| | 1 | 2 → | |||||||||||||||||||||||||
Republika Zahradníiíiíiíií |
|||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | DLR - Freitag, 8. Mai 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
| ||||||||||||||||||||||||
| Autor(en): | Ferst Dadler Loré Lixenberg | ||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | Tschechischer Rundfunk 2025, Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Audio Art | ||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Ladislav Železný | ||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Loré Lixenberg Elia Moretti | ||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | In den botanischen Gärten Prags haben die Sängerin Loré Lixenberg und das Performancekollektiv Ferst Dadler eine Republik ausgerufen. Das Besondere: Alle bekommen die Staatsbürgerschaft. Klangkünstlerisches Experiment über Zugehörigkeit und Teilhabe. „Zahradní“ ist Tschechisch und bedeutet „Garten“. In der Gartenrepublik erhält man die Staatsbürgerschaft einfach nur, weil man existiert. Weil man hört und in Folge dazugehört – ganz egal, ob Mensch, Tier oder Pflanze. Hier wird man Teil eines Mikrokosmos, in dem nicht Herrschaft, sondern Fürsorge und Verbundenheit von Bedeutung sind. Mit dieser Sendung verlagert sich die „Republika Zahradníiíiíiíiíi“ in den Äther, in die Luft, in die Schallwellen von Lautsprechern weltweit. Nun werden auch wir, die wir von überall aus zuhören, Bürgerinnen und Bürger der klingenden Republik. Das Hörstück wurden mit dem Prix Italia 2025 in der Kategorie Radio- und Podcast-Musik ausgezeichnet. | ||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
| ||||||||||||||||||||||||
| Preise / Auszeichnungen: | Prix Italia (Kategorie Radio- und Podcast-Musik) 2025 | ||||||||||||||||||||||||
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||||||||||||||||||||||
| ← 1 | 2 | 3 → | |
Kampf der Geheimhaltung |
|
|---|---|
| Sendetermine: | SWR Kultur - Freitag, 8. Mai 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
|
| Autor(en): | Lea Eichhorn John Goetz |
| Auch unter dem Titel: | Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit (Untertitel) |
| Produktion: | NDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Nikolai von Koslowski |
| Inhaltsangabe: | Mit dem Versprechen radikaler Transparenz gründet der australische Hacker, Journalist und Verleger Julian Assange vor 20 Jahren WikiLeaks, eine Plattform, auf der vertrauliche Dokumente, Videos und Fotos anonym veröffentlich werden können. So zum Beispiel 2010 geheime Militärdokumente. Assange, von den USA der Spionage und des Geheimnisverrats angeklagt, bekommt als politischer Flüchtling Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London, es folgen fünf Jahre Haft. Insgesamt 14 Jahre lang wird Assange verfolgt. Er zeigt typische Verhaltensmuster eines Isolationshäftlings, hat Schmerzen, Depressionen, ist in Therapie. Im Sommer 2024 wird er schließlich durch einen Deal mit den USA freigelassen: Er bekennt sich der Veröffentlichung von Militärgeheimnissen für schuldig. Seit seiner Freilassung hat er kein Interview, kein Statement gegeben, er lebt zurückgezogen als Privatperson in seiner Heimat. Wie wehrhaft ist unabhängiger, kritischer Journalismus, wenn selbst demokratisch gewählte Regierungen gegen Journalisten vorgehen, wenn sie unliebsame Wahrheiten veröffentlichen? Was bleibt heute von radikaler Transparenz? Lea Eichhorn und John Goetz gehen in ihrem Feature außerdem diesen Fragen nach: Wo endet Pressefreiheit, wo beginnt Verrat? Was hat zum Deal, zur Freilassung geführt? Hat der Fall Assange der Pressefreiheit gedient oder geschadet? Können Journalistinnen und Journalisten es heute, zum 20. Jahrestag WikiLeaks, wagen, Unrecht sichtbar zu machen, wenn Konsequenzen drohen wie im Falle Julian Assanges? |
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
| ← 2 | 3 | 4 → | |||||||||||||||||||||||||||||||||
24-7 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | WDR 3 - Freitag, 8. Mai 2026 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
| ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Autor(en): | Clara Ehrenwerth Martin Gantefoehr | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Mörderische Intrigen per Live-App (1. Teil) Kronprinz im Spinnennetz (2. Teil) | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2023, 106 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Martin Zylka | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Steffen JahnTechnische Realisation: Benno Müller vom HofeDramaturgie: Isabel Platthaus | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | In einem Luxushotel soll die Nachfolge in der Dynastie eines Medienimperiums verkündet werden. Per Live-App können Follower die Party mitverfolgen. Doch hinter den Kulissen gibt es nicht nur Glamour und Gossip, sondern auch mörderische Intrigen. Auf dem Geburtstag der Medienmogulin Hannah Rohde wird die Nachfolge der Dynastie geregelt. Da sind sich alle Beobachter einig. Benjamin, der einzige leibliche Sohn von Hannah, ist sicher: Der Kronprinz ist er. Bis jetzt hat er sich im Social-Media-Segment des Konzerns tummeln dürfen, sein neuestes Spielzeug ist die Audio-Live App Scoop. Auf Scoop nimmt er seine Follower mit auf die Party, damit sie den Glamour, den Klatsch und seinen erhofften Triumph live miterleben können. Aber das Rohde-Imperium ist ein Haifischbecken, in dem noch andere große Fische schwimmen. Die Ereignisse in dem Luxushotel nehmen eine unerwartete Wendung, denn plötzlich geht es nicht mehr nur um kleine schmutzige Details, es kommen auch große, skrupellose Intrigen ans Licht. Und alle auf Scoop sind live dabei. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
| ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||||||||||||||||||||||||||||||
| ← 3 | 4 | 5 → | |||||||||
Durch die Blume hören |
|||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | DLF - Freitag, 8. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
| ||||||||
| Autor(en): | Julian Kämper | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | Sounds auf Pflanzenbasis (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | DLF 2024, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regie: | Susanne Krings | ||||||||
| Ton und Technik: Marcell ChristmannTon und Technik: Hendrik Manook | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Die faszinierende Farben- und Formenpracht der Pflanzenwelt ist übers Radio nicht vermittelbar. Geschweige denn ihr Duft. Ihre akustischen Dimensionen aber sehr wohl. Was teilen die Pflanzen uns mit? Komponistinnen entwerfen fantasievolle florale Klangwelten und Klangkünstler sonifizieren die sensorisch ermittelten Biodaten ihrer Zimmerpflanzen: es fiept, surrt, rauscht und tönt. Grundlage für solch eine pflanzenbasierte Musik sind auch naturwissenschaftliche Erkenntnisse darüber, dass manche Pflanzen Laute von sich geben beziehungsweise wahrnehmen können: sie kommunizieren auch über akustische Signale. Bei der künstlerischen und künstlichen Hörbarmachung des Pflanzeninneren geht es weniger um naturalistischen Kitsch als vielmehr um ein allgemeines Bewusstsein für die Flora, das sich innerhalb der gegenwärtigen Natur- und Klimaschutzdebatten durch genaues Hinhören schärfen lässt. Wenn Blumen, Gräser oder Bäume auf diese Weise zum Sprechen gebracht werden: Was wollen sie uns sagen? Und wie lauten unsere Antworten? | ||||||||
| Mitwirkende: |
| ||||||||
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||||||
| ← 4 | 5 | 6 → | |
Seelenfänger: Gefährliches Schweigen (6. Staffel) |
|
|---|---|
| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 8. Mai 2026 20:05 Teil 4/5, (angekündigte Länge: 45:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
|
| Autor(en): | Christiane Hawranek Katja Paysen-Petersen |
| Auch unter dem Titel: | Gefährliche Stille (1. Teil) Erleuchtung, Erlösung (2. Teil) Tag der offenen Tür (3. Teil) Das Tagebuch (4. Teil) John (5. Teil) |
| Produktion: | BR 2025, ca. 270 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Susi Weichselbaumer |
| Inhaltsangabe: | 1. Gefährliche Stille Hannah und John sehnen sich am Ende ihrer Weltreise nach Ruhe. Sie melden sich in Südkorea für ein Meditationsretreat an. Die strengen Regeln bringen beide an ihre Grenzen. 2. Erleuchtung, Erlösung John verschwindet während des Schweigeretreats. Als Hannah ihn wiederfindet, hat er sich verändert. Aus spiritueller Reinigung wird psychischer Ausnahmezustand. Hannah kämpft um Hilfe, doch das Meditationszentrum reagiert seltsam gelassen. 3. No pain, no gain Die Recherche führt nach Deutschland. Zu einem Meditationszentrum nach Sachsen, in dem jeden Monat über hundert Menschen nach strengen Regeln meditieren. Hannah und John sind nicht die Einzigen, für die die intensive Meditation gefährlich wurde. 4. Das Tagebuch Wir treten in Kontakt mit einem ehemaligen Vipassana-Server. Er hat Tagebuch geführt und schildert verstörende Details. 5. John John ist bereit, über seine Erfahrungen in Südkorea zu sprechen. Wir hören den Part der Story, der uns bisher verborgen geblieben ist. |
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
| ← 5 | 6 | 7 → | |||||||||||
Thank Bob for Beatniks |
|||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 8. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 74:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
| ||||||||||
| Autor(en): | Andreas Ammer Bob Kaufman | ||||||||||
| Produktion: | BR 2020, 74 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||
| Regie: | Andreas Ammer Micha Acher Markus Acher | ||||||||||
| Komponist(en): | Markus Acher Micha Acher Leo Hopfinger Andreas Ammer | ||||||||||
| Ton und Technik: Nico Sierig | |||||||||||
| Übersetzung: | Durs Grünbein Andreas Ammer | ||||||||||
| Inhaltsangabe: | Allen Ginsberg erzählt, dass es Bob Kaufman war, der die Bezeichnung "Beatnik" für ihre gemeinsame Lebenshaltung propagiert habe: Halb harter Beat wie im Jazz, halb zielloser Sputnik im Weltraum, stets unterwegs auf den Straßen und in den Cafés, am besten am North Beach, oben in San Francisco. A place is the space. Natürlich führte das FBI eine Akte über den ehemaligen Seemann Bob Kaufman. Aber das Büro verzweifelte fast am Lebenswandel des Bohème-Dichters mit karibisch-deutschen Wurzeln, der - öfters leicht berauscht - durch die Straßen von San Francisco schlenderte und jedem seine Gedichte vortrug (wenn er nicht gerade im Protest gegen die politischen Zustände in den USA in ein mehrjähriges Schweigen versunken war). Zwar hatten die Kommunisten den unsteten Genossen aus ihrer Partei geworfen, aber das FBI führte Kaufman weiter als verdächtigen, obdachlosen "drifter". Es fand trotzdem weder seinen Wohnort noch war man sich sicher, ob man überhaupt den richtigen Bob Kaufman verfolgte, der im Beverly Hills Hotel als Kellner wegen Drogenkonsums gefeuert worden war und den es dann nach San Francisco verschlug, wo er Zeitschriften mit dem seltsamen Titel "Beatitude" herausgab, des Öfteren verhaftet wurde und "Abomunistische Manifeste" verfasste, die keiner verstand, der nicht ein früher Beatnik oder ein später Dadaist war: Auf "Engpop, emgpop, boint plolo, plolo, bob bob" endet die Abomunistische Rationalhymne. Zweimal wurde Bob Kaufman, der große Unbekannte der Beatniks, in Europa entdeckt. In Frankreich, wo er heute noch als "Schwarzer Rimbaud" bezeichnet wird und in der Ost-Dichterszene um Durs Grünbein, Bert Papenfuß und Sascha Anderson, die 1990 gemeinsam seinen Gedichtband "Solitüden" übersetzten und in einem Privatdruck herausbrachten. Für das Hörspiel "Thank Bob for Beatniks" haben Andreas Ammer, die Gebrüder Acher und Leo Hopfinger eine verloren geglaubte Lesung des legendären Dichters aufgespürt und mit Musik versehen. Zusammen mit der FBI-Akte, Erinnerungen von Allen Ginsberg, Lesungen der afro-amerikanischen Jazz- und HipHop-Musikerinnen Angel Bat Dawid und Moor Mother und der legendären Patti Smith haben sie ein akustisch-anarchistisches Epitaph für den fast vergessenen Dichter errichtet, der einer der wenigen wirklichen Avantgardisten Amerikas gewesen ist. | ||||||||||
| Mitwirkende: |
| ||||||||||
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||||||||
| ← 6 | 7 | 8 → | |||||||||||||||||
Eddi will een Video dreihn - un dreiht meist dorbi dör |
|||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | NDR 1 Welle Nord - Freitag, 8. Mai 2026 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
| ||||||||||||||||
| Autor(en): | Hugo Rendler | ||||||||||||||||
| Produktion: | RB/NDR 2008, 42 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||
| Genre(s): | Mundarthörspiel (niederdeutsch) | ||||||||||||||||
| Regie: | Ilka Bartels | ||||||||||||||||
| Komponist(en): | Kai Leinweber | ||||||||||||||||
| Ton: Heike LangguthTechnik: Uschi BerlinRegieassistenz: Eva Garthe | |||||||||||||||||
| Übersetzung: | Holger Janssen | ||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Eddi ist ein feiner Kerl! Immer gibt er sich Mühe, seiner Mutter Freude zu machen, und er kann gar nichts dafür, wenn es manchmal nicht so klappt, wie es soll. Jetzt macht er sich eben sehr ernsthaft ans Geldverdienen. Aber wenn sich wieder die ganze Welt gegen Eddi verschworen hat, wie soll er denn da ein korrektes Erpresservideo zustande bringen? | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
| ||||||||||||||||
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||||||||||||||
| ← 7 | 8 | | |
Die Last des Schweigens |
|
|---|---|
| Sendetermine: | DLR - Samstag, 9. Mai 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
|
| Autor(en): | Burkhard Reinartz |
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über späte Folgen der NS-Zeit (Untertitel) |
| Produktion: | DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Burkhard Reinartz |
| Inhaltsangabe: | Zeitlich gesehen ist die Zeit von 1933 bis 1945 nur ein kurzer Abschnitt der Geschichte. Doch dieser Zeitraum hat enorme Spuren hinterlassen. Ängste, Depressionen und diffuse Schuldgefühle belasten auch heute noch das seelische Gleichgewicht der Nachkommen. Die Vernichtung von über sechs Millionen Juden sowie Millionen von Erschießungen beim Angriffskrieg der Nazis hat auch Millionen von Nachkommen der Täter in ganz Europa zu unschuldigen Opfern gemacht. Trotz der staatlichen Aufarbeitung herrschen in den Familien weiterhin Verdrängung, Schweigen und Verschweigen. Die Mehrheit der Kriegsgeneration hat den Dialog über die Nazi-Zeit vermieden. Es wurde geleugnet, verklärt oder verschwiegen. Inzwischen machen nicht nur Nachkommen, sondern auch die Nachkommen der Nachkommen sich auf den Weg, das Schweigen zu brechen, und recherchieren in Datenbanken, ob ihre Väter, Großväter oder Uropas Nazi-Täter waren. Repräsentative Studien zeigen, dass Deutschland weniger ein Weltmeister im Erinnern ist, sondern eher im Verdrängen. So halten in der „Memo-Studie“ der Universität Bielefeld nur 18 Prozent der Befragten ihre Vorfahren für Nazis. Dabei hat die Mehrheit der Bevölkerung die Hitler-Diktatur mitgetragen. Ebenfalls 18 Prozent geben an, ihre Vorfahren hätten den Opfern geholfen, zum Beispiel Juden versteckt. Faktisch waren es allerhöchstens ein Prozent. |
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
8 Datensätze gefunden in 0.0048589706420898 Sekunden