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Chronist der Shoah |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | DLR - Samstag, 30. Mai 2026 00:05, (angekündigte Länge: 164:00)
DLF - Samstag, 30. Mai 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00) | ||||||||
| Autor(en): | Andreas Beckmann | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über den Pionier der Holocaust-Forschung Raul Hilberg (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | DLF/DLR 2023, 164 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regie: | Beate Ziegs | ||||||||
| Ton: Andreas Stoffels | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Sein Buch „Die Vernichtung der europäischen Juden“ gilt heute als Standardwerk der Holocaust-Forschung. Als er es 1955 zum ersten Mal fertig gestellt hatte, fand Raul Hilberg (1926 – 2007) nirgendwo einen Verleger, weder in den USA, noch in Israel, schon gar nicht in Deutschland. Doch die akribische Beschreibung sowohl der Vernichtung der Juden, als auch der deutschen Gesellschaft, die sie betrieb, blieb sein Lebenswerk. Ständig erweitere und präzisierte er sein Buch und schrieb es damit immer wieder neu. Als Teenager war Hilberg aus Wien vertrieben worden. Als US-Soldat kehrte er nach Europa zurück, um alle nur irgendwie auffindbaren Spuren von NS-Verbrechen zu sichern. Er überwarf sich mit Hannah Arendt im Disput über die Banalität der Täter und mit der Gedenkstätte Yad Vashem über die Einschätzung des jüdischen Widerstands. Erst in den 1980er-Jahren wurde seine Arbeit als bahnbrechend anerkannt, gerade auch von jungen Historikern in Deutschland. Heute droht sein Werk schon wieder in Vergessenheit zu geraten. Die Lange Nacht schildert Hilbergs Ringen mit der historischen Sichtung der Shoah, seinem manchmal verzweifelten Kampf um Gehör sowie seinem kurzen Ruhm und rekonstruiert ein dramatisches Kapitel Wissenschafts-Geschichte. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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GLORIA |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 30. Mai 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Elisabeth Hager | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | oder Die erfüllten Wünsche (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | DLF 2025, 51 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regie: | Elisabeth Hager | ||||||||
| Ton: Andreas Stoffels | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Aus dem erfolgreichen Opernkritiker Klaus Khittl wird in den 90er-Jahren Gloria G. Die Autorin ist mit ihr verwandt, sie verfolgt ihr Leben erst aus der Ferne und nimmt dann Kontakt auf. Glorias Transition wird für sie zur Inspiration. Elisabeth R. Hager, geboren 1981, aufgewachsen in Tirol, ist Schriftstellerin und Klangkünstlerin. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. das Hilde-Zach-Literaturstipendium der Stadt Innsbruck 2018. Als Teil des Kollektivs „Writing with CARE / RAGE“ kämpft sie für die bessere Vereinbarkeit von Care-Arbeit und Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie zwischen Berlin, Tirol und Neuseeland. Ihr dritter Roman, „Der tanzende Berg“, erschien 2022. 2024 veröffentlichte sie mit der Gruppe „Liquid Center“ den Kollektivroman „Wir kommen“ zu weiblichem Begehren, Sex und Alter. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Jōhatsu in Japan |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 30. Mai 2026 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Andreas Hartmann | ||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Wenn Menschen verdunsten (Untertitel) | ||||||||||||||||||||
| Produktion: | DLF/SWR/ORF 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||||||||||
| Regie: | Andreas Hartmann | ||||||||||||||||||||
| Ton: Lukas WilkeDramaturgie: Julia IllmerDramaturgie: Katrin MollRegieassistenz: Stefanie Heim | |||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Im modernen Japan verschwinden Menschen mithilfe sogenannter Nachtfluchtagenturen. Bekannt als Jōhatsu, oder „die Verdunsteten“, lassen diese Menschen alles zurück, um an einem anderen Ort ein neues Leben zu beginnen. Jedes Jahr verschwinden in Japan Tausende Menschen spurlos. Bekannt als Jōhatsu, oder „die Verdunsteten“, geben sie ihr altes Leben auf. Um ihr Untertauchen perfekt zu organisieren, lassen sich einige von professionellen Dienstleistern unterstützen. Der 22-jährige Kazuki kehrt eines Tages nicht mehr in sein Wohnheim zurück. Herr Sugimoto verlässt seine Frau und Kinder schweren Herzens aus Angst vor Schuldeneintreibern. Und eine Frau mit Wahnvorstellungen will ihren Nachbarn entkommen, von denen sie sich verfolgt fühlt. Die verzweifelten Angehörigen können in Japan kaum auf die Hilfe der Polizei hoffen. Sie geben die Suche dennoch nicht auf. | ||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Der Krieg von morgen |
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|---|---|---|---|
| Sendetermine: | BR 2 - Samstag, 30. Mai 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Fritz Espenlaub Christian Schiffer | ||
| Auch unter dem Titel: | Wie Drohnen den Kampf um die Ukraine verändern (Untertitel) | ||
| Produktion: | BR 2025, 52 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Regie: | Rainer Schaller | ||
| Ton und Technik: Stefan Oberle | |||
| Inhaltsangabe: | Krieg klingt heute anders als früher. "Shellshocked" nannte man im Ersten Weltkrieg die zitternden Soldaten, die Granatenbeschuss traumatisiert hatte. Heute kreisen surrende Drohnen am Himmel und suchen nach Zielen. Das Geräusch quält die, die überleben noch lange nach ihrem Einsatz. Krieg funktioniert heute anders als früher. Der Angriff Russlands auf die Ukraine begann "klassisch" mit Panzern und Artilleriefeuer. Heute zerstören kleine billige Drohnen schwer gepanzerte Fahrzeuge und töten tausende Soldaten. Laut ukrainischem Militär gehen 70 bis 80 Prozent der Verluste auf sie zurück. Im "Radiofeature" erzählt ein Drohnen-Pilot, der in der Ukraine gekämpft hat, von seinem spannendsten Einsatz. Ein niederbayerischer Drohnenproduzent hat bei einer Halben Bier eine entscheidende Idee und Experten mahnen, dass die Bundeswehr umdenken muss. Die Autoren Fritz Espenlaub und Christian Schiffer erzählen Geschichten vom Krieg von morgen; was ihn ausmacht und wie er klingt. | ||
| Mitwirkende: |
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Tschernobyl. Die Katastrophe und wir |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 30. Mai 2026 13:30 Teil 5/5, (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Sarah Fischbacher Meret Ava Reh Judith Rubatscher Phillip Syvarth | ||
| Auch unter dem Titel: | Der Super-GAU (1. Teil) Körpereinsatz (2. Teil) Wir sind das Volk (3. Teil) Die Kinder von Tschernobyl (4. Teil) Das Vermächtnis (5. Teil) 40 Jahre nach dem Reaktorunglück (Zusatz) | ||
| Produktion: | Plotprodukt (i.A. RB/WDR) 2026, 164 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Regie: | Klaus Uhrig Katja Paysen-Petersen | ||
| Sprachaufnahme: Christoph BrandnerRegieassistenz: Andrea Struss | |||
| Übersetzung: | Ivanka Moskaliuk | ||
| Inhaltsangabe: | Vier Jahrzehnte nach der Explosion im Atomkraftwerk von Tschernobyl erzählt dieser Doku-Podcast von einem Ereignis, das die Welt verändert hat. In fünf Folgen rekonstruiert die Serie nicht nur die historischen Abläufe, sondern blickt vor allem auf menschliche Schicksale hinter dem Unglück. Es geht um die Frage: Was hat diese Katastrophe mit uns gemacht? Im Zentrum stehen die Geschichten von drei Menschen. Da ist Anatolii, aufgewachsen in einem kleinen Ort in der Ukraine. Kurz nach der Explosion wird er von Funktionären der Sowjetunion rekrutiert und direkt in das verstrahlte Gebiet geschickt. Ohne ausreichenden Schutz soll er als sogenannter Liquidator helfen, die Katastrophe einzudämmen – mitten im zerstörten Reaktor findet sein Einsatz statt. Was hat die Strahlung mit ihm gemacht? Zur gleichen Zeit ist Monika aus der Bundesrepublik in der Umweltbewegung aktiv. Aus politischer Überzeugung fährt sie nach der Reaktorkatastrophe nach Wackersdorf, wo sie gegen eine geplante Wiederaufarbeitungsanlage von Atommüll protestieren will. Sie reist ausgerechnet Pfingsten 1986 zu den Protesten, als die Lage zwischen Demonstrierenden und Polizei eskaliert. Und da ist Ulrike aus der DDR, Mutter von zwei Kindern und hochschwanger. Im Westfernsehen erfährt sie von der Explosion und plötzlich wird jeder Alltagsschritt zur Gewissensfrage: Darf sie ihre Kinder draußen spielen lassen? Ist die Milch noch trinkbar? Als sie hört, dass belastete Lebensmittel aus dem Westen in den Osten gelangen, wächst ihre Sorge, doch offener Protest ist in der DDR gefährlich. Also berät sie sich heimlich mit einer Frauengruppe im Untergrund. Host Judith Rubatscher führt durch die fünf Folgen und ordnet die Geschehnisse historisch und politisch ein. Sie selbst hat eine persönliche Verbindung zur Katastrophe, denn als sie Kind war, wurde ein Junge aus Belarus zur Erholung von der Strahlenbelastung zu ihrer Familie geschickt. Diese Begegnung hat sie nachhaltig beeinflusst und ihr gezeigt, wie sehr Biografien durch Tschernobyl geprägt wurden. | ||
| Mitwirkende: |
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Joseph Fouché |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 30. Mai 2026 14:00 (Kurzfassg.) , (angekündigte Länge: 60:00)
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| Autor(en): | Otto M. Zykan | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | ORF 2007, 71 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Götz Fritsch | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Georg Mittermayr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ton: Herta Werner-TschaschlSchnitt: Elmar PeineltRegieassistenz: Eva Garthe | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Knapp vor seinem Tod gab er uns noch einmal die Ehre. Joseph Fouché hatte es ihm angetan. Jener französische Diener vieler Herren, der alle Systeme überstand und sich so unentbehrlich machte, dass weder die Revolutionäre, noch die Republikaner und die Monarchisten auf seine Dienste als Polizieminister verzichten mochten. Es war der Prototyp eines Opportunisten, der Otto M. Zykan interessierte. Aufbauend auf einem schon bestehenden Opernfragment wollte er Joseph Fouché ein Hörspiel widmen. Wenige Monate später, es war der 25.Mai 2006, fiel Otto M. Zykan, der Schöpfer der "Staatsoperette" und der Humanic-Werbung, vom Rad und war tot. Zusammen mit Zykans Lebensgefährtin, der Musikwissenschafterin und Ö1-Musikfachfrau Irene Suchy und dem Musiker und Zykan-Freund Peter Kaizar hat der Regisseur Götz Fritsch die Teile zu einem Ganzen zusammengefügt und Otto M. Zykans Werk vollendet. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Symphony on Fire |
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|---|---|
| Sendetermine: | BR-Klassik - Samstag, 30. Mai 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Alexandra Maria Dielitz |
| Auch unter dem Titel: | Displaced Music in Bayern (Untertitel) |
| Produktion: | BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Im Mai 1948 kommt der junge Leonard Bernstein nach München. Er folgt einer Einladung des Bayerischen Staatsorchesters, doch viel wichtiger als das Akademiekonzert in der Landeshauptstadt ist ihm ein Besuch in den Displaced Persons Camps in Feldafing und Landsberg. Dort gibt er zwei Konzerte mit Holocaust-Überlebenden vor rund 10.000 Lagerinsassen. "Mein Herz hat geweint", schrieb Bernstein später über diese Begegnungen. Das kleine Orchester hatte sich bereits kurz nach Kriegsende als "Jewish Ex-Concentration Camp Orchestra" im Kloster St. Ottilien am Ammersee gegründet. Sein erstes Konzert gab es am 27. Mai 1945 vor ehemaligen Mithäftlingen und amerikanischen Besatzungssoldaten. In diesem sogenannten "Liberation Concert" traten etwa die litauische Sängerin Henia Durmashkin und ihre Schwester Fania am Klavier auf. Dieses "Liberation concert" war ein Zeichen der Hoffnung für traumatisierte Menschen, die vom NS-Terror zwar befreit waren, doch bis zur ersehnten Auswanderung in die USA oder nach Israel wiederum Jahre in umzäunten, bewachten Lagern - den sogenannten Displaced Persons Camps - verbringen mussten. In solchen "Wartesälen zur Emigration" gab das Orchester bis zu seiner Auflösung im Frühjahr 1949 zahlreiche Konzerte, es spielte aber auch - stets in Häftlingskleidung mit gelbem Stern - im Nürnberger Opernhaus für Mitarbeiter des Kriegsverbrecher-Tribunals. Wie die Erinnerung an diese Menschen und ihr Schicksal heute gepflegt wird, in St. Ottilien, Landsberg und anderswo, darum geht es im Feature von Alexandra Maria Dielitz. Unter anderem unterhält sie sich mit Sonia Beker, der Tochter von Fania Durmashkin, die mit "Symphony on Fire" ein bewegendes Buch über ihre Familie und die Kraft der Musik im Holocaust geschrieben hat. |
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Cash and Carry |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 30. Mai 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Barbara Hölscher Hanns Peter Karr | ||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 1998, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||
| Regie: | Angeli Backhausen | ||||||||||||||||||||
| Dramaturgie: Johann Maria KampsTechnische Realisation: Benno Müller vom HofeTechnische Realisation: Rudolf StückrathRegieassistenz: Rolf Mayer | |||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | "Cash and Carry" stellt alles auf den Kopf: der Krimi fängt da an, wo andere aufhören, bei der Verhaftung des Täters. Im Zusammenhang der zweiten Geldübergabe in einem Erpressungsfall ist Nero gefaßt worden: ein Verdienst der Hauptkommissarin Andersen. In wohldosierten Häppchen gesteht Nero seine Täterschaft. Während der Verhöre entpuppt er sich aber nicht nur als scharfsinniger Stratege, sondern auch als hervorragender Beobachter zwischenmenschlicher Feinheiten: schnell durchschaut er, daß zwischen der Hauptkommissarin und ihrem Kollegen die Luft zum Zerreißen gespannt ist. Der Erpresser nimmt die Fäden in die Hand, und die Vernehmung des Täters gerät zu einem von ihm inszenierten Psychospiel mit tödlichen Konsequenzen. | ||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Angst haben fast alle - Gewalt im Leben von Obdachlosen |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | DLR - Samstag, 30. Mai 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Timo Stukenberg Johanna Tirnthal | ||||||
| Produktion: | WDR/DLF 2023, 52 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Johanna Tirnthal | ||||||
| Technische Realisation: Erik MichelsRegieassistenz: Swantje Reuter | |||||||
| Inhaltsangabe: | Brandattacken, Streit im Milieu, Angriffe durch Rechtsextreme – das Leben wohnungsloser Menschen ist von Gewalt geprägt. Sie werden von Securities vertrieben und von Unbekannten beleidigt. Warum werden sie zur Zielscheibe? Das Feature begleitet eine Gruppe wohnungsloser Menschen an einem Berliner Bahnhof. Helle, Tommy, Melli, Umut und viele andere treffen sich hier täglich, holen ihre Substitutionsmedikamente ab und teilen Geschichten aus ihrem Leben. Viele haben schon in der Kindheit Gewalt erlebt, später auf der Straße sind alle betroffen: Sie werden beschimpft, mit Steinen beworfen, manchmal verprügelt oder sogar angezündet. Mindestens jeder zweite Angriff wird von Menschen verübt, die selbst eine Wohnung haben. Über die Motive ist wenig bekannt. Klar ist nur: Es wird nicht von ganz oben nach ganz unten getreten. Menschen mit Abstiegsängsten grenzen sich gegen „die Penner“ ab. Manchmal auch mit Gewalt. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Koloniale Arten |
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| Sendetermine: | NDR Kultur - Samstag, 30. Mai 2026 18:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 115:00)
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| Autor(en): | Maxi Obexer | ||||||||||||||||||
| Produktion: | NDR 2026, ca. 115 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||
| Regie: | Christine Nagel | ||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Niko Meinhold | ||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Safari im Reservat – doch bis auf die Schilder, die auf sie hinweisen, zeigt sich kein einziges Tier. Stattdessen ziehen die Tiere in den Museen an den beiden Frauen vorüber. Wie in einem Rundgemälde zeigen sich die Geschichten des Kolonialismus: Exotismus, Eskapismus und bizarre Gewalt. Eine Reise in eine Zeit der Raubzüge - die noch heute unsere Gegenwart prägt. Ob im Museum, das sie bezeugt, in den Großwildjagden, oder im zunehmenden Handel mit Wildtieren. | ||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Täuschung |
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|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 30. Mai 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Philip Roth | ||||
| Produktion: | SDR 1994, 53 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||
| Regie: | Joachim Staritz | ||||
| Bearbeitung: | Friederike Roth | ||||
| Ton und Schnitt: Waltraud GruberTon und Schnitt: Klaus HoenessRegieassistenz: Iris Vogt | |||||
| Übersetzung: | Jörg Trobitius | ||||
| Inhaltsangabe: | Die Lüge, die Maske, das Gefunkel und Geflirre zwischen Fiktion und Realität gehören zum Schriftsteller ebenso wie die geflunkerte Liebe zur Wahrheit. Philip, der Held der "Täuschung", ist Schriftsteller und plant den großen Roman über die Täuschung. Sich selbst (verheiratet) und seine Geliebte (verheiratet) nimmt er zum Vorbild. Sorgfältig notiert er die gemeinsamen gedoppelten Betrugsmanöver, die zu - ebenfalls sorgsam notierten - lustvollen Ergebnissen führen. Nun aber findet Philips Frau diese Notizen. Philip erklärt ihr, dass alles nur ausgedacht sei; Vorarbeit zum geplanten Täuschungsroman. Diese Vorarbeit wirkt allerdings äußerst real. Ist das nun wirklich kunstvoller Schein, oder ist es doch die gefürchtete Wahrheit? | ||||
| Mitwirkende: |
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Krähenkinder |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 30. Mai 2026 19:04 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Nadia Malverti | ||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Die Verwünschung (1. Teil) Die lange Reise (2. Teil) | ||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2001, 69 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int. | ||||||||||||||||
| Genre(s): | Kinderhörspiel Kinderhörspiel ab 8 Jahre | ||||||||||||||||
| Regie: | Claudia Johanna Leist | ||||||||||||||||
| Komponist(en): | Henrik Albrecht | ||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Anton und Kascha sind Zwillinge. Sie leben mit ihrer Mutter auf dem Land in Polen. Von der Schule halten die beiden wenig - besonders Anton. Lieber proben sie im tiefsten Wald für ihre "Zirkusnummer". Sehnsüchtig warten sie auf ihren Papa, der bald nach Hause kommen soll. Er arbeitet als Seiltänzer in Deutschland im Zirkus - und mit ihrem waghalsigen Kunststück wollen sie ihn überraschen. Aber es kommt alles anders als gedacht: Bäume und Äcker werden das neue Zuhause von Anton und Kascha, eine Krähenschar und ein neapolitanischer Rabe ihre Begleiter. In der Großstadt, zwischen Pferden und Elefanten, gibt es ein merkwürdiges Wiedersehen. Viel Geheimnisvolles und Zauberhaftes geschieht bis Großvater, Vater, Mutter und die Kinder wieder zusammen sind. | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Der Mann, der Hunde liebte |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | SWR Kultur - Samstag, 30. Mai 2026 19:04 Teil 2/3, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Leonardo Padura | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | SWR 2024, 164 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Mark Ginzler | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Uta-Maria Heim | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Lukas Fretz | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Andreas VölzingTon und Technik: Sonja RöderTon und Technik: John KrolRegieassistenz: Martin BunzBesetzung: Sylvia BöttcherDramaturgie: Uta-Maria Heim | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Hans-Joachim Hartstein | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Der kubanische Schriftsteller Iván entwirft die Doppelbiografie zweier Revolutionäre: Der eine ist der legendäre Leo Trotzki, der andere sein Mörder, Ramón Mercader. Als Iváns Frau stirbt, traut er sich, von dem, was 19 Jahre zuvor passiert ist, zu berichten. 1977 hat er einen rätselhaften Unbekannten getroffen, der mit seinen Windhunden am Strand von Havanna spazieren ging. Nach der Erzählung von Raymond Chandler nennt er ihn den "Mann, der Hunde liebte". Im Zentrum stehen die Schauplätze der scheiternden Weltrevolution: der Spanische Bürgerkrieg, die stalinistischen Schauprozesse in Moskau. "Tötet ihn nicht! Dieser Mann muss reden", rief der schwerverwundete Trotzki seinen Leibwächtern zu, als sie sich auf den Attentäter stürzten. Ramón Mercader hatte den Revolutionär mit einem Eispickel angegriffen. Am Tag darauf starb Trotzki. Ein rätselhafter Mann, der mit seinen beiden Windhunden am Strand spazieren geht, erzählt dem kubanischen Schriftsteller Iván die Geschichte des Trotzki-Mörders. Doch woher kennt dieser Unbekannte all die Facetten aus Mercaders Leben? Bevor Trotzki 1940 in Coyoacán ermordet wird, verliebt er sich in die Künstlerin Frida Kahlo. Hätte sie ihn retten können? Leo Trotzki wird am 21. August 1940 in Coyoacán, Mexiko, mit einem Eispickel erschlagen. Sein Mörder Ramón Mercader überlebt ihn um fast 4 Jahrzehnte. Mit 65 Jahren stirbt der Agent des sowjetischen Geheimdienstes an Krebs. Ist er das Opfer von radioaktiver Verseuchung? Der kubanische Autor Iván kann nicht alle Geheimnisse aufdecken, die sich um Trotzki und seinen Attentäter ranken. Dennoch gelingt ihm als Erzähler ein faszinierendes Doppelporträt zweier sehr unterschiedlicher Revolutionäre. Und Leonardo Padura ein erschütterndes Panorama der gescheiterten Weltrevolutionen des 20. Jahrhunderts. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Donjon 13:Zu ihrem Gedenken |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | SRF 2 - Samstag, 30. Mai 2026 20:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 27:00)
[mp3-Stream]
[aac-Stream]
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| Autor(en): | Joann Sfar Lewis Trondheim | ||||||||||||||||||
| Produktion: | SRF 2025, 28 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||
| Regie: | Wolfgang Seesko | ||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Wolfram Höll Johannes Mayr | ||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Ulrich Bassenge Karl Atteln | ||||||||||||||||||
| Geräusche: Otger KunertTontechnik: Björn MüllerRegieassistenz: Simon Hastreiter | |||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Ulrich Pröfrock | ||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Marvins Mutter wurde ermordet! Und das kann nur eins heissen: Wenn Marvin davon erfährt, wird er ein Blutbad in seinem Heimatdorf anrichten. Also muss Herbert schleunigst den Mörder finden, bevor es zu spät ist. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn alle Verdächtigen blutrünstige Drachen sind … Der Donjon ist eine Festung: vier pechschwarze Türme, ein Labyrinth aus finsteren Katakomben und prall gefüllten Schatzkammern; Feuer speiende Drachen, blutrünstige Orks und mittendrin Herbert, ein tollpatschiger Enterich und Hausmeister. In den Donjon-Comics haben Joann Sfar und Lewis Trondheim eine ebenso skurrile wie humorvolle Welt geschaffen, die weit über eine blosse Fantasy-Parodie hinausgeht. | ||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Das Haus |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | BR 2 - Samstag, 30. Mai 2026 20:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Shirley Jackson | ||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | The Haunting of Hill House (Roman (engl. Originaltitel)) | ||||||||||||||
| Produktion: | BR 1994, 68 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||
| Regie: | Barbara Plensat | ||||||||||||||
| Bearbeitung: | Marina Dietz | ||||||||||||||
| Komponist(en): | Lutz Glandien | ||||||||||||||
| Übersetzung: | Wolfgang Krege | ||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Crain's Hall, ein abgelegener viktorianischer Landsitz, steht in dem Ruf, von übersinnlichen Erscheinungen heimgesucht zu werden. Das düstere alte Haus, einst Schauplatz einer blutigen Familientragödie, ist für den Privatgelehrten Dr. Montague ein interessantes Forschungsobjekt. Er will mit Hilfe einiger medial veranlagter Versuchspersonen die parapsychologischen Phänomene des Hauses präzise untersuchen. Sein Projekt führt sehr unterschiedlich Menschen zusammen: Die arbeitslose Lehrerin Elinor, die exzentrische Malerin Theodora und Luke, den leichtsinnigen Erben von Crain's Hall Und tatsächlich zeigt es sich bald, wozu das seltsame Haus imstande ist. Haarsträubende Vorfälle treiben das ungleiche Quartett auf eine Höllenfahrt, an deren Ende wieder ein unnatürlicher Todesfall steht. Shirley Jacksons Roman "The Haunting of Hill House", nach dem das Hörspiel entstand, ist schon 1960, also noch vor der Erfolgswelle gehobener Horrorliteratur, erschienen. Ihre bitterböse Abrechnung mit der menschlichen Unfähigkeit gewisser Freunde des Okkulten ist fast prophetisch zu nennen. | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Das getupfte Band |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | BR 2 - Samstag, 30. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Arthur Conan Doyle | ||||||||||
| Auch unter dem Titel: | The Adventure of the Speckled Band (Erzählung (engl. Originaltitel)) | ||||||||||
| Produktion: | BR 1963, 45 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||
| Regie: | Heinz-Günter Stamm | ||||||||||
| Bearbeitung: | Michael Hardwick | ||||||||||
| Komponist(en): | Peter Zwetkoff | ||||||||||
| Übersetzung: | Ruth von Marcard John Lackland | ||||||||||
| Inhaltsangabe: | Der berühmte Detektiv bekommt von einer Frau, Helen Stoner, den Auftrag, die Umstände des mysteriösen Todes ihrer Schwester zu erkunden. Die Schwester mußte kurz vor ihrer Hochzeit seltsame Dinge erleben. Zu der Hochzeit kam es nicht mehr - die Schwester verstarb. Nun ist Helen Stoner mit den Vorbereitungen für ihre eigene Hochzeit beschäftigt, und wieder passiert Unerklärliches und Unheimliches. Um nicht dasselbe Schicksal wie ihre Schwester zu erleiden, schaltet sie Sherlock Holmes ein. | ||||||||||
| Mitwirkende: |
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Chronist der Shoah |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 30. Mai 2026 00:05, (angekündigte Länge: 164:00)
DLF - Samstag, 30. Mai 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00) | ||||||||
| Autor(en): | Andreas Beckmann | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über den Pionier der Holocaust-Forschung Raul Hilberg (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | DLF/DLR 2023, 164 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regie: | Beate Ziegs | ||||||||
| Ton: Andreas Stoffels | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Sein Buch „Die Vernichtung der europäischen Juden“ gilt heute als Standardwerk der Holocaust-Forschung. Als er es 1955 zum ersten Mal fertig gestellt hatte, fand Raul Hilberg (1926 – 2007) nirgendwo einen Verleger, weder in den USA, noch in Israel, schon gar nicht in Deutschland. Doch die akribische Beschreibung sowohl der Vernichtung der Juden, als auch der deutschen Gesellschaft, die sie betrieb, blieb sein Lebenswerk. Ständig erweitere und präzisierte er sein Buch und schrieb es damit immer wieder neu. Als Teenager war Hilberg aus Wien vertrieben worden. Als US-Soldat kehrte er nach Europa zurück, um alle nur irgendwie auffindbaren Spuren von NS-Verbrechen zu sichern. Er überwarf sich mit Hannah Arendt im Disput über die Banalität der Täter und mit der Gedenkstätte Yad Vashem über die Einschätzung des jüdischen Widerstands. Erst in den 1980er-Jahren wurde seine Arbeit als bahnbrechend anerkannt, gerade auch von jungen Historikern in Deutschland. Heute droht sein Werk schon wieder in Vergessenheit zu geraten. Die Lange Nacht schildert Hilbergs Ringen mit der historischen Sichtung der Shoah, seinem manchmal verzweifelten Kampf um Gehör sowie seinem kurzen Ruhm und rekonstruiert ein dramatisches Kapitel Wissenschafts-Geschichte. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
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