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Traum von Unabhängigkeit und Freiheit |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 5. Sep 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 5. Sep 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00) |
| Autor(en): | Elke Bredereck Maynat Kurbanova |
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht zu Tschetschenien (Untertitel) |
| Produktion: | DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Roman Ruthardt |
| Inhaltsangabe: | Tschetschenien. Der Name ruft Bilder auf: Ruinen, Bomben, Kämpfer, Islam. Kaum jemand weiß in Europa, wo genau dieses Land liegt, wie seine Sprache klingt oder was es bedeutet, dass die tschetschenische Grußformel „Kommt frei“ und der Abschied „Geht frei“ heißt. Seit dem Ende des zweiten Tschetschenienkrieges lebt ein großer Teil dieses Volkes im europäischen Exil – in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Norwegen. Sie leben unsichtbar, ohne eigene Botschaften und ohne Fürsprecher. Maynat Kurbanova, aufgewachsen in Tschetschenien und seit mehr als 20 Jahren in Deutschland und Österreich, und Elke Bredereck, Kaukasus-Kennerin aus Berlin, sind durch ganz Europa gereist. Sie haben mit Nachfahren der Stalin-Deportation gesprochen, mit einer Frau, die acht Jahre unschuldig ein russisches Straflager überlebte, mit einem Schweizer Diplomaten, der beim Friedensabkommen zwischen Russland und Tschetschenien im Jahr 1996 dabei war. Es kommen junge Menschen aus Wien zu Wort, die zwischen tschetschenischen Familientraditionen und europäischem Alltag ihren eigenen Weg suchen und darüber auf der Theaterbühne und in selbstverfassten Texten auch lachen können. Europa hat bei den Tschetschenien-Kriegen weggesehen und zu Beginn des Krieges gegen die Ukraine 2014 auch nicht genau hinsehen wollen. Diese Sendung aber schaut hin: auf Geschichte, auf Traumata, auf den Willen zum Widerstand, aber auch auf Gebote eines Ehrenkodex und darauf, was von der Erinnerung bleibt, wenn diese nur noch im Exil einen Ort hat. |
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Zum 80. Geburtstag des RIAS Berlin |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 5. Sep 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Ralf Bei der Kellen |
| Produktion: | RIAS 1956/DLF 2026, 54 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | 10 Jahre RIAS RIAS Berlin vom 07.02.1956 Ein Gang durch das RIAS-Museum Deutschlandfunk Kultur 2026 Am 5. September jährte sich die Gründung des RIAS Berlin, des „Rundfunk im Amerikanischen Sektor“ zum 80. Mal. In „Aus den Archiven“ bringen wir die erste Jubiläumssendung zum zehnten Geburtstag des Senders (bzw. seines Vorgängers, des „DIAS“) sowie einen Rundgang durch das RIAS-Museum im Gebäude am Hans-Rosenthal-Platz. |
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1001 Nacht (2. Staffel) |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 5. Sep 2026 08:50 Teil 86/0, (angekündigte Länge: 10:00)
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| Autor(en): | N. N. | ||||||||||||||
| Produktion: | DLF 2026, Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||
| Regie: | Judith Lorentz | ||||||||||||||
| Bearbeitung: | Roxana Samadi Judith Lorenz | ||||||||||||||
| Komponist(en): | Philipp Johann Thimm | ||||||||||||||
| Besetzung: Kathi BonjourTon: Andreas StoffelsTon: Alexander BrenneckeTon: Susanne Beyer | |||||||||||||||
| Übersetzung: | Claudia Ott | ||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Nacht 067: Ein Gast mit Waschzwang Nacht 068: Verliebt, verwirrt, verzweifelt, verschuldet Nacht 069: Versteckt in einer Kiste Nacht 070: Die verhängnisvolle Sirbadscha Nacht 071: Verflucht gute Manieren Nacht 072: Flucht vor einem Friseu Nacht 073: Das Gedicht der Alten Nacht 074: Eine hartnäckige Kupplerin Nacht 075: Ein Haarschnitt vor dem Date Nacht 076: Die Prophezeiungen des Friseurs Nacht 077: Ein Friseur mit Ehrgefühl Nacht 078: Horoskop aus Tradition Nacht 079: Eine Notlüge Nacht 080: Von einem Schlamassel in den nächsten Nacht 081: Gut gemeint, schlecht gelaufen Nacht 082: Verfolgungsjagd durch Bagdad Nacht 083: Herr Schweigsam und seine sechs Brüder Nacht 084: Ein böser Zauber Nacht 085: Aller schlechten Dinge sind drei Nacht 086: Der Bruder mit den abgeschnittenen Ohren Nacht 087: Böse Fantastereien Nacht 088: Grausame Spiele Nacht 089: Rachefeldzug mit Folgen Nacht 090: Der Mann mit dem freundlichen Gesicht Nacht 091: Fata Morgana im Kuppelsaal Nacht 092: Zwanzig Jahre Saus und Braus Nacht 093: Zurück beim Kaiser von China Nacht 094: Drei Mörder und keine Leiche Nacht 095: Lang wie eine Lanze, aufrechter als ein Schreibrohr Nacht 096: Dschullanar aus dem Meer Nacht 097: Der entführte Königssohn Nacht 098: Wesen aus dem Wasser Nacht 099: Meereskönigin gesucht Nacht 100: Schockverliebt Nacht 101: Ein fürchterlicher Krieg Nacht 102: Zweifelhaftes Inselglück Nacht 103: Verzaubert in einen weißen Vogel Nacht 104: Endlich wieder Mensch Schahrasad erzählt um ihr Leben – und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben. | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Reclaim: Tic Tac Toe |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 5. Sep 2026 09:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Meret Ava Reh |
| Auch unter dem Titel: | Made in Germany (1. Teil) Geheimnisse (2. Teil) Wenn wir Freunde wären (3. Teil) Ist der Ruf erst ruiniert... (4. Teil) |
| Produktion: | BR 2026, 191 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Helen Malich |
| Inhaltsangabe: | 1. Drei junge Frauen aus dem Ruhrgebiet werden Mitte der 90er zur ersten Girlband Deutschlands. Lee, Jazzy und Ricky brechen mit Konventionen, sprechen über Sexismus und Rassismus - und treffen auf eine Öffentlichkeit, die darauf nicht vorbereitet ist. 2. Während der Erfolg wächst, gerät ein Privatleben außer Kontrolle. Boulevardmedien machen aus Trauer skandalträchtige Schlagzeilen. Eine Geschichte über Medienmacht, Schuldzuweisung und den Preis öffentlicher Aufmerksamkeit. In dieser Folge geht es unter anderem um Suizid und psychische Krisen. Wenn euch diese Themen belasten, überlegt bitte, ob ihr die Folge gerade hören möchtet - und hört sie im Zweifel nicht allein. 3. Drohbriefe, zerstochene Reifen, Angst - während auf der ausverkauften Tour die Fans kreischen und von all dem nichts erfahren. Der Druck auf Tic Tac Toe nimmt zu bis die Band ihm nicht mehr standhalten kann. Wie konnte es zur katastrophalen Pressekonferenz kommen und was ist hinter den Kulissen wirklich passiert? 4. Die Pressekonferenz ist vorbei – aber das Vermächtnis von Lee, Jazzy und Ricky bleibt. Nach dem öffentlichen Zerfall versucht die Band Comebacks, doch die Öffentlichkeit hat sich ihr Bild längst gemacht. Was hat Deutschlands erste Girlband wirklich hinterlassen – jenseits von Memes und Skandalschlagzeilen? Meret Reh spricht mit Nadja Benaissa (No Angels), der Rapperin Antifuchs und weiteren Wegefährtinnen über Einfluss, Rassismus im deutschen Musikbusiness und die Frage, warum Tic Tac Toe bis heute unterschätzt wird. |
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Die "Goldberg-Variationen" |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 5. Sep 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Noemi Schneider | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | Faszination Goldberg-Variationen (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | SWR 2026, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Ton und Technik: Rudjard Hasel | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Seit der legendären Einspielung des kanadischen Pianisten Glenn Gould im Jahr 1955 sind die "Goldberg-Variationen" (BWV 988) Kult. Ursprünglich wurden sie von Johann Sebastian Bach für ein zweimanualiges Cembalo komponiert; Erstdruck 1741. Zu Beginn des 20. Jahrhundert erfuhr das Werk durch die allererste Einspielung der polnisch-französische Cembalistin Wanda Landowska breite Beachtung. Heute gehören die "Goldberg-Variationen", die von den Interpretinnen und Interpreten äußerste Virtuosität erfordern, zum Standardrepertoire. Noemi Schneider hat Musikschaffende zur ungebrochenen Faszination des Werks befragt; die Pianisten Angela Hewitt, Yaara Tal und Andreas Groethuysen, die Komponistin Dorothea Hofmann, die Cembalistin Christine Schornsheim und den Dirigenten Daniel Grossmann. Joachim Kaiser und Glenn Gould kommen ebenfalls zu Wort. Texte von E.T.A. Hoffmann, Thomas Bernhard und Anna Enquist. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Der dritte Raum - Musik-Cafés in Japan |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 5. Sep 2026 12:04 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Andreas Hartmann | ||||||||||||||||||
| Produktion: | DLR/WDR 2021, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||||||||
| Regie: | Andreas Hartmann | ||||||||||||||||||
| Ton: Michael KubeRegieassistenz: Lena Demke | |||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | „A home away from home“ − das sind die kleinen Musikcafés, die es seit den 1940er Jahren in Japan gibt. Hier können die Menschen in Gesellschaft Musik hören und dabei doch ganz bei sich sein. Doch die Tradition ist in Gefahr. In Japan existieren seit den 1940er Jahren sogenannte „Kissaten“, kleine Musikcafés, in die Leute gehen, um in Gesellschaft Musik zu hören. Ein kostbarer sozialer Raum zwischen Arbeit und Zuhause, „a home away from home“. Dieser „dritte Raum“ ist weder Zuhause (erster Raum) noch Arbeitsplatz (zweiter Raum), sondern ein Ort dazwischen: Hier kann man einfach nur sein. In einem Land, in dem die Wohnungen klein und kompakt sind, waren geräumige Kissaten sowohl Luxus als auch Notwendigkeit − eine Art gemeinschaftliche Wohnzimmer, in denen meist klassische Musik gespielt wurde, besucht von Menschen, die in der Gegend lebten und arbeiteten. Die Cafés gibt es noch heute. Doch was wird passieren, wenn die Besitzer, die heute meist um die 80 Jahre alt sind, einmal nicht mehr da sind? Gibt es junge Leute, die die Tradition der Musikcafés fortführen? Und wenn ja: in welcher Form? Wie sehen die Jungen die Funktion des dritten Raums? Haben sich diese Art sozialer Räume überlebt? | ||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Kalbe setzt auf Kunst - Den demografischen Wandel gestalten |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 5. Sep 2026 12:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Judith Geffert | ||||
| Produktion: | DLF 2021, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Regie: | Sophie Garke | ||||
| Ton und Technik: Gunther RoseTon und Technik: Caroline Thon | |||||
| Inhaltsangabe: | Der Kreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands und besonders vom demografischen Wandel betroffen. Das Projekt „Künstlerstadt Kalbe“ setzt etwas dagegen. Kunst gegen Leerstand – kann das funktionieren? Vor acht Jahren hat Corinna Köbele das Projekt in der 7.500 Einwohner zählenden Kleinstadt Kalbe (Milde) gegründet. Sie wurde inspiriert von der Hauswächter-Bewegung, von Menschen, die kostenfrei in Immobilien wohnen, um diese vor Vandalismus und Verfall zu schützen, und von Joseph Beuys‘ Gedanken der „Sozialen Skulptur“. Mithilfe von etwa 20 Freiwilligen und ein paar Festangestellten wurden Arbeitsplätze geschaffen, leerstehende Häuser wiederbelebt und die Begegnung der Bevölkerung vor Ort mit den künstlerischen Gästen und Zuzüglern aus aller Welt angeregt. In Kalbe glaubt man an Kunst als gesellschaftsverändernde Kraft – aber ist das nicht ein bisschen viel verlangt? | ||||
| Mitwirkende: |
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Nach 9/11 |
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| Sendetermine: | BR 2 - Samstag, 5. Sep 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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RB 2 - Samstag, 5. Sep 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Christoph Heinzle Sugárka Sielaff | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Deutschland im Krieg (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | NDR 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Leo Schenkel | ||||||
| Ton und Technik: Marvin Leesch | |||||||
| Inhaltsangabe: | 25 Jahre nach dem 11. September 2001 beleuchtet das Feature den Druck, unter dem die deutsche Au- ßen- und Verteidigungspolitik nach den Anschlägen stand, und Berlins Reaktion auf die Erwartungen aus Washington. Zeitzeug*innen aus Politik und Bundeswehr berichten, welche Folgen bis heute nachwirken und wie sich der Umgang mit Krieg und Militär verändert hat. Zu Wort kommen unter anderem der damalige Verteidigungsminister Scharping, ein Offizier des ersten geheimen KSK-Einsatzes in Afghanistan und ein junger Soldat, der trotz der Einsatzschädigung seines Vaters selbst zum Einsatz bereit ist. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Staatsgeheimnis 9/11 |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 5. Sep 2026 13:30 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Nikolaus Steiner |
| Auch unter dem Titel: | Cover-Up (1. Teil) Mondlandung (2. Teil) Trump ruft an (3. Teil) Das Verhör (4. Teil) Showdown in Manhattan (5. Teil) |
| Produktion: | WDR 2026, 169 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Nikolai von Koslowski |
| Inhaltsangabe: | Im Berliner Transemble finden Trans-Menschen einen geschützten Raum, um ihre Stimme neu zu entdecken. Die Doku begleitet Chorleiter Marius Bernard und erzählt von Empowerment, Identität, Vielfalt und der Suche nach der eigenen Stimme. Wenn Menschen ihr Geschlecht angleichen, verändern sie häufig auch ihre Stimme. Für den ausgebildeten Sänger Marius Bernard war dieser Prozess so herausfordernd, dass er während seiner Transition beinahe aufgehört hätte zu singen. Um anderen diese Erfahrung zu ersparen, gründete er das „Berliner Transemble“ – einen der wenigen Chöre für Trans-Menschen in Deutschland. Für seine Mitglieder ist der Chor ein geschützter Raum, in dem sie ihre Stimme trainieren und mit ihr experimentieren können. Als Chorleiter arbeitet Marius Bernard bewusst ohne feste Stimmzuschreibungen: Alle entscheiden selbst und immer wieder neu, wie „weiblich“ oder „männlich“ sie klingen wollen. Damit fragt der Chor auch: Wie hängen Körper, Identität und Stimme zusammen? 1. Cover-Up Ein Mann wird wenige Tage nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in London von Scotland Yard verhört: Omar al‑Bayoumi. Er bestreitet alle Vorwürfe. Aber die Ermittler halten ihn für eine Schlüsselfigur bei der Frage, ob Saudi-Arabien möglicherweise eine Rolle spielte. 2. Mondlandung 28 bislang geheime Seiten eines Untersuchungsberichts werden von der US-Regierung veröffentlicht. Es geht um Geheimdienste, Geldflüsse und Kontakte zur saudischen Botschaft. 3. Trump ruft an Tausende Seiten von FBI-Ermittlungsakten werden von der US-Regierung als Staatsgeheimnis eingestuft. Die Angehörigen der 9/11-Opfer sind verzweifelt. Überraschend taucht ein vermeintlicher Verbündeter auf: Donald Trump. 4. Das Verhör Der ehemalige Scotland-Yard-Ermittler David Campbell spricht erstmals ausführlich über das Verhör von Omar al‑Bayoumi. Am Ende steht eine Entscheidung, die bis heute Fragen aufwirft. 5. Showdown in Manhattan Vor einem Gericht in New York werden neue Indizien, eine fragwürdige Skizze und ein lange Zeit unbekanntes Video aus Washington präsentiert. Richter Daniels trifft eine wegweisende Entscheidung. “ |
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Santo Subito |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 5. Sep 2026 14:00, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Eberhard Petschinka | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | MDR/ORF 2007, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Eberhard Petschinka | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Wolfgang Mitterer | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ton: André LüerTon: Holger KliemchenTon: Christian Grund | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Zehntausend Gläubige unterbrechen im April 2005 die Totenmesse von Johannes Paul II. und skandieren "Santo subito" - sofort heilig! Zwei Monate später wird das Verfahren der Seligsprechung feierlich eröffnet. Es muss nachgewiesen werden, dass Johannes Paul II. nach seinem Tod ein Wunder vollbracht hat. Zahlreiche Zeugnisse von Gläubigen liegen schon vor. Um den Seligsprechungsprozess voranzutreiben, muss in Petschinkas surrealistischem Traumspiel der Schauspieler Roberto Benigni seine Dreharbeiten unterbrechen, um - vor die vatikanische Kongregation geladen -, seine Geschichte zu erzählen, die vielleicht ein potentielles Wunder birgt. Sie beginnt am 28. März 2005 um 0.00 Uhr - Benigni glaubt zunächst an einen der üblichen Scherze seines Freundes Dario Fo, als die Telefonklingel sein Liebesspiel mit seiner hochschwangeren Frau Maria unterbricht und eine Stimme ihn auffordert, beim Vatikan in Rom zu erscheinen. Nach seiner Ankunft machen ihm dort die Kardinäle klar: Damit der Papst nun endlich die ewige Ruhe finden möge, wurde Benigni auserkoren, an dessen Sterbebett den Don Quixote zu spielen. Doch da der berühmte Schauspieler nicht ohne Sünden ist - mit Kritik am Klerus hat er nie gespart und schließlich ist er aus der Kirche ausgetreten - , bedarf es einiger Vorkehrungen: zunächst vor allem der Reinigung, später Taufe und Text, dann Kostüm und Kommunion, am dritten Tag Heiliger Geist und Generalprobe. Aber nicht als Don Quixote, sondern als Spaßmacher Sancho Pansa hilft Benigni Johannes Paul II aus seinem jetzigen Leben heraus. - Das Gedächtnisprotokoll seiner vatikanischen Erlebnisse gerät dem Komödianten Benigni zum extraordinären Theaterauftritt, und seine Geschichte erreicht mit dem Wunder einer Geburt ihren Höhepunkt und ihre Vollendung. Die Kommission ist es zufrieden. Das Verfahren zur Seligsprechung des Papstes wird zu einem glücklichen Abschluss kommen können. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Expertenkommentar: | Prix Italia (RADIO DRAMA - ORIGINAL RADIO DRAMA) 2008: "The Jury was impressed by the beautiful writing, the fine central performance and the extremely high quality of this production. With great sparsity, it tells the story of a search of a miracle and the solution offered. The play is clever, elegant, highly innovative and funny in its approach to its subject. It opens up new vistas for radio drama and points to new directions for paradigm renewal." | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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| Preise / Auszeichnungen: | Prix Europa 2007 Hörspiel-Kritikerpreis für das künstlerisch anspruchsvollste und ansprechendste Hörspiel des Jahres (Österreich) 2008 Prix Italia (Kategorie Radio Drama) 2008 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Vom Amt vergessen |
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| Sendetermine: | RBB Radio3 - Samstag, 5. Sep 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Paula Haase Erwin Hitzler |
| Auch unter dem Titel: | Der Mann, der für den Staat nicht existiert (Untertitel) |
| Produktion: | nb Studios 2026, 30 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Nele Dehnenkamp |
| Ton: Benjamin Ihnow | |
| Inhaltsangabe: | Hartmut Gottlebe existiert nicht: Zumindest, wenn man den Staat fragt. Der Kasseler lebte fast zwei Jahrzehnte auf der Straße – als er zurück ins System will, kann ihm jedoch niemand offiziell bestätigen, dass er überhaupt existiert. Kein Foto, kein Nachweis, keine Identität. Ein Vorgang mit schwerwiegenden Folgen. Deep Doku trifft Gottlebe und seinen Sozialarbeiter Carl Lund, die zwei Jahre lang nach Belegen für ein Leben suchen, das scheinbar nirgends ausreichend dokumentiert ist. Was passiert, wenn ein Mensch aus allen Registern fällt? |
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80 Jahre Hessen - Wohnungsnot in der Nachkriegszeit |
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| Sendetermine: | HR 2 - Samstag, 5. Sep 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | N. N. |
| Produktion: | hr 1948 - 1953, ca. 55 Min. (Mono) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Es fehlte Wohnraum in den 1950er Jahren. In den Städten waren viele Wohnungen und Häuser zerstört, immer noch wurden Trümmer geräumt. Der Bedarf an Wohnraum war groß. Die Mitarbeiter der amerikanischen Besatzungsmächte benötigten Wohnraum, genauso wie Menschen, die aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wurden. Aber auch "Ostflüchtlinge", die in dieser Zeit aus der sowjetischen Besatzungszone und nach Hessen flohen. Eine komplexe Situation. Es werden Wohnungen beschlagnahmt und neu gebaut. Die Landesregierung stellte Gelder für den Wohnungsbau zur Verfügung. In Eschwege wurde in Eigeninitiative eine damals sogenannte "Heimkehrer Siedlung" gegründet, Wohnbau-Gesellschaften planten neue Siedlungen. Auch der Hessische Rundfunk griff das Thema auf. In den "Frankfurter Gesprächen" wurde mit Betroffenen, Experten und Politiker*innen über Mietrecht, Neubauten, Wohnungsnot und Wohnungspolitik diskutiert. Wir senden Ausschnitte aus Diskussionen, Interviews und eine Reportage aus den Jahren 1948-1953. |
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Die Spur des Geldes |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 5. Sep 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Erhard Schmied | ||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2013, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||
| Regie: | Christoph Pragua | ||||||||||||||
| Technische Realisation: Günther KasparRegieassistenz: Natia Koukoulli-MarxDramaturgie: Ursula Schregel | |||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Die junge Steuerfachangestellte Selma findet am Morgen ihren Chef tot hinter seinem Schreibtisch vor. Einwandfrei Mord, aber Kommissar Wegmann weiß nicht, wo er ansetzen soll. Doch die clevere Selma setzt ihn mit einigen höchst hilfreichen Tipps auf die richtige Spur und bringt sich dabei selbst in Gefahr. Ganz offensichtlich war bei einem der Steuerberatungsklienten Geldwäsche im Spiel, und zwar im großen Stil, und so einige ehrenwerte Bürger der Stadt scheinen eine weitaus weniger weiße Weste zu haben, als es auf den ersten Blick scheint. | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Reich des Todes |
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| Sendetermine: | NDR Kultur - Samstag, 5. Sep 2026 18:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 115:00)
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| Autor(en): | Rainald Goetz | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | NDR 2026, 115 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Henri Hüster | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Rainald Goetz Henri Hüster | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Johannes Wernicke Florentin Berger-Monit | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Christian AlpenTechnische Realisation: Manfred FaustRegieassistenz: Alina RohrerRegieassistenz: Jördis TrauerBesetzung: Dagmar TitzDramaturgie: Michael Becker | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Die Erinnerung an die Terroranschläge vom 11. September 2001 mag verblassen – die politische Epoche, die mit dieser Zäsur begann, dauert bis heute an. Rainald Goetz blickt in seinem Hörspiel in die Abgründe des Westens. Ist die Welt inzwischen noch kaputter? Ein Vierteljahrhundert nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wirken die politischen Erschütterungen der Nullerjahre erschreckend gegenwärtig. 9/11 markiert nicht nur eine historische Zäsur, sondern den Beginn einer bis heute andauernden Epoche, in der Ausnahmezustände, Sicherheitsversprechen und offene Machtpolitik die demokratische Ordnung des Westens nachhaltig verändern, erodieren und womöglich zerstören. Ist die Welt inzwischen noch kaputter? Rainald Goetz‘ kolossaler Text Reich des Todes, 2020 am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg uraufgeführt, ist kein Dokudrama, keine historische Rekonstruktion. Bei Goetz existiert Geschichte als Gleichzeitigkeit. Er verbannt die realen Akteure – Politiker, Militärs, Juristen, Folterer – jener Jahre in einen "Hades". In diesem Schattenreich der Macht verschmelzen sie mit historischen Figuren, wie dem preußischen Kriegsminister Roon oder Dr. Schill, dem ehemaligen "Richter Gnadenlos" in Hamburg. Gedanken, Argumente und Rechtfertigungsstrategien lösen sich aus ihrer Zeit, wandern durch die Jahrhunderte, fügen sich in neue Konstellationen. "Reich des Todes: was? Was soll denn das heißen? 25 Jahre 9/11. An die Weltverdüsterung erinnern, die damals, nach dem 11. September 2001, die Gesellschaften des Westens überfallen hat: den politischen Prozess vergegenwärtigen, der vom islamistischen Terroranschlag zur systematischen Folter von Gefangenen in den US-amerikanischen Lagern von Guantanamo und Abu Ghraib geführt hat. Was sind das für Menschen, in der Politik, in der Bürokratie, in der konkreten Gefängniszelle, die diese Taten Wirklichkeit haben werden lassen, aus welchen Motiven heraus? Und was sind das für Mechanismen der Macht, im jeweils einzelnen Augenblick der Interaktion, die im Ergebnis staatlich betriebene Folter als Selbstverständlichkeit etabliert haben? Am Extremfall des Versagens politischer Kontrolle im führenden Staat der westlichen Welt, in den USA, zeigt sich beispielshaft Gefährdung der Demokratie. Meine Weltsicht ist düster. Die Kaputtheit zeigen, die Nichtkaputtheit nicht. Eine vergiftete Bösartigkeit im Blick auf die Welt als Resultat der Lebenserfahrung annehmen, ist das Zynismus? Oder Weisheit? Dummheit, Neonaivität? Wir wissen zu wenig, wir müssen mehr wissen. Der Schauplatz ist der Kopf, das Innere der Gedanken, da spielt sich ALLES ab. Welcome to the final show." Rainald Goetz | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Nach 9/11 |
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| Sendetermine: | BR 2 - Samstag, 5. Sep 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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RB 2 - Samstag, 5. Sep 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Christoph Heinzle Sugárka Sielaff | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Deutschland im Krieg (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | NDR 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Leo Schenkel | ||||||
| Ton und Technik: Marvin Leesch | |||||||
| Inhaltsangabe: | 25 Jahre nach dem 11. September 2001 beleuchtet das Feature den Druck, unter dem die deutsche Au- ßen- und Verteidigungspolitik nach den Anschlägen stand, und Berlins Reaktion auf die Erwartungen aus Washington. Zeitzeug*innen aus Politik und Bundeswehr berichten, welche Folgen bis heute nachwirken und wie sich der Umgang mit Krieg und Militär verändert hat. Zu Wort kommen unter anderem der damalige Verteidigungsminister Scharping, ein Offizier des ersten geheimen KSK-Einsatzes in Afghanistan und ein junger Soldat, der trotz der Einsatzschädigung seines Vaters selbst zum Einsatz bereit ist. | ||||||
| Mitwirkende: |
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doku drops 15:Innenansichten |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 5. Sep 2026 18:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Judith Geffert |
| Produktion: | DLR 2026, 28 Min. (Stereo) - Feature |
| Ton: Alexander Brennecke | |
| Inhaltsangabe: | Was kann uns unser Körper sagen, wenn wir ganz genau hinhören? Drei Autorinnen kehren das Innere nach Außen und betrachten, was im Körper brodelt. Ein Remix aus alten und neuen Kurzdokus. Mit folgenden Kurzdokus: Warum fühl ich mich so komisch? Von Yergalem Taffere Woher kommt diese emotionale Karusselfahrt, die rauschende Wut, das Grübeln und das Schwitzen? Und warum hat uns niemand davon erzählt? Yergalem Taffere nimmt uns mit auf ihre Reise ins Menopauseland. Ein Termin bei meinem Unterbewusstsein Von Yasmeen Al-Qaisi Wie spreche ich frei, ohne Druck, ohne Angst, ohne Hierarchien? Noch dazu in einer Sprache, die nicht meine Muttersprache ist? Um das herauszufinden, befragt Yasmeen Al-Qaisi ihr Unbewusstes – und alle können zuhören. Mus Musculus von Vivien Schütz Schlafen, Essen, Kuscheln – Mäuse sind uns Menschen näher, als wir denken. Wir versuchen einen Perspektivwechsel. |
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doku drops 16:Minidrops |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 5. Sep 2026 18:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Ingo Kottkamp |
| Produktion: | DLR 2026, 28 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Bobby das Musical Von Ingrid Wenzel Sehr bald wird eine innige Tier-Mensch-Beziehung die großen Bühnen im Sturm erobern! Die Vorbereitungen laufen. Гусеница-убийца (Killer Caterpillar) Von Dinara Rasuleva Der entspannte Familienausflug wird zur giftigen Begegnung mit dem Eichenprozessionsspinner. Ein transgenerationales Troststück in unter zwei Minuten. Babyduška Von Antje Meichsner Musik: Paul Geigerzähler und Shannon Soundquist Interviewstimme: Marija Šołćic Wir hören und betrachten die Pflanze mit der Seele der alten Frau – ein schöner sorbischer Name für den Sand- oder Feldkümmel. Schmand, Crème fraîche, saure Sahne – Ich will heute keine Entscheidungen mehr treffen müssen Von Taiina Grünzig So viele Milchprodukte im Kühlregal – und welches braucht man jetzt wofür? Taiina Grünzig macht den Flammkuchen-Taste-Test. Luck just didn’t kiss you hello Von Johanna Olausson und Swantje Henke Wie soll das Kleine denn heißen? Eine Kurzdoku aus dem Jahr 2016. |
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Sie & Er |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 5. Sep 2026 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | George Sand | ||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2004, 107 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||
| Regie: | Angeli Backhausen | ||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Maria Franziska Schüller | ||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | David Graham | ||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Herbert KuhlmannTechnische Realisation: Benno Müller vom HofeTechnische Realisation: Jens-Peter HamacherRegieassistenz: Tobias SchierDramaturgie: Ursula Schregel | |||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Liselotte Ronte | ||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | "Sie & Er" schildert die ebenso leidenschaftliche wie selbstzerstörerische Liebesbeziehung zwischen Thérèse und ihrem jüngeren Freund Laurent. Thérèse Jacques genießt als Malerin hohes Ansehen in der Pariser Gesellschaft. Laurent de Fauvel, ein noch unbekannter Künstler, wird von ihr protegiert. Aber es gelingt ihr nicht, den jungen Dandy vor seinen Ausschweifungen zu schützen. Als Dick Palmer, guter Bekannter der Familie Jacques und Thérèses väterlicher Freund, auf Europareise in Paris auftaucht, erfährt er von der mehr als freundschaftlichen Zuneigung der beiden. In Sorge um Thérèse, die Dick Palmer auf seine Weise verehrt und liebt, ringt er Laurent das Versprechen ab, sie um jeden Preis glücklich zu machen. Ein Chaos der Gefühle aus Liebe, Hass und Eifersucht beginnt. Aus Laurents Launen und unberechenbaren Verhaltensweisen ergeben sich Konflikte und Krisen, die nicht nur Thérèse, sondern dem auch so stark scheinenden Palmer hart zusetzen. Der 1859 veröffentlichte Roman "Sie & Er" trägt stark autobiographische Züge. Die Vorlage für den Stoff lieferte die stürmische Liebesaffäre zwischen George Sand und dem sechs Jahre jüngeren französischen Schriftstellerkollegen Alfred de Musset. | ||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Moin und das Monster |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 5. Sep 2026 19:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Anushka Ravishankar | ||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2026, 52 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||
| Regie: | Jūratė Braginaitė | ||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Jūratė Braginaitė | ||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Niklas Schneider Purushotham Keshav | ||||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Heiner KunkelTechnische Realisation: Thomas HaumannTechnische Realisation: Noah von KügelgenRegieassistenz: Patricia BarbaDramaturgie: Elena Zieser | |||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Barbara Brennwald | ||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Mitten in der Nacht hört Moin ein Monster unter seinem Bett. Sehen kann er es nicht, denn Monster werden erst sichtbar, wenn sie von einem Menschen gezeichnet werden. Leider ist Moin kein großer Künstler. Er zeichnet das Monster als pinkes Wesen - eher komisch als furchterregend. Doch damit beginnt das eigentliche Abenteuer erst. Denn eine Monsterregel besagt: Wer ein Monster zeichnet, muss fortan mit ihm leben. Von diesem Moment an ist nichts mehr wie zuvor, denn das Monster sorgt für jede Menge Chaos. | ||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Der Tod |
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| Sendetermine: | SWR Kultur - Samstag, 5. Sep 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Woody Allen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | SWF/RB/SFB 1981, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Komödie | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Peter Michel Ladiges | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Stephan Jungk | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Als eines Nachts wildfremde Leute bei ihm klingeln, weiß Kleinmann, dass es ihm irgendwie an den Kragen geht. Dabei soll er lediglich zum Wachdienst in der Bürgerwehr abgeholt werden. Schließlich geht ein Mörder um und niemand, dem das öffentliche Wohl am Herzen liegt, darf sich dieser Aufgabe entziehen. Kleinmann verweist auf noch höhere Werte, seine Nachtruhe etwa, aber die wild entschlossenen Mörderjäger lassen ihm keine Wahl. Die Jagd ist schlecht organisiert, und so wartet Kleinmann vergeblich auf die versprochenen Anweisungen. Dabei verfolgen alle um ihn herum angeblich die heißesten Spuren. Eine davon endet bei ihm selbst. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Ellbogen |
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| Sendetermine: | SRF 2 - Samstag, 5. Sep 2026 20:00, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
[aac-Stream]
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| Autor(en): | Fatma Aydemir | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | SRF 2019, 106 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Kirstin Petri | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Kirstin Petri | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Peter Kaizar | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Tontechnik: Tom WillenDramaturgie: Susanne Janson | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Wut ist eine eruptive, unkalkulierbare Kraft. Sie frisst sich langsam durch die sorgsam gewahrte Fassade, bis sie plötzlich und ungeplant explodiert. Dann genügt manchmal "ein kleiner Schubs an der richtigen Stelle", und alles scheint verloren. Die siebzehnjährige Hazal ist verletzlich und gleichzeitig grob, voller Energie und unnütz selbst in Billigjobs, überschäumend vor Hoffnungen und Ängsten. Eigentlich fast normal in diesem Alter. Aber Hazal lebt eingezwängt zwischen den traditionellen muslimischen Vorstellungen ihrer Eltern und der brutalen Realität ihres Berliner Kiezes. Auf der Suche nach Perspektive und Heimat macht sie schliesslich einen fatalen Fehler. "Ellbogen" erzählt die Geschichte von Hazal und ihren Freundinnen in Berlin, die alle ums Überleben kämpfen. Als plötzlich die Polizei hinter ihr her ist, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie im Leben war. Lustig und traurig, wütend und zart stellt die Autorin Fatma Aydemir in ihrem Debütroman, aus dem Kirstin Petri ein zweiteiliges Hörspiel gemacht hat, eine grosse Frage: Was kann in dieser Welt aus einem Mädchen wie Hazal schon werden? Und gibt eine ebenso grosse Antwort: Alles. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Maigret und die Unbekannte |
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| Sendetermine: | BR 2 - Samstag, 5. Sep 2026 20:03, (angekündigte Länge: 50:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Georges Simenon | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | BR 1961, 50 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Heinz-Günter Stamm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Gert Westphal | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Herbert Jarczyk | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Günter HildebrandtTon und Technik: Josef SeeberTon und Technik: Angela Veit | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | An einem einsamen Platz in Paris wird um drei Uhr nachts die Leiche eines schönen jungen Mädchens gefunden. Eigentlich ist Inspektor Lognon zuständig, auch bekannt als "Inspektor Pechvogel". Aber Kommissar Maigret, den es in dieser Märznacht zufällig in Lognons Revier verschlagen hat, übernimmt die Ermittlungen. Bald ist klar, dass die Unbekannte an einem anderen Ort erschlagen worden sein muß. Und ihr schäbiges Abendkleid scheint darauf hinzuweisen, daß sie ein Animiermädchen war. Aber bei der gerichtsmedizinischen Untersuchung stellt sich zweifelsfrei heraus, dass die Tote nie mit einem Mann geschlafen hat. Wer ist sie? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter ihrem gewaltsamen Ende? Und wieso lieh sich das arme Mädchen kurz vor seinem Tod ein Abendkleid? Fasziniert geht Maigret jedem Hinweis nach. Ganz allmählich gewinnt die nebelhafte Gestalt Konturen. Doch selbst der Name und die Adresse des Mädchens helfen Maigret zunächst nicht weiter. Gut, dass sich der Inspektor auf seine Menschenkenntnis verlassen kann. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Fänggen |
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| Sendetermine: | DLF - Samstag, 5. Sep 2026 20:05, (angekündigte Länge: 67:23)
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| Autor(en): | Ludwig Abraham | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | BR 2026, 68 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Ludwig Abraham | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Ludwig Abraham | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Regine ElbersRegieassistenz: Henriette Fridoline SchmidtDramaturgie: Katarina Agathos | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Ein Dorf am Fluss. Sommerhitze, Gewitterluft, ausgetretene Wege. Was als harmloser Jogginglauf beginnt, kippt in eine unheimliche Erfahrung: leuchtende Punkte im Dunkel, Stimmen aus dem Wasser, ein verletztes Bein, das nicht heilen will. Martin sucht Sicherheit: im Dorf, im Job, in der Familie seiner Frau. Doch Zugehörigkeit wird zur Bedrohung - und Anpassung hat ihren Preis. Je tiefer er sich in die scheinbare Idylle einfügt, desto deutlicher spürt er, dass unter der Oberfläche etwas arbeitet. Alte Geschichten, verschüttete Erinnerungen - und Wesen, die nicht vergessen. Zwischen Dorfschnack, Grillabenden und gut gemeinten Ratschlägen entfaltet sich ein leiser Mystery-Thriller, der Naturbeobachtung, alpine Sagenwelt und verdrängte Regionalgeschichte miteinander verwebt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Expertenkommentar: | Begründung der Jury: Wir empfehlen in diesem Monat „Fänggen“ von Ludwig Abraham. Dieses Hörspiel verbindet Sprache, Geräusch und Musik zu einem fein austarierten akustischen Raum. Wir folgten gerne dem Geschehen, der Suche nach Zugehörigkeit und Glühwürmchen, den Spannungen mit der angeheirateten Familie und im Job, also der Verbindung der absoluten Gegenwart mit mystischen Elementen. Die Jury und der gastgebende Sender 2026 Olga Grjasnowa, Schriftstellerin Masha Qrella, Musikerin Deutschlandradio | ||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Preise / Auszeichnungen: | Hörspiel des Monats 8 2026 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
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Traum von Unabhängigkeit und Freiheit |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 5. Sep 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 5. Sep 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00) |
| Autor(en): | Elke Bredereck Maynat Kurbanova |
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht zu Tschetschenien (Untertitel) |
| Produktion: | DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Roman Ruthardt |
| Inhaltsangabe: | Tschetschenien. Der Name ruft Bilder auf: Ruinen, Bomben, Kämpfer, Islam. Kaum jemand weiß in Europa, wo genau dieses Land liegt, wie seine Sprache klingt oder was es bedeutet, dass die tschetschenische Grußformel „Kommt frei“ und der Abschied „Geht frei“ heißt. Seit dem Ende des zweiten Tschetschenienkrieges lebt ein großer Teil dieses Volkes im europäischen Exil – in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Norwegen. Sie leben unsichtbar, ohne eigene Botschaften und ohne Fürsprecher. Maynat Kurbanova, aufgewachsen in Tschetschenien und seit mehr als 20 Jahren in Deutschland und Österreich, und Elke Bredereck, Kaukasus-Kennerin aus Berlin, sind durch ganz Europa gereist. Sie haben mit Nachfahren der Stalin-Deportation gesprochen, mit einer Frau, die acht Jahre unschuldig ein russisches Straflager überlebte, mit einem Schweizer Diplomaten, der beim Friedensabkommen zwischen Russland und Tschetschenien im Jahr 1996 dabei war. Es kommen junge Menschen aus Wien zu Wort, die zwischen tschetschenischen Familientraditionen und europäischem Alltag ihren eigenen Weg suchen und darüber auf der Theaterbühne und in selbstverfassten Texten auch lachen können. Europa hat bei den Tschetschenien-Kriegen weggesehen und zu Beginn des Krieges gegen die Ukraine 2014 auch nicht genau hinsehen wollen. Diese Sendung aber schaut hin: auf Geschichte, auf Traumata, auf den Willen zum Widerstand, aber auch auf Gebote eines Ehrenkodex und darauf, was von der Erinnerung bleibt, wenn diese nur noch im Exil einen Ort hat. |
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