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Versetzt statt verurteilt |
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| Sendetermine: | HR 2 - Donnerstag, 6. Aug 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Gabriele Knetsch |
| Auch unter dem Titel: | Katholische Priester, Missbrauch und Strafvereitlung (Untertitel) |
| Produktion: | BR 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Alexandra Distler |
| Ton und Technik: Tim Höfer | |
| Inhaltsangabe: | Priester, denen sexueller Missbrauch vorgeworfen wurde, konnten sich ins Ausland absetzen. Oft mit Wissen hochrangiger Kirchenvertreter. In mehreren Fällen lieferte die Kirche mutmaßlich pädokriminelle Priester nicht der Strafverfolgung aus – sondern sorgte teilweise sogar aktiv dafür, dass die Behörden ihnen nicht auf die Spur kamen. Bis in die jüngste Vergangenheit lassen sich Auslandseinsätze von mutmaßlichen Tätern nachweisen. Aus den Einsatzländern werden Stimmen lauter, die eine Aufarbeitung fordern. Im ARD Radiofeature steht ein bayerischer Priester und Internatsleiter im Zentrum: Mitte der 70er Jahre wurde er überraschend nach Namibia versetzt, nachdem mehrere Buben sexuelle Übergriffe im Schlafsaal beim Bistum gemeldet hatten. Einer der damaligen Betroffenen berichtet, dass der Priester plötzlich verschwunden war. Heute ist er geschockt – als er erfährt, was hinter den Kulissen passiert ist. Involviert in die Versetzung: das Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz. Die katholische Kirche konnte sich bei dieser Praxis auf ein weltweites Netzwerk stützen. Dies zeigen weitere Fälle. Ein Priester aus Eichstätt, der in Deutschland per Haftbefehl gesucht wurde, entzog sich der Strafverfolgung durch eine Flucht über eine Mission in Tanzania nach Brasilien – dort wirkte er in einer armen, abgelegenen Gegend. Uns vorliegende Dokumente belegen, dass es in der Kirche hochrangige Mitwisser gab. Diese Versetzungspraxis lässt sich nicht nur für Deutschland nachweisen. Dies zeigen jüngste Enthüllungen über spanische Jesuiten, die an einer Schule in Cochabamba zahlreiche Kinder missbraucht haben sollen. Hunderte von Opfern haben sich gemeldet. Nun fordern die bolivianischen Betroffenen, dass die Kirche und die Politik in Europa Verantwortung für das Unrecht übernehmen sollen. |
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Philipp Lahm |
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| Sendetermine: | DLR - Donnerstag, 6. Aug 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Michel Decar | ||||||||||
| Produktion: | DLR 2018, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater | ||||||||||
| Regie: | Michel Decar | ||||||||||
| Ton und Technik: Alexander BrenneckeTon und Technik: Christoph RichterRegieassistenz: Gerald MichelDramaturgie: Barbara Gerland | |||||||||||
| Inhaltsangabe: | Das Durchschnittsleben eines Ausnahmefußballers - ein Blick auf die "Generation Philipp Lahm". "Fernsehen und früh ins Bett gehen, das ist eine Haltung. Das kann man nicht performen. Das muss man leben." Die Figur 'Philipp Lahm' leistet im durchschnittlichen Leben Überdurchschnittliches. Doch was ist das für eine Zeit, die auf künstlich erzeugte Dauererregungen mit Glücks-Magazinen und Saftschorlen reagiert? Das fragt sich auch ein Autor, der über die abendländische Dramatik, die sich "an der konfliktgeilen Dramaturgie toter Männer orientiert", in die Krise gerät. Jede Zeit hat die Helden, die sie verdient! | ||||||||||
| Mitwirkende: |
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Das Kreuz auf dem Erlenberg |
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| Sendetermine: | WDR Eins Live - Donnerstag, 6. Aug 2026 23:03, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Bodo Traber | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Das Kreuz vom Erlenberg (alternativer Hörspieltitel) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2004, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Thomas Leutzbach | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Technik: Mechthild AustermannTechnik: Benno Müller vom HofeRegieassistenz: Sven TönigesTechnik: Rike WiebelitzBesetzung: Catja RiemannDramaturgie: Isabel Platthaus | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Jahr um Jahr zum 23. September, wenn das große Seefest begangen wird, strömen die Touristen in Scharen nach Erlensee - einer kleinen, verschlafenen Gemeinde tief in der süddeutschen Provinz. Seit ihrer Kindheit waren Paul und seine Schwester Lena nicht mehr hier. Nach dem Unfalltod ihrer Eltern sind sie im Heim und im Internat aufgewachsen. Jetzt kommen sie ein letztes Mal zurück, um das Haus ihrer verstorbenen Großmutter zu verkaufen. Das entpuppt sich zu ihrer Überraschung als Prachtvilla in bester Lage, mit malerischem Blick auf den See. Im Dorf werden die beiden Geschwister von den meist hochbetagten Einwohnern mit einer Freundlichkeit empfangen, die fast schon beklemmend wirkt. Bald zeigt das Heimatidyll erste Risse. Wieso haben sich der Pastor und seine Haushälterin erhängt? Was ruht auf dem Grund des unermesslich tiefen Erlensees? Paul und Lena beginnen zu ahnen, dass ein furchtbares Geheimnis über diesem beschaulichen Dorf liegt. Ein Geheimnis, das auch in ihre eigene Kindheit zurück reicht ... | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Vague Guess: Human |
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| Sendetermine: | DLR - Freitag, 7. Aug 2026 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Antje Vowinckel | ||||||||||||||||
| Produktion: | SWR 2025, 41 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||
| Genre(s): | Audio Art | ||||||||||||||||
| Regie: | Antje Vowinckel | ||||||||||||||||
| Komponist(en): | Antje Vowinckel | ||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Was passiert, wenn eine App zur Vogelbestimmung ins Stocken gerät? Wenn sie ein Geräusch nicht eindeutig zuordnen kann und nur „Vague Guess: Human“ meldet? Waren die Vögel zu weit entfernt, ahmte jemand ihren Ruf nach – oder blicken die Tiere aus den Tiefen der Datenbank zurück, wie der Pfau mit seinen hundert Augen, die alles erspähen? Die Klangkomposition „Vague Guess: Human“ nimmt diese Unschärfe zwischen Natur, Technik und Wahrnehmung zum Ausgangspunkt. Wissenschaftliche Sprachaufnahmen über Vogelarten – zu Verbreitung, Nestbau oder Rufmustern – werden übereinandergeschichtet, verfremdet und zu schwarmartigen Strukturen verdichtet. Dazu treten Klänge aus der Solo-Performance Nestbau für vibrierenden Lautsprecher und Objekte, körpernahe Vokalgeräusche wie Stimmritzenknarren, der durchdringende Ruf eines Pfaus sowie atmosphärische Störsignale eines Smartphones kurz vor dem Klingeln. Aus diesen Ebenen entsteht ein vielschichtiges akustisches Geflecht, in dem Vogel und Mensch, Beobachtende und Beobachtete ineinander übergehen – und die Frage offenbleibt, wer hier eigentlich wen beobachtet. | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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