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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Aus meiner Grabesstille wächst ein Schwelgen

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 12. Mai 2026 16:05, (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Sandra Hoffmann
Auch unter dem Titel: Die Schriftstellerin Helena Adler (Untertitel)
Produktion: SWR/ORF 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nicole Paulsen
Ton und Technik: Andreas Völzing
Ton und Technik: John Krol
Inhaltsangabe: Helena Adler schrieb Anti-Heimatliteratur im Punk-Modus. 2024 starb sie mit 40 Jahren an einem Gehirntumor. In diesem Feature erzählen Freunde und Familie von ihr.
Anti-Heimatliteratur im Punk-Modus
Im Januar 2024 ist die österreichische Schriftstellerin Helena Adler mit nur 41 Jahren an einem bösartigen Hirntumor gestorben.
In ihren Büchern erzählte sie in einer überbordenden, opulenten Sprache und mit großer Unerbittlichkeit von Heimat, Familie, Herkunft, Liebe und Krankheit. Wer war Helena Adler?
Die Autorin Sandra Hoffmann hatte immer gewünscht, Helena Adler einmal kennenzulernen. Dazu kam es aber nicht mehr.
Ihr Feature versucht, sich Helena Adler über Adlers Familie und ihre Freundinnen anzunähern.
Entstanden ist eine einfühlsame Erweckung aus O-Tönen.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Sportverräter

Sendetermine: DLF - Dienstag, 12. Mai 2026 19:15, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Dieter Wulf
Auch unter dem Titel: Die Flucht des Vizeweltmeisters (Untertitel)
Produktion: DLF 2025, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Ton und Technik: Thomas Widdig
Ton und Technik: Caroline Thon
Inhaltsangabe: Leistungssportler waren in der DDR Kämpfer im Systemstreit mit dem Westen. Wer als Spitzensportler floh, war in den Augen der Staatssicherheit ein „Sportverräter“. Im Fall des Turners Wolfgang Thüne wurde sein größter Konkurrent sein Fluchthelfer.
Wolfgang Thüne war 1974 bei der Weltmeisterschaft der Turner im bulgarischen Varna Vizeweltmeister am Reck geworden. Ein Riesenerfolg und doch der Beginn vom Ende seiner Sportkarriere in der DDR. Denn gesiegt hatte Eberhard Gienger, sein schärfster Konkurrent aus der Bundesrepublik. Damals in Westdeutschland Sportler des Jahres, ein Sportidol. Eine Schmach, die sich die DDR-Verantwortlichen nicht gefallen lassen wollten. Beim nächsten internationalen Wettkampf sollte Thüne unbedingt gegen den Klassenfeind gewinnen. Bei der Europameisterschaft in Bern im Sommer 1975 war es soweit. Aber es kam ganz anders. Kannst Du mich hier rausholen, bat Thüne seinen ärgsten Gegner. Jahrzehntelang behielten sie ihr Geheimnis für sich. Denn wäre seine Rolle als Fluchthelfer bekannt geworden, hätte es auch für Eberhard Gienger das Ende seiner Sportlerkarriere bedeutet.
Mitwirkende:
Katherina Wolter
Dieter Wulf
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Letztes Jahr in Jerusalem

Sendetermine: DLF - Dienstag, 12. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Barbara Honigmann
Produktion: SWF/WDR 1994, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Jörg Jannings
Komponist(en): Klaus Buhlert
Ton: Udo Schuster
Schnitt: Regine Schneider
Schnitt: Gabi Kemper
Regieassistenz: Petra Kast
Dramaturgie: Hans Burkhard Schlichting
Inhaltsangabe: Immer war Jerusalem die Stadt ihrer Träume gewesen. Doch jetzt wird Palästina für die Heimatlose zum Alptraum. Als alte Frau in der Emigration hat sie Schwierigkeiten sich zurechtzufinden, die große Dichterin, in einem Land, dessen Sprache sie nicht spricht und nicht versteht: einsam und isoliert, müde und erschöpft.
Die Schriftstellerin Barbara Honigmann gelingt es sozusagen von innen heraus, ein sprachliches Porträt der jüdischen Dichterin Else Lasker-Schüler zu zeichnen, eine poetische Einkreisung der Traumsüchtigen auf der vergeblichen Flucht in die Burg Zion.
Mitwirkende:
Alte Frau Eleonore Zetzsche
Herr Chadasch Gerry Wolff
Fräulein Levinsky Juliane Köhler
Frau Elhabudji Christine Oesterlein
Kellner Wolfgang Unterzaucher
Kind Ruben Honigmann
Schüler Michael Fraenkel
Lev Fraenkel
Dov Fraenkel
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Durch die Blume hören

Sendetermine: DLR - Dienstag, 12. Mai 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Julian Kämper
Auch unter dem Titel: Sounds auf Pflanzenbasis (Untertitel)
Produktion: DLF 2024, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Susanne Krings
Ton und Technik: Marcell Christmann
Ton und Technik: Hendrik Manook
Inhaltsangabe: Die faszinierende Farben- und Formenpracht der Pflanzenwelt ist übers Radio nicht vermittelbar. Geschweige denn ihr Duft. Ihre akustischen Dimensionen aber sehr wohl. Was teilen die Pflanzen uns mit?
Komponistinnen entwerfen fantasievolle florale Klangwelten und Klangkünstler sonifizieren die sensorisch ermittelten Biodaten ihrer Zimmerpflanzen: es fiept, surrt, rauscht und tönt. Grundlage für solch eine pflanzenbasierte Musik sind auch naturwissenschaftliche Erkenntnisse darüber, dass manche Pflanzen Laute von sich geben beziehungsweise wahrnehmen können: sie kommunizieren auch über akustische Signale. Bei der künstlerischen und künstlichen Hörbarmachung des Pflanzeninneren geht es weniger um naturalistischen Kitsch als vielmehr um ein allgemeines Bewusstsein für die Flora, das sich innerhalb der gegenwärtigen Natur- und Klimaschutzdebatten durch genaues Hinhören schärfen lässt. Wenn Blumen, Gräser oder Bäume auf diese Weise zum Sprechen gebracht werden: Was wollen sie uns sagen? Und wie lauten unsere Antworten?
Mitwirkende:
Sigrid Burkholder
Hüseyin Michael Cirpici
Moritz Führmann
Olga von Luckwald
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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