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Umweltschutz von rechts |
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| Sendetermine: | DLR - Mittwoch, 13. Mai 2026 19:30, (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Michaela Vieser |
| Auch unter dem Titel: | Naturverbundenheit als ideologische Waffe (Untertitel) |
| Produktion: | , ca. 30 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Wie rechte Akteure Umweltschutz und Umweltbewusstsein für ihr völkisches Weltbild instrumentalisieren. „SS-Männern der oberen Ränge leuchteten die Augen, und die Stimme brach, wenn sie an ein Leben auf dem Lande dachten“, schreibt der Historiker David Schoenbaum: Adolf Hitler war Vegetarier, Heinrich Himmler ein vermeintlicher Öko-Bauer, Fritz Todt begrünte die Autobahn. Im Nationalsozialismus wurde Naturverbundenheit zur ideologischen Waffe, und das erste Reichsnaturschutzgesetz, 1935 von den Nationalsozialisten entworfen, bildete die Grundlage für den deutschen Naturschutz bis 1976. Erst dann wurde der ästhetische Aspekt des Naturschutzes, der immer schon anfällig für rechte Ideologien war, durch die Ökologie als Leitwissenschaft abgelöst. Durch die Studentenbewegung aus Amerika nach Deutschland getragen, wird diese Strömung seither als linke Bewegung wahrgenommen. Rechte Akteure dagegen diffamieren Klimaschutz als „globalistisch“ und glorifizieren Heimatschutz als authentisch, bodenständig und „volksnah“. Wie lässt sich Naturschutz als progressives Anliegen verteidigen, um Klimakrise, Wasserknappheit und Artensterben zu bewältigen – Herausforderungen, die alle zugleich geopolitische Implikationen haben? Und: Mit welcher Sprache und welchen Polemiken unterwandern und instrumentalisieren rechte Akteure den Naturschutz heute wieder, um auszugrenzen und völkische Weltbilder zu etablieren? |
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Eddi will een Video dreihn - un dreiht meist dorbi dör |
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| Sendetermine: | NDR 1 90,3 - Mittwoch, 13. Mai 2026 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Hugo Rendler | ||||||||||||||||
| Produktion: | RB/NDR 2008, 42 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||
| Genre(s): | Mundarthörspiel (niederdeutsch) | ||||||||||||||||
| Regie: | Ilka Bartels | ||||||||||||||||
| Komponist(en): | Kai Leinweber | ||||||||||||||||
| Ton: Heike LangguthTechnik: Uschi BerlinRegieassistenz: Eva Garthe | |||||||||||||||||
| Übersetzung: | Holger Janssen | ||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Eddi ist ein feiner Kerl! Immer gibt er sich Mühe, seiner Mutter Freude zu machen, und er kann gar nichts dafür, wenn es manchmal nicht so klappt, wie es soll. Jetzt macht er sich eben sehr ernsthaft ans Geldverdienen. Aber wenn sich wieder die ganze Welt gegen Eddi verschworen hat, wie soll er denn da ein korrektes Erpresservideo zustande bringen? | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Die Zeremonie |
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| Sendetermine: | DLR - Mittwoch, 13. Mai 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Cécile Wajsbrot | ||||||||||||
| Produktion: | DLR/RB 2011, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int. | ||||||||||||
| Regie: | Christiane Ohaus | ||||||||||||
| Regieassistenz: Janine LüttmannTon und Technik: Thomas MonnerjahnTon und Technik: Susanne Beyer | |||||||||||||
| Übersetzung: | Hans Thill | ||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Alljährlich fuhr sie mit der Mutter und der Großmutter nach Beaune-la-Rolande. Hier war ab 1941 ein Durchgangslager für Juden auf dem Weg nach Auschwitz. Für den Großvater die letzte Station auf französischem Boden. Die Vorladung kam von der französischen Polizei am 14. Mai 1941 zur Feststellung der Identität, wie es hieß. Dann mussten die Frauen für ihre Männer einen Koffer packen. So hat es die Großmutter erzählt. Aber wie es genau war, weiß die Enkelin nicht. »Die Fragen kommen später, lange nach dem Tod derer, denen man sie stellen wollte, denn anfangs will man es nicht wissen, wenn sie noch da sind, weil jedes Wort ein Gewicht mehr ist, das sich auf die Waage legt, und später dann wüsste man gerne alles.« | ||||||||||||
| Mitwirkende: |
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