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Allen Ginsberg - Eine Hommage |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Dienstag, 2. Jun 2026 16:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 40:00)
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| Autor(en): | Florian Vetsch Grace Yoon | ||||||||||||||||||||||
| Produktion: | SFB-ORB/SWR 2003, 58 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Biographie | ||||||||||||||||||||||
| Regie: | Grace Yoon | ||||||||||||||||||||||
| Ton: Iris KönigTon: Peter AvarRegieassistenz: Beate Lehner | |||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Maja Pflug Carl Weissner Michael Kellner Florian Vetsch | ||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Am 5. April 1997 starb Allen Ginsberg, einer der führenden Köpfe der Beat-Generation. Sein berühmtestes Gedicht "Howl" ist der radikale Aufschrei gegen die Selbstzufriedenheit des Amerika der McCarthy-Ära. "Howl" beschreibt den Gemütszustand vieler, die ein Unbehagen an der Nachkriegspolitik und -kultur der Vereinigten Staaten hatten. Es ist das Gedicht der Underground- und Alternativkultur. Ginsberg beteiligte sich an "Be-Ins" und "Sit-Ins", protestierte gegen den Vietnamkrieg. Er war Anfang der Siebziger Jahre einer der führenden Köpfe der amerikanischen Friedensbewegung. Er gab Konzerte in Indien, konvertierte zum Buddhismus und trug bis zu seinem Tod die Fackel des 'Beat' um die Welt, während er im amerikanischen Radio in seinen letzten Lebensjahren nicht mehr gespielt wurde. An sein Sterbebett kamen alte und neue Freunde, um ihn noch einmal zu sehen: Patti Smith, Paul McCartney, Bob Dylan und William S. Burroughs. Sein Tod bewegte viele Künstler, noch am selben Tag über ihn zu schreiben. | ||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Und irgendwann zuckte noch ein Ohr |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 2. Jun 2026 19:15 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Rosie Füglein | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Vom Hin- und Wegschauen im Tierschutz (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | BR/DLF 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Maidon Bader | ||||||
| Ton und Technik: Christine Frey | |||||||
| Inhaltsangabe: | In einem bayerischen Dorf verendeten vernachlässigte Rinder nicht im Verborgenen, hinter Stallmauern, sondern auf der Weide. Jeder der bereit war, hinzuschauen, konnte das Leid der Tiere sehen. Auch die zuständigen Behörden, die über viele Jahre Hinweise aus der Bevölkerung erhielten. Das Tierschutzgesetz definiert Tiere als unsere „Mitgeschöpfe“, deren Wohlbefinden wir zu schützen haben. Seit 2002 ist der Schutz von Tieren auch im deutschen Grundgesetz verankert und damit Staatsziel. Gerade bei den Tieren, die wir nicht lieben, sondern nutzen - letzten Endes also töten und essen - kommt dieses Gesetz aber nur unzureichend zur Anwendung. Selbst bei schwerwiegenden Verstößen und Straftaten stehen am Ende milde Urteile. Dieses Feature geht der Frage nach, wie das sein kann - anhand eines kleinen Beispiels, das die Probleme im Großen zeigt. In Bayern gibt es 2,7 Millionen Rinder, mehr als in jedem anderen Bundesland und in den allermeisten EU-Ländern. Da Rinder nicht unsere Sprache sprechen, kommen hier vor allem Dorfbewohner und ein Rechtsexperte zu Wort. Und der bayerische Ministerpräsident, der die Welt an seiner großen Liebe zu Fleisch teilhaben lässt. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Heilige Krieger |
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| Sendetermine: | MDR Kultur - Dienstag, 2. Jun 2026 20:00, (angekündigte Länge: 60:00)
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| Autor(en): | Ralf Homann |
| Auch unter dem Titel: | Christfluencer und Rechtspopulisten (Untertitel) |
| Produktion: | BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Eine neue Generation christlicher Aktivistinnen und Aktivisten feiert Erfolge in den sozialen Medien. So genannte Christfluencer erreichen auf Instagram, YouTube und TikTok hunderttausende Follower – sie verbinden die Vermarktungslogik von Plattformen mit Glaubensfragen. Ultrakonservative Inhalte laufen besonders gut. Religiöse Erweckung geht bei nicht wenigen einher mit politischer Mobilisierung. Manche bekennen sich offen zur AfD, die Botschaften anderer bleiben anschlussfähig an neurechtes Denken, auch wenn viele sich von Parteipolitik distanzieren. Im Zentrum stehen familienpolitische Themen wie Geschlechterrollen und immer wieder Abtreibung. Sichtbar wird das nicht nur im Netz, wenn beim "Münchner Marsch fürs Leben" Online-Aktivisten gemeinsam mit konservativen Gläubigen auf die Straße gehen. Der Kulturkampf ist in der Religion angekommen. Das ARD-Radiofeature zeigt wie Religion auf Social Media funktioniert, wie neurechte Aktivisten das Christentum als Bollwerk gegen Liberalismus, Feminismus und Vielfalt beanspruchen und die Kirchen versuchen, ihre Definition universaler christlicher Werte in einer Welt im Wandel zu verteidigen. |
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Geschichte einer Liebe - Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens-Schaaffhausen |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 2. Jun 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Angela Steidele | ||||||||
| Produktion: | HR 2013, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||
| Regie: | Silke Hildebrandt | ||||||||
| Mischung: Roland GroschBesetzung: Cordula HuthTon und Technik: Julia KümmelTon und Technik: Thomas RombachTon und Technik: Roland GroschRegieassistenz: Serena Schranz | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Adele Schopenhauer (1797-1849), Schriftstellerin, Künstlerin, die Schwester des Philosophen Arthur Schopenhauer, und die »Rheingräfin« Sibylle Mertens-Schaaffhausen (1797-1857) verband eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit den dazugehörigen Höhen und Tiefen. Seit 1828 waren sie ein Paar. Sibylle Mertens war eine der gebildetsten Frauen ihrer Zeit, Musikerin, Komponistin, Archäologin, Antikensammlerin und Mäzenin. Ihre Salons in Bonn und Rom waren berühmt. Vom Vater an einen ungeliebten Mann verheiratet, pflegte sie zeit ihres Lebens intensive Beziehungen zu Frauen. Adeles Leben mit Sibylle Mertens wurde so nicht nur von deren Ehemann und ihren sechs Kindern beeinträchtigt. Auch Sibylles Hang zu neuen Eroberungen ebenso wie ihre enge Freundschaft zu Annette von Droste-Hülshoff lasteten schwer auf Adele. Aber selbst nach einer mehrjährigen Trennung fanden sie wieder zusammen. Angela Steidele erzählt die Geschichte zweier ungewöhnlicher Frauen: Pionierinnen, die in Wissenschaft und Kultur, Wirtschaft, Politik und nicht zuletzt in ihrem Privatleben Grenzen einrissen - zu einer Zeit, als es Liebe zwischen Frauen offiziell gar nicht geben durfte. Der eigentliche Dialog dieser Geschichte - die Briefe, die sich Sibylle Mertens und Adele Schopenhauer schrieben - ist größtenteils verschollen. Sehr wahrscheinlich vernichtete Sibylle Mertens diese Dokumente einer Liebe, die ihre Kinder für »Unrecht, Wahnwitz, Tollheit« hielten. Da Sibylle und Adele jedoch ihrer gemeinsamen Freundin Ottilie von Goethe über Jahrzehnte Rechenschaft über ihre Gefühle ablegten, erzählt sich ihre Geschichte auch aus dem Briefwechsel dieser drei Frauen. | ||||||||
| Expertenkommentar: | Hörspiel des Monats August 2013, Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste: Das Hörspiel "Geschichte einer Liebe" überzeugt nicht allein durch die Entschlossenheit, einem ungewöhnlichen Thema zur verdienten Aufmerksamkeit zu verhelfen, sondern zugleich auch durch die Präzision, Eleganz und Offenheit der Umsetzung, ohne dabei jemals auch nur in die Nähe des Verdachts zu geraten, hier würde etwas Sensationelles angeboten. Vielmehr gelingt es der Autorin, der Regisseurin und nicht zuletzt den hervorragenden Darstellerinnen, das Besondere einer im 19. Jahrhundert (und später noch) eigentlich undenkbaren Liebesbeziehung zweier Frauen auf das Wesentliche, die tiefe innere Bindung eben, zurückzuführen und damit als das Selbstverständliche zu zeigen: die Legitimität des Bekenntnisses zueinander. Berührt wird man Einblick in das leidenschaftliche Leben und die Kämpfe der Schriftstellerin Adele Schopenhauer und der "Rheingräfin" Sibylle Mertens-Schaaffhausen nehmen - voller Respekt und Bewunderung. Gespiegelt im Briefwechsel mit der gemeinsamen Freundin Ottilie von Goethe wächst das Doppelporträt zweier erstaunlicher, hochgebildeter, empfindsamer und mutiger Persönlichkeiten, die mehr als nur auf der Höhe der Zeit waren, indem sie sich der Konvention nicht fügten und damit ihr Menschsein im besten Sinne der Aufklärung beglaubigten. Hier liegt zugleich auch die Aktualität des Werkes, das im Übrigen sowohl ein intellektueller als auch ein künstlerischer Genuss ist. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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| Preise / Auszeichnungen: | Hörspiel des Monats 08 2013 | ||||||||
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Ironwoman mit 62 |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 2. Jun 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Jessica Braun |
| Auch unter dem Titel: | Schwimmen, Radfahren, Laufen, Leiden (Untertitel) |
| Produktion: | DLF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Eva Solloch |
| Inhaltsangabe: | Ihr Mann nennt sie „die Maschine“: Die 62-jährige Anke Korn trainiert für den Ironman, einen der härtesten Triathlons der Welt. Bis zu 20 Stunden pro Woche, trotz Vollzeitjob. Was treibt sie an – und wie lange kann sie noch so weitermachen? 3,8 Kilometer Schwimmen im offenen Meer, 180 Kilometer auf dem Rennrad, dann ein Marathon: Das ist ein Ironman. Anke Korn sucht diese extreme Herausforderung immer wieder. Ihr Umfeld bewundert sie, blickt aber auch besorgt auf ihr Tun. Denn die 62-jährige Triathletin geht für die Wettkämpfe bis über ihre Grenzen. In Italien will sie sich erneut Wind und Wellen stellen. Am Ende geht es nicht nur um den Zieleinlauf, sondern um die Qualifikation für die WM auf Hawaii. Und um die Frage: Warum fällt ihr Aufhören schwerer als Weitermachen? |
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