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Das Hörspiel ist 100 Jahre alt.

Vor hundert Jahren, genau am 24.10.1924 um 20:30 Uhr, wurde das erste deutschsprachige Hörspiel gesendet. "Zauberei auf dem Sender" war der Anfang. Erhalten ist es nicht, es wurde live gespielt. 1962 vom Hessischen Rundfunk noch einmal produziert ist es in der ARD-Audiothek zu hören.

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Keine Angst vor Gedichten!

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Apr 2026 00:05, (angekündigte Länge: 164:00)
DLF - Samstag, 18. Apr 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Burkhard Reinartz
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Tomas Tranströmer und die Poesie (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2023, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Ton und Technik: Gunther Rose
Ton und Technik: Jens Müller
Inhaltsangabe: Der schwedische Dichter Tomas Tranströmer (1931-2015) zählt zu den renommiertesten Lyrikern Europas und hat Schriftsteller von Lars Gustafsson bis zu Joseph Brodsky beeinflusst. 2011 erhielt der Dichter den Literaturnobelpreis. Tranströmers Gedichte verbinden existentielle Tiefe mit verblüffender Einfachheit. Sie beginnen oft in schlichten Alltagssituationen, beim Zeitunglesen oder Bus fahren. Dann schlägt der lapidare Einstieg innerhalb weniger Zeilen in Erstaunliches um. „So wie bei Tomas Tranströmer Dichtung entsteht, stehen wir vor dem alten Wunder: Worte werden etwas Reales, werden Dinge, Substanz, Wirklichkeit“, schreibt Lars Gustafsson. Poesie hat es heutzutage nicht leicht und gilt als eher unverständlich und abgehoben. Deshalb widmet sich die „Lange Nacht” zugleich mit dem Porträt Tranströmers der Frage, was es mit der konzentriertesten Form von Literatur auf sich hat. Warum die Alltagssprache verlassen und die Welt in einer ungewohnten Bildersprache erforschen und zum Klingen bringen? Wie lässt sich der Weg zur Lyrik leichter machen?
Mitwirkende:
Bruno Winzen
Edda Fischer
Klaus Dieter Klausnitzer
Jean Paul Baeck
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Perestrojka

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Apr 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Michaela Riese
Auch unter dem Titel: Gorbatschow und die sowjetische Wende (Untertitel)
Produktion: DLF 1995, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Als Michail Gorbatschow am 11. März 1985 das Amt des Generalsekretärs des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion antrat, tat er dies mit der Intention, das System grundlegend zu reformieren. Bereits im April 1985 – vor etwa 40 Jahren also – verkündete er sein Programm „Perestrojka“ – was so viel wie Umgestaltung bedeutet. Gorbatschow wollte die innerparteilichen Verkrustungen, den Machtmissbrauch und die Korruption beseitigen. Sein Ziel war dabei nicht die Abschaffung des Sozialismus, sondern eine Beendigung der „Zeit der Stagnation“.
Glasnost und Perestroika beschreiben die Zielrichtung der Reformen des späteren Friedensnobelpreisträgers Gorbatschow. Er reagiert damit auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme sowie die Unzufriedenheit der Menschen. Andere kommunistisch regierte Staaten in Osteuropa folgen dem Vorbild der Sowjetunion. Das SED-Regime in der DDR lehnt Reformen ab. Die 1960er- und 1970er-Jahre waren von einem Mix aus Entspannung und dem Ausbau des Imperiums geprägt gewesen. Mit der „Perestrojka“ von Michail Gorbatschow scheiterte 1991 der letzte Reformversuch in der Sowjetunion – und endete mit dem Sturz des Systems.
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Fly or die - Eine Storchenliebe in Kroatien

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 18. Apr 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Marta Medvešek
Auch unter dem Titel: Deutsche Fassung des gleichnamigen kroatischen Features (Untertitel)
Flieg oder stirb (Zusatz)
Produktion: rbb/DLR 2024, 49 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Bodo Pasternak
Marta Medvešek
Ton und Technik: Bodo Pasternak
Ton und Technik: Martin Scholz
Inhaltsangabe: Brodski Varoš ist ein unscheinbarer Ort im Osten Kroatiens. Hier, im Hinterhof einer kleinen Provinz-Schule, lebt der pensionierte Hausmeister Stjepan Vokić. Vor 28 Jahren rettete Stjepan einer verletzten Baby-Störchin das Leben. Da sie nicht mehr fliegen konnte, nahm er sie zu sich, baute ihr ein Nest und nannte sie „Malena“ – auf kroatisch: „Die Kleine“.
Dann, 2002, trat ein männlicher Storch in ihr Leben: Klepetan, der “Klapperer”. Seitdem kam Klepetan jedes Jahr zu Malena. Sie verbrachten die Sommermonate im Nest zusammen mit ihrer Brut, bis Klepetan und die Kleinen sich am Ende des Sommers auf den Weg nach Afrika machten
Diese außergewöhnliche Liebesgeschichte aus Kroatien lockte jede Menge Journalisten und Besucher aus der ganzen Welt in Stjepans Hinterhof. Doch hinter dem wunderbaren Märchen steckt das tägliche Leben eines Mannes, der sich abmüht, die Storchendame am Leben zu erhalten.
Die kroatische Originalfassung des Features wurde mit dem Prix Europa 2021 ausgezeichnet.
Mitwirkende:
Michael Hanemann
Marta Medvešek
Preise / Auszeichnungen: Prix Europa 2021
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Schicksal Ü40

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 18. Apr 2026 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Judith Burger
Produktion: MDR 2016, 30 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stefan Kanis
Ton: Holger König
Schnitt: Christian Grund
Regieassistenz: Thekla Harre
Inhaltsangabe: Tanzen gehen, durch die Clubs ziehen gilt oft als Privileg junger Leute. Was aber, wenn man mit Anfang 40 merkt, dass die Kinder keine Abendbetreuung mehr brauchen und alles von vorn beginnen könnte? Plötzlich wird man in der Disco gesiezt. Damit will sich die Autorin Judith Burger nicht abfinden. Sie wandelt auf den nächtlichen Pfaden ihrer Jugend, trifft einen fast 50-jährigen DJ und andere älter werdende "Vögel der Nacht". Es ist ein Dilemma. Aber es ist nicht ausweglos ...
Mitwirkende:
Anja Schneider
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Antigone am Amazonas

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 18. Apr 2026 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Nina Hellenkemper
Auch unter dem Titel: Milo Rau und das Ungeheuer Mensch (Untertitel)
Produktion: WDR 2023, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Technische Realisation: Michael Kube
Regieassistenz: Marie Hecht
Inhaltsangabe: Milo Rau sucht in seinen Theaterinszenierungen nach einer Politik des Widerstands. Mit Schauspielern und Aktivisten aus der brasilianischen Landlosenbewegung erarbeitete er seine Version des antiken Tragödie 'Antigone', die jetzt durch europäische Theater tourt.
In Ruanda, im Kongo und Irak hat Milo Rau künstlerisch mit Akteuren vor Ort zusammengearbeitet. Jetzt ist im brasilianischen Amazonasstaat Pará eine Version der 'Antigone' entstanden, der antiken Tragödie über die Hybris der Macht. Mit Indigenen, Schauspielern und Aktivisten der Landlosenbewegung MST erzählt Milo Rau vom Kampf der Menschheit gegen ihren selbstverschuldeten Untergang durch Profitgier und Verblendung. In der Produktion spiegelt sich der politische Kampf der Landlosen gegen Großgrundbesitzer und Agrobusiness, die für Weidefläche und Sojaproduktion im Amazonasgebiet den Urwald abholzen. Trauriger Höhepunkt dieses Konfliktes: das 'Massaker von Eldorado Carajas', bei dem ein Protestmarsch der Landlosen von der Polizei unter tödlichem Einsatz von Schusswaffen gestoppt wurde.
Mitwirkende:
Eva Meckbach
Robert Frank
Lena Stolze
Merle Wasmuth
Justus Carrière
Sabina Trooger
Jenny König
Hanns Jörg Krumpholz
Inka Löwendorf
Daria Küper
Maximilian Held
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Naturaufnahme - Stimme/Unstimme

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 18. Apr 2026 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Bodo Hell
Martin Leitner
Produktion: ORF 2022, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Komponist(en): Georg Vogel
Tongestaltung: Martin Leitner
Inhaltsangabe: 'Was haben der Ruf des Muezzins, des Meeres und der Liebe Wellen, ein singendes Tor in Island, Alteisen im Wind auf Elba, Pferdekutschen und Eselskarren in Kashgar, Abendzikaden auf Zypern, ein Schlagschwirl irgendwo, Rohrspatzen, Nachtigallen, Gelbspötter, Ziegen und Ziegenmelker (um nur diese zu nennen) gemeinsam? Eben: all diese Natur- und Kunstwunder erzeugen Schall und akustischen Rauch und all dieses schiere Überangebot an Tönen, Geräuschen und Gesängen ist der Aufmerksamkeit (und den diversen Mikrophonen und Kunstköpfen) des natur- und studioerfahrenen Tonmeisters Martin Leitner über die Jahre hinweg nicht entgangen, vielmehr ging und geht er den verwunderlichen Einzelheiten des akustischen Universums in der Natur- und Menschenwelt allseits lauschend nach, unermüdlich, bewundernswert', schreibt der Schriftsteller Bodo Hell, der seit mehr als vierzig Jahren jeden Sommer als Senner auf einer Alm im Dachsteingebiet tätig ist.
Wie schon in den für und von Ö1 produzierten Hörstücken 'Landschaft mit Verstoßung' (2013) und 'Tisenjoch, Aufstieg zur Fundstelle. Eine akustische Rekapitulation.' (2016) wird auch in der neuen Gemeinschaftsarbeit von Bodo Hell mit dem ORF-Tonmeister Martin Leitner versucht, den poetischen Text mit naturgenerierten Tönen und Musiken in eine radiophone Verbindung zu bringen, wobei diesmal die tonmeisterliche Aufnahmearbeit Martin Leitners im Vordergrund steht und in all ihren Nuancen zu hören sein wird.
Mitwirkende:
Martin Leitner
Bodo Hell
Claviton Georg Vogel
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ARD Radio Tatort 209:

Vollmetallkreuz

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 18. Apr 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
HR 2 - Samstag, 18. Apr 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR Kultur - Samstag, 18. Apr 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
BR 2 - Samstag, 18. Apr 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Simone Buchholz
Produktion: NDR 2026, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Eva Solloch
Komponist(en): Sicker Man
Regieassistenz: Marie Permantier
Technische Realisation: Christian Alpen
Technische Realisation: Nicole Graul
Technische Realisation: Manfred Faust
Technische Realisation: Manuel Glowczewski
Dramaturgie: Susanne Birkner
Besetzung: Marc Zippel
Besetzung: Dagmar Titz
Inhaltsangabe: Verden an der Aller: Die Extremismus-Spezialeinheit Verden auf Heavy Metal-Kreuzfahrt! Gina, Philipp und die verdeckte Ermittlerin Jules werden in den Hamburger Hafen gerufen: auf dem Kreuzfahrtschiff, das gleich mit mehr als 30 Bands zur Metal-Cruise "Vollmetallkreuz" ablegen soll, sind zwei philippinische Matrosen ermordet worden.
Ihre Leichen wurden als berühmte Metal-Plattencover inszeniert. Aber offensichtlich hat jemand etwas gegen die Anwesenheit der Polizei an Bord. Gina und Philipp ermitteln deswegen ebenfalls undercover – natürlich nach einem Umstyling. Das Schiff hat mittlerweile abgelegt, die Verbindung nach außen ist gekappt worden. Eine gefährliche Reise beginnt – auf hoher See, umgeben von euphorischen Musikfans, gebrochenen Herzen und einer blutrünstigen norwegischen Viking Metal-Band.
Mitwirkende:
Gina Scarafilo Nina Kronjäger
Philipp von Treuenfels David Vormweg
Jules Dombrowski Hanna Plaß
Bjarne Tristan Seith
Doro Josefine Israel
Stefanie Burger Sarah Masuch
Kapitän Wolfram Paulsen Glenn Goltz
Polizist Holger Dexne
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Back to University

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Apr 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Susanne Franzmeyer
Auch unter dem Titel: Mein persönlicher Einsatz gegen den Lehrkräftemangel (Untertitel)
Produktion: DLR 2024, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Susanne Franzmeyer
Dramaturgie: Katrin Moll
Ton: Susanne Franzmeyer
Inhaltsangabe: Mit Mitte 40 nochmal studieren? Die Autorin hat es getan, Grundschullehramt. Wie ist das, plötzlich zwischen Abiturientinnen und Abiturienten zu sitzen, Referate zu halten und das Lernen neu lernen zu müssen? Und ist der Job anschließend wirklich sicher?
Wie wäre das: mitten im Leben zurück an die Uni zu gehen, nicht als Lehrperson, sondern als Studierende? Niemals – so würden wohl die meisten reagieren. Die Autorin hat es gegen alle inneren Widerstände dennoch getan: Back to University! Mit dem Ziel, irgendwann Grundschullehrerin in Berlin zu werden. Also sitzt Susanne Franzmeyer plötzlich, mit Mitte 40, zwischen jungen Schulabgänger*innen im Seminarraum, bereitet Referate vor und vertieft sich in Lehrbücher. Mittendrin kommen ihr Zweifel: Hab ich das gut durchdacht? Die Finanzierung? Versicherungen? – Nein, merkt sie. Aber am Ende wartet ja ein gut bezahlter, sicherer Job, so das Versprechen. Von allen Seiten sind doch Aufschreie und Appelle wegen des anhaltenden Lehrkräftemangels zu vernehmen. Sie beruhigt sich also – bis die Bertelsmann-Stiftung im Januar 2024 plötzlich eine Prognose veröffentlicht, die alles anders aussehen lässt. Ist die ganze Mühe umsonst?
Mitwirkende:
Ulrike Sophie Haase
Vera Weisbrod
Timo Weisschnur
Susanne Franzmeyer
Links: Externer Link Homepage von Susanne Franzmeyer
Externer Link Homepage von Susanne Franzmeyer
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Remainder

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 18. Apr 2026 18:05, (angekündigte Länge: 88:00)
Autor(en): Tom McCarthy
Auch unter dem Titel: 8 1/2 Millionen (Untertitel)
Produktion: NDR 2019, 88 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Hannah Georgi
Bearbeitung: Hannah Georgi
Komponist(en): Andreas Bick
Regieassistenz: Hanna Steger
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Barbara Göbel
Dramaturgie: Michael Becker
Übersetzung: Astrid Sommer
Inhaltsangabe: Ein Mann steht zur falschen Zeit am falschen Ort und hat auf einmal zwei Probleme: Was macht man mit einer Abfindung von 8 1/2 Millionen und vor allem: Wie lässt sich sein Leben wieder ins Lot bringen? Beim Anblick eines Risses in einer fremden Badezimmerwand überkommt ihn plötzlich ein immenses Glücksgefühl: Da war einmal ein identischer Riss und um ihn herum hatte es einen Alltag gegeben, eine Wohnung, einen Ausblick, Gerüche, Klänge. Vor allem aber das Gefühl, lebendig zu sein. Fortan verwendet der namenlose Ich-Erzähler alles darauf, sich diesen Alltag zurückzuholen.
Mitwirkende:
Ich-Erzähler, Ich-Rolle Jan Krauter
Naz Matthias Bundschuh
Daubenay Peter Kurth
Sekretärin, Maklerin Sigrid Burkholder
Samuels Cristin König
Greg Stefan Konarske
Catherine Lou Strenger
Piano Yuhao Guo
Younger, Pilot Andreas Grothgar
Coffeeshop-Girl, Frau auf Party, Maklerin, Stewardess Annika Schilling
Lebedame Therese Dürrenberger
Physiotherapeut, Kevin, Sanitäter Daniel Breitfelder
Mann auf Party, Polizist, Bauträger Sören Wunderlich
Arzt, Gemeinderat Arved Birnbaum
Pianist Benjamin Höppner
Portiersfrau Sybille Schedwill
Bankräuber, David Simpson, Motorradfreak Daniel Stock
Bankräuber, Schauspieler, Mann Daniel Wiemer
Bankräuber Simon Kirsch
Mann mit französischem Akzent David Vormweg
Mann mit britischem Akzent Steve Hudson
Kunde in der Bank Stefan Cordes
Links: Externer Link Homepage Andreas Bick
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Alles Licht, das wir nicht sehen

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 18. Apr 2026 19:04 Teil 3/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Anthony Doerr
Auch unter dem Titel: Die Lichter der Vernunft (1. Teil)
Da hab` ich noch im Dunkeln die Augen zugemacht (2. Teil)
Au clair de la lune (3. Teil)
Produktion: WDR 2022, 150 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Karlheinz Koinegg
Komponist(en): Ulrike Haage
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Technische Realisation: Werner Jäger
Besetzung: Ulrich Korn
Technische Realisation: Kerstin Grimm-Franken
Regieassistenz: Josephine Güntner
Regieassistenz: Natia Koukoulli-Marx
Regieassistenz: Katarina Schnell
Übersetzung: Werner Löcher-Lawrence
Inhaltsangabe: Zwei Jugendliche im Zweiten Weltkrieg: die blinde Marie-Laure aus Paris und der Waisenjunge Werner aus Essen. Mitten in den Wirren des Krieges finden sie zueinander - unter anderem durch Funksignale.
Werner wächst ohne Eltern mit seiner Schwester Jutta auf dem Gelände der Essener Zeche Zollverein auf und entwickelt ein sehr ausgeprägtes technisches Verständnis. Kaum 15 geworden, wird er nach dem Drill in einer Napola in der Wehrmacht eingesetzt, um mit von ihm entwickelten Peilsendern feindliche Radiostationen zu orten. Marie-Laure liebt die Biologie und ertastet sich die Welt neu, nachdem sie als Kind erblindet. Sie lebt mit ihrem Vater in Paris und muss mit ihm vor den Nazis nach Saint Malo flüchten. Hier lebt ihr Onkel Etienne, der auf dem Dachboden eine komplette Sendeanlage versteckt hält. Unaufhaltsam treibt die Geschichte Marie-Laure und Werner aufeinander zu: spannend, labyrinthisch und atemlos.
Expertenkommentar: Die Begründung der Jury: Die Jury kürt „Alles Licht, das wir nicht sehen“ nach dem gleichnamigen Roman von Anthony Doerr als besonders gelungene Literaturadaption zum Hörspiel des Monats September 2022. Die szenische und atmosphärische Textvorlage wurde kongenial von der Regisseurin Petra Feldhoff umgesetzt. Unter ihrer Anleitung überzeugen auch die schauspielerischen Leistungen insbesondere der Darstellung der Protagonistin Marie-Laure durch Alicia von Rittberg, Frieda Reinke und Leni Kramer sowie des Protagonisten Werner Hauser durch Marcus J. Bachmann, Julius Langner und Gustav Saurbier in den unterschiedlichen Altersstufen vom Kind bis zum Jugendlichen und zur Erwachsenen sowie des Nebendarstellers Bernhard Schütz als Reinhold von Rumpel. Dramaturgie, Inszenierung und schauspielerische Leistung erzeugen einen solchen Sog, dass man alle drei Teile am Stück hören möchte. Besonders berührend ist, dass der Zweite Weltkrieg aus der ungewöhnlichen Perspektive eines französischen, blinden Mädchens und eines deutschen, technikbegeisterten Jungen erzählt wird, die unaufhaltsam in den Wirren der Ereignisse aufeinander zutreiben. Die Gefahr der Sentimentalität wird dabei durch die tragende Rolle des Radios als dritter Protagonistin gebannt. Es wird in all seinen Facetten gezeigt und treibt die Handlung voran: Als Medium zur Überwindung von Grenzen und Entfernungen, als vermittelndes Element von Bildung, Kunst und Kultur, sowie als politische Propagandamaschine, die zur Gleichschaltung benutzt wird, als Waffe des Widerstandes und als lebensgefährliches Instrument zur Ortung von dem Partisan:innen
Mitwirkende:
Marie-Laure und Erzählerin Alicia von Rittberg
Marie-Laure (12-14 Jahre) Frieda Reinke
Marie-Laure (6-10 Jahre) Leni Kramer
Werner und Erzähler Markus J. Bachmann
Werner (14-15 Jahre) Julius Langner
Werner (7-12 Jahre) Gustav Saurbier
Daniel Le Blanc Noureddine Chamari
Madame Manec Charlotte Schwab
Onkel Etienne Steve Karier
Frau Elena Aurélie Thepaut
Reinhold von Rumpel Bernhard Schütz
Monsieur Hublin Rudolf Kowalski
Museumsführer Claus Dieter Clausnitzer
Museumsdirektor Gerhard Mohr
Frank Volkheimer Gareth Charles
Henri Le Blanc David Vormweg
Dr. Geffard Gerhard Fehn
Madame Ruelle Eva Mannschott
Jutta Anna Lucia Gualano
Frederick Marian Peterse
Herribert Pommsel Robert Reuter
Hans Schiler Jordy-Leon Sun
Dr. Hauptmann Andreas Grothgar
SS Bastian Robert Gallinowski
Obergefreiter Daniel Berger
Herr Siedler Wolfgang Rüter
Hauptmann Stefan Bockelmann
Gefreiter Jonas Baeck
Unteroffizier Jürgen Sarkiss
Claude Levitte Michael Witte
Concierge Caroline Schreiber
Steigerlied (Gesang) Maximilian Teschner
Frau 1 Justine Hauer
Frau 2 Rebecca Madita Hundt
Frau 3 Karoline Bär
Frau 4 Claudia Mischke
Funkspruch Dmitri Alexandrov
Kind aus dem Waisenhaus Clara Ader
Kind aus dem Waisenhaus Moritz Heller
Kind aus dem Waisenhaus Linn-Anni Rosener
Klasse im Museum / Zweites Kind Paula Bastian
Klasse im Museum / Zweites Kind Ida Linnea Rooch
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 09 2022
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
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Überüberübermorgen

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 18. Apr 2026 19:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Clara Leinemann
Produktion: WDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Thomas Leutzbach
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ARD Radio Tatort 209:

Vollmetallkreuz

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 18. Apr 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
HR 2 - Samstag, 18. Apr 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR Kultur - Samstag, 18. Apr 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
BR 2 - Samstag, 18. Apr 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Simone Buchholz
Produktion: NDR 2026, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Eva Solloch
Komponist(en): Sicker Man
Regieassistenz: Marie Permantier
Technische Realisation: Christian Alpen
Technische Realisation: Nicole Graul
Technische Realisation: Manfred Faust
Technische Realisation: Manuel Glowczewski
Dramaturgie: Susanne Birkner
Besetzung: Marc Zippel
Besetzung: Dagmar Titz
Inhaltsangabe: Verden an der Aller: Die Extremismus-Spezialeinheit Verden auf Heavy Metal-Kreuzfahrt! Gina, Philipp und die verdeckte Ermittlerin Jules werden in den Hamburger Hafen gerufen: auf dem Kreuzfahrtschiff, das gleich mit mehr als 30 Bands zur Metal-Cruise "Vollmetallkreuz" ablegen soll, sind zwei philippinische Matrosen ermordet worden.
Ihre Leichen wurden als berühmte Metal-Plattencover inszeniert. Aber offensichtlich hat jemand etwas gegen die Anwesenheit der Polizei an Bord. Gina und Philipp ermitteln deswegen ebenfalls undercover – natürlich nach einem Umstyling. Das Schiff hat mittlerweile abgelegt, die Verbindung nach außen ist gekappt worden. Eine gefährliche Reise beginnt – auf hoher See, umgeben von euphorischen Musikfans, gebrochenen Herzen und einer blutrünstigen norwegischen Viking Metal-Band.
Mitwirkende:
Gina Scarafilo Nina Kronjäger
Philipp von Treuenfels David Vormweg
Jules Dombrowski Hanna Plaß
Bjarne Tristan Seith
Doro Josefine Israel
Stefanie Burger Sarah Masuch
Kapitän Wolfram Paulsen Glenn Goltz
Polizist Holger Dexne
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Geister sind auch nur Menschen

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 18. Apr 2026 20:00, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Katja Brunner
Produktion: SRF 2017, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Erik Altorfer
Bearbeitung: Erik Altorfer
Komponist(en): Mario Marchisella
Dramaturgie: Wolfram Höll
Tontechnik: Basil Kneubühler
Inhaltsangabe: Diskursstück über das Altersheim als Zwischenwelt, an der Grenze von Leben und Tod. Die «Insassen» kommen zu Wort: die Unbetuchten und die Unbesuchten, die, die nicht vom Leben lassen können, und die, die man nicht aus dem Leben lässt. Alle haben noch Bedürfnisse. Denn Geister sind auch nur Menschen.
Die Schweizer Dramatikerin Katja Brunner schafft es, scheinbar klare, fast schon klischierte Situationen ernst zu nehmen: den alten Mann, der die Welt nur noch aus der Horizontale seines Betts wahrnimmt und der Pflegekraft an den Hintern fasst. Die alte Frau, die kein Toilettenpapier mehr hat und mit vollen Hosen in den Supermarkt geht, unter den scheelen Blicken und gerümpften Nasen der anderen Menschen.
Man verabscheut sie, man versteht sie. Und das sind Bilder, das sind Gefühle, die bleiben.
Mitwirkende:
Frau Heisingers Marion Breckwoldt
Frau Simplon Friederike Wagner
Kinderstimme Nela Schröder
Bill Hansrudolf Twerenbold
Hilfskräfte Lisa-Katrina Mayer
Hilfskräfte Jirka Zett
Arsenal der Alten Verena Buss
Arsenal der Alten Jörg Dathe
Arsenal der Alten Katja Reinke
Arsenal der Alten Jörg Schröder
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ARD Radio Tatort 209:

Vollmetallkreuz

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 18. Apr 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
HR 2 - Samstag, 18. Apr 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR Kultur - Samstag, 18. Apr 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
BR 2 - Samstag, 18. Apr 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Simone Buchholz
Produktion: NDR 2026, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Eva Solloch
Komponist(en): Sicker Man
Regieassistenz: Marie Permantier
Technische Realisation: Christian Alpen
Technische Realisation: Nicole Graul
Technische Realisation: Manfred Faust
Technische Realisation: Manuel Glowczewski
Dramaturgie: Susanne Birkner
Besetzung: Marc Zippel
Besetzung: Dagmar Titz
Inhaltsangabe: Verden an der Aller: Die Extremismus-Spezialeinheit Verden auf Heavy Metal-Kreuzfahrt! Gina, Philipp und die verdeckte Ermittlerin Jules werden in den Hamburger Hafen gerufen: auf dem Kreuzfahrtschiff, das gleich mit mehr als 30 Bands zur Metal-Cruise "Vollmetallkreuz" ablegen soll, sind zwei philippinische Matrosen ermordet worden.
Ihre Leichen wurden als berühmte Metal-Plattencover inszeniert. Aber offensichtlich hat jemand etwas gegen die Anwesenheit der Polizei an Bord. Gina und Philipp ermitteln deswegen ebenfalls undercover – natürlich nach einem Umstyling. Das Schiff hat mittlerweile abgelegt, die Verbindung nach außen ist gekappt worden. Eine gefährliche Reise beginnt – auf hoher See, umgeben von euphorischen Musikfans, gebrochenen Herzen und einer blutrünstigen norwegischen Viking Metal-Band.
Mitwirkende:
Gina Scarafilo Nina Kronjäger
Philipp von Treuenfels David Vormweg
Jules Dombrowski Hanna Plaß
Bjarne Tristan Seith
Doro Josefine Israel
Stefanie Burger Sarah Masuch
Kapitän Wolfram Paulsen Glenn Goltz
Polizist Holger Dexne
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Lichtspiel

Sendetermine: DLF - Samstag, 18. Apr 2026 20:05 Teil 3/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
DLF - Samstag, 18. Apr 2026 21:00 Teil 4/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Daniel Kehlmann
Produktion: DLF 2026, 198 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Sebastian Stern
Bearbeitung: Sebastian Stern
Komponist(en): Markus Lehmann-Horn
Regieassistenz: Simon Hastreiter
Dramaturgie: Christine Grimm
Besetzung: Jutta Kommnick
Besetzung: Kathi Bonjour
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Ton und Technik: Eugenie Kleesattel
Inhaltsangabe: Der Regisseur G.W. Pabst kehrt 1938 nach Österreich zurück: Zwischen Kunstproduktion und Anpassung entsteht in den folgenden Jahren ein Film, der verschwinden wird. Eine Hörspielserie in vier Teilen über Schuld, Kunst und das Gewicht der Vergangenheit.
Die Hörspielserie „Lichtspiel“ nach Daniel Kehlmanns Roman erzählt die Geschichte des berühmten Filmregisseurs G.W. Pabst. Nach einem enttäuschenden Hollywood-Exil kehrt er wegen seiner kranken Mutter nach Österreich zurück. Ein Fehler: Mit Kriegsbeginn schließen sich die Grenzen. Das NS-Regime zwingt den Regisseur durch perfide Erpressung, wieder für Deutschland Filme zu drehen. Pabst redet sich ein, als Künstler vollkommen unpolitisch bleiben zu können. Doch während er inmitten des Krieges obsessiv an seinem Meisterwerk „Der Fall Molander“ arbeitet, verstrickt er sich unweigerlich in moralische Schuld. Ein fesselndes Drama über Opportunismus und den wahren Preis der Kunst.
Mitwirkende:
Thomas Loibl
Michael Kranz
Bibiana Beglau
Fabian Hinrichs
Valery Tscheplanowa
Erwin Leder
Monica Gruber
Aenne Schwarz
Roman Knizka
Holger Handtke
Nicolas Mockridge
Oscar Kehlmann
Andreas Nickl
Oliver Urbanski
Antonia Bill
Felix Römer
Raphael Dwinger
Marion Breckwoldt
Hannes Liebmann
Jördis Trauer
Gudrun Gabriel
Uriel Jung
Alice Prosser
Julia Zimth
Anton Rattinger
Felix Pöchhacker
Theresa Albert
Konstantin Frank
Paul Heimel
Felix Laicher
Patrick Strasser
Helena Gammel
Eva-Marlen Hirschburger
Rudolf Krause
Eliot Karow
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Lichtspiel

Sendetermine: DLF - Samstag, 18. Apr 2026 20:05 Teil 3/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
DLF - Samstag, 18. Apr 2026 21:00 Teil 4/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Daniel Kehlmann
Produktion: DLF 2026, 198 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Sebastian Stern
Bearbeitung: Sebastian Stern
Komponist(en): Markus Lehmann-Horn
Regieassistenz: Simon Hastreiter
Dramaturgie: Christine Grimm
Besetzung: Jutta Kommnick
Besetzung: Kathi Bonjour
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Ton und Technik: Eugenie Kleesattel
Inhaltsangabe: Der Regisseur G.W. Pabst kehrt 1938 nach Österreich zurück: Zwischen Kunstproduktion und Anpassung entsteht in den folgenden Jahren ein Film, der verschwinden wird. Eine Hörspielserie in vier Teilen über Schuld, Kunst und das Gewicht der Vergangenheit.
Die Hörspielserie „Lichtspiel“ nach Daniel Kehlmanns Roman erzählt die Geschichte des berühmten Filmregisseurs G.W. Pabst. Nach einem enttäuschenden Hollywood-Exil kehrt er wegen seiner kranken Mutter nach Österreich zurück. Ein Fehler: Mit Kriegsbeginn schließen sich die Grenzen. Das NS-Regime zwingt den Regisseur durch perfide Erpressung, wieder für Deutschland Filme zu drehen. Pabst redet sich ein, als Künstler vollkommen unpolitisch bleiben zu können. Doch während er inmitten des Krieges obsessiv an seinem Meisterwerk „Der Fall Molander“ arbeitet, verstrickt er sich unweigerlich in moralische Schuld. Ein fesselndes Drama über Opportunismus und den wahren Preis der Kunst.
Mitwirkende:
Thomas Loibl
Michael Kranz
Bibiana Beglau
Fabian Hinrichs
Valery Tscheplanowa
Erwin Leder
Monica Gruber
Aenne Schwarz
Roman Knizka
Holger Handtke
Nicolas Mockridge
Oscar Kehlmann
Andreas Nickl
Oliver Urbanski
Antonia Bill
Felix Römer
Raphael Dwinger
Marion Breckwoldt
Hannes Liebmann
Jördis Trauer
Gudrun Gabriel
Uriel Jung
Alice Prosser
Julia Zimth
Anton Rattinger
Felix Pöchhacker
Theresa Albert
Konstantin Frank
Paul Heimel
Felix Laicher
Patrick Strasser
Helena Gammel
Eva-Marlen Hirschburger
Rudolf Krause
Eliot Karow
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Keine Angst vor Gedichten!

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Apr 2026 00:05, (angekündigte Länge: 164:00)
DLF - Samstag, 18. Apr 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Burkhard Reinartz
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Tomas Tranströmer und die Poesie (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2023, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Ton und Technik: Gunther Rose
Ton und Technik: Jens Müller
Inhaltsangabe: Der schwedische Dichter Tomas Tranströmer (1931-2015) zählt zu den renommiertesten Lyrikern Europas und hat Schriftsteller von Lars Gustafsson bis zu Joseph Brodsky beeinflusst. 2011 erhielt der Dichter den Literaturnobelpreis. Tranströmers Gedichte verbinden existentielle Tiefe mit verblüffender Einfachheit. Sie beginnen oft in schlichten Alltagssituationen, beim Zeitunglesen oder Bus fahren. Dann schlägt der lapidare Einstieg innerhalb weniger Zeilen in Erstaunliches um. „So wie bei Tomas Tranströmer Dichtung entsteht, stehen wir vor dem alten Wunder: Worte werden etwas Reales, werden Dinge, Substanz, Wirklichkeit“, schreibt Lars Gustafsson. Poesie hat es heutzutage nicht leicht und gilt als eher unverständlich und abgehoben. Deshalb widmet sich die „Lange Nacht” zugleich mit dem Porträt Tranströmers der Frage, was es mit der konzentriertesten Form von Literatur auf sich hat. Warum die Alltagssprache verlassen und die Welt in einer ungewohnten Bildersprache erforschen und zum Klingen bringen? Wie lässt sich der Weg zur Lyrik leichter machen?
Mitwirkende:
Bruno Winzen
Edda Fischer
Klaus Dieter Klausnitzer
Jean Paul Baeck
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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