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Die Verbrennung - Berichte, Erinnerungen, Mutmaßungen zum Tod von Ingeborg Bachmann in Rom |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Dienstag, 23. Jun 2026 16:05, (angekündigte Länge: 40:00)
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| Autor(en): | Susanne Ayoub | ||||||||
| Produktion: | ORF 2022, 39 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regie: | Susanne Ayoub | ||||||||
| Komponist(en): | Emer Kinsella | ||||||||
| Tontechnik: Robert Pawlecka | |||||||||
| Inhaltsangabe: | 2014 veröffentlichte die Lyrikerin Christine Koschel, eine Vertraute der letzten Lebensjahre in Rom, ein Protokoll der Wochen zwischen Ingeborg Bachmanns schwerem Brandunfall am 25. September und ihrem Ableben am 17. Oktober 1973. Nicht die Schwere der Verbrennungen sondern die Tablettenabhängigkeit hatte zu ihrem Tod geführt, da den Ärzten der Name des Psychopharmakums verschwiegen wurde. Die Familie fürchtete um den Ruf der berühmten Dichterin, das Ärztepaar, das Bachmann mit dem Medikament versorgt hatte, schwieg aus Angst vor den rechtlichen Konsequenzen. Erst im letzten Augenblick gaben sie den Namen 'Seresta' preis, da war es zu spät. Freunde Bachmanns erstatteten Anzeige: Es war Mord. Die Ermittlungen wurden eingestellt. Mord war es nicht, jedoch: 'Man stirbt an dem, was mit einem angerichtet wird', so Ingeborg Bachmann. Das Stück folgt den Erinnerungen Christine Koschels, ergänzt und relativiert durch Kommentare aus anderen Quellen. Ausschnitte von Tonbandaufzeichnungen Ingeborg Bachmanns, aufgenommen im letzten Sommer ihres Lebens für einen TV-Film, wechseln mit Passagen aus ihrem Werk. Bachmann spricht über ihr Leben in Rom, über das Schreiben und die Musik, über Faschismus und die Beziehungen von Männern und Frauen, über ihre Utopie 'Ein Tag wird kommen'. Zitiert wird aus ihren Traumaufzeichnungen, Briefen an Ärzte, aus ihren literarischen Texten. Die Stimmen, begleitet von einer subjektiven, beobachtenden Erzählerin auf dem Weg durch Rom, verweben sich zu einem Bild der Dichterin an der Schwelle des Todes. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Inside „Private Equity“ |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 23. Jun 2026 19:15, (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Matthias Holland-Letz | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | Wenn internationale Investoren deutsche Pflegeheime kaufen (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | DLF 2025, 41 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regie: | Claudia Kattanek | ||||||||
| Ton und Technik: Gunther RoseTon und Technik: Thomas Widdig | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Immer mehr Pflegeheime gehen pleite. Doch die private Alloheim-Gruppe kauft Seniorenheime auf, investiert Millionen in die Modernisierung der Heime und will in den nächsten Jahren 30 Neubauten stemmen. Internationale Investoren machen es möglich. Das Rezept heißt Private Equity: Kapitalgeber kaufen kleinere Unternehmen – auch aus dem Pflege-Sektor – und verschmelzen sie mit anderen Unternehmen aus derselben Branche. Dies soll helfen, den Wert des Unternehmens drastisch zu steigern. Ziel ist, beim späteren Verkauf bis zu 20 Prozent Rendite auf das eingesetzte Kapital zu erzielen. Welche Risiken sehen Wirtschaftsexperten? Was sagen Pflegefachleute und Gewerkschaften? Wir haben ein Seniorenheim der Alloheim-Gruppe besucht und den Alloheim-Vorstand interviewt. Unsere Recherchen führten uns auch nach Stockholm, dem Sitz milliardenschwerer Private-Equity-Unternehmen, die gerne deutsche Firmen aufkaufen. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Mama braucht eine Rolle – und jetzt?! |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 23. Jun 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Nava Ebrahimi |
| Produktion: | DLF 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Nava Ebrahimi |
| Ton und Technik: Hendrik ManookTon und Technik: Oliver Dannert | |
| Inhaltsangabe: | Nava will ihrer Mutter etwas zurückgeben. Doch deren Traum von einer Hauptrolle wird auch für Nava zur Bewährungsprobe. Episode 1: Mutter-Tochter-Beziehung. Lebensträume und Casting Auf die große Bühne, dahin sehnte sich Navas Mutter Bibi eigentlich schon als junges Mädchen. Doch dann wurde sie mit 14 Jahren verheiratet. Es folgten Kinder, Islamische Revolution, Migration nach Deutschland und ein Leben als Alleinerziehende. Jetzt mit 70 will Bibi ihren Lebenstraum verwirklichen. Nava ist eine erfolgreiche Schriftstellerin und hofft, ihrer Mutter endlich etwas zurückgeben zu können. Sie kontaktiert alle, die sie kennt und die etwas mit Film oder Theater zu tun haben, überwindet ihre Hemmung, andere um etwas zu bitten. Doch auf die Euphorie folgt Ernüchterung: Alle sind sehr beschäftigt. Für 70-jährige Iranerinnen gibt es keine Rollen, schon erfolgreiche Schauspielerinnen haben es schwer in diesem Alter. Aber dann – die Einladung zu einem Casting. Ein erster Schritt zu mehr? Episode 2: Hannelore Elsner, Iran-Krieg und Vitamin D Der Weg zur Hauptrolle stellt nicht nur Navas Mutter auf die Probe, sondern auch Nava selbst und ihre Beziehung zueinander. Immerhin hat Nava es geschafft, eine Laiencasterin davon zu überzeugen, ihre Mutter einzuladen. Gleichzeitig versucht sie jemanden zu finden, der das Theaterstück inszeniert, das ihre Mutter mit der Autorin Franziska Füchsl zusammen geschrieben hat – natürlich mit Bibi in der Hauptrolle. Denn Nava fürchtet – mit einer kleinen Nebenrolle wäre ihre Mutter nicht zufrieden. Als Israel Iran angreift, macht sich Navas Mutter Hoffnung, dass das Mullah-Regime nun endlich fällt. Im gemeinsamen Hotelzimmer in Klagenfurt, wo Nava mit einer Rede die Bachmann-Tage eröffnet, wird deutlich, dass Nava den Krieg anders bewertet. Doch Nava scheut den offenen Konflikt. Den scheut sie meistens – aber diesmal steht ja auch das Casting in Wien kurz bevor. Die Casterin will dass sie so natürlich wie möglich bleibt, aber dann soll Bibi ausgerechnet einen Charakter improvisieren, der so gar nicht zu ihr passt. Episode 3: Filmkarriere, Absagen und Verlust des Partners Es geht nichts weiter. Nava hat noch immer keine Rolle für ihre Mutter Bibi gefunden, obwohl sie glaubt, alle Hebel in Bewegung gesetzt zu haben. Ihre Freundin Proschat Madani, etablierte Schauspielerin, macht ihr auch keinen Mut: Selbst sie hat gerade Schwierigkeiten, Engagements zu finden. Und dann, plötzlich, stirbt Bibis Ehemann Ingo. Bibi verliert einen geliebten Menschen und steht mit 70 Jahren vor dem Nichts. Wie soll es weitergehen? Zusätzlich zu Tod, Begräbnis, Entrümpelung und Umzug belasten das Massaker an Protestierenden in Iran und später der Krieg Navas Mutter. Hat sie nach alldem noch die Kraft, ihren Traum zu verfolgen? Nava glaubt fast nicht mehr daran, doch dann gibt ihr eine Produzentin auf einem Filmfestival einen wertvollen Tipp – und pünktlich zum Frühlingsbeginn öffnet sich eine neue Tür. Eine Rolle, Bibi wie auf den Leib geschnitten, rückt zum Greifen nah. Episode 4: Neuanfang im Alter, Streit und „Wünsch dir was“ Bibi hat eine Rolle! Nava kann ihr Glück nicht fassen. Sie ist überzeugt davon, dass ihrer Mutter nach dem Kurzfilm weitere Rollen angeboten werden, dass ihr Weg ins Scheinwerferlicht nun geebnet ist. Doch Bibis Freude hält sich in Grenzen. Wieso? In einem Gespräch kommt heraus, dass sie ihrer Tochter ein paar Dinge unterstellt, was Nava ungeheuerlich findet. Es kommt zum Streit, der auch ihre Beziehung als Ganzes berührt. Vor dem Dreh nimmt Bibi Schauspielunterricht, um sich auf die Rolle vorzubereiten. Dann ist es so weit: Endlich darf sie zeigen, was sie kann. Am Ende rekapitulieren Nava und Bibi ihr Projekt bei einem Showformat des Schauspielhauses Graz. Das Motto: „Wünsch dir was.“ Sind die Wünsche der beiden wahr geworden? |
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