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Das Hörspiel ist 100 Jahre alt.

Vor hundert Jahren, genau am 24.10.1924 um 20:30 Uhr, wurde das erste deutschsprachige Hörspiel gesendet. "Zauberei auf dem Sender" war der Anfang. Erhalten ist es nicht, es wurde live gespielt. 1962 vom Hessischen Rundfunk noch einmal produziert ist es in der ARD-Audiothek zu hören.

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Dylan und Shakespeare

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 26. Mai 2026 16:05, (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Julia Reuter
Auch unter dem Titel: All The World`s a Stage (Untertitel)
Produktion: ORF 2017, 39 Min. (Stereo) - Feature
Ton: Fridolin Stolz
Inhaltsangabe: Was der singende Literaturnobelpreisträger mit dem bedeutendsten Dramatiker der Literaturgeschichte gemein hat.
'Seit Jahren versuche ich Lieder zu schreiben, die einem Drama von Shakespeare ähneln', so Bob Dylan in einem Interview 2015. Im selben Jahr wurde er mit dem 'MusiCares Person of the year 2015 Award' ausgezeichnet. In seiner Dankesrede meinte er, dass er seine Lieder als Mysterienspiele betrachte, nämlich solche wie sie William Shakespeare in seiner Jugend gesehen haben könnte. 'These songs of mine, I think of as mystery plays, the kind that Shakespeare saw when he was growing up. I think you could trace what I do back that far'. Wieviel Shakespeare steckt im Werk von Bob Dylan?
Der deutsche Literaturwissenschafter Heinrich Detering hat sich damit in seinem Buch 'Die Stimmen aus der Unterwelt. Bob Dylans Mysterienspiele' befasst. Im Mittelpunkt steht vor allem das Spätwerk Dylans, beginnend mit dem 2001 erschienenen Album 'Love and Theft'. Bob Dylan verwebt in seinen Liedtexten sehr viel Weltliteratur, von Petrarca über Bertolt Brecht bis hin zu den Beatniks. William Shakespeare, so Heinrich Detering, sei aber die wichtigste Quelle für Dylan. Schon in seinem Frühwerk hat der Musiker Shakespeare-Figuren in seine Texte eingebaut ('Desolation Row'; 1965) oder den englischen Barden persönlich auftreten lassen ('Stuck inside of mobile with the memphis blues again'; 1966). 2012 veröffentlichte Bob Dylan sein Album 'Tempest', eigentlich ein eindeutiger Bezug auf 'The Tempest/Der Sturm', dem vermutlich letzten Werk Shakespeares. Allerdings erzählt Dylan im Titelsong auch vom Untergang der RMS Titanic. Handelt es sich dabei um einen Gegenentwurf zum Beginn von 'Der Sturm'? Die TONSPUREN gehen den Shakespeare-Bezügen in Dylans Werk auf den Grund.
Mitwirkende:
Phillip Hauß
Florentin Groll
Detlef Eckstein
Nina Strehlein
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Druckausgabe (PDF)

Verlorene Freiheit

Sendetermine: DLF - Dienstag, 26. Mai 2026 19:45 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Vanessa Schlesier
Auch unter dem Titel: Afghaninnen unter der Taliban-Herrschaft (Untertitel)
Produktion: DLF 2026, ca. 45 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Dörte Fiedler
Komponist(en): Dörte Fiedler
Ton: Dörte Fiedler
Inhaltsangabe: Zahra studiert, macht Kampfsport und finanziert ihre Familie mit. Dann ergreifen die Taliban die Macht. Von dem, was einmal ihr Leben war, ist heute nichts mehr übrig. Ein Feature über den Kampf afghanischer Frauen, nicht zu verschwinden.
Dreieinhalb Jahre nach der Machtübernahme der Taliban trifft die Autorin in Kabul auf Zahra, ihre Schwester Dr. Zainab und deren Freundin Fatima. Als Hebammen arbeiten sie im armen Bergviertel Schindawol, besuchen schwangere Frauen in engen Gassen, sprechen über Hygiene, Stillen und Krankheit – und schaffen damit einen seltenen Schutzraum für Frauen. Doch der Freiraum ist brüchig. Neun Monate später ist das Programm eingestellt, die Ausbildung verboten, die Straßen noch unsicherer. Das Feature erzählt nah an seinen Protagonistinnen vom Leben unter den Taliban: von familiärem Druck, von verlorener Unabhängigkeit, von Angst – und von Frauen, die trotzdem weiterlernen, weiterdenken und weiterkämpfen, um sich selbst nicht zu verlieren.
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Druckausgabe (PDF)

Kleider machen Leute

Sendetermine: DLF - Dienstag, 26. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Gottfried Keller
Produktion: DW 1989, ca. 44 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Tibor von Peterdy
Bearbeitung: Andreas Rumler
Inhaltsangabe: Der arme Schneider Wenzel Strapinski wird aufgrund seiner stattlichen Erscheinung und seiner vornehmen Kleidung für einen Grafen gehalten. Während eines Festes enttarnen ihn die Schneider des Nachbarortes.
Eigentlich ist er nicht mal Schneider, sondern „nur“ Geselle. Trotzdem wird der arme Wenzel Strapinski bei der Ankunft in einem kleinen Schweizer Ort für adelig gehalten, weil er höchst elegant gekleidet ist. Die Aufmerksamkeit, die man ihm schenkt, reißt ihn mit. Und so führt die Täuschung zu weiteren Missverständnissen, durch die Strapinski in den Augen der Bevölkerung zu einem angesehenen Mann wird. Auch die Liebe lässt nicht lange auf sich warten: Nettchen – Tochter aus gutem Hause – verliebt sich in ihn. Als jedoch die wahre Herkunft des jungen Schneidergesellen ans Licht kommt, zerbricht der kurze Traum vom Glück. Ein Hörspiel über die Oberflächlichkeit gesellschaftlicher Wahrnehmung und die Bedeutung von Äußerlichkeiten für den sozialen Status.
Mitwirkende:
Walter Gontermann
Angelika Villforth
Hans Gerd Kilbinger
Ingeborg Böhmchens von Bor
Jürgen Hilken
Hans-Peter Thielen
Karyn von Ostholt
Michael Oenicke
Josef Meinertzhagen
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Über Übergänge - Liminalität und die Schwellen der Welt

Sendetermine: DLR - Dienstag, 26. Mai 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Luca Rehse-Knauf
Produktion: DLF 2024, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nick-Julian Lehmann
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Ton und Technik: Eugenie Kleesattel
Inhaltsangabe: Unbehagen, Unsicherheit und gleichzeitig Faszination. Liminalität beschreibt den Schwellenzustand, das „Nicht mehr“ oder „Noch nicht“. Dafür interessieren sich nicht nur Wissenschaftler. Übergangserfahrungen sind zum medialen Trendthema geworden. Die Pubertät, ein Aufnahmeritual, der Frankfurter Flughafen, ein verlassenes Schwimmbad, Debussys Suiten. Sie alle werden als Beispiele für liminale Erfahrungen angeführt und stehen für den Übergang von einem Zustand zum nächsten, für den Moment zwischen den Stühlen. Ein Gefühl, das Unbehagen hervorruft und gerade deshalb viele Menschen fasziniert. So sehr, dass es sogar zum TikTok-Trend geworden ist. Eine Erkundung, die nicht über Schwellen führt, sondern an ihnen entlang.
Mitwirkende:
Paul Zichner
Ruth Rosenfeld
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