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Das Hörspiel ist 100 Jahre alt.

Vor hundert Jahren, genau am 24.10.1924 um 20:30 Uhr, wurde das erste deutschsprachige Hörspiel gesendet. "Zauberei auf dem Sender" war der Anfang. Erhalten ist es nicht, es wurde live gespielt. 1962 vom Hessischen Rundfunk noch einmal produziert ist es in der ARD-Audiothek zu hören.

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Clara un Paula

Sendetermine: NDR 1 90,3 - Mittwoch, 29. Apr 2026 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Gunda Wirschun
Produktion: RB/NDR 1985, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Biographie
Mundarthörspiel (niederdeutsch)
Regie: Wolfgang Schenck
Regieassistenz: Michael Polack
Technik: Helga Schultheiß
Ton: Jutta Körner
Inhaltsangabe: Clara Westhoff war die Tochter eines Bremer Kaffeefabrikanten und wollte Bildhauerin werden. Paula Becker, die Tochter eines Eisenbahningenieurs, malte. Sie begegneten sich 1897 als junge Frauen in Worpswede, das sich gerade zu einem Künstlerdorf entwickelte. Paula heiratete den Maler Otto Modersohn, Clara den Dichter Rainer-Maria Rilke. Ihre Freundschaft hielt auch, als die Ehen sich bald aufzulösen begannen und Paula nach Paris ging.
Gunda Wirschun versucht in ihrem Spiel, dem Verhältnis der beiden Künstlerinnen zueinander auf die Spur zu kommen.
Mitwirkende:
Clara Marga Dingler-Timm
Christine Gerlind Rosenbusch
Nachbarin Christine Brandt
Henning Fritz Hollenbeck
Pastor Jochen Schenck
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Idylle

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 29. Apr 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Josef Maria Schäfers
Produktion: DLR/WDR 2019, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Giuseppe Maio
Stella Luncke
Ton und Technik: Eugenie Kleesattel
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Inhaltsangabe: Deutscher Herbst in der deutschen Provinz durch die Augen eines Kindes Herbst 1977. Zeit des Kalten Krieges und der RAF. Josef Maria Schäfers ist neun Jahre alt, als die Geschichte der BRD mit den Geschichten seines Dorfes kollidiert. Es gibt viel Gerede, bevor geschwiegen wird - bis heute.
Vielleicht sollten die alten Dorfgeschichten ruhen. Das tun sie aber nicht, sie gehen dem Autor nicht aus dem Kopf. „Solange Deine Mutter hier wohnt, würde ich nicht in der alten Wunde bohren“, rät ihm sein Freund aus dem Sauerland. Tatsächlich scheint in diesem Dorf, wenn es um die Ereignisse in jenem Herbst geht, ein kollektiver Gedächtnisschwund stattgefunden zu haben. Also gilt es, den eigenen Erinnerungen zu folgen. Denen an diesen Spätsommer im Sauerland. Die Gerüchte der Erwachsenen über den Bürgermeister des Dorfes mischen sich in den Gedanken des Jungen mit den Berichten über die Ereignisse im Deutschen Herbst. Den Begriff „Rufmord“ erklärt er sich als etwas, das mit maskierten Terroristen zu tun hat, die schreiend auf der Motorhaube eines Mercedes stehen und mit Maschinengewehren Menschen erschießen. Erinnerung ist Fiktion, und Schäfers lädt uns ein in das Konstrukt von Vergangenheit eines Kindes, das mit all dem nichts zu tun haben will.
Mitwirkende:
Josef / Erzähler jung Enno Luncke
Erzähler alt Sven Hönig
Edgar Maxim Bugenhagen
Markus Enea Maio
Helmut Thomas Krutmann
Reuter / Günther Guntbert Warns
Onkel Schulte Volker Weidlich
Bademeister Thomas Weppel
Onkel Horst Martin Horn
Apotheker / Jäger 2 Klaus Hoser
Onkel Söhr / Lautsprecherwagen / Jäger 1 Michael Wittenborn
Onkel Franz Maximilian Löwenstein
Bücker Christian Maria Goebel
Willi Peter Miklusz
Pastor Ernst Stötzner
Ada Meike Rötzer
Tante Betti / Hiltrud Sigrid Maria Schnückel
Frau Kerkhoff Eva-Maria Kurz
Kundin / Frau Distelmeyer Carla Becker
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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