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In the public ear |
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| Sendetermine: | DLR - Freitag, 5. Jun 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Boris Baltschun |
| Produktion: | DLR 2026, ca. 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Audio Art |
| Inhaltsangabe: | An vielen Straßenecken Vietnams vernimmt man unsichtbare, monotone Stimmen. Boten der kommunistischen Partei, die sich über Hornlautsprecher Gehör verschaffen. Ein radiophones Hörstück zwischen Stimme, Spekulation und Indoktrination. Das Netz aus Lautsprechern, das Vietnam durchzieht, las der Künstler und Komponist Boris Baltschun gleichzeitig als Partitur und als Karte. Auf mehreren Reisen durch das Land ist er den Spuren der medialen Stimmen gefolgt. Sie verbreiten eine Mischung aus Hygieneanweisungen, Unwetterwarnungen und politischer Propaganda. Boris Baltschun interessierte sich dabei besonders für das Unausgesprochene und die Lücken in den Botschaften und dafür, wie sie auf stille Weise sabotiert werden. „In the public ear“ navigiert durch ein Territorium aus unsichtbaren Stimmen, Sendungsbewusstsein und heimlich abgeklemmten Lautsprechern. So entfaltet sich eine langsame Choreografie. |
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Heilige Krieger |
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| Sendetermine: | SWR Kultur - Freitag, 5. Jun 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Ralf Homann |
| Auch unter dem Titel: | Christfluencer und Rechtspopulisten (Untertitel) |
| Produktion: | BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Eine neue Generation christlicher Aktivistinnen und Aktivisten feiert Erfolge in den sozialen Medien. So genannte Christfluencer erreichen auf Instagram, YouTube und TikTok hunderttausende Follower – sie verbinden die Vermarktungslogik von Plattformen mit Glaubensfragen. Ultrakonservative Inhalte laufen besonders gut. Religiöse Erweckung geht bei nicht wenigen einher mit politischer Mobilisierung. Manche bekennen sich offen zur AfD, die Botschaften anderer bleiben anschlussfähig an neurechtes Denken, auch wenn viele sich von Parteipolitik distanzieren. Im Zentrum stehen familienpolitische Themen wie Geschlechterrollen und immer wieder Abtreibung. Sichtbar wird das nicht nur im Netz, wenn beim "Münchner Marsch fürs Leben" Online-Aktivisten gemeinsam mit konservativen Gläubigen auf die Straße gehen. Der Kulturkampf ist in der Religion angekommen. Das ARD-Radiofeature zeigt wie Religion auf Social Media funktioniert, wie neurechte Aktivisten das Christentum als Bollwerk gegen Liberalismus, Feminismus und Vielfalt beanspruchen und die Kirchen versuchen, ihre Definition universaler christlicher Werte in einer Welt im Wandel zu verteidigen. |
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In einer Nacht aus Feuer |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Freitag, 5. Jun 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Friedrich Ani | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2010, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Jörg Schlüter | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Bernd Keul | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ton: Benedikt Bitzenhofer | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Zu Theo Jakobi gehen seine Mitmenschen auf Distanz. Der 49-Jährige neigt zur Gewalt und verachtet nicht nur sich selbst, sondern alle Menschen seiner Umgebung, vor allem diejenigen, die er für seine Existenz verantwortlich macht. In seinem Kopf geistert eine finstere Hexensage herum, er spürt, dass sein unseliges Dasein mit einem Schloss zu tun hat und begibt sich auf den Weg zum Wasserschloss Opherdicke. Dort vermutet er die Frau, die ebenso viel Schuld an seinem Leben trägt wie seine Mutter. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Freischütz trifft Gamsbock |
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| Sendetermine: | BR-Klassik - Freitag, 5. Jun 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Andreas Pehl |
| Auch unter dem Titel: | Carl Maria von Weber und seine jodelnde Sopranistin (Untertitel) |
| Produktion: | BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | "In den Boudoir’s der vornehmsten Damen, wie in der gemeinsten Bude, auf Militairparaden, aus einsamen Dachfenstern etc. hört man Melodien aus dem Freischütz, die gespielt, gesungen, gepfiffen oder geheult werden; es herrscht hier eine wahre Freischützwuth." Carl Maria von Webers neue Oper war in München eingeschlagen wie eine Bombe. Mit beteiligt an diesem Erfolg war Münchens Opernstar: Clara Metzger-Vespermann als Ännchen. "Einzig und unerreichbar" schwärmte Weber von ihrem Gesang. In ärmlichen Verhältnissen in der Vorstadt aufgewachsen wurde sie Pflegetochter des damals führenden Münchner Dirigenten und Komponisten Peter von Winter. Schon früh eroberte sie als Tirolerknabe jodelnd die Opernbühne. Es folgten Hauptpartien in Uraufführungen von Winter, Aiblinger und Weber quer durch Deutschland und Engagements bis zur Mailänder Scala. Vespermann bewegte sich im Netzwerk der bedeutenden Komponisten der Zeit, darunter Weber und Winter aus der süddeutsch-mannheimischen Schule. 1822 sang sie die Agathe in der Münchner "Freischütz"-Premiere, 1825 die Eglantine in "Euryanthe". Doch es war nicht nur die Musik, die Sopranistin und Komponisten verband - beide liebten den Starnberger See. Weber schrieb dort 1811 mit dem Klarinettisten Heinrich Baermann am 2. Klarinettenkonzert. Und von Vespermann wird berichtet, wie sie am Ufer stand und für die anderen Besucher "mit hinreißender Bravour" sang. Keine Arie aus dem "Freischütz", nein, sondern "Wenn der Gamsbock übern Stiegel springt". Und am Ende jeder Strophe jodelte sie "mit unglaublicher Kraft und Gewandtheit". Zum Jahrestag von Webers Tod entdeckt Andreas Pehl das Münchner Musikleben des frühen 19. Jahrhunderts zwischen "Freischütz"-Arien und Alpenjodlern. |
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Das mit de Zoe |
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| Sendetermine: | SRF 1 - Freitag, 5. Jun 2026 20:00 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 42:00)
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| Autor(en): | Julie Budtz Sørensen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | SRF 2021, 226 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Reto Ott | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Noah Ferrari | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Tontechnik: Mirjam EmmeneggerTontechnik: Roland FatzerTontechnik: Franz BaumannTontechnik: Basil KneubühlerDramaturgie: Reto Ott | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Andreas Liebmann | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Ein Zürcher Gymnasium, Samstagnacht: Zoes Clique feiert heimlich eine Party. Die Nacht endet in einer Katastrophe: Zoe wird vergewaltigt. Und niemand weiss, wer es war. Der Fall erschüttert die Schule, Freundschaften, Familien. Eine authentische und spannende Serie, nicht nur für Jugendliche. Freundschaft und Liebe, Moral, Vertrauen und Schuld, Sexualität, Mobbing und Rache – das sind die Themen der fünfteiligen Serie, die ursprünglich 2018 unter dem Titel "Det med Liv" vom dänischen Radio DR produziert wurde. Andreas Liebmann hat sie für SRF auf Zürcher Verhältnisse und Jugendsprache übertragen. Die dialogstarke Story entwickelt sich wie ein Krimi: Wer ist der Täter? Je mehr man sich auf Zoes Clique einlässt, desto verworrener wird die Angelegenheit. Was ist in der alten Turnhalle des Gymnasiums tatsächlich passiert? Wird die Vergewaltigung je aufgeklärt? Zerbricht die Clique daran? Wie reagieren Lehrer und Eltern, die Schulleitung? Und überhaupt – wird eine Normalität je wieder möglich sein? Aus verschiedenen Perspektiven wird ein Verbrechen rekonstruiert, das nur schwer zu fassen ist. Dabei verschieben sich die Grenzen zwischen Wahrheit, Lüge und Projektion permanent. Altersempfehlung: ab 16 Jahren Das Hörspiel erzählt von traumatisierenden Erlebnissen mit sexualisierter Gewalt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Selbstgespräche - Wie wir sprechen, wenn keiner lauscht |
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| Sendetermine: | DLF - Freitag, 5. Jun 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Lars Meyer | ||||
| Produktion: | DLF 2024, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Regie: | Eva Solloch | ||||
| Ton und Technik: Hendrik ManookTon und Technik: Oliver Dannert | |||||
| Inhaltsangabe: | Manche sprechen mit sich nur, wenn sie nicht gehört werden. Andere tun es mitten auf der Straße. Was haben wir uns dabei zu sagen? „Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus“, notierte der Schriftsteller H.G. Wells. Aber nicht alle Selbstgespräche beruhen auf Freiwilligkeit. Wie stellt sich das Selbstgespräch aus psychiatrischer oder kulturhistorischer Sicht dar? Was verbindet die Selbstbetrachtungen des römischen Kaisers Marc Aurel mit dem heutigen Sport-Mentaltraining? Ein Streifzug durch die Welt der inneren Dialoge. | ||||
| Mitwirkende: |
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Stahnke |
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| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 5. Jun 2026 20:05 Teil 3/15, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Frank Witzel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Gralsberg (1. Teil) Hebbelsfurt (2. Teil) Bad Gammerstätt (3. Teil) Diemelsbach (4. Teil) Grünsheim (5. Teil) Geldernbeck (6. Teil) Tiefenroda (7. Teil) Schwörlingen (8. Teil) Bad Eidelmünde (9. Teil) Molksbühl (10. Teil) Siegolfing (11. Teil) Ammenschnade (12. Teil) Hegegras-Lotzebusch (13. Teil) Schwindthausen 1 (14. Teil) Schwindthausen 2 (15. Teil) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | BR 2018, 395 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Leonhard Koppelmann | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Frank Witzel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regieassistenz: Stefanie RambTon und Technik: Susanne HerzigTon und Technik: Michael Krogmann | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Stahnke, ein ausgebildeter Architekt, Mitte vierzig, arbeitet für die Firma IGWT der Unternehmerin Schmidt-Ehry. Seine Aufgabe ist es, durch die Provinz der Bundesrepublik zu fahren und in Kleinstädten Möglichkeiten für Bauprojekte zu erkunden. Er analysiert dabei nicht nur die baulichen Gegebenheiten der jeweiligen Orte, sondern auch Sozialstruktur und politische Machtverhältnisse. Er muss deshalb vor allem die Schwachpunkte der Städte evaluieren, für die von seiner Arbeitgeberin oft nur scheinbare Lösungen angeboten werden. Stahnke – der in seiner Studentenzeit noch mit großem Interesse den städtebaulichen Diskurs verfolgt hat – ahnt, dass diese Bauprojekte reihenweise scheitern und mitunter sogar die Gemeinden in den Ruin treiben werden. Doch seine berufliche Ehre hat er längst verloren. Seine ganze Fach- und Menschenkenntnis, seine Fantasie und seine Intuition setzt er ausschließlich für einen Geschäftsabschluss ein. Um an Hintergrundinformationen der einzelnen Städte und Gemeinden zu gelangen, schreckt er auch nicht davor zurück, seine Gegenüber auszuhorchen und auszunutzen. So ist er beispielsweise mit verschiedenen Profilen bei Kontaktbörsen angemeldet, um Frauen aus der Stadtverwaltung der jeweiligen Kleinstädte zu treffen. Nicht nur vor anderen, auch vor sich selbst, schiebt er immer wieder die Notwendigkeit vor, Geld verdienen zu müssen, um seine Familie ernähren zu können. Dabei ist sein Privatleben im Begriff zu zerfallen. Stahnke ist ein Einzelgänger, der immer wieder in der Anonymität untertaucht. Seine Ehe ist geschieden, seine neue Beziehung zerrüttet. Ebenso ist das Verhältnis zu seiner fordernden Arbeitgeberin angespannt. Dennoch sind ihm Skrupel oder Selbstzweifel fremd. Sein Handeln hat er längst von seinem Fühlen abgespalten. Als eine Reihe mysteriöser Morde die Gegend erschüttert, die er jüngst für seine Standort-Evaluationen bereiste, gerät er ins Visier des ermittelnden Kommissars. Doch da ist Stahnke schon spurlos verschwunden. In der Pilotfolge fährt Stahnke auf einer seiner Reisen durch die deutsche Provinz auf regennasser Straße einen jungen Mann an. Der Mann scheint nicht weiter verletzt und lehnt ab, dass Stahnke ihn in ein Krankenhaus bringt, angeblich weil er nicht krankenversichert ist. Stattdessen will er zu einer alternativen und illegalen Wohnwagen-Siedlung am Rand der Kleinstadt Gralsberg gefahren werden. Stahnke wittert hier ein Projekt und versucht Kontakte mit einem jungen Paar zu knüpfen, das in der Siedlung lebt. Doch noch während er Gralsberg wieder verlässt, erhält er einen beunruhigenden Anruf aus der Siedlung. „Die Ebene des Mythischen und Unbewussten dringt immer wieder in die Erzählung und in die scheinbar analytische Welt Stahnkes ein und entlarvt seinen Realismus als Illusion.“ (Frank Witzel) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Reclaim: Tic Tac Toe |
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| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 5. Jun 2026 20:05 Teil 2/4 [mp3-Stream]
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| Autor(en): | Meret Ava Reh |
| Auch unter dem Titel: | Made in Germany (1. Teil) Geheimnisse (2. Teil) Wenn wir Freunde wären (3. Teil) Ist der Ruf erst ruiniert... (4. Teil) |
| Produktion: | BR 2026, ca. 240 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Helen Malich |
| Inhaltsangabe: | 1. Drei junge Frauen aus dem Ruhrgebiet werden Mitte der 90er zur ersten Girlband Deutschlands. Lee, Jazzy und Ricky brechen mit Konventionen, sprechen über Sexismus und Rassismus - und treffen auf eine Öffentlichkeit, die darauf nicht vorbereitet ist. 2. Während der Erfolg wächst, gerät ein Privatleben außer Kontrolle. Boulevardmedien machen aus Trauer skandalträchtige Schlagzeilen. Eine Geschichte über Medienmacht, Schuldzuweisung und den Preis öffentlicher Aufmerksamkeit. In dieser Folge geht es unter anderem um Suizid und psychische Krisen. Wenn euch diese Themen belasten, überlegt bitte, ob ihr die Folge gerade hören möchtet - und hört sie im Zweifel nicht allein. 3. Drohbriefe, zerstochene Reifen, Angst - während auf der ausverkauften Tour die Fans kreischen und von all dem nichts erfahren. Der Druck auf Tic Tac Toe nimmt zu bis die Band ihm nicht mehr standhalten kann. Wie konnte es zur katastrophalen Pressekonferenz kommen und was ist hinter den Kulissen wirklich passiert? 4. Die Pressekonferenz ist vorbei – aber das Vermächtnis von Lee, Jazzy und Ricky bleibt. Nach dem öffentlichen Zerfall versucht die Band Comebacks, doch die Öffentlichkeit hat sich ihr Bild längst gemacht. Was hat Deutschlands erste Girlband wirklich hinterlassen – jenseits von Memes und Skandalschlagzeilen? Meret Reh spricht mit Nadja Benaissa (No Angels), der Rapperin Antifuchs und weiteren Wegefährtinnen über Einfluss, Rassismus im deutschen Musikbusiness und die Frage, warum Tic Tac Toe bis heute unterschätzt wird. |
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An de Eck vun`t Paradies |
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| Sendetermine: | NDR 1 Welle Nord - Freitag, 5. Jun 2026 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Konrad Hansen | ||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | RB/NDR 1997, Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Mundarthörspiel | ||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Georg Bühren | ||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Ein hochmoderner Freizeitpark steht kurz vor der Fertigstellung. Doch es gibt da ein kleines Problem: Inmitten der riesigen Baustellenwüste steht noch ein einzelnes Haus. Darin wohnen seit über 50 Jahren Anna und Philipp und die sind nicht bereit zu weichen. Alle Angebote und Überredungskünste seitens der Investoren scheitern. Das alte Ehepaar lässt sich partout nicht aus seinem Haus locken - zumal die beiden einen geheimnisvollen Gast im Keller beherbergen. Der gibt ihnen nicht nur Kraft zum Durchhalten, die Eheleute sind auch davon überzeugt, dass sie ihm noch etwas schulden, denn sein Schicksal scheint eng mit dem ihren verknüpft. | ||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Junger Wilder der Romantik |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 6. Jun 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
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| Autor(en): | Jürgen König |
| Auch unter dem Titel: | Die Lange Nacht des Carl Maria von Weber (Untertitel) |
| Produktion: | DLF/DLR 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Jürgen König |
| Inhaltsangabe: | Den „deutschesten aller Musiker“ nannte ihn später Richard Wagner und hat damit Carl Maria von Weber keinen Gefallen getan. Denn was Wagner als Auszeichnung meinte, machte Weber zum Nationalhelden – und das wollte er nie sein. Als das „Heilige Römische Reich deutscher Nation“ 1806 zusammenbrach, war Weber 20 Jahre alt und wollte, wie so viele junge Intellektuelle seiner Zeit, mithelfen, die deutsche Kleinstaaterei zu überwinden – durch Kunst. So wie die gleichaltrigen Brüder Grimm deutsche Märchen und Sagen sammelten, wollte Weber deutsche Geschichten zu deutschen Opern vertonen; wenn es schon „ein Deutschland“ nicht gab, sollte wenigstens die Kunst ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die vielen Untertanen der vielen deutschen Königreiche und Fürstentümer auf eine gemeinsame Geschichte zurückblickten. Doch mit dem „Freischütz“ setzte die politische Vereinnahmung schon ein: die Uraufführung 1821 hatte die Intendanz des Königlichen Schauspielhauses in Berlin auf den 18. Juni festgesetzt: auf den „Belle Alliance-Tag“, mit dem in Preußen alljährlich die „Schlacht bei Waterloo“ gefeiert wurde – jener Sieg über Napoleon, der 1815 seine Herrschaft über halb Europa endgültig beendete. Kein Zufall war es auch, dass das erste Gesamtverzeichnis der Werke Webers 1871 erschien, dem Jahr der Reichsgründung. In jenen Jahren gehörten Webers Klaviersonaten und -konzerte zum Standardrepertoire der großen Virtuosen, seine Opern wurden auf allen großen Bühnen gegeben; ein Gustav Mahler war sich nicht zu fein, ein Opernfragment Webers zu vervollständigen. Und auch die Nationalsozialisten griffen die Rede vom „deutschesten aller Musiker“ gerne auf – nicht zuletzt auch deshalb wurden Webers Werke nach dem 2. Weltkrieg erstmal eher ignoriert – woran sich bis heute so sehr viel nicht geändert hat. Allenfalls der „Freischütz“ wird ab und zu aufgeführt, die anderen Opern, etwa „Euryanthe“ und „Oberon“, so gut wie nie. Vom umfangreichen Instrumentalwerk Webers finden nur die beiden Klarinettenkonzerte hin und wieder in die Konzertsäle, der große Rest schlummert in den Archiven vor sich hin – erstaunlicherweise auch nahezu das gesamte Klavierwerk. Wie schade! Wieder mal wäre also ein deutscher Klassiker neu zu entdecken. |
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