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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

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Unterwegs mit

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 1. Sep 2026 16:05 Teil 3/0, (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Franziska Sophie Dorau
Natasa Konopitzky
Steffi Mannschatz
Auch unter dem Titel: Clemens J. Setz und Barbi Markovic (1. Teil)
Matthias Nawrat und Dilek Güngör (2. Teil)
Ana Marwan und Ljuba Arnautovic (3. Teil)
Produktion: ORF 2023, 78 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Franziska Sophie Dorau
Komponist(en): Florian Kmet
Ton: Martin Leitner
Ton: Fridolin Stolz
Ton: Milos Ikic
Inhaltsangabe: Teil 1: Clemens J. Setz und Barbi Markovic (von Natasa Konopitzky, Shenja von Mannstein) An einem heißen Sommertag spazieren Barbi Markovic und Clemens J. Setz gemeinsam entlang der Donau am Wiener Handelskai. In den angrenzenden Büschen leben unzählige Wildkaninchen. Für den Georg-Büchner-Preisträger Clemens J. Setz, der den Ort für das Treffen vorgeschlagen hatte, hat der Hase eine besondere Bedeutung. Die Tiere seien für ihn 'Satelliten in der Landschaft', erzählt er. Sie begegnen ihm ständig. Der gebürtige Grazer gehört zu den erfolgreichsten jüngeren Autoren Österreichs. Im Suhrkamp Verlag erschienen u.a. 'Die Bienen und das Unsichtbare' sowie sein jüngster Roman 'Monde vor der Landung'. Die ursprünglich aus Serbien stammende Barbi Markovic lädt ihren Autorenkollegen in die Räumlichkeiten der artistic dynamic association, kurz ada, im 16. Wiener Gemeindebezirk ein. Der Ort ist mit ihrem Schreiben und Schaffen eng verbunden. Ihren jüngsten Roman 'die verschissene Zeit' schrieb Barbi Markovic zur Gänze auf Deutsch. Im Zentrum steht die Stadt ihrer Kindheit und Jugend, das Belgrad der 1990er Jahre. In einem von der Schriftstellerin eigens konzipierten Rollenspiel ist man eingeladen, sich selbst als Figur darin zu erfinden. Obwohl Clemens J. Setz und Barbi Markovic als Autoren schon länger 'ein Auge aufeinander geworfen haben', wie sie erzählen, ist es der erste persönliche Austausch zwischen den beiden. Ein Gespräch über Literatur und Werdegang, Persönliches und Abseitiges, den Hang zum Spiel und den Mut literarische Konventionen zu überwinden.
Teil 2: Matthias Nawrat und Dilek Güngör (von Franziska Sophie Dorau) In dieser Folge hat Franziska Sophie Dorau die beiden vielfach ausgezeichneten, Berliner Autor/innen Matthias Nawrat und Dilek Güngör begleitet. In seinem Buch 'Die Reise nach Maine' erzählt Matthias Nawrat in sehr komischen, fein austarierten Szenen von einer nicht immer einfachen Beziehung: der zwischen Mutter und Sohn. Von einer etwas komplizierten Vater-Tochter-Beziehung wiederum erzählt die Journalistin und Schriftstellerin Dilek Güngör, ihr dritter, ebenso humorvoller Roman heißt schlicht: 'Vater und ich'. ---
Teil 3: Ana Marwan und Ljuba Arnautovic (von Shenja von Mannstein) In der Tonspuren-Reihe 'Unterwegs mit.' begegnen sich diesmal die beiden Autorinnen Ana Marwan und Ljuba Arnautovic. Ana Marwan, Jahrgang 1980, ist gebürtige Slowenin. Ljuba Arnautovic wurde 1954 als Tochter eines österreichischen Vaters und einer russischen Mutter in Kursk in der Sowjetunion geboren. Verbindungen, bei denen so viel wie möglich dazwischen liegt, sind die Interessantesten, sind sich Ljuba Arnautovic und Ana Marwan einig. So ist es ein schöner Zufall, dass sie als Orte für die Begegnung zwei Endpunkte einer Wiener U-Bahn-Linie gewählt haben. Im Norden Wiens, bei Nussdorf, wird der Donaukanal vom Hauptstrom getrennt und fließt durch die Stadt, bevor es im Osten eine Wiedervereinigung gibt. Die zwei Löwenskulpturen über der Nussdorfer Schleuse führen in Ljuba Arnautovics Kindheit. Auf den Sonntagsspaziergängen dorthin brachte die Stiefmutter den Kindern Arbeiterlieder bei. In ihrem Roman Junischnee erzählt die Autorin von ihrem Vater, der als Schutzbundkind von Wien nach Moskau kam und erst Jahrzehnte später zurückkehrte. Im Sommer erscheint ihr dritter Roman Erste Töchter. Auf der anderen Seite der Stadt, am Kanal des Wienflusses in der Nähe von Hütteldorf, trifft Stadtwildnis auf Graffitikunst. Der Ort ist einsam und menschenleer. Ana Marwan, die noch nicht so lange in Wien lebt, geht an diesem unbestimmten Ort gerne mit ihrem Hund spazieren. 2022 gewann sie den Bachmannpreis. 2023 erschien ihr zweiter Roman Verpuppt auf Deutsch. Im selben Jahr übernahm sie die Chefredaktion der Zeitschrift 'Literatur und Kritik'.
Mitwirkende:
Pippa Galli
Roman Blumenschein
Shenja von Mannstein
Markus Hering
Ana Marwan
Ljuba Arnautovic
Links: Externer Link Homepage von Franziska Dorau
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Wie wir lernten, die Atomkraft zu lieben - In Belarus geht ein neues AKW ans Netz

Sendetermine: DLF - Dienstag, 1. Sep 2026 19:15, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Inga Lizengevic
Produktion: DLF/SWR 2020, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Inga Lizengevic
Ton und Technik: Wolfgang Rixius
Ton und Technik: Hanna Steger
Ton und Technik: Thomas Widdig
Inhaltsangabe: 2011 nach der Katastrophe von Fukushima beschließt Deutschland den Atomausstieg. Belarus beginnt mit dem Bau seines ersten Atomkraftwerks – obwohl kein Land stärker von den Folgen von Tschernobyl betroffen ist. Im benachbarten Litauen wächst die Angst. 70 Prozent des radioaktiven Fallouts von Tschernobyl sind auf Belarus, die Heimat der Autorin, niedergegangen. Tausende erkrankten an Krebs und starben. Ein ganzer Landstrich ist bis heute unbewohnbar. Trotzdem ist die Regierung unter Präsident Lukaschenko vom Nutzen der Atomkraft überzeugt. Inzwischen sind die Bauarbeiten so gut wie abgeschlossen. Das AKW soll 2020 ans Netz gehen. Litauen kämpft gegen das russisch finanzierte 10 Milliarden Euro Projekt im Nachbarland. Das neue Kraftwerk bei Astravets steht nur zehn Kilometer von der litauischen Grenze und nur 40 km von der Hauptstadt Vilnius entfernt. Das Kühlwasser wird dem Fluss Viliia (Neris) entnommen, das in Litauen in die Memel mündet. Im Katastrophenfall könnte das Trinkwasser für mindestens ein Drittel der Bevölkerung kontaminiert werden. Litauen hat für eine Million Euro Jodtabletten für die Bevölkerung gekauft. Für die Litauer ist unverständlich, wie hier ein neues AKW entstehen kann, wo doch das eigene AKW, ebenfalls russischer Bauart, beim Eintritt in die EU abgewickelt werden musste.
Mitwirkende:
Wolf Aniol
Kerstin Fischer
Jochen Langner
Claudia Mischke
Josef Tratnik
Katharina Schmalenberg
Hendrik Stickan
Wieslawa Wesolowska
Inga Lizengevic
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Abenteuer aus dem englischen Garten

Sendetermine: DLF - Dienstag, 1. Sep 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Marieluise Fleißer
Produktion: SFB/BR 1983, 53 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Petra Kiener
Bearbeitung: Regine Ahrem
Ton und Technik: Manfred Retsch
Ton und Technik: Barbara Liebrich
Inhaltsangabe: "Abenteuer aus dem Englischen Garten" erzählt die Geschichte einer Begegnung zwischen einem Mann und einer Frau, einer Begegnung voller Hilflosigkeit und Gewalt.
Der junge Maurer Emil will endlich auch ein Mädel haben, wie seine Kameraden, und als ihm das Fräulein über den Weg läuft, ist sie ihm gerade "die Rechte". Das Fräulein scheint nicht abgeneigt, und schon sind sie "miteinander im schönsten Zug". Zwar paßt Emil nicht, daß er einen Vorgänger hat, einen "Präzedenzfall", und das läßt er das Fräulein auch spüren. Aber er denkt auch an das, "was mich morgen vielleicht reut, wenn ich es heut unterlasse". Das Fräulein legt irgendwann in ihrem Jammer den Kopf auf die Straßenbahnschiene.
Aber da ist die nächtliche Verabredung in Münchens berühmtem Landschaftspark längst zu einem Abenteuer zwischen Sehnsucht und Schrecken geworden.
"Aus spontaner Begeisterung für den jungen Brecht" hat Marieluise Fleißer 1925 die Erzählung aus dem Englischen Garten" geschrieben. Die in Berlin lebende Autorin Regine Ahrem hat sie behutsam zu einem Hörspiel umgeformt, das die Sprache der Fleißer weitgehend erhält. Fleißer: "Ich nahm die Umgangssprache als Spracherlebnis und versuchte, sie zu reiben, bis sie vor Lebendigkeit sprühte."
Mitwirkende:
Franz Rampelmann
Cornelia Glogger
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Nach 9/11

Sendetermine: MDR Kultur - Dienstag, 1. Sep 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christoph Heinzle
Sugárka Sielaff
Auch unter dem Titel: Deutschland im Krieg (Untertitel)
Produktion: NDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: 25 Jahre nach dem 11. September 2001 beleuchtet das Feature den Druck, unter dem die deutsche Au- ßen- und Verteidigungspolitik nach den Anschlägen stand, und Berlins Reaktion auf die Erwartungen aus Washington. Zeitzeug*innen aus Politik und Bundeswehr berichten, welche Folgen bis heute nachwirken und wie sich der Umgang mit Krieg und Militär verändert hat. Zu Wort kommen unter anderem der damalige Verteidigungsminister Scharping, ein Offizier des ersten geheimen KSK-Einsatzes in Afghanistan und ein junger Soldat, der trotz der Einsatzschädigung seines Vaters selbst zum Einsatz bereit ist.
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aaaaaaaaaa - Klingende Monotonie

Sendetermine: DLR - Dienstag, 1. Sep 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Julian Kämper
Produktion: DLF 2023, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Philippe Brühl
Ton und Technik: Eva Pöpplein
Ton und Technik: Thomas Widdig
Inhaltsangabe: Ein Feature auf (fast) nur einem Ton. Wer sich darauf einlässt, wird den inneren Reichtum der Einzeltöne hören und die Kunst der Monotonie erleben. Es wird, in einem überraschend positiven Sinne des Wortes, eintönig – vielfältig eintönig! Ob im Alltag, in den Künsten oder in der technologisierten Umgebung: Gelegentlich hören wir lang anhaltende und gleichbleibende Töne. Und wir reagieren ganz unterschiedlich auf sie. Wenn Sprecherinnen oder Musiker auf einer Tonstufe verharren, kann uns das in den Wahnsinn treiben oder uns einschläfern. Aber wenn wir uns beim Chorsingen oder Meditieren auf ein „A“ oder „Om“ geeinigt haben, kann das auch Gemeinschaft stiften und in einen Zustand kollektiver Ekstase führen. Und so manche Komponisten haben erkannt, dass die Reduktion auf eine Tonhöhe keineswegs hörbare Langeweile bedeutet, sondern das eintönige Material vielfältige Bewegungen erzeugen kann. Das Orchester beginnt am Anfang eines Konzerts mit dem Kammerton 432 Hz. So auch diese Sendung.
Mitwirkende:
Nicola Gründel
David Vormweg
Axel Gottschick
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