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BW 0-1 |
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| Sendetermine: | DLR - Freitag, 12. Jun 2026 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Hằng Thúy Hà |
| Produktion: | DLF/Bauhaus Universität Weimar/Goethe-Institut 2025, 28 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Audio Art |
| Inhaltsangabe: | Laut, verpestet und überfüllt - so beschreibt die vietnamesische Komponistin Hằng Thúy Hà ihre Heimatstadt Hanoi. Diesem Ort setzt sie ein akustisches Denkmal: schwarz und weiß, wütend und liebevoll zugleich. Das Leben in Hanoi läuft im Zeitraffer. Menschen hasten durch die Straßen, Geräusche und Eindrücke strömen permanent von allen Seiten auf die Bewohnerinnen ein. Die Komponistin Hằng Thúy Hà fühlt sich hier einsam, rastlos und ständigen Bedrohungen ausgesetzt. Mit ihrer Arbeit bewältigt sie die Angst und stellt sich künstlerisch den Herausforderungen ihrer Stadt. „BW 0-1“ entstand im Rahmen der Radio Art Residency Weimar von Goethe-Institut, Bauhaus Universität Weimar und Deutschlandfunk Kultur. |
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Fiebertraum |
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| Sendetermine: | SWR Kultur - Freitag, 12. Jun 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Judith Goetsch Johannes Munzinger Max Osenstätter laus Uhrig |
| Auch unter dem Titel: | Werner Herzog in Peru (Untertitel) |
| Produktion: | SWR/BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Durch Filme wie „Fitzcarraldo” oder „Aguirre” wurde der unbequeme „Soldat des Kinos“ zur Legende des europäischen Arthouse-Kinos. 2026 erlebt Werner Herzog einen weiteren Karriere-Höhepunkt: Im Alter von 83 Jahren wird er zum unwahrscheinlichsten Influencer aller Zeiten. Werner Herzog ist vielleicht der derzeit berühmteste Kultur-Export Deutschlands. Nur in seinem Heimatland kennt ihn kaum jemand. Autor Max Osenstätter sucht nach Antworten unter anderem im Dschungel von Peru und findet heraus, dass Herzog und er eine Gemeinsamkeit haben: Beide haben ein außergewöhnliches Verhältnis zur Wahrheit. |
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Zum Raum wird hier die Zeit |
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| Sendetermine: | BR-Klassik - Freitag, 12. Jun 2026 19:03, (angekündigte Länge: 57:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Frank Halbach |
| Auch unter dem Titel: | 150 Jahre Bayreuther Festspiele (Untertitel) |
| Produktion: | BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Der Meister hatte es vollbracht. Richard Wagner hatte die Bühne bereitet für sein großes Welttheater, in dem Mythen in Musik, Text und Handlung die grundlegenden Fragen der Menschheit verhandeln. Der Ort, an dem dieses Festspielhaus steht, ist schon lange selbst zum Mythos geworden: der grüne Hügel des oberfränkischen Städtchens Bayreuth. Weil das ursprünglich für die Festspiele vorgesehene, barocke Markgräfliche Opernhaus sich rasch als viel zu klein für Richard Wagners singende Götter, reitende Walküren, tauchende Rheintöchter, brüllende Drachen und verzehrende Weltenbrände erwies, erbaute er ein eigenes Theater, eine "Scheune" zwischen Rübenäckern und Krautfeldern, einzig dazu bestimmt, seine Werke dort aufzuführen. Seit 1876 bestimmen hier die Wagners die Geschicke der Bayreuther Festspiele, vom Meister damals bis zur Urenkelin heute. Eine Erfolgsgeschichte, die sich unentwegt über 150 Jahre erstreckt? Keineswegs. Schon die allersten Festspiele waren nicht nur finanziell ein Desaster. Auch künstlerisch hielt Richard Wagner selbst sie für völlig misslungen. Die Geschichte der Bayreuther Festspiele ist ein Spiegel deutscher Geschichte inklusive ihrer finstersten Schattenseiten wie der Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten. Nach dem Krieg stieg ein entrümpeltes Neu-Bayreuth auf und erlangte künstlerisch Weltbedeutung. Wartezeiten von bis zu zehn Jahren für eine Karte zu einer der Vorstellungen in Bayreuth waren lange keine Seltenheit. Doch heute steht die Festspielleitung vor großen Herausforderungen - wie die Kultur fast überall. Die Festspiele sind konfrontiert mit finanziellen Engpässen, hitzigen künstlerischen Diskussionen und strukturellen Herausforderungen. Bayreuth steht zwischen dem Wunsch nach gepflegter Tradition und dem Vorsatz avantgardistischer Innovation. Was daraus wird, wissen selbst die schicksalswebenden Nornen nicht. Werkstatt oder Ritual? Triumph oder Tragödie? |
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SKI - Serie Krimi International |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Freitag, 12. Jun 2026 19:04 Teil 6/6, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Sabina Altermatt Pieke Biermann Norbert Horst Merle Kröger Nathan Markov Ulrich Noller Gök Senin | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Çelik Und Pelzer (1. Teil) Leever dood as Slaav (2. Teil) Tiefe Schnitte (3. Teil) Der Kongreß (4. Teil) Der Nazischatz (5. Teil) Kriegskosten (6. Teil) | ||||||
| Produktion: | WDR 2009, 380 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||
| Regie: | Thomas Leutzbach | ||||||
| Komponist(en): | Matthias Manzke | ||||||
| Technische Realisation: Ilse SiewekeTechnische Realisation: Matthias FischenichDramaturgie: Katja BürkiDramaturgie: Ulrich Noller | |||||||
| Inhaltsangabe: | Ein türkischer Expolizist kommt nach Deutschland - Çelik wird zum Detektiv wider Willen. Zusammen mit der Psychologin Pelzer und einer Gruppe von Autisten klärt er ungewöhnliche Fälle auf. Das ist das Setting, aus dem sieben AutorInnen ihre Geschichten entwickeln: Çelik und Pelzer jagen einen Terroristenmörder, ermitteln im deutsch-indischen Bollywood-Milieu. Sie kraxeln auf die Schweizer Alpen, treffen auf türkisch-kurdische Folteropfer. Sie gehen auf Nazischatz-Jagd in Köln und tauchen mit Berliner Polizeiveteranen in die Geschichte der 68er ein. Çelik und Pelzer werden zu einem unschlagbaren Team. Aber kommen sie auch hinter ihre eigenen Familiengeheimnisse? Autoren: Çelik und Pelzer: Ulrich Noller Leever dood as Slaav: Merle Kröger Tiefe Schnitte: Norbert Horst Der Kongreß: Sabine Altermatt Der Nazischatz: Nathan Markov Kriegskosten: Pieke Biermann | ||||||
| Mitwirkende: |
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Das mit de Zoe |
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| Sendetermine: | SRF 1 - Freitag, 12. Jun 2026 20:00 Teil 2/5, (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Julie Budtz Sørensen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | SRF 2021, 226 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Reto Ott | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Noah Ferrari | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Tontechnik: Mirjam EmmeneggerTontechnik: Roland FatzerTontechnik: Franz BaumannTontechnik: Basil KneubühlerDramaturgie: Reto Ott | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Andreas Liebmann | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Ein Zürcher Gymnasium, Samstagnacht: Zoes Clique feiert heimlich eine Party. Die Nacht endet in einer Katastrophe: Zoe wird vergewaltigt. Und niemand weiss, wer es war. Der Fall erschüttert die Schule, Freundschaften, Familien. Eine authentische und spannende Serie, nicht nur für Jugendliche. Freundschaft und Liebe, Moral, Vertrauen und Schuld, Sexualität, Mobbing und Rache – das sind die Themen der fünfteiligen Serie, die ursprünglich 2018 unter dem Titel "Det med Liv" vom dänischen Radio DR produziert wurde. Andreas Liebmann hat sie für SRF auf Zürcher Verhältnisse und Jugendsprache übertragen. Die dialogstarke Story entwickelt sich wie ein Krimi: Wer ist der Täter? Je mehr man sich auf Zoes Clique einlässt, desto verworrener wird die Angelegenheit. Was ist in der alten Turnhalle des Gymnasiums tatsächlich passiert? Wird die Vergewaltigung je aufgeklärt? Zerbricht die Clique daran? Wie reagieren Lehrer und Eltern, die Schulleitung? Und überhaupt – wird eine Normalität je wieder möglich sein? Aus verschiedenen Perspektiven wird ein Verbrechen rekonstruiert, das nur schwer zu fassen ist. Dabei verschieben sich die Grenzen zwischen Wahrheit, Lüge und Projektion permanent. Altersempfehlung: ab 16 Jahren Das Hörspiel erzählt von traumatisierenden Erlebnissen mit sexualisierter Gewalt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Reclaim: Tic Tac Toe |
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| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 12. Jun 2026 20:05 Teil 3/4 [mp3-Stream]
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Meret Ava Reh |
| Auch unter dem Titel: | Made in Germany (1. Teil) Geheimnisse (2. Teil) Wenn wir Freunde wären (3. Teil) Ist der Ruf erst ruiniert... (4. Teil) |
| Produktion: | BR 2026, 191 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Helen Malich |
| Inhaltsangabe: | 1. Drei junge Frauen aus dem Ruhrgebiet werden Mitte der 90er zur ersten Girlband Deutschlands. Lee, Jazzy und Ricky brechen mit Konventionen, sprechen über Sexismus und Rassismus - und treffen auf eine Öffentlichkeit, die darauf nicht vorbereitet ist. 2. Während der Erfolg wächst, gerät ein Privatleben außer Kontrolle. Boulevardmedien machen aus Trauer skandalträchtige Schlagzeilen. Eine Geschichte über Medienmacht, Schuldzuweisung und den Preis öffentlicher Aufmerksamkeit. In dieser Folge geht es unter anderem um Suizid und psychische Krisen. Wenn euch diese Themen belasten, überlegt bitte, ob ihr die Folge gerade hören möchtet - und hört sie im Zweifel nicht allein. 3. Drohbriefe, zerstochene Reifen, Angst - während auf der ausverkauften Tour die Fans kreischen und von all dem nichts erfahren. Der Druck auf Tic Tac Toe nimmt zu bis die Band ihm nicht mehr standhalten kann. Wie konnte es zur katastrophalen Pressekonferenz kommen und was ist hinter den Kulissen wirklich passiert? 4. Die Pressekonferenz ist vorbei – aber das Vermächtnis von Lee, Jazzy und Ricky bleibt. Nach dem öffentlichen Zerfall versucht die Band Comebacks, doch die Öffentlichkeit hat sich ihr Bild längst gemacht. Was hat Deutschlands erste Girlband wirklich hinterlassen – jenseits von Memes und Skandalschlagzeilen? Meret Reh spricht mit Nadja Benaissa (No Angels), der Rapperin Antifuchs und weiteren Wegefährtinnen über Einfluss, Rassismus im deutschen Musikbusiness und die Frage, warum Tic Tac Toe bis heute unterschätzt wird. |
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Stahnke |
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| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 12. Jun 2026 20:05 Teil 4/15, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Frank Witzel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Gralsberg (1. Teil) Hebbelsfurt (2. Teil) Bad Gammerstätt (3. Teil) Diemelsbach (4. Teil) Grünsheim (5. Teil) Geldernbeck (6. Teil) Tiefenroda (7. Teil) Schwörlingen (8. Teil) Bad Eidelmünde (9. Teil) Molksbühl (10. Teil) Siegolfing (11. Teil) Ammenschnade (12. Teil) Hegegras-Lotzebusch (13. Teil) Schwindthausen 1 (14. Teil) Schwindthausen 2 (15. Teil) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | BR 2018, 395 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Leonhard Koppelmann | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Frank Witzel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regieassistenz: Stefanie RambTon und Technik: Susanne HerzigTon und Technik: Michael Krogmann | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Stahnke, ein ausgebildeter Architekt, Mitte vierzig, arbeitet für die Firma IGWT der Unternehmerin Schmidt-Ehry. Seine Aufgabe ist es, durch die Provinz der Bundesrepublik zu fahren und in Kleinstädten Möglichkeiten für Bauprojekte zu erkunden. Er analysiert dabei nicht nur die baulichen Gegebenheiten der jeweiligen Orte, sondern auch Sozialstruktur und politische Machtverhältnisse. Er muss deshalb vor allem die Schwachpunkte der Städte evaluieren, für die von seiner Arbeitgeberin oft nur scheinbare Lösungen angeboten werden. Stahnke – der in seiner Studentenzeit noch mit großem Interesse den städtebaulichen Diskurs verfolgt hat – ahnt, dass diese Bauprojekte reihenweise scheitern und mitunter sogar die Gemeinden in den Ruin treiben werden. Doch seine berufliche Ehre hat er längst verloren. Seine ganze Fach- und Menschenkenntnis, seine Fantasie und seine Intuition setzt er ausschließlich für einen Geschäftsabschluss ein. Um an Hintergrundinformationen der einzelnen Städte und Gemeinden zu gelangen, schreckt er auch nicht davor zurück, seine Gegenüber auszuhorchen und auszunutzen. So ist er beispielsweise mit verschiedenen Profilen bei Kontaktbörsen angemeldet, um Frauen aus der Stadtverwaltung der jeweiligen Kleinstädte zu treffen. Nicht nur vor anderen, auch vor sich selbst, schiebt er immer wieder die Notwendigkeit vor, Geld verdienen zu müssen, um seine Familie ernähren zu können. Dabei ist sein Privatleben im Begriff zu zerfallen. Stahnke ist ein Einzelgänger, der immer wieder in der Anonymität untertaucht. Seine Ehe ist geschieden, seine neue Beziehung zerrüttet. Ebenso ist das Verhältnis zu seiner fordernden Arbeitgeberin angespannt. Dennoch sind ihm Skrupel oder Selbstzweifel fremd. Sein Handeln hat er längst von seinem Fühlen abgespalten. Als eine Reihe mysteriöser Morde die Gegend erschüttert, die er jüngst für seine Standort-Evaluationen bereiste, gerät er ins Visier des ermittelnden Kommissars. Doch da ist Stahnke schon spurlos verschwunden. In der Pilotfolge fährt Stahnke auf einer seiner Reisen durch die deutsche Provinz auf regennasser Straße einen jungen Mann an. Der Mann scheint nicht weiter verletzt und lehnt ab, dass Stahnke ihn in ein Krankenhaus bringt, angeblich weil er nicht krankenversichert ist. Stattdessen will er zu einer alternativen und illegalen Wohnwagen-Siedlung am Rand der Kleinstadt Gralsberg gefahren werden. Stahnke wittert hier ein Projekt und versucht Kontakte mit einem jungen Paar zu knüpfen, das in der Siedlung lebt. Doch noch während er Gralsberg wieder verlässt, erhält er einen beunruhigenden Anruf aus der Siedlung. „Die Ebene des Mythischen und Unbewussten dringt immer wieder in die Erzählung und in die scheinbar analytische Welt Stahnkes ein und entlarvt seinen Realismus als Illusion.“ (Frank Witzel) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Er will nicht mehr leben – und jetzt?! |
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| Sendetermine: | DLF - Freitag, 12. Jun 2026 20:05 |
| Autor(en): | Manuel Gogos |
| Produktion: | DLR 2025, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Manuel Gogos |
| Inhaltsangabe: | Manuel hat Angst: Sein bester Freund leidet unter Depressionen. Zwar schon lange, aber in letzter Zeit wirkt er regelrecht lebensmüde. Episode 1: Er will nicht mehr leben – und jetzt?! Manuel ringt am Telefon mit seinem Freund. Er will ihm helfen, nur wie? Manuel scheint von Depressiven umgeben, nicht nur in der Familie, auch er hat schon einem eine solche Phase durchgemacht. Er kann das Depressivsein also gut nachempfinden. Aber nützt das Mitgefühl? Und kann Frank, Manuels neuer Freund aus der vorangegangenen und jetzt?!-Episode über Einsamkeit, ihn unterstützen? Denn manchmal sorgt sich Manuel, die Krankheit seines Freundes könnte auch ihn wieder ergreifen. In dieser Episode geht es im wahrsten Sinne um Leben und Tod. Aber auch um Freundschaft, was sie kann und wo sie endet. |
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Große Bühne für großes Theater |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 13. Jun 2026 00:05, (angekündigte Länge: 165:00)
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| Autor(en): | Robert Sollich |
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über das Wiener Burgtheater (Untertitel) |
| Produktion: | DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Susanne Krings |
| Inhaltsangabe: | Vom Wiener Burgtheater heißt es, es sei das einzige Theater auf der Welt, von dem die Taxifahrer wüssten, was dort gespielt würde. Das „kaiserliche Theater, das Burgtheater war für den Wiener, für den Österreicher mehr als eine bloße Bühne, auf der Schauspieler Theaterstücke spielten; es war der Mikrokosmos, der den Makrokosmos spiegelte (...). Jedes Jubiläum, jedes Begräbnis eines großen Schauspielers wurde zum Ereignis, das alle politischen Geschehnisse überschattete“, formulierte es emphatisch vor einhundert Jahren Stefan Zweig, und noch in diesem Jahrhundert erklärte es ein Burgtheaterdirektor zum sakralen Ort der Kunst, ähnlich dem Louvre und den Uffizien, und verglich den Ruf dorthin mit einem Nobelpreis. Anlässlich des 250. Jahrestages seiner Erhebung zum „teutschen Nationaltheater“ 1776 möchte eine Lange Nacht über das Wiener Burgtheater ergründen, was an diesen mythischen Erzählungen und Überhöhungen (noch) dran ist. Von Charlotte Wolter bis Gert Voss wird sie seine größten Mimen wieder auferstehen lassen, von Joseph Schreyvogel bis Claus Peymann seine berühmtesten Direktoren würdigen und von Franz Grillparzer bis Elfriede Jelinek auf die Stücke schauen, mit denen hier Theatergeschichte geschrieben wurde. Außerdem wird es darum gehen, was mit Ehrenmitgliedern des Burgtheaters nach ihrem Tod geschieht, woher eine Wiener Neigung zum Happy End rührt und warum Burgschauspieler bis vor gar nicht allzu langer Zeit nicht beklatscht werden durften. |
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