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Das Hörspiel ist 100 Jahre alt.

Vor hundert Jahren, genau am 24.10.1924 um 20:30 Uhr, wurde das erste deutschsprachige Hörspiel gesendet. "Zauberei auf dem Sender" war der Anfang. Erhalten ist es nicht, es wurde live gespielt. 1962 vom Hessischen Rundfunk noch einmal produziert ist es in der ARD-Audiothek zu hören.

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Die Skandalistin

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 14. Apr 2026 16:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Christine Marth
Auch unter dem Titel: Aus dem Leben und Werk von Milena Jesenská, Kafkas erster Übersetzerin (Untertitel)
Produktion: ORF 2026, ca. 40 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Viele kennen Milena Jesenská vor allem als Kafkas Brieffreundin. Sie war aber viel mehr als das: Jesenská hat nicht nur Kafka ins Tschechische übersetzt, sondern auch andere Autor:innen. Sie war eine brillante Journalistin, Mutter einer Tochter, die später auch Schriftstellerin wurde, und eine furchtlose Widerstandskämpferin. Ihr Leben war wendungsreich und ihr Tod dramatisch.
Geboren 1896 im vielsprachigen Prag, wächst Jesenská in einer Zeit auf, die Freiheit und Fortschritt verheißt. Doch dieses Versprechen erweist sich als brüchig. Früh rebelliert sie gegen bürgerliche Konventionen, wird wegen einer Liebesbeziehung zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesen. Nach dem Ersten Weltkrieg lebt sie im Wiener Exil, arbeitet als Journalistin und Übersetzerin und beginnt den berühmten Briefwechsel mit Franz Kafka, dessen Werk sie maßgeblich ins Tschechische überträgt.
Als Journalistin warnt Jesenská vor dem Nationalsozialismus, hilft Verfolgten bei der Flucht und geht schließlich in den Widerstand. 1939 wird sie verhaftet, 1940 ins Frauen-KZ Ravensbrück deportiert, wo sie 1944 stirbt. 1994 wird sie in Yad Vashem als 'Gerechte unter den Völkern' geehrt.
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Herr Gammer gibt nicht auf

Sendetermine: DLF - Dienstag, 14. Apr 2026 19:15 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Jörn Klare
Auch unter dem Titel: Eine Psychiatrie-Geschichte aus der DDR (Untertitel)
Produktion: DLF 2026, ca. 45 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Eva Solloch
Ton und Technik: Gunther Rose
Ton und Technik: Marcell Christmann
Inhaltsangabe: Mike Gammer ist wütend. Auf den Staat, die Justiz und die Menschen, die ihn in den 70er und 80er Jahren in einer sächsischen Psychiatrie-Einrichtung gequält haben. Seine Geschichte ist kaum zu glauben.
Es beginnt mit Bettnässen, der Diagnose einer nie belegten Hirnschädigung und einem Verhalten, das man heute wohl mit ADHS in Verbindung bringen würde. 1974 landet der siebenjährige Gammer dafür in der Fachklinik für Neurologie und Psychiatrie Altscherbitz. Mit wenigen Unterbrechungen bleibt er dort für 14 Jahre und reagiert vor allem mit Wut, auf welche die Klinik mit überbordendem Einsatz von Psychopharmaka und massiver Gewalt antwortet. Er ist noch ein Teenager, als man ihn auf eine geschlossene Station mit psychisch kranken Schwerstkriminellen verlegt. Die Missbrauchs-Erfahrungen prägen ihn bis heute. Doch niemand übernimmt die Verantwortung, und in Gammers Wut mischt sich immer mehr Verzweiflung.
Mitwirkende:
Paul Grill
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absolute zero!

Sendetermine: DLF - Dienstag, 14. Apr 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Klaus Buhlert
Produktion: DLF 2024, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Klaus Buhlert
Komponist(en): Klaus Buhlert
ANOTHER PLUS
Ton und Technik: Andreas Stoffels
Ton und Technik: Gunda Herke
Dramaturgie: Sabine Küchler
Inhaltsangabe: Wo verlaufen die Grenzen zwischen „anything goes!“ und „absolut zero!“? Geschult an der Literatur von Thomas Pynchon, inszeniert Klaus Buhlert den Übergang von postmoderner Willkür zu unerwartetem Stillstand.
Ein imaginärer Ort: das Studio in der Hitze der Nacht. Eine Konstruktion, ein körperloser Ort, Sammelpunkt von Emigranten, Heimatlosen, Spinnern, Träumern. Hier werden Sendungen produziert, die keiner mehr hören wird, Wahrheiten aufgezeichnet, die niemals das Ohr eines Hörers erreichen können. Experten sind hier, um dort Unruhe zu schaffen, wo sie herkamen. Jeder sendet täglich einen Bericht, frei, ganz nach individuellem Ermessen. Scheinbar die totale künstlerische Freiheit – aber alles ist Fiktion: Das Sendekabel liegt abgeschnitten draußen vor der Studiotür im Straßengraben: No ear – no sound! Jeder spricht über eine Welt, die es nicht mehr gibt. So, als gäbe es sie noch …
Mitwirkende:
Bibiana Beglau
Jens Harzer
Wolfram Koch
Franz Pätzold
Stefan Wilkening
Klaus Buhlert
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Long Covid – und jetzt?!

Sendetermine: DLR - Dienstag, 14. Apr 2026 22:05 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 30:00)
DLR - Dienstag, 14. Apr 2026 22:30 Teil 4/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Sebastian Meissner
Auch unter dem Titel: Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg (1. Teil)
Suizid, Kunst und Selbstbestimmung (2. Teil)
Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement (3. Teil)
Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren (4. Teil)
Produktion: DLF 2025, ca. 110 Min. (Stereo) - Feature
Ton und Technik: Gunther Rose
Inhaltsangabe: Sebastian lebt mit ME/CFS – einer Krankheit, die viele als Long Covid kennen und gegen die bislang kaum etwas hilft.
Episode 1: Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg Sebastian und seine Freunde Anja und Veit sind an ME/CFS erkrankt – einer Krankheit, die lange vor der Pandemie existierte, aber erst unter dem Begriff Long Covid mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekam. Sie öffnen uns die Tür zu einem Leben, das nach dem Ausbruch der Krankheit nie wieder normal wurde. Zwischen Arztmarathon und Alltag kämpfen sie um Sichtbarkeit und Selbstbestimmung. Rollator-Shopping, Verschwörungstheorien am Weihnachtstisch, Kunst-Performances auf Liegebaren – ihr Alltag pendelt zwischen Erschöpfung, Wut und Trotz. Ein Blick in ein Leben mit einer Krankheit, die kaum jemand versteht, aber Millionen betrifft.
Episode 2: Suizid, Kunst und Selbstbestimmung Wenn Körper aufgeben und Kranksein zur Vollzeitbeschäftigung wird: Sebastian, Anja und Veit suchen nach Wegen aus Isolation und Ohnmacht. Sie erzählen von Schmerz und Verzweiflung, aber auch von Kreativität und Widerstandskraft. Wie entsteht Gemeinschaft, wenn das Leben stillsteht? Und was bedeutet Selbstbestimmung, wenn der eigene Körper Grenzen setzt?
Episode 3 Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement Matthias berichtet davon, wie er seine an ME/CFS erkrankte Lebenspartnerin bis zu ihrem Tod begleitet hat und warum er vom bestehenden Versorgungssystem tief enttäuscht ist.
Episode 4 Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren Sebastian und Anja erproben eine ungewöhnliche Behandlungsmethode, während Veit literarische Klassiker nach frühen Beschreibungen der Krankheit durchforstet. Seit über fünf Jahren leben sie mit ME/CFS – wie sieht der Blick auf ihre Zukunft aus?
Eine Sendung über Mut, Kunst und die Frage, wie Zusammenhalt in Krankheit neu erfunden werden kann.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Long Covid – und jetzt?!

Sendetermine: DLR - Dienstag, 14. Apr 2026 22:05 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 30:00)
DLR - Dienstag, 14. Apr 2026 22:30 Teil 4/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Sebastian Meissner
Auch unter dem Titel: Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg (1. Teil)
Suizid, Kunst und Selbstbestimmung (2. Teil)
Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement (3. Teil)
Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren (4. Teil)
Produktion: DLF 2025, ca. 110 Min. (Stereo) - Feature
Ton und Technik: Gunther Rose
Inhaltsangabe: Sebastian lebt mit ME/CFS – einer Krankheit, die viele als Long Covid kennen und gegen die bislang kaum etwas hilft.
Episode 1: Dauerschmerzen, Brainfog und Papierkrieg Sebastian und seine Freunde Anja und Veit sind an ME/CFS erkrankt – einer Krankheit, die lange vor der Pandemie existierte, aber erst unter dem Begriff Long Covid mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekam. Sie öffnen uns die Tür zu einem Leben, das nach dem Ausbruch der Krankheit nie wieder normal wurde. Zwischen Arztmarathon und Alltag kämpfen sie um Sichtbarkeit und Selbstbestimmung. Rollator-Shopping, Verschwörungstheorien am Weihnachtstisch, Kunst-Performances auf Liegebaren – ihr Alltag pendelt zwischen Erschöpfung, Wut und Trotz. Ein Blick in ein Leben mit einer Krankheit, die kaum jemand versteht, aber Millionen betrifft.
Episode 2: Suizid, Kunst und Selbstbestimmung Wenn Körper aufgeben und Kranksein zur Vollzeitbeschäftigung wird: Sebastian, Anja und Veit suchen nach Wegen aus Isolation und Ohnmacht. Sie erzählen von Schmerz und Verzweiflung, aber auch von Kreativität und Widerstandskraft. Wie entsteht Gemeinschaft, wenn das Leben stillsteht? Und was bedeutet Selbstbestimmung, wenn der eigene Körper Grenzen setzt?
Episode 3 Abschied, Systemversagen und Schmerzmanagement Matthias berichtet davon, wie er seine an ME/CFS erkrankte Lebenspartnerin bis zu ihrem Tod begleitet hat und warum er vom bestehenden Versorgungssystem tief enttäuscht ist.
Episode 4 Rollator, Jubiläum und frühe Literaturspuren Sebastian und Anja erproben eine ungewöhnliche Behandlungsmethode, während Veit literarische Klassiker nach frühen Beschreibungen der Krankheit durchforstet. Seit über fünf Jahren leben sie mit ME/CFS – wie sieht der Blick auf ihre Zukunft aus?
Eine Sendung über Mut, Kunst und die Frage, wie Zusammenhalt in Krankheit neu erfunden werden kann.
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