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Dylan und Shakespeare |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Dienstag, 26. Mai 2026 16:05, (angekündigte Länge: 40:00)
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| Autor(en): | Julia Reuter | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | All The World`s a Stage (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | ORF 2017, 39 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Ton: Fridolin Stolz | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Was der singende Literaturnobelpreisträger mit dem bedeutendsten Dramatiker der Literaturgeschichte gemein hat. 'Seit Jahren versuche ich Lieder zu schreiben, die einem Drama von Shakespeare ähneln', so Bob Dylan in einem Interview 2015. Im selben Jahr wurde er mit dem 'MusiCares Person of the year 2015 Award' ausgezeichnet. In seiner Dankesrede meinte er, dass er seine Lieder als Mysterienspiele betrachte, nämlich solche wie sie William Shakespeare in seiner Jugend gesehen haben könnte. 'These songs of mine, I think of as mystery plays, the kind that Shakespeare saw when he was growing up. I think you could trace what I do back that far'. Wieviel Shakespeare steckt im Werk von Bob Dylan? Der deutsche Literaturwissenschafter Heinrich Detering hat sich damit in seinem Buch 'Die Stimmen aus der Unterwelt. Bob Dylans Mysterienspiele' befasst. Im Mittelpunkt steht vor allem das Spätwerk Dylans, beginnend mit dem 2001 erschienenen Album 'Love and Theft'. Bob Dylan verwebt in seinen Liedtexten sehr viel Weltliteratur, von Petrarca über Bertolt Brecht bis hin zu den Beatniks. William Shakespeare, so Heinrich Detering, sei aber die wichtigste Quelle für Dylan. Schon in seinem Frühwerk hat der Musiker Shakespeare-Figuren in seine Texte eingebaut ('Desolation Row'; 1965) oder den englischen Barden persönlich auftreten lassen ('Stuck inside of mobile with the memphis blues again'; 1966). 2012 veröffentlichte Bob Dylan sein Album 'Tempest', eigentlich ein eindeutiger Bezug auf 'The Tempest/Der Sturm', dem vermutlich letzten Werk Shakespeares. Allerdings erzählt Dylan im Titelsong auch vom Untergang der RMS Titanic. Handelt es sich dabei um einen Gegenentwurf zum Beginn von 'Der Sturm'? Die TONSPUREN gehen den Shakespeare-Bezügen in Dylans Werk auf den Grund. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Verlorene Freiheit |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 26. Mai 2026 19:45 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Vanessa Schlesier |
| Auch unter dem Titel: | Afghaninnen unter der Taliban-Herrschaft (Untertitel) |
| Produktion: | DLF 2026, ca. 45 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Dörte Fiedler |
| Komponist(en): | Dörte Fiedler |
| Ton: Dörte Fiedler | |
| Inhaltsangabe: | Zahra studiert, macht Kampfsport und finanziert ihre Familie mit. Dann ergreifen die Taliban die Macht. Von dem, was einmal ihr Leben war, ist heute nichts mehr übrig. Ein Feature über den Kampf afghanischer Frauen, nicht zu verschwinden. Dreieinhalb Jahre nach der Machtübernahme der Taliban trifft die Autorin in Kabul auf Zahra, ihre Schwester Dr. Zainab und deren Freundin Fatima. Als Hebammen arbeiten sie im armen Bergviertel Schindawol, besuchen schwangere Frauen in engen Gassen, sprechen über Hygiene, Stillen und Krankheit – und schaffen damit einen seltenen Schutzraum für Frauen. Doch der Freiraum ist brüchig. Neun Monate später ist das Programm eingestellt, die Ausbildung verboten, die Straßen noch unsicherer. Das Feature erzählt nah an seinen Protagonistinnen vom Leben unter den Taliban: von familiärem Druck, von verlorener Unabhängigkeit, von Angst – und von Frauen, die trotzdem weiterlernen, weiterdenken und weiterkämpfen, um sich selbst nicht zu verlieren. |
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Kleider machen Leute |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 26. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Gottfried Keller | ||||||||||||||||||
| Produktion: | DW 1989, ca. 44 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||
| Regie: | Tibor von Peterdy | ||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Andreas Rumler | ||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Der arme Schneider Wenzel Strapinski wird aufgrund seiner stattlichen Erscheinung und seiner vornehmen Kleidung für einen Grafen gehalten. Während eines Festes enttarnen ihn die Schneider des Nachbarortes. Eigentlich ist er nicht mal Schneider, sondern „nur“ Geselle. Trotzdem wird der arme Wenzel Strapinski bei der Ankunft in einem kleinen Schweizer Ort für adelig gehalten, weil er höchst elegant gekleidet ist. Die Aufmerksamkeit, die man ihm schenkt, reißt ihn mit. Und so führt die Täuschung zu weiteren Missverständnissen, durch die Strapinski in den Augen der Bevölkerung zu einem angesehenen Mann wird. Auch die Liebe lässt nicht lange auf sich warten: Nettchen – Tochter aus gutem Hause – verliebt sich in ihn. Als jedoch die wahre Herkunft des jungen Schneidergesellen ans Licht kommt, zerbricht der kurze Traum vom Glück. Ein Hörspiel über die Oberflächlichkeit gesellschaftlicher Wahrnehmung und die Bedeutung von Äußerlichkeiten für den sozialen Status. | ||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Über Übergänge - Liminalität und die Schwellen der Welt |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 26. Mai 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Luca Rehse-Knauf | ||||
| Produktion: | DLF 2024, 54 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Regie: | Nick-Julian Lehmann | ||||
| Ton und Technik: Alexander BrenneckeTon und Technik: Eugenie Kleesattel | |||||
| Inhaltsangabe: | Unbehagen, Unsicherheit und gleichzeitig Faszination. Liminalität beschreibt den Schwellenzustand, das „Nicht mehr“ oder „Noch nicht“. Dafür interessieren sich nicht nur Wissenschaftler. Übergangserfahrungen sind zum medialen Trendthema geworden. Die Pubertät, ein Aufnahmeritual, der Frankfurter Flughafen, ein verlassenes Schwimmbad, Debussys Suiten. Sie alle werden als Beispiele für liminale Erfahrungen angeführt und stehen für den Übergang von einem Zustand zum nächsten, für den Moment zwischen den Stühlen. Ein Gefühl, das Unbehagen hervorruft und gerade deshalb viele Menschen fasziniert. So sehr, dass es sogar zum TikTok-Trend geworden ist. Eine Erkundung, die nicht über Schwellen führt, sondern an ihnen entlang. | ||||
| Mitwirkende: |
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