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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Al dente

Sendetermine: DLR - Freitag, 22. Mai 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ira Hadžić
Produktion: DLF/Akademie der Künste 2026, 41 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Biographie
Regie: Ira Hadžić
Komponist(en): Ira Hadžić
Ton: Jan Fraune
Ton: Malte Giesen
Ton: Ira Hadžić
Inhaltsangabe: Schleifen, säubern, saugen – mit diesen Geräuschen ist die Klangkünstlerin Ira Hadžić aufgewachsen. Ihre Mutter hatte eine Zahnarztpraxis. Feinfühlige Klangrecherche über Pflegegeräusche und kollektive Ängste.
Zähne sind die langlebigsten Teile unseres Körpers. Sie überdauern uns über den Tod hinaus. Als biologische Relikte verkörpern und speichern sie zudem biografische Spuren. Die akustischen Abläufe einer Zahnarztpraxis – das Bohren, Polieren, Abdrücken und Ansaugen – dienen der Klangkünstlerin Ira Hadžić als Instrumentarium für ihren Kompositionsprozess. Zugleich sind sie ein Resonanzraum, um über die Verkörperung von Identität, Schmerz und gesellschaftliche Veränderungen nachzudenken.
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Geographies of sleep

Sendetermine: DLR - Freitag, 22. Mai 2026 00:05
Autor(en): Ira Hadžić
Produktion: EIG 2025, 12 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
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Im Ohr der Landschaft

Sendetermine: SWR Kultur - Freitag, 22. Mai 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ludwig Berger
Auch unter dem Titel: Die Künstlerin Josephine Dickinson (Untertitel)
Produktion: SWR 2025, 50 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Josephine Dickinson ist seit ihrem sechsten Lebensjahr taub. Nach der Schule studierte sie Klassische Philologie in Oxford und schlug anschließend eine Karriere als Komponistin und Dichterin in London ein.
Mit Ende 30 verließ sie die Hauptstadt und zog in ein abgelegenes Dorf im Nordwesten Englands. Dort verliebte sie sich in einen sehr viel älteren Schafzüchter und lebte mit ihm zusammen. – Das zarte, feinziselierte Feature Ludwig Bergers trifft Dickinson 68-jährig inmitten der nordenglischen Landschaft an, zwischen den Bäumen, den Schafen und den Vögeln. Wie hört sie die Landschaft? Wie komponiert sie?
Mitwirkende:
Susanne Heidenreich
Preise / Auszeichnungen: dokKa-Preis für die Ausgezeichnete Hördokumentation 2026
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Der Irrtum

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 22. Mai 2026 19:04 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Horst Bieber
Auch unter dem Titel: Zwei Morde und ein Kunstraub (Untertitel)
Produktion: WDR 1986, 60 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Albrecht Surkau
Komponist(en): Friedhelm Schönfeld
Dramaturgie: Johann Maria Kamps
Ton und Schnitt: Elke Tratnik
Ton und Schnitt: Freidrich-Wilhelm Häfner
Regieassistenz: Christoph Pragua
Inhaltsangabe: Den Architekten Max Scherold hat das Schicksal schwer geschlagen. Vor zehn Monaten wurde seine Frau Marianne zu Hause tot aufgefunden. Alles sieht nach einem Raubmord aus, denn auch elf wertvolle Bilder wurden gestohlen. Ein halbes Jahr später wird seine Tochter Heike erwürgt - wieder keine Spur vom Täter oder den gestohlenen Bildern. Bei der Kriminalpolizei übernimmt eine neue Mannschaft den Doppel-Fall, und Kommissar Wohlleben wagt es, einmal andersherum zu denken, nicht den offenkundigen Raubmord an Marianne Scherold weiterzuverfolgen, sondern nach einem Motiv für den Mord an Tochter Heike zu forschen. Heikes Charakter scheint den Schlüssel für einen fürchterlichen Irrtum zu liefern.
Mitwirkende:
Max Scherold Wolfgang Condrus
Christine Paulsen Sonja Deutsch
Uta Klinger Viola Sauer
Kommissar Wohlleben Gert Haucke
Rudi Ammert Hans-Georg Panczak
Wirtin Elke Maria Wollmann
Gäste Matthias Wendel
Gäste Peter Seuser
Gäste Joachim Walter
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Warum Bartóks Lehrer heute fast vergessen ist

Sendetermine: BR-Klassik - Freitag, 22. Mai 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Wolfgang Schicker
Auch unter dem Titel: Hans Koessler, Schlüsselfigur der ungarischen Musik (Untertitel)
Produktion: BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: In Budapest bildete er die goldene Generation der ungarischen Musik aus, aufgewachsen war er wie sein Cousin Max Reger im oberpfälzischen Weiden: der Komponist Hans Koessler. Zu seinen Schülern an der von Franz Liszt gegründeten Musikakademie in Budapest gehörten so berühmte Namen wie Béla Bartók, Zoltán Kodály, Ernst von Dohnányi oder Emmerich Kalmán. Koesslers eigenes Schaffen aber geriet früh nach seinem Tod vor 100 Jahren in Vergessenheit. Dabei enthält es bemerkenswerte Kompositionen - etwa ein Violinkonzert angelehnt an die Form der barocken Passacaglia und gewidmet dem großen ungarischen Geigenvirtuosen Jenö Hubay. Die beiden verband eine enge Freundschaft und Hubay unterstützte Koessler, als ungarische Nationalisten versuchten, deutsche Professoren aus der Akademie zu drängen. Einen kleinen Ausschnitt der Orchestermusik Koesslers haben die Nürnberger Symphoniker im vergangenen Jahr aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Immerhin wird seine Chormusik bis heute noch regelmäßig aufgeführt. Wolfgang Schicker folgt den Spuren Hans Koesslers in seinem Geburtsort Waldeck in der Oberpfalz, in Ansbach, wo er seinen Lebensabend verbrachte und begraben liegt, und in der Musikgeschichte, die ihn in die illustre Reihe der vergessenen Wegbereiter stellte.
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Ich doch nöd

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 22. Mai 2026 20:03, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Helmut Peschina
Produktion: DRS 1983, 44 Min. (Stereo) -
Sprache: Dialekt
Regie: Claude Salmony
Tontechnik: Ernst Neukomm
Tontechnik: Ruth Pierrehumbert
Übersetzung: Katja Früh
Inhaltsangabe: Zwei Menschen umkreisen sich, interessieren sich füreinander. Sie kommen ins Gespräch, stossen sich ab, nähern sich an, brechen ihre Panzer gegenseitig auf. Vertrautheit entsteht trotz Unverständnis. Dass es sich um zwei Männer handelt, spielt keine Rolle. Oder doch?
Zwei Männer begegnen sich immer wieder durch Zufall - im Café, im Tram, auf der Strasse oder vorm Pissoir. Sie spüren auf Anhieb Sympathie, kommen ins Gespräch. Zufällig erfährt der eine, der andere sei homosexuell. Und schon beginnt der Teufelskreis der Ängste, Verdächtigungen und Rückzüge, aber auch der Neugier und des Hingezogenseins. Im Dialog zeigt sich: Die Klischees stimmen alle nicht. Der Homosexuelle ist nicht verführt worden, der Ehemann ist nicht unglücklich verheiratet, das Kind ist nicht nur Kompensation einer brüchig gewordenen Beziehung. Und immer wieder - und trotz alledem - blitzt der Wunsch auf, zusammen zu sein, den anderen zu verstehen und bei alledem die eigenen Grenzen gewahrt zu wissen. Weniger aus einem neurotischen Abgrenzungsbemühen heraus als vielmehr aus wachsender Achtung voreinander. Ob aus emotionaler Neigung ein physischer Akt wird, ist dann nicht mehr wichtig. Jeder darf bleiben, wer er sein möchte - und kann.
Mitwirkende:
Mann A Peter Holliger
Mann B Hans Schenker
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Über Übergänge - Liminalität und die Schwellen der Welt

Sendetermine: DLF - Freitag, 22. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Luca Rehse-Knauf
Produktion: DLF 2024, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nick-Julian Lehmann
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Ton und Technik: Eugenie Kleesattel
Inhaltsangabe: Unbehagen, Unsicherheit und gleichzeitig Faszination. Liminalität beschreibt den Schwellenzustand, das „Nicht mehr“ oder „Noch nicht“. Dafür interessieren sich nicht nur Wissenschaftler. Übergangserfahrungen sind zum medialen Trendthema geworden. Die Pubertät, ein Aufnahmeritual, der Frankfurter Flughafen, ein verlassenes Schwimmbad, Debussys Suiten. Sie alle werden als Beispiele für liminale Erfahrungen angeführt und stehen für den Übergang von einem Zustand zum nächsten, für den Moment zwischen den Stühlen. Ein Gefühl, das Unbehagen hervorruft und gerade deshalb viele Menschen fasziniert. So sehr, dass es sogar zum TikTok-Trend geworden ist. Eine Erkundung, die nicht über Schwellen führt, sondern an ihnen entlang.
Mitwirkende:
Paul Zichner
Ruth Rosenfeld
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De Bulldog

Sendetermine: NDR 1 Welle Nord - Freitag, 22. Mai 2026 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Bodo Schirmer
Produktion: RB/NDR 2021, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Komponist(en): Bernd Keul
Technische Realisation: Kay Poppe
Regieassistenz: Lisa Krumme
Inhaltsangabe: Werner ist zwar schon über 70, schraubt aber immer noch leidenschaftlich in der Werkstatt an seinem historischen Trecker herum. Und es eilt: Bis zum alljährlichen Treffen der Lanz Bulldog - Liebhaber muss sein geliebtes Schmuckstück wieder fahrtauglich sein. Dass in Werners Wohnung indes ein nahezu verwahrloster Zustand herrscht, ignoriert der alleinstehende Rentner.
Nicht so seine Familie, die diese Entwicklung mit Sorge beobachtet. Auch, dass Werner zusehends vergesslicher wird, nimmt die Familie zum Anlass, für ihn nach einem Platz im Altersheim zu suchen. Anfangs allerdings hinter dem Rücken des Vaters. Klar, dass Werner das nicht einfach auf sich sitzen lässt…
Mitwirkende:
Werner Rolf Petersen
Marten Frank Grupe
Marlene Svenja Pages
Niklas Felix Lengenfelder
Beke Birte Kretschmer
Matthias Till Huster
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Männerfantasie oder Emanzipationsgeschichte?

Sendetermine: DLR - Samstag, 23. Mai 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Eva Baumeister
Hanna Steger
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Frauen und Autos (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Hanna Steger
Inhaltsangabe: Eine Truckerin, die sich mit Humor und Selbstbewusstsein in der männerdominierten Welt der Rastplätze behauptet. Ein Car-Wash-Girl, das von seiner Leidenschaft für Autos erzählt – und davon, wie die Arbeit unter den Blicken der Männer ihr Selbstbild prägt. Frauen mit Fahrangst, die in einer Fahrschule „von Frauen für Frauen“ das Steuer – und die Kontrolle – zurückgewinnen. Diese Lange Nacht fragt: Was erzählt die Beziehung von Frauen und Autos – eine Emanzipationsgeschichte oder die zähe Fortschreibung einer Männerfantasie? 1927 umrundete Clärenore Stinnes als erste Frau die Welt im Auto – zu einer Zeit, als Frauen oft nicht mal Verträge unterschreiben durften. Und heute? Sind Frauen im Auto schlechter geschützt als Männer, weil Crashtests weiterhin am „durchschnittlichen Mann“ durchgeführt werden. Die Forscherin Astrid Linder hat mit „Eva“ einen weiblichen Crashtest-Dummy entwickelt – der besseren Schutz bieten würde, aber ungenutzt bleibt. Zwischen den großen feministischen Debatten und dem ganz normalen Fahrerinnenalltag: Wem gehört die Straße – und wessen Geschichten werden erzählt?
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