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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

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Unterwegs mit

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 21. Apr 2026 16:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Franziska Sophie Dorau
Natasa Konopitzky
Steffi Mannschatz
Auch unter dem Titel: Clemens J. Setz und Barbi Markovic (1. Teil)
Matthias Nawrat und Dilek Güngör (2. Teil)
Ana Marwan und Ljuba Arnautovic (3. Teil)
Produktion: ORF 2023, 78 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Franziska Sophie Dorau
Komponist(en): Florian Kmet
Ton: Martin Leitner
Ton: Fridolin Stolz
Ton: Milos Ikic
Inhaltsangabe: Teil 1: Clemens J. Setz und Barbi Markovic (von Natasa Konopitzky, Shenja von Mannstein) An einem heißen Sommertag spazieren Barbi Markovic und Clemens J. Setz gemeinsam entlang der Donau am Wiener Handelskai. In den angrenzenden Büschen leben unzählige Wildkaninchen. Für den Georg-Büchner-Preisträger Clemens J. Setz, der den Ort für das Treffen vorgeschlagen hatte, hat der Hase eine besondere Bedeutung. Die Tiere seien für ihn 'Satelliten in der Landschaft', erzählt er. Sie begegnen ihm ständig. Der gebürtige Grazer gehört zu den erfolgreichsten jüngeren Autoren Österreichs. Im Suhrkamp Verlag erschienen u.a. 'Die Bienen und das Unsichtbare' sowie sein jüngster Roman 'Monde vor der Landung'. Die ursprünglich aus Serbien stammende Barbi Markovic lädt ihren Autorenkollegen in die Räumlichkeiten der artistic dynamic association, kurz ada, im 16. Wiener Gemeindebezirk ein. Der Ort ist mit ihrem Schreiben und Schaffen eng verbunden. Ihren jüngsten Roman 'die verschissene Zeit' schrieb Barbi Markovic zur Gänze auf Deutsch. Im Zentrum steht die Stadt ihrer Kindheit und Jugend, das Belgrad der 1990er Jahre. In einem von der Schriftstellerin eigens konzipierten Rollenspiel ist man eingeladen, sich selbst als Figur darin zu erfinden. Obwohl Clemens J. Setz und Barbi Markovic als Autoren schon länger 'ein Auge aufeinander geworfen haben', wie sie erzählen, ist es der erste persönliche Austausch zwischen den beiden. Ein Gespräch über Literatur und Werdegang, Persönliches und Abseitiges, den Hang zum Spiel und den Mut literarische Konventionen zu überwinden. Teil 2: Matthias Nawrat und Dilek Güngör (von Franziska Sophie Dorau)
In dieser Folge hat Franziska Sophie Dorau die beiden vielfach ausgezeichneten, Berliner Autor/innen Matthias Nawrat und Dilek Güngör begleitet. In seinem Buch 'Die Reise nach Maine' erzählt Matthias Nawrat in sehr komischen, fein austarierten Szenen von einer nicht immer einfachen Beziehung: der zwischen Mutter und Sohn. Von einer etwas komplizierten Vater-Tochter-Beziehung wiederum erzählt die Journalistin und Schriftstellerin Dilek Güngör, ihr dritter, ebenso humorvoller Roman heißt schlicht: 'Vater und ich'. --- Teil 3: Ana Marwan und Ljuba Arnautovic (von Shenja von Mannstein) In der Tonspuren-Reihe 'Unterwegs mit.' begegnen sich diesmal die beiden Autorinnen Ana Marwan und Ljuba Arnautovic. Ana Marwan, Jahrgang 1980, ist gebürtige Slowenin. Ljuba Arnautovic wurde 1954 als Tochter eines österreichischen Vaters und einer russischen Mutter in Kursk in der Sowjetunion geboren. Verbindungen, bei denen so viel wie möglich dazwischen liegt, sind die Interessantesten, sind sich Ljuba Arnautovic und Ana Marwan einig. So ist es ein schöner Zufall, dass sie als Orte für die Begegnung zwei Endpunkte einer Wiener U-Bahn-Linie gewählt haben. Im Norden Wiens, bei Nussdorf, wird der Donaukanal vom Hauptstrom getrennt und fließt durch die Stadt, bevor es im Osten eine Wiedervereinigung gibt. Die zwei Löwenskulpturen über der Nussdorfer Schleuse führen in Ljuba Arnautovics Kindheit. Auf den Sonntagsspaziergängen dorthin brachte die Stiefmutter den Kindern Arbeiterlieder bei. In ihrem Roman Junischnee erzählt die Autorin von ihrem Vater, der als Schutzbundkind von Wien nach Moskau kam und erst Jahrzehnte später zurückkehrte. Im Sommer erscheint ihr dritter Roman Erste Töchter. Auf der anderen Seite der Stadt, am Kanal des Wienflusses in der Nähe von Hütteldorf, trifft Stadtwildnis auf Graffitikunst. Der Ort ist einsam und menschenleer. Ana Marwan, die noch nicht so lange in Wien lebt, geht an diesem unbestimmten Ort gerne mit ihrem Hund spazieren. 2022 gewann sie den Bachmannpreis. 2023 erschien ihr zweiter Roman Verpuppt auf Deutsch. Im selben Jahr übernahm sie die Chefredaktion der Zeitschrift 'Literatur und Kritik'.
Mitwirkende:
Pippa Galli
Roman Blumenschein
Shenja von Mannstein
Markus Hering
Ana Marwan
Ljuba Arnautovic
Links: Externer Link Homepage von Franziska Dorau
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Die Zusage

Sendetermine: DLF - Dienstag, 21. Apr 2026 19:15 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Simon Brückner
Michael Mai
Auch unter dem Titel: Afghanische Geflüchtete nach der Migrationswende (Untertitel)
Produktion: DLF 2026, ca. 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Johanna Tirnthal
Inhaltsangabe: Besonders gefährdeten Afghaninnen und Afghanen sagte die Bundesregierung 2021 die Einreise zu. Vier Jahre später sitzen noch immer mehr als 2000 von ihnen in Pakistan fest und fürchten um ihr Leben. Wie kann das sein?
Mohammad Haqparast sang über Demokratie und wurde dafür von den Taliban verhaftet. In seinem Heimatland Afghanistan ist der Musiker nicht mehr sicher. Mit dem Bundesaufnahmeprogramm versprach die damalige Bundesregierung ihm und vielen anderen Schutzsuchenden ein humanitäres Visum. Die Geflüchteten durchliefen langwierige Verfahren mit aufwendigen Sicherheitsprüfungen. Doch viele sitzen noch immer in Pakistan fest. Wie kann es sein, dass eine Zusage scheinbar nichts mehr wert ist?
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Sörensen geht aufs Haus

Sendetermine: DLF - Dienstag, 21. Apr 2026 20:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sven Stricker
Produktion: DLR 2026, ca. 110 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Sven Stricker
Komponist(en): Jan Pflug
Besetzung: Jürg Andreas Meister
Dramaturgie: Felix Lehmann
Ton und Technik: Frank Klein
Ton und Technik: Andreas Stoffels
Regieassistenz: Stefanie Heim
Inhaltsangabe: Sörensen wird von seiner Vergangenheit eingeholt und hadert mit der Gegenwart – sein sechster und bisher persönlichster Fall.
Veränderungen stehen an bei Sörensen – und Veränderungen sind wie saure Milch: braucht man nicht. Nachdem er seinen kranken Vater bei sich aufgenommen hat, taucht überraschend auch noch ein alter Schulfreund auf. Schiefel heißt er, und er bringt einen Sack voller Probleme mit. Hinter seinem Haus werden menschliche Leichenteile gefunden. Handelt es sich um die Überreste eines vor Jahren verschwundenen Mädchens? Schon wird aus einem Cold Case ein heißer, steckt Sörensen in der nächsten Mordermittlung. Für die er dringend seine Kollegin Jennifer braucht – die sich allerdings ebenfalls verändern möchte. „Sörensen geht aufs Haus“ ist das sechste Krimi-Hörspiel der preisgekrönten Reihe von Sven Stricker um Kommissar Sörensen, gespielt von Bjarne Mädel.
Mitwirkende:
Bjarne Mädel
Birte Kretschmer
Udo Kroschwald
Felix von Manteuffel
Magdalena Höfner
Matthias Matschke
Dietmar Wunder
Ulrike C. Tscharre
Dietrich Hollinderbäumer
Barnaby Metschurat
Erika Skrotzki
Franz Röbig
Eliot Karow
Claudia Eisinger
Links: Externer Link Homepage Sven Stricker
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Die Tschernobyl-Züge von Küstrin-Kietz

Sendetermine: MDR Kultur - Dienstag, 21. Apr 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Robert Dobe
Produktion: SWR 2021, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Felicitas Ott
Ton und Technik: Karl-Heinz Runde
Ton und Technik: Claudia Peyke
Ton und Technik: Sabine Klunzinger
Inhaltsangabe: Nach dem GAU im April 1986 kam radioaktive Strahlung nicht nur als Wolke nach Deutschland, sondern auch auf Rädern: auf Lastwagen, PKW und Zügen. Unter großer Geheimhaltung wurden die Fahrzeuge beim Grenzübertritt in die damalige DDR gewaschen. Zum Beispiel unweit von Küstrin-Kietz an der Grenze zu Polen. Heute ist nichts mehr davon zu sehen. Doch die Gerüchte bleiben: viele Einsatzkräfte der Waschaktion hätten nichts von der Gefahr gewusst und seien später an Krebs gestorben. Wieviel Wahrheit ist noch übrig, 35 Jahre und einen Systemwechsel später?
Mitwirkende:
Marit Beyer
Lina Syren
Robert Dobe
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Mein Männerbild kriselt – und jetzt?!

Sendetermine: DLR - Dienstag, 21. Apr 2026 22:05 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 30:00)
DLR - Dienstag, 21. Apr 2026 22:30 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Luisa von Geliebte auf Zeit
Auch unter dem Titel: Escort, Naivität und Nähe (1. Teil)
Sexarbeit, Feminismus und Frauenwahl (2. Teil)
Produktion: DLF 2026, ca. 110 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Kann man Männer zu besseren Menschen machen, indem man mit ihnen Sex hat?
Episode 1 Escort, Naivität und Nähe Luisa finanziert ihr Kunststudium mit Sexarbeit. Eigentlich kein Problem. Doch seit sie sich vermehrt mit Feminismus beschäftigt, kommen ihr manchmal Zweifel, ob sie das Verhalten einiger Männer so unkommentiert hinnehmen sollte. Kann man Männer zu besseren Menschen machen, indem man mit Ihnen schläft? Wer sind „die Männer“ eigentlich und warum sind sie so wie sie sind? Im Freundeskreis, in der Familie, gemeinsam mit ihren Kunden – wir begleiten die Spurensuche einer jungen Frau, die sich selbst als „hoffnungslos naiv“ bezeichnet.
Episode 2 Sexarbeit, Feminismus und Frauenwahl Vielleicht hast du einfach sehr viel Verständnis für Männer, vermutet eine Freundin. Vielleicht sollte ich mich auch dafür bezahlen lassen, dass ich mir die Probleme von Männern anhöre, sagt die Mitbewohnerin. Aber vielleicht bringt dich dein Job persönlich weiter, glaubt ein Kunde. Und einen anderen Kunden versucht Luisa sogar dazu zu bringen, sich feministischer zu verhalten, damit es bei ihm auch endlich mal mit einer festen Beziehung klappt. Auch wenn sie dabei fast verzweifelt und bei ihrer Arbeit in den einen oder anderen Abgrund blickt – am Ende zieht Luisa ein überraschendes Résumé: Irgendwie liebt sie Männer ja auch.
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Mein Männerbild kriselt – und jetzt?!

Sendetermine: DLR - Dienstag, 21. Apr 2026 22:05 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 30:00)
DLR - Dienstag, 21. Apr 2026 22:30 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Luisa von Geliebte auf Zeit
Auch unter dem Titel: Escort, Naivität und Nähe (1. Teil)
Sexarbeit, Feminismus und Frauenwahl (2. Teil)
Produktion: DLF 2026, ca. 110 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Kann man Männer zu besseren Menschen machen, indem man mit ihnen Sex hat?
Episode 1 Escort, Naivität und Nähe Luisa finanziert ihr Kunststudium mit Sexarbeit. Eigentlich kein Problem. Doch seit sie sich vermehrt mit Feminismus beschäftigt, kommen ihr manchmal Zweifel, ob sie das Verhalten einiger Männer so unkommentiert hinnehmen sollte. Kann man Männer zu besseren Menschen machen, indem man mit Ihnen schläft? Wer sind „die Männer“ eigentlich und warum sind sie so wie sie sind? Im Freundeskreis, in der Familie, gemeinsam mit ihren Kunden – wir begleiten die Spurensuche einer jungen Frau, die sich selbst als „hoffnungslos naiv“ bezeichnet.
Episode 2 Sexarbeit, Feminismus und Frauenwahl Vielleicht hast du einfach sehr viel Verständnis für Männer, vermutet eine Freundin. Vielleicht sollte ich mich auch dafür bezahlen lassen, dass ich mir die Probleme von Männern anhöre, sagt die Mitbewohnerin. Aber vielleicht bringt dich dein Job persönlich weiter, glaubt ein Kunde. Und einen anderen Kunden versucht Luisa sogar dazu zu bringen, sich feministischer zu verhalten, damit es bei ihm auch endlich mal mit einer festen Beziehung klappt. Auch wenn sie dabei fast verzweifelt und bei ihrer Arbeit in den einen oder anderen Abgrund blickt – am Ende zieht Luisa ein überraschendes Résumé: Irgendwie liebt sie Männer ja auch.
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