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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Breaking Dad

Sendetermine: DLF - Dienstag, 21. Jul 2026 19:15, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Baran Datli
Auch unter dem Titel: Xu Wei rettet sein Kind (Untertitel)
Produktion: DLF/SWR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Giuseppe Maio
Inhaltsangabe: Wie weit geht ein Vater, wenn der Tod seines Kindes unvermeidbar scheint? Haoyang wird mit dem Menkes-Syndrom diagnostiziert. Weil niemand eine Therapie entwickelt, baut Xu Wei in der Abstellkammer seiner Eltern ein Labor. Er hat keine Ausbildung, keine Erlaubnis und zwei Jahre Zeit
Xu Wei sitzt im Auto, als der Anruf kommt. „Bereiten Sie sich mental darauf vor“, sagt der Arzt, „das Ergebnis des Gentests ist da“. Dann buchstabiert er: „M-E-N-K-E-S“. Xu Wei fährt rechts ran, tippt es ins Handy, findet aber kaum etwas über die seltene Krankheit. Nur: Kinder mit dieser Mutation sterben meist vor ihrem dritten Geburtstag. Haoyang ist ein Jahr alt. Ein Medikament gibt es nicht, kein Pharmakonzern will es herstellen. Der Schulabbrecher Xu Wei beschließt, es im Heimlabor selbst zu tun. Was er dabei verlieren wird, ahnt er noch nicht.
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Die Farm

Sendetermine: DLF - Dienstag, 21. Jul 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Raymond Federman
Produktion: DLR 2005, 56 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Gaby Hartel
Ton: Lutz Pahl
Ton: Barbara Zwirner
Regieassistenz: Marcus Mohr
Übersetzung: Gaby Hartel
Inhaltsangabe: 1942: Raymond war 13 Jahre alt, als er sich in die "unbesetzte Zone" Frankreichs durchschlug und als billige Arbeitskraft auf einem Bauernhof unterkam. Ein "zufällig Überlebender". Als einziger seiner Familie entging er dem Zugriff von Polizei und Gestapo.
Über ein halbes Jahrhundert später reist Federman mit seiner Frau nach Südfrankreich. Als amerikanischer Tourist erlebt er ein komisches Roadmovie, eine seltsame Reise in die Vergangenheit. Vielstimmig sind die Erinnerungen an die Zeit auf der Farm: Kollaboration, Landarbeit und Liebeserlebnisse. Wie hat sich Frankreich während der Besatzung verhalten, wie geht es heute mit dieser Vergangenheit um?
Mitwirkende:
Matthias Habich
Maren Kroymann
Links: Externer Link Homepage Raymond Federman
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Unter Spaniens Himmeln - Die Interbrigadisten und die Legion Condor

Sendetermine: MDR Kultur - Dienstag, 21. Jul 2026 20:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Klaus Ihlau
Produktion: ORB 1997, 68 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Angelika Perl
Schnitt: Venke Decker
Ton: Peter Kainz
Regieassistenz: Andreas Meinetsberger
Inhaltsangabe: Im Jahr 1938 hatte der damalige Ministerpräsident Juan Negrin allen Kämpfern in den Internationalen Brigaden die spanische Staatsbürgerschaft angeboten. Ende 1996 wurde dieser symbolische Akt verwirklicht. So reist die deutschen Interbrigadisten erneut durch das Land, für das sie ihr Leben einsetzten. Auch Männer von der Legion Condor kommen in dieser Sendung zu Wort, mit ihren Erfahrungen und ihren Ansichten. Die deutsche Luftwaffe hatte seinerzeit Franco Schützenhilfe geleistet. Im April 1937 bombardierte sie die baskische Stadt Guernica. Feldmarschall Göring wollte im spanischen Bürgerkrieg die deutschen Waffen für den späteren Einsatz testen.
Mitwirkende:
Jürgen Hentsch
Frank Arnold
Anne Wollner
Heide Kipp
u. a.
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Wie klingt ein Picasso?

Sendetermine: DLR - Dienstag, 21. Jul 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Julian Ignatowitsch
Auch unter dem Titel: Über das Verhältnis von Bildender Kunst und Musik (Untertitel)
Produktion: DLF 2024, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Ton und Technik: Christoph Rieseberg
Ton und Technik: Lukas Fehling
Regieassistenz: Levin Schwarzkopf
Inhaltsangabe: Die Künste – sie inspirieren sich gegenseitig. Ein Feature auf der Suche nach dem Sound von Farben und Formen. Und nach der Gemeinsamkeit im Unterschiedlichen. Am häufigsten wurde Pablo Picassos bekanntes Antikriegsgemälde „Guernica“ vertont, zum Beispiel als Klaviersolo oder orchestrales Werk. Heute kreieren aber auch DJs und künstliche Intelligenz ihren elektronischen Sound nach Bildern. Und manche musikalischen Menschen verbinden ganz unwillkürlich Klänge mit Farben und Mustern – eine Fähigkeit, die Synästhesie genannt wird. Bild und Ton haben also mehr gemein, als man zunächst meinen könnte, und lassen sich durch Gestaltungsprinzipien wie Symmetrien, Spiegelungen oder Umkehrungen analysieren und konstruieren.
Mitwirkende:
Lola Klamroth
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