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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

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Atemübung

Sendetermine: DLR - Freitag, 17. Apr 2026 00:05
Autor(en): Judith Geffert
Produktion: EIG 2026, 6 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Mitwirkende:
Judith Geffert
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Die Sintflut 2.0

Sendetermine: DLR - Freitag, 17. Apr 2026 00:05
Autor(en): Anjo Haase
Rieke Hettinger
Produktion: EIG 2026, 14 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
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Bialetti, my love

Sendetermine: DLR - Freitag, 17. Apr 2026 00:05
Autor(en): Manuel Mühl
Produktion: EIG 2026, 4 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
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Unsere Asche wird weiter brennen

Sendetermine: SWR Kultur - Freitag, 17. Apr 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Erika Harzer
Steffi Wassermann
Auch unter dem Titel: Lübeck und der tödlichste Brandanschlag der 1990er-Jahre (Untertitel)
Produktion: DLF 2026, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Beatrix Ackers
Ton: Michael Kube
Regieassistenz: Tatjana Petschl
Dramaturgie: Katrin Moll
Dramaturgie: Julia Illmer
Inhaltsangabe: Am 18. Januar 1996 starben sieben Kinder und drei Erwachsene bei einem Brandanschlag auf eine Unterkunft für Geflüchtete in Lübeck. Für die Tat wurde nie jemand verurteilt. Was bedeutet das 30 Jahre später für die Betroffenen und für die Stadt?
Bis heute haben die Überlebenden keine Antwort auf ihre Frage erhalten, warum der Verdacht auf einen Hausbewohner fiel und den Indizien, die für eine mögliche Täterschaft aus dem rechten Milieu sprachen, kaum nachgegangen wurde. Ob der tödlichste Anschlag des Jahrzehnts zu den emblematischen Fällen rechter Gewalt gehört, bleibt somit offen. Welche Spuren hinterlässt die Ungewissheit bei den Überlebenden? Wer erinnert sich in Lübeck noch an das Verbrechen, für das nie jemand verurteilt wurde und das immer mehr in Vergessenheit gerät? Die Aufklärung der Tat wäre angesichts einer wachsenden Zahl von Fällen rechter Gewalt von großer Bedeutsamkeit. Aber gibt es noch eine Chance für Gerechtigkeit, für das Auffinden und die Bestrafung der Täter nach so langer Zeit?
Mitwirkende:
Monika Oschek
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ARD Radio Tatort 209:

Vollmetallkreuz

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 17. Apr 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Simone Buchholz
Produktion: NDR 2026, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Eva Solloch
Komponist(en): Sicker Man
Regieassistenz: Marie Permantier
Technische Realisation: Christian Alpen
Technische Realisation: Nicole Graul
Technische Realisation: Manfred Faust
Technische Realisation: Manuel Glowczewski
Dramaturgie: Susanne Birkner
Besetzung: Marc Zippel
Besetzung: Dagmar Titz
Inhaltsangabe: Verden an der Aller: Die Extremismus-Spezialeinheit Verden auf Heavy Metal-Kreuzfahrt! Gina, Philipp und die verdeckte Ermittlerin Jules werden in den Hamburger Hafen gerufen: auf dem Kreuzfahrtschiff, das gleich mit mehr als 30 Bands zur Metal-Cruise "Vollmetallkreuz" ablegen soll, sind zwei philippinische Matrosen ermordet worden.
Ihre Leichen wurden als berühmte Metal-Plattencover inszeniert. Aber offensichtlich hat jemand etwas gegen die Anwesenheit der Polizei an Bord. Gina und Philipp ermitteln deswegen ebenfalls undercover – natürlich nach einem Umstyling. Das Schiff hat mittlerweile abgelegt, die Verbindung nach außen ist gekappt worden. Eine gefährliche Reise beginnt – auf hoher See, umgeben von euphorischen Musikfans, gebrochenen Herzen und einer blutrünstigen norwegischen Viking Metal-Band.
Mitwirkende:
Gina Scarafilo Nina Kronjäger
Philipp von Treuenfels David Vormweg
Jules Dombrowski Hanna Plaß
Bjarne Tristan Seith
Doro Josefine Israel
Stefanie Burger Sarah Masuch
Kapitän Wolfram Paulsen Glenn Goltz
Polizist Holger Dexne
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REPEAT

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 17. Apr 2026 20:00, (angekündigte Länge: 48:00)
Autor(en): Claudia C. Weber
Produktion: SRF 2025, 49 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Gehörspiel
Regie: Claudia C. Weber
Mark Ginzler
Komponist(en): Claudia C. Weber
Tongestaltung: Lucas Fritz
Dramaturgie: Mark Ginzler
Aufnahme: Björn Müller
Inhaltsangabe: Süffiges Experiment: Fünf Mal derselbe Text – und doch jedes Mal eine völlig neue Geschichte. «Repeat» bricht mit Erzählkonventionen: Es verwandelt Wiederholung in ein erzählerisches Experiment voller Tempo-, Ton- und Bedeutungswechsel – und überrascht mit einer finalen Pointe.
Was passiert, wenn man einen Text nicht verändert, aber alles andere – Stimmführung, Tempo, Beziehung, Geräuschkulisse, Rollenverteilung und Genre – vollständig dreht? Das Hörspiel «Repeat» stellt genau diese Frage. In fünf Szenen erklingt jeweils wortgleich derselbe Text, doch die Wiederholung wird zum erzählerischen Gamechanger. Ob beim Klau eines Porsches, einer dramatischen Sterbeszene, dem Chaos einer Sitcom-Küche, einem Horrorfilmabend oder im Backstage einer Rockband – zwei Schauspielerinnen und zwei Schauspieler übernehmen alle zwanzig Rollen, jede Szene beginnt wortgleich dort, wo die vorherige endet – und mit jedem «Repeat» beginnt eine neue Geschichte.
Auch die Musik ist nicht bloss Beiwerk, sondern Teil der Erzählstruktur – mit einem cleveren Dreh am Schluss. Aber: keine Spoiler!
Ein Fest der Schauspielkunst und Inszenierung! Und eine Feier der elektrischen Gitarre.
Mitwirkende:
Rami, Freund, Filmrolle 2, Roady und Gesang Marek Harloff
Sebastian, Noah, Filmrolle 1, Bo und Rockstar Patrick Güldenberg
Ärztin, Meg, Sara, Band und Gesang Anne Müller
Schwester, Leonie und Groupie Marie Dziomber
Song-Komposition Claudia Weber
Arrangement und Gitarre Lukas Fretz
Drums Eric Gut
Bass Jorge Fortes
Gesang Marek Harloff
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Alexander Kluge - ein Porträt

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 17. Apr 2026 20:05, (angekündigte Länge: 74:00)
Autor(en): Karl Bruckmaier
Produktion: BR 2012, 74 Min. (Stereo) - Feature
Genre(s): Biographie
Regie: Karl Bruckmaier
Technik: Winfried Messmer
Inhaltsangabe: Mit dem Ich geht er knausrig um - Alexander Kluge, geb. 1932 in Halberstadt. Jurist, Autor, Filmemacher. Träger fast aller wichtigen Filmund Literaturpreise. Zeitgenosse. Sein Ich tritt meist hinter oder neben die Kamera, wendet sich einem Thema oder einem Gast zu, stellt Fragen. Kann Antworten kaum erwarten. Drängelt ein wenig. Nimmt sich wieder zurück. Ist aber nie im Bild, ist bloß stets im Bilde. Manchmal füllt das Ich eine halbe Seite in einem von Kluges umfangreichen Büchern, muss erzählen von kaputten Tretautos oder der englischen Verwandtschaft, um ein wenig Entspannung zu generieren, etwas Vertrauen zu schaffen, Nähe. Nicht, dass dieses Ich scheu wäre, im Gegenteil, kämpferisch und offensiv und hartnäckig kann es sein, fordernd - aber es ist nicht eitel. Das hat dieses Ich nicht nötig. Nun sind im Lauf der fünf Jahrzehnte, in denen Alexander Kluge das öffentliche Leben der Bundesrepublik ästhetisch wie politisch mit gestaltet hat, nicht wenige Versuche unternommen worden, diesem so präsenten und einflussreichen Ich ein klein wenig näher zu kommen. Und Kluge antwortet gern; er versteckt und ziert sich nicht, nicht in Interviews, in Filmen, nicht im Netz. Und doch hat man stets das Gefühl, dass da noch mehr sei - vielleicht liegt es daran, dass man Alexander Kluge so gerne zuhört, seiner weichen Stimme mit dem zarten Nachhall seiner Heimat Halberstadt, vielleicht liegt es an seiner Freundlichkeit und an seiner kaum zu bändigenden Neugier, die ansteckend wirkt. Der Regisseur und Autor Karl Bruckmaier hat seit 2009 immer wieder mit Alexander Kluge an inzwischen fast 16 Stunden Hörspiel nach Kluges Texten gearbeitet. Dabei wurden Gespräche über inhaltliche Details wie auch Kluges generelle Weltsicht integraler Bestandteil dieser vom BR produzierten Hörspiele. Aus dieser langsam gewachsenen Gesprächsbeziehung entstand die Idee, entlang kurzer autobiografischer Notizen aus Kluges Werk der gesamten Lebenslinie dieses Mannes zu folgen und Kluge zu ermöglichen, ein Selbstportrait von sich zu zeichnen aus Worten und Gefühlen - und dem Hörer die Möglichkeit zu geben, dieser gewinnenden Stimme ausgiebig zu lauschen, wenn sie sagt: "Ich".
Mitwirkende:
Alexander Kluge
Gabriel Raab
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Mein Männerbild kriselt – und jetzt?!

Sendetermine: DLF - Freitag, 17. Apr 2026 20:05 Teil 1/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Freitag, 17. Apr 2026 20:30 Teil 2/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Luisa von Geliebte auf Zeit
Auch unter dem Titel: Escort, Naivität und Nähe (1. Teil)
Sexarbeit, Feminismus und Frauenwahl (2. Teil)
Produktion: DLF 2026, ca. 110 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Kann man Männer zu besseren Menschen machen, indem man mit ihnen Sex hat?
Episode 1 Escort, Naivität und Nähe Luisa finanziert ihr Kunststudium mit Sexarbeit. Eigentlich kein Problem. Doch seit sie sich vermehrt mit Feminismus beschäftigt, kommen ihr manchmal Zweifel, ob sie das Verhalten einiger Männer so unkommentiert hinnehmen sollte. Kann man Männer zu besseren Menschen machen, indem man mit Ihnen schläft? Wer sind „die Männer“ eigentlich und warum sind sie so wie sie sind? Im Freundeskreis, in der Familie, gemeinsam mit ihren Kunden – wir begleiten die Spurensuche einer jungen Frau, die sich selbst als „hoffnungslos naiv“ bezeichnet.
Episode 2 Sexarbeit, Feminismus und Frauenwahl Vielleicht hast du einfach sehr viel Verständnis für Männer, vermutet eine Freundin. Vielleicht sollte ich mich auch dafür bezahlen lassen, dass ich mir die Probleme von Männern anhöre, sagt die Mitbewohnerin. Aber vielleicht bringt dich dein Job persönlich weiter, glaubt ein Kunde. Und einen anderen Kunden versucht Luisa sogar dazu zu bringen, sich feministischer zu verhalten, damit es bei ihm auch endlich mal mit einer festen Beziehung klappt. Auch wenn sie dabei fast verzweifelt und bei ihrer Arbeit in den einen oder anderen Abgrund blickt – am Ende zieht Luisa ein überraschendes Résumé: Irgendwie liebt sie Männer ja auch.
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Seelenfänger (6. Staffel)

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 17. Apr 2026 20:05 Teil 2/5, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Christiane Hawranek
Katja Paysen-Petersen
Auch unter dem Titel: Gefährliche Stille (1. Teil)
Erleuchtung, Erlösung (2. Teil)
Tag der offenen Tür (3. Teil)
Das Tagebuch (4. Teil)
Produktion: BR 2025, ca. 270 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Susi Weichselbaumer
Inhaltsangabe: 1. Gefährliche Stille
Hannah und John sehnen sich am Ende ihrer Weltreise nach Ruhe. Sie melden sich in Südkorea für ein Meditationsretreat an. Die strengen Regeln bringen beide an ihre Grenzen.
2. Erleuchtung, Erlösung
John verschwindet während des Schweigeretreats. Als Hannah ihn wiederfindet, hat er sich verändert. Aus spiritueller Reinigung wird psychischer Ausnahmezustand. Hannah kämpft um Hilfe, doch das Meditationszentrum reagiert seltsam gelassen.
3. Tag der offenen Tür
Die Recherche führt nach Deutschland. Zu einem Meditationszentrum nach Sachsen, in dem jeden Monat über hundert Menschen nach strengen Regeln meditieren. Hannah und John sind nicht die Einzigen, für die die intensive Meditation gefährlich wurde.
4. Das Tagebuch
Wir treten in Kontakt mit einem ehemaligen Vipassana-Server. Er hat Tagebuch geführt und schildert verstörende Details.
5.
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Mein Männerbild kriselt – und jetzt?!

Sendetermine: DLF - Freitag, 17. Apr 2026 20:05 Teil 1/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Freitag, 17. Apr 2026 20:30 Teil 2/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Luisa von Geliebte auf Zeit
Auch unter dem Titel: Escort, Naivität und Nähe (1. Teil)
Sexarbeit, Feminismus und Frauenwahl (2. Teil)
Produktion: DLF 2026, ca. 110 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Kann man Männer zu besseren Menschen machen, indem man mit ihnen Sex hat?
Episode 1 Escort, Naivität und Nähe Luisa finanziert ihr Kunststudium mit Sexarbeit. Eigentlich kein Problem. Doch seit sie sich vermehrt mit Feminismus beschäftigt, kommen ihr manchmal Zweifel, ob sie das Verhalten einiger Männer so unkommentiert hinnehmen sollte. Kann man Männer zu besseren Menschen machen, indem man mit Ihnen schläft? Wer sind „die Männer“ eigentlich und warum sind sie so wie sie sind? Im Freundeskreis, in der Familie, gemeinsam mit ihren Kunden – wir begleiten die Spurensuche einer jungen Frau, die sich selbst als „hoffnungslos naiv“ bezeichnet.
Episode 2 Sexarbeit, Feminismus und Frauenwahl Vielleicht hast du einfach sehr viel Verständnis für Männer, vermutet eine Freundin. Vielleicht sollte ich mich auch dafür bezahlen lassen, dass ich mir die Probleme von Männern anhöre, sagt die Mitbewohnerin. Aber vielleicht bringt dich dein Job persönlich weiter, glaubt ein Kunde. Und einen anderen Kunden versucht Luisa sogar dazu zu bringen, sich feministischer zu verhalten, damit es bei ihm auch endlich mal mit einer festen Beziehung klappt. Auch wenn sie dabei fast verzweifelt und bei ihrer Arbeit in den einen oder anderen Abgrund blickt – am Ende zieht Luisa ein überraschendes Résumé: Irgendwie liebt sie Männer ja auch.
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Keine Angst vor Gedichten!

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Apr 2026 00:05, (angekündigte Länge: 164:00)
Autor(en): Burkhard Reinartz
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Tomas Tranströmer und die Poesie (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2023, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Ton und Technik: Gunther Rose
Ton und Technik: Jens Müller
Inhaltsangabe: Der schwedische Dichter Tomas Tranströmer (1931-2015) zählt zu den renommiertesten Lyrikern Europas und hat Schriftsteller von Lars Gustafsson bis zu Joseph Brodsky beeinflusst. 2011 erhielt der Dichter den Literaturnobelpreis. Tranströmers Gedichte verbinden existentielle Tiefe mit verblüffender Einfachheit. Sie beginnen oft in schlichten Alltagssituationen, beim Zeitunglesen oder Bus fahren. Dann schlägt der lapidare Einstieg innerhalb weniger Zeilen in Erstaunliches um. „So wie bei Tomas Tranströmer Dichtung entsteht, stehen wir vor dem alten Wunder: Worte werden etwas Reales, werden Dinge, Substanz, Wirklichkeit“, schreibt Lars Gustafsson. Poesie hat es heutzutage nicht leicht und gilt als eher unverständlich und abgehoben. Deshalb widmet sich die „Lange Nacht” zugleich mit dem Porträt Tranströmers der Frage, was es mit der konzentriertesten Form von Literatur auf sich hat. Warum die Alltagssprache verlassen und die Welt in einer ungewohnten Bildersprache erforschen und zum Klingen bringen? Wie lässt sich der Weg zur Lyrik leichter machen?
Mitwirkende:
Bruno Winzen
Edda Fischer
Klaus Dieter Klausnitzer
Jean Paul Baeck
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