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1001 Nacht (2. Staffel) |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 8. Sep 2026 08:50 Teil 88/0, (angekündigte Länge: 10:00)
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| Autor(en): | N. N. | ||||||||||||||
| Produktion: | DLF 2026, Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||
| Regie: | Judith Lorentz | ||||||||||||||
| Bearbeitung: | Roxana Samadi Judith Lorenz | ||||||||||||||
| Komponist(en): | Philipp Johann Thimm | ||||||||||||||
| Besetzung: Kathi BonjourTon: Andreas StoffelsTon: Alexander BrenneckeTon: Susanne Beyer | |||||||||||||||
| Übersetzung: | Claudia Ott | ||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Nacht 67: Ein Gast mit Waschzwang Nacht 68: Verliebt, verwirrt, verzweifelt, verschuldet Nacht 69: Versteckt in einer Kiste Nacht 70: Die verhängnisvolle Sirbadscha Nacht 71: Verflucht gute Manieren Nacht 72: Flucht vor einem Friseu Nacht 73: Das Gedicht der Alten Nacht 74: Eine hartnäckige Kupplerin Nacht 75: Ein Haarschnitt vor dem Date Nacht 76: Die Prophezeiungen des Friseurs Nacht 77: Ein Friseur mit Ehrgefühl Nacht 78: Horoskop aus Tradition Nacht 79: Eine Notlüge Nacht 80: Von einem Schlamassel in den nächsten Nacht 81: Gut gemeint, schlecht gelaufen Nacht 82: Verfolgungsjagd durch Bagdad Nacht 83: Herr Schweigsam und seine sechs Brüder Nacht 84: Ein böser Zauber Nacht 85: Aller schlechten Dinge sind drei Schahrasad erzählt um ihr Leben – und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben. | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Sieh einmal, hier steht er ... - Die 175-jährige Erfolgsgeschichte des Struwwelpeters |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Dienstag, 8. Sep 2026 16:05, (angekündigte Länge: 40:00)
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| Autor(en): | Renate Maurer | ||||||||
| Produktion: | ORF 2020, 39 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regie: | Alfred Koch | ||||||||
| Technik: Manuel Radinger | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Frankfurt 1844, zur Weihnachtszeit. Der Arzt Heinrich Hoffmann durchstöbert die Buchläden nach einem leichten, lustigen Bilderbuch für seinen dreijährigen Sohn. Vergeblich. Also malt und reimt er das Weihnachtsgeschenk für den Kleinen selbst. Sechs Mini-Dramen über widerspenstige Kinder und einen schlauen Hasen, die Bilder im karikaturistischen Stil. Die Verwandten und Freunde sind entzückt: 'Das musst Du drucken lassen!' 1845 erscheint das Werk im Verlag des befreundeten Buchhändlers Zacharias Löwenthal unter dem Titel: 'Lustige Geschichten und drollige Bilder'. Ein Vorläufer des Comics und etwas ganz Neues in der Kinderliteratur des Biedermeier. Der Struwwelpeter ist da noch ein zartes, zerzaustes Kind mit roten Haaren auf der letzten Seite. Es folgt eine Bilderbuch-Karriere: eine Auflage nach der anderen, Übersetzungen in ganz Europa und Amerika und 1859 eine komplett neu gezeichnete Fassung - die Version, die zum Klassiker wurde. Das dünne Büchlein hat eine Flut von Nach- und Weiterdichtungen, politischen Parodien, Aktualisierungen und Bühnenadaptionen hervorgebracht, ist von allen Seiten erforscht und interpretiert worden. Gibt es da überhaupt noch Neues zu erzählen? Es gibt. Wer zum Beispiel weiß schon, dass sich Hoffmann für die zweite Fassung von 1859 von den kunstvollen Illustrationen der russischen Übersetzung 'Stepka- rastrepka' von 1849 inspirieren ließ? Das graziöse, elegant herausgeputzte Paulinchen beispielsweise - zuvor eher eine schlichte Gretel mit Schürze - ist von den Schleifen bis zu den Posen ein genaues Abbild der russischen Katja. Oder die Geschichte mit Mark Twain. Im Herbst 1891, als er mit seiner Familie in Berlin lebte, übersetzte er den 'Struwwelpeter'. Das Manuskript legte er dann seinen drei Töchtern unter den Weihnachtsbaum. Zuvor hatte er sich allerdings mit der Veröffentlichung seines Werks in Amerika Riesengewinne erhofft, die Erlösung von seinen Schulden. Das Projekt scheiterte. Erst 1935 brachte seine Tochter Clara den 'Slovenly Peter' in New York heraus. In den 1970er Jahren noch als Inbegriff der 'schwarzen Pädagogik' verdammt, betrachtet man die grausamen und grotesken Übertreibungen des 'Struwwelpeter' inzwischen mit mehr Gelassenheit. Die Kinder, sagt die Leiterin des Struwwelpeter-Museums in Frankfurt, lieben die Urgewalt der Geschichten, die Lust am Schrecklichen, den wohligen Schauder. Ihr Lieblingsspiel ist 'Der Daumenlutscher'. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Kill Cloud |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 8. Sep 2026 19:15 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Andrea Rehmsmeier |
| Auch unter dem Titel: | Von 9/11 zum Digitalen Krieg (Untertitel) |
| Produktion: | DLF 2026, ca. 45 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Matthias Kapohl |
| Inhaltsangabe: | Riesige Datenmengen und KI bestimmen längst die Kriege der Gegenwart. Whistleblower warnen: Das Internet könnte zum Instrument der Massenüberwachung und militärischen Zielfindung werden. Eine Entwicklung, die am 11. September 2001 begann. Spätestens seit die USA und Israel am 28. Februar 2026 den Iran angriffen, ist klar: der digitale Krieg ist längst tödliche Routine. KI-gestützte Kill Chains rechnen Menschen und Infrastruktur in Sekundenschnelle zu Zielpunkten, nicht selten nutzen sie dazu auch Daten aus dem Internet. Schneller als die internationale Staatengemeinschaft reagieren kann, zertrümmern sie die regelbasierte Ordnung: humanitäres Völkerrecht, Datenschutz, Rüstungskontrolle. Die Entwicklung kommt nicht aus dem Nichts. Whistleblower warnen die Öffentlichkeit seit langem vor dem, was in der abgeschotteten Welt von Geheimdiensten, Militär und Tech-Firmen vor sich geht: der Umbau der digitalen Netze zum Instrument der Massenüberwachung und militärischen Zielfindung. Die Geschichten, die sie erzählen, beginnen am 11. September 2001, als ein Terroranschlag die Türme des World Trade Center zum Einsturz brachte. |
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Gerechte Strafen |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 8. Sep 2026 20:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Hannah Hofmann Sven Lindholm | ||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Coming of Age einer Republik oder: Ein Märchen (Untertitel) | ||||||||||||
| Produktion: | DLR 2026, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||
| Regie: | Hannah Hofmann Sven Lindholm | ||||||||||||
| Besetzung: Kathi BonjourTon: Peter HarrschSchnitt: Hannah HofmannSchnitt: Sven LindholmDramaturgie: Barbara Gerland | |||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Inzwischen sind sie erwachsen – und blicken zurück auf das Großwerden in einer westdeutschen Kleinstadt und die 1970er-Jahre. Sie erinnern sich an Beobachtungen und Schlussfolgerungen, die sie im Nachhinein nicht mehr ganz überzeugen. Wie vergewissert man sich seines Lebens? Das Hörstück erzählt im Rückblick von jugendlichen Zeitzeug:innen und ihren Beobachtungen, Vermutungen und Schlussfolgerungen in einer Kleinstadt in Westdeutschland von 1967 bis zum Mauerfall. Es schildert auch, wie sich Zeitgeschichte ausdehnen und wieder zusammenziehen kann und erzählt von der erstaunlichen Möglichkeit, durch das Knüpfen von Beziehungen Welt immer wieder neu zu erschaffen. | ||||||||||||
| Mitwirkende: |
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| Links: | Homepage Hannah Hofmann und Sven Lindholm Homepage Hannah Hofmann und Sven LindholmMailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
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There Will Be Blood |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 8. Sep 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Teresa Schomburg | ||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Eine Menstruations-Utopie (Untertitel) | ||||||||||||
| Produktion: | DLF 2022, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||
| Regie: | Susanne Krings | ||||||||||||
| Ton und Technik: Wolfgang RixiusTon und Technik: Hanna Steger | |||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Der Menstruationszyklus ist eine faszinierende Sache - wäre da nicht das Blut, das viele Menschen abschreckt. Menstruierende gelten als zickig, unrein oder gar furchteinflößend. Die Wenigsten akzeptieren den Zyklus als Taktgeber unseres Lebens - höchste Zeit für eine Utopie. Wie wäre es, wenn Bluten nicht eklig, sondern so alltäglich wäre wie Zähneputzen? Wenn junge Frauen und ihr Umfeld die erste Periode feiern würden? Wenn Frauen nicht mehr mit der Pille verhüten würden, die den Zyklus komplett abschaltet? Wenn Unternehmen Menstruationsbeauftragte hätten und Zyklus-Wissenschaft ein Studienfach wäre? Denn zu erforschen gäbe es noch einiges in puncto Hormone, Psyche und Mythen. Große Galerien würden Bilder aus Menstruationsblut ausstellen, Sportlerinnen durch zyklus-gerechtes Training zu Höhenflügen ansetzen, Vampire sich in Fantasy-Romanen oder Kinofilmen von Menstruationsblut ernähren. Und Frauen vor dem versammelten Kollegium nach einem Tampon fragen, ohne vor Scham in Grund und Boden zu versinken. Das Feature geht dieser Vision nach, räumt mit Vorurteilen auf und lässt Aktivistinnen, Unternehmerinnen, Wissenschaftlerinnen und Kunstschaffende zu Wort kommen auf dem Weg in eine zyklutopische Gesellschaft. | ||||||||||||
| Mitwirkende: |
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