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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

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Die Pariser Bouquinisten

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 28. Apr 2026 16:05, (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Alexander Musik
Produktion: ORF 2024, 39 Min. (Stereo) - Feature
Ton: Robert Pawlecka
Inhaltsangabe: Ein Ruhepol aus Büchern mitten im Getriebe der Stadt: Die Pariser 'Bouquinisten' entlang der Seine gibt es schon seit Jahrhunderten, sie überlebten Zensur, die Französische Revolution - und sogar die Corona-Pandemie.
Wie zwei nicht enden wollende dunkelgrüne Würmer ziehen sich zu beiden Seiten der Seine die einheitlich gestalteten Verkaufsstände der Pariser Buch-Antiquare. Die so genannten Bouquinisten gibt es schon seit Jahrhunderten. Um die 200 Bouquinisten führen noch heute in etwa 900 verschließbaren Boxen Tausende und Abertausende gebrauchte Bücher, Drucke, Stiche und historische Postkarten. Und weil die Zeiten für den Buchhandel selbst in Paris nicht die besten sind, führen sie immer mehr Paris-Souvenirs und Nippes. 'Boucquain', das war im Niederländischen ein 'kleines Buch', als Bouquinistes tauchten die Buch-Antiquare bereits 1762 in französischen Wörterbüchern auf. Die offiziellen Buchhändler waren auf die Konkurrenz nicht gut zu sprechen, ebenso wenig wie die Regierung, denn die Verkaufskästen ähnelten anfangs tragbaren Bauchläden. Ihr Inhalt entging der Zensur allzu leicht.
Im Lauf der Jahrhunderte gewannen die Bouquinisten auch rechtlich an Ansehen, wurden achtbare Kaufleute, die zudem dazu beitrugen, das Image von Paris als literarischem Zentrum zu stärken. Morgens öffneten sie ihre hölzernen Boxen, präsentierten sorgsam ihre Bestände und verschlossen sie abends ebenso zeremoniell wieder - falls das Wetter mitspielte. Es ist bis heute ein Freiluftgeschäft geblieben, für das man sich bei der Stadtverwaltung um einen - kostenlosen - Standplatz bewerben muss, bevor man auf einer Länge von maximal 8,60 Meter seine 'boîtes', die dunkelgrün lackierten Verkaufsstände, aufschlagen darf. Mittlerweile gehören die Bouquinisten zum immateriellen Welterbe Frankreichs. Entsprechend groß waren Wut und Unverständnis, als die französische Regierung forderte, dass die Freiluft-Antiquare zur Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele am 26. Juli ihre Boxen aus dem Blickfeld des Fernsehpublikums räumen sollten - aus Sicherheitsgründen, wie es hieß. Nach heftigen Protesten bei großer medialer Aufmerksamkeit durften sie schließlich doch bleiben. Sie bilden weiterhin einen Ruhepol aus Büchern mitten im hektischen Getriebe der Stadt.
Mitwirkende:
Pippa Galli
Raphael Muff
Robert Reinagl
Alexander Czernik
Ursula Scheidle
Michael Köppel
Roman Eichinger
Raphael Sas
Alexander Musik
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Zwischen Werkbank und Wahlurne

Sendetermine: DLF - Dienstag, 28. Apr 2026 19:15 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Charly Kowalczyk
Auch unter dem Titel: Die Stadt Singen nach der Landtagswahl (Untertitel)
Produktion: SWR/DLF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Iris Drögekamp
Inhaltsangabe: Über die Hälfte der Menschen in Singen, der Heimatstadt des Autors, haben eine Migrationsgeschichte. Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die AfD in der südbadischen Industriestadt mit fast 30 Prozent stärkste Partei. Woran liegt das?
Auch bei der Landtagswahl im März 2026 in Baden-Württemberg ist sie erfolgreich. Warum ist die Partei gerade auch für junge Menschen mit Migrationshintergrund attraktiv? Um dies herauszufinden, trifft der Autor Gemeinderatsmitglieder der AfD, taucht in die Stadtgesellschaft ein und trifft Schülerinnen und Schüler, die bei den Landtagswahlen schon mit 16 wählen dürfen.
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Sörensen geht aufs Haus

Sendetermine: DLF - Dienstag, 28. Apr 2026 20:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sven Stricker
Produktion: DLR 2026, 109 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Sven Stricker
Komponist(en): Jan-Peter Pflug
Besetzung: Jürg Andreas Meister
Dramaturgie: Felix Lehmann
Ton und Technik: Frank Klein
Ton und Technik: Andreas Stoffels
Regieassistenz: Stefanie Heim
Inhaltsangabe: Sörensen wird von seiner Vergangenheit eingeholt und hadert mit der Gegenwart – sein sechster und bisher persönlichster Fall.
Veränderungen stehen an bei Sörensen – und Veränderungen sind wie saure Milch: braucht man nicht. Nachdem er seinen kranken Vater bei sich aufgenommen hat, taucht überraschend auch noch ein alter Schulfreund auf. Schiefel heißt er, und er bringt einen Sack voller Probleme mit. Hinter seinem Haus werden menschliche Leichenteile gefunden. Handelt es sich um die Überreste eines vor Jahren verschwundenen Mädchens? Schon wird aus einem Cold Case ein heißer, steckt Sörensen in der nächsten Mordermittlung. Für die er dringend seine Kollegin Jennifer braucht – die sich allerdings ebenfalls verändern möchte. „Sörensen geht aufs Haus“ ist das sechste Krimi-Hörspiel der preisgekrönten Reihe von Sven Stricker um Kommissar Sörensen, gespielt von Bjarne Mädel.
Mitwirkende:
Bjarne Mädel
Birte Kretschmer
Udo Kroschwald
Felix von Manteuffel
Magdalena Höfner
Matthias Matschke
Dietmar Wunder
Ulrike C. Tscharre
Dietrich Hollinderbäumer
Barnaby Metschurat
Erika Skrotzki
Franz Röbig
Eliot Karow
Claudia Eisinger
Links: Externer Link Homepage Sven Stricker
Externer Link Homepage von Jan-Peter Pflug
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Immer der Nase nach

Sendetermine: DLR - Dienstag, 28. Apr 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Henrik von Holtum
Auch unter dem Titel: vom Stallgeruch bis zum Stinkefinger (Untertitel)
Produktion: DLF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Man bemerkt den eigenen Geruchssinn oft erst, wenn einem etwas stinkt. Das Hören und Sehen kann einem in turbulenten Zeiten recht schnell vergehen, aber wir ahnen immer sofort, wenn etwas in der Luft liegt. Oder etwas faul ist im Staat.
Oft ist es die Nase, die Entscheidungen trifft: sich nicht riechen zu können reicht, um ein Verhältnis abzubrechen. Emotionen, Erinnerungen und Zugehörigkeiten sind stark an Gerüche gebunden; im Guten wie im Schlechten. Aber was duftet und was stinkt, ist oft gar nicht so leicht zu bestimmen. Könnte es die Nase sein, die in unruhigen Zeiten Orientierung bietet? Um diese Frage zu beantworten, unternimmt man am besten einen olfaktorischen Streifzug durch Wissenschaft, Pop, Literatur, Kunst und Musik.
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