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Das Hörspiel ist 100 Jahre alt.

Vor hundert Jahren, genau am 24.10.1924 um 20:30 Uhr, wurde das erste deutschsprachige Hörspiel gesendet. "Zauberei auf dem Sender" war der Anfang. Erhalten ist es nicht, es wurde live gespielt. 1962 vom Hessischen Rundfunk noch einmal produziert ist es in der ARD-Audiothek zu hören.

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Künstlerischer Traum und irdischer Spielplan

Sendetermine: DLR - Samstag, 2. Mai 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 2. Mai 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Horst Konietzny
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über das Theatermachen (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Horst Konietzny
Inhaltsangabe: In einer medial überfüllten Gegenwart stellt sich eine alte Frage neu: Welche Rolle spielt das Theater heute und welche kann es noch spielen? Diese Lange Nacht folgt keinem Spielplan und keinem Feuilleton. Sie beginnt mit einer Begegnung und setzt sich fort nach der Logik eines Dominospieles. Von einer Theaterpersönlichkeit zur nächsten, wie ein heimlicher Staffellauf hinter den Kulissen. Horst Konietzny folgt dieser Spur quer durch die Landschaft des deutschen Schauspieltheaters: vom Schauspiel Nürnberg über das Theater Bremen, zum Schauspiel Essen, dann nach Hannover. Vom Schauspiel Köln, zum Theater Magdeburg hin zum Festival Osten in Bitterfeld. Weiter zum Berliner Ensemble, den Münchner Kammerspielen und so fort. So entsteht ein vielgestaltiger Gang durch Probenräume, Kantinen, Zuschauerräume und innere Landschaften. Eine Reise, erzählt aus der Perspektive derer, die Theater machen. Im Zentrum steht ein Spannungsfeld: der innere Kreis der Sehnsucht nach dem „guten Theater“, als utopischem Ort, als Möglichkeitsraum, als Gegenwelt, und der äußere Kreis einer Realität, die geprägt ist von Erwartungsdruck, medialer Beschleunigung und den Gesetzen der Aufmerksamkeitsökonomie. Zwei Systeme, die einander berühren, reiben, manchmal widersprechen. Zwischen Ideal und Institution, Traum und Betrieb, fragt diese Lange Nacht nach der künstlerischen Wirksamkeit des Theaters und erkundet dessen Zukunft.
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Wissenschaft unter Druck

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 2. Mai 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Egon Koch
Auch unter dem Titel: Trumps Angriffe auf US-Universitäten (Untertitel)
Produktion: WDR/SWR 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Eva Solloch
Technische Realisation: Heiner Kunkel
Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe
Regieassistenz: Sören Pöschel
Inhaltsangabe: Seit Donald Trump wieder Präsident ist, hat sich die Lage an US-Universitäten drastisch verändert: Studierende fürchten Abschiebungen, Wissenschaftler verlieren ihre Stellen und wichtige Forschungsprojekte werden gestrichen. Im Jahr 2025 streicht die Regierung unter Trump den Universitäten Columbia und Harvard Fördermittel in Milliardenhöhe. Die offizielle Begründung lautet: Die Hochschulen hätten nicht genug gegen die Belästigung jüdischer Studierender unternommen. Columbia-Professor Michael Thaddeus sieht darin eine politische Agenda: Debatten über den Nahen Osten sollen Israel gegenüber weniger kritisch sein. Und das sei nur der Anfang: Auch Themen wie Geschlechtervielfalt, soziale Ungleichheit, Klimawandel oder Impfstoffe sollen künftig nur noch im Sinne der Regierung behandelt werden. Dok-5-Autor Egon Koch fragt: Wie frei ist die Wissenschaft in den USA heute? Und: Wie wehren sich die Universitäten?
Mitwirkende:
Paula Carbonell Spörk
Nassim Avat
Ruth Schiefenbusch
Glenn Goltz
David Vormweg
Lisa Bihl
Ralf Drexler
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"Steck nie den Kopf in eine Hundehütte!" - Mit den Peanuts die Welt sehen

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 2. Mai 2026 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Markus Metz
Georg Seeßlen
Produktion: DLF 2020, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Hannah Georgi
Ton und Technik: Ernst Hartmann
Ton und Technik: Anton Blank
Inhaltsangabe: Vor 70 Jahren, am 2. Oktober 1950, veröffentlichte Charles M. Schulz seinen ersten „Peanuts“-Strip. Die kurzen Geschichten um Charlie Brown und seine Freunde gelten als comicgewordene Philosophie. Welche Antworten geben die Peanuts auf fundamentale Fragen nach Sinn und Identität, Beziehung und Verantwortung, Freiheit und Gerechtigkeit? Die Alltagsgeschichten amerikanischer Vorstadt-Kids um den ewigen Loser Charlie Brown, den Beethoven-Verehrer Schroeder, die kratzbürstige Lucy mit ihrer psychiatrischen Beratung und natürlich den höchst fantasiebegabten Hund Snoopy haben in den USA wie in Europa Generationen begleitet. Der Literaturkritiker Denis Scheck hat die Peanuts in seinen Kanon der 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur aufgenommen: „Die Sorgen und Nöte der Peanuts sind kein billiger Ersatz, kein im kindgerechten Maßstab verkleinertes Modell der Menschenwelt, sondern das reale Welttheater kleiner und großer Leute selbst.“ Im Feature beziehen Wissenschaftler und Künstler Stellung zu den philosophischen, moralischen und politischen Motiven und Positionen der Comicstrips. Armin Nassehi, Christine Prayon, Klaus Vieweg und viele andere treten damit den Beweis an, dass die Peanuts Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens kennen.
Mitwirkende:
Jakob Roden
Julia Fritz
Jorden Leon Sun
Thyra Bonnichsen
Greta Luise Steger
Julius Langner
Florian Seigerschmidt
Rabea Wyrwich
Links: Externer Link Das Georg-Seeßlen-Blog
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Tschernobyl. Die Katastrophe und wir

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 2. Mai 2026 13:30 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 30:00)
RB 2 - Samstag, 2. Mai 2026 18:05 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sarah Fischbacher
Meret Ava Reh
Judith Rubatscher
Phillip Syvarth
Auch unter dem Titel: Der Super-GAU (1. Teil)
Körpereinsatz (2. Teil)
Wir sind das Volk (3. Teil)
Die Kinder von Tschernobyl (4. Teil)
Das Vermächtnis (5. Teil)
40 Jahre nach dem Reaktorunglück (Zusatz)
Produktion: Plotprodukt (i.A. RB/WDR) 2026, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Uhrig
Katja Paysen-Petersen
Sprachaufnahme: Christoph Brandner
Regieassistenz: Andrea Struss
Übersetzung: Ivanka Moskaliuk
Inhaltsangabe: Vier Jahrzehnte nach der Explosion im Atomkraftwerk von Tschernobyl erzählt dieser Doku-Podcast von einem Ereignis, das die Welt verändert hat. In fünf Folgen rekonstruiert die Serie nicht nur die historischen Abläufe, sondern blickt vor allem auf menschliche Schicksale hinter dem Unglück. Es geht um die Frage: Was hat diese Katastrophe mit uns gemacht? Im Zentrum stehen die Geschichten von drei Menschen.
Da ist Anatolii, aufgewachsen in einem kleinen Ort in der Ukraine. Kurz nach der Explosion wird er von Funktionären der Sowjetunion rekrutiert und direkt in das verstrahlte Gebiet geschickt. Ohne ausreichenden Schutz soll er als sogenannter Liquidator helfen, die Katastrophe einzudämmen – mitten im zerstörten Reaktor findet sein Einsatz statt. Was hat die Strahlung mit ihm gemacht?
Zur gleichen Zeit ist Monika aus der Bundesrepublik in der Umweltbewegung aktiv. Aus politischer Überzeugung fährt sie nach der Reaktorkatastrophe nach Wackersdorf, wo sie gegen eine geplante Wiederaufarbeitungsanlage von Atommüll protestieren will. Sie reist ausgerechnet Pfingsten 1986 zu den Protesten, als die Lage zwischen Demonstrierenden und Polizei eskaliert.
Und da ist Ulrike aus der DDR, Mutter von zwei Kindern und hochschwanger. Im Westfernsehen erfährt sie von der Explosion und plötzlich wird jeder Alltagsschritt zur Gewissensfrage: Darf sie ihre Kinder draußen spielen lassen? Ist die Milch noch trinkbar? Als sie hört, dass belastete Lebensmittel aus dem Westen in den Osten gelangen, wächst ihre Sorge, doch offener Protest ist in der DDR gefährlich. Also berät sie sich heimlich mit einer Frauengruppe im Untergrund.
Host Judith Rubatscher führt durch die fünf Folgen und ordnet die Geschehnisse historisch und politisch ein. Sie selbst hat eine persönliche Verbindung zur Katastrophe, denn als sie Kind war, wurde ein Junge aus Belarus zur Erholung von der Strahlenbelastung zu ihrer Familie geschickt. Diese Begegnung hat sie nachhaltig beeinflusst und ihr gezeigt, wie sehr Biografien durch Tschernobyl geprägt wurden.
Mitwirkende:
Judith Rubatscher
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Gespräche mit Lebenden und Toten

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 2. Mai 2026 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Swetlana Alexijewitsch
Auch unter dem Titel: Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft ()
Produktion: SR/NDR/SFB-ORB/WDR 1998, 78 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Dokumentation
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Frank Werner
Ton: Tanja Betzholz
Ton: Ingo Siegrist
Ton: Karin Beaumont
Dramaturgie: Wolfgang Schiffer
Übersetzung: Ingeborg Kolinko
Inhaltsangabe: Nach dem Roman "Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft"
Das Erlebnis der Tschernobyl-Katastrophe ist, so Swetlana Alexijewitsch, etwas, "wofür wir noch kein System von Vorstellungen, noch keine Analogien oder Erfahrungen haben, wofür nicht einmal unser bisheriger Sprachschatz ausreicht."
Über mehrere Jahre hat sie mit Menschen gesprochen, für die der GAU vom 26. April 1986 zum zentralen Ereignis ihres Lebens wurde. Der von ihr zusammengefaßte "Chor lebendiger Stimmen" verzichtet auf jegliches Pathos und ist vielleicht gerade deshalb das eindrucksvollste Dokument eines Ereignisses, das "uns aus einer Zeit in eine andere" versetzt hat.
Erzählt wird von Liebe, die stärker ist als die Angst vor Krankheit oder Tod. Erzählt wird von Menschen, die alles verloren haben, was bisher ihr Leben bestimmte: Heimat, Familie, Herkunft, Geschichte. Die Menschen richten sich im Aussichtslosen ein, ohne verstehen zu können, was mit ihnen geschehen ist. Ihre Gespräche zeigen die Auswirkungen der sozialen Katastrophe, den Verlust aller Koordinaten, die bisher ihr Leben bestimmt haben. Aufmerksam beobachten die Menschen die Veränderungen ihrer Umwelt, den Zerfall ihres Lebensraumes und ihrer Körper, sie bemühen sich um das Verstehen des Unbegreiflichen.
Hörspiel des Jahres 1999
Mitwirkende:
1. weibliche Stimme Ilse Strambowski
1. männliche Stimme Peter Gavajda
2. weibliche Stimme Viola Morlinghaus
2. männliche Stimme Konstantin Graudus
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 01 1999
Hörspiel des Jahres (ARD) 1999
Robert-Geisendörfer-Preis 2000
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Die "Goldberg-Variationen"

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 2. Mai 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Noemi Schneider
Produktion: BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Seit der legendären Einspielung des kanadischen Pianisten Glenn Gould im Jahr 1955 sind die "Goldberg-Variationen" (BWV 988) Kult. Ursprünglich wurden sie von Johann Sebastian Bach für ein zweimanualiges Cembalo komponiert; Erstdruck 1741. Zu Beginn des 20. Jahrhundert erfuhr das Werk durch die allererste Einspielung der polnisch-französische Cembalistin Wanda Landowska breite Beachtung. Heute gehören die "Goldberg-Variationen", die von den Interpretinnen und Interpreten äußerste Virtuosität erfordern, zum Standardrepertoire. Noemi Schneider hat Musikschaffende zur ungebrochenen Faszination des Werks befragt; die Pianisten Angela Hewitt, Yaara Tal und Andreas Groethuysen, die Komponistin Dorothea Hofmann, die Cembalistin Christine Schornsheim und den Dirigenten Daniel Grossmann. Joachim Kaiser und Glenn Gould kommen ebenfalls zu Wort. Texte von E.T.A. Hoffmann, Thomas Bernhard und Anna Enquist.
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24-7

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 2. Mai 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Clara Ehrenwerth
Martin Gantefoehr
Auch unter dem Titel: Mörderische Intrigen per Live-App (1. Teil)
Kronprinz im Spinnennetz (2. Teil)
Produktion: WDR 2023, 106 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Martin Zylka
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhaltsangabe: In einem Luxushotel soll die Nachfolge in der Dynastie eines Medienimperiums verkündet werden. Per Live-App können Follower die Party mitverfolgen. Doch hinter den Kulissen gibt es nicht nur Glamour und Gossip, sondern auch mörderische Intrigen.
Auf dem Geburtstag der Medienmogulin Hannah Rohde wird die Nachfolge der Dynastie geregelt. Da sind sich alle Beobachter einig. Benjamin, der einzige leibliche Sohn von Hannah, ist sicher: Der Kronprinz ist er. Bis jetzt hat er sich im Social-Media-Segment des Konzerns tummeln dürfen, sein neuestes Spielzeug ist die Audio-Live App Scoop. Auf Scoop nimmt er seine Follower mit auf die Party, damit sie den Glamour, den Klatsch und seinen erhofften Triumph live miterleben können.
Aber das Rohde-Imperium ist ein Haifischbecken, in dem noch andere große Fische schwimmen. Die Ereignisse in dem Luxushotel nehmen eine unerwartete Wendung, denn plötzlich geht es nicht mehr nur um kleine schmutzige Details, es kommen auch große, skrupellose Intrigen ans Licht. Und alle auf Scoop sind live dabei.
Mitwirkende:
Benjamin Rode Jakob Diehl
Hannah Rode Gudrun Landgrebe
Astrid Rode Merle Wasmut
Claus Rode Rene Heinersdorff
Oliver Meretzky Glenn Goltz
Meretzkys Anwalt Juan Carlos Lobo
Rezeption Sigrid Burgholder
Rike Winter Amelie Barth
Security Felix Vörtler
Jessica Theleweit Tanja Schleiff
Thomas Fischer Boris Jacoby
Jonas Bregmann Sebastian Tessenow
Assistent Daniel Berger
Society-Expertin Lisa-Marie Seidel
Polizistin - Service Pinar Erincin
Polizist 1 - Barmann Michael Kamp
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Stammgäste im Prinzenbad

Sendetermine: DLR - Samstag, 2. Mai 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ralf Bei der Kellen
Produktion: DLF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Ralf Bei der Kellen
Inhaltsangabe: Das Prinzenbad in Berlin-Kreuzberg ist das bekannteste Freibad Deutschlands. Unser Autor Ralf Bei der Kellen ist seit Jahren Stammgast. Eine komplette Sommersaison lang hat er andere Stammgäste begleitet: Lebensgeschichten am Beckenrand.
Das „Sommerbad Kreuzberg“, von den Berlinern nur „Prinzenbad“ genannt, wurde 1957 eröffnet – gebaut worden war es nicht zuletzt wegen der schlechten sanitären Verhältnisse in den Arbeiterwohnungen. Heute ist Kreuzberg kein Randbezirk mehr und großflächig luxussaniert. Und heute kommen sie alle: Rentner, die fit bleiben und der Einsamkeit entkommen wollen, junge Paarungswillige allerlei Geschlechts; manche mit ernsten sportlichen Absichten; andere sind in 20 Jahren noch nie im Wasser gesichtet worden. A. kommt jeden Tag nach der Arbeit noch kurz rein; B. bringt die Arbeit mit und sitzt mit Laptop am Beckenrand. C. wohnt nur einen Steinwurf entfernt, D. pilgert seit Jahren einmal die Woche aus dem Oderbruch in „ihr“ Prinzenbad. Und jede*r hat einen Lieblingsplatz: die Liegewiese, die Terrasse, das Café. Für viele Stammbesucher ist das Prinzenbad ihr Dorf mitten in der Stadt.
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Tschernobyl. Die Katastrophe und wir

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 2. Mai 2026 13:30 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 30:00)
RB 2 - Samstag, 2. Mai 2026 18:05 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sarah Fischbacher
Meret Ava Reh
Judith Rubatscher
Phillip Syvarth
Auch unter dem Titel: Der Super-GAU (1. Teil)
Körpereinsatz (2. Teil)
Wir sind das Volk (3. Teil)
Die Kinder von Tschernobyl (4. Teil)
Das Vermächtnis (5. Teil)
40 Jahre nach dem Reaktorunglück (Zusatz)
Produktion: Plotprodukt (i.A. RB/WDR) 2026, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Uhrig
Katja Paysen-Petersen
Sprachaufnahme: Christoph Brandner
Regieassistenz: Andrea Struss
Übersetzung: Ivanka Moskaliuk
Inhaltsangabe: Vier Jahrzehnte nach der Explosion im Atomkraftwerk von Tschernobyl erzählt dieser Doku-Podcast von einem Ereignis, das die Welt verändert hat. In fünf Folgen rekonstruiert die Serie nicht nur die historischen Abläufe, sondern blickt vor allem auf menschliche Schicksale hinter dem Unglück. Es geht um die Frage: Was hat diese Katastrophe mit uns gemacht? Im Zentrum stehen die Geschichten von drei Menschen.
Da ist Anatolii, aufgewachsen in einem kleinen Ort in der Ukraine. Kurz nach der Explosion wird er von Funktionären der Sowjetunion rekrutiert und direkt in das verstrahlte Gebiet geschickt. Ohne ausreichenden Schutz soll er als sogenannter Liquidator helfen, die Katastrophe einzudämmen – mitten im zerstörten Reaktor findet sein Einsatz statt. Was hat die Strahlung mit ihm gemacht?
Zur gleichen Zeit ist Monika aus der Bundesrepublik in der Umweltbewegung aktiv. Aus politischer Überzeugung fährt sie nach der Reaktorkatastrophe nach Wackersdorf, wo sie gegen eine geplante Wiederaufarbeitungsanlage von Atommüll protestieren will. Sie reist ausgerechnet Pfingsten 1986 zu den Protesten, als die Lage zwischen Demonstrierenden und Polizei eskaliert.
Und da ist Ulrike aus der DDR, Mutter von zwei Kindern und hochschwanger. Im Westfernsehen erfährt sie von der Explosion und plötzlich wird jeder Alltagsschritt zur Gewissensfrage: Darf sie ihre Kinder draußen spielen lassen? Ist die Milch noch trinkbar? Als sie hört, dass belastete Lebensmittel aus dem Westen in den Osten gelangen, wächst ihre Sorge, doch offener Protest ist in der DDR gefährlich. Also berät sie sich heimlich mit einer Frauengruppe im Untergrund.
Host Judith Rubatscher führt durch die fünf Folgen und ordnet die Geschehnisse historisch und politisch ein. Sie selbst hat eine persönliche Verbindung zur Katastrophe, denn als sie Kind war, wurde ein Junge aus Belarus zur Erholung von der Strahlenbelastung zu ihrer Familie geschickt. Diese Begegnung hat sie nachhaltig beeinflusst und ihr gezeigt, wie sehr Biografien durch Tschernobyl geprägt wurden.
Mitwirkende:
Judith Rubatscher
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Geronimo

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 2. Mai 2026 18:05 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Leon de Winter
Produktion: NDR 2018, 216 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist(en): Andreas Bick
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Technische Realisation: Gerd-Ulrich Poggensee
Technische Realisation: Sabine Kaufmann
Technische Realisation: Sebastian Ohm
Regieassistenz: Lisa Krumme
Übersetzung: Hanni Ehlers
Inhaltsangabe: Osama bin Laden: Seit den Anschlägen vom 11. September die meistgesuchte Zielperson des FBI. Fieberhaft wurde nach ihm gefahndet, jahrelang erfolglos. Dann endlich, in der Nacht zum 2. Mai 2011 der Durchbruch: US-Soldaten eines Kommandos erschossen den Al-Kaida-Führer bei der Erstürmung seines Anwesens in Pakistan. So zumindest die offizielle Verlautbarung. Aber ist es so auch gewesen? Leon de Winter erzählt eine atemberaubend andere Version der Geschichte.
Mitwirkende:
Sylvester Groth
Barbara Nüsse
Matthias Bundschuh
Stephanie Eidt
Birte Schnöink
Peter Kurth
Michael Rotschopf
Martin Engler
Konstantin Graudus
Julian Greis
Paul Herwig
Mirco Kreibich
Kai Maertens
Anne Moll
Alexander Radszun
Ibrahima Sanogo
Stephan Schad
Wolf-Dietrich Sprenger
Gala Winter
Links: Externer Link Homepage Andreas Bick
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Windstärke 17

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 2. Mai 2026 19:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Caroline Wahl
Auch unter dem Titel: Eine junge Frau entflieht ihrer Geschichte (Untertitel)
Produktion: hr 2025, 95 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Léon Haase
Bearbeitung: Léon Haase
Besetzung: Tamina Alonso Rodriguez
Regieassistenz: Tamina Alonso Rodriguez
Ton und Technik: Ursula Potyra
Ton und Technik: Julia Kümmel
Inhaltsangabe: Ida, eine junge Frau, flieht nach dem Tod ihrer Mutter an die sturmumtoste Küste Rügens. Sie findet Arbeit in der "Robbe", einer Kneipe am Strand. Dort lernt sie neue Menschen kennen, die sie wie eine Familie aufnehmen, wie Ida sie selbst nie hatte, und die sie in ihr Herz schließen.
Leif, der ebenso wie Ida Halt sucht, tritt in ihr Leben. Helfen sie sich gegenseitig, sind sie gemeinsam stark oder verfallen sie alten, selbstzerstörerischen Mustern? Windstärke 17 ist ein zart wütendes Stück über Verlust und Selbstermächtigung. Nach dem erfolgreichen Debütroman "22 Bahnen", der zweite Roman von Caroline Wahl.
Mitwirkende:
Ida Hanna Hilsdorf
Leif Maximilian Mundt
Tilda Anika Baumann
Marianne Regine Vergeen
Heinz Jochen Nix
Jasper Mitja Over
Knut Christian Redl
Mama Janina Sachau
Mandy Anke Sevenich
Viktor Bela Milan Uhrlau
Florian Hager
Julia Krittian
Judith Altmeyer
Jesko von Schwichow
Noel Schmidt
Torsten Flassig
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Die Langohrbande

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 2. Mai 2026 19:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Traudl Bünger
Produktion: WDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Martin Zylka
Inhaltsangabe: Ella und ihre Freundinnen sind ganz normale Mädchen: Sie sind ständig mit ihren Mobiltelefonen beschäftigt, haben Stress in der Schule und manchmal Streit miteinander. Aber in den Ferien ist alles anders, denn die verbringen sie auf dem Birkenhof - einem besonderen Ort, der Tiere aufnimmt, die niemand mehr haben will. Auch Kickers lebt hier, Ellas heißgeliebte Eselstute. Die Mädchen freuen sich auf entspannte Hof-Ferien. Doch dann sorgt ein verletztes Huhn für Aufregung, das Ella am frühen Morgen vor der Tür findet. Stammt es aus der nahgelegenen Hühner-Farm? Und was hat der Junge damit zu tun, der dort wohnt? Als auch noch die Kasse mit allen Einnahmen verschwindet und die Dorfpolizistin im Dunkeln tappt, müssen die Freundinnen Detektivinnen werden. Denn eines ist klar: Wenn das Geld nicht wieder auftaucht, sind die Tiere und der Birkenhof in Gefahr... 'Die Langohrbande' ist ein spannendes Kinderkrimi-Hörspiel mit Original-Bauernhof-Sound.
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Vendetta

Sendetermine: SWR Kultur - Samstag, 2. Mai 2026 19:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Donna Leon
Produktion: SDR/DLR/WDR 1998, 110 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Daniel Grünberg
Ton und Schnitt: Klaus Höness
Ton und Schnitt: Birgit Schilling
Regieassistenz: Marie-Elisabeth Müller
Übersetzung: Monika Elwenspoek
Inhaltsangabe: Der Anwalt Carlo Trevisan wird im Zug von Padua nach Venedig erschossen. Wenige Tage später erfährt Commissario Brunetti von einem angeblichen Selbstmord des erfolgreichen Steuerberaters Rino Favero. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, daß es zwischen beiden eine seltsame Verbindung gab. Warum aber hatte Trevisan regelmäßige telefonische Kontakte nach Osteuropa? Sowohl Avocato Carlo Trevisan als auch Steuerberater Rino Favero besaßen die Telefonnummer einer Bar in Mestre. Dort hält der heroinabhängige Francesco Silvestri Mädchen als Prostituierte. Am Abend, bevor Favero starb, war er mit einer attraktiven Dame zu einem Geschäftsessen verabredet. Die Ermittlungen führen Commissario Brunetti zu Signora Regina Ceroni, einer seit neun Jahren in Italien lebenden Jugoslawin und Besitzerin eines Reisebüros. Indessen wird Brunettis Tochter Chiara durch ein Video mit einer grausamen Realität konfrontiert.

"Mit den bekannten Ingredienzen und dem - in den Stammrollen - stets gleichen Ensemble inszenierte Hans-Gerd Krogmann, der zuvor schon diverse Adaption von Sir Arthur Conan Doyle, Leo Malet und Martha Grimes schuf, ein konventionelles, und doch unterhaltsames und spannendes Krimistück. Besonders auffällig ist die für die Brunetti-Reihe ungewöhnliche, fast avantgardistische Musik, die eine Atmosphäre latenter Bedrohung und lauernder Gefahr schafft. Der besondere Reiz der Krimis liegt - neben den genauen Beschreibungen der Stadt - in der süffisanten Ironie, mit der die Außenseiterin Donna Leon die Verfassung der italienischen Gesellschaft schildert. Aktuelle politische Bezüge sowie das Geflecht von Beziehungen und Verpflichtungen, das Brunettis Arbeit umgibt gehören genauso dazu wie die Mitarbeit der Familien der Ermittler, die Chaira, des Commissarios 14jähriger Tochter, im zweiten Teil eine geradezu ungeheuerliche Entdeckung bescheren wird." (Lutz Gräfe, Hörwelt)
Mitwirkende:
Erzählerin Hannelore Hoger
Guido Brunetti (Commissario ) Michael König
Paola (seine Frau) Hille Darjes
Chiara (seine Tochter) Abak Safaei-Rad
Vice-Questore Giuseppe Patta Wolfgang Hinze
Sergente Vianello Christian Berkel
Signorina Elletra Zorzi Verena von Behr
Capitano della Corte Wolf Aniol
Richter Benjamin Rolf Schult
Signora Trevisian Johanna Liebeneiner
Signor Ubaldo Lotto Felix von Manteuffel
Signorina Barbara Zorzi Susanne Barth
Mara (junge Prostituierte) Christine Schönfeld
Avocato Salvatore Martucci Max Volkert Martens
Francesco Silvestri Hilmar Eichhorn
Signora Rigina Ceroni Karin Anselm
Pia (Prostituierte) Andrea Hörnke-Trieß
Kellner Gottfried Breitfuß
Nachrichtensprecher Jürgen Bamberger
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ARD Radio Tatort 208:

Der Hakenmann

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 2. Mai 2026 20:00, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Monika Geier
Produktion: SWR 2026, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Komponist(en): Clemens Haas
Ton und Technik: Andreas Völzing
Ton und Schnitt: Andrea Gress
Besetzung: Kirstin Petri
Besetzung: Sylvia Böttcher
Regieassistenz: Andreas Reinhardt
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhaltsangabe: Landau / Pfalz: Alfons Maaß, Brauereibesitzer, will den Betrieb verkaufen. Seine Tochter Rissa, Philosophiestudentin und spätere Erbin, will die Brauerei nicht übernehmen, ist aber gegen den Verkauf. Als Aktivistin der Umweltgruppe HW 100 engagiert sie sich gegen die Globalisierung des Trinkwassers. Als das Wasser nun verunreinigt wird, um dem Bier zu schaden, steht sie unter Verdacht. Und ihr Freund Götz Morgenthau, Gründer der Gruppe, gerät ins Visier der Terrorfahndung.
Ein heißes Pflaster für Franka Raischel, die als Influencerin investigativ arbeitet. Doch sie hat nicht mit Kristian Lindefeldt gerechnet, dem Bürgermeister, der scheinbar alles unter Kontrolle hat. Und nicht mit dem Hakenmann, der in einem Bauwagen am Bach wohnt und sein Leben mit Angeln verbringt, vor allem nachts. Im Wasserturm wird eine Leiche gefunden. Anima King und Fe Ekkelsberg ermitteln.
Mitwirkende:
Anima King Janina Fautz
Fe Ekkelsberg Lisa Wagner
Ludwig Dillinger Cédric Cavatore
Claudius Piroso Sierk Radzei
Ele Yasmina Djaballah
Alfons Maass Thomas Bastkowski
Rissa Maass Davina Chanel Fox
Franka Raischel Josefine Ella Rau
Der Hakenmann Steffen Wink
Christian Lindefeldt Stefan Ruppe
Götz Morgenthau Alexander Schuhmacher
Stimmen aus dem Volk Silke Ohndorf
Stimmen aus dem Volk Jürgen Walter
Stimmen aus dem Volk Ludwig Asal
Stimmen aus dem Volk Sabine Asal-Frey
Stimmen aus dem Volk Christine Wiebauer
Stimmen aus dem Volk Beate Raβmuβen
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Donjon 11:

Der verlorene Sohn

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 2. Mai 2026 20:00
Autor(en): Joann Sfar
Lewis Trondheim
Produktion: SRF 2025, ca. 31 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Wolfgang Seesko
Bearbeitung: Wolfram Höll
Johannes Mayr
Komponist(en): Ulrich Bassenge
Karl Atteln
Geräusche: Otger Kunert
Tontechnik: Björn Müller
Regieassistenz: Simon Hastreiter
Übersetzung: Kai Wilksen
Inhaltsangabe: Der beste Comic zum Hören ist endlich zurück! In einer brandneuen Staffel muss Ente Herbert alles tun, um den Donjon zurückzugewinnen: die schwarze Festung, die für ihn und seine Monsterfreunde Heimat ist. Also stellt sich Herbert der ultimativen Prüfung: Er bittet um Hilfe – bei seinen Eltern …!
"Donjon" ist ein Phänomen. In mehr als fünfzig Comics erzählen die Autoren Joann Sfar und Lewis Trondheim humorvolle Abenteuer in einer Fantasy-Welt. Gezeichnet werden die Geschichten von einer ganzen Heerschar von Künstlern.
Dreh- und Angelpunkt ist der Donjon selbst, eine Festung: vier pechschwarze Türme, ein Labyrinth aus finsteren Katakomben und prall gefüllten Schatzkammern; Feuer speiende Drachen, blutrünstige Orks und mittendrin Herbert, ein tollpatschiger Enterich und Hausmeister.
In der Hörspiel-Umsetzung von SRF werden die Comics zum Leben erweckt: Dank opulenter Musik und Sounddesign und der ersten Garde deutschsprachiger Synchronsprecher wie etwa Hans-Georg Panc
Mitwirkende:
Herbert Hans-Georg Panczak
Wärter Hans-Rainer Müller
Marvin Jörg Döring
Gürtel Dominik Zeltner
Isis Zoe Hutmacher
Prisunde Marie Löcker
Schollirotsch Ueli Jäggi
Kalistus, Verkäufer Peter Kaempfe
Herzog Heinrich Schafmeister
Herzogin Karin Pfammatter
Stützli Jürg Kienberger
Fougasse Michael von Burg
Soldat 1, Automat 1 Julian Greis
Soldat 2, Automat 2 Frank Gustavus
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Der Bahnwärter

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 2. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Charles Dickens
Produktion: BR 1951, 42 Min. (Mono) -
Regie: Heinz Stamm
Bearbeitung: Charles Tazewell
Übersetzung: Martin Wein
Inhaltsangabe: "Hallo! Sie da unten!" - Da sind sie wieder, die Worte, die der Signalwärter Braxton schon in anderen Nächten von dem steilen Abhang her hörte. Ein Jahr zuvor sah er die Gestalt zum ersten Mal, die winkend zu ihm in die finstere Schlucht hinunterrief, während er seinen Dienst an den Gleisen versah.
Sie liegen an einer Tunneleinfahrt, auf die mehrmals am Tag ein Schnellzug zurast. Wer oder was ist dieses "Gespenst"? Braxton weiß es nicht, doch eines steht fest: Ein jedes Mal, nachdem es ihn gerufen hatte, geschah ein furchtbares Unglück! Nun hört Braxton die warnenden Rufe erneut. Doch wo liegt die Gefahr? Und was kann er dagegen tun?
Die Geschichte entstand 1866, zu einer Zeit, als Neuerungen wie die Elektrizität und die Eisenbahn das Leben der Menschen rasant veränderten. Dickens selbst überlebte ein Zugunglück, bei dem alle Waggons - außer dem seinen - von einer Brücke stürzten.
Mitwirkende:
Darkin, ein Journalist Gert Westphal
Wiggins, ein Bahnarbeiter Bernd Wiegmann
Braxton, ein Bahnwärter Hannes Stein
Wilson, ein Eisenbahnbeamter Gillis van Rappard
Greyson, ein Lokführer Wolfgang Engels
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Künstlerischer Traum und irdischer Spielplan

Sendetermine: DLR - Samstag, 2. Mai 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 2. Mai 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Horst Konietzny
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über das Theatermachen (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Horst Konietzny
Inhaltsangabe: In einer medial überfüllten Gegenwart stellt sich eine alte Frage neu: Welche Rolle spielt das Theater heute und welche kann es noch spielen? Diese Lange Nacht folgt keinem Spielplan und keinem Feuilleton. Sie beginnt mit einer Begegnung und setzt sich fort nach der Logik eines Dominospieles. Von einer Theaterpersönlichkeit zur nächsten, wie ein heimlicher Staffellauf hinter den Kulissen. Horst Konietzny folgt dieser Spur quer durch die Landschaft des deutschen Schauspieltheaters: vom Schauspiel Nürnberg über das Theater Bremen, zum Schauspiel Essen, dann nach Hannover. Vom Schauspiel Köln, zum Theater Magdeburg hin zum Festival Osten in Bitterfeld. Weiter zum Berliner Ensemble, den Münchner Kammerspielen und so fort. So entsteht ein vielgestaltiger Gang durch Probenräume, Kantinen, Zuschauerräume und innere Landschaften. Eine Reise, erzählt aus der Perspektive derer, die Theater machen. Im Zentrum steht ein Spannungsfeld: der innere Kreis der Sehnsucht nach dem „guten Theater“, als utopischem Ort, als Möglichkeitsraum, als Gegenwelt, und der äußere Kreis einer Realität, die geprägt ist von Erwartungsdruck, medialer Beschleunigung und den Gesetzen der Aufmerksamkeitsökonomie. Zwei Systeme, die einander berühren, reiben, manchmal widersprechen. Zwischen Ideal und Institution, Traum und Betrieb, fragt diese Lange Nacht nach der künstlerischen Wirksamkeit des Theaters und erkundet dessen Zukunft.
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