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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Listening in 75 attempts

Sendetermine: DLR - Freitag, 26. Jun 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Emeka Ogboh
Produktion: DLF/Goethe-Institut 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Seit 75 Jahren betreibt das Goethe-Institut internationale Kulturarbeit. Dabei sind auch zahlreiche Publikationen mit Musik- und Soundscape-Aufnahmen entstanden. Der Künstler Emeka Ogboh präsentiert eine persönliche Auswahl.
Den 75. Geburtstag des Goethe-Instituts feiert der Klangkünstler Emeka Ogboh nicht mit einer Retrospektive. Statt das Archiv der Kulturinstitution entlang einer linearen Zeitachse oder anhand ausgewählter Höhepunkte zu repräsentieren, begreift er das dokumentierte Material als ein verdichtetes Gefüge von Versuchen: Versuche zuzuhören, zusammenzuarbeiten, zu übersetzen, Versuche auf spezifische historische, kulturelle und politische Konstellationen zu antworten. Sie zeigen sich mit Klängen aus verschiedenen Jahrzehnten und Regionen in Strukturen von Gleichzeitigkeit, Überlagerung und Wiederholung.
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Guyanas Ölrausch

Sendetermine: SWR Kultur - Freitag, 26. Jun 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Fabian Federl
Auch unter dem Titel: Wie der plötzliche Reichtum das Land verändert (Untertitel)
Produktion: DLF 2025, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Friederike Wigger
Ton: Hermann Leppich
Inhaltsangabe: Guyana ist die am schnellsten wachsende Wirtschaft der Welt. Riesige Ölfunde haben es sehr schnell sehr reich gemacht – pro Kopf gerechnet, reicher als Deutschland. Der Blick ins Land zeigt noch ein anderes Bild.
Noch vor zehn Jahren zählte Guyana zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. Dann entdeckte ExxonMobil 2015 gewaltige Ölvorkommen vor der Küste. Seither hat sich das kleine Land in Südamerika rasant verändert: Die Wirtschaft wächst in Rekordtempo, die Staatskassen sind prall gefüllt. Und Guyana erlebt eine Generation an Fortschritt in nur wenigen Jahren. Doch wo plötzlich Reichtum ist, wächst auch die Kluft: 40 % der Bevölkerung leben weiterhin in Armut. Viele Guyaner sagen heute: Vor dem Öl war das Leben besser. Was bedeutet es, der vielleicht letzte entstehende Petrostaat der Welt zu sein?
Mitwirkende:
Robert Frank
Maximilian Held
Anika Mauer
Talin Lopez
Florens Schmidt
Max Urlacher
Fabian Federl
Friederike Wigger
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Westmarkt - 2 Brände und ein Track wie ein Feuersturm

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 26. Jun 2026 19:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Denis Kundic
Selim Özdoğan
Produktion: WDR 2026, ca. 57 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Volkan T. Error
Komponist(en): LIZ
Dramaturgie: Hannah Georgi
Regieassistenz: Farah Wind
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Kerstin Grimm-Franken
Inhaltsangabe: Westmarkt: je nach Perspektive 'Safe Space'- oder 'Brennpunkt'-Viertel in einer Großstadt zwischen Rhein und Ruhr. Nizar und Snežana haben es rausgeschafft. Er als Privatermittler, sie als Polizistin. Doch die Fäden von Westmarkts Netzen führen sie immer wieder zurück. Es brennt in Westmarkt - immer wieder. Doch diesmal hat wirklich jemand Feuer gelegt. Die Rapperin M-Berr gerät mit ihrem Track Feuersturm in den Fokus der Ermittlungen, nicht ohne das Zutun des rechten Polizisten Timo Nelle. Snežana und Nizar ermitteln.
Mitwirkende:
Snezana Mateja Meded
Nizar Taner Sahintürk
Lesane Eren M. Güvercin
M-Berr Melisa Satis
Nelle Denis Moschitto
Theis Ralf Drexler
Sevgi Sema Poyraz
Milorad Mark Zak
Ivo Julius Langner
Dilovan David Vormweg
Enver Akeem van Flodrop
Fayaz Nico Ramon Kleemann
Nachrichtensprecherin Kordula Leiße
Davud Nils Kretschmer
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Das mit de Zoe

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 26. Jun 2026 20:00 Teil 4/5, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Julie Budtz Sørensen
Produktion: SRF 2021, 226 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Reto Ott
Komponist(en): Noah Ferrari
Tontechnik: Mirjam Emmenegger
Tontechnik: Roland Fatzer
Tontechnik: Franz Baumann
Tontechnik: Basil Kneubühler
Dramaturgie: Reto Ott
Übersetzung: Andreas Liebmann
Inhaltsangabe: Ein Zürcher Gymnasium, Samstagnacht: Zoes Clique feiert heimlich eine Party. Die Nacht endet in einer Katastrophe: Zoe wird vergewaltigt. Und niemand weiss, wer es war. Der Fall erschüttert die Schule, Freundschaften, Familien. Eine authentische und spannende Serie, nicht nur für Jugendliche.
Freundschaft und Liebe, Moral, Vertrauen und Schuld, Sexualität, Mobbing und Rache – das sind die Themen der fünfteiligen Serie, die ursprünglich 2018 unter dem Titel "Det med Liv" vom dänischen Radio DR produziert wurde. Andreas Liebmann hat sie für SRF auf Zürcher Verhältnisse und Jugendsprache übertragen.
Die dialogstarke Story entwickelt sich wie ein Krimi: Wer ist der Täter? Je mehr man sich auf Zoes Clique einlässt, desto verworrener wird die Angelegenheit. Was ist in der alten Turnhalle des Gymnasiums tatsächlich passiert? Wird die Vergewaltigung je aufgeklärt? Zerbricht die Clique daran? Wie reagieren Lehrer und Eltern, die Schulleitung? Und überhaupt – wird eine Normalität je wieder möglich sein? Aus verschiedenen Perspektiven wird ein Verbrechen rekonstruiert, das nur schwer zu fassen ist. Dabei verschieben sich die Grenzen zwischen Wahrheit, Lüge und Projektion permanent. Altersempfehlung: ab 16 Jahren Das Hörspiel erzählt von traumatisierenden Erlebnissen mit sexualisierter Gewalt.
Mitwirkende:
Sofie, Schülerin Amélie Luise Hug
Zoe, Schülerin Rabea Lüthi
Alex, Schüler Sean Douglas
Luca, Schüler Rino Hosennen
Ben, Schüler Jonas Julian Niemann
Philip, Schüler Hannes Schraner
Leonie, Schülerin Lou Haltinner
Kathrin Lienert, Lehrerin Anna Schinz
Martin Brändli, Rektor Sebastian Krähenbühl
Per Anliker, Prorektor Joachim Aeschlimann
Lisa Petkovic, Polizistin Jeanne Devos
Susann, Mutter von Zoë Anna-Katharina Müller
Mia, Mitschülerin Sophie Angehrn
Emma, Mitschülerin Jasmin Gloor
Sämi, Mitschüler Yves Camin
Chaschper, Mitschüler Matthias Kull
Jack, Vater von Alex Urs Jucker
Frau Sonderegger, Mutter v. Mia Karin Berri
Herr Bajna, Vater von Emma Sirio Flückiger
Christine, Mutter von Sofie Zita Bernet
Kantinenfrau Budimka Bajo-Bollin
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Mama braucht eine Rolle – und jetzt?!

Sendetermine: DLF - Freitag, 26. Jun 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Nava Ebrahimi
Produktion: DLF 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nava Ebrahimi
Ton und Technik: Hendrik Manook
Ton und Technik: Oliver Dannert
Inhaltsangabe: Nava will ihrer Mutter etwas zurückgeben. Doch deren Traum von einer Hauptrolle wird auch für Nava zur Bewährungsprobe.
Episode 1: Mutter-Tochter-Beziehung. Lebensträume und Casting Auf die große Bühne, dahin sehnte sich Navas Mutter Bibi eigentlich schon als junges Mädchen. Doch dann wurde sie mit 14 Jahren verheiratet. Es folgten Kinder, Islamische Revolution, Migration nach Deutschland und ein Leben als Alleinerziehende. Jetzt mit 70 will Bibi ihren Lebenstraum verwirklichen. Nava ist eine erfolgreiche Schriftstellerin und hofft, ihrer Mutter endlich etwas zurückgeben zu können. Sie kontaktiert alle, die sie kennt und die etwas mit Film oder Theater zu tun haben, überwindet ihre Hemmung, andere um etwas zu bitten. Doch auf die Euphorie folgt Ernüchterung: Alle sind sehr beschäftigt. Für 70-jährige Iranerinnen gibt es keine Rollen, schon erfolgreiche Schauspielerinnen haben es schwer in diesem Alter. Aber dann – die Einladung zu einem Casting. Ein erster Schritt zu mehr?
Episode 2: Hannelore Elsner, Iran-Krieg und Vitamin D Der Weg zur Hauptrolle stellt nicht nur Navas Mutter auf die Probe, sondern auch Nava selbst und ihre Beziehung zueinander. Immerhin hat Nava es geschafft, eine Laiencasterin davon zu überzeugen, ihre Mutter einzuladen. Gleichzeitig versucht sie jemanden zu finden, der das Theaterstück inszeniert, das ihre Mutter mit der Autorin Franziska Füchsl zusammen geschrieben hat – natürlich mit Bibi in der Hauptrolle. Denn Nava fürchtet – mit einer kleinen Nebenrolle wäre ihre Mutter nicht zufrieden. Als Israel Iran angreift, macht sich Navas Mutter Hoffnung, dass das Mullah-Regime nun endlich fällt. Im gemeinsamen Hotelzimmer in Klagenfurt, wo Nava mit einer Rede die Bachmann-Tage eröffnet, wird deutlich, dass Nava den Krieg anders bewertet. Doch Nava scheut den offenen Konflikt. Den scheut sie meistens – aber diesmal steht ja auch das Casting in Wien kurz bevor. Die Casterin will dass sie so natürlich wie möglich bleibt, aber dann soll Bibi ausgerechnet einen Charakter improvisieren, der so gar nicht zu ihr passt.
Episode 3: Filmkarriere, Absagen und Verlust des Partners Es geht nichts weiter. Nava hat noch immer keine Rolle für ihre Mutter Bibi gefunden, obwohl sie glaubt, alle Hebel in Bewegung gesetzt zu haben. Ihre Freundin Proschat Madani, etablierte Schauspielerin, macht ihr auch keinen Mut: Selbst sie hat gerade Schwierigkeiten, Engagements zu finden. Und dann, plötzlich, stirbt Bibis Ehemann Ingo. Bibi verliert einen geliebten Menschen und steht mit 70 Jahren vor dem Nichts. Wie soll es weitergehen? Zusätzlich zu Tod, Begräbnis, Entrümpelung und Umzug belasten das Massaker an Protestierenden in Iran und später der Krieg Navas Mutter. Hat sie nach alldem noch die Kraft, ihren Traum zu verfolgen? Nava glaubt fast nicht mehr daran, doch dann gibt ihr eine Produzentin auf einem Filmfestival einen wertvollen Tipp – und pünktlich zum Frühlingsbeginn öffnet sich eine neue Tür. Eine Rolle, Bibi wie auf den Leib geschnitten, rückt zum Greifen nah.
Episode 4: Neuanfang im Alter, Streit und „Wünsch dir was“ Bibi hat eine Rolle! Nava kann ihr Glück nicht fassen. Sie ist überzeugt davon, dass ihrer Mutter nach dem Kurzfilm weitere Rollen angeboten werden, dass ihr Weg ins Scheinwerferlicht nun geebnet ist. Doch Bibis Freude hält sich in Grenzen. Wieso? In einem Gespräch kommt heraus, dass sie ihrer Tochter ein paar Dinge unterstellt, was Nava ungeheuerlich findet. Es kommt zum Streit, der auch ihre Beziehung als Ganzes berührt. Vor dem Dreh nimmt Bibi Schauspielunterricht, um sich auf die Rolle vorzubereiten. Dann ist es so weit: Endlich darf sie zeigen, was sie kann. Am Ende rekapitulieren Nava und Bibi ihr Projekt bei einem Showformat des Schauspielhauses Graz. Das Motto: „Wünsch dir was.“ Sind die Wünsche der beiden wahr geworden?
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Stahnke

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 26. Jun 2026 20:05 Teil 6/15, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Frank Witzel
Auch unter dem Titel: Gralsberg (1. Teil)
Hebbelsfurt (2. Teil)
Bad Gammerstätt (3. Teil)
Diemelsbach (4. Teil)
Grünsheim (5. Teil)
Geldernbeck (6. Teil)
Tiefenroda (7. Teil)
Schwörlingen (8. Teil)
Bad Eidelmünde (9. Teil)
Molksbühl (10. Teil)
Siegolfing (11. Teil)
Ammenschnade (12. Teil)
Hegegras-Lotzebusch (13. Teil)
Schwindthausen 1 (14. Teil)
Schwindthausen 2 (15. Teil)
Produktion: BR 2018, 395 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Frank Witzel
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Ton und Technik: Susanne Herzig
Ton und Technik: Michael Krogmann
Inhaltsangabe: Stahnke, ein ausgebildeter Architekt, Mitte vierzig, arbeitet für die Firma IGWT der Unternehmerin Schmidt-Ehry. Seine Aufgabe ist es, durch die Provinz der Bundesrepublik zu fahren und in Kleinstädten Möglichkeiten für Bauprojekte zu erkunden. Er analysiert dabei nicht nur die baulichen Gegebenheiten der jeweiligen Orte, sondern auch Sozialstruktur und politische Machtverhältnisse. Er muss deshalb vor allem die Schwachpunkte der Städte evaluieren, für die von seiner Arbeitgeberin oft nur scheinbare Lösungen angeboten werden. Stahnke – der in seiner Studentenzeit noch mit großem Interesse den städtebaulichen Diskurs verfolgt hat – ahnt, dass diese Bauprojekte reihenweise scheitern und mitunter sogar die Gemeinden in den Ruin treiben werden. Doch seine berufliche Ehre hat er längst verloren. Seine ganze Fach- und Menschenkenntnis, seine Fantasie und seine Intuition setzt er ausschließlich für einen Geschäftsabschluss ein. Um an Hintergrundinformationen der einzelnen Städte und Gemeinden zu gelangen, schreckt er auch nicht davor zurück, seine Gegenüber auszuhorchen und auszunutzen. So ist er beispielsweise mit verschiedenen Profilen bei Kontaktbörsen angemeldet, um Frauen aus der Stadtverwaltung der jeweiligen Kleinstädte zu treffen. Nicht nur vor anderen, auch vor sich selbst, schiebt er immer wieder die Notwendigkeit vor, Geld verdienen zu müssen, um seine Familie ernähren zu können. Dabei ist sein Privatleben im Begriff zu zerfallen. Stahnke ist ein Einzelgänger, der immer wieder in der Anonymität untertaucht. Seine Ehe ist geschieden, seine neue Beziehung zerrüttet. Ebenso ist das Verhältnis zu seiner fordernden Arbeitgeberin angespannt. Dennoch sind ihm Skrupel oder Selbstzweifel fremd. Sein Handeln hat er längst von seinem Fühlen abgespalten. Als eine Reihe mysteriöser Morde die Gegend erschüttert, die er jüngst für seine Standort-Evaluationen bereiste, gerät er ins Visier des ermittelnden Kommissars. Doch da ist Stahnke schon spurlos verschwunden.
In der Pilotfolge fährt Stahnke auf einer seiner Reisen durch die deutsche Provinz auf regennasser Straße einen jungen Mann an. Der Mann scheint nicht weiter verletzt und lehnt ab, dass Stahnke ihn in ein Krankenhaus bringt, angeblich weil er nicht krankenversichert ist. Stattdessen will er zu einer alternativen und illegalen Wohnwagen-Siedlung am Rand der Kleinstadt Gralsberg gefahren werden. Stahnke wittert hier ein Projekt und versucht Kontakte mit einem jungen Paar zu knüpfen, das in der Siedlung lebt. Doch noch während er Gralsberg wieder verlässt, erhält er einen beunruhigenden Anruf aus der Siedlung.
„Die Ebene des Mythischen und Unbewussten dringt immer wieder in die Erzählung und in die scheinbar analytische Welt Stahnkes ein und entlarvt seinen Realismus als Illusion.“ (Frank Witzel)
Mitwirkende:
Wiebke Puls
Martin Feifel
Nicole Heesters
Hanna Scheibe
Katja Bürkle
Anna Drexler
Axel Milberg
Jutta Speidel
Peter Fricke
Fabian Hinrichs
Götz Schulte
Oliver Nägele
Jochen Striebeck
Julia Riedler
Pola Jane O’ Mara
Sebastian Weber
Rita Russek
Stefan Hunstein
Steven Scharf
Michael A. Grimm
Wolfgang Maria Bauer
Thomas Birnstiel
Rainer Bock
Thomas Hauser
Johannes Silberschneider
Gerhard Wittmann
Shenja Lacher
Josephine Michel
Rene Dumont
Kaja Martin
Kia Ahrndsen
Irina Wanka
Joschka Walser
Brigitte Hobmeier
Ilona Grandke
Jule Ronstedt
Annette Paulmann
Sophie von Kessel
Jaecki Schwarz
Christiane Roßbach
Tommi Piper
Tim Seyfi
Michele Cuciuffo
Helmfried von Lüttichau
David Zimmerschied
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Fänggen

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 26. Jun 2026 20:05 (Ursendung)
Autor(en): Ludwig Abraham
Produktion: BR 2026, Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Inhaltsangabe: Ein Dorf am Fluss. Sommerhitze, Gewitterluft, ausgetretene Wege. Was als harmloser Jogginglauf beginnt, kippt in eine unheimliche Erfahrung: leuchtende Punkte im Dunkel, Stimmen aus dem Wasser, ein verletztes Bein, das nicht heilen will. Martin sucht Sicherheit: im Dorf, im Job, in der Familie seiner Frau. Doch Zugehörigkeit wird zur Bedrohung - und Anpassung hat ihren Preis. Je tiefer er sich in die scheinbare Idylle einfügt, desto deutlicher spürt er, dass unter der Oberfläche etwas arbeitet. Alte Geschichten, verschüttete Erinnerungen - und Wesen, die nicht vergessen. Zwischen Dorfschnack, Grillabenden und gut gemeinten Ratschlägen entfaltet sich ein leiser Mystery-Thriller, der Naturbeobachtung, alpine Sagenwelt und verdrängte Regionalgeschichte miteinander verwebt.
Mitwirkende:
Lukas Vögler
Nadine Geyersbach
Stefanie von Poser
Elisabeth Nittka
Maximilian Reichert
Theresa Bendel
Florian Karlheim
Gerhard Acktun
u.a.
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Soziale Utopie und Klangmagie

Sendetermine: DLR - Samstag, 27. Jun 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Egbert Hiller
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Hans Werner Henze (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Inhaltsangabe: Hans Werner Henze (1926-2012) war Träumer und Realist zugleich. Soziale Utopien, der Wunsch, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, waren für ihn untrennbar mit seiner schöpferischen Arbeit verbunden. Als streitbarer Künstler geriet er in die Wirren der Politik. Und doch suchte er stets die Harmonie, die Freundschaft, die vertrauensvolle Kooperation mit Gleichgesinnten. Er war einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, aber auch Gründer und Inspirator bahnbrechender künstlerischer und pädagogischer Projekte und Initiativen. Dazu zählen vor allem der „Cantiere internazionale d’arte“ in dem Toskana-Städtchen Montepulciano und die Münchner Biennale für neues Musiktheater. Die drei Stunden der Langen Nacht beleuchten Hans Werner Henzes Leben von seiner Jugend bis zu seinem Tod im Oktober 2012. Auch anhand von Selbstzeugnissen, Briefen, Kommentaren und Zitaten passieren Stationen seines Lebens und Schaffens Revue – vor dem Hintergrund bewegter und bewegender Zeiten vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis ins 21. Jahrhundert. Schwerpunkte der Betrachtung liegen auf herausragenden und umstrittenen Werken wie den „Nachtstücken und Arien“ auf Worte von Henzes langjähriger Vertrauter Ingeborg Bachmann, dem Rezital „El Cimarrón“, das die Sklaverei thematisiert, oder dem politischen Oratorium „Das Floß der Medusa“. Zu Wort kommen u.a. die italienische Musikwissenschaftlerin Elena Minetti, der Dirigent Markus Stenz, der Gitarrist Wilhelm Bruck und – natürlich – Hans Werner Henze selbst.
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