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Wiedersehen mit Hogwarts |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 16. Mai 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 16. Mai 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00) |
| Autor(en): | Markus Metz Georg Seeßlen |
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht mit Harry Potter (Untertitel) |
| Produktion: | DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Giuseppe Maio |
| Inhaltsangabe: | Wenn es eine Erfolgsgeschichte aus der populären Kultur gibt, die für die Generation prägend wurde, die ins neue Jahrtausend hinein aufwuchs, dann ist es „Harry Potter“. Dabei schien die britische Autorin Joanne K. Rowling zunächst einmal einer einfachen Formel zu folgen: Die mehr als erfolgreiche Reihe „Harry Potter“ – ab 1997 Roman, dann Kino, bald auch Streaming-Serie – verbindet zwei Genres der Kinder- und Jugendliteratur miteinander, Fantasy und Internatsgeschichte. Natürlich geht es in beiden Genres um das Abenteuer, an der Schwelle von Kindheit und Jugend zu erfahren, wer man eigentlich ist. Versteckt in Nostalgie und magischem Effekt fragt „Harry Potter“: Was ist Autorität und wo liegen ihre Grenzen? Und „Harry Potter“ traut sich an die Frage: Was ist das Böse in der Welt? Und wieviel davon steckt in jedem Menschen, in jedem Ort, in jeder Institution? Das Zauber-Internat Hogwarts ist nicht, wie eine Burg Schreckenstein, ein Bollwerk gegen eine schlimme (Erwachsenen-)Welt, das Böse ist hier mittendrin, im Lehrkörper wie in den Familien. Was „Harry Potter“ so revolutionär macht, ist der Schritt von einer behütenden und beschwichtigenden zu einer erregenden und „analytischen“ Erzählweise. Einfach gesagt: Die Geschichte nimmt ihre Subjekte ebenso wie ihre Adressaten ernst. Mit „Harry Potter“ wird das kindliche Fantasy-Epos vom Anhängsel zum kulturellen Leit-(Multi)-Medium. Mythisch, semantisch und nicht zuletzt kommerziell. |
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Herbert Wehner |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 16. Mai 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Sten Martenson |
| Auch unter dem Titel: | Ein Leben als Politik (Untertitel) |
| Produktion: | DLF 1986, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Herbert Wehner (1906 – 1990) war sicher einer der umstrittensten und geheimnisvollsten Politiker der Bundesrepublik, ein Mann, der die Menschen polarisierte wie kaum ein anderer. Wehner ist nicht nur durch die Klugheit in Erinnerung geblieben, mit der er die SPD ins bürgerliche Lager führte, sondern auch durch seine Ausbrüche im Bundestag. Mit 58 Verwarnungen war er der Politiker mit den meisten Ordnungsrufen. Herbert Wehner war eine Schlüsselfigur der SPD, der bekannt war für seinen Einsatz für die ideologische Modernisierung der Partei und die Übernahme der Regierungsverantwortung. Seine politische Laufbahn begann er als Anarchist, wandte sich dann dem Kommunismus zu, bevor er in den politischen Untergrund ging und schließlich 1946 in die SPD eintrat. Wehner prägte als streitbarer Politiker und Stratege maßgeblich die Große Koalition von 1966 und die sozialliberale Koalition. Trotz seiner umstrittenen Vergangenheit und seines oft polarisierenden Auftretens erwarb Wehner großen Respekt für seine politischen Leistungen. |
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Gefiederte Musen - Musik von Vögeln inspiriert |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 16. Mai 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Sabine Fringes | ||||||||||
| Produktion: | WDR 2021, 54 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||
| Regie: | Helga Mathea | ||||||||||
| Technische Realisation: Olaf Dettinger | |||||||||||
| Inhaltsangabe: | Ihre Musik ist Millionen Jahre alt: Lange bevor es den Menschen gab, erfüllte der Gesang der Vögel den Planeten. Ihre Melodien inspirierten Dichter wie Komponistinnen. Und gaben dem Menschen Rätsel auf: Wovon und warum singen sie? Was haben uns die Vögel zu sagen? Antworten darauf gaben Märchen und Mythen. Heute forschen allerlei Studien zum Thema. Eines stellen sie immer wieder fest: Der Gesang der Vögel macht Menschen glücklich, besonders dann, wenn sie viele verschiedene Vogelarten hören. Das Musikporträt lauscht den Melodien der Gefiederten – wie denen von Komponisten. Und damit dem wechselvollen Verhältnis zwischen Mensch und Tier. | ||||||||||
| Mitwirkende: |
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Kampf der Geheimhaltung |
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| Sendetermine: | SR 2 - Samstag, 16. Mai 2026 09:05 | ||||||||
| Autor(en): | Lea Eichhorn John Goetz | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | NDR 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regie: | Nikolai von Koslowski | ||||||||
| Ton und Technik: Christian AlpenTon und Technik: Marvin Leesch | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Mit dem Versprechen radikaler Transparenz gründet der australische Hacker, Journalist und Verleger Julian Assange vor 20 Jahren WikiLeaks, eine Plattform, auf der vertrauliche Dokumente, Videos und Fotos anonym veröffentlich werden können. So zum Beispiel 2010 geheime Militärdokumente. Assange, von den USA der Spionage und des Geheimnisverrats angeklagt, bekommt als politischer Flüchtling Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London, es folgen fünf Jahre Haft. Insgesamt 14 Jahre lang wird Assange verfolgt. Er zeigt typische Verhaltensmuster eines Isolationshäftlings, hat Schmerzen, Depressionen, ist in Therapie. Im Sommer 2024 wird er schließlich durch einen Deal mit den USA freigelassen: Er bekennt sich der Veröffentlichung von Militärgeheimnissen für schuldig. Seit seiner Freilassung hat er kein Interview, kein Statement gegeben, er lebt zurückgezogen als Privatperson in seiner Heimat. Wie wehrhaft ist unabhängiger, kritischer Journalismus, wenn selbst demokratisch gewählte Regierungen gegen Journalisten vorgehen, wenn sie unliebsame Wahrheiten veröffentlichen? Was bleibt heute von radikaler Transparenz? Lea Eichhorn und John Goetz gehen in ihrem Feature außerdem diesen Fragen nach: Wo endet Pressefreiheit, wo beginnt Verrat? Was hat zum Deal, zur Freilassung geführt? Hat der Fall Assange der Pressefreiheit gedient oder geschadet? Können Journalistinnen und Journalisten es heute, zum 20. Jahrestag WikiLeaks, wagen, Unrecht sichtbar zu machen, wenn Konsequenzen drohen wie im Falle Julian Assanges? | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Ausweitung der Kunstzone |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 16. Mai 2026 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Thorsten Jantschek | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Vom Glück, Werke zu besitzen, die auch andere haben (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | DLF 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Matthias Kapohl | ||||||
| Ton und Technik: Michael MorawietzTon und Technik: Malte Wiegert | |||||||
| Inhaltsangabe: | Kunsteditionen sind mehr als bloße Vervielfältigungen. Als kulturelle Artefakte verkörpern sie ein demokratisches Versprechen: Kunst ist für alle da, nicht nur für eine Schicht betuchter Sammlerinnen und Sammler. Was einst als Reproduktionskunst begann, hat sich längst zu einer eigenen Kunstform entwickelt. Während Original und Unikat als die oft unerschwinglichen Heiligtümer des Kunstbesitzes galten, hat sich jenseits des musealen Einzelstücks eine ganz eigene demokratische Erfolgsgeschichte entwickelt. In Serien, Auflagen und Multiples wandern Werke in viele Hände – und bleiben dennoch Originale. Zu dieser Demokratisierung gehören Kunst- und Grafikvereine. Einer der ältesten, durchgängig aktiven Vereine ist in Deutschland die „Griffelkunst Vereinigung“, die in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen feiert. Von Anbeginn verfolgte sie volkspädagogische Ziele, erschloss große Kunst für Menschen mit kleinerem Einkommen. Seit 1925 bringt die Griffelkunst demokratische Druckgrafik ins Wohnzimmer – und damit den Gedanken, dass ästhetischer Genuss kein Luxus sein muss. Über die Jahre wuchs ein Netzwerk gleichgesinnter Institutionen: René Blocks Edition Block als Schnittstelle von Fluxus, Konzept und Multiples, die Berliner Handsiebdruckerei, wo Pop und Punk Farbe auf Papier treffen, oder – der letzte Schrei des Editionsmarktes – das Start-up „Works on Skin“, das Kunst als limitierte Tattoo-Editionen vertreibt. All das zeigt aber nicht nur das Interesse von vor allem jungen Sammlerinnen und Sammlern. Auch für viele Künstlerinnen und Künstler – wie zum Beispiel David Schnell oder Käthe Kruse – erweist sich das Arbeiten an Serien als künstlerische Herausforderung. Was bedeutet es aber für Sammlerinnen und Sammler, ein Werk zu besitzen, das auch in anderen Wohnzimmern hängt? Ist das Teilen ein Verlust an Exklusivität – oder ein Gewinn an Gemeinschaft? | ||||||
| Mitwirkende: |
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Und irgendwann zuckte noch ein Ohr |
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| Sendetermine: | BR 2 - Samstag, 16. Mai 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Rosie Füglein |
| Auch unter dem Titel: | Vom Hin- und Wegschauen im Tierschutz (Untertitel) |
| Produktion: | BR/DLF 2026, ca. 45 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Maidon Bader |
| Inhaltsangabe: | In einem bayerischen Dorf verendeten vernachlässigte Rinder nicht im Verborgenen, hinter Stallmauern, sondern auf der Weide. Jeder der bereit war, hinzuschauen, konnte das Leid der Tiere sehen. Auch die zuständigen Behörden, die über viele Jahre Hinweise aus der Bevölkerung erhielten. Das Tierschutzgesetz definiert Tiere als unsere „Mitgeschöpfe“, deren Wohlbefinden wir zu schützen haben. Seit 2002 ist der Schutz von Tieren auch im deutschen Grundgesetz verankert und damit Staatsziel. Gerade bei den Tieren, die wir nicht lieben, sondern nutzen - letzten Endes also töten und essen - kommt dieses Gesetz aber nur unzureichend zur Anwendung. Selbst bei schwerwiegenden Verstößen und Straftaten stehen am Ende milde Urteile. Dieses Feature geht der Frage nach, wie das sein kann - anhand eines kleinen Beispiels, das die Probleme im Großen zeigt. In Bayern gibt es 2,7 Millionen Rinder, mehr als in jedem anderen Bundesland und in den allermeisten EU-Ländern. Da Rinder nicht unsere Sprache sprechen, kommen hier vor allem Dorfbewohner und ein Rechtsexperte zu Wort. Und der bayerische Ministerpräsident, der die Welt an seiner großen Liebe zu Fleisch teilhaben lässt. |
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Tschernobyl. Die Katastrophe und wir |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 16. Mai 2026 13:30 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 30:00)
RB 2 - Samstag, 16. Mai 2026 18:05 Teil 4/5, (angekündigte Länge: 55:00) | ||
| Autor(en): | Sarah Fischbacher Meret Ava Reh Judith Rubatscher Phillip Syvarth | ||
| Auch unter dem Titel: | Der Super-GAU (1. Teil) Körpereinsatz (2. Teil) Wir sind das Volk (3. Teil) Die Kinder von Tschernobyl (4. Teil) Das Vermächtnis (5. Teil) 40 Jahre nach dem Reaktorunglück (Zusatz) | ||
| Produktion: | Plotprodukt (i.A. RB/WDR) 2026, 164 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Regie: | Klaus Uhrig Katja Paysen-Petersen | ||
| Sprachaufnahme: Christoph BrandnerRegieassistenz: Andrea Struss | |||
| Übersetzung: | Ivanka Moskaliuk | ||
| Inhaltsangabe: | Vier Jahrzehnte nach der Explosion im Atomkraftwerk von Tschernobyl erzählt dieser Doku-Podcast von einem Ereignis, das die Welt verändert hat. In fünf Folgen rekonstruiert die Serie nicht nur die historischen Abläufe, sondern blickt vor allem auf menschliche Schicksale hinter dem Unglück. Es geht um die Frage: Was hat diese Katastrophe mit uns gemacht? Im Zentrum stehen die Geschichten von drei Menschen. Da ist Anatolii, aufgewachsen in einem kleinen Ort in der Ukraine. Kurz nach der Explosion wird er von Funktionären der Sowjetunion rekrutiert und direkt in das verstrahlte Gebiet geschickt. Ohne ausreichenden Schutz soll er als sogenannter Liquidator helfen, die Katastrophe einzudämmen – mitten im zerstörten Reaktor findet sein Einsatz statt. Was hat die Strahlung mit ihm gemacht? Zur gleichen Zeit ist Monika aus der Bundesrepublik in der Umweltbewegung aktiv. Aus politischer Überzeugung fährt sie nach der Reaktorkatastrophe nach Wackersdorf, wo sie gegen eine geplante Wiederaufarbeitungsanlage von Atommüll protestieren will. Sie reist ausgerechnet Pfingsten 1986 zu den Protesten, als die Lage zwischen Demonstrierenden und Polizei eskaliert. Und da ist Ulrike aus der DDR, Mutter von zwei Kindern und hochschwanger. Im Westfernsehen erfährt sie von der Explosion und plötzlich wird jeder Alltagsschritt zur Gewissensfrage: Darf sie ihre Kinder draußen spielen lassen? Ist die Milch noch trinkbar? Als sie hört, dass belastete Lebensmittel aus dem Westen in den Osten gelangen, wächst ihre Sorge, doch offener Protest ist in der DDR gefährlich. Also berät sie sich heimlich mit einer Frauengruppe im Untergrund. Host Judith Rubatscher führt durch die fünf Folgen und ordnet die Geschehnisse historisch und politisch ein. Sie selbst hat eine persönliche Verbindung zur Katastrophe, denn als sie Kind war, wurde ein Junge aus Belarus zur Erholung von der Strahlenbelastung zu ihrer Familie geschickt. Diese Begegnung hat sie nachhaltig beeinflusst und ihr gezeigt, wie sehr Biografien durch Tschernobyl geprägt wurden. | ||
| Mitwirkende: |
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Das Verhör des Lukullus |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 16. Mai 2026 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
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| Autor(en): | Bertolt Brecht | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | ORF 1965, 41 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Friedrich Langer | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Norbert Pawlicki | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regieassistenz: Riki StollbergTontechnik: Hans LeonhardsbergerSchnitt: Therese Aigner | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Der große römische Feldherr und Senator Lukullus muss beim Verhör vor dem Totengericht erfahren, dass alle seine kriegerischen Ruhmestaten im Totenreich nicht zählen. Positiv bewertet wird einzig, dass er die Kirsche nach Italien gebracht und einmal die Verbrennung von Büchern verhindert hat. Brecht hat das Stück 1940 im schwedischen Exil als Auftragsarbeit für den schwedischen Rundfunk geschrieben. Es kam dort allerdings nie zur Aufführung. Der Schweizer Rundfunk sendete dieses 'Radiostück' (zit. Brecht) im Mai 1940. Eine mit dem Komponisten Paul Dessau geschaffene Version für die Opernbühne wurde 1951 in Ostberlin uraufgeführt. Wie schon in dem Gedicht 'Fragen eines lesenden Arbeiters' aus dem Jahre 1935 findet sich auch in diesem Stück die Grundidee Brechts, Geschichte müsse aus der Sicht der arbeitenden Menschen, nicht aus der der herrschenden, geschrieben und bewertet werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Orchestersplitter |
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|---|---|
| Sendetermine: | HR 2 - Samstag, 16. Mai 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Paul Bartholomäi |
| Auch unter dem Titel: | Musikaufnahmen aus den 1930er Jahren (Untertitel) |
| Produktion: | hr , Min. () - Feature |
| Inhaltsangabe: | Musik, geborgen aus Trümmern. Das Tonarchiv des Frankfurter Radiosenders wurde bei Luftangriffen 1944 beinahe vollkommen zerstört. Nur wenige Orchesteraufnahmen konnten geborgen, restauriert und wieder hörbar gemacht werden. Der Musikkenner Paul Bartholomäi führt durch die Nachrkriegsgeschichte der geretteten Ton-Aufnahmen der Frankfurter Funkorchester. Er erläutert die die Hintergründe zu „Schubert‘s Tänzchen“ von Anton Webern, zum „Bärentanz“ und „Hirtentanz“ von Béla Bartók und den „Waldidyllen“ von Fritz Holzwarth. Auch der Komponist Arnold Schönberg ist einer Tonaufnahme zu Hören. |
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Die magische Drei |
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|---|---|
| Sendetermine: | BR-Klassik - Samstag, 16. Mai 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Robert Jungwirth |
| Auch unter dem Titel: | Dreieinigkeit in der Musik (Untertitel) |
| Produktion: | BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Dreiklang und Dreiertakt, Trio, Drei Tenöre, Triolen und Triangel. Die Zahl "Drei" scheint offenbar nicht nur in der christlichen Glaubenslehre eine wichtige Rolle zu spielen, sondern auch in der Musik. So gilt etwa das Trio, also ein Musikstück für drei Instrumentalisten, hervorgegangen aus der sogenannten Triosonate des Barock, als die Keimzelle der klassischen Kammermusik. Und der Dreiklang wurde sogar in Anlehnung an die mittelalterliche Tradition, die die Zahl drei von der heiligen Dreieinigkeit ableitet, sogar als Symbol für die göttliche Trinität angesehen. Nachdem sich die Anerkennung des Dreiklangs als Ausdruck vollkommener Harmonie durchgesetzt hatte, stand er über mehrere Jahrhunderte im Zentrum abendländischen Komponierens, stiftete den harmonischen Zusammenhang und beeinflusste auch die Themengestaltung. Eindrückliches Beispiel dafür sind auch die aufsteigenden Dreiklangsbrechungen der Mannheimer Schule, die sogenannten Mannheimer Raketen. |
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ARD Radio Tatort 210:Blasted |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 16. Mai 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR Kultur - Samstag, 16. Mai 2026 19:04, (angekündigte Länge: 56:00) | ||||||||||||||||
| Autor(en): | Su Turhan | ||||||||||||||||
| Produktion: | BR 2026, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||
| Regie: | Ulrich Lampen | ||||||||||||||||
| Komponist(en): | Frank Nägele | ||||||||||||||||
| Ton und Technik: Gerhard WichoTon und Technik: Laura PicernoTon und Technik: Regina StaerkeRegieassistenz: Henriette Fridoline SchmidtDramaturgie: Katarina Agathos | |||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Ein sonniger Nachmittag im Mai, am Münchner Isarstrand herrscht gute Stimmung. Doch auf einmal: ein dumpfer Knall. Rote Farbe spritzt. Was wie ein grausamer Scherz beginnt, entpuppt sich als Albtraum mit globaler Sprengkraft. In Blasted verlegt Su Turhan den Horror von Antipersonenminen mitten ins Herz einer vermeintlich sicheren Stadt. Kriminalhauptkommissar Ünal Tekin und Privatermittlerin Yanina Adler versuchen, die Ruhe zu bewahren, während soziale Medien, Livestreams und Gerüchte München in einen Ausnahmezustand versetzen. Sie stoßen auf ein Netz aus Angst, Aktivismus, Schuld, und die Frage, ob Aufklärung jedes Mittel rechtfertigt. Blasted ist ein Thriller über die Nachwirkungen von Kriegen und die fatale Logik der Eskalation. Ein Krimi, der fragt: Was passiert, wenn der Krieg nicht fernbleibt - sondern vor der eigenen Haustür stattfindet? | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Der große Gatsby |
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| Sendetermine: | NDR Kultur - Samstag, 16. Mai 2026 18:03 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 115:00)
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| Autor(en): | F. Scott Fitzgerald | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | NDR 2023, 163 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Oliver Sturm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Oliver Sturm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Sabine Worthmann | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Manuel GlowczewskiTechnische Realisation: Nicole GraulTechnische Realisation: Sven KohlwageTechnische Realisation: Philipp NeumannRegieassistenz: Simon HastreiterDramaturgie: Susanne Hoffmann | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Bettina Abarbanell | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Nick Carraway, erfolgloser Autor, verlässt den Mittleren Westen und kommt 1922 nach Long Island in die Welt des Glamours und der Laszivität, des Jazz und der Kriminalität. Direkt neben Nicks bescheidenem Häuschen residiert ein gewisser Jay Gatsby. In dessen prächtiger Villa feiert sich allwöchentlich der Geldadel New Yorks, Glamour Girls und Wirtschaftsbosse, Hollywood-Stars und Möchte-Gern-VIPs. Der Gastgeber selbst ist ein wandelndes Mysterium. Später erst wird klar: Gatsby ist ein klassischer Parvenue, involviert in dubiose Geschäfte und im wahrsten Sinne des Wortes liebeskrank. Der ganz Prunk - nur, weil er die Vergangenheit zurückholen will, Kulissenzauber, kapitaler Einsatz für eine Frau, die ihn als mittellosen Offizier in den Wind schoss und einen reichen, reaktionären Typen heiratete. Zufällig handelt es sich dabei um Carraways Cousine. Carraway verabredet ein Treffen zwischen den beiden - das Verhängnis nimmt seinen Lauf. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Jewrofeeling |
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|---|---|
| Sendetermine: | DLR - Samstag, 16. Mai 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Nele Dehnenkamp |
| Auch unter dem Titel: | 100 Dezibel Judentum (Untertitel) |
| Produktion: | DLF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Nele Dehnenkamp |
| Ton und Technik: Michael Kube | |
| Inhaltsangabe: | Beim Songcontest “Jewrovision” kommen jüdische Jugendliche aus ganz Deutschland zusammen, um gegeneinander anzutreten. Dabei lernen sie auch, laut und selbstbewusst zu sein. Wie beim ESC geht es bei der „Jewrovision“ um alles. Monatelang feilen Isabelle, Tami, Davina und die anderen Trainerinnen des Berliner Jugendzentrums „Olam“ mit den jugendlichen Sängerinnen und Tänzerinnen an ihrem Auftritt. Sie alle haben früher selbst bei der „Jewro“ auf der Bühne gestanden. Das Ziel: die begehrten 12 Punkte zu bekommen. Aber die „Jewrovision“ ist mehr als nur ein Wettbewerb. Hier feiern die jungen Jüdinnen und Juden Gemeinschaft, erleben Sicherheit und finden ihre jüdische Identität. Anders als in ihrem Alltag, in dem sie immer wieder Antisemitismus erleben und sich um ihre Sicherheit sorgen müssen. Das „Jewrofeeling“ empowert – der Contest ist ein dringend benötigter Safe Space für jüdische Jugendliche in Deutschland. Hier können sie laut und selbstbewusst sein. Eine Doku, die hinter die große Bühne blickt und junges jüdisches Leben in all seiner Vielfalt zeigt. |
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Tschernobyl. Die Katastrophe und wir |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 16. Mai 2026 13:30 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 30:00)
RB 2 - Samstag, 16. Mai 2026 18:05 Teil 4/5, (angekündigte Länge: 55:00) | ||
| Autor(en): | Sarah Fischbacher Meret Ava Reh Judith Rubatscher Phillip Syvarth | ||
| Auch unter dem Titel: | Der Super-GAU (1. Teil) Körpereinsatz (2. Teil) Wir sind das Volk (3. Teil) Die Kinder von Tschernobyl (4. Teil) Das Vermächtnis (5. Teil) 40 Jahre nach dem Reaktorunglück (Zusatz) | ||
| Produktion: | Plotprodukt (i.A. RB/WDR) 2026, 164 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Regie: | Klaus Uhrig Katja Paysen-Petersen | ||
| Sprachaufnahme: Christoph BrandnerRegieassistenz: Andrea Struss | |||
| Übersetzung: | Ivanka Moskaliuk | ||
| Inhaltsangabe: | Vier Jahrzehnte nach der Explosion im Atomkraftwerk von Tschernobyl erzählt dieser Doku-Podcast von einem Ereignis, das die Welt verändert hat. In fünf Folgen rekonstruiert die Serie nicht nur die historischen Abläufe, sondern blickt vor allem auf menschliche Schicksale hinter dem Unglück. Es geht um die Frage: Was hat diese Katastrophe mit uns gemacht? Im Zentrum stehen die Geschichten von drei Menschen. Da ist Anatolii, aufgewachsen in einem kleinen Ort in der Ukraine. Kurz nach der Explosion wird er von Funktionären der Sowjetunion rekrutiert und direkt in das verstrahlte Gebiet geschickt. Ohne ausreichenden Schutz soll er als sogenannter Liquidator helfen, die Katastrophe einzudämmen – mitten im zerstörten Reaktor findet sein Einsatz statt. Was hat die Strahlung mit ihm gemacht? Zur gleichen Zeit ist Monika aus der Bundesrepublik in der Umweltbewegung aktiv. Aus politischer Überzeugung fährt sie nach der Reaktorkatastrophe nach Wackersdorf, wo sie gegen eine geplante Wiederaufarbeitungsanlage von Atommüll protestieren will. Sie reist ausgerechnet Pfingsten 1986 zu den Protesten, als die Lage zwischen Demonstrierenden und Polizei eskaliert. Und da ist Ulrike aus der DDR, Mutter von zwei Kindern und hochschwanger. Im Westfernsehen erfährt sie von der Explosion und plötzlich wird jeder Alltagsschritt zur Gewissensfrage: Darf sie ihre Kinder draußen spielen lassen? Ist die Milch noch trinkbar? Als sie hört, dass belastete Lebensmittel aus dem Westen in den Osten gelangen, wächst ihre Sorge, doch offener Protest ist in der DDR gefährlich. Also berät sie sich heimlich mit einer Frauengruppe im Untergrund. Host Judith Rubatscher führt durch die fünf Folgen und ordnet die Geschehnisse historisch und politisch ein. Sie selbst hat eine persönliche Verbindung zur Katastrophe, denn als sie Kind war, wurde ein Junge aus Belarus zur Erholung von der Strahlenbelastung zu ihrer Familie geschickt. Diese Begegnung hat sie nachhaltig beeinflusst und ihr gezeigt, wie sehr Biografien durch Tschernobyl geprägt wurden. | ||
| Mitwirkende: |
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ARD Radio Tatort 210:Blasted |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 16. Mai 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR Kultur - Samstag, 16. Mai 2026 19:04, (angekündigte Länge: 56:00) | ||||||||||||||||
| Autor(en): | Su Turhan | ||||||||||||||||
| Produktion: | BR 2026, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||
| Regie: | Ulrich Lampen | ||||||||||||||||
| Komponist(en): | Frank Nägele | ||||||||||||||||
| Ton und Technik: Gerhard WichoTon und Technik: Laura PicernoTon und Technik: Regina StaerkeRegieassistenz: Henriette Fridoline SchmidtDramaturgie: Katarina Agathos | |||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Ein sonniger Nachmittag im Mai, am Münchner Isarstrand herrscht gute Stimmung. Doch auf einmal: ein dumpfer Knall. Rote Farbe spritzt. Was wie ein grausamer Scherz beginnt, entpuppt sich als Albtraum mit globaler Sprengkraft. In Blasted verlegt Su Turhan den Horror von Antipersonenminen mitten ins Herz einer vermeintlich sicheren Stadt. Kriminalhauptkommissar Ünal Tekin und Privatermittlerin Yanina Adler versuchen, die Ruhe zu bewahren, während soziale Medien, Livestreams und Gerüchte München in einen Ausnahmezustand versetzen. Sie stoßen auf ein Netz aus Angst, Aktivismus, Schuld, und die Frage, ob Aufklärung jedes Mittel rechtfertigt. Blasted ist ein Thriller über die Nachwirkungen von Kriegen und die fatale Logik der Eskalation. Ein Krimi, der fragt: Was passiert, wenn der Krieg nicht fernbleibt - sondern vor der eigenen Haustür stattfindet? | ||||||||||||||||
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Sinn |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 16. Mai 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Anja Hilling | ||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2010, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||
| Regie: | Susanne Krings | ||||||||||||||
| Technische Realisation: Gertrudt MelcherTechnische Realisation: Jens-Peter HamacherRegieassistenz: Ute WelterothDramaturgie: Nadine Schmid | |||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Fred ist blind und sieht nicht, wie schön Phöbes blaue Augen sind. Trotzdem erwischt es die beiden bei Tommis Gartenparty ganz plötzlich und ganz unerwartet. Tommi war Karls bester Freund. Trotzdem ist Karl irgendwann mit der von Tommi angebeteten Yasmin zusammen, und Tommi bringt ihn nach diesem Verrat um. Laurent ist Beate auf Tommis Gartenparty vor die Füße gefallen. Beate mag eigentlich keine Menschen, trotzdem sind die beiden seit sieben Wochen ein Paar. Sie kifft gern, sie isst gern, und er kocht für sie. Ein Gericht aus seiner Heimat, von den kapverdischen Inseln. Dann verschwindet er. Drei poetische Liebesgeschichten. Sechs von der ersten großen Liebe Befallene erzählen von ihren neuen starken und widerstreitenden Gefühlen, die sie und ihr ganzes Leben einnehmen und sie hin- und her- und zerreißen. | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Newcomer |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 16. Mai 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Denise M'Baye | ||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Eine Band rauft sich zusammen (Untertitel) | ||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2024, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Kinderhörspiel | ||||||||||||||||||||
| Regie: | Gerrit Booms | ||||||||||||||||||||
| Regieassistenz: Julie GrothgarTechnische Realisation: Heiner KunkelTechnische Realisation: Thomas AllanTechnische Realisation: Benno Müller vom HofeTechnische Realisation: Werner JägerBesetzung: Ulrich KornRegieassistenz: Julie GrothgarDramaturgie: Felicitas Arnold | |||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Yuki und Freddy sind eine explosive Mischung. Als sie sich beim Klassen-Ausflug in der Oper streiten, bekommt danach die ganze Schule Hausverbot. Ihre Strafe: Eine Band gründen und gemeinsam Musik für die anderen machen. Ob das gut geht? Um den drohenden Schulausschluss kommen Yuki und Freddy gerade noch mal herum. Dafür werden sie von der Schulkonferenz aber dazu verpflichtet, zusammen Musik zu machen. Wenn die Schüler:innen schon nicht mehr in die Oper gehen können, dann soll es eben in der Schule ein Konzert für alle geben. Gar nicht so einfach, zusammen so etwas wie eine Band auf die Beine zu stellen, ohne wieder in Streit zu geraten! Und für eine richtige Band brauchen sie auch noch mehr Mitglieder. Ob sie mit Malik und Sofia, den Schulsprecher:innen, klarkommen? Und dann taucht auf einmal die geheimnisvolle und erstaunlich gut Gitarre spielende Dora in dem verstaubten Proberaum im Schulkeller auf. Nach und nach lernen Yuki und Freddy ihre Instrumente zu spielen und die Musik hilft ihnen, sich und ihre Gefühle besser zu verstehen. Vielleicht ist Yuki gar nicht so untalentiert und Freddy nicht so blöd, wie gedacht? | ||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Donjon 11:Der verlorene Sohn |
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| Sendetermine: | SRF 2 - Samstag, 16. Mai 2026 20:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 31:00)
[mp3-Stream]
[aac-Stream]
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| Autor(en): | Joann Sfar Lewis Trondheim | ||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | SRF 2025, ca. 31 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Wolfgang Seesko | ||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Wolfram Höll Johannes Mayr | ||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Ulrich Bassenge Karl Atteln | ||||||||||||||||||||||||||||
| Geräusche: Otger KunertTontechnik: Björn MüllerRegieassistenz: Simon Hastreiter | |||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Kai Wilksen | ||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Der beste Comic zum Hören ist endlich zurück! In einer brandneuen Staffel muss Ente Herbert alles tun, um den Donjon zurückzugewinnen: die schwarze Festung, die für ihn und seine Monsterfreunde Heimat ist. Also stellt sich Herbert der ultimativen Prüfung: Er bittet um Hilfe – bei seinen Eltern …! "Donjon" ist ein Phänomen. In mehr als fünfzig Comics erzählen die Autoren Joann Sfar und Lewis Trondheim humorvolle Abenteuer in einer Fantasy-Welt. Gezeichnet werden die Geschichten von einer ganzen Heerschar von Künstlern. Dreh- und Angelpunkt ist der Donjon selbst, eine Festung: vier pechschwarze Türme, ein Labyrinth aus finsteren Katakomben und prall gefüllten Schatzkammern; Feuer speiende Drachen, blutrünstige Orks und mittendrin Herbert, ein tollpatschiger Enterich und Hausmeister. In der Hörspiel-Umsetzung von SRF werden die Comics zum Leben erweckt: Dank opulenter Musik und Sounddesign und der ersten Garde deutschsprachiger Synchronsprecher wie etwa Hans-Georg Panc | ||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Unruhe um einen Friedfertigen |
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| Sendetermine: | DLF - Samstag, 16. Mai 2026 20:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 76:00)
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| Autor(en): | Oskar Maria Graf | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | BR/SWF 1984, 146 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Ulrich Heising | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Sebastian Goy | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Biermösl Blosn | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | »Raushalten muß man sich«, - nach dieser Devise versucht der jüdische Schuster Julius Kraus im kleinen bayrischen Dorf Auffing zu leben. Doch dem »Friedfertigen«, dessen ganze Familie in Odessa von Kosaken massakriert wurde, ist das Sich-Heraushalten in jener Zeit zwischen den Weltkriegen nicht vergönnt. Die Kriegsschuldfrage, Reparationszahlungen, Novemberrevolution, Münchner Räterepublik, Inflation und Arbeitslosigkeit, sämtliche Erschütterungen der »großen Welt« pflanzen sich als Beben bis in die Peripherie fort und sind auch im kleinen Auffing spürbar, obwohl sie von den meisten Dörflern nicht verstanden werden. In diesem zeitgeschichtlichen Sittengemälde auf dem Land intrigieren und morden enttäuschte Frontsoldaten, die zu strammen »Freikorpsleitnants« werden, wie Silvan, der Sohn des Bürgermeisters Heingeiger. Arbeiterführer und »Rote« wie Silvans Gegenspieler, der Metzgergeselle Ludwig, versuchen, ihre Mitbürger aufzurütteln und müssen dabei resignierend erkennen, dass sich die Auffinger »merkwüdrig dumpf« verhalten. Das Gift der Inhumanität und Friedlosigkeit, der Schuster Kraus nannte es »A - bopa«, hat vor der bäuerlichen Welt von Auffing nicht halt gemacht und den Kreislauf von Wirtshaus, Kirche, Heiraten und Begräbnissen zerstört. Die Friedfertigen sind geflohen, mißhandelt oder wie der Schuster Kraus umgebracht, alles ist »gerädert und verschlungen vom hemmungslos entfesselten »A-bopa«. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Wiedersehen mit Hogwarts |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 16. Mai 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 16. Mai 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00) |
| Autor(en): | Markus Metz Georg Seeßlen |
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht mit Harry Potter (Untertitel) |
| Produktion: | DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Giuseppe Maio |
| Inhaltsangabe: | Wenn es eine Erfolgsgeschichte aus der populären Kultur gibt, die für die Generation prägend wurde, die ins neue Jahrtausend hinein aufwuchs, dann ist es „Harry Potter“. Dabei schien die britische Autorin Joanne K. Rowling zunächst einmal einer einfachen Formel zu folgen: Die mehr als erfolgreiche Reihe „Harry Potter“ – ab 1997 Roman, dann Kino, bald auch Streaming-Serie – verbindet zwei Genres der Kinder- und Jugendliteratur miteinander, Fantasy und Internatsgeschichte. Natürlich geht es in beiden Genres um das Abenteuer, an der Schwelle von Kindheit und Jugend zu erfahren, wer man eigentlich ist. Versteckt in Nostalgie und magischem Effekt fragt „Harry Potter“: Was ist Autorität und wo liegen ihre Grenzen? Und „Harry Potter“ traut sich an die Frage: Was ist das Böse in der Welt? Und wieviel davon steckt in jedem Menschen, in jedem Ort, in jeder Institution? Das Zauber-Internat Hogwarts ist nicht, wie eine Burg Schreckenstein, ein Bollwerk gegen eine schlimme (Erwachsenen-)Welt, das Böse ist hier mittendrin, im Lehrkörper wie in den Familien. Was „Harry Potter“ so revolutionär macht, ist der Schritt von einer behütenden und beschwichtigenden zu einer erregenden und „analytischen“ Erzählweise. Einfach gesagt: Die Geschichte nimmt ihre Subjekte ebenso wie ihre Adressaten ernst. Mit „Harry Potter“ wird das kindliche Fantasy-Epos vom Anhängsel zum kulturellen Leit-(Multi)-Medium. Mythisch, semantisch und nicht zuletzt kommerziell. |
| Links: | Das Georg-Seeßlen-BlogMailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
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