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Das Hörspiel ist 100 Jahre alt.

Vor hundert Jahren, genau am 24.10.1924 um 20:30 Uhr, wurde das erste deutschsprachige Hörspiel gesendet. "Zauberei auf dem Sender" war der Anfang. Erhalten ist es nicht, es wurde live gespielt. 1962 vom Hessischen Rundfunk noch einmal produziert ist es in der ARD-Audiothek zu hören.

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Junger Wilder der Romantik

Sendetermine: DLR - Samstag, 6. Jun 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 6. Jun 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Jürgen König
Auch unter dem Titel: Die Lange Nacht des Carl Maria von Weber (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jürgen König
Inhaltsangabe: Den „deutschesten aller Musiker“ nannte ihn später Richard Wagner und hat damit Carl Maria von Weber keinen Gefallen getan. Denn was Wagner als Auszeichnung meinte, machte Weber zum Nationalhelden – und das wollte er nie sein. Als das „Heilige Römische Reich deutscher Nation“ 1806 zusammenbrach, war Weber 20 Jahre alt und wollte, wie so viele junge Intellektuelle seiner Zeit, mithelfen, die deutsche Kleinstaaterei zu überwinden – durch Kunst. So wie die gleichaltrigen Brüder Grimm deutsche Märchen und Sagen sammelten, wollte Weber deutsche Geschichten zu deutschen Opern vertonen; wenn es schon „ein Deutschland“ nicht gab, sollte wenigstens die Kunst ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die vielen Untertanen der vielen deutschen Königreiche und Fürstentümer auf eine gemeinsame Geschichte zurückblickten. Doch mit dem „Freischütz“ setzte die politische Vereinnahmung schon ein: die Uraufführung 1821 hatte die Intendanz des Königlichen Schauspielhauses in Berlin auf den 18. Juni festgesetzt: auf den „Belle Alliance-Tag“, mit dem in Preußen alljährlich die „Schlacht bei Waterloo“ gefeiert wurde – jener Sieg über Napoleon, der 1815 seine Herrschaft über halb Europa endgültig beendete. Kein Zufall war es auch, dass das erste Gesamtverzeichnis der Werke Webers 1871 erschien, dem Jahr der Reichsgründung. In jenen Jahren gehörten Webers Klaviersonaten und -konzerte zum Standardrepertoire der großen Virtuosen, seine Opern wurden auf allen großen Bühnen gegeben; ein Gustav Mahler war sich nicht zu fein, ein Opernfragment Webers zu vervollständigen. Und auch die Nationalsozialisten griffen die Rede vom „deutschesten aller Musiker“ gerne auf – nicht zuletzt auch deshalb wurden Webers Werke nach dem 2. Weltkrieg erstmal eher ignoriert – woran sich bis heute so sehr viel nicht geändert hat. Allenfalls der „Freischütz“ wird ab und zu aufgeführt, die anderen Opern, etwa „Euryanthe“ und „Oberon“, so gut wie nie. Vom umfangreichen Instrumentalwerk Webers finden nur die beiden Klarinettenkonzerte hin und wieder in die Konzertsäle, der große Rest schlummert in den Archiven vor sich hin – erstaunlicherweise auch nahezu das gesamte Klavierwerk. Wie schade! Wieder mal wäre also ein deutscher Klassiker neu zu entdecken.
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Satire in der DDR

Sendetermine: DLR - Samstag, 6. Jun 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Peter Boris
Auch unter dem Titel: Mit Honecker lachen (Untertitel)
Produktion: RIAS 1986, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Das gebremste Lachen – der Autor versucht eine Antwort auf die Frage: „Was darf die Satire in der DDR“ anhand von Beispielen aus satirischen Zeitschriften, aus staatsoffiziellen Kabaretts, aus den zahlreichen Laienkabaretts und aus der illegalen Kabarettarbeit.
Die Erzählformen der Satire umfassen beißenden Spott, mitunter schwarzen Humor, Sarkasmus oder Ironie und gelegentlich bitteren Zynismus. Anders als die Komödie hat die Satire nicht das befreiende oder versöhnende Lachen zum Ziel, sondern die Einsicht des Publikums in die Fehler oder Lächerlichkeiten des Systems. Satire und autoritäre Regimes sind daher auf den ersten Blick klare Gegensätze. Dabei liefern Diktaturen eigentlich unermesslichen Stoff für die Hauptfunktionen von Satire: das Anpragern von Missständen und Aufklärung durch Humor und Überspitzung. Nichts, was die Machthabenden in ihrem Herrschaftsbereich zulassen können. Doch es gab sie auch: die offzielle Satire in der DDR. Was konnte sie leisten? Wie komisch war sie wirklich?
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Bad-Boy-Story: Komponist George Antheil

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 6. Jun 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sabine Fringes
Produktion: WDR 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Helga Mathea
Technische Realisation: Daniel Maas
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Inhaltsangabe: Er brachte maschinelle Rhythmen und Flugzeugpropeller ins Konzert: George Antheil sorgte im Paris der 1920er Jahre für Skandale – die Musik wirkt noch 100 Jahre später elektrisierend und beunruhigend.
Bei seinen Konzerten trug er stets eine Pistole bei sich, um sich notfalls den Weg freischießen zu können. So beschreibt es zumindest Antheil in seinen Erinnerungen „Bad Boy of Music.“ Aber wie reift ein Enfant terrible heran? Sabine Fringes blickt hinter die Fassade des 1900 geborenen musikalischen Draufgängers mit den Komponisten Moritz Eggert, Steffen Schleiermacher und Geigerin Tianwa Yang.
Mitwirkende:
Moritz Eggert
Steffen Schleiermacher
Tianwa Yang
Lou Strenger
Dominik Freiberger
Rebecca Madita Hundt
Makke Schneider
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Martha Argerich: Eine Welt-Pianistin wird 85

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 6. Jun 2026 12:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Matthias Kremin
Produktion: WDR 2026, Min. (Stereo) - Feature
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Die Juden

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 6. Jun 2026 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Gotthold Ephraim Lessing
Produktion: ORF/NDR 2016, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Peter Kaizar
Toni Burger
Georg Mittermayr
Ton: Friedrich Trondl
Ton: Astrid Drechsler
Schnitt: Manuel Radinger
Regieassistenz: Jasmin Schäffler
Dramaturgie: Kurt Reissnegger
Inhaltsangabe: Als Lessing 1749 sein kleines Lustspiel "Die Juden" schrieb, war er gerade 20 Jahre alt. Als kühn und radikal kann dieses Jugendwerk Lessings bezeichnet werden. Zum ersten Mal steht die Figur eines positiv gezeichneten Juden auf der Bühne. Ein Reisender rettet einem Gutsherrn, der von seinen eigenen, als Juden verkleideten Bediensteten überfallen wird, das Leben. Aus Dankbarkeit will ihm der Baron seine Tochter zur Frau geben. Als dieser bekennt, "Ich bin Jude", ist der Baron sprachlos und seine zuvor geäußerten antisemitischen Vorurteile werden ad absurdum geführt. Das in die Form einer Komödie gekleidete Stück voller Sprachwitz ist ein zeitlos aktuelles Werk über Vorurteile, religiöse Toleranz und Antisemitismus.
Mitwirkende:
Ein Reisender Michael Maertens
Christoph Cornelius Obonya
Baron Peter Matić
Fräulein, dessen Tochter Pippa Galli
Lisette Brigitte Karner
Martin Krumm Karl Markovics
Michael Stich Thomas Mraz
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Freischütz trifft Gamsbock

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 6. Jun 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Andreas Pehl
Auch unter dem Titel: Carl Maria von Weber und seine jodelnde Sopranistin (Untertitel)
Produktion: BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: "In den Boudoir’s der vornehmsten Damen, wie in der gemeinsten Bude, auf Militairparaden, aus einsamen Dachfenstern etc. hört man Melodien aus dem Freischütz, die gespielt, gesungen, gepfiffen oder geheult werden; es herrscht hier eine wahre Freischützwuth." Carl Maria von Webers neue Oper war in München eingeschlagen wie eine Bombe. Mit beteiligt an diesem Erfolg war Münchens Opernstar: Clara Metzger-Vespermann als Ännchen. "Einzig und unerreichbar" schwärmte Weber von ihrem Gesang. In ärmlichen Verhältnissen in der Vorstadt aufgewachsen wurde sie Pflegetochter des damals führenden Münchner Dirigenten und Komponisten Peter von Winter. Schon früh eroberte sie als Tirolerknabe jodelnd die Opernbühne. Es folgten Hauptpartien in Uraufführungen von Winter, Aiblinger und Weber quer durch Deutschland und Engagements bis zur Mailänder Scala. Vespermann bewegte sich im Netzwerk der bedeutenden Komponisten der Zeit, darunter Weber und Winter aus der süddeutsch-mannheimischen Schule. 1822 sang sie die Agathe in der Münchner "Freischütz"-Premiere, 1825 die Eglantine in "Euryanthe". Doch es war nicht nur die Musik, die Sopranistin und Komponisten verband - beide liebten den Starnberger See. Weber schrieb dort 1811 mit dem Klarinettisten Heinrich Baermann am 2. Klarinettenkonzert. Und von Vespermann wird berichtet, wie sie am Ufer stand und für die anderen Besucher "mit hinreißender Bravour" sang. Keine Arie aus dem "Freischütz", nein, sondern "Wenn der Gamsbock übern Stiegel springt". Und am Ende jeder Strophe jodelte sie "mit unglaublicher Kraft und Gewandtheit". Zum Jahrestag von Webers Tod entdeckt Andreas Pehl das Münchner Musikleben des frühen 19. Jahrhunderts zwischen "Freischütz"-Arien und Alpenjodlern.
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Künstliche Nähe

Sendetermine: DLR - Samstag, 6. Jun 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christian Schiffer
Auch unter dem Titel: Doku über KI, Vertrauen und Abhängigkeit (Untertitel)
Produktion: BR 2025, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Ron Schickler
Ton und Technik: Robin Ault
Inhaltsangabe: Immer mehr Menschen wenden sich mit ihren Sorgen, Ängsten oder Sehnsüchten an künstliche Intelligenzen. Chatbots hören zu, spenden Trost, geben Ratschläge – und werden so für manche zur seelischen Stütze. Immer wieder berichten Menschen, dass KI-Systeme ihnen durch Krisen geholfen haben. Aber Chatbots bieten nicht immer harmlose Hilfe. Nutzer können eine bedenkliche emotionale Abhängigkeit entwickeln – bis hin zu Zuständen, die inzwischen als "AI Psychosis" diskutiert werden.
Die Technik bewegt sich damit in einem Spannungsfeld: Sie kann Menschen stabilisieren und Hoffnung geben, aber auch ihre Verletzlichkeit verstärken und psychische Probleme verschärfen. War der Film "Her" vor elf Jahren noch eine dystopische Vision, so ist diese Zukunft nun Realität. Die Grenze zwischen technischer Simulation und echter emotionaler Beziehung verschwimmt. Und je menschlicher die Maschinen wirken, desto größer wird die Verantwortung der Entwickler.
Was passiert also, wenn Maschinen zu Freunden und Therapeutinnen werden – und welche Chancen und Gefahren liegen darin, wenn wir beginnen, das Vertrauen in unser Innerstes an Algorithmen auszulagern?
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Mia Insomnia III

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 18:05 Teil 1/10, (angekündigte Länge: 30:00)
NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 18:30 Teil 2/10, (angekündigte Länge: 30:00)
NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 19:00 Teil 3/10, (angekündigte Länge: 30:00)
NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 19:30 Teil 4/10, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Gregor Schmalzried
Auch unter dem Titel: Welchen Weg, Mia (1. Teil)
Gischtblut (2. Teil)
Das Dorf (3. Teil)
Für immer April (4. Teil)
Der Kreis (5. Teil)
Mittsommer (6. Teil)
Avenoir (7. Teil)
Mia aus Insomnia (8. Teil)
Halbschlaf (9. Teil)
Kassettenkinder (10. Teil)
Produktion: BR 2025, 274 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Lorenz Schuster
Komponist(en): Lorenz Schuster
Regieassistenz: Pauline Seiberlich
Besetzung: Christina Fröhlich
Dramaturgie: Despina Grammatikopulu
Inhaltsangabe: Mia wollte nichts mehr als endlich Ruhe. Im Leuchtturm holt sie verlorene Stunden mit ihrem Vater nach. Doch draußen in Somnia ziehen kalte Schwaden über die Felder. Viel zu früh kriecht er heran - der Osternebel. Außer Kontrolle, bedrohlich und hungrig zwingt er Mia zur Flucht: Die letzte Reise beginnt. Alte Bekannte und neue Gefährten kämpfen sich mit Mia mitten hinein ins Herz des Nebels. Und hier in diesem von Gischt durchtränkten Ort entscheidet sich Somnias Zukunft. Wenn Mia scheitert, verschwindet Somnia. Für immer.
Folge 1: In Somnia braut sich etwas zusammen, Mia aber hat es sich im Leuchtturm bequem gemacht. Plötzlich taucht der Nebel auf - viel zu früh und völlig außer Kontrolle. Mias letzte Reise beginnt.
Folge 2: In einem alten Gasthof trifft Mia alte Bekannte wieder, kann sie ihnen trauen? Der Nebel rückt näher. Wer los läuft, läuft ins Unbekannte. Wer bleibt, riskiert alles.
Folge 3: In einem alten Dorf mit neuem Namen sucht Mia nach Antworten. Die Menschen hier sehen mehr als eine Welt und verlieren sich darin. Der Nebel lüftet seine ersten Geheimnisse.
Mitwirkende:
Julia Gruber
Pirmin Sedlmeir
Luise Befort
Aurel Manthei
Enea Boschen
René Dumont
Mira Mazumdar
Xenia Tiling
Rosa Bertram
Bastian Pastewka
Maresa Sedlmeir
Sebastian Kempf
Jakob Tögel
Laura Freisberg
Sarah Fischbacher
Pauline Seiberlich
Michele Cuciuffo
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Heilige Krieger

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 6. Jun 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ralf Homann
Auch unter dem Titel: Christfluencer und Rechtspopulisten (Untertitel)
Produktion: BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Eine neue Generation christlicher Aktivistinnen und Aktivisten feiert Erfolge in den sozialen Medien. So genannte Christfluencer erreichen auf Instagram, YouTube und TikTok hunderttausende Follower – sie verbinden die Vermarktungslogik von Plattformen mit Glaubensfragen. Ultrakonservative Inhalte laufen besonders gut.
Religiöse Erweckung geht bei nicht wenigen einher mit politischer Mobilisierung. Manche bekennen sich offen zur AfD, die Botschaften anderer bleiben anschlussfähig an neurechtes Denken, auch wenn viele sich von Parteipolitik distanzieren.
Im Zentrum stehen familienpolitische Themen wie Geschlechterrollen und immer wieder Abtreibung. Sichtbar wird das nicht nur im Netz, wenn beim "Münchner Marsch fürs Leben" Online-Aktivisten gemeinsam mit konservativen Gläubigen auf die Straße gehen.
Der Kulturkampf ist in der Religion angekommen. Das ARD-Radiofeature zeigt wie Religion auf Social Media funktioniert, wie neurechte Aktivisten das Christentum als Bollwerk gegen Liberalismus, Feminismus und Vielfalt beanspruchen und die Kirchen versuchen, ihre Definition universaler christlicher Werte in einer Welt im Wandel zu verteidigen.
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Mia Insomnia III

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 18:05 Teil 1/10, (angekündigte Länge: 30:00)
NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 18:30 Teil 2/10, (angekündigte Länge: 30:00)
NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 19:00 Teil 3/10, (angekündigte Länge: 30:00)
NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 19:30 Teil 4/10, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Gregor Schmalzried
Auch unter dem Titel: Welchen Weg, Mia (1. Teil)
Gischtblut (2. Teil)
Das Dorf (3. Teil)
Für immer April (4. Teil)
Der Kreis (5. Teil)
Mittsommer (6. Teil)
Avenoir (7. Teil)
Mia aus Insomnia (8. Teil)
Halbschlaf (9. Teil)
Kassettenkinder (10. Teil)
Produktion: BR 2025, 274 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Lorenz Schuster
Komponist(en): Lorenz Schuster
Regieassistenz: Pauline Seiberlich
Besetzung: Christina Fröhlich
Dramaturgie: Despina Grammatikopulu
Inhaltsangabe: Mia wollte nichts mehr als endlich Ruhe. Im Leuchtturm holt sie verlorene Stunden mit ihrem Vater nach. Doch draußen in Somnia ziehen kalte Schwaden über die Felder. Viel zu früh kriecht er heran - der Osternebel. Außer Kontrolle, bedrohlich und hungrig zwingt er Mia zur Flucht: Die letzte Reise beginnt. Alte Bekannte und neue Gefährten kämpfen sich mit Mia mitten hinein ins Herz des Nebels. Und hier in diesem von Gischt durchtränkten Ort entscheidet sich Somnias Zukunft. Wenn Mia scheitert, verschwindet Somnia. Für immer.
Folge 1: In Somnia braut sich etwas zusammen, Mia aber hat es sich im Leuchtturm bequem gemacht. Plötzlich taucht der Nebel auf - viel zu früh und völlig außer Kontrolle. Mias letzte Reise beginnt.
Folge 2: In einem alten Gasthof trifft Mia alte Bekannte wieder, kann sie ihnen trauen? Der Nebel rückt näher. Wer los läuft, läuft ins Unbekannte. Wer bleibt, riskiert alles.
Folge 3: In einem alten Dorf mit neuem Namen sucht Mia nach Antworten. Die Menschen hier sehen mehr als eine Welt und verlieren sich darin. Der Nebel lüftet seine ersten Geheimnisse.
Mitwirkende:
Julia Gruber
Pirmin Sedlmeir
Luise Befort
Aurel Manthei
Enea Boschen
René Dumont
Mira Mazumdar
Xenia Tiling
Rosa Bertram
Bastian Pastewka
Maresa Sedlmeir
Sebastian Kempf
Jakob Tögel
Laura Freisberg
Sarah Fischbacher
Pauline Seiberlich
Michele Cuciuffo
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Mia Insomnia III

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 18:05 Teil 1/10, (angekündigte Länge: 30:00)
NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 18:30 Teil 2/10, (angekündigte Länge: 30:00)
NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 19:00 Teil 3/10, (angekündigte Länge: 30:00)
NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 19:30 Teil 4/10, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Gregor Schmalzried
Auch unter dem Titel: Welchen Weg, Mia (1. Teil)
Gischtblut (2. Teil)
Das Dorf (3. Teil)
Für immer April (4. Teil)
Der Kreis (5. Teil)
Mittsommer (6. Teil)
Avenoir (7. Teil)
Mia aus Insomnia (8. Teil)
Halbschlaf (9. Teil)
Kassettenkinder (10. Teil)
Produktion: BR 2025, 274 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Lorenz Schuster
Komponist(en): Lorenz Schuster
Regieassistenz: Pauline Seiberlich
Besetzung: Christina Fröhlich
Dramaturgie: Despina Grammatikopulu
Inhaltsangabe: Mia wollte nichts mehr als endlich Ruhe. Im Leuchtturm holt sie verlorene Stunden mit ihrem Vater nach. Doch draußen in Somnia ziehen kalte Schwaden über die Felder. Viel zu früh kriecht er heran - der Osternebel. Außer Kontrolle, bedrohlich und hungrig zwingt er Mia zur Flucht: Die letzte Reise beginnt. Alte Bekannte und neue Gefährten kämpfen sich mit Mia mitten hinein ins Herz des Nebels. Und hier in diesem von Gischt durchtränkten Ort entscheidet sich Somnias Zukunft. Wenn Mia scheitert, verschwindet Somnia. Für immer.
Folge 1: In Somnia braut sich etwas zusammen, Mia aber hat es sich im Leuchtturm bequem gemacht. Plötzlich taucht der Nebel auf - viel zu früh und völlig außer Kontrolle. Mias letzte Reise beginnt.
Folge 2: In einem alten Gasthof trifft Mia alte Bekannte wieder, kann sie ihnen trauen? Der Nebel rückt näher. Wer los läuft, läuft ins Unbekannte. Wer bleibt, riskiert alles.
Folge 3: In einem alten Dorf mit neuem Namen sucht Mia nach Antworten. Die Menschen hier sehen mehr als eine Welt und verlieren sich darin. Der Nebel lüftet seine ersten Geheimnisse.
Mitwirkende:
Julia Gruber
Pirmin Sedlmeir
Luise Befort
Aurel Manthei
Enea Boschen
René Dumont
Mira Mazumdar
Xenia Tiling
Rosa Bertram
Bastian Pastewka
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Jakob Tögel
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Der Mann, der Hunde liebte

Sendetermine: SWR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 19:04 Teil 3/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Leonardo Padura
Produktion: SWR 2024, 164 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Mark Ginzler
Bearbeitung: Uta-Maria Heim
Komponist(en): Lukas Fretz
Ton und Technik: Andreas Völzing
Ton und Technik: Sonja Röder
Ton und Technik: John Krol
Regieassistenz: Martin Bunz
Besetzung: Sylvia Böttcher
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Übersetzung: Hans-Joachim Hartstein
Inhaltsangabe: Der kubanische Schriftsteller Iván entwirft die Doppelbiografie zweier Revolutionäre: Der eine ist der legendäre Leo Trotzki, der andere sein Mörder, Ramón Mercader. Als Iváns Frau stirbt, traut er sich, von dem, was 19 Jahre zuvor passiert ist, zu berichten.
1977 hat er einen rätselhaften Unbekannten getroffen, der mit seinen Windhunden am Strand von Havanna spazieren ging. Nach der Erzählung von Raymond Chandler nennt er ihn den "Mann, der Hunde liebte". Im Zentrum stehen die Schauplätze der scheiternden Weltrevolution: der Spanische Bürgerkrieg, die stalinistischen Schauprozesse in Moskau.
"Tötet ihn nicht! Dieser Mann muss reden", rief der schwerverwundete Trotzki seinen Leibwächtern zu, als sie sich auf den Attentäter stürzten. Ramón Mercader hatte den Revolutionär mit einem Eispickel angegriffen. Am Tag darauf starb Trotzki.
Ein rätselhafter Mann, der mit seinen beiden Windhunden am Strand spazieren geht, erzählt dem kubanischen Schriftsteller Iván die Geschichte des Trotzki-Mörders.
Doch woher kennt dieser Unbekannte all die Facetten aus Mercaders Leben? Bevor Trotzki 1940 in Coyoacán ermordet wird, verliebt er sich in die Künstlerin Frida Kahlo. Hätte sie ihn retten können?
Leo Trotzki wird am 21. August 1940 in Coyoacán, Mexiko, mit einem Eispickel erschlagen. Sein Mörder Ramón Mercader überlebt ihn um fast 4 Jahrzehnte. Mit 65 Jahren stirbt der Agent des sowjetischen Geheimdienstes an Krebs. Ist er das Opfer von radioaktiver Verseuchung?
Der kubanische Autor Iván kann nicht alle Geheimnisse aufdecken, die sich um Trotzki und seinen Attentäter ranken. Dennoch gelingt ihm als Erzähler ein faszinierendes Doppelporträt zweier sehr unterschiedlicher Revolutionäre. Und Leonardo Padura ein erschütterndes Panorama der gescheiterten Weltrevolutionen des 20. Jahrhunderts.
Mitwirkende:
Matthias Bundschuh
Werner Wölbern
Catrin Striebeck
Thomas Sarbacher
Christiane Roßbach
Isabella Bartdorff
Lion-Russell Baumann
Jannik Görger
Janna Horstmann
Boris Koneczny
Felix von Manteuffel
Florian von Manteuffel
Sebastian Mirow
Gunnar Schmidt
Felix Strobel
Anne Müller
Robert Besta
Matthias Leja
Stefanie Machatsch
Gabor Bieder
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Happy End

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 6. Jun 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ragnhild Sørensen
Julia Wolf
Produktion: NDR/WDR/SWR 2011, 68 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Julia Wolf
Ragnhild Sørensen
Komponist(en): Matthias Grübel
Stefan Thomas
Ton und Technik: Stefan Thomas
Inhaltsangabe: Rebekka Blum ist eine Frau und wird bald 30 Jahre alt. Als sei das nicht schlimm genug, erscheint ihr zu allem Überfluss Angelina Jolie höchstpersönlich und verkündet, dass Rebekka in 20 Tagen sterben wird. So hatte Rebekka sich ihren Geburtstag nicht vorgestellt. Und ihr Leben auch nicht, um ehrlich zu sein. Im obskuren Amt für finale Angelegenheiten erhebt sie Einspruch gegen das Todesurteil. Die beiden Anhörungsrichter lassen kein gutes Haar an ihr, »im Zweifel gegen die Angeklagte« scheint ihr Motto zu sein.

In 20 kurzen Folgen berichtet die Hörspielserie von Rebekkas Kampf gegen die überlebensgroße Angelina Jolie, den Zynismus ihrer Richter und nicht zuletzt sich selbst.
Expertenkommentar: Joachim Knuth, NDR Programmdirektor Hörfunk: "Das ist Neuland - und auch ein Wagnis. Sowohl für die Hörer von N-JOY als auch für die Hörer von NDR Kultur wird die Serie ein ungewohntes Hörerlebnis bieten. Das Projekt ist eine große Chance, junge Menschen mit einer temporeichen Serie für das Genre Hörspiel zu gewinnen - und mit einem witzig-skurrilen Stoff auch ältere, routiniertere Hörspiel-Liebhaber zu faszinieren."
Mitwirkende:
Rebekka Blum Anika Baumann
Richter A Katharina Hoffmann
Richter B Bernd Moss
Angelina Jolie Claudia Urbschat-Mingues
Sebastian Christoph Bernhard
Mutter Marlies Ludwig
Jonas Marian Funk
Psychiater Christoph Jungmann
Arzt Thomas Chemnitz
Freundin 1 Eva Kessler
Freundin 2 Christine Smuda
Anke Katharina Kwaschik
Peter Leon Düvel
Max Lenn Kudrjawizki
Britta Marlène Meyer-Dunker
Krankenschwester Elìzabeth Cornejo
Friseuse Sylvia Schwarz
Personalleiter (Chef 1) Martin Langenbeck
Autoagent Richard Erben
Hotelchef (Chef 2) Robert Munzinger
Zimmermädchen Zofia Claudia Fritzsche
Metzger Roman Kohnle
Schaffner Sebastian König
Mann im Supermarkt Tim Eberts
Stewardess Ragnhild Sørensen
Touristen Melitta Chryssafopoulos
Touristen Matthias Goike
Juan Arata Taxifahrer
Andreas Leupold Vater
Titelansagen Roman Kohnle
Anja Simone Anweiler
Links: Externer Link Homepage von Ragnhild Sørensen
Externer Link Homepage von Julia Wolf
Externer Link Homepage Matthias Grübel
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Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 6. Jun 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christine Nöstlinger
Auch unter dem Titel: Das Kind aus der Konservenbüchse (Zusatz)
Produktion: WDR 2009, 51 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Claudia Johanna Leist
Bearbeitung: Judith Ruyters
Komponist(en): Rainer Quade
Technische Realisation: Markus Hassler
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Ellen Versteegen
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Frau Berti Bartolotti, unangepasste Singlefrau und Kunstteppichweberin, mit einer Schwäche für Zigarren und Katalogbestellungen, bekommt eines Tages eine große Konservenbüchse geliefert. Ohne einen blassen Schimmer über den Inhalt dieser Lieferung zu haben, öffnet Sie das "Überraschungsei". Ein schrumpeliger Zwerg schaut ihr aus dem Inneren entgegen und bittet sie, die beigefügte Instant-Lösung über ihn zu gießen. Wenige Minuten später steht Konrad vor ihr, ein überaus wohlerzogenes, intelligentes und genügsames, siebenjähriges Fabrikat von einem Jungen.
Darauf war Frau Bartolotti wirklich nicht vorbereitet. Doch trotz aller Ratlosigkeit über die Art und Weise, wie man für einen siebenjährigen Jungen sorgen soll, läuft Berti Bartolotti zur Höchstform auf, als die Fabrik ihren Konrad als Fehllieferung deklariert...
Mit visionärer Genialität sah Christine Nöstlinger, eine der prominentesten deutschsprachigen Kinderbuchautorinnen, vor Jahrzehnten voraus, was heute in den Bereich des Möglichen rückt: Die Lieferung von makellosen Kindern auf Bestellung. Natürlich lässt sie die Geschäftsidee "Produkt Kind" krachend und mit beißendem Humor scheitern. Eine Hörspiel-Farce mit Widerhaken.
Mitwirkende:
Konrad Oskar Köppen
Egon Horst Kotterba
Berti Bartolotti Manon Straché
Erzähler Rene Heinersdorff
Kitty Mariann Schneider
Florian Dario Schramm
Anna Maike Maslow
Direktor Bernd Kuschmann
Fabrikangestellter Volker Niederfahrenhorst
Fabrikangestellter Michael-Che Koch
Mann Tom Zahner
Frau Rotraut Rieger
Kind Franca Florath
Kind Antonia Hermanns
Kind Leon Jahrreis
Kind Cordt Bastian Riemann
Kind Clara Schröder
Links: Externer Link Homepage Rainer Quade
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Mia Insomnia III

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 18:05 Teil 1/10, (angekündigte Länge: 30:00)
NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 18:30 Teil 2/10, (angekündigte Länge: 30:00)
NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 19:00 Teil 3/10, (angekündigte Länge: 30:00)
NDR Kultur - Samstag, 6. Jun 2026 19:30 Teil 4/10, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Gregor Schmalzried
Auch unter dem Titel: Welchen Weg, Mia (1. Teil)
Gischtblut (2. Teil)
Das Dorf (3. Teil)
Für immer April (4. Teil)
Der Kreis (5. Teil)
Mittsommer (6. Teil)
Avenoir (7. Teil)
Mia aus Insomnia (8. Teil)
Halbschlaf (9. Teil)
Kassettenkinder (10. Teil)
Produktion: BR 2025, 274 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Lorenz Schuster
Komponist(en): Lorenz Schuster
Regieassistenz: Pauline Seiberlich
Besetzung: Christina Fröhlich
Dramaturgie: Despina Grammatikopulu
Inhaltsangabe: Mia wollte nichts mehr als endlich Ruhe. Im Leuchtturm holt sie verlorene Stunden mit ihrem Vater nach. Doch draußen in Somnia ziehen kalte Schwaden über die Felder. Viel zu früh kriecht er heran - der Osternebel. Außer Kontrolle, bedrohlich und hungrig zwingt er Mia zur Flucht: Die letzte Reise beginnt. Alte Bekannte und neue Gefährten kämpfen sich mit Mia mitten hinein ins Herz des Nebels. Und hier in diesem von Gischt durchtränkten Ort entscheidet sich Somnias Zukunft. Wenn Mia scheitert, verschwindet Somnia. Für immer.
Folge 1: In Somnia braut sich etwas zusammen, Mia aber hat es sich im Leuchtturm bequem gemacht. Plötzlich taucht der Nebel auf - viel zu früh und völlig außer Kontrolle. Mias letzte Reise beginnt.
Folge 2: In einem alten Gasthof trifft Mia alte Bekannte wieder, kann sie ihnen trauen? Der Nebel rückt näher. Wer los läuft, läuft ins Unbekannte. Wer bleibt, riskiert alles.
Folge 3: In einem alten Dorf mit neuem Namen sucht Mia nach Antworten. Die Menschen hier sehen mehr als eine Welt und verlieren sich darin. Der Nebel lüftet seine ersten Geheimnisse.
Mitwirkende:
Julia Gruber
Pirmin Sedlmeir
Luise Befort
Aurel Manthei
Enea Boschen
René Dumont
Mira Mazumdar
Xenia Tiling
Rosa Bertram
Bastian Pastewka
Maresa Sedlmeir
Sebastian Kempf
Jakob Tögel
Laura Freisberg
Sarah Fischbacher
Pauline Seiberlich
Michele Cuciuffo
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Donjon 14:

Tränen und Nebel

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 6. Jun 2026 20:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 35:00)
Autor(en): Joann Sfar
Lewis Trondheim
Produktion: SRF 2025, ca. 35 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Wolfgang Seesko
Bearbeitung: Wolfram Höll
Johannes Mayr
Komponist(en): Karl Atteln
Ulrich Bassenge
Geräusche: Otger Kunert
Tontechnik: Björn Müller
Regieassistenz: Simon Hastreiter
Übersetzung: Ulrich Pröfrock
Inhaltsangabe: Isis und Herbert haben ein Kind bekommen! Doch keine Zeit für Vaterfreuden – Isis möchte, dass das Baby einem traditionellen Ritual unterzogen wird: Es soll sich allein gegen ein Rudel Wölfe behaupten! Herbert ist wenig begeistert, und aus dem Streit zwischen Eltern droht so, ein Krieg zu werden …
Der Donjon ist eine Festung: vier pechschwarze Türme, ein Labyrinth aus finsteren Katakomben und prall gefüllten Schatzkammern; Feuer speiende Drachen, blutrünstige Orks und mittendrin Herbert, ein tollpatschiger Enterich und Hausmeister.
In den Donjon-Comics haben Joann Sfar und Lewis Trondheim eine ebenso skurrile wie humorvolle Welt geschaffen, die weit über eine blosse Fantasy-Parodie hinausgeht.
Mitwirkende:
Herbert Hans-Georg Panczak
Wärter Hans-Rainer Müller
Marvin Jörg Döring
Gürtel Dominik Zeltner
Isis Zoe Hutmacher
Prisunde Marie Löcker
Alkibiades Ueli Jäggi
Herzog Heinrich Schafmeister
Herzogin Karin Pfammatter
Ataman Peter Kaempfe
Kosake Artur Weimann
Guillaume de la Cour Olaf Reichmann
Monster Frank Gustavus
Seegurke Julian Greis
Elyacin Cathleen Gawlich
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Die Hexe von Pendach

Sendetermine: DLF - Samstag, 6. Jun 2026 20:05 Teil 1/8, (angekündigte Länge: 55:00)
DLF - Samstag, 6. Jun 2026 21:05 Teil 2/8, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Julien Hebenstreit
Katharina Irmscher
Auch unter dem Titel: Ausbruch (1. Teil)
Schweigen (2. Teil)
Schwarzer Schnee (3. Teil)
Der Pakt (4. Teil)
Falke (5. Teil)
Teufelsküsse (6. Teil)
Brüderschwur (7. Teil)
Mondträumerin (8. Teil)
Produktion: BR 2026, 316 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Pauline Seiberlich
Komponist(en): Ulrike Haage
Besetzung: Christina Fröhlich
Dramaturgie: Katarina Agathos
Regieassistenz: Jakob Roth
Regieassistenz: Henriette Fridoline Schmidt
Ton und Technik: Gerhard Wicho
Ton und Technik: Jan Piepenstock
Ton und Technik: Robin Auld
Ton und Technik: Fabian Zweck
Ton und Technik: Ruth-Maria Ostermann
Inhaltsangabe: Es ist ein eiskalter Frühling im Jahr 1700 und mitten im Mai fällt Schnee. Die Menschen der Gemeinde Pendach sind sich sicher, dass der Teufel und seine Gehilfinnen hinter dem Wetterchaos, den Ernteausfällen und der Hungersnot stecken. In dieser Zeit erfährt die fromme Nonne Agathe aus dem Kloster Heiligenstift, dass Alois, ein ehemaliges Findelkind des Klosters, seit Tagen aus Pendach verschwunden ist. Agathe ist sich sicher, dass der Junge in Gefahr ist und macht sich auf die Suche nach ihm. Sie bittet das Pflegegericht Pendach um Unterstützung, doch für ein verschwundenes Kind hat die Justiz, in Gestalt von Dr. Schwarz, keine Zeit. Denn Schwarz ist zu sehr beschäftigt damit, Hexen zu jagen - gerade erst hat er eine auf den Scheiterhaufen gebracht. Und so ermittelt Agathe auf eigene Faust. Als der Verdacht aufkommt, Alois habe sich einer Zauberbande angeschlossen, weckt Alois doch das Interesse von Dr. Schwarz und Agathe erkennt die Gefahr: Wenn Schwarz den Jungen findet, droht Alois ein Todesurteil. Agathe muss ihn unbedingt vor den Hexenjägern finden. Ein rasanter Wettlauf beginnt. Dabei wird Agathe von düsteren Eingebungen geplagt, die sie innerlich erschüttern. Sie frägt sich: Auf welcher Seite stehe ich? Bin ich selbst vom Teufel besessen? Wie weit kann ich gehen, um Alois zu finden?
Folge 1: Ausbruch Früh am Morgen verlässt Schwester Agathe heimlich das Kloster Heiligenstift. Sie ist auf der Suche nach Alois, einem verschollenen Jungen, der einst als Findelkind auf den Stufen des Klosters abgelegt wurde. Angekommen im Dorf Pendach wird Agathe Zeugin einer Hexenverbrennung. Sie erkennt: Wer die falschen Fragen stellt, bringt sich selbst in Gefahr. Und sie ahnt, dass in Pendach etwas Dunkles vor sich geht. Sie trifft auf Felix, einen Freund aus Kindertagen. Wird er ihr helfen, den verschwundenen Alois zu finden?
Folge 2: Schweigen Agathe wird nachts von einem Albtraum geweckt. Jemand ruft um Hilfe. Am Tag wirkt alles friedlich. Doch der Schein trügt. In der Dorfwirtschaft wurde eingebrochen - und das merkwürdigerweise ohne jede Gewalt. Agathe sucht weiter nach dem verschwundenen Alois. Die Dorfbewohner schweigen, nur die mondsüchtige Barbara spricht mit Agathe. Sie berichtet ihr von Dingen, die sie nachts sieht und hört - und die sich niemand erklären kann.
Folge 3: Schwarzer Schnee Im Wald von Pendach stoßen Agathe und Felix auf Spuren, die auf zauberische Rituale hindeuten. Ist das mehr als Aberglaube? Deuten die Blutspuren und schwarzen Vögel rund um eine verlassene Hütte auf dunkle, magische Rituale hin? Angst, Hunger und Hexengerüchte lassen die Stimmung im Dorf kippen. Unterdessen kommen Agathe und Felix der Wahrheit über Alois gefährlich nah.
Folge 4: Der Pakt Der Jurist und Hexenverfolger Doktor Schwarz und Agathes Kindheitsfreund Felix kommen zu einem folgenschweren Schluss. Währenddessen sucht Agathe auf eigene Faust nach Antworten. Ihre Albträume setzen ihr immer mehr zu. Sie wagt sich zu Gunda, der im Dorf gefürchteten Gerberin. Zwischen Hohn, Drohungen und bitterer Wahrheit wird deutlich: Gunda weiß mehr, als sie zugibt - und verlangt einen Preis.
Folge 5: Falke Gunda und Agathe legen falsche Fährten im nächtlichen Wald, während die Obrigkeit ihnen dichter auf den Fersen ist. Zwischen Bettlern, verbotenen Heilungen und unheimlichen Visionen verdichten sich die Zeichen: Der gesuchte Alois ist nicht allein und näher, als Agathe ahnt. Dann tut sich eine Spur ins benachbarte Dorf Aubach auf - wird die Rettung von Alois greifbar?
Folge 6: Teufelsküsse Agathes Träume sagen zum ersten Mal die Zukunft voraus. Während Gunda ins Dorf zurückkehrt, kippt die Stimmung in Pendach weiter. Agathe ist innerlich zerrissen - zwischen Glauben, Schuld und Selbstzweifeln. Schwarz offenbart seinen wahren Plan: eine Falle, die sich noch in dieser Nacht schließen soll. Agathe vertraut Felix ihr größtes Geheimnis an. 
Folge 7: Brüderschwur Alois schwebt in tödlicher Gefahr. Agathe setzt alles auf einen einzigen Fluchtplan. Doch als sie den vereinbarten Treffpunkt erreicht, erwartet sie dort niemand. Kommt sie zu spät?
Folge 8: Mondträumerin Zurück im Kloster glaubt Agathe, Pendach mit seinen dunklen Geschehnissen hinter sich gelassen zu haben - doch ein Brief holt sie ein. Sie erkennt, dass sie sich geirrt hat, und bricht erneut auf. Im Gericht stellt sie sich allein gegen Richter, Gelehrte und Volkszorn. Doch Agathes Mut hat einen hohen Preis.
Mitwirkende:
AGATHE Henriette Nagel
GUNDA Christiane Roßbach
FELIX Jeremias Meyer
JAKOB Christoph Franken
SCHWARZ Johannes Nussbaum
BIRNBERGER Adnan Maral
ALOIS Nico Marischka
MAX Johan von Ehrlich
JACKL Carlo Schmitt
BARBARA HASSEL Vassilissa Reznikoff
HANS HASSEL Max Poerting
WALBURGA Patricia Litten
DER ALTE Walter Hess
WIRT Michele Cuciuffo
WIRTIN Jelena Kuljić
KLEINHUBER Edmund Telgenkämper
ÄBTISSIN Ulrike Willenbacher
SERAPHINA Sina Reiß
PFLEGEMUTTER Elif Esmen
PFLEGEVATER Timocin Ziegler
SCHINDERIN Katja Bürkle
LISE Naffie Janha
ADAM Elias Krischke
HANNA Felicia Chin-Malenski
KUTSCHER Martin Feifel
HENKER Christian Löber
BADEFRAU Maria Hafner
GERICHTSDIENER Christian Beppo Peters
SCHÄFER Reinhard Seiberlich
KRUSCHTVERKÄUFER / BAUER Stefan Wilkening
NONNE Katrin Filzen
KRAXEN-IRMCHEN Henriette Fridoline Schmidt
CHRISTOFFEL Lukas Lugani
AGATHE als KIND Elisabeth Lugani
KNECHT Lennart Lindhorst
MAGD Lina Lösch
ANNA Marlies Wicho
KIND Mathis Wolfrum
Cello Johanna Helm
Vocals Helene Erben
Sackpfeife Thomas Gundermann
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
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Maigret und der gelbe Hund

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 6. Jun 2026 20:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Georges Simenon
Produktion: BR 1961, 58 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Heinz-Günter Stamm
Bearbeitung: Gert Westphal
Komponist(en): Herbert Jarczyk
Ton und Technik: Günter Hildebrandt
Ton und Technik: Josef Seeber
Ton und Technik: Angela Veit
Übersetzung: Harold Effberg
Inhaltsangabe: Eine Serie von Verbrechen versetzt die kleine bretonische Stadt Concarneau in Angst und Schrecken. Ein Weinhändler wird erschossen, als er spät nachts von einer Stammtischrunde der Honoratioren nach Hause geht. Kurz nach Kommissar Maigrets Eintreffen am Tatort versucht jemand, die übrigen der Stammtischler zu vergiften. Als bald darauf ein Journalist spurlos verschwindet und ein weiterer Mann in seiner Wohnung vergiftet wird, gerät die Bevölkerung der Stadt in Panik. Im Haus von Dr. Michoux, einem der Honoratioren, findet Maigret eine Menge leerer Konservendosen und Champagnerflaschen, vor allem aber Spuren von Stiefeln der Größe 46. Ein gelber Hund, den niemand kennt, taucht offenbar immer an den Orten der Verbrechen auf.
Der gelbe Hund taucht stets an den Orten der Verbrechen auf. Die Stadt ist in Aufruhr und Kommissar Maigret hat dem Druck des Bürgermeisters von Concarneau nachgegeben und jemanden verhaftet. Zu aller Überraschung ist es Dr. Michoux, den Maigret festsetzt. Denn der hat am meisten Angst. Und dazu hat er auch Grund, denn vor fünf Jahren hat eine Schauspielerin geweissagt, er solle sich vor dem »gelben Hund« in acht nehmen. Schlotternd vor Angst gibt er im Verhör durch Maigret freiwillig noch andere Verfehlungen zu. Und auch die anderen Honoratioren haben Flecken auf ihren weißen Westen. Unterdessen läuft der »Riese« mit seinem gelben Hund weiterhin frei herum, bis Kommissar Maigret entdeckt, dass zwischen ihm und der Kellnerin Emma eine Verbindung besteht.
Mitwirkende:
Kommissar Maigret Paul Dahlke
Frau Maigret Traute Rose
Inspektor Leroy Erik Schumann
Inspektor Janvier Rolf Boysen
Bürgermeister Bum Krüger
Jean Servieres Max Mairich
Frau Serviers Eva L'Arronge
Le Pommeret Wolf Ackva
Dr. Michoux Klausjürgen Wussow
Albert Karl Lieffen
Emma Eva-Maria Bauer
Wirt Rudolf Rhomberg
Frau Grenieur Berta Drews
Frau Marcelle Lina Carstens
Uli Steigberg
Fritz Straßner
Erwin Faber
u.a.
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Die Hexe von Pendach

Sendetermine: DLF - Samstag, 6. Jun 2026 20:05 Teil 1/8, (angekündigte Länge: 55:00)
DLF - Samstag, 6. Jun 2026 21:05 Teil 2/8, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Julien Hebenstreit
Katharina Irmscher
Auch unter dem Titel: Ausbruch (1. Teil)
Schweigen (2. Teil)
Schwarzer Schnee (3. Teil)
Der Pakt (4. Teil)
Falke (5. Teil)
Teufelsküsse (6. Teil)
Brüderschwur (7. Teil)
Mondträumerin (8. Teil)
Produktion: BR 2026, 316 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Pauline Seiberlich
Komponist(en): Ulrike Haage
Besetzung: Christina Fröhlich
Dramaturgie: Katarina Agathos
Regieassistenz: Jakob Roth
Regieassistenz: Henriette Fridoline Schmidt
Ton und Technik: Gerhard Wicho
Ton und Technik: Jan Piepenstock
Ton und Technik: Robin Auld
Ton und Technik: Fabian Zweck
Ton und Technik: Ruth-Maria Ostermann
Inhaltsangabe: Es ist ein eiskalter Frühling im Jahr 1700 und mitten im Mai fällt Schnee. Die Menschen der Gemeinde Pendach sind sich sicher, dass der Teufel und seine Gehilfinnen hinter dem Wetterchaos, den Ernteausfällen und der Hungersnot stecken. In dieser Zeit erfährt die fromme Nonne Agathe aus dem Kloster Heiligenstift, dass Alois, ein ehemaliges Findelkind des Klosters, seit Tagen aus Pendach verschwunden ist. Agathe ist sich sicher, dass der Junge in Gefahr ist und macht sich auf die Suche nach ihm. Sie bittet das Pflegegericht Pendach um Unterstützung, doch für ein verschwundenes Kind hat die Justiz, in Gestalt von Dr. Schwarz, keine Zeit. Denn Schwarz ist zu sehr beschäftigt damit, Hexen zu jagen - gerade erst hat er eine auf den Scheiterhaufen gebracht. Und so ermittelt Agathe auf eigene Faust. Als der Verdacht aufkommt, Alois habe sich einer Zauberbande angeschlossen, weckt Alois doch das Interesse von Dr. Schwarz und Agathe erkennt die Gefahr: Wenn Schwarz den Jungen findet, droht Alois ein Todesurteil. Agathe muss ihn unbedingt vor den Hexenjägern finden. Ein rasanter Wettlauf beginnt. Dabei wird Agathe von düsteren Eingebungen geplagt, die sie innerlich erschüttern. Sie frägt sich: Auf welcher Seite stehe ich? Bin ich selbst vom Teufel besessen? Wie weit kann ich gehen, um Alois zu finden?
Folge 1: Ausbruch Früh am Morgen verlässt Schwester Agathe heimlich das Kloster Heiligenstift. Sie ist auf der Suche nach Alois, einem verschollenen Jungen, der einst als Findelkind auf den Stufen des Klosters abgelegt wurde. Angekommen im Dorf Pendach wird Agathe Zeugin einer Hexenverbrennung. Sie erkennt: Wer die falschen Fragen stellt, bringt sich selbst in Gefahr. Und sie ahnt, dass in Pendach etwas Dunkles vor sich geht. Sie trifft auf Felix, einen Freund aus Kindertagen. Wird er ihr helfen, den verschwundenen Alois zu finden?
Folge 2: Schweigen Agathe wird nachts von einem Albtraum geweckt. Jemand ruft um Hilfe. Am Tag wirkt alles friedlich. Doch der Schein trügt. In der Dorfwirtschaft wurde eingebrochen - und das merkwürdigerweise ohne jede Gewalt. Agathe sucht weiter nach dem verschwundenen Alois. Die Dorfbewohner schweigen, nur die mondsüchtige Barbara spricht mit Agathe. Sie berichtet ihr von Dingen, die sie nachts sieht und hört - und die sich niemand erklären kann.
Folge 3: Schwarzer Schnee Im Wald von Pendach stoßen Agathe und Felix auf Spuren, die auf zauberische Rituale hindeuten. Ist das mehr als Aberglaube? Deuten die Blutspuren und schwarzen Vögel rund um eine verlassene Hütte auf dunkle, magische Rituale hin? Angst, Hunger und Hexengerüchte lassen die Stimmung im Dorf kippen. Unterdessen kommen Agathe und Felix der Wahrheit über Alois gefährlich nah.
Folge 4: Der Pakt Der Jurist und Hexenverfolger Doktor Schwarz und Agathes Kindheitsfreund Felix kommen zu einem folgenschweren Schluss. Währenddessen sucht Agathe auf eigene Faust nach Antworten. Ihre Albträume setzen ihr immer mehr zu. Sie wagt sich zu Gunda, der im Dorf gefürchteten Gerberin. Zwischen Hohn, Drohungen und bitterer Wahrheit wird deutlich: Gunda weiß mehr, als sie zugibt - und verlangt einen Preis.
Folge 5: Falke Gunda und Agathe legen falsche Fährten im nächtlichen Wald, während die Obrigkeit ihnen dichter auf den Fersen ist. Zwischen Bettlern, verbotenen Heilungen und unheimlichen Visionen verdichten sich die Zeichen: Der gesuchte Alois ist nicht allein und näher, als Agathe ahnt. Dann tut sich eine Spur ins benachbarte Dorf Aubach auf - wird die Rettung von Alois greifbar?
Folge 6: Teufelsküsse Agathes Träume sagen zum ersten Mal die Zukunft voraus. Während Gunda ins Dorf zurückkehrt, kippt die Stimmung in Pendach weiter. Agathe ist innerlich zerrissen - zwischen Glauben, Schuld und Selbstzweifeln. Schwarz offenbart seinen wahren Plan: eine Falle, die sich noch in dieser Nacht schließen soll. Agathe vertraut Felix ihr größtes Geheimnis an. 
Folge 7: Brüderschwur Alois schwebt in tödlicher Gefahr. Agathe setzt alles auf einen einzigen Fluchtplan. Doch als sie den vereinbarten Treffpunkt erreicht, erwartet sie dort niemand. Kommt sie zu spät?
Folge 8: Mondträumerin Zurück im Kloster glaubt Agathe, Pendach mit seinen dunklen Geschehnissen hinter sich gelassen zu haben - doch ein Brief holt sie ein. Sie erkennt, dass sie sich geirrt hat, und bricht erneut auf. Im Gericht stellt sie sich allein gegen Richter, Gelehrte und Volkszorn. Doch Agathes Mut hat einen hohen Preis.
Mitwirkende:
AGATHE Henriette Nagel
GUNDA Christiane Roßbach
FELIX Jeremias Meyer
JAKOB Christoph Franken
SCHWARZ Johannes Nussbaum
BIRNBERGER Adnan Maral
ALOIS Nico Marischka
MAX Johan von Ehrlich
JACKL Carlo Schmitt
BARBARA HASSEL Vassilissa Reznikoff
HANS HASSEL Max Poerting
WALBURGA Patricia Litten
DER ALTE Walter Hess
WIRT Michele Cuciuffo
WIRTIN Jelena Kuljić
KLEINHUBER Edmund Telgenkämper
ÄBTISSIN Ulrike Willenbacher
SERAPHINA Sina Reiß
PFLEGEMUTTER Elif Esmen
PFLEGEVATER Timocin Ziegler
SCHINDERIN Katja Bürkle
LISE Naffie Janha
ADAM Elias Krischke
HANNA Felicia Chin-Malenski
KUTSCHER Martin Feifel
HENKER Christian Löber
BADEFRAU Maria Hafner
GERICHTSDIENER Christian Beppo Peters
SCHÄFER Reinhard Seiberlich
KRUSCHTVERKÄUFER / BAUER Stefan Wilkening
NONNE Katrin Filzen
KRAXEN-IRMCHEN Henriette Fridoline Schmidt
CHRISTOFFEL Lukas Lugani
AGATHE als KIND Elisabeth Lugani
KNECHT Lennart Lindhorst
MAGD Lina Lösch
ANNA Marlies Wicho
KIND Mathis Wolfrum
Cello Johanna Helm
Vocals Helene Erben
Sackpfeife Thomas Gundermann
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Der Nachmittag der Dinge

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 6. Jun 2026 23:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Johannes S. Sistermanns
Produktion: hr 2026, ca. 40 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: Johannes S. Sistermanns
Komponist(en): Johannes S. Sistermanns
Inhaltsangabe: In seiner Radiokomposition “Der Nachmittag der Dinge“ erspürt der Klangkünstler Johannes S. Sistermanns die eigentlich stille Präsenz von gewöhnlichen Gegenständen des Alltags.
Möbel, Textilien, Vasen, Geschirr und viele andere Sachen entfalten hier das ihnen innewohnende Leben, äußern sich in ihrem jeweiligen Eigenklang. Im zeitlich gedehnten Nachmittagsraum entsteht eine akustische Topografie, in der die Dinge selbst die Klangakteure sind. Belebte und unbelebte Welt legen sich übereinander, Materialien und unsere Wahrnehmung verschieben sich.
Links: Externer Link Homepage Johannes S. Sistermanns
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Junger Wilder der Romantik

Sendetermine: DLR - Samstag, 6. Jun 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 6. Jun 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Jürgen König
Auch unter dem Titel: Die Lange Nacht des Carl Maria von Weber (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jürgen König
Inhaltsangabe: Den „deutschesten aller Musiker“ nannte ihn später Richard Wagner und hat damit Carl Maria von Weber keinen Gefallen getan. Denn was Wagner als Auszeichnung meinte, machte Weber zum Nationalhelden – und das wollte er nie sein. Als das „Heilige Römische Reich deutscher Nation“ 1806 zusammenbrach, war Weber 20 Jahre alt und wollte, wie so viele junge Intellektuelle seiner Zeit, mithelfen, die deutsche Kleinstaaterei zu überwinden – durch Kunst. So wie die gleichaltrigen Brüder Grimm deutsche Märchen und Sagen sammelten, wollte Weber deutsche Geschichten zu deutschen Opern vertonen; wenn es schon „ein Deutschland“ nicht gab, sollte wenigstens die Kunst ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die vielen Untertanen der vielen deutschen Königreiche und Fürstentümer auf eine gemeinsame Geschichte zurückblickten. Doch mit dem „Freischütz“ setzte die politische Vereinnahmung schon ein: die Uraufführung 1821 hatte die Intendanz des Königlichen Schauspielhauses in Berlin auf den 18. Juni festgesetzt: auf den „Belle Alliance-Tag“, mit dem in Preußen alljährlich die „Schlacht bei Waterloo“ gefeiert wurde – jener Sieg über Napoleon, der 1815 seine Herrschaft über halb Europa endgültig beendete. Kein Zufall war es auch, dass das erste Gesamtverzeichnis der Werke Webers 1871 erschien, dem Jahr der Reichsgründung. In jenen Jahren gehörten Webers Klaviersonaten und -konzerte zum Standardrepertoire der großen Virtuosen, seine Opern wurden auf allen großen Bühnen gegeben; ein Gustav Mahler war sich nicht zu fein, ein Opernfragment Webers zu vervollständigen. Und auch die Nationalsozialisten griffen die Rede vom „deutschesten aller Musiker“ gerne auf – nicht zuletzt auch deshalb wurden Webers Werke nach dem 2. Weltkrieg erstmal eher ignoriert – woran sich bis heute so sehr viel nicht geändert hat. Allenfalls der „Freischütz“ wird ab und zu aufgeführt, die anderen Opern, etwa „Euryanthe“ und „Oberon“, so gut wie nie. Vom umfangreichen Instrumentalwerk Webers finden nur die beiden Klarinettenkonzerte hin und wieder in die Konzertsäle, der große Rest schlummert in den Archiven vor sich hin – erstaunlicherweise auch nahezu das gesamte Klavierwerk. Wie schade! Wieder mal wäre also ein deutscher Klassiker neu zu entdecken.
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