organisation International“. Sven und Astra entdecken in seinem Büro, dass die Klinik von der TOI, den Krankenkassen und Violet Smith betrieben wird. Die TOI plant, ein neues Reise-Segment namens „Homeland” zu etablieren: Betreuter Urlaub zu Hause in Zeiten der Klimakrise. Am Morgen wird die Leiche von Violet Smith im Teich gefunden, mutmaßlich durch die Stromschläge zweier entlassener Zitteraale getötet. Dies führt zum Chaos in der Klinik, bei dem Patienten Mobiliar zerstören und vandalieren. Wieder ziehen Wolken am Wendelstock auf und Sven erhält beim Check-out einen Brief mit seinem Verlobungsring. „Erkennen Sie ihre Anima“, rät Dr. Gärtner. Svens nächste Destination: die Bredouille. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Expertenkommentar: | Begründung der Jury: Stellen Sie sich vor, Sie wollen in den Urlaub, aber eine staatliche Instanz befindet darüber, ob Sie überhaupt „urlaubsfähig“ sind. In Oliver Sturms Serie „Die Erschöpften“ wird eine solche Dystopie entworfen. Der Hauptheld Sven, ein typischer Jetsetter, wird vom Gesundheitsministerium für „nicht urlaubsfähig“ erklärt und muss seine „Urlaubskompetenz“ erwerben, um verreisen zu dürfen. Er findet sich in einem Sanatorium wieder, wo er natürlich nie hinwollte, und in einer Gesellschaft von lauter Spinnern, mit denen er nicht das Geringste gemein hat. Oder doch? Nach und nach tauchen wir in die Gemeinschaft der „Erschöpften“ ein, in ihre Biographien, ihre Liebschaften, Geheimnisse. Die Gruppendynamik, der sich unser Held anfangs noch zu entziehen sucht, wird mehr und mehr essentiell. Und die Außenwelt – die geplante Urlaubsreise, eine toxische Beziehung etc. – verliert an Bedeutung. Geschickt werden Beziehungen, Verflechtungen, Plots und Subplots miteinander verknüpft, wird die Dystopie immer wirklicher. Auf satirische und sehr unterhaltsame Weise gelingt es dem Autor, Fragen der Selbstoptimierung auf der einen und Achtsamkeit auf der anderen Seite ohne erhobenen Zeigefinger zu stellen. Wir können über beides lachen und nachdenken. Ein großartiges Ensemble, allen voran Tom Schilling, spielt die Patienten und Patientinnen komisch und so realistisch, dass die Zuhörenden sich beinahe selbst in ein Sanatorium versetzt fühlen. Eine Serie mit Suchtpotential. Die Jury und der gastgebende Sender 2025 Laila Stieler, Drehbuchautorin, Hörspielautorin, Dramaturgin und Filmproduzentin Sebastian Krumbiegel, Musiker und Autor Gastgebender Sender: MDR | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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| Preise / Auszeichnungen: | Hörspiel des Monats 08 2025 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Mensa-Hure |
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| Sendetermine: | SWR Kultur - Samstag, 12. Sep 2026 19:04 |
| Autor(en): | Woody Allen |
| Auch unter dem Titel: | oder Der Gehirnmassage-Salon (Untertitel) |
| Produktion: | SWF 1986, 18 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int. |
| Regie: | Arturo Möller |
| Übersetzung: | Helmar Harald Fischer |
| Inhaltsangabe: | Gebildete Erotikarbeiterinnen verschaffen intellektuell frustrierten Männern geistige Befriedigung. Ein Kunde wird erpresst. Für 50 Dollar stattet Privatdetektiv Kaiser Lupowitz dieser Lasterhöhle einen Besuch ab. |
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Der Tod klopft |
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| Sendetermine: | SWR Kultur - Samstag, 12. Sep 2026 19:04 | ||||
| Autor(en): | Woody Allen | ||||
| Produktion: | SWF 1983, 14 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int. | ||||
| Genre(s): | Komödie | ||||
| Regie: | Manfred Marchfelder | ||||
| Inhaltsangabe: | Ein seltsamer Besucher stolpert nachts ins Schlafzimmer des Kleiderfabrikanten Nat Ackerman. Er behauptet, der Tod zu sein, der Ackerman abholen solle. Ackerman ist jedoch noch nicht bereit zu seinem letzten Gang. Um Aufschub zu gewinnen, spielt er mit dem Tod Gin Rommé... Woody Allen, der in vielen Interviews den schwedischen Regisseur Ingmar Bergman als sein großes Vorbild bezeichnete, parodiert mit diesem Einakter eine Szene aus dessen Film "Das siebte Siegel", in der ein Ritter mit dem Tod Schach spielt. | ||||
| Mitwirkende: |
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Mister Big |
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| Sendetermine: | SWR Kultur - Samstag, 12. Sep 2026 19:04 | ||||||||||||
| Autor(en): | Woody Allen | ||||||||||||
| Produktion: | SWF 1983, 22 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int. | ||||||||||||
| Genre(s): | Komödie | ||||||||||||
| Regie: | Manfred Marchfelder | ||||||||||||
| Übersetzung: | Helmar Harald Fischer | ||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Heather Butkiss, Philosophiestudentin, hat ein Problem: sie will endlich wissen, ob Gott existiert. Sie beauftragt den hartgesottenen Privatdetektiv Kaiser Lupowitz, ihn für sie aufzuspüren. Kaiser macht sich auf die Suche, wobei er gleichermaßen die Philosophiegeschichte wie den Großstadtdschungel durchforstet. | ||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Oma verbuddeln |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 12. Sep 2026 19:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Birgit Schössow | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Die unbekannte Großmutter (1. Teil) Das Rosenbeet (2. Teil) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2024, 105 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Kinderhörspiel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Judith Lorenz | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Lutz Glandien | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regieassistenz: Vanessa GräfingholtBesetzung: Ulrich KornTonmeister: Jean SzymczakDramaturgie: Ulla Illerhaus | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Die Geschwister Mina, Paul und Annie haben jetzt nur noch ihre Nachbarin, Frau Mattuschke. Von jetzt auf gleich sind sie zu Waisen geworden und dem Schock folgt der wilde Entschluss, nicht ins Heim zu kommen. Zum Glück taucht dann noch eine Oma auf, wenn auch eine unbekannte. Bei der Recherche für ihre Kriminalromane war sie jahrelang in der Welt herumgereist und außerdem verkracht mit Mama. Nun aber zögert diese Großmutter nicht, wiedergutzumachen, was sie so lange versäumt hat: Sie nimmt die drei in ihrem Haus an der Ostsee auf, und tatsächlich wird aus Oma und den Kindern samt Frau Mattuschke ein richtig gutes Gespann. Als es eines Tages wieder losgeht mit dem Gesterbe, nehmen die Kinder ihr Schicksal selbst in die Hand und schmieden einen Plan. So raffiniert, dass er glatt aus Omas Feder stammen könnte! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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ARD Radio Tatort 214:Einer von uns |
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| Sendetermine: | HR 2 - Samstag, 12. Sep 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Dirk Schmid | ||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||
| Regie: | Martin Zylka | ||||||||||||||||
| Komponist(en): | Rainer Quade | ||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Ein tödlicher Schusswechsel führt die Taskforce zu einem abgelegenen Tatort. Der Tote ist kein Unbekannter, sondern der legendäre Benno, Spürhund der Hammer Polizei. Doch wer hat auf ihn geschossen? Zunächst glaubt niemand an ein echtes Verbrechen. Aber als Bennos Kollege Kilian Daldrup verschwindet, sieht sich die Taskforce plötzlich in einer großangelegten Ermittlung: Korruption, Drogen, Sicherheitsdatendiebstahl – immer tiefer graben sich Latotzke, Scholz und Co. in den Fall. Wurde Daldrup entführt oder steckt mehr hinter der ganzen Sache? | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Ellbogen |
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| Sendetermine: | SRF 2 - Samstag, 12. Sep 2026 20:00, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
[aac-Stream]
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| Autor(en): | Fatma Aydemir | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | SRF 2019, 106 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Kirstin Petri | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Kirstin Petri | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Peter Kaizar | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Tontechnik: Tom WillenDramaturgie: Susanne Janson | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Wut ist eine eruptive, unkalkulierbare Kraft. Sie frisst sich langsam durch die sorgsam gewahrte Fassade, bis sie plötzlich und ungeplant explodiert. Dann genügt manchmal "ein kleiner Schubs an der richtigen Stelle", und alles scheint verloren. Die siebzehnjährige Hazal ist verletzlich und gleichzeitig grob, voller Energie und unnütz selbst in Billigjobs, überschäumend vor Hoffnungen und Ängsten. Eigentlich fast normal in diesem Alter. Aber Hazal lebt eingezwängt zwischen den traditionellen muslimischen Vorstellungen ihrer Eltern und der brutalen Realität ihres Berliner Kiezes. Auf der Suche nach Perspektive und Heimat macht sie schliesslich einen fatalen Fehler. "Ellbogen" erzählt die Geschichte von Hazal und ihren Freundinnen in Berlin, die alle ums Überleben kämpfen. Als plötzlich die Polizei hinter ihr her ist, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie im Leben war. Lustig und traurig, wütend und zart stellt die Autorin Fatma Aydemir in ihrem Debütroman, aus dem Kirstin Petri ein zweiteiliges Hörspiel gemacht hat, eine grosse Frage: Was kann in dieser Welt aus einem Mädchen wie Hazal schon werden? Und gibt eine ebenso grosse Antwort: Alles. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Der Mann mit der Hasenscharte |
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| Sendetermine: | BR 2 - Samstag, 12. Sep 2026 20:03, (angekündigte Länge: 57:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Arthur Conan Doyle | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | The Man with the twisted Lip (Erzählung (engl. Originaltitel)) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | BR 1963, 33 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Heinz-Günter Stamm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Michael Hardwick | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Peter Zwetkoff | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Ruth von Marcard John Lackland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Eines schönen Abends wird das Ehepaar Watson durch die Türglocke in Seiner häuslichen Ruhe gestört. Nichts ungewöhnliches in einem Arzthaushalt. Wer zu ihnen kommt, ist jedoch kein Patient, sondern die befreundete Gattin eines College-Prinzipals, wegen dessen Opium-Lasters Doctor Watson schon mehr als einmal zu Rate gezogen wurde. Seit Tagen ist er nicht mehr heimgekehrt; zurecht vermutet ihn die besorgte Freundin in der "Goldenen Schenke" in der Nähe des Londoner Hafens, einer berüchtigten Opiumhöhle, in die sich der besorgte Watson sofort aufmacht. Er ist nicht wenig erstaunt, unter den pittoresken Gästen nicht nur den gesuchten Isa Whithney zu finden, sondern auch den vermummten Privatdetektiv Sherlock Holmes. Nachdem der berrauschte Whithney nach Hause expdiert wordebn ist, nimmt Holmes seinen Freund Watson mit nach Kent ins Haus eines anderen Vermißten, des Geschäftsmannes Neville St. Clair, dessen letzte Spur ebenfalls in jene "Goldene Schenke" führt. Das Rätsel seines Verschwindens aber klärt sich für Holmes erst in St. Claires wohlanständigem Landhaus nach einer Unze Tabak und einer auf fünf Kissen durchwachten Nacht. Für Sherlock Holmes fördert der Rausch mit klarem Kopf allemal die Gabe der Kombinatorik. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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German Diaries |
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| Sendetermine: | DLF - Samstag, 12. Sep 2026 20:05 Teil 1/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
DLF - Samstag, 12. Sep 2026 21:00 Teil 2/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00) | ||
| Autor(en): | Samuel Beckett | ||
| Produktion: | DLR 2026, ca. 220 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||
| Regie: | Gaby Hartel zeitblom | ||
| Bearbeitung: | Gaby Hartel | ||
| Komponist(en): | zeitblom | ||
| Ton und Technik: Thomas MonnerjahnTon und Technik: Susanne BeyerRegieassistenz: Marie PermantierDramaturgie: Sabine Küchler | |||
| Übersetzung: | Gaby Hartel | ||
| Inhaltsangabe: | Samuel Beckett hat nur einmal in seinem Leben über längere Zeit Tagebuch geführt, nämlich auf seiner großen Deutschlandreise von September 1936 bis April 1937, auf der er eine Gesellschaft im Prozess der Gleichschaltung beobachtet. Im Herbst 1936 hat der dreißigjährige Beckett seine Karriere als Literaturprofessor abgebrochen, eine Psychotherapie vorzeitig beendet und erfolglos versucht, seinen ersten Roman „Murphy“ unterzubringen. Er bricht auf nach Deutschland, um Kunst zu sehen und sich neu zu erfinden. Schon auf der ersten Station Hamburg wird er Zeuge einer Gesellschaft, die sich auf dem Weg in die Gleichschaltung des gesamten öffentlichen Lebens befindet. Er begegnet Künstlern und Sammlern, notiert schockiert die Repressalien gegen jüdische Bürger und wird zum aufmerksamen Beobachter des Alltagslebens im Dritten Reich. | ||
| Mitwirkende: |
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German Diaries |
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|---|---|---|---|
| Sendetermine: | DLF - Samstag, 12. Sep 2026 20:05 Teil 1/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
DLF - Samstag, 12. Sep 2026 21:00 Teil 2/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00) | ||
| Autor(en): | Samuel Beckett | ||
| Produktion: | DLR 2026, ca. 220 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||
| Regie: | Gaby Hartel zeitblom | ||
| Bearbeitung: | Gaby Hartel | ||
| Komponist(en): | zeitblom | ||
| Ton und Technik: Thomas MonnerjahnTon und Technik: Susanne BeyerRegieassistenz: Marie PermantierDramaturgie: Sabine Küchler | |||
| Übersetzung: | Gaby Hartel | ||
| Inhaltsangabe: | Samuel Beckett hat nur einmal in seinem Leben über längere Zeit Tagebuch geführt, nämlich auf seiner großen Deutschlandreise von September 1936 bis April 1937, auf der er eine Gesellschaft im Prozess der Gleichschaltung beobachtet. Im Herbst 1936 hat der dreißigjährige Beckett seine Karriere als Literaturprofessor abgebrochen, eine Psychotherapie vorzeitig beendet und erfolglos versucht, seinen ersten Roman „Murphy“ unterzubringen. Er bricht auf nach Deutschland, um Kunst zu sehen und sich neu zu erfinden. Schon auf der ersten Station Hamburg wird er Zeuge einer Gesellschaft, die sich auf dem Weg in die Gleichschaltung des gesamten öffentlichen Lebens befindet. Er begegnet Künstlern und Sammlern, notiert schockiert die Repressalien gegen jüdische Bürger und wird zum aufmerksamen Beobachter des Alltagslebens im Dritten Reich. | ||
| Mitwirkende: |
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Demut, Dankbarkeit und Resilienz? |
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|---|---|
| Sendetermine: | DLR - Samstag, 12. Sep 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 12. Sep 2026 23:04, (angekündigte Länge: 165:00) |
| Autor(en): | Blanka Weber |
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über die Kunst des glücklichen Alterns (Untertitel) |
| Produktion: | DLF/DLR 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Blanka Weber |
| Inhaltsangabe: | Es gelte, ein „Leben nicht mit Jahren“ zu füllen, „sondern die Jahre mit Leben“, formulierte der US-amerikanische Politiker Adlai E. Stevenson II. Gut gesagt – und wie macht man das? Worauf kommt es an? Was sind die Dinge, die am Ende wirklich zählen? Was sagen hochbetagte Menschen, hat ihnen zu leben geholfen, Tiefschläge zu meistern, nicht zu verzagen? Gibt es Rezepte für ein gutes, ein glückliches und erfülltes Leben? Wir fragen eine Zisterzienserin, sind mit einem fast 99-jährigen Dirigenten im Gespräch, einem Regisseur, der mit über 90 weiterhin fröhlich inszeniert und Pläne schmiedet. Wir fragen den renommierten Maler Michael Triegel, der in seinen Bildern Leben und Tod verhandelt. Wir sind mit der Kulturwissenschaftlerin Alaida Assmann im Gespräch, mit dem Intendanten und Tenor Jonas Kaufmann sowie dem Pianisten András Schiff, der bis zu seinem 70.Lebensjahr gewartet hat, bevor er sich Bachs „Kunst der Fuge“ zuwandte. Wir sprechen mit Menschen, die andere im letzten Lebensabschnitt begleiten und wollen herausfinden, was im Leben wirklich zählt. |
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