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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Tschernobyl. Die Katastrophe und wir

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 3. Mai 2026 06:04 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 56:00)
NDR Info - Sonntag, 3. Mai 2026 15:34 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 35:00)
WDR 5 - Sonntag, 3. Mai 2026 18:30 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Sarah Fischbacher
Meret Ava Reh
Judith Rubatscher
Phillip Syvarth
Auch unter dem Titel: Der Super-GAU (1. Teil)
Körpereinsatz (2. Teil)
Wir sind das Volk (3. Teil)
Die Kinder von Tschernobyl (4. Teil)
Das Vermächtnis (5. Teil)
40 Jahre nach dem Reaktorunglück (Zusatz)
Produktion: Plotprodukt (i.A. RB/WDR) 2026, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Uhrig
Katja Paysen-Petersen
Sprachaufnahme: Christoph Brandner
Regieassistenz: Andrea Struss
Übersetzung: Ivanka Moskaliuk
Inhaltsangabe: Vier Jahrzehnte nach der Explosion im Atomkraftwerk von Tschernobyl erzählt dieser Doku-Podcast von einem Ereignis, das die Welt verändert hat. In fünf Folgen rekonstruiert die Serie nicht nur die historischen Abläufe, sondern blickt vor allem auf menschliche Schicksale hinter dem Unglück. Es geht um die Frage: Was hat diese Katastrophe mit uns gemacht? Im Zentrum stehen die Geschichten von drei Menschen.
Da ist Anatolii, aufgewachsen in einem kleinen Ort in der Ukraine. Kurz nach der Explosion wird er von Funktionären der Sowjetunion rekrutiert und direkt in das verstrahlte Gebiet geschickt. Ohne ausreichenden Schutz soll er als sogenannter Liquidator helfen, die Katastrophe einzudämmen – mitten im zerstörten Reaktor findet sein Einsatz statt. Was hat die Strahlung mit ihm gemacht?
Zur gleichen Zeit ist Monika aus der Bundesrepublik in der Umweltbewegung aktiv. Aus politischer Überzeugung fährt sie nach der Reaktorkatastrophe nach Wackersdorf, wo sie gegen eine geplante Wiederaufarbeitungsanlage von Atommüll protestieren will. Sie reist ausgerechnet Pfingsten 1986 zu den Protesten, als die Lage zwischen Demonstrierenden und Polizei eskaliert.
Und da ist Ulrike aus der DDR, Mutter von zwei Kindern und hochschwanger. Im Westfernsehen erfährt sie von der Explosion und plötzlich wird jeder Alltagsschritt zur Gewissensfrage: Darf sie ihre Kinder draußen spielen lassen? Ist die Milch noch trinkbar? Als sie hört, dass belastete Lebensmittel aus dem Westen in den Osten gelangen, wächst ihre Sorge, doch offener Protest ist in der DDR gefährlich. Also berät sie sich heimlich mit einer Frauengruppe im Untergrund.
Host Judith Rubatscher führt durch die fünf Folgen und ordnet die Geschehnisse historisch und politisch ein. Sie selbst hat eine persönliche Verbindung zur Katastrophe, denn als sie Kind war, wurde ein Junge aus Belarus zur Erholung von der Strahlenbelastung zu ihrer Familie geschickt. Diese Begegnung hat sie nachhaltig beeinflusst und ihr gezeigt, wie sehr Biografien durch Tschernobyl geprägt wurden.
Mitwirkende:
Judith Rubatscher
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Die Langohrbande

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 3. Mai 2026 07:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Traudl Bünger
Produktion: WDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Martin Zylka
Inhaltsangabe: Ella und ihre Freundinnen sind ganz normale Mädchen: Sie sind ständig mit ihren Mobiltelefonen beschäftigt, haben Stress in der Schule und manchmal Streit miteinander. Aber in den Ferien ist alles anders, denn die verbringen sie auf dem Birkenhof - einem besonderen Ort, der Tiere aufnimmt, die niemand mehr haben will. Auch Kickers lebt hier, Ellas heißgeliebte Eselstute. Die Mädchen freuen sich auf entspannte Hof-Ferien. Doch dann sorgt ein verletztes Huhn für Aufregung, das Ella am frühen Morgen vor der Tür findet. Stammt es aus der nahgelegenen Hühner-Farm? Und was hat der Junge damit zu tun, der dort wohnt? Als auch noch die Kasse mit allen Einnahmen verschwindet und die Dorfpolizistin im Dunkeln tappt, müssen die Freundinnen Detektivinnen werden. Denn eines ist klar: Wenn das Geld nicht wieder auftaucht, sind die Tiere und der Birkenhof in Gefahr... 'Die Langohrbande' ist ein spannendes Kinderkrimi-Hörspiel mit Original-Bauernhof-Sound.
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Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney 111:

Die Spätvorstellung

Sendetermine: SRF 3 - Sonntag, 3. Mai 2026 11:10, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Roger Graf
Produktion: DRS 1994, 22 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Roger Graf
Inhaltsangabe: Frau Fleckmeier befürchtet, dass ihr Sohn, seines Zeichens Chef eines Spielwarenkonzerns, die Nachmittage mit einer Geliebten verplempert, anstatt sich um die Umsatzzahlen seiner Firma zu kümmern. Maloney lässt sich einen Nachmittag lang mit einem Taxi durch die Stadt chauffieren und beobachtet Fleckmeier, der seinen Wagen vor einem Kino parkiert und dieses prompt auch betritt.
Mitwirkende:
Philip Maloney Michael Schacht
Polizist Jodoc Seidel
Frau Fleckmeier Alice Brüngger
Herr Büttner Ueli Beck
Taxifahrerin Isabel Schaerer
Ramona Monika Schärer
Fleckmeier / Heinz Heinz Margot
Herr Müller Oliver Bono
Erzähler Peter Schneider
Links: Externer Link Homepage Roger Graf
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Generation U

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 3. Mai 2026 13:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Inga Lizengevic
Auch unter dem Titel: Junge Ukrainer in Deutschland (Untertitel)
Produktion: DLF/SWR 2025, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Inga Lizengevic
Ton: Hermann Leppich
Inhaltsangabe: Auch 350.000 Kinder sind seit 2020 aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtet. Nach dreieinhalb Jahren fragen sich viele, wo ihre Zukunft liegt. Einige sehnen sich trotz des Krieges nach der Heimat. Andere haben sich in Deutschland eingelebt.
Max, 14 Jahre, hat einen Plan. Er will zurück in die Ukraine, möchte die Schule abschließen, studieren, Politiker werden, sein Land verbessern. Ivan, 18 Jahre, will in Deutschland bleiben. Er träumt von einer Kariere als Opernsänger. Mariia, 19 Jahre, hat keinen Ort, an den sie zurückkehren könnte. Das Haus in Mariupol wurde von den russischen Besatzern zerbombt und abgerissen – zusammen mit den Erinnerungen der Kindheit. Aus Kindern sind Teens geworden, aus Teens junge Erwachsene, volljährig und selbst für ihr Leben verantwortlich. In Deutschland bleiben, oder zurück in die Ukraine? Was studieren, wie mit traumatischen Erlebnissen klarkommen? Existenzielle Fragen, geprägt durch die Flucht und den Verlust der Heimat. Junge Ukrainer zwischen durch den Krieg zerplatzen Träumen und Zukunftsplänen und der Realität in Deutschland und der Ukraine.
Mitwirkende:
Zeynep Bozbay
Lisa Hrdina
Timo Weisschnur
Inga Lizengevic
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Ich habe mit Engeln und Teufeln gerungen

Sendetermine: SWR Kultur - Sonntag, 3. Mai 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Simone Hamm
Auch unter dem Titel: Lebensspuren der Dichterin Mascha Kaléko (Untertitel)
Produktion: SWR 2024, 56 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Iris Drögekamp
Ton und Technik: Daniel Senger
Ton und Technik: Sonja Röder
Inhaltsangabe: Witzig, weltläufig, lässig, pointiert – Mascha Kalékos Lyrik ist einzigartig in ihrem Sound. Es ist der Klang der 1920er Jahre. 1938 musste die jüdische Dichterin Nazideutschland verlassen. Jetzt erlebt sie ihre verdiente Renaissance.
Mascha Kalékos Lyrik erlebt gerade eine Renaissance, auch durch die Neuvertonungen von Dota Kehr. Die Gedichte spiegeln das Lebensgefühl im Berlin der 1920er-Jahre, begeistern mit Sprachwitz und leiser Selbstironie. Ihr früher Ruhm währte nur kurz, die Nationalsozialisten verboten die Bücher der jüdischen Dichterin. 1938 emigrierte sie in die USA, später lebte sie in Jerusalem.
Im Exil wurde ihre Lyrik ernster, tiefgründiger, aber an den einstigen Erfolg konnte sie nicht mehr anknüpfen. Als Mascha Kaléko vor 50 Jahren, am 21. Januar 1975 starb, war sie fast vergessen – und fand erst spät ihren Platz in der Literaturgeschichte.
Mitwirkende:
Erzählerin Nadine Kettler
Sprecherin Brigitte Urhausen
Zitatorin Katja Bürkle
Sprecher Dominic Eisele
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Unternehmen Arche Noah

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 3. Mai 2026 14:05, (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Marie Luise Kaschnitz
Produktion: HR 1970, 58 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Science Fiction
Regie: Ulrich Lauterbach
Inhaltsangabe: Satire auf eine Welt, in der die Menschheit für ihren eigenen Untergang aufwendige Vorbereitungen trifft.
In diesem Science-Fiction-Hörspiel aus Sicht der späten 1960er Jahre steht ein großes Projekt kurz vor seinem krönenden Abschluss: In wahrhaft uneigennütziger Sorge um das Überleben der Menschheit hat der Konzern Interbiorama ein junges Paar ausgesucht. Es soll per Raumschiff ins Weltall reisen, um im Fall einer atomaren Katastrophe in sicherer Entfernung der Erde die Stammeltern einer neuen Menschheit zu werden. Mit an Bord der neuen Arche Noah befinden sich Pflanzensamen und eingefrorene Tiere fast jeder Art; auch hat man nicht vergessen, die heiligsten Güter der Nationen auf Mikrofilmen und Tonbändern festzuhalten.
Marie Luise Kaschnitz beschreibt eine Welt, die bei allen Ängsten und Zweifeln von Hoffnung geprägt ist. Gleichzeitig warnt sie vor einer von den Menschen herbeigeführten Katastrophe, unter der alle zu leiden haben.
Mitwirkende:
Präsident Hans Georg Laubenthal
Henry Gerd Baltus
Cliff Joachim Böse
Pfarrer Werner Eichhorn
Fräulein Sieben Anita Höfer
Herr Sieben Olaf Bison
Perez Anfried Krämer
Junge Ullrich Pfister
Rundfunksprecher Gert Westphal
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"Steck nie den Kopf in eine Hundehütte!" - Mit den Peanuts die Welt sehen

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 3. Mai 2026 15:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Markus Metz
Georg Seeßlen
Produktion: DLF 2020, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Hannah Georgi
Ton und Technik: Ernst Hartmann
Ton und Technik: Anton Blank
Inhaltsangabe: Vor 70 Jahren, am 2. Oktober 1950, veröffentlichte Charles M. Schulz seinen ersten „Peanuts“-Strip. Die kurzen Geschichten um Charlie Brown und seine Freunde gelten als comicgewordene Philosophie. Welche Antworten geben die Peanuts auf fundamentale Fragen nach Sinn und Identität, Beziehung und Verantwortung, Freiheit und Gerechtigkeit? Die Alltagsgeschichten amerikanischer Vorstadt-Kids um den ewigen Loser Charlie Brown, den Beethoven-Verehrer Schroeder, die kratzbürstige Lucy mit ihrer psychiatrischen Beratung und natürlich den höchst fantasiebegabten Hund Snoopy haben in den USA wie in Europa Generationen begleitet. Der Literaturkritiker Denis Scheck hat die Peanuts in seinen Kanon der 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur aufgenommen: „Die Sorgen und Nöte der Peanuts sind kein billiger Ersatz, kein im kindgerechten Maßstab verkleinertes Modell der Menschenwelt, sondern das reale Welttheater kleiner und großer Leute selbst.“ Im Feature beziehen Wissenschaftler und Künstler Stellung zu den philosophischen, moralischen und politischen Motiven und Positionen der Comicstrips. Armin Nassehi, Christine Prayon, Klaus Vieweg und viele andere treten damit den Beweis an, dass die Peanuts Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens kennen.
Mitwirkende:
Jakob Roden
Julia Fritz
Jorden Leon Sun
Thyra Bonnichsen
Greta Luise Steger
Julius Langner
Florian Seigerschmidt
Rabea Wyrwich
Links: Externer Link Das Georg-Seeßlen-Blog
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Zum Leuchtturm

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 3. Mai 2026 15:05 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 55:00)
BR 2 - Sonntag, 3. Mai 2026 16:05 Teil 2/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Virginia Woolf
Auch unter dem Titel: Die Tür aus Glas (1. Teil)
Zeit vergeht (2. Teil)
Der Leuchtturm (3. Teil)
Produktion: BR 2016, 148 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Gaby Hartel
Komponist(en): Ulrike Haage
Ton und Technik: Susanne Herzig
Ton und Technik: Markus Huber
Ton und Technik: Josuel Theegarten
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Übersetzung: Gaby Hartel
Inhaltsangabe: Zum Leuchtturm ist Virginia Woolfs fünftes literarisches Experiment und liegt damit so zentral in ihrem Schaffen, wie der strukturgebende Baum, den die Protagonistin Lily Briscoe ganz entschieden in die leere Mitte ihres Bildes setzt, um es zu vollenden. Vier Romane liegen vor diesem Buch und vier werden ihm noch folgen. Für die Autorin war es ihr wichtigstes Werk, in dem sie nichts weniger fassen wollte als "das Tragische, das Komische, die Leidenschaft und das Lyrische". Mehr noch als in Mrs. Dalloway oder Jacobs Zimmer, arbeitet Woolf hier an der Verschränkung und Verdichtung von Zeit-, Gefühls- und Erlebnisebenen.
Am Anfang steht die Frage des kleinen James Ramsay, ob die für den nächsten Tag geplante Segeltour zum Leuchtturm stattfinden wird. Das Wetter verhindert den Ausflug. Zehn Jahre vergehen bis zur Erfüllung seines Kindheitstraums, womit der Roman endet. Anhand der Erlebnisse der Familie Ramsay und einiger Freunde in einem schottischen Ferienhaus, verschachtelt Woolf die Gleichzeitigkeit und Unordnung von unmittelbar erfahrenem und reflektiertem Leben. Sie kontrastiert einen auf die Menschen gerichteten Blickcluster mit der vom menschlichen Schicksal ungerührt fortschreitenden Zeit, in der Kriege und menschliche Tragödien nur winzige, unwichtige Episoden darstellen. Diese Perspektive ist akustisch markiert vom Geräusch der am Strand sich brechenden Wellen, was gleichzeitig bedrohlich und beruhigend wirkt. Virginia Woolf wusste früh, dass dieser Roman vom Klang des Meeres unterlegt sein sollte und es scheint, als habe sich die Autorin so auch in einen Schreibrhythmus gewiegt, der sie in ihre Kindheit zurückführte. Mr. und Mrs. Ramsay sind den Eltern der Autorin nachempfunden: Julia Stephen, der charismatischen, früh verstorbenen Mutter und Leslie Stephen, dem cholerischen Vater und einflussreichen Schriftsteller. Wenn dieses Werk auch von Woolfs emotionaler Ambivalenz gegenüber den Eltern angetrieben wird, so lässt es das Autobiografische doch weit hinter sich. Die Autorin verdichtet ihr Nachdenken über das eigene Leben ins Universale, indem sie eine Reihe von Gegensätzen untersucht. Diese Dualismen bettet Woolf in die drei Teile ihres Romans ein, von denen der erste an einem Nachmittag und Abend spielt, der zweite zehn Jahre umfasst, in denen fast ausschließlich das Haus Protagonist der Erzählung ist und der dritte einen langen Vormittag darstellt. Zum Leuchtturm wird von Natur- und Alltagsgeräuschen getragen, von Gesprächsfetzen oder erinnerten Stimmen, die dieses Textgebilde schon beim Lesen emotional zum Leuchten bringen. Im Radio kommen sie zu sich.
Mitwirkende:
Erzählerin Zoe Hutmacher
Erzählerin Wiebke Puls
Erzählerin Irina Wanka
Mrs. Ramsay Krista Posch
Mr. Ramsay Walter Hess
Lily Briscoe Caroline Ebner
James Sven Gey
Cam Karolina Horster
Charles Tansley Shenja Lacher
Prue Julia Loibl
Andrew Christian Löber
William Bankes Peter Brombacher
James als Kind Moritz Zehner
Mrs McNab Elisabeth Schwarz
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
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Tschernobyl. Die Katastrophe und wir

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 3. Mai 2026 06:04 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 56:00)
NDR Info - Sonntag, 3. Mai 2026 15:34 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 35:00)
WDR 5 - Sonntag, 3. Mai 2026 18:30 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Sarah Fischbacher
Meret Ava Reh
Judith Rubatscher
Phillip Syvarth
Auch unter dem Titel: Der Super-GAU (1. Teil)
Körpereinsatz (2. Teil)
Wir sind das Volk (3. Teil)
Die Kinder von Tschernobyl (4. Teil)
Das Vermächtnis (5. Teil)
40 Jahre nach dem Reaktorunglück (Zusatz)
Produktion: Plotprodukt (i.A. RB/WDR) 2026, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Uhrig
Katja Paysen-Petersen
Sprachaufnahme: Christoph Brandner
Regieassistenz: Andrea Struss
Übersetzung: Ivanka Moskaliuk
Inhaltsangabe: Vier Jahrzehnte nach der Explosion im Atomkraftwerk von Tschernobyl erzählt dieser Doku-Podcast von einem Ereignis, das die Welt verändert hat. In fünf Folgen rekonstruiert die Serie nicht nur die historischen Abläufe, sondern blickt vor allem auf menschliche Schicksale hinter dem Unglück. Es geht um die Frage: Was hat diese Katastrophe mit uns gemacht? Im Zentrum stehen die Geschichten von drei Menschen.
Da ist Anatolii, aufgewachsen in einem kleinen Ort in der Ukraine. Kurz nach der Explosion wird er von Funktionären der Sowjetunion rekrutiert und direkt in das verstrahlte Gebiet geschickt. Ohne ausreichenden Schutz soll er als sogenannter Liquidator helfen, die Katastrophe einzudämmen – mitten im zerstörten Reaktor findet sein Einsatz statt. Was hat die Strahlung mit ihm gemacht?
Zur gleichen Zeit ist Monika aus der Bundesrepublik in der Umweltbewegung aktiv. Aus politischer Überzeugung fährt sie nach der Reaktorkatastrophe nach Wackersdorf, wo sie gegen eine geplante Wiederaufarbeitungsanlage von Atommüll protestieren will. Sie reist ausgerechnet Pfingsten 1986 zu den Protesten, als die Lage zwischen Demonstrierenden und Polizei eskaliert.
Und da ist Ulrike aus der DDR, Mutter von zwei Kindern und hochschwanger. Im Westfernsehen erfährt sie von der Explosion und plötzlich wird jeder Alltagsschritt zur Gewissensfrage: Darf sie ihre Kinder draußen spielen lassen? Ist die Milch noch trinkbar? Als sie hört, dass belastete Lebensmittel aus dem Westen in den Osten gelangen, wächst ihre Sorge, doch offener Protest ist in der DDR gefährlich. Also berät sie sich heimlich mit einer Frauengruppe im Untergrund.
Host Judith Rubatscher führt durch die fünf Folgen und ordnet die Geschehnisse historisch und politisch ein. Sie selbst hat eine persönliche Verbindung zur Katastrophe, denn als sie Kind war, wurde ein Junge aus Belarus zur Erholung von der Strahlenbelastung zu ihrer Familie geschickt. Diese Begegnung hat sie nachhaltig beeinflusst und ihr gezeigt, wie sehr Biografien durch Tschernobyl geprägt wurden.
Mitwirkende:
Judith Rubatscher
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Das vierte Skalpell

Sendetermine: RBB Radio3 - Sonntag, 3. Mai 2026 16:00 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Hans Gruhl
Produktion: SFB/WDR 1967, 189 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Curt Goetz-Pflug
Bearbeitung: Hans-Georg Berthold
Komponist(en): Wolfgang Wölfer
Schnitt: Lieselotte Engster
Ton: Günther Genth
Regieassistenz: Friedhelm von Petersson
Inhaltsangabe: Dr. Johannes Thomsen ist aus Hamburg angereist, um die Stelle des Röntgenarztes in einem Kölner Krankenhaus anzutreten und will sich zunächst einmal die Wohnung ansehen, die der Student Klaus Wildbold inseriert hat. Dass man einen Kandidaten der Medizin über ein Lehrbuch der Chirurgie gebeugt antrifft, ist nicht verwunderlich. Dass aber ein blinkendes Skalpell in seinem Rücken steckt, ist ein Schock, selbst für einen Mann, der an den Umgang mit derlei Geräten gewöhnt ist.
Wer hatte ein Interesse daran, einen hoffnungsvollen jungen Mediziner gewissermaßen mit den eigenen Waffen zu schlagen? Und wer ist das aufregend schöne Mädchen im Bilderrahmen auf dem Schreibtisch des Toten? Dr. Thomsen soll der jungen Dame schon bald persönlich begegnen. Viel Zeit sich kennenzulernen bleibt ihnen nicht, denn ein neuer Mord verhindert, dass wieder Ruhe im Krankenhaus einkehrt: Auch im Rücken des Klinikchefs Professor Stickhahn steckt ein Skalpell - und wieder ist Dr. Thomsen der glückliche Finder. Nur der Sympathie von Kommissar Nogees hat es Dr. Thomsen zu verdanken, dass er noch nicht in Untersuchungshaft sitzt.
Schließlich sind die erstochenen Mediziner in seiner unmittelbaren Nähe gestorben. Thomsen sucht auf eigene Faust nach Indizien. Der Mörder muss schnellstens gefunden werden, denn zwei weitere Skalpelle sind verschwunden. Wo liegt die Verbindung zwischen den Toten? Sie arbeiteten am selben Krankenhaus... In alten Operationsprotokollen stößt Thomsen auf eine heiße Spur.
Mitwirkende:
Dr. Johannes Thomsen Martin Hirthe
Evelyn Jakobs Elisabeth Hitzenberger
Ein Mädchen Enzi Fuchs
Frau Professor Käte Jöken-König
Dr. Süßmilch Günther Tabor
Oberarzt Dr. Lund Paul Wagner
Oberarzt Dr. Steinle Gert Haucke
Dr. Lahringer Heinz Wezel
Fräulein Mehring Sigrid Pein
Oberschwester Rudolfia Ruth Scheerbarth
Oberpfleger Ruschke Reinhold Bernt
Kommissar Nogees Arnold Marquis
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Zum Leuchtturm

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 3. Mai 2026 15:05 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 55:00)
BR 2 - Sonntag, 3. Mai 2026 16:05 Teil 2/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Virginia Woolf
Auch unter dem Titel: Die Tür aus Glas (1. Teil)
Zeit vergeht (2. Teil)
Der Leuchtturm (3. Teil)
Produktion: BR 2016, 148 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Gaby Hartel
Komponist(en): Ulrike Haage
Ton und Technik: Susanne Herzig
Ton und Technik: Markus Huber
Ton und Technik: Josuel Theegarten
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Übersetzung: Gaby Hartel
Inhaltsangabe: Zum Leuchtturm ist Virginia Woolfs fünftes literarisches Experiment und liegt damit so zentral in ihrem Schaffen, wie der strukturgebende Baum, den die Protagonistin Lily Briscoe ganz entschieden in die leere Mitte ihres Bildes setzt, um es zu vollenden. Vier Romane liegen vor diesem Buch und vier werden ihm noch folgen. Für die Autorin war es ihr wichtigstes Werk, in dem sie nichts weniger fassen wollte als "das Tragische, das Komische, die Leidenschaft und das Lyrische". Mehr noch als in Mrs. Dalloway oder Jacobs Zimmer, arbeitet Woolf hier an der Verschränkung und Verdichtung von Zeit-, Gefühls- und Erlebnisebenen.
Am Anfang steht die Frage des kleinen James Ramsay, ob die für den nächsten Tag geplante Segeltour zum Leuchtturm stattfinden wird. Das Wetter verhindert den Ausflug. Zehn Jahre vergehen bis zur Erfüllung seines Kindheitstraums, womit der Roman endet. Anhand der Erlebnisse der Familie Ramsay und einiger Freunde in einem schottischen Ferienhaus, verschachtelt Woolf die Gleichzeitigkeit und Unordnung von unmittelbar erfahrenem und reflektiertem Leben. Sie kontrastiert einen auf die Menschen gerichteten Blickcluster mit der vom menschlichen Schicksal ungerührt fortschreitenden Zeit, in der Kriege und menschliche Tragödien nur winzige, unwichtige Episoden darstellen. Diese Perspektive ist akustisch markiert vom Geräusch der am Strand sich brechenden Wellen, was gleichzeitig bedrohlich und beruhigend wirkt. Virginia Woolf wusste früh, dass dieser Roman vom Klang des Meeres unterlegt sein sollte und es scheint, als habe sich die Autorin so auch in einen Schreibrhythmus gewiegt, der sie in ihre Kindheit zurückführte. Mr. und Mrs. Ramsay sind den Eltern der Autorin nachempfunden: Julia Stephen, der charismatischen, früh verstorbenen Mutter und Leslie Stephen, dem cholerischen Vater und einflussreichen Schriftsteller. Wenn dieses Werk auch von Woolfs emotionaler Ambivalenz gegenüber den Eltern angetrieben wird, so lässt es das Autobiografische doch weit hinter sich. Die Autorin verdichtet ihr Nachdenken über das eigene Leben ins Universale, indem sie eine Reihe von Gegensätzen untersucht. Diese Dualismen bettet Woolf in die drei Teile ihres Romans ein, von denen der erste an einem Nachmittag und Abend spielt, der zweite zehn Jahre umfasst, in denen fast ausschließlich das Haus Protagonist der Erzählung ist und der dritte einen langen Vormittag darstellt. Zum Leuchtturm wird von Natur- und Alltagsgeräuschen getragen, von Gesprächsfetzen oder erinnerten Stimmen, die dieses Textgebilde schon beim Lesen emotional zum Leuchten bringen. Im Radio kommen sie zu sich.
Mitwirkende:
Erzählerin Zoe Hutmacher
Erzählerin Wiebke Puls
Erzählerin Irina Wanka
Mrs. Ramsay Krista Posch
Mr. Ramsay Walter Hess
Lily Briscoe Caroline Ebner
James Sven Gey
Cam Karolina Horster
Charles Tansley Shenja Lacher
Prue Julia Loibl
Andrew Christian Löber
William Bankes Peter Brombacher
James als Kind Moritz Zehner
Mrs McNab Elisabeth Schwarz
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
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Die Königin von Lankwitz

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 3. Mai 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Angela Lucke
Max Urlacher
Produktion: WDR 2021, 53 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Thomas Leutzbach
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Technische Realisation: Jan Ullmann
Technische Realisation: Erik Michels
Regieassistenz: Dirk Leyers
Inhaltsangabe: Zwei Frauen gründen Rache-Agentur
Bea und Irene stehen nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens. Die eine ohne Job, die andere grad aus dem Knast entlassen. Aber genau deshalb kommt ihnen eine erfolgversprechende Idee.
Irene hat ihren gewalttätigen Ehemann aus dem Weg geräumt und dafür ein paar Jahre hinter Gittern verbracht. Bea wurde als zu alt befunden und verlor ihre Anstellung als Dessous-Verkäuferin. Auf der Suche nach neuen Einkommenquellen stellen die Freundinnen fest, dass es unzählige Leidengenossinnen gibt, die sich nichts lieber wünschen, als: Rache. So gründen die beiden eine diskret handelnde und lukrative Rache-Agentur. Das geht solange gut, bis das Geschäftsmodell Konkurrenz bekommt - gnadenlose Konkurrenz.
Mitwirkende:
Irene Cathlen Gawlich
Bea Manon Straché
Herbert Gerd Wameling
Gudrun Swetlana Schönfeld
Regina Susanne Häusler
Kriminalobermeisterin Nix Katy Karrenbauer
Conny Christine Felix Pohl
Laura Lichtpüntje Frauke Poolman
Roswitha Désirée Nick
Gästin 1 / Kundin 2 / Kundin Paris Lea Faßbender
Gästin 2 / Kundin 1 Karoline Stegemann
Kunde männlich / Binnenschiffer / Kellner Christian Gaul
Tankwart / Pilot Falk-Willy Wild
Paketbote / Ehemann Maximilian Held
Ärztin Nina Weniger
Klientin 1 / Schwester Alexandra Marisa Wilcke
Klientin 2 / Rezeption Svea Timander
Klientin 3 / Richterin Susanne Jansen
Links: Externer Link Homepage von Max Urlacher
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Die Blender

Sendetermine: RB 2 - Sonntag, 3. Mai 2026 18:05 Teil 7/8, (angekündigte Länge: 30:00)
RB 2 - Sonntag, 3. Mai 2026 18:30 Teil 8/8, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Gregor Schmalzried
Produktion: RB 2025, 206 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Jörg Schlüter
Ton und Technik: Rike Wiebelitz
Ton und Technik: Kerstin Grimm-Franken
Besetzung: Ulrich Korn
Regieassistenz: Alina Rohrer
Dramaturgie: Lina Kokaly
Inhaltsangabe: Es sollte das perfekte Wochenende werden: ein Chalet im Schnee, ein Junggesellenabschied, Freunde fürs Leben. Doch dann ist einer tot – und der Rest steckt ohne Verbindung zur Außenwelt im Schneesturm fest.
Die Medizinstudentin Bonnie muss in einer einzigen Nacht als Detektivin wider Willen den Mörder entlarven. Kann sie das Netz aus Lügen und Intrigen der rich kids durchdringen? Wie reagiert die Gen Z auf einen umgehenden Mörder? Der "Whodunit" wird zur Überlebensfrage. Denn was bringt schon Freundschaft, wenn man nicht füreinander töten würde... Eure neue Lieblingsserie in 8 Folgen vom Erfolgsautor Gregor Schmalzried – zum Mitfiebern, Locked In Crime mit mystery-gruseligen Twists.
Mitwirkende:
Valerie Stoll
Milena Tscharntke
Béla Gabor Lenz
Valon Krasniqi
Pauline Rénevier
Jonas Nay
Lennart Hillmann
u.a.
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Der zweite Weltkrieg

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 3. Mai 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Michael Marek
Auch unter dem Titel: Der Anfang vom Ende (Untertitel)
Produktion: hr 2012, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhaltsangabe: Als das Deutsche Reich seinen Angriffskrieg 1939 begann, häuften sich erst einmal die “Erfolge“: Polen, die Beneluxländer und auch Frankreich mussten sich schnell geschlagen geben.
Doch dann wendete sich das Blatt. Spätestens mit der Niederlage bei Stalingrad im Januar 1943 wurde ein deutscher Sieg immer unwahrscheinlicher. Dennoch schwor Propagandaminister Josef Goebbels die Deutschen auf den “Totalen Krieg“ ein. Während die deutsche Zivilbevölkerung mit seichten Filmen eingelullt werden sollte, lief die Deportation und systematische Vernichtung der jüdischen Bevölkerung, von Roma, Sinti und politischen Gegnern auf Hochtouren.
Experte dieser Sendung ist der inzwischen emeritierte Michael Wildt, Professor für Deutsche Geschichte an der Berliner Humboldt-Universität.
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Bipolar durch die USA

Sendetermine: NDR Kultur - Sonntag, 3. Mai 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Elias Gottstein
Produktion: NDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
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Das Mädchen mit der Pringles Dose

Sendetermine: SWR Kultur - Sonntag, 3. Mai 2026 18:20, (angekündigte Länge: 100:00)
Autor(en): Elisabeth Pape
Produktion: SWR 2023, 81 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Mathias Noack
Oliver Martin
Besetzung: Sylvia Böttcher
Ton und Technik: Manfred Seiler
Ton und Technik: John Krol
Ton und Technik: Kaspar Wollheim
Ton und Technik: Benjamin Ihnow
Dramaturgie: Mareike Maage
Inhaltsangabe: „Ich habe zuerst mein Gewicht notiert, angefangen, restriktiv meine Nahrungsaufnahme einzuschränken und Sport zu treiben. Mir war, als ob ich einen neuen Menschen modellieren würde.“
Das Musical „Das Mädchen mit der Pringles-Dose“ ist nach dem Theatertext „Extra Zero“ von Elisabeth Pape entstanden, welches 2023 mit dem Kleist-Förderpreis ausgezeichnet wurde.
Mathias Noack hat auf der Grundlage des Textes von Elisabeth Pape ein eigensinniges Musical entwickelt. Inszeniert hat Noack das Musical mit Studierenden des Studienganges Musical und Show der Universität der Künste in Berlin. Mit der gleichen Besetzung haben Mathias Noack und Oliver Martin das Musical für den SWR als Hörspiel umgesetzt.
Mitwirkende:
Tara Friese
Laura Goblirsch
Nathan Johns
Fabio Kopf
Anna-Sophie Weidinger
Elisabeth Pape
Sprechchöre Tim Schüler
Musikalische Leitung, Flügel und Backingtracks Johannes David Wolff
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Die unendliche Geschichte

Sendetermine: DLR - Sonntag, 3. Mai 2026 18:30 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 90:00)
Autor(en): Michael Ende
Produktion: BR 1981, 180 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Fantasy, Märchen für Kinder
Kinderhörspiel
Regie: Anke Beckert
Bearbeitung: Anke Beckert
Komponist(en): Frank Duval
Regieassistenz: Reiner Kositz
Ton und Technik: Günter Heß
Ton und Technik: Uta von Reeken
Ton und Technik: Michaela Hauk
Inhaltsangabe: Bastian, ein kleiner dicklicher Junge, flüchtet sich aus der Schule auf den Dachboden und vertieft sich dort in das kupferrot gebundene Buch von der "Unendlichen Geschichte". Immer weiter verwischen sich für ihn die Grenzen zwischen der eigenen Wirklichkeit und der des Buches - und er wird hineingezogen in den Kampf um das Reich der Träume und Märchen, der Fabeln und Legenden: Er ausgerechnet soll Phantásien retten, das Auflösungserscheinungen zeigt: "Das Nichts wird verschlingen den Ort" klagt das Orakel Uyuláa. Krank wie ihr Phantasiereich sitzt die kindliche Kaiserin in ihrem Palast. Atréju heißt ihr Held, ein Amulett der Kaiserin verleiht ihm Kraft und auf seinem weißen Glücksdrachen Fuchur durchstreift er das grenzenlose Land auf der Suche nach Rettung. Bald wird Bastian in die Rolle Atréjus schlüpfen, aber er wird sich dabei übernehmen. Der Leser wird hineingezogen in diese Geschichte, in der sich die Wirklichkeit auflöst in der Einbildungskraft, in der sich - im Wortsinn - grün und rot vermischen. Phantásien animiert die Phantasie.
Als Michael Ende, schon bekannt als Autor von "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" und von "Momo", 1979 "Die unendliche Geschichte" vorlegte, lobte die Literaturkritik das Buch als eine "Einstiegsluke ins Reich der Träume, der Fiktionen, der Bücher, der Literatur" (so Jürgen Lodemann in der Zeit). "Die unendliche Geschichte" entwickelte sich rasch zu einem Dauerbrenner auch bei Erwachsenen und hatte in einem Jahr bereits eine Auflage von 200 000 Exemplaren. Daran hatte gewiß die Verfilmung durch Wolfgang Petersen Anteil, wenngleich Michael Ende, der die Filmrechte schon 1980 verkauft hatte, befand: "Wenn es in meiner Macht stünde, würde ich diesen Film am liebsten im Vesuv versenken."
Worin liegt die Faszination dieser Geschichte? Vielleicht in der von uns längst verdrängten Mythenwelt, in die wir mit Bastian reisen, einem kleinen dicklichen Jungen, der sich beim Antiquar ein ungewöhnlich gebundenes Buch klaut, sich damit auf den Dachboden der Schule verkriecht und unversehens mitten in die Handlung hineingerät: in das wundersame Land Phantasien
Mitwirkende:
Erzähler Harald Leipnitz
Bastian Clemens Kleiber
Atréju Matthias von Stegmann
Fuchur Horst Breitenfeld
Kindliche Kaiserin Ulli Philipp
Koreander Gert Günther Hoffmann
Uyulála Helga Anders
Gmork Horst Sachtleben
Morla Hanne Wieder
Ygramul Franz Rudnik
Artax Karl Renar
Cairon Günther Sauer
Der Alte vom wandernden Berg Wolfgang Büttner
Graógramán Jürgen Goslar
Jicha Emely Reuer
Argax Herbert Bötticher
Aiuóla Ursula Traun
Vater Jochen Striebeck
Panzerriese Harry Kalenberg
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Die Blender

Sendetermine: RB 2 - Sonntag, 3. Mai 2026 18:05 Teil 7/8, (angekündigte Länge: 30:00)
RB 2 - Sonntag, 3. Mai 2026 18:30 Teil 8/8, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Gregor Schmalzried
Produktion: RB 2025, 206 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Jörg Schlüter
Ton und Technik: Rike Wiebelitz
Ton und Technik: Kerstin Grimm-Franken
Besetzung: Ulrich Korn
Regieassistenz: Alina Rohrer
Dramaturgie: Lina Kokaly
Inhaltsangabe: Es sollte das perfekte Wochenende werden: ein Chalet im Schnee, ein Junggesellenabschied, Freunde fürs Leben. Doch dann ist einer tot – und der Rest steckt ohne Verbindung zur Außenwelt im Schneesturm fest.
Die Medizinstudentin Bonnie muss in einer einzigen Nacht als Detektivin wider Willen den Mörder entlarven. Kann sie das Netz aus Lügen und Intrigen der rich kids durchdringen? Wie reagiert die Gen Z auf einen umgehenden Mörder? Der "Whodunit" wird zur Überlebensfrage. Denn was bringt schon Freundschaft, wenn man nicht füreinander töten würde... Eure neue Lieblingsserie in 8 Folgen vom Erfolgsautor Gregor Schmalzried – zum Mitfiebern, Locked In Crime mit mystery-gruseligen Twists.
Mitwirkende:
Valerie Stoll
Milena Tscharntke
Béla Gabor Lenz
Valon Krasniqi
Pauline Rénevier
Jonas Nay
Lennart Hillmann
u.a.
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Tschernobyl. Die Katastrophe und wir

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 3. Mai 2026 06:04 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 56:00)
NDR Info - Sonntag, 3. Mai 2026 15:34 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 35:00)
WDR 5 - Sonntag, 3. Mai 2026 18:30 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Sarah Fischbacher
Meret Ava Reh
Judith Rubatscher
Phillip Syvarth
Auch unter dem Titel: Der Super-GAU (1. Teil)
Körpereinsatz (2. Teil)
Wir sind das Volk (3. Teil)
Die Kinder von Tschernobyl (4. Teil)
Das Vermächtnis (5. Teil)
40 Jahre nach dem Reaktorunglück (Zusatz)
Produktion: Plotprodukt (i.A. RB/WDR) 2026, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Uhrig
Katja Paysen-Petersen
Sprachaufnahme: Christoph Brandner
Regieassistenz: Andrea Struss
Übersetzung: Ivanka Moskaliuk
Inhaltsangabe: Vier Jahrzehnte nach der Explosion im Atomkraftwerk von Tschernobyl erzählt dieser Doku-Podcast von einem Ereignis, das die Welt verändert hat. In fünf Folgen rekonstruiert die Serie nicht nur die historischen Abläufe, sondern blickt vor allem auf menschliche Schicksale hinter dem Unglück. Es geht um die Frage: Was hat diese Katastrophe mit uns gemacht? Im Zentrum stehen die Geschichten von drei Menschen.
Da ist Anatolii, aufgewachsen in einem kleinen Ort in der Ukraine. Kurz nach der Explosion wird er von Funktionären der Sowjetunion rekrutiert und direkt in das verstrahlte Gebiet geschickt. Ohne ausreichenden Schutz soll er als sogenannter Liquidator helfen, die Katastrophe einzudämmen – mitten im zerstörten Reaktor findet sein Einsatz statt. Was hat die Strahlung mit ihm gemacht?
Zur gleichen Zeit ist Monika aus der Bundesrepublik in der Umweltbewegung aktiv. Aus politischer Überzeugung fährt sie nach der Reaktorkatastrophe nach Wackersdorf, wo sie gegen eine geplante Wiederaufarbeitungsanlage von Atommüll protestieren will. Sie reist ausgerechnet Pfingsten 1986 zu den Protesten, als die Lage zwischen Demonstrierenden und Polizei eskaliert.
Und da ist Ulrike aus der DDR, Mutter von zwei Kindern und hochschwanger. Im Westfernsehen erfährt sie von der Explosion und plötzlich wird jeder Alltagsschritt zur Gewissensfrage: Darf sie ihre Kinder draußen spielen lassen? Ist die Milch noch trinkbar? Als sie hört, dass belastete Lebensmittel aus dem Westen in den Osten gelangen, wächst ihre Sorge, doch offener Protest ist in der DDR gefährlich. Also berät sie sich heimlich mit einer Frauengruppe im Untergrund.
Host Judith Rubatscher führt durch die fünf Folgen und ordnet die Geschehnisse historisch und politisch ein. Sie selbst hat eine persönliche Verbindung zur Katastrophe, denn als sie Kind war, wurde ein Junge aus Belarus zur Erholung von der Strahlenbelastung zu ihrer Familie geschickt. Diese Begegnung hat sie nachhaltig beeinflusst und ihr gezeigt, wie sehr Biografien durch Tschernobyl geprägt wurden.
Mitwirkende:
Judith Rubatscher
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Geronimo

Sendetermine: NDR Kultur - Sonntag, 3. Mai 2026 19:05 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Leon de Winter
Produktion: NDR 2018, 216 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist(en): Andreas Bick
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Technische Realisation: Gerd-Ulrich Poggensee
Technische Realisation: Sabine Kaufmann
Technische Realisation: Sebastian Ohm
Regieassistenz: Lisa Krumme
Übersetzung: Hanni Ehlers
Inhaltsangabe: Osama bin Laden: Seit den Anschlägen vom 11. September die meistgesuchte Zielperson des FBI. Fieberhaft wurde nach ihm gefahndet, jahrelang erfolglos. Dann endlich, in der Nacht zum 2. Mai 2011 der Durchbruch: US-Soldaten eines Kommandos erschossen den Al-Kaida-Führer bei der Erstürmung seines Anwesens in Pakistan. So zumindest die offizielle Verlautbarung. Aber ist es so auch gewesen? Leon de Winter erzählt eine atemberaubend andere Version der Geschichte.
Mitwirkende:
Sylvester Groth
Barbara Nüsse
Matthias Bundschuh
Stephanie Eidt
Birte Schnöink
Peter Kurth
Michael Rotschopf
Martin Engler
Konstantin Graudus
Julian Greis
Paul Herwig
Mirco Kreibich
Kai Maertens
Anne Moll
Alexander Radszun
Ibrahima Sanogo
Stephan Schad
Wolf-Dietrich Sprenger
Gala Winter
Links: Externer Link Homepage Andreas Bick
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Stammgäste im Prinzenbad

Sendetermine: DLF - Sonntag, 3. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ralf Bei der Kellen
Produktion: DLF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Ralf Bei der Kellen
Inhaltsangabe: Das Prinzenbad in Berlin-Kreuzberg ist das bekannteste Freibad Deutschlands. Unser Autor Ralf Bei der Kellen ist seit Jahren Stammgast. Eine komplette Sommersaison lang hat er andere Stammgäste begleitet: Lebensgeschichten am Beckenrand.
Das „Sommerbad Kreuzberg“, von den Berlinern nur „Prinzenbad“ genannt, wurde 1957 eröffnet – gebaut worden war es nicht zuletzt wegen der schlechten sanitären Verhältnisse in den Arbeiterwohnungen. Heute ist Kreuzberg kein Randbezirk mehr und großflächig luxussaniert. Und heute kommen sie alle: Rentner, die fit bleiben und der Einsamkeit entkommen wollen, junge Paarungswillige allerlei Geschlechts; manche mit ernsten sportlichen Absichten; andere sind in 20 Jahren noch nie im Wasser gesichtet worden. A. kommt jeden Tag nach der Arbeit noch kurz rein; B. bringt die Arbeit mit und sitzt mit Laptop am Beckenrand. C. wohnt nur einen Steinwurf entfernt, D. pilgert seit Jahren einmal die Woche aus dem Oderbruch in „ihr“ Prinzenbad. Und jede*r hat einen Lieblingsplatz: die Liegewiese, die Terrasse, das Café. Für viele Stammbesucher ist das Prinzenbad ihr Dorf mitten in der Stadt.
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