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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

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Newcomer

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 17. Mai 2026 07:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Denise M'Baye
Auch unter dem Titel: Eine Band rauft sich zusammen (Untertitel)
Produktion: WDR 2024, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Gerrit Booms
Regieassistenz: Julie Grothgar
Technische Realisation: Heiner Kunkel
Technische Realisation: Thomas Allan
Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe
Technische Realisation: Werner Jäger
Besetzung: Ulrich Korn
Regieassistenz: Julie Grothgar
Dramaturgie: Felicitas Arnold
Inhaltsangabe: Yuki und Freddy sind eine explosive Mischung. Als sie sich beim Klassen-Ausflug in der Oper streiten, bekommt danach die ganze Schule Hausverbot. Ihre Strafe: Eine Band gründen und gemeinsam Musik für die anderen machen. Ob das gut geht?
Um den drohenden Schulausschluss kommen Yuki und Freddy gerade noch mal herum. Dafür werden sie von der Schulkonferenz aber dazu verpflichtet, zusammen Musik zu machen. Wenn die Schüler:innen schon nicht mehr in die Oper gehen können, dann soll es eben in der Schule ein Konzert für alle geben.
Gar nicht so einfach, zusammen so etwas wie eine Band auf die Beine zu stellen, ohne wieder in Streit zu geraten! Und für eine richtige Band brauchen sie auch noch mehr Mitglieder. Ob sie mit Malik und Sofia, den Schulsprecher:innen, klarkommen? Und dann taucht auf einmal die geheimnisvolle und erstaunlich gut Gitarre spielende Dora in dem verstaubten Proberaum im Schulkeller auf.
Nach und nach lernen Yuki und Freddy ihre Instrumente zu spielen und die Musik hilft ihnen, sich und ihre Gefühle besser zu verstehen. Vielleicht ist Yuki gar nicht so untalentiert und Freddy nicht so blöd, wie gedacht?
Mitwirkende:
Yuki Noél Gabriel Kipp
Freddy Nola Essam
Sofia Franka Roche
Malik Mohamed Fares
Dora Sabrina Ceesay
Frau Kaars Birte Hanusrichter
Lehrkraft Özgür Gianni Jovanovic
Schulleitung Meier Agnes Lampkin
Marla Flavia Schmitt
Reitmeier Roland Riebeling
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Riefenstahl: Influencerin des Bösen

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 17. Mai 2026 07:34 Teil 5/5, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Katja Paysen-Petersen
Auch unter dem Titel: Hitlers Fangirl (1. Teil)
Nazi-Soap am Nordseestrand (2. Teil)
Großes Kino für den Führer (3. Teil)
Leni in Hollywood (4. Teil)
Sonderfilmtrupp für Hitler (5. Teil)
Produktion: WDR 2026, 163 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Uhrig
Inhaltsangabe: Sie war berühmt, gefeiert, stilprägend – und eine der wichtigsten Propagandistinnen des NS-Regimes. Leni Riefenstahl gilt bis heute als Ausnahmeerscheinung der Filmgeschichte. Ihre größten Erfolge feierte sie mit Filmen für Adolf Hitler. Und doch behauptete sie bis zu ihrem Tod mit 101 Jahren: Sie habe von den Verbrechen der Nazis nichts gewusst. Nichts geahnt. Immer zu spät von allem erfahren. Mitschuld ausgeschlossen.
Der Podcast 'Riefenstahl: Influencerin des Bösen' nimmt diese Selbstinszenierung auseinander. Host Katja Paysen-Petersen rekonstruiert Riefenstahls Leben neu – mit bislang unveröffentlichten Tonaufnahmen aus ihrem Nachlass, abgeglichen mit historischen Quellen. Die Serie erzählt vom Aufstieg einer ehrgeizigen Künstlerin, von Nähe zur Macht, von Lügen, Selbstmythen – und davon, wie Propaganda funktioniert. Damals wie heute.
Folge 1: Wir öffnen Leni Riefenstahls Nachlass: bislang unveröffentlichte Gespräche mit Freunden, Journalisten und ihrem Verleger. Das bringt uns ins Deutschland Anfang der 1930er: gesellschaftliche Umbrüche und politisches Chaos. Riefenstahl sucht ihren Platz, wechselt vom Tanz zum Film, führt als eine der ersten Frauen Regie. Dann erlebt sie Adolf Hitler live im Berliner Sportpalast. Ein Moment, der alles verändert.
Folge 2: 1932, noch vor der Machtergreifung der Nazis, trifft Riefenstahl Hitler an der Nordsee. Sie sagt später: Sie habe sein Filmangebot abgelehnt. Stimmt das? Wir prüfen ihre Version. Klar ist: Nach 1933 bekommt sie einen Auftrag, der ihr Leben – und ihre Lebenslüge nach dem Krieg – für immer prägt.
Folge 3: (Angeblich) kein Vertrag, nur drei Tage Vorbereitung – und der Beginn einer beispiellosen Karriere: Mit „Sieg des Glaubens“ und „Triumph des Willens“ wird Riefenstahl zur Star-Regisseurin des NS-Staates. Später behauptet sie, alles sei unpolitische Kunst gewesen. Wir zeigen, wie sie ihre Nähe zur Macht umdeutet – und warum „Olympia“ 1936 ihr wohl bester Film ist.
Folg 4: Hollywood, 1938. Riefenstahl reist mit „Olympia“ durch die USA, trifft Walt Disney – während in Deutschland Synagogen brennen. In Amerika wird sie gefeiert und angefeindet zugleich. Zurück in Berlin plant sie neue Filme mit Hitler. Dann erreicht sie in den Dolomiten die Nachricht vom Beginn des Zweiten Weltkriegs.
Folge 5: September 1939: Riefenstahl zieht mit einem eigenen „Sonderfilmtrupp“ nach Polen. In Końskie wird sie Zeugin eines Massakers – das sie später abstreitet. Zurück in Deutschland dreht sie „Tiefland“ und nutzt Sinti und Roma aus Lagern als Statisten. Nach 1945 beginnt ihre größte Inszenierung: die Legende vom Nicht-gewusst-haben.
Mitwirkende:
Katja Paysen-Petersen
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Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney 328:

Die Vision

Sendetermine: SRF 3 - Sonntag, 17. Mai 2026 11:10, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Roger Graf
Produktion: DRS 2009, 25 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Roger Graf
Inhaltsangabe: Eine Hellseherin hat bei einem Spaziergang eine Vision. Sie sieht, wie eine junge Frau erdrosselt wird. Die Tote soll eine auffällige Brandnarbe im Gesicht gehabt haben.
Mitwirkende:
Philip Maloney Michael Schacht
Polizist Jodoc Seidel
Antonella Herzog Sandra Moser
Franziska Cotti Martina Schütze
Charles Hiller Peter Fischli
Pia Adler Dodo Hug
Thomas Wandeler Marco Biondi
Erzähler Peter Schneider
Links: Externer Link Homepage Roger Graf
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Erschütterungen

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 17. Mai 2026 13:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Patrizia Schlosser
Auch unter dem Titel: Über eine Mutter die ihr Kind tötet (Untertitel)
Produktion: BR 2025, 48 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Alexandra Distler
Ton und Technik: Susanne Harasim
Inhaltsangabe: Marie sitzt im Gefängnis, als sie ihre Geschichte erzählt. Sie hat einen Weg gefunden mit ihrer Tat umzugehen und erzählt von ihrem Leben um anderen zu helfen. Denn Marie sagt, sie weiß heute, was ihr geholfen hätte, keine Täterin zu werden.
Babys zu töten gilt als eine der schlimmsten Taten, zu denen der Mensch fähig ist. Aber in Deutschland werden nicht mal Zahlen dazu erhoben, wie oft solche Taten geschehen. Auch die Gründe sind nicht gut untersucht. Das Radiofeature "Erschütterungen" erzählt einen Fall, der mehr ist als eine einzelne Geschichte. Er handelt von Überforderung, nicht von fehlender Liebe und von dem Versuch, ein bisschen was wieder gut zu machen.
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Vaterland

Sendetermine: SWR Kultur - Sonntag, 17. Mai 2026 14:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Amelia Umuhire
Auch unter dem Titel: Die Autorin sucht nach Spuren ihres im Genozid an den Tutsi ermordeten Vaters. (Untertitel)
Produktion: DLR 2018, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Amelia Umuhire
Ton und Technik: Martin Eichberg
Ton und Technik: Ralf Perz
Inhaltsangabe: Die Autorin macht sich auf die Suche nach Spuren ihres im Genozid an den Tutsi ermordeten Vaters Innocent Seminega. 1957 geboren, hatte er schon früh mit der Diskriminierung gegen die Tutsi-Minderheit zu kämpfen. Mitte der 80er-Jahre verließ er seine Heimat, um in Belgien Anthropologie und Literatur zu studieren. Mithilfe seiner Arbeiten, Briefe und Erinnerungen seiner Zeitgenossen nähert sich Amelia Umuhire dem Vater und offenbart auf einfühlsame Weise die tragischen Folgen der Weltgeschichte auf ein kurzes Leben.
Mitwirkende:
Amanga Mukasonga
Sascha Werginz
Lisa-Maria Sexl
Robert Frank
Thomas Fränzel
Marian Funk
Amelia Umuhire
Olaf Oelstrom
Bernd Hörnle
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Friedas Schmetterlinge

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 17. Mai 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ria Endres
Produktion: HR 2010, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Hans Gerd Krogmann
Ton und Technik: Helmut Becker
Ton und Technik: André Bouchareb
Aufnahme: Christoph Müller
Dramaturgie: Ursula Ruppel
Inhaltsangabe: »Friedas Schmetterlinge« erzählt von der Begegnung mit dem Alter, von den erschreckenden, seltsamen und kuriosen Veränderungen, die es mit sich bringen kann. Vor den Augen der Ich-Erzählerin verwandelt sich die greise Mutter in ein immer ferneres Wesen, in ein Geschöpf, das zwischen Himmel und Erde schwebt. Die Tochter versucht mit Maßnahmen der Realitätserkennung dagegen zu halten, unterrichtet die Mutter im Gebrauch des Telefons, lässt sie das Geld zählen und die Gegenstände ihrer Umgebung benennen - ohne jedoch selbst zweifelsfrei erkannt zu werden. Die Wirklichkeit scheint längst wie eine fremde Sprache, deren Vokabeln sich im Kopf der Greisin nicht mehr einnisten wollen.
Mitwirkende:
Tochter Irm Hermann
Frieda Rosemarie Fendel
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Ausweitung der Kunstzone

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 17. Mai 2026 15:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Thorsten Jantschek
Auch unter dem Titel: Vom Glück, Werke zu besitzen, die auch andere haben (Untertitel)
Produktion: DLF 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Ton und Technik: Michael Morawietz
Ton und Technik: Malte Wiegert
Inhaltsangabe: Kunsteditionen sind mehr als bloße Vervielfältigungen. Als kulturelle Artefakte verkörpern sie ein demokratisches Versprechen: Kunst ist für alle da, nicht nur für eine Schicht betuchter Sammlerinnen und Sammler.
Was einst als Reproduktionskunst begann, hat sich längst zu einer eigenen Kunstform entwickelt. Während Original und Unikat als die oft unerschwinglichen Heiligtümer des Kunstbesitzes galten, hat sich jenseits des musealen Einzelstücks eine ganz eigene demokratische Erfolgsgeschichte entwickelt. In Serien, Auflagen und Multiples wandern Werke in viele Hände – und bleiben dennoch Originale.
Zu dieser Demokratisierung gehören Kunst- und Grafikvereine. Einer der ältesten, durchgängig aktiven Vereine ist in Deutschland die „Griffelkunst Vereinigung“, die in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen feiert. Von Anbeginn verfolgte sie volkspädagogische Ziele, erschloss große Kunst für Menschen mit kleinerem Einkommen. Seit 1925 bringt die Griffelkunst demokratische Druckgrafik ins Wohnzimmer – und damit den Gedanken, dass ästhetischer Genuss kein Luxus sein muss.
Über die Jahre wuchs ein Netzwerk gleichgesinnter Institutionen: René Blocks Edition Block als Schnittstelle von Fluxus, Konzept und Multiples, die Berliner Handsiebdruckerei, wo Pop und Punk Farbe auf Papier treffen, oder – der letzte Schrei des Editionsmarktes – das Start-up „Works on Skin“, das Kunst als limitierte Tattoo-Editionen vertreibt.
All das zeigt aber nicht nur das Interesse von vor allem jungen Sammlerinnen und Sammlern. Auch für viele Künstlerinnen und Künstler – wie zum Beispiel David Schnell oder Käthe Kruse – erweist sich das Arbeiten an Serien als künstlerische Herausforderung.
Was bedeutet es aber für Sammlerinnen und Sammler, ein Werk zu besitzen, das auch in anderen Wohnzimmern hängt? Ist das Teilen ein Verlust an Exklusivität – oder ein Gewinn an Gemeinschaft?
Mitwirkende:
Leah Marie Mayer
Martin Schaller
Thorsten Jantschek
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Rebecca

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 17. Mai 2026 15:05, (angekündigte Länge: 86:00)
Autor(en): Daphne du Maurier
Produktion: BR 1973, 86 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Heinz-Günter Stamm
Bearbeitung: Anke Beckert
Komponist(en): Raimund Rosenberger
Ton und Technik: Heinz Sommerfeld
Ton und Technik: Dagmar Schlandt
Regieassistenz: Hans Eichleiter
Übersetzung: Gustav Hartung
Inhaltsangabe: Ein junges, naives und bescheidenes Mädchen wird zu ihrer größten Überraschung von dem reichen englischen Aristokraten Maxim de Winter zu seiner zweiten Ehefrau erkoren und auf seinen Landsitz Manderley gebracht. Seine erste Frau, Rebecca, ist unter mysteriösen Umständen bei einem Bootsunglück ertrunken. Sehr bald empfindet die neue Mrs. de Winter die Allgegenwart der Toten und ihre eigene Unfähigkeit, eine würdige Nachfolgerin der schönen, souveränen und von allen bewunderten einstigen Herrin von Manderley zu werden. Als eines Tages Rebeccas Leiche geborgen wird, treibt das schon lang geahnte Unheil seinem Höhepunkt zu. Hat Maxim seine erste Frau getötet? Und - wenn ja - aus welchen Gründen?
"Unter dem Begriff 'Unterhaltungsroman' versteht man den Roman, der die anderen Leute unterhält, jene anderen, die man intellektuell verachtet...", schrieb Hermann Kesten einmal. Daphne du Mauriers Erfolgsroman "Rebecca", der 1940 von Alfred Hitchcock verfilmt wurde, erfreut sich noch heute als Welt-Bestseller großer Beliebtheit.
Mitwirkende:
Maxim de Winter Peter Pasetti
Mrs. de Winter Cordula Trantow
Mrs. Danvers (Haushälterin) Eva Vaitl
Frank Crawley Harald Leipnitz
Beatrice Lacy Vera Frydtberg
Giles Lacy Herbert Mensching
Jack Favell Klaus Löwitsch
Oberst Julien Paul Verhoeven
William Tapp Kurt Jaggberg
Frith Joachim Wichmann
Robert Alexander Malachovsky
Links: Externer Link Homepage Raimund Rosenberger
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ARD Radio Tatort 210:

Blasted

Sendetermine: RBB Radio3 - Sonntag, 17. Mai 2026 16:00, (angekündigte Länge: 60:00)
SR 2 - Sonntag, 17. Mai 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
NDR Kultur - Sonntag, 17. Mai 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Su Turhan
Produktion: BR 2026, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist(en): Frank Nägele
Ton und Technik: Gerhard Wicho
Ton und Technik: Laura Picerno
Ton und Technik: Regina Staerke
Regieassistenz: Henriette Fridoline Schmidt
Dramaturgie: Katarina Agathos
Inhaltsangabe: Ein sonniger Nachmittag im Mai, am Münchner Isarstrand herrscht gute Stimmung. Doch auf einmal: ein dumpfer Knall. Rote Farbe spritzt. Was wie ein grausamer Scherz beginnt, entpuppt sich als Albtraum mit globaler Sprengkraft. In Blasted verlegt Su Turhan den Horror von Antipersonenminen mitten ins Herz einer vermeintlich sicheren Stadt. Kriminalhauptkommissar Ünal Tekin und Privatermittlerin Yanina Adler versuchen, die Ruhe zu bewahren, während soziale Medien, Livestreams und Gerüchte München in einen Ausnahmezustand versetzen. Sie stoßen auf ein Netz aus Angst, Aktivismus, Schuld, und die Frage, ob Aufklärung jedes Mittel rechtfertigt. Blasted ist ein Thriller über die Nachwirkungen von Kriegen und die fatale Logik der Eskalation. Ein Krimi, der fragt: Was passiert, wenn der Krieg nicht fernbleibt - sondern vor der eigenen Haustür stattfindet?
Mitwirkende:
Yanina Adler Julia Gräfner
Ünal Tekin Tim Seyfi
Dr. Erika Nelska Victoria Trauttmansdorff
Nermine Stojanovic Mirjana Milosavljević
Salkan Stojanovic Niko Lukic
Dr. Rufus Adam Wolfgang Maria Bauer
Noah Carlo Benecke
Lilly Lina Lösch
Links: Externer Link Homepage von
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ARD Radio Tatort 210:

Blasted

Sendetermine: RBB Radio3 - Sonntag, 17. Mai 2026 16:00, (angekündigte Länge: 60:00)
SR 2 - Sonntag, 17. Mai 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
NDR Kultur - Sonntag, 17. Mai 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Su Turhan
Produktion: BR 2026, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist(en): Frank Nägele
Ton und Technik: Gerhard Wicho
Ton und Technik: Laura Picerno
Ton und Technik: Regina Staerke
Regieassistenz: Henriette Fridoline Schmidt
Dramaturgie: Katarina Agathos
Inhaltsangabe: Ein sonniger Nachmittag im Mai, am Münchner Isarstrand herrscht gute Stimmung. Doch auf einmal: ein dumpfer Knall. Rote Farbe spritzt. Was wie ein grausamer Scherz beginnt, entpuppt sich als Albtraum mit globaler Sprengkraft. In Blasted verlegt Su Turhan den Horror von Antipersonenminen mitten ins Herz einer vermeintlich sicheren Stadt. Kriminalhauptkommissar Ünal Tekin und Privatermittlerin Yanina Adler versuchen, die Ruhe zu bewahren, während soziale Medien, Livestreams und Gerüchte München in einen Ausnahmezustand versetzen. Sie stoßen auf ein Netz aus Angst, Aktivismus, Schuld, und die Frage, ob Aufklärung jedes Mittel rechtfertigt. Blasted ist ein Thriller über die Nachwirkungen von Kriegen und die fatale Logik der Eskalation. Ein Krimi, der fragt: Was passiert, wenn der Krieg nicht fernbleibt - sondern vor der eigenen Haustür stattfindet?
Mitwirkende:
Yanina Adler Julia Gräfner
Ünal Tekin Tim Seyfi
Dr. Erika Nelska Victoria Trauttmansdorff
Nermine Stojanovic Mirjana Milosavljević
Salkan Stojanovic Niko Lukic
Dr. Rufus Adam Wolfgang Maria Bauer
Noah Carlo Benecke
Lilly Lina Lösch
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Was zündet, was brennt

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 17. Mai 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Magdalena Schrefel
Auch unter dem Titel: Wie weit darf Klimaprotest gehen? (Untertitel)
Produktion: WDR 2024, 43 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Teresa Fritzi Hoerl
Besetzung: Ulrich Korn
Regieassistenz: Dirk Leyers
Dramaturgie: Gerrit Booms
Inhaltsangabe: Zwei jungen Frauen geht der Protest gegen die menschengemachte Klimakatastrophe nicht mehr weit genug. Sie planen einen Anschlag auf eine Ölpipeline - und machen daraus einen Podcast.
Miami und Dina kommen aus einer Seitenstraße, mit Rucksäcken auf dem Rücken und zwängen sich durch den Metallzaun. Schon stehen die zwei Frauen auf dem Gelände einer bekannten Raffinerie. Eigentlich haben sie sich bisher nicht für Aktivistinnen gehalten, doch jetzt steht ihrem Plan nichts mehr im Weg - außer ein Security-Mann. Warum sie hierher gekommen sind, wie sie diese Begegnung einschätzen und warum das ihre letzte Chance ist, das erzählen sie in einem selbstgemachten Podcast.
Mitwirkende:
Marleen Lohse
Aleyna Kus
Eren M. Güvercin
u.a.
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Vatersein - Eine Selbstbefragung

Sendetermine: NDR Kultur - Sonntag, 17. Mai 2026 18:03, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Philipp Lemmerich
Produktion: DLF 2023, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Ton und Technik: Christoph Bette
Inhaltsangabe: „Neue Väter braucht das Land“ forderte Ursula von der Leyen bei der Einführung des neuen Elterngelds 2007. Heute, 15 Jahre später, nehmen immer noch nur 40 Prozent der Väter Elternzeit. Ein Großteil der Care-Arbeit wird von den Müttern übernommen, damals wie heute. Aber es gibt auch Väter, die es ernsthaft versuchen wollen, ein „neuer Vater“ zu sein. Für die gleichberechtigte Elternschaft mehr ist als nur ein kompliziert klingendes Schlagwort. Die sich gegen alte Rollenmuster wehren. Wie geht es ihnen? Woran wachsen, woran scheitern sie? Der Autor begleitet sich und seine kleine Familie im Werden. Das erste Lebensjahr: Freude und Überforderung, Streit und Versöhnung, laute und leise Töne. Dazu eine Reise in die eigene Vergangenheit, um die Zukunft besser zu verstehen. Und immer wieder die Frage: Welcher Vater werde ich sein?
Mitwirkende:
Philipp Lemmerich
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Ohmadydt - Ein Kinderkrankenhaus im Krieg

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 17. Mai 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Patrick Batarilo
Produktion: WDR 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Regieassistenz: Elena Ubrig
Inhaltsangabe: Am 8. Juli 2024 ist die größte und wichtigste Kinderklinik der Ukraine, das Ohmatdyt-Krankenhaus in Kyjiw, von einer Rakete getroffen worden. Krebskranke Kinder aus der gesamten Ukraine kommen ins Ohmatdyt -Krankenhaus – von der Front und den besetzten Gebieten im Osten bis zu den vom Krieg weniger versehrten Gebieten im Westen des Landes. Die Bilder gingen um die Welt: das von der Rakete zerfetzte Gebäude – unweit entfernt die Kinder, manche mit nackten Füßen, herausgerissen aus ihren Chemotherapien und Dialysen. Das Feature begleitet drei Mütter und ihre Kinder, die den Angriff miterlebt haben – sowie eine Krankenschwester, die schwer verletzt wurde, und eine Filmemacherin, die sofort zur Hilfe geeilt ist. Ein Raketenangriff auf das wichtigste Kinderkrankenhaus im Land – was macht so ein Angriff mit einer Gesellschaft, die ohnehin im Ausnahmezustand ist? Und was sagt es über diesen Krieg aus, wenn selbst dieser Ort angegriffen wird – ein Ort, an dem die Verletzlichsten der ukrainischen Gesellschaft Schutz suchen?
Mitwirkende:
Markus J. Bachmann
Luana Bellinghausen
Kerstin Tieleman
Rebecca Madita Hundt
Sigrid Burkholder
Laura Sundermann
Roman Mucha
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Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 17. Mai 2026 18:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): James Krüss
Auch unter dem Titel: Das verkaufte Lachen (Zusatz)
Produktion: RB 1964, 86 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Hans-Jürgen Ott
Bearbeitung: Hans Helge Ott
Inhaltsangabe: Das Wetten auf dem Pferderennplatz gehörte zu den liebsten Vergnügungen, die sich Timm und sein Vater leisteten.
Und ausgerechnet hier, am Wettschalter, lässt Timm sich, nach dem Tod seines Vaters, auf ein unheimliches Geschäft mit dem reichen Baron L. Lefuet ein.
Immer deutlicher wird Timm, wie sehr der Baron ihn mit seinem Vertrag in der Hand hat. Während er versucht die unmöglichsten Wetten zu verlieren, muss er zusehen, wie Stewart Kreschimir heimlich still und leise von der Bildfläche verschwindet. In dem Steuermann Jonny scheint er einen neuen Freund zu finden, doch bald schon steht Timm Thaler wieder alleine vor dem mächtigen Baron, der ihm sein Lachen abgekauft hat. Ob er es sich je zurück erobern kann?
Mitwirkende:
Timm Sascha von Sallwitz
Günter Witte
Günter Siebert
Herbert Leonhardt
Ruth Bunkenburg
Horst Gloge
Olaf Schnakenburg
Helge Ott
Ellen Waldeck
Theo Staats
Karin Förster
Gitta Fuchs
Wolfgang Pirke
Norbert Tolzmann
Karl-Heinz Kreienbaum
Eberhard von Gagern
Fred Berthold
Walter Bäumer
Herbert Steinmetz
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Wir

Sendetermine: SWR Kultur - Sonntag, 17. Mai 2026 18:20, (angekündigte Länge: 100:00)
Autor(en): Jewgeni Iwanowitsch Samjatin
Produktion: SWR 2014, 95 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Christoph Kalkowski
Bearbeitung: Ben Neumann
Komponist(en): Raphael Thöne
Regieassistenz: Constanze Renner
Geräusche: Max Bauer
Ton und Technik: Martin Vögele
Ton und Technik: Daniel Sänger
Ton und Technik: Andreas Priemer
Übersetzung: Gisela Drohla
Inhaltsangabe: Samjatins 1920 entstandener, dystopischer Roman "Wir" gilt als Vorläufer der Romane "Brave New World" von Aldous Huxley und "1984" von George Orwell. Er beschreibt die Gesellschaft des Einheitlichen Staates: Privatheit und Gefühle sind auf ein Minimum reduziert, allen Menschen werden Nummern anstelle von individuellen Namen zugeordnet; persönliche Freiheit, Liebe und Phantasie glaubt man überwunden zu haben. D-503 ist der Ingenieur eines großen Raumgleiters, durch den der Einheitliche Staat seine Macht über die irdische Welt hinaus manifestieren will. Vor dem ersten Testflug trifft D-503 auf die junge rebellische I-330 und verliebt sich in sie. I-330 zeigt ihm die Welt jenseits der gläsernen Städte, wo sich der Widerstand gegen das bestehende System sammelt.
Mitwirkende:
D-503 Andreas Pietschmann
I-330 Jana Schulz
O-90 Patrycia Ziółkowska
Wohltäter/Fonolektor Hanns Zischler
S-4711 Winfried Hochholdinger
A-71 Thomas Höhne
K-700 Sebastian Mirow
U-500 Hedi Kriegeskotte
Chor Collegium Musicum Baden-Baden,
Orchester Symphonieorchester Stuttgart des SWR,
Leitung Jonathan Stockhammer
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Gesänge, Chöre, Kollektive

Sendetermine: DLR - Sonntag, 17. Mai 2026 18:30, (angekündigte Länge: 90:00)
Autor(en): Jochen Meißner
Auch unter dem Titel: Ein Hörspielrezitativ (Untertitel)
Produktion: DLR 2016, 89 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Jochen Meißner
Ton: Bernd Friebel
Ton: Sonja Rebel
Dramaturgie: Ulrike Brinkmann
Inhaltsangabe: Seit in der Antike die Rhapsoden singend und flickend über die Lande gezogen sind, und so Text, Textur, Textil und Musik miteinander verknüpften, ist das Chorische eine der ältesten künstlerischen Ausdrucksformen. Ob im Unisono eines gemeinsamen Willens oder als kontrapunktisch arrangierte Polyphonie bereichern chorische Inszenierungen seit den Anfängen des Rundfunks auch die Spielformen des Hörspiels. In Toten-, Arbeiter- oder Beschwerde-Chören werden kollektive Äußerungen zu Äußerungen von Kollektiven - was mitunter gefährlich werden kann. Mit Ausschnitten aus:
Bertolt Brecht: Lindberghflug. Radiophonische Kantate 1930.
Bertolt Brecht: Der Ozeanflug, SDR 1966.
Bertolt Brecht: Ozeanflug - Radiolehrstück für Knaben und Mädchen. DDR 1969.
Bertolt Brecht: Der Ozeanflug, WDR 1987.
Friedrich Dürrenmatt: Minotaurus D-Kultur 2004.
Barbara Eisenmann / Frieder Butzmann: Schnuppertag.
Gesänge aus der Welt der Discounter, SWR/WDR 2009.
Barbara Eisenmann / Frieder Butzmann: P = φ (A,B,γ) - Ein Schuldenwiderstandsoratorium SWR/D-Kultur/NDR 2015.
Walter Filz: Pieta Piëch. Ein Dokumentarpassionsspiel, SWR 2013.
Melina von Gagern / Oliver Lisewski: Wurfsendung Einmaleins D-Kultur 2015
Elfriede Jelinek: Die Schutzbefohlenen, BR/ORF 2014.
Stephan Krass / Ulrike Haage: The Moon Tapes SWR 2014.
Lisa Kristwaldt: Tag der Verkäuferinnen NDR 1976.
Michael Lentz: Hotel zur ewigen Lampe - operative Vorgänge SWR 2014.
David Lindemann: Pan Familia, D-Kultur 2016.
Hans-Jürgen Nierentz / Herbert Windt: Symphonie der Arbeit, RRG 1933.
Dieter Roth: Murmel D-Kultur/SWR 2014.
Helmut Oehring: Mit anderen Augen, SWR 2015.
Eran Schaerf: Ich hatte das Radio an BR 2016.
Friedrich Wolf: SOS ... rao rao ... Foyn - Krassin rettet Italia, RRG 1929.
Friedrich Wolf: Krassin rettet Italia, DDR 1953.
Mitwirkende:
Nele Rosetz
Martin Engler
Britta Steffenhagen
Birgitt Dölling
Im O-Ton Beate Andres
Im O-Ton Frieder Butzmann
Im O-Ton Walter Filz
Im O-Ton Ulrike Haage
Im O-Ton Leonhard Koppelmann
Im O-Ton Stephan Krass
Im O-Ton Michael Lentz
Im O-Ton David Lindemann
Im O-Ton Helmut Oehring
Im O-Ton Alexander Schuhmacher
Links: Externer Link Homepage von Jochen Meißner
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Tschernobyl. Die Katastrophe und wir

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 17. Mai 2026 18:30 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Sarah Fischbacher
Meret Ava Reh
Judith Rubatscher
Phillip Syvarth
Auch unter dem Titel: Der Super-GAU (1. Teil)
Körpereinsatz (2. Teil)
Wir sind das Volk (3. Teil)
Die Kinder von Tschernobyl (4. Teil)
Das Vermächtnis (5. Teil)
40 Jahre nach dem Reaktorunglück (Zusatz)
Produktion: Plotprodukt (i.A. RB/WDR) 2026, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Uhrig
Katja Paysen-Petersen
Sprachaufnahme: Christoph Brandner
Regieassistenz: Andrea Struss
Übersetzung: Ivanka Moskaliuk
Inhaltsangabe: Vier Jahrzehnte nach der Explosion im Atomkraftwerk von Tschernobyl erzählt dieser Doku-Podcast von einem Ereignis, das die Welt verändert hat. In fünf Folgen rekonstruiert die Serie nicht nur die historischen Abläufe, sondern blickt vor allem auf menschliche Schicksale hinter dem Unglück. Es geht um die Frage: Was hat diese Katastrophe mit uns gemacht? Im Zentrum stehen die Geschichten von drei Menschen.
Da ist Anatolii, aufgewachsen in einem kleinen Ort in der Ukraine. Kurz nach der Explosion wird er von Funktionären der Sowjetunion rekrutiert und direkt in das verstrahlte Gebiet geschickt. Ohne ausreichenden Schutz soll er als sogenannter Liquidator helfen, die Katastrophe einzudämmen – mitten im zerstörten Reaktor findet sein Einsatz statt. Was hat die Strahlung mit ihm gemacht?
Zur gleichen Zeit ist Monika aus der Bundesrepublik in der Umweltbewegung aktiv. Aus politischer Überzeugung fährt sie nach der Reaktorkatastrophe nach Wackersdorf, wo sie gegen eine geplante Wiederaufarbeitungsanlage von Atommüll protestieren will. Sie reist ausgerechnet Pfingsten 1986 zu den Protesten, als die Lage zwischen Demonstrierenden und Polizei eskaliert.
Und da ist Ulrike aus der DDR, Mutter von zwei Kindern und hochschwanger. Im Westfernsehen erfährt sie von der Explosion und plötzlich wird jeder Alltagsschritt zur Gewissensfrage: Darf sie ihre Kinder draußen spielen lassen? Ist die Milch noch trinkbar? Als sie hört, dass belastete Lebensmittel aus dem Westen in den Osten gelangen, wächst ihre Sorge, doch offener Protest ist in der DDR gefährlich. Also berät sie sich heimlich mit einer Frauengruppe im Untergrund.
Host Judith Rubatscher führt durch die fünf Folgen und ordnet die Geschehnisse historisch und politisch ein. Sie selbst hat eine persönliche Verbindung zur Katastrophe, denn als sie Kind war, wurde ein Junge aus Belarus zur Erholung von der Strahlenbelastung zu ihrer Familie geschickt. Diese Begegnung hat sie nachhaltig beeinflusst und ihr gezeigt, wie sehr Biografien durch Tschernobyl geprägt wurden.
Mitwirkende:
Judith Rubatscher
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ARD Radio Tatort 210:

Blasted

Sendetermine: RBB Radio3 - Sonntag, 17. Mai 2026 16:00, (angekündigte Länge: 60:00)
SR 2 - Sonntag, 17. Mai 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
NDR Kultur - Sonntag, 17. Mai 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Su Turhan
Produktion: BR 2026, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist(en): Frank Nägele
Ton und Technik: Gerhard Wicho
Ton und Technik: Laura Picerno
Ton und Technik: Regina Staerke
Regieassistenz: Henriette Fridoline Schmidt
Dramaturgie: Katarina Agathos
Inhaltsangabe: Ein sonniger Nachmittag im Mai, am Münchner Isarstrand herrscht gute Stimmung. Doch auf einmal: ein dumpfer Knall. Rote Farbe spritzt. Was wie ein grausamer Scherz beginnt, entpuppt sich als Albtraum mit globaler Sprengkraft. In Blasted verlegt Su Turhan den Horror von Antipersonenminen mitten ins Herz einer vermeintlich sicheren Stadt. Kriminalhauptkommissar Ünal Tekin und Privatermittlerin Yanina Adler versuchen, die Ruhe zu bewahren, während soziale Medien, Livestreams und Gerüchte München in einen Ausnahmezustand versetzen. Sie stoßen auf ein Netz aus Angst, Aktivismus, Schuld, und die Frage, ob Aufklärung jedes Mittel rechtfertigt. Blasted ist ein Thriller über die Nachwirkungen von Kriegen und die fatale Logik der Eskalation. Ein Krimi, der fragt: Was passiert, wenn der Krieg nicht fernbleibt - sondern vor der eigenen Haustür stattfindet?
Mitwirkende:
Yanina Adler Julia Gräfner
Ünal Tekin Tim Seyfi
Dr. Erika Nelska Victoria Trauttmansdorff
Nermine Stojanovic Mirjana Milosavljević
Salkan Stojanovic Niko Lukic
Dr. Rufus Adam Wolfgang Maria Bauer
Noah Carlo Benecke
Lilly Lina Lösch
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Jewrofeeling

Sendetermine: DLF - Sonntag, 17. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Nele Dehnenkamp
Auch unter dem Titel: 100 Dezibel Judentum (Untertitel)
Produktion: DLF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nele Dehnenkamp
Ton und Technik: Michael Kube
Inhaltsangabe: Beim Songcontest “Jewrovision” kommen jüdische Jugendliche aus ganz Deutschland zusammen, um gegeneinander anzutreten. Dabei lernen sie auch, laut und selbstbewusst zu sein.
Wie beim ESC geht es bei der „Jewrovision“ um alles. Monatelang feilen Isabelle, Tami, Davina und die anderen Trainerinnen des Berliner Jugendzentrums „Olam“ mit den jugendlichen Sängerinnen und Tänzerinnen an ihrem Auftritt. Sie alle haben früher selbst bei der „Jewro“ auf der Bühne gestanden. Das Ziel: die begehrten 12 Punkte zu bekommen. Aber die „Jewrovision“ ist mehr als nur ein Wettbewerb. Hier feiern die jungen Jüdinnen und Juden Gemeinschaft, erleben Sicherheit und finden ihre jüdische Identität. Anders als in ihrem Alltag, in dem sie immer wieder Antisemitismus erleben und sich um ihre Sicherheit sorgen müssen. Das „Jewrofeeling“ empowert – der Contest ist ein dringend benötigter Safe Space für jüdische Jugendliche in Deutschland. Hier können sie laut und selbstbewusst sein. Eine Doku, die hinter die große Bühne blickt und junges jüdisches Leben in all seiner Vielfalt zeigt.
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Und irgendwann zuckte noch ein Ohr

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 17. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Rosie Füglein
Auch unter dem Titel: Vom Hin- und Wegschauen im Tierschutz (Untertitel)
Produktion: BR/DLF 2026, ca. 45 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Maidon Bader
Inhaltsangabe: In einem bayerischen Dorf verendeten vernachlässigte Rinder nicht im Verborgenen, hinter Stallmauern, sondern auf der Weide. Jeder der bereit war, hinzuschauen, konnte das Leid der Tiere sehen. Auch die zuständigen Behörden, die über viele Jahre Hinweise aus der Bevölkerung erhielten.
Das Tierschutzgesetz definiert Tiere als unsere „Mitgeschöpfe“, deren Wohlbefinden wir zu schützen haben. Seit 2002 ist der Schutz von Tieren auch im deutschen Grundgesetz verankert und damit Staatsziel. Gerade bei den Tieren, die wir nicht lieben, sondern nutzen - letzten Endes also töten und essen - kommt dieses Gesetz aber nur unzureichend zur Anwendung. Selbst bei schwerwiegenden Verstößen und Straftaten stehen am Ende milde Urteile.
Dieses Feature geht der Frage nach, wie das sein kann - anhand eines kleinen Beispiels, das die Probleme im Großen zeigt. In Bayern gibt es 2,7 Millionen Rinder, mehr als in jedem anderen Bundesland und in den allermeisten EU-Ländern.
Da Rinder nicht unsere Sprache sprechen, kommen hier vor allem Dorfbewohner und ein Rechtsexperte zu Wort. Und der bayerische Ministerpräsident, der die Welt an seiner großen Liebe zu Fleisch teilhaben lässt.
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