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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Mein Vater und ich danken für Ihre Aufmerksamkeit - Der ungarische Schriftsteller Péter Esterházy

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 14. Jul 2026 16:05, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Natasa Konopitzky
Produktion: ORF 2011, ca. 40 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: „Im Moment versuche ich eine einfache Geschichte zu schreiben. Das ist etwas, was mir eigentlich nicht liegt. Meine Geschichten sind in der Regel nicht einfach, haben weit mehr als 100 Seiten und meist gibt es nicht einmal eine Geschichte“, meint Péter Esterházy, einer der bedeutendsten Autoren Ungarns.
Geboren wurde Esterházy 1950 als Sohn des Grafen Mátyás Benedek Esterházy de Galántha. Die kommunistische Regierung hatte den gesamten Besitz der Esterházys beschlagnahmt und die Familie wurde in ein kleines Dorf in Nordungarn zwangsausgesiedelt, wo der Vater auf einer Wassermelonenplantage arbeiten musste.
1979 gelang Esterházy der literarische Durchbruch mit 'Ein Produktionsroman' - einer Parodie auf den sozialistischen Arbeitsalltag. Mehr als 30 Jahre später erschien dieser Roman erstmals in deutscher Übersetzung.
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Schützlinge ohne Schutz?

Sendetermine: DLF - Dienstag, 14. Jul 2026 19:15 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Maike Hildebrand
Auch unter dem Titel: Die dunklen Seiten der SOS-Kinderdörfer (Untertitel)
Produktion: SWR/DLF 2025, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Andrea Leclerque
Ton und Technik: Claudia Peyke
Inhaltsangabe: Ein sicheres Aufwachsen in familiärer Atmosphäre, das verspricht die Organisation SOS-Kinderdorf ihren Schützlingen: Waisen, traumatisierten Kindern und Jugendlichen, die nicht bei ihren Eltern leben können. Viele wurden in einem Kinderdorf erneut zum Opfer. Schläge, Unterdrückung und sexueller Missbrauch – die Vorfälle wurden lange verschwiegen und vertuscht. Nun arbeitet die Organisation ihre Geschichte auf. Isabelle, Paddy und Elisabeth erzählen, was sie in ihren SOS-Kinderdörfern erlebt haben.
Mitwirkende:
Isabella Bartdorff
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Hotel Paradiso

Sendetermine: DLF - Dienstag, 14. Jul 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Marie Luise Kaschnitz
Produktion: HR 1957, 52 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Regie: Ulrich Lauterbach
Inhaltsangabe: Ein kleines Fischerdorf am Golf von Salerno. Eingelassen in die Mauer einer Kapelle, eine Tafel mit den Namen von fünf Menschen. Ihr Geburtsdatum ist verschieden, doch der Todestag ist derselbe. Alle sind sie bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Zufall? Schicksal? - Ein Erzählerpaar geht dem Geschick der verstorbenen Personen nach, entdeckt, daß jede von ihnen am Unfalltag ein entscheidendes Erlebnis hatte, ausgelöst durch einen der Dorfbewohner.
Mitwirkende:
Walter Andreas Schwarz
Sprecherin Gisela von Collande
Kutscher Max Nemetz
Bootsmann Kurt Lieck
Topfspucker Fritz Rasp
Fernando Martin Hirthe
Gärtner Joseph Offenbach
Pieter ten Hoch Wolfgang Schirlitz
Mädchen Jutta Dieber
MacDonald Sterne Edgar Mandel
Martin Schifferli Sigfrit Steiner
Anneliese Gruber Waltraud Schmahl
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Rechtsruck in der Klasse – und jetzt?!

Sendetermine: DLR - Dienstag, 14. Jul 2026 22:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Julia Keller
Elise Tapsoba
Produktion: DLF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Julia Keller
Inhaltsangabe: Elise kämpft gegen Rassismus, als Lehrerin und als Mutter. Aber was, wenn der Hass längst im Klassenraum sitzt?
Episode 1: Rassismus, Lehrkräfte und Selbstschutz Elise steht vor ihrer Klasse, unterrichtet, hört zu, erklärt, schlichtet. Bis plötzlich Sätze fallen, die eindeutig rassistisch sind: „Alle Ausländer sind kriminell.“ Im Klassenchat postet ein Junge Bilder seiner Glatze – keine offene Beleidigung, und doch weiß jede*r, was gemeint ist. Als Schwarze Lehrerin verletzen Elise rassistische Aussagen besonders. Elise sucht das Gespräch mit der Schulleitung und wird daraufhin aus der Klasse genommen.
Episode 2: Dresscodes, Sensibilierung und rechte Symbole Elise wird im Anti-Diskriminierungs-Kreis aktiv, sensibilisiert Kolleg:innen, die Rassismus und die dazugehörigen Symbole oft nicht mal erkennen. Ihr Sohn erlebt heute die gleiche rassistische Diskriminierung wie sie vor dreißig Jahren. Elise begibt sich auf Spurensuche: Warum radikalisieren sich junge Menschen? Welche Rolle spielen Zugehörigkeit, Kränkung, soziale Lage, familiäre Erfahrungen, Männlichkeitsbilder und soziale Medien? Und warum tritt diese Entwicklung besonders bei männlich gelesenen Jugendlichen zu Tage?
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