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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Traum von Unabhängigkeit und Freiheit

Sendetermine: DLR - Samstag, 5. Sep 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 5. Sep 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Elke Bredereck
Maynat Kurbanova
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht zu Tschetschenien (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Roman Ruthardt
Inhaltsangabe: Tschetschenien. Der Name ruft Bilder auf: Ruinen, Bomben, Kämpfer, Islam. Kaum jemand weiß in Europa, wo genau dieses Land liegt, wie seine Sprache klingt oder was es bedeutet, dass die tschetschenische Grußformel „Kommt frei“ und der Abschied „Geht frei“ heißt. Seit dem Ende des zweiten Tschetschenienkrieges lebt ein großer Teil dieses Volkes im europäischen Exil – in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Norwegen. Sie leben unsichtbar, ohne eigene Botschaften und ohne Fürsprecher. Maynat Kurbanova, aufgewachsen in Tschetschenien und seit mehr als 20 Jahren in Deutschland und Österreich, und Elke Bredereck, Kaukasus-Kennerin aus Berlin, sind durch ganz Europa gereist. Sie haben mit Nachfahren der Stalin-Deportation gesprochen, mit einer Frau, die acht Jahre unschuldig ein russisches Straflager überlebte, mit einem Schweizer Diplomaten, der beim Friedensabkommen zwischen Russland und Tschetschenien im Jahr 1996 dabei war. Es kommen junge Menschen aus Wien zu Wort, die zwischen tschetschenischen Familientraditionen und europäischem Alltag ihren eigenen Weg suchen und darüber auf der Theaterbühne und in selbstverfassten Texten auch lachen können. Europa hat bei den Tschetschenien-Kriegen weggesehen und zu Beginn des Krieges gegen die Ukraine 2014 auch nicht genau hinsehen wollen. Diese Sendung aber schaut hin: auf Geschichte, auf Traumata, auf den Willen zum Widerstand, aber auch auf Gebote eines Ehrenkodex und darauf, was von der Erinnerung bleibt, wenn diese nur noch im Exil einen Ort hat.
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Zum 80. Geburtstag des RIAS Berlin

Sendetermine: DLR - Samstag, 5. Sep 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ralf Bei der Kellen
Produktion: RIAS 1956/DLF 2026, 54 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: 10 Jahre RIAS
RIAS Berlin vom 07.02.1956
Ein Gang durch das RIAS-Museum
Deutschlandfunk Kultur 2026
Am 5. September jährte sich die Gründung des RIAS Berlin, des „Rundfunk im Amerikanischen Sektor“ zum 80. Mal. In „Aus den Archiven“ bringen wir die erste Jubiläumssendung zum zehnten Geburtstag des Senders (bzw. seines Vorgängers, des „DIAS“) sowie einen Rundgang durch das RIAS-Museum im Gebäude am Hans-Rosenthal-Platz.
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1001 Nacht (2. Staffel)

Sendetermine: DLR - Samstag, 5. Sep 2026 08:50 Teil 86/0, (angekündigte Länge: 10:00)
Autor(en): N. N.
Produktion: DLF 2026, Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Roxana Samadi
Judith Lorenz
Komponist(en): Philipp Johann Thimm
Besetzung: Kathi Bonjour
Ton: Andreas Stoffels
Ton: Alexander Brennecke
Ton: Susanne Beyer
Übersetzung: Claudia Ott
Inhaltsangabe: Nacht 067: Ein Gast mit Waschzwang
Nacht 068: Verliebt, verwirrt, verzweifelt, verschuldet
Nacht 069: Versteckt in einer Kiste
Nacht 070: Die verhängnisvolle Sirbadscha
Nacht 071: Verflucht gute Manieren
Nacht 072: Flucht vor einem Friseu
Nacht 073: Das Gedicht der Alten
Nacht 074: Eine hartnäckige Kupplerin
Nacht 075: Ein Haarschnitt vor dem Date
Nacht 076: Die Prophezeiungen des Friseurs
Nacht 077: Ein Friseur mit Ehrgefühl
Nacht 078: Horoskop aus Tradition
Nacht 079: Eine Notlüge
Nacht 080: Von einem Schlamassel in den nächsten
Nacht 081: Gut gemeint, schlecht gelaufen
Nacht 082: Verfolgungsjagd durch Bagdad
Nacht 083: Herr Schweigsam und seine sechs Brüder
Nacht 084: Ein böser Zauber
Nacht 085: Aller schlechten Dinge sind drei
Nacht 086: Der Bruder mit den abgeschnittenen Ohren
Nacht 087: Böse Fantastereien
Nacht 088: Grausame Spiele
Nacht 089: Rachefeldzug mit Folgen
Nacht 090: Der Mann mit dem freundlichen Gesicht
Nacht 091: Fata Morgana im Kuppelsaal
Nacht 092: Zwanzig Jahre Saus und Braus
Nacht 093: Zurück beim Kaiser von China
Nacht 094: Drei Mörder und keine Leiche
Nacht 095: Lang wie eine Lanze, aufrechter als ein Schreibrohr
Nacht 096: Dschullanar aus dem Meer
Nacht 097: Der entführte Königssohn
Nacht 098: Wesen aus dem Wasser
Nacht 099: Meereskönigin gesucht
Nacht 100: Schockverliebt
Nacht 101: Ein fürchterlicher Krieg
Nacht 102: Zweifelhaftes Inselglück
Nacht 103: Verzaubert in einen weißen Vogel
Nacht 104: Endlich wieder Mensch
Schahrasad erzählt um ihr Leben – und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben.
Mitwirkende:
Roxana Samadi
Jasmin Shakeri
Susana AbdulMajid
Musik .
Daf und Tombak Roshanak Rafani
Oud Bendir Arbaain
Oud Nabil Arbaain
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Reclaim: Tic Tac Toe

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 5. Sep 2026 09:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Meret Ava Reh
Auch unter dem Titel: Made in Germany (1. Teil)
Geheimnisse (2. Teil)
Wenn wir Freunde wären (3. Teil)
Ist der Ruf erst ruiniert... (4. Teil)
Produktion: BR 2026, 191 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Helen Malich
Inhaltsangabe: 1. Drei junge Frauen aus dem Ruhrgebiet werden Mitte der 90er zur ersten Girlband Deutschlands. Lee, Jazzy und Ricky brechen mit Konventionen, sprechen über Sexismus und Rassismus - und treffen auf eine Öffentlichkeit, die darauf nicht vorbereitet ist.
2. Während der Erfolg wächst, gerät ein Privatleben außer Kontrolle. Boulevardmedien machen aus Trauer skandalträchtige Schlagzeilen. Eine Geschichte über Medienmacht, Schuldzuweisung und den Preis öffentlicher Aufmerksamkeit. In dieser Folge geht es unter anderem um Suizid und psychische Krisen. Wenn euch diese Themen belasten, überlegt bitte, ob ihr die Folge gerade hören möchtet - und hört sie im Zweifel nicht allein.
3. Drohbriefe, zerstochene Reifen, Angst - während auf der ausverkauften Tour die Fans kreischen und von all dem nichts erfahren. Der Druck auf Tic Tac Toe nimmt zu bis die Band ihm nicht mehr standhalten kann. Wie konnte es zur katastrophalen Pressekonferenz kommen und was ist hinter den Kulissen wirklich passiert?
4. Die Pressekonferenz ist vorbei – aber das Vermächtnis von Lee, Jazzy und Ricky bleibt. Nach dem öffentlichen Zerfall versucht die Band Comebacks, doch die Öffentlichkeit hat sich ihr Bild längst gemacht. Was hat Deutschlands erste Girlband wirklich hinterlassen – jenseits von Memes und Skandalschlagzeilen? Meret Reh spricht mit Nadja Benaissa (No Angels), der Rapperin Antifuchs und weiteren Wegefährtinnen über Einfluss, Rassismus im deutschen Musikbusiness und die Frage, warum Tic Tac Toe bis heute unterschätzt wird.
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Die "Goldberg-Variationen"

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 5. Sep 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Noemi Schneider
Auch unter dem Titel: Faszination Goldberg-Variationen (Untertitel)
Produktion: SWR 2026, 55 Min. (Stereo) - Feature
Ton und Technik: Rudjard Hasel
Inhaltsangabe: Seit der legendären Einspielung des kanadischen Pianisten Glenn Gould im Jahr 1955 sind die "Goldberg-Variationen" (BWV 988) Kult. Ursprünglich wurden sie von Johann Sebastian Bach für ein zweimanualiges Cembalo komponiert; Erstdruck 1741. Zu Beginn des 20. Jahrhundert erfuhr das Werk durch die allererste Einspielung der polnisch-französische Cembalistin Wanda Landowska breite Beachtung. Heute gehören die "Goldberg-Variationen", die von den Interpretinnen und Interpreten äußerste Virtuosität erfordern, zum Standardrepertoire. Noemi Schneider hat Musikschaffende zur ungebrochenen Faszination des Werks befragt; die Pianisten Angela Hewitt, Yaara Tal und Andreas Groethuysen, die Komponistin Dorothea Hofmann, die Cembalistin Christine Schornsheim und den Dirigenten Daniel Grossmann. Joachim Kaiser und Glenn Gould kommen ebenfalls zu Wort. Texte von E.T.A. Hoffmann, Thomas Bernhard und Anna Enquist.
Mitwirkende:
Antje Renneke
Dominik Eisele
Markus Westhoff
Johannes Wördemann
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Der dritte Raum - Musik-Cafés in Japan

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 5. Sep 2026 12:04 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Andreas Hartmann
Produktion: DLR/WDR 2021, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Andreas Hartmann
Ton: Michael Kube
Regieassistenz: Lena Demke
Inhaltsangabe: „A home away from home“ − das sind die kleinen Musikcafés, die es seit den 1940er Jahren in Japan gibt. Hier können die Menschen in Gesellschaft Musik hören und dabei doch ganz bei sich sein. Doch die Tradition ist in Gefahr.
In Japan existieren seit den 1940er Jahren sogenannte „Kissaten“, kleine Musikcafés, in die Leute gehen, um in Gesellschaft Musik zu hören. Ein kostbarer sozialer Raum zwischen Arbeit und Zuhause, „a home away from home“. Dieser „dritte Raum“ ist weder Zuhause (erster Raum) noch Arbeitsplatz (zweiter Raum), sondern ein Ort dazwischen: Hier kann man einfach nur sein. In einem Land, in dem die Wohnungen klein und kompakt sind, waren geräumige Kissaten sowohl Luxus als auch Notwendigkeit − eine Art gemeinschaftliche Wohnzimmer, in denen meist klassische Musik gespielt wurde, besucht von Menschen, die in der Gegend lebten und arbeiteten. Die Cafés gibt es noch heute. Doch was wird passieren, wenn die Besitzer, die heute meist um die 80 Jahre alt sind, einmal nicht mehr da sind? Gibt es junge Leute, die die Tradition der Musikcafés fortführen? Und wenn ja: in welcher Form? Wie sehen die Jungen die Funktion des dritten Raums? Haben sich diese Art sozialer Räume überlebt?
Mitwirkende:
Luise Wolfram
Matti Krause
Cathlen Gawlich
Nico Holonics
Bernd Moss
Max Mauff
Martin Engler
Alexander Ebeert
Tonio Arrango
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Kalbe setzt auf Kunst - Den demografischen Wandel gestalten

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 5. Sep 2026 12:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Judith Geffert
Produktion: DLF 2021, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Sophie Garke
Ton und Technik: Gunther Rose
Ton und Technik: Caroline Thon
Inhaltsangabe: Der Kreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands und besonders vom demografischen Wandel betroffen. Das Projekt „Künstlerstadt Kalbe“ setzt etwas dagegen. Kunst gegen Leerstand – kann das funktionieren? Vor acht Jahren hat Corinna Köbele das Projekt in der 7.500 Einwohner zählenden Kleinstadt Kalbe (Milde) gegründet. Sie wurde inspiriert von der Hauswächter-Bewegung, von Menschen, die kostenfrei in Immobilien wohnen, um diese vor Vandalismus und Verfall zu schützen, und von Joseph Beuys‘ Gedanken der „Sozialen Skulptur“. Mithilfe von etwa 20 Freiwilligen und ein paar Festangestellten wurden Arbeitsplätze geschaffen, leerstehende Häuser wiederbelebt und die Begegnung der Bevölkerung vor Ort mit den künstlerischen Gästen und Zuzüglern aus aller Welt angeregt. In Kalbe glaubt man an Kunst als gesellschaftsverändernde Kraft – aber ist das nicht ein bisschen viel verlangt?
Mitwirkende:
Justine Hauer
Judith Geffert
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Nach 9/11

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 5. Sep 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
RB 2 - Samstag, 5. Sep 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christoph Heinzle
Sugárka Sielaff
Auch unter dem Titel: Deutschland im Krieg (Untertitel)
Produktion: NDR 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Leo Schenkel
Ton und Technik: Marvin Leesch
Inhaltsangabe: 25 Jahre nach dem 11. September 2001 beleuchtet das Feature den Druck, unter dem die deutsche Au- ßen- und Verteidigungspolitik nach den Anschlägen stand, und Berlins Reaktion auf die Erwartungen aus Washington. Zeitzeug*innen aus Politik und Bundeswehr berichten, welche Folgen bis heute nachwirken und wie sich der Umgang mit Krieg und Militär verändert hat. Zu Wort kommen unter anderem der damalige Verteidigungsminister Scharping, ein Offizier des ersten geheimen KSK-Einsatzes in Afghanistan und ein junger Soldat, der trotz der Einsatzschädigung seines Vaters selbst zum Einsatz bereit ist.
Mitwirkende:
Christoph Heinzle
Michael Weber
Sonja Schilowitzky
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Staatsgeheimnis 9/11

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 5. Sep 2026 13:30 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Nikolaus Steiner
Auch unter dem Titel: Cover-Up (1. Teil)
Mondlandung (2. Teil)
Trump ruft an (3. Teil)
Das Verhör (4. Teil)
Showdown in Manhattan (5. Teil)
Produktion: WDR 2026, 169 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Inhaltsangabe: Im Berliner Transemble finden Trans-Menschen einen geschützten Raum, um ihre Stimme neu zu entdecken. Die Doku begleitet Chorleiter Marius Bernard und erzählt von Empowerment, Identität, Vielfalt und der Suche nach der eigenen Stimme.
Wenn Menschen ihr Geschlecht angleichen, verändern sie häufig auch ihre Stimme. Für den ausgebildeten Sänger Marius Bernard war dieser Prozess so herausfordernd, dass er während seiner Transition beinahe aufgehört hätte zu singen. Um anderen diese Erfahrung zu ersparen, gründete er das „Berliner Transemble“ – einen der wenigen Chöre für Trans-Menschen in Deutschland. Für seine Mitglieder ist der Chor ein geschützter Raum, in dem sie ihre Stimme trainieren und mit ihr experimentieren können. Als Chorleiter arbeitet Marius Bernard bewusst ohne feste Stimmzuschreibungen: Alle entscheiden selbst und immer wieder neu, wie „weiblich“ oder „männlich“ sie klingen wollen. Damit fragt der Chor auch: Wie hängen Körper, Identität und Stimme zusammen?
1. Cover-Up
Ein Mann wird wenige Tage nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in London von Scotland Yard verhört: Omar al‑Bayoumi. Er bestreitet alle Vorwürfe. Aber die Ermittler halten ihn für eine Schlüsselfigur bei der Frage, ob Saudi-Arabien möglicherweise eine Rolle spielte.
2. Mondlandung
28 bislang geheime Seiten eines Untersuchungsberichts werden von der US-Regierung veröffentlicht. Es geht um Geheimdienste, Geldflüsse und Kontakte zur saudischen Botschaft.
3. Trump ruft an
Tausende Seiten von FBI-Ermittlungsakten werden von der US-Regierung als Staatsgeheimnis eingestuft. Die Angehörigen der 9/11-Opfer sind verzweifelt. Überraschend taucht ein vermeintlicher Verbündeter auf: Donald Trump.
4. Das Verhör
Der ehemalige Scotland-Yard-Ermittler David Campbell spricht erstmals ausführlich über das Verhör von Omar al‑Bayoumi. Am Ende steht eine Entscheidung, die bis heute Fragen aufwirft.
5. Showdown in Manhattan
Vor einem Gericht in New York werden neue Indizien, eine fragwürdige Skizze und ein lange Zeit unbekanntes Video aus Washington präsentiert. Richter Daniels trifft eine wegweisende Entscheidung. “
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Santo Subito

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 5. Sep 2026 14:00, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Eberhard Petschinka
Produktion: MDR/ORF 2007, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Eberhard Petschinka
Komponist(en): Wolfgang Mitterer
Ton: André Lüer
Ton: Holger Kliemchen
Ton: Christian Grund
Inhaltsangabe: Zehntausend Gläubige unterbrechen im April 2005 die Totenmesse von Johannes Paul II. und skandieren "Santo subito" - sofort heilig! Zwei Monate später wird das Verfahren der Seligsprechung feierlich eröffnet. Es muss nachgewiesen werden, dass Johannes Paul II. nach seinem Tod ein Wunder vollbracht hat. Zahlreiche Zeugnisse von Gläubigen liegen schon vor. Um den Seligsprechungsprozess voranzutreiben, muss in Petschinkas surrealistischem Traumspiel der Schauspieler Roberto Benigni seine Dreharbeiten unterbrechen, um - vor die vatikanische Kongregation geladen -, seine Geschichte zu erzählen, die vielleicht ein potentielles Wunder birgt. Sie beginnt am 28. März 2005 um 0.00 Uhr - Benigni glaubt zunächst an einen der üblichen Scherze seines Freundes Dario Fo, als die Telefonklingel sein Liebesspiel mit seiner hochschwangeren Frau Maria unterbricht und eine Stimme ihn auffordert, beim Vatikan in Rom zu erscheinen. Nach seiner Ankunft machen ihm dort die Kardinäle klar: Damit der Papst nun endlich die ewige Ruhe finden möge, wurde Benigni auserkoren, an dessen Sterbebett den Don Quixote zu spielen. Doch da der berühmte Schauspieler nicht ohne Sünden ist - mit Kritik am Klerus hat er nie gespart und schließlich ist er aus der Kirche ausgetreten - , bedarf es einiger Vorkehrungen: zunächst vor allem der Reinigung, später Taufe und Text, dann Kostüm und Kommunion, am dritten Tag Heiliger Geist und Generalprobe. Aber nicht als Don Quixote, sondern als Spaßmacher Sancho Pansa hilft Benigni Johannes Paul II aus seinem jetzigen Leben heraus. - Das Gedächtnisprotokoll seiner vatikanischen Erlebnisse gerät dem Komödianten Benigni zum extraordinären Theaterauftritt, und seine Geschichte erreicht mit dem Wunder einer Geburt ihren Höhepunkt und ihre Vollendung. Die Kommission ist es zufrieden. Das Verfahren zur Seligsprechung des Papstes wird zu einem glücklichen Abschluss kommen können.
Expertenkommentar: Prix Italia (RADIO DRAMA - ORIGINAL RADIO DRAMA) 2008: "The Jury was impressed by the beautiful writing, the fine central performance and the extremely high quality of this production. With great sparsity, it tells the story of a search of a miracle and the solution offered. The play is clever, elegant, highly innovative and funny in its approach to its subject. It opens up new vistas for radio drama and points to new directions for paradigm renewal."
Mitwirkende:
Roberto Benigni André Jung
Kardinal Ruini Norbert Schwientek
Maria Benigni Barbara Falter
Taxichauffeurin Corinna Waldbauer
Dario Fo Peter Groeger
Kardinal Morsini Ernst Jacobi
Kardinal 1 Walter Niklaus
Kardinal 2 Felix von Manteuffel
Kardinal 3 Gerd Baltus
Kardinal 4 Wolf-Dieter Rammler
Kardinal John aus Miami Jerry Gerber
Der Koch Axel Thielmann
Bischof von Sevilla Wolfgang Sörgel
Bischof Nuntius Peter Groeger
Pater Davide Norbert Schwientek
Massimiliano Gammarelli Ilja Richter
Annett Krake
Wolfgang Grosse
Corinna Waldbauer
Wolf-Dietrich Rammler
Jerry Gerber
Olgirt Subolewski
Preise / Auszeichnungen: Prix Europa 2007
Hörspiel-Kritikerpreis für das künstlerisch anspruchsvollste und ansprechendste Hörspiel des Jahres (Österreich) 2008
Prix Italia (Kategorie Radio Drama) 2008
Links: Externer Link Homepage Eberhard Petschinka
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Vom Amt vergessen

Sendetermine: RBB Radio3 - Samstag, 5. Sep 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Paula Haase
Erwin Hitzler
Auch unter dem Titel: Der Mann, der für den Staat nicht existiert (Untertitel)
Produktion: nb Studios 2026, 30 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nele Dehnenkamp
Ton: Benjamin Ihnow
Inhaltsangabe: Hartmut Gottlebe existiert nicht: Zumindest, wenn man den Staat fragt. Der Kasseler lebte fast zwei Jahrzehnte auf der Straße – als er zurück ins System will, kann ihm jedoch niemand offiziell bestätigen, dass er überhaupt existiert. Kein Foto, kein Nachweis, keine Identität. Ein Vorgang mit schwerwiegenden Folgen. Deep Doku trifft Gottlebe und seinen Sozialarbeiter Carl Lund, die zwei Jahre lang nach Belegen für ein Leben suchen, das scheinbar nirgends ausreichend dokumentiert ist. Was passiert, wenn ein Mensch aus allen Registern fällt?
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80 Jahre Hessen - Wohnungsnot in der Nachkriegszeit

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 5. Sep 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): N. N.
Produktion: hr 1948 - 1953, ca. 55 Min. (Mono) - Feature
Inhaltsangabe: Es fehlte Wohnraum in den 1950er Jahren. In den Städten waren viele Wohnungen und Häuser zerstört, immer noch wurden Trümmer geräumt. Der Bedarf an Wohnraum war groß. Die Mitarbeiter der amerikanischen Besatzungsmächte benötigten Wohnraum, genauso wie Menschen, die aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wurden. Aber auch "Ostflüchtlinge", die in dieser Zeit aus der sowjetischen Besatzungszone und nach Hessen flohen.
Eine komplexe Situation. Es werden Wohnungen beschlagnahmt und neu gebaut. Die Landesregierung stellte Gelder für den Wohnungsbau zur Verfügung. In Eschwege wurde in Eigeninitiative eine damals sogenannte "Heimkehrer Siedlung" gegründet, Wohnbau-Gesellschaften planten neue Siedlungen. Auch der Hessische Rundfunk griff das Thema auf. In den "Frankfurter Gesprächen" wurde mit Betroffenen, Experten und Politiker*innen über Mietrecht, Neubauten, Wohnungsnot und Wohnungspolitik diskutiert.
Wir senden Ausschnitte aus Diskussionen, Interviews und eine Reportage aus den Jahren 1948-1953.
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Die Spur des Geldes

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 5. Sep 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Erhard Schmied
Produktion: WDR 2013, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Christoph Pragua
Technische Realisation: Günther Kaspar
Regieassistenz: Natia Koukoulli-Marx
Dramaturgie: Ursula Schregel
Inhaltsangabe: Die junge Steuerfachangestellte Selma findet am Morgen ihren Chef tot hinter seinem Schreibtisch vor. Einwandfrei Mord, aber Kommissar Wegmann weiß nicht, wo er ansetzen soll. Doch die clevere Selma setzt ihn mit einigen höchst hilfreichen Tipps auf die richtige Spur und bringt sich dabei selbst in Gefahr. Ganz offensichtlich war bei einem der Steuerberatungsklienten Geldwäsche im Spiel, und zwar im großen Stil, und so einige ehrenwerte Bürger der Stadt scheinen eine weitaus weniger weiße Weste zu haben, als es auf den ersten Blick scheint.
Mitwirkende:
Selma Steitz Janina Stopper
Kommissar Wegmann Oliver Stritzel
Jürgen Beer Thomas Balou Martin
Massimo Di Rosa Max Tuveri
Axel Wohlscheid Jonas Baeck
Mann Rainer Homann
Frau Dr. Koch Doris Plenert
Links: Externer Link Homepage Erhard Schmied
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Reich des Todes

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 5. Sep 2026 18:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Rainald Goetz
Produktion: NDR 2026, 115 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Henri Hüster
Bearbeitung: Rainald Goetz
Henri Hüster
Komponist(en): Johannes Wernicke
Florentin Berger-Monit
Technische Realisation: Christian Alpen
Technische Realisation: Manfred Faust
Regieassistenz: Alina Rohrer
Regieassistenz: Jördis Trauer
Besetzung: Dagmar Titz
Dramaturgie: Michael Becker
Inhaltsangabe: Die Erinnerung an die Terroranschläge vom 11. September 2001 mag verblassen – die politische Epoche, die mit dieser Zäsur begann, dauert bis heute an. Rainald Goetz blickt in seinem Hörspiel in die Abgründe des Westens. Ist die Welt inzwischen noch kaputter?
Ein Vierteljahrhundert nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wirken die politischen Erschütterungen der Nullerjahre erschreckend gegenwärtig. 9/11 markiert nicht nur eine historische Zäsur, sondern den Beginn einer bis heute andauernden Epoche, in der Ausnahmezustände, Sicherheitsversprechen und offene Machtpolitik die demokratische Ordnung des Westens nachhaltig verändern, erodieren und womöglich zerstören. Ist die Welt inzwischen noch kaputter?

Rainald Goetz‘ kolossaler Text Reich des Todes, 2020 am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg uraufgeführt, ist kein Dokudrama, keine historische Rekonstruktion. Bei Goetz existiert Geschichte als Gleichzeitigkeit. Er verbannt die realen Akteure – Politiker, Militärs, Juristen, Folterer – jener Jahre in einen "Hades". In diesem Schattenreich der Macht verschmelzen sie mit historischen Figuren, wie dem preußischen Kriegsminister Roon oder Dr. Schill, dem ehemaligen "Richter Gnadenlos" in Hamburg. Gedanken, Argumente und Rechtfertigungsstrategien lösen sich aus ihrer Zeit, wandern durch die Jahrhunderte, fügen sich in neue Konstellationen.
"Reich des Todes: was? Was soll denn das heißen? 25 Jahre 9/11. An die Weltverdüsterung erinnern, die damals, nach dem 11. September 2001, die Gesellschaften des Westens überfallen hat: den politischen Prozess vergegenwärtigen, der vom islamistischen Terroranschlag zur systematischen Folter von Gefangenen in den US-amerikanischen Lagern von Guantanamo und Abu Ghraib geführt hat. Was sind das für Menschen, in der Politik, in der Bürokratie, in der konkreten Gefängniszelle, die diese Taten Wirklichkeit haben werden lassen, aus welchen Motiven heraus? Und was sind das für Mechanismen der Macht, im jeweils einzelnen Augenblick der Interaktion, die im Ergebnis staatlich betriebene Folter als Selbstverständlichkeit etabliert haben? Am Extremfall des Versagens politischer Kontrolle im führenden Staat der westlichen Welt, in den USA, zeigt sich beispielshaft Gefährdung der Demokratie. Meine Weltsicht ist düster. Die Kaputtheit zeigen, die Nichtkaputtheit nicht. Eine vergiftete Bösartigkeit im Blick auf die Welt als Resultat der Lebenserfahrung annehmen, ist das Zynismus? Oder Weisheit? Dummheit, Neonaivität? Wir wissen zu wenig, wir müssen mehr wissen. Der Schauplatz ist der Kopf, das Innere der Gedanken, da spielt sich ALLES ab. Welcome to the final show." Rainald Goetz
Mitwirkende:
Autor Rainald Goetz
Geschichte/Erzählerin + Presse Edith Saldanha
Präsident Grotten Fabian Hinrichs
Vizepräsident Selch Burghart Klaußner
Privatsekretär Pinsk Samuel Weiss
Chefjustiziar Dr. Banzhaf Andreas Spaniol
Geheimdienstdirektor Thurgau Werner Wölbern
Sicherheitsberaterin Frau von Ade Maria Schrader
Justizminister Sebald Michael Wittenborn
Kriegsminister Roon Gustav Peter Wöhler
Justizrat Dr. Schill Gabriel Schneider
Oberjustizrat Dr. Kelsen Jens Harzer
Obergefreiter Braum + Presse Aurel Manthei
Brigadegeneralin Darkova Sandra Gerling
Cindy/Wachsoldatin Julia Franz Richter
Eve/Soldatin Rebekka Biener
Atta/Gefangener Cino Djavid
Chor Unterschiedliche Konstellationen aus dem Ensemble
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Nach 9/11

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 5. Sep 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
RB 2 - Samstag, 5. Sep 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christoph Heinzle
Sugárka Sielaff
Auch unter dem Titel: Deutschland im Krieg (Untertitel)
Produktion: NDR 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Leo Schenkel
Ton und Technik: Marvin Leesch
Inhaltsangabe: 25 Jahre nach dem 11. September 2001 beleuchtet das Feature den Druck, unter dem die deutsche Au- ßen- und Verteidigungspolitik nach den Anschlägen stand, und Berlins Reaktion auf die Erwartungen aus Washington. Zeitzeug*innen aus Politik und Bundeswehr berichten, welche Folgen bis heute nachwirken und wie sich der Umgang mit Krieg und Militär verändert hat. Zu Wort kommen unter anderem der damalige Verteidigungsminister Scharping, ein Offizier des ersten geheimen KSK-Einsatzes in Afghanistan und ein junger Soldat, der trotz der Einsatzschädigung seines Vaters selbst zum Einsatz bereit ist.
Mitwirkende:
Christoph Heinzle
Michael Weber
Sonja Schilowitzky
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doku drops 15:

Innenansichten

Sendetermine: DLR - Samstag, 5. Sep 2026 18:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Judith Geffert
Produktion: DLR 2026, 28 Min. (Stereo) - Feature
Ton: Alexander Brennecke
Inhaltsangabe: Was kann uns unser Körper sagen, wenn wir ganz genau hinhören? Drei Autorinnen kehren das Innere nach Außen und betrachten, was im Körper brodelt. Ein Remix aus alten und neuen Kurzdokus.
Mit folgenden Kurzdokus:
Warum fühl ich mich so komisch? Von Yergalem Taffere Woher kommt diese emotionale Karusselfahrt, die rauschende Wut, das Grübeln und das Schwitzen? Und warum hat uns niemand davon erzählt? Yergalem Taffere nimmt uns mit auf ihre Reise ins Menopauseland.
Ein Termin bei meinem Unterbewusstsein Von Yasmeen Al-Qaisi Wie spreche ich frei, ohne Druck, ohne Angst, ohne Hierarchien? Noch dazu in einer Sprache, die nicht meine Muttersprache ist? Um das herauszufinden, befragt Yasmeen Al-Qaisi ihr Unbewusstes – und alle können zuhören.
Mus Musculus von Vivien Schütz Schlafen, Essen, Kuscheln – Mäuse sind uns Menschen näher, als wir denken. Wir versuchen einen Perspektivwechsel.
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doku drops 16:

Minidrops

Sendetermine: DLR - Samstag, 5. Sep 2026 18:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Ingo Kottkamp
Produktion: DLR 2026, 28 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Bobby das Musical Von Ingrid Wenzel Sehr bald wird eine innige Tier-Mensch-Beziehung die großen Bühnen im Sturm erobern! Die Vorbereitungen laufen.
Гусеница-убийца (Killer Caterpillar) Von Dinara Rasuleva Der entspannte Familienausflug wird zur giftigen Begegnung mit dem Eichenprozessionsspinner. Ein transgenerationales Troststück in unter zwei Minuten.
Babyduška Von Antje Meichsner Musik: Paul Geigerzähler und Shannon Soundquist Interviewstimme: Marija Šołćic Wir hören und betrachten die Pflanze mit der Seele der alten Frau – ein schöner sorbischer Name für den Sand- oder Feldkümmel.
Schmand, Crème fraîche, saure Sahne – Ich will heute keine Entscheidungen mehr treffen müssen Von Taiina Grünzig So viele Milchprodukte im Kühlregal – und welches braucht man jetzt wofür? Taiina Grünzig macht den Flammkuchen-Taste-Test.
Luck just didn’t kiss you hello Von Johanna Olausson und Swantje Henke Wie soll das Kleine denn heißen? Eine Kurzdoku aus dem Jahr 2016.
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Sie & Er

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 5. Sep 2026 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): George Sand
Produktion: WDR 2004, 107 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Angeli Backhausen
Bearbeitung: Maria Franziska Schüller
Komponist(en): David Graham
Technische Realisation: Herbert Kuhlmann
Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Regieassistenz: Tobias Schier
Dramaturgie: Ursula Schregel
Übersetzung: Liselotte Ronte
Inhaltsangabe: "Sie & Er" schildert die ebenso leidenschaftliche wie selbstzerstörerische Liebesbeziehung zwischen Thérèse und ihrem jüngeren Freund Laurent. Thérèse Jacques genießt als Malerin hohes Ansehen in der Pariser Gesellschaft. Laurent de Fauvel, ein noch unbekannter Künstler, wird von ihr protegiert. Aber es gelingt ihr nicht, den jungen Dandy vor seinen Ausschweifungen zu schützen. Als Dick Palmer, guter Bekannter der Familie Jacques und Thérèses väterlicher Freund, auf Europareise in Paris auftaucht, erfährt er von der mehr als freundschaftlichen Zuneigung der beiden. In Sorge um Thérèse, die Dick Palmer auf seine Weise verehrt und liebt, ringt er Laurent das Versprechen ab, sie um jeden Preis glücklich zu machen. Ein Chaos der Gefühle aus Liebe, Hass und Eifersucht beginnt. Aus Laurents Launen und unberechenbaren Verhaltensweisen ergeben sich Konflikte und Krisen, die nicht nur Thérèse, sondern dem auch so stark scheinenden Palmer hart zusetzen.
Der 1859 veröffentlichte Roman "Sie & Er" trägt stark autobiographische Züge. Die Vorlage für den Stoff lieferte die stürmische Liebesaffäre zwischen George Sand und dem sechs Jahre jüngeren französischen Schriftstellerkollegen Alfred de Musset.
Mitwirkende:
Thérèse Jacques Martina Gedeck
Laurent de Fauvel Roman Knizka
Dick Palmer Bernt Hahn
Mutter Gisela Claudius
Catherine Ulrike Bliefert
Merkur Stephan Ullrich
Lawson Horst Mendroch
Winter Roland Jankowsky
Arzt Christian Schramm
Manuel Lukas Schreiber
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Moin und das Monster

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 5. Sep 2026 19:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Anushka Ravishankar
Produktion: WDR 2026, 52 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Jūratė Braginaitė
Bearbeitung: Jūratė Braginaitė
Komponist(en): Niklas Schneider
Purushotham Keshav
Technische Realisation: Heiner Kunkel
Technische Realisation: Thomas Haumann
Technische Realisation: Noah von Kügelgen
Regieassistenz: Patricia Barba
Dramaturgie: Elena Zieser
Übersetzung: Barbara Brennwald
Inhaltsangabe: Mitten in der Nacht hört Moin ein Monster unter seinem Bett. Sehen kann er es nicht, denn Monster werden erst sichtbar, wenn sie von einem Menschen gezeichnet werden. Leider ist Moin kein großer Künstler. Er zeichnet das Monster als pinkes Wesen - eher komisch als furchterregend. Doch damit beginnt das eigentliche Abenteuer erst. Denn eine Monsterregel besagt: Wer ein Monster zeichnet, muss fortan mit ihm leben. Von diesem Moment an ist nichts mehr wie zuvor, denn das Monster sorgt für jede Menge Chaos.
Mitwirkende:
Moin Nikhil Palathunkal
Monster Annette Strasser
Mr Kaif Tristan Seith
Ms Kaif Alaei Nagmeh
Parvati Sanah Munjal
Sony Leah Palathunkal
Ms Varma Jurate Braginaite
Ms Moorthy Reena Beatrice Pathrose
Harimama Axel Holst
Kamal Vito Barba
Erzählerin Caro Mendelski
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Der Tod

Sendetermine: SWR Kultur - Samstag, 5. Sep 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Woody Allen
Produktion: SWF/RB/SFB 1981, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Genre(s): Komödie
Regie: Peter Michel Ladiges
Übersetzung: Stephan Jungk
Inhaltsangabe: Als eines Nachts wildfremde Leute bei ihm klingeln, weiß Kleinmann, dass es ihm irgendwie an den Kragen geht. Dabei soll er lediglich zum Wachdienst in der Bürgerwehr abgeholt werden. Schließlich geht ein Mörder um und niemand, dem das öffentliche Wohl am Herzen liegt, darf sich dieser Aufgabe entziehen. Kleinmann verweist auf noch höhere Werte, seine Nachtruhe etwa, aber die wild entschlossenen Mörderjäger lassen ihm keine Wahl. Die Jagd ist schlecht organisiert, und so wartet Kleinmann vergeblich auf die versprochenen Anweisungen. Dabei verfolgen alle um ihn herum angeblich die heißesten Spuren. Eine davon endet bei ihm selbst.
Mitwirkende:
Kleinmann/der Wahnsinnige Matthias Ponnier
Hank Andreas Szerda
Al Christian Brückner
Sam Friedrich von Bülow
Hacker Charles Wirths
John Heinz Meier
Victor Helmut Wöstmann
Anna Gisela Trowe
Arzt Ernst Jacobi
Gina Marianne Lochert
Mann/Frank Horst Michael Neutze
Polizist Michael Thomas
Bill Berth Wesselmann
Don Jochen Holtgrewe
Henry Dieter Eppler
Assistent Gert Keller
Spiro Hans Goguel
Abe Horst Köhnke
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Ellbogen

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 5. Sep 2026 20:00, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Fatma Aydemir
Produktion: SRF 2019, 106 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Kirstin Petri
Bearbeitung: Kirstin Petri
Komponist(en): Peter Kaizar
Tontechnik: Tom Willen
Dramaturgie: Susanne Janson
Inhaltsangabe: Wut ist eine eruptive, unkalkulierbare Kraft. Sie frisst sich langsam durch die sorgsam gewahrte Fassade, bis sie plötzlich und ungeplant explodiert. Dann genügt manchmal "ein kleiner Schubs an der richtigen Stelle", und alles scheint verloren.
Die siebzehnjährige Hazal ist verletzlich und gleichzeitig grob, voller Energie und unnütz selbst in Billigjobs, überschäumend vor Hoffnungen und Ängsten. Eigentlich fast normal in diesem Alter. Aber Hazal lebt eingezwängt zwischen den traditionellen muslimischen Vorstellungen ihrer Eltern und der brutalen Realität ihres Berliner Kiezes. Auf der Suche nach Perspektive und Heimat macht sie schliesslich einen fatalen Fehler.
"Ellbogen" erzählt die Geschichte von Hazal und ihren Freundinnen in Berlin, die alle ums Überleben kämpfen. Als plötzlich die Polizei hinter ihr her ist, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie im Leben war. Lustig und traurig, wütend und zart stellt die Autorin Fatma Aydemir in ihrem Debütroman, aus dem Kirstin Petri ein zweiteiliges Hörspiel gemacht hat, eine grosse Frage: Was kann in dieser Welt aus einem Mädchen wie Hazal schon werden? Und gibt eine ebenso grosse Antwort: Alles.
Mitwirkende:
Hazal Aysima Ergün
Elma Altine Emini
Gül Deniz Orta
Mutter Uygar Tamer
Vater/Polizist/Mann Orhan Müstak
Detektiv Thomas Reisinger
Onur Burak Yigit
Eugen Jirka Zett
Memet Burkak Öztürk
Halil Mehmet Atesci
Gözde Yasemin Cetinkaya
Tante Semra Jale Arikan
Student Elias Eilinghoff
Defne/Frau Ilknur Bahadir
Arzttochter 1 Stephanie Ebner
Arzttochter 2 Julia Kunz
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Maigret und die Unbekannte

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 5. Sep 2026 20:03, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Georges Simenon
Produktion: BR 1961, 50 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Heinz-Günter Stamm
Bearbeitung: Gert Westphal
Komponist(en): Herbert Jarczyk
Ton und Technik: Günter Hildebrandt
Ton und Technik: Josef Seeber
Ton und Technik: Angela Veit
Inhaltsangabe: An einem einsamen Platz in Paris wird um drei Uhr nachts die Leiche eines schönen jungen Mädchens gefunden. Eigentlich ist Inspektor Lognon zuständig, auch bekannt als "Inspektor Pechvogel". Aber Kommissar Maigret, den es in dieser Märznacht zufällig in Lognons Revier verschlagen hat, übernimmt die Ermittlungen. Bald ist klar, dass die Unbekannte an einem anderen Ort erschlagen worden sein muß. Und ihr schäbiges Abendkleid scheint darauf hinzuweisen, daß sie ein Animiermädchen war. Aber bei der gerichtsmedizinischen Untersuchung stellt sich zweifelsfrei heraus, dass die Tote nie mit einem Mann geschlafen hat. Wer ist sie? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter ihrem gewaltsamen Ende? Und wieso lieh sich das arme Mädchen kurz vor seinem Tod ein Abendkleid? Fasziniert geht Maigret jedem Hinweis nach. Ganz allmählich gewinnt die nebelhafte Gestalt Konturen. Doch selbst der Name und die Adresse des Mädchens helfen Maigret zunächst nicht weiter. Gut, dass sich der Inspektor auf seine Menschenkenntnis verlassen kann.
Mitwirkende:
Kommissar Maigret Paul Dahlke
Frau Maigret Traute Rose
Inspektor Longen, genannt Pechvogel Ulrich Beiger
Inspektor Janvier Rolf Boysen
Inspektor Lucas Reinhard Glemnitz
Jean, Bürodiener Heini Goebel
Dr. Paul Fritz Wilm Wallenborn
Ein Mann Alfons Teuber
Eine Frau Martha Klose
Irene Hilde Volk
Cremieux Berta Drews
Albert Carl Lieffen
Frau Marcelle Lina Carstens
Concierge Ellen Schwanecke
Ein Arzt Erwin Faber
Marco Santoni Alexander Malachovsky
Janine, seine Frau Gisela Zoch-Westphal
Mixer des »Romeo« + Polizeisprecher Werner Uschkurat
Portier Paul Bös
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Fänggen

Sendetermine: DLF - Samstag, 5. Sep 2026 20:05, (angekündigte Länge: 67:23)
Autor(en): Ludwig Abraham
Produktion: BR 2026, 68 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Ludwig Abraham
Komponist(en): Ludwig Abraham
Ton und Technik: Regine Elbers
Regieassistenz: Henriette Fridoline Schmidt
Dramaturgie: Katarina Agathos
Inhaltsangabe: Ein Dorf am Fluss. Sommerhitze, Gewitterluft, ausgetretene Wege. Was als harmloser Jogginglauf beginnt, kippt in eine unheimliche Erfahrung: leuchtende Punkte im Dunkel, Stimmen aus dem Wasser, ein verletztes Bein, das nicht heilen will. Martin sucht Sicherheit: im Dorf, im Job, in der Familie seiner Frau. Doch Zugehörigkeit wird zur Bedrohung - und Anpassung hat ihren Preis. Je tiefer er sich in die scheinbare Idylle einfügt, desto deutlicher spürt er, dass unter der Oberfläche etwas arbeitet. Alte Geschichten, verschüttete Erinnerungen - und Wesen, die nicht vergessen. Zwischen Dorfschnack, Grillabenden und gut gemeinten Ratschlägen entfaltet sich ein leiser Mystery-Thriller, der Naturbeobachtung, alpine Sagenwelt und verdrängte Regionalgeschichte miteinander verwebt.
Expertenkommentar: Begründung der Jury: Wir empfehlen in diesem Monat „Fänggen“ von Ludwig Abraham. Dieses Hörspiel verbindet Sprache, Geräusch und Musik zu einem fein austarierten akustischen Raum.
Wir folgten gerne dem Geschehen, der Suche nach Zugehörigkeit und Glühwürmchen, den Spannungen mit der angeheirateten Familie und im Job, also der Verbindung der absoluten Gegenwart mit mystischen Elementen.

Die Jury und der gastgebende Sender 2026
Olga Grjasnowa, Schriftstellerin
Masha Qrella, Musikerin
Deutschlandradio
Mitwirkende:
Lukas Vögler
Nadine Geyersbach
Stefanie von Poser
Elisabeth Nittka
Maximilian Reichert
Theresa Bendel
Florian Karlheim
Andrea Kahl
Rahel Comtesse
Gerhard Acktun
Gerhard Wicho
Michael Zamiza
Ludwig Abraham
Luisa Fernanda Alfonso
Marie Goujet
Milena Wojhan
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 8 2026
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Traum von Unabhängigkeit und Freiheit

Sendetermine: DLR - Samstag, 5. Sep 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 5. Sep 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Elke Bredereck
Maynat Kurbanova
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht zu Tschetschenien (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Roman Ruthardt
Inhaltsangabe: Tschetschenien. Der Name ruft Bilder auf: Ruinen, Bomben, Kämpfer, Islam. Kaum jemand weiß in Europa, wo genau dieses Land liegt, wie seine Sprache klingt oder was es bedeutet, dass die tschetschenische Grußformel „Kommt frei“ und der Abschied „Geht frei“ heißt. Seit dem Ende des zweiten Tschetschenienkrieges lebt ein großer Teil dieses Volkes im europäischen Exil – in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Norwegen. Sie leben unsichtbar, ohne eigene Botschaften und ohne Fürsprecher. Maynat Kurbanova, aufgewachsen in Tschetschenien und seit mehr als 20 Jahren in Deutschland und Österreich, und Elke Bredereck, Kaukasus-Kennerin aus Berlin, sind durch ganz Europa gereist. Sie haben mit Nachfahren der Stalin-Deportation gesprochen, mit einer Frau, die acht Jahre unschuldig ein russisches Straflager überlebte, mit einem Schweizer Diplomaten, der beim Friedensabkommen zwischen Russland und Tschetschenien im Jahr 1996 dabei war. Es kommen junge Menschen aus Wien zu Wort, die zwischen tschetschenischen Familientraditionen und europäischem Alltag ihren eigenen Weg suchen und darüber auf der Theaterbühne und in selbstverfassten Texten auch lachen können. Europa hat bei den Tschetschenien-Kriegen weggesehen und zu Beginn des Krieges gegen die Ukraine 2014 auch nicht genau hinsehen wollen. Diese Sendung aber schaut hin: auf Geschichte, auf Traumata, auf den Willen zum Widerstand, aber auch auf Gebote eines Ehrenkodex und darauf, was von der Erinnerung bleibt, wenn diese nur noch im Exil einen Ort hat.
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