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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

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Soziale Utopie und Klangmagie

Sendetermine: DLR - Samstag, 27. Jun 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 27. Jun 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Egbert Hiller
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Hans Werner Henze (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Inhaltsangabe: Hans Werner Henze (1926-2012) war Träumer und Realist zugleich. Soziale Utopien, der Wunsch, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, waren für ihn untrennbar mit seiner schöpferischen Arbeit verbunden. Als streitbarer Künstler geriet er in die Wirren der Politik. Und doch suchte er stets die Harmonie, die Freundschaft, die vertrauensvolle Kooperation mit Gleichgesinnten. Er war einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, aber auch Gründer und Inspirator bahnbrechender künstlerischer und pädagogischer Projekte und Initiativen. Dazu zählen vor allem der „Cantiere internazionale d’arte“ in dem Toskana-Städtchen Montepulciano und die Münchner Biennale für neues Musiktheater. Die drei Stunden der Langen Nacht beleuchten Hans Werner Henzes Leben von seiner Jugend bis zu seinem Tod im Oktober 2012. Auch anhand von Selbstzeugnissen, Briefen, Kommentaren und Zitaten passieren Stationen seines Lebens und Schaffens Revue – vor dem Hintergrund bewegter und bewegender Zeiten vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis ins 21. Jahrhundert. Schwerpunkte der Betrachtung liegen auf herausragenden und umstrittenen Werken wie den „Nachtstücken und Arien“ auf Worte von Henzes langjähriger Vertrauter Ingeborg Bachmann, dem Rezital „El Cimarrón“, das die Sklaverei thematisiert, oder dem politischen Oratorium „Das Floß der Medusa“. Zu Wort kommen u.a. die italienische Musikwissenschaftlerin Elena Minetti, der Dirigent Markus Stenz, der Gitarrist Wilhelm Bruck und – natürlich – Hans Werner Henze selbst.
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Die vergessene Generation

Sendetermine: DLR - Samstag, 27. Jun 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Bernhard Beger
Auch unter dem Titel: Ausländerkinder in der Bundesrepublik (Untertitel)
Produktion: DLF 1978, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: In den 70er-Jahren lebten eine Million Gastarbeiter-Kinder in Deutschland. Ihre Familien waren von der Bundesrepublik als Arbeitskräfte eingeladen worden. Die Türkei gehörte beispielsweise zu den klassischen Anwerbeländern. Bereits 1961 schloss Bonn mit der Regierung in Ankara entsprechende Verträge ab. Die Kinder dieser Familien lebten im Schatten der Wohlstandsgesellschaft. Ihre schulischen und beruflichen Probleme blieben damals ungelöst. Sozialer Zündstoff, in den nur Funken zu fallen brauchten.
Sind Ausländerkinder in Deutschland also weiterhin heimatlose und entwurzelte Wanderer zwischen den Welten? „Wie verhalten wir uns gegenüber den Fremden in unserem Lande?“ fragte damals Bundespräsident Walter Scheel in einer Weihnachtsansprache. „Viele, viele Jahre gibt es nun schon ausländische Arbeitnehmer bei uns. Sie sind immer noch nicht integriert. Und das heißt auf Deutsch: ihnen sind in unserem Land zu wenig Menschen begegnet. Unser Land wird nicht zuletzt danach beurteilt, wie sich die Deutschen gegenüber den Ausländern verhalten.“
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Umstrittene Rückholung ukrainischer Heimkinder

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 27. Jun 2026 09:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jan Decker
Produktion: ORF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Direktor und Betreuer:innen flüchten mit Kindern eines ukrainischen Heims zu Beginn des russischen Angriffskriegs nach Österreich. Die Kleinkinder wachsen über drei Jahre lang im sicheren burgenländischen Neudauberg auf, unterstützt werden sie von österreichischen Helfer:innen. Dann holt der ukrainische Staat die Kinder überraschend zurück - obwohl sich das Land nach wie vor im Krieg befindet. Im März 2022 holt der Verein "Kleine Herzen" auf Wunsch einer ukrainischen Partnerorganisation 63 Kinder eines Kinderheims aus Kropyvnytskyi innerhalb kürzester Zeit nach Österreich. Viele dieser Kleinkinder, die in staatlicher Obhut leben, sind geistig und körperlich beeinträchtigt. Sie kommen in einem ehemaligen Vier-Sterne-Hotel in Neudauberg im Südburgenland unter - und erleben bald einen Alltag, in dem viele österreichische Helfer:innen daran mitwirken, dass die ukrainischen Kinder gut versorgt und gefördert werden und in Frieden heranwachsen. Über drei Jahre lang geht das so. Doch am 1. Juni 2025 holt der ukrainische Staat die Kinder zurück, in ein Land, das sich immer noch im Krieg befindet. Unter anderem der Verein "Kleine Herzen" hatte sich zuvor erfolglos dagegen gewehrt. Featureautor Jan Decker rekonstruiert die Evakuierungs- und Unterbringungsaktion und fragt: Was sind die Gründe für die Rückholung der ukrainischen Kinder? Und wie gehen die vielen Helfer:innen der Kinder aus Österreich und der Ukraine mit diesem Ereignis um?
Links: Externer Link Homepage von Jan Decker
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Einmal muss das Fest ja kommen

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 27. Jun 2026 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Helmut Böttiger
Auch unter dem Titel: Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze (Untertitel)
Produktion: DLR 2006, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Am 25. Juni 1926, also vor 100 Jahren, wurde Ingeborg Bachmann geboren. Bachmann, die berühmte Lyrikerin und Hans Werner Henze, der berühmte Komponist: Worin diese Freundschaft genauer bestand, war von Anfang an in ein geheimnisvolles Dämmerlicht gehüllt.
Es hatte zeitweise etwas mit einem gemeinsamen Leben in Italien zu tun, und die Homosexualität Henzes schien zu der sphinxhaften Gestalt Bachmanns zu passen, die ihr Erscheinungsbild in den Medien bewusst mit Widersprüchlichkeiten anlegte. Kennen gelernt haben sich die beiden, als sie 26 Jahre alt waren, 1952 auf einer Tagung der Gruppe 47. Die gemeinsamen Monate auf Ischia, von August bis Oktober 1953, bilden den mythischen Urtext ihrer Beziehung. Ingeborg Bachmanns Gedichtzyklus "Lieder von einer Insel" kündet genauso davon wie ihr Hörspiel "Die Zikaden", zu dem Henze die Musik schrieb. Beide standen im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne und verschrieben sich der Kunst. Bachmann und Henze erlebten offenkundig ekstatische Augenblicke der Gemeinsamkeit – doch im Alltag ließ sich das nicht durchhalten. Zu einer wahren Katharsis kommt es, als sie sich offensiv anderen Männern zuwendet.
Spätestens mit der Uraufführung seines "Undine"-Balletts in London 1958 ist Henze ein internationaler Star. Je mehr sich Henze im Jet Set bewegt und mal aus New York, mal aus Hongkong schreibt, desto fester und rigider wird sein Stil. Bachmann hingegen erleidet durch die Beziehung mit Max Frisch ihr Lebenstrauma, ihre Äußerungen werden immer karger und verzweifelter.
Die Beziehung zwischen beiden erlaubt unschätzbare Einblicke in eine Zeit, die man sich kaum mehr vorstellen kann: als alles offen schien, die Zukunft vielversprechend war und man dennoch an den Zuständen zerbrechen konnte.
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Inside CumEx - Jagd auf die Steuer-Mafia

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 27. Jun 2026 13:30 Teil 3/7 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Massimo Bognanni
Adrian Breda
Auch unter dem Titel: Wollen wir doch mal sehen... (1. Teil)
Brorhilkers List (2. Teil)
Wurstschnappen (3. Teil)
Hose runter (4. Teil)
Teuflischer Plan (5. Teil)
Schäferhund (6. Teil)
Kein Gandhi (7. Teil)
Produktion: WDR 2026, 261 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Hanno Berger hat mit CumEx Millionen gemacht. Dann beginnt Anne Brorhilker, gegen ihn zu ermitteln. In 'INSIDE CumEx' erzählt Host Massimo Bognanni ihr Duell und taucht ein in den größten Steuerskandal der deutschen Geschichte.
(1/7) Wollen wir doch mal sehen... Host Massimo Bognanni besucht Hanno Berger im Gefängnis – einst renommierter Steueranwalt, heute verurteilter Steuerhinterzieher. Der Mann, den viele 'Mr. CumEx' nennen, sitzt hinter Gittern. Wie ist Berger hier gelandet?
(2/7) Brorhilkers List Staatsanwältin Anne Brorhilker wälzt abends eine dicke Akte und plötzlich macht es Klick. Sie erkennt das Muster der CumEx-Deals: Es geht um Steuern, die nie gezahlt, aber trotzdem erstattet wurden. Die Ermittlerin nimmt Fährte auf.
(3/7) Wurstschnappen Hanno Berger ist auf dem Weg in den Urlaub, als ihn ein Anruf aus der Bahn wirft: Razzia bei ihm zuhause! Ermittlerin Brorhilker ist ihm auf der Spur. In der Schweiz glaubt Berger sich eigentlich sicher, doch dann wendet sich das Blatt.
(4/7) Hose runter Brorhilker erwartet einen Insider aus dem Herzen des CumEx-Systems. Sollte er auspacken, könnte das der Durchbruch sein bei ihren Ermittlungen zum größten Steuerskandal der deutschen Geschichte.
(5/7) Teuflischer Plan Brorhilkers Spur führt nach Hamburg: Die ehrwürdige Warburg-Bank soll in großem Umfang CumEx-Geschäfte gemacht haben. In beschlagnahmten Tagebüchern stößt die Ermittlerin auf Verbindungen in die höchste Politik – und schon bald auf unerwarteten Widerstand.
(6/7) Schäferhund Hätte der Staat den Steuerskandal schon in den 90ern stoppen können? August Schäfer schlug Alarm und machte sich damit an der Frankfurter Börse mächtige Feinde. Er fragt sich: Auf wessen Seite standen die Behörden eigentlich?
(7/7) Kein Gandhi In Siegburg steht ein nagelneues Gerichtsgebäude, gebaut eigens für CumEx-Prozesse. Es sollte Anklagen “wie am Fließband” geben. Aber wo sind diese? Ex-Justizminister Biesenbach und Ex-Chefermittlerin Brorhilker ziehen eine ernüchternde Bilanz.
Mitwirkende:
Massimo Bognanni
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Der gute Gott von Manhattan

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 27. Jun 2026 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Ingeborg Bachmann
Produktion: ORF/DLF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Elisabeth Weilenmann
Bearbeitung: Elisabeth Weilenmann
Komponist(en): Anna Bauer
Regieassistenz: Alexandra Wimmer
Ton und Technik: Anna Kuncio
Ton und Technik: Simon Dünser
Inhaltsangabe: Was geschieht, wenn zwei Menschen einander radikal lieben - jenseits aller Regeln, jenseits aller Vernunft? Und wer oder was sorgt dafür, dass genau das nicht geschehen darf? Ingeborg Bachmann stellt in ihrem Hörspielklassiker 'Der gute Gott von Manhattan' genau diese Frage.
Das Stück beginnt mit einem Prozess: Der 'gute Gott' steht vor Gericht, angeklagt, eine junge Frau durch einen Bombenanschlag getötet zu haben. Die Tat ist unstrittig. Doch im Zentrum steht eine andere Frage: War dieser Mord notwendig, um die Ordnung der Welt zu schützen? In Rückblenden entfaltet sich die Begegnung zwischen Jennifer und Jan. Es ist eine flüchtige, fast zufällige Bekanntschaft, die sich in wenigen Tagen zu einer existenziellen Grenzerfahrung verdichtet. Ihre Liebe entzieht sich jeder Konvention, jeder Berechenbarkeit. Sie wird absolut und damit gefährlich. Denn wo Liebe in dieser Radikalität auftritt, so behauptet der 'gute Gott', gerät die Welt aus den Fugen.
Bachmann entwirft ein poetisches, verstörendes Gedankenexperiment über die Unvereinbarkeit von individueller Leidenschaft und gesellschaftlicher Ordnung. Ihre Sprache oszilliert zwischen Zärtlichkeit und Gewalt, zwischen zarter Intimität und apokalyptischer Vision. Das Private wird politisch, die Liebe selbst erscheint als subversive Kraft.
Die neue Bearbeitung und Inszenierung von Elisabeth Weilenmann holt Bachmanns preisgekrönten Text akustisch in die Gegenwart - durch die Adaptierung der Modulation und die Neugestaltung der akustischen Dimension in Zusammenarbeit mit der Komponistin Anna Bauer. Aber auch inhaltlich erscheint Bachmanns Text hochaktuell, stellt er doch die Frage: wieviel Intensität verträgt eine Gesellschaft? Welche Formen von Nähe sind erlaubt und welche werden sanktioniert? Und warum sind es zumeist die Frauen, die den höchsten Preis zahlen?
Mitwirkende:
Markus Hering
Roland Koch
Max Simonischek
Marie-Luise Stockinger
Alina Fritsch
Lukas Watzl
Alois Frank
Markus Meyer
Katja Holm
Maria Happel
Nils Arztmann
Martin Zauner
Oskar Weilenmann
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Die innere Stimme - Robert Schumann

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 27. Jun 2026 14:05 Teil 1/10, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Jörg Handstein
Auch unter dem Titel: Berühmt unter allen Umständen (1. Teil)
Poesie und Prosa (2. Teil)
Maskeraden (3. Teil)
Erster Kuss im November (4. Teil)
Wieck gegen Wieck (5. Teil)
Trautes Heim (6. Teil)
Völkerfrühling (7. Teil)
Rheinische Symphonie (8. Teil)
Rheinische Symphonie (9. Teil)
Engel und Dämonen (10. Teil)
Eine Hörbiografie (Untertitel)
Produktion: BR 2018, 245 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Bernhard Neuhoff
Ton und Technik: Gerhard Wicho
Ton und Technik: Daniela Röder
Inhaltsangabe: Eine große Liebesgeschichte, eine mysteriöse Krankheit und ein schauriger Tod: Das ist Stoff für großes Kino, zumal wenn der Hauptdarsteller gleich den Soundtrack komponiert. Aber Robert Schumanns Leben ist auch deshalb so spannend, weil es die Geschichte der Romantik selbst erzählt: den Versuch, Träume zu erschaffen und zu leben, ans Limit zu gehen, das Innerste der menschlichen Psyche zu erforschen - durchaus gefährlich für labile Gemüter. Schumann lauscht tief in sich hinein und findet dort eine Musik, die aus der Seele des modernen Menschen spricht, unruhig flackernd und feinnervig verschlungen und doch ganz schlicht zu Herzen geht. Die zehnteilige Hörbiografie (gelesen von Udo Wachtveitl) webt Schumanns Lebensroman allein aus authentischen Stimmen - und natürlich seiner Musik. Die Hauptrollen verkörpern Matthias Brandt und Brigitte Hobmeier als Clara.
Mitwirkende:
Udo Wachtveitl
Matthias Brandt
Brigitte Hobmeier
Michael Tregor
Benedict Lückenhaus
Christian Baumann
Folkert Dücker
Thomas Albus
Katja Schild
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Feuerwehrfrau

Sendetermine: RBB Radio3 - Samstag, 27. Jun 2026 16:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Martina Reuter
Produktion: rbb 2026, ca. 60 Min. (Stereo) - Feature
Links: Externer Link Homepage von Martina Reuter
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Westmarkt - 2 Brände und ein Track wie ein Feuersturm

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 27. Jun 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Denis Kundic
Selim Özdoğan
Produktion: WDR 2026, ca. 57 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Volkan T. Error
Komponist(en): LIZ
Dramaturgie: Hannah Georgi
Regieassistenz: Farah Wind
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Kerstin Grimm-Franken
Inhaltsangabe: Westmarkt: je nach Perspektive 'Safe Space'- oder 'Brennpunkt'-Viertel in einer Großstadt zwischen Rhein und Ruhr. Nizar und Snežana haben es rausgeschafft. Er als Privatermittler, sie als Polizistin. Doch die Fäden von Westmarkts Netzen führen sie immer wieder zurück. Es brennt in Westmarkt - immer wieder. Doch diesmal hat wirklich jemand Feuer gelegt. Die Rapperin M-Berr gerät mit ihrem Track Feuersturm in den Fokus der Ermittlungen, nicht ohne das Zutun des rechten Polizisten Timo Nelle. Snežana und Nizar ermitteln.
Mitwirkende:
Snezana Mateja Meded
Nizar Taner Sahintürk
Lesane Eren M. Güvercin
M-Berr Melisa Satis
Nelle Denis Moschitto
Theis Ralf Drexler
Sevgi Sema Poyraz
Milorad Mark Zak
Ivo Julius Langner
Dilovan David Vormweg
Enver Akeem van Flodrop
Fayaz Nico Ramon Kleemann
Nachrichtensprecherin Kordula Leiße
Davud Nils Kretschmer
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How’s your walk with the Lord?

Sendetermine: DLR - Samstag, 27. Jun 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Nathan Bontrager
Janko Hanushevsky
Produktion: DLR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Janko Hanushevsky
Inhaltsangabe: Nathan wächst als Mennonit in den USA auf. Vom praktizierten Glauben hat sich der heute in Köln lebende Musiker gelöst. Doch was ihn damals bewegt hat, ist nicht verschwunden. Ein Feature über Transformation – von Menschen und religiösen Gefühlen.
„Es kommt mir weird vor, was ich damals geglaubt habe“, sagt Nathan über seine Jugend als Mennonit. „Und zugleich reagiert mein Körper noch immer darauf, wenn ich die Lieder und Gebete von damals höre“. Gemeinsam mit Janko, der auch auf eine christliche Familiengeschichte zurückblickt, suchen sie nach dem, was bleibt, wenn der institutionalisierte Glaube nicht mehr da ist. Beide sind Musiker, und das gemeinsame Musizieren bringt manche Antworten ohne Worte. Doch am aufschlussreichsten sind Begegnungen: sich mit Freuden an bewegte Jugendzeiten erinnern – gemeinsam Abschied nehmen von Dogmen und Gewissheiten – einen Reisesegen empfangen, der Verbindungen schafft über Glaubensgrenzen hinweg.
Links: Externer Link Homepage Merzouga
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Sumatra

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 27. Jun 2026 18:05, (angekündigte Länge: 69:00)
Autor(en): Sabine Stein
Produktion: NDR 2018, 69 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Roman Neumann
Komponist(en): Frank Merfort
Technische Realisation: Christian Alpen
Technische Realisation: Nicole Graul
Regieassistenz: Felix Lehmann
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhaltsangabe: Sie sind allesamt Außenseiter auf der Suche nach einer Gegenwelt: Pico, das Mathe-Genie, das in der Schule immer gemobbt wurde, Jussi, der notorische Abbrecher, der ein Projekt nach dem anderen an die Wand fährt und Mascha, die Freiheitskämpferin, die alle Verbindungen zu ihrer Familie gekappt hat. Mascha träumt davon, mit Pico und Jussi nach Sumatra zu fliegen und dort ein neues Leben zu beginnen. Doch dazu kommt es nicht. Es beginnt mit einem Unfall. Im Drogenrausch töten sie einen Autofahrer. Parallel zur Reue wächst in ihnen das Gefühl der Macht. Was, wenn sie der Welt ihre Träume einpflanzten? Sie ein bisschen mehr in Richtung Gerechtigkeit justierten? Im Netz jedenfalls haben sie eine wachsende Fangemeinde. Sie sind jetzt Stars, Helden. Doch einer von ihnen überschreitet die Grenzen. Eine psychologische Art Studie über die Macht. Und über eine Gemeinschaft, die zerbricht.
Mitwirkende:
Mascha Klenke Vanessa Loibl
Jussi Baran Jonas Minthe
Pico Schönfeldt Julian Greis
Wilson Pascal Houdus
Samy Daniel Axt
Oda Birte Schnöink
Mutter von Jussi Andrea Jolly
Meyerhoff (Polizist) Alexander Radszun
Scarlett Franziska Herrmann
Alexander Niehoff Kai Hufnagel
Kundin Maren Sieber
Links: Externer Link Homepage von Sabine Stein
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Am Rand

Sendetermine: SWR Kultur - Samstag, 27. Jun 2026 19:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Hans Platzgumer
Produktion: SWR 2016, 57 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist(en): Hans Platzgumer
Ton und Technik: Sonja Röder
Ton und Technik: Daniel Senger
Ton und Technik: Steffan Piazza
Regieassistenz: Lukas Fütterer
Inhaltsangabe: Wozu ist man fähig in der Überzeugung, das Richtige zu tun? Ein Mensch steigt früh am Morgen auf einen Berg. Sobald es dunkel ist, will er einen letzten Schritt tun. Schon immer lagen der Tod und das Glück für Gerold Ebner nah beieinander. Als Kind hat er seinen ersten Toten gesehen. Später hat er zwei Menschen eigenhändig den Tod gebracht: Er erlöste seine Mutter vom terrorisierenden Großvater und seinen besten Freund von dessen Leiden. Doch ist er damit zum Mörder geworden? Noch einmal entscheidet sich Gerold gegen das Gesetz. Und erneut schickt er zwei geliebte Menschen in den Tod. Fesselnd bis zum Schluss erzählt Gerold Ebner von den Ereignissen, die ihn an den Rand eines Felsens geführt haben.
«Der Tod interessiert mich natürlich schon immer, gerade literarisch als Thema, weil es die ultimative Grenzerfahrung ist und das grösste Limit, das wir eigentlich so kennen, und ich siedle meine Geschichten immer so in Grenzbereichen an, es interessiert nicht das normale Leben, das ich amüsant beschreiben kann, sondern mich interessiert immer, jemanden aus dem normalen Leben herauszureissen, aus welchen Gründen auch immer, und ihn dann vor neue Aufgaben zu stellen, oder ihn irgendwo hinzustellen, wo ich dann mal sehen will, wie er sich verhält, oder wie das Leben ihm dann dort in diesen Grenzregionen passiert, da ist der Tod natürlich immer ein grosser Mitspieler.» (Hans Platzgumer im Deutschlandfunk-Interview)
Mitwirkende:
Gerold Ebner als Kind Luis Mulser
Mutter Julia Rosa Stöckl
Mutter Liz Marmsoler
Grossvater Georg Kaser
Guido Senoner Roland Silbernagl
Peter Innenhofer Philipp Seppi
Guido Senoner als Kind Leo Seppi
Links: Externer Link Homepage Hans Platzgumer
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An Grenzen

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 27. Jun 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Özlem Özgül Dündar
Auch unter dem Titel: Was wir sagen und wo wir nicht schweigen dürfen (Untertitel)
Produktion: WDR 2024, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist(en): Dirk Dresselhaus
Dramaturgie: Gerrit Booms
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Regieassistenz: Marlene Meissner
Inhaltsangabe: Manche fallen mit ihren Worten über uns her, andere schweigen viel zu laut. Özlem Özgül Dündar klopft sich selbst und uns alle ab - auf Offenheit, unausgesprochene Gedanken und Zivilcourage.
Das Stück kommt mal drastisch, mal weich, mal bildgewaltig, mal emotional daher - und richtet seinen Fokus auf den geschundenen migrantischen Körper. Dabei kreist es literarisch um zentrale Fragen unseres Miteinanders und die immer wiederkehrende Gewalt. Wie das Schweigen selbst zu ihr wird. Wie wir auf dem dünnen Faden der Moral tanzen. Welche seelischen und körperlichen Spuren jahrzehntelange kollektive Gewalterfahrung hinterlässt. Und wer sich das Recht nimmt, einen anderen Körper zerstören zu dürfen.
Özlem Özgül Dündars erstes Hörspiel 'türken, feuer' setzt sich mit rassistisch motivierten Brandanschlägen auseinander und wurde von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste zum 'Hörspiel des Jahres 2020' gewählt. Ihr neues Stück knüpft sich jetzt exakt die Formen von Kommunikation vor, die zu solchen Taten führen können.
Mitwirkende:
Erzählerin Cennet Rüya Voß
Erzählerin (Mutter) Lilay Huser
Erzähler (Vater) Muhammad-Ali Behboudi
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Die magische Pfeilspitze

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 27. Jun 2026 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Bernd Gieseking
Produktion: WDR 2013, 90 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Annette Kurth
Komponist(en): Ulrike Haage
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Regieassistenz: Luise Weigert
Technische Realisation: Günter Kasper
Inhaltsangabe: "Die magische Pfeilspitze" ist die Zeitreise eines Geschwisterpaares aus der Gegenwart in die Steinzeit. Hannah und Jette leben als Großstadtkinder mit allem, was gegenwärtige Zivilisation ausmacht - von Skateboard bis Spielkonsole. Bei einem Schulausflug klaut Jette im Museum eine Pfeilspitze aus der Steinzeit. Hannah ist entsetzt. Auf dem Heimweg werden sie von einem Gewitter überrascht. Ein Blitzschlag blendet sie und trifft die Pfeilspitze. Als sie ihre Augen öffnen, stehen sie in einer alten, unbekannten Welt und einer fremden Natur, in der sie überleben müssen. Und sie stoßen auf Steinzeitmenschen, für die die "magische Pfeilspitze" eine mystische Kraft entfaltet. Das gefährlichste Abenteuer und die größte Aufgabe aber wird ihre Rückkehr in die Gegenwart.
Mitwirkende:
Hannah Elisabeth Juhnke
Jette Seraphina Bujanowski
Ulrike Edda Fischer
Rolf Samuel Weiss
Michi Philipp Schepmann
Mork Stefan Kaminski
Frau Drignat Dagmar Sachse
Herr Meffert Peter Nottmeier
Marie Lilian Zahn
Thorben Tristan Rheinbay
Max/Claas Finn Oleg Schlüter
Laura Maya Sezen Suvak
Uma Hedi Kriegeskotte
Ta Susanne Tremper
Sur Tommi Piper
Mo Janina Sachau
Ira Lilian Zahn
Links: Externer Link Homepage Bernd Gieseking
Externer Link Homepage Ulrike Haage
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Undine geht

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 27. Jun 2026 20:00, (angekündigte Länge: 49:00)
Autor(en): Ingeborg Bachmann
Produktion: DRS 1993, 49 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Sprachexperiment
Regie: Stephan Heilmann
Fritz Hauser
Komponist(en): Fritz Hauser
Tontechnik: Jack Jakob
Tontechnik: Jacqueline Stocker
Inhaltsangabe: Klangkunst und Sprachexperiment. Ingeborg Bachmanns Version des antiken «Undine»-Mythos: Die Wasserfrau ist hier eine geistig unabhängige, selbständige Muse, die die Männer versteht, und zu der diese sich hingezogen fühlen.
Undine sieht sich indessen von den Männern – die sie «Ungeheuer», «Monster» oder einfach nur «Hans» nennt – verraten und rechnet mit ihnen ab. Bachmann verleiht Undine allerdings nicht nur die Stärke und die Selbständigkeit, die sonst nur Männern zugesprochen werden, sondern unterwirft sie auch dem Zwang, die Männer zu lieben. Sie muss aus dem Meer auftauchen, Hans rufen, die Männer locken und besitzen.
Das «unwahrscheinlich Geglückte» (Peter von Matt) des Textes hat eine nicht geglückte, vielmehr noch verratene Liebe zum Gegenstand, die Unmöglichkeit einer absoluten Liebe in der Welt der Menschen, der Männer und ihrer Frauen, die sich aus ihren erstarrten Ordnungen nicht herauslocken lassen. Undine ist nicht die Frau schlechthin, sondern eher eine Gegenfrau, die Stimme des ganz Anderen.
Mitwirkende:
Text Inka Friedrich
Text Monika Koch
Gesang Lauren Newton
Perkussion Fritz Hauser
Links: Externer Link Homepage Fritz Hauser
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Das unheimliche Dorf

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 27. Jun 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Rodney David Wingfield
Produktion: BR 1993, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Genre(s): Krimi
Regie: Marina Dietz
Übersetzung: Helga Kästner
Inhaltsangabe: Scharen von toten Möwen am Strand, ein Einbrecher im Ferienhaus, dazu die Schauergeschichte von den Ertrunkenen, die einmal im Jahr ins Dorf zurückkehren, um die Lebenden zu holen... Das würde eigentlich schon genügen, Ann Gilmore den Urlaub an der See zu vermiesen. Aber dann entdeckt Ann auch noch, dass Paul, ihr Mann, keineswegs zufällig dieses abgelegene Nest ausgesucht hat, sondern - als Reporter mit Leib und Seele - hinter einer Sensationsgeschichte her ist. Genauer: hinter dem Forscher Dr. Ellis. Ellis ist Fachmann für Bakteriologie und Biologische Kriegsführung. Und er ist vor kurzem von seinem Arbeitsplatz im Verteidigungsministerium spurlos verschwunden. Nach einem schweren Autounfall wachen Ann und Paul in einem Militärhospital auf. Und dann beginnt der Alptraum erst richtig. Denn die beiden erinnern sich jeweils an eine ganz andere Geschichte, die sich angeblich unmittelbar vor dem Zusammenstoß zugetragen hat!
Mitwirkende:
Paul Gilmore Hans-Georg Panczak
Ann Gilmore Michaela Mazac
Dr. Reed Claudius Zimmermann
Doktor Christian Marschall
Alf Ramsey Gerd Feller
Linda Ramsey Marianne Jaitner
Charlie Harald Dietl
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Soziale Utopie und Klangmagie

Sendetermine: DLR - Samstag, 27. Jun 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 27. Jun 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Egbert Hiller
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Hans Werner Henze (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Inhaltsangabe: Hans Werner Henze (1926-2012) war Träumer und Realist zugleich. Soziale Utopien, der Wunsch, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, waren für ihn untrennbar mit seiner schöpferischen Arbeit verbunden. Als streitbarer Künstler geriet er in die Wirren der Politik. Und doch suchte er stets die Harmonie, die Freundschaft, die vertrauensvolle Kooperation mit Gleichgesinnten. Er war einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, aber auch Gründer und Inspirator bahnbrechender künstlerischer und pädagogischer Projekte und Initiativen. Dazu zählen vor allem der „Cantiere internazionale d’arte“ in dem Toskana-Städtchen Montepulciano und die Münchner Biennale für neues Musiktheater. Die drei Stunden der Langen Nacht beleuchten Hans Werner Henzes Leben von seiner Jugend bis zu seinem Tod im Oktober 2012. Auch anhand von Selbstzeugnissen, Briefen, Kommentaren und Zitaten passieren Stationen seines Lebens und Schaffens Revue – vor dem Hintergrund bewegter und bewegender Zeiten vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis ins 21. Jahrhundert. Schwerpunkte der Betrachtung liegen auf herausragenden und umstrittenen Werken wie den „Nachtstücken und Arien“ auf Worte von Henzes langjähriger Vertrauter Ingeborg Bachmann, dem Rezital „El Cimarrón“, das die Sklaverei thematisiert, oder dem politischen Oratorium „Das Floß der Medusa“. Zu Wort kommen u.a. die italienische Musikwissenschaftlerin Elena Minetti, der Dirigent Markus Stenz, der Gitarrist Wilhelm Bruck und – natürlich – Hans Werner Henze selbst.
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