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Der Schriftsteller Leonardo Sciascia - Aufklären über die Mafia |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Dienstag, 5. Mai 2026 16:05, (angekündigte Länge: 40:00)
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| Autor(en): | Regine Igel | ||||||||
| Produktion: | WDR 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regie: | Thomas Wolfertz | ||||||||
| Technische Realisation: Olaf DettingerRegieassistenz: Sophie Garke | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Es waren nicht einfach „Kriminalromane“ mit denen der vor 30 Jahren verstorbene Literat der italienischen Gesellschaft den Spiegel vor hielt. Seine Bücher über die sizilianische Mafia, die Korruption im römischen Parlament und die Zersetzung der bürgerlichen Gesellschaft stellen ihn in eine Reihe mit Italo Calvino und Pier Paolo Pasolini. Vor fast einem Jahrhundert in der sizilianischen Provinz Agrigent geboren, thematisierte Leonardo Sciascia mit seinem 1961 erschienen Roman „Der Tag der Eule“ öffentlich die Existenz eines lange verleugneten Phänomens: Der Mafia, die nicht nur Wirtschaft und soziales Leben einer Region kontrolliert, sondern sich mit ihrer Beziehung zu den Mächtigen auch der Justiz entzieht und für politische Zwecke einspannen lässt. Später, lange vor Berlusconi, prangerte der Intellektuelle die Korruption der Eliten seines Landes an und startete mit Büchern wie „Tote Richter reden nicht“ oder „Die Affäre Moro“ den Angriff auf den römischen „Palazzo“, die politische Klasse und ihren Staatsapparat. Im Ausland vor allem durch die Verfilmung seiner Romane (u. a. „Die Macht und ihr Preis“ von Francesco Rosi) bekannt, gehört er in Italien immer noch zur Schullektüre. Mit gutem Grund. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Doppeltes Spiel |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 5. Mai 2026 19:15 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Philipp Lemmerich Alexandre Nhampossa Céline Weimar-Dittmar |
| Auch unter dem Titel: | TotalEnergies und die Energiewende (Untertitel) |
| Produktion: | DLF 2026, ca. 45 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Giuseppe Maio |
| Dramaturgie: Christiane HabermalzTon und Technik: Michael Kube | |
| Inhaltsangabe: | Der Öl- und Gasmulti TotalEnergies ist zum größten Spieler im deutschen Offshore-Windmarkt aufgestiegen. In Mosambik treibt er zeitgleich ein Gasprojekt voran, das von Gewalt und Vertreibung begleitet ist. Wie ernst meint es Big Oil mit der Energiewende? Ausgerechnet ein Öl- und Gasmulti ist zum wichtigsten Akteur im deutschen Offshore-Windmarkt geworden: TotalEnergies. Innerhalb weniger Jahre hat sich das französische Unternehmen riesige Flächen in Nord- und Ostsee gesichert und andere spezialisierte Firmen vom umkämpften Markt verdrängt. Gebaut ist bis jetzt noch nichts. In Mosambik treibt TotalEnergies ein milliardenschweres LNG-Projekt voran, das von Vertreibungen und schweren Menschenrechtsverletzungen begleitet ist. Das Feature erzählt von zwei Schauplätzen eines Konzerns und fragt, wie glaubwürdig die Erneuerbaren-Versprechen der großen Ölkonzerne tatsächlich sind. |
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Ländliche Küche in Zentralfrankreich |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 5. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Harry Mathews | ||
| Produktion: | DLF/HR 2008, 50 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||
| Regie: | Jean-Claude Kuner | ||
| Bearbeitung: | Jean-Claude Kuner | ||
| Komponist(en): | Gerd Bessler | ||
| Ton und Technik: Peter KainzRegieassistenz: Stéphane Hugel | |||
| Übersetzung: | Jean-Claude Kuner | ||
| Inhaltsangabe: | "La Tour Lambert" in der Auvergne. Unser Koch präsentiert ein traditionelles Rezept: Ein gefüllter Lammschulterrollbraten ohne Knochen mit einer Farce double, einer doppelten Füllung. Mit größter Akribie beschreibt er detailgenau, wie das Rezept umzusetzen ist. Ohne Rücksicht auf Dauer. Dem detailversessenen Koch ist es pedantisch ernst mit seiner Kunst. Er schnibbelt und putzt. Es brutzelt und zischt in der Studioküche. Immer wieder entführt uns der Koch in die Auvergne, wo er vor Ort die sehr eigenen Traditionen Zentralfrankreichs erläutert. Aber je länger das Rezept dauert, desto mehr wächst beim Betrachter die Skepsis. Harry Mathews, der Meister der Irreführung, hat uns längst in seine literarische Welt der Postmoderne verstrickt, in der Sprache und Wirklichkeit kritisch auf ihre Wahrhaftigkeit geprüft werden. | ||
| Mitwirkende: |
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| Preise / Auszeichnungen: | Prix Marulic (Kategorie Drama) 2009 | ||
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Der Eindringling mit der Katsina Maske |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 5. Mai 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Egon Koch | ||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Auf den Spuren von Aby Warburg bei den Pueblo-Gesellschaften (Untertitel) | ||||||||||
| Produktion: | DLR 2024, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||
| Regie: | Matthias Kapohl | ||||||||||
| Ton und Technik: Oliver DannertTon und Technik: Rafaela Gräff | |||||||||||
| Inhaltsangabe: | Die 22 Pueblo-Gesellschaften der USA haben Schilder aufgestellt, die jegliche Aufnahmen an ihren Orten verbieten. Der berühmte Kunsthistoriker Aby Warburg hat seinen Anteil daran. Aby Warburg unternahm 1895/96 eine Reise durch den Südwesten der USA, um bei den Pueblo-Gemeinschaften Material für seine Studie zur Entstehung symbolischer Kunst zu sammeln. Er kaufte Kunstgegenstände, überschritt jedoch Grenzen, indem er heilige Räume betrat und zeremonielle Tänze fotografierte - wie viele Anthropologen zu seiner Zeit. Diese Verletzungen führten zu Misstrauen bei den Indigenen. Die Hopi erließen in den 1920er-Jahren ein Fotografier- und Filmverbot für heilige Zeremonien, während die Cochiti ihre Rituale bereits seit der spanischen Kolonialisierung im Geheimen abhielten. Auf den Spuren von Aby Warburg fragt der Autor nach der Lebenswelt der Pueblo-Gesellschaften. Liegt es am unterschiedlichen Verständnis von Wissen, dass die westliche und indigene Kultur bis heute aufeinanderprallen? Geheimhaltung ist für die Pueblo-Gemeinschaften überlebenswichtig. Aber wie soll die im Zeitalter des Internets bestehen? | ||||||||||
| Mitwirkende: |
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