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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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De Fru in’n Daak

Sendetermine: NDR 1 Niedersachsen - Montag, 13. Apr 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jochen Schimmang
Produktion: RB/NDR 2010, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Komponist(en): Bernd Keul
Übersetzung: Jochen Schütt
Inhaltsangabe: Hauptkommissar Lammers ist seit kurzem im Ruhestand und reist jetzt viel. Aber so richtig abschalten kann er noch nicht: Einmal Spürhund - immer Spürhund! Eben kommt er von einem Madeira-Urlaub zurück und glaubt, endlich den Schlüssel zu einem seit Jahren ungelösten Kriminalfall gefunden zu haben: dem Fall "Verena"!
Mitwirkende:
Hauptkommissar Lammers Wilfried Dziallas
Peter Groth Erkki Hopf
Nöthke Edgar Bessen
Verena Anne Moll
Herr Timm Peter Kaempfe
Angestellte Tanja Rübcke
Marlene Dettmers Sonja Stein
Frau Kriesch Ursula Hinrichs
Portugiese Hugo Dias
Links: Externer Link Homepage Jochen Schimmang
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Zum Tal abfallende Landschaften

Sendetermine: RBB Radio3 - Montag, 13. Apr 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lena Müller
Produktion: RBB/SR 2015, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Anouschka Trocker
Komponist(en): Seby Ciurcina
Ton: Venke Decker
Ton: Martin Seelig
Regieassistenz: Maya Marckwordt
Inhaltsangabe: Ein Bauernhof zwischen Saar und Mosel, Typ "Lothringisches Bauernhaus". Hier lebte die Großmutter, rackerte sich ab zwischen Kühen, Schweinen und Feldarbeit. Hier wird sie nun sterben. Schon ist kein Lebenszeichen mehr von ihr zu hören als ihr immer schwächer werdender, rasselnder Atem. Verwaist stehen der alte Traktor und die Gerätschaften im Schuppen. Vergilbt ist auch das Tagebuch, in das sie akribisch Wetterverhältnisse und Ernteerträge notierte. Gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder ist Mimi noch einmal hierhergekommen, wo sie so oft die Ferien verbracht hat. Auch ihre Tante kommt, um Abschied zu nehmen. Die drei erinnern sich, tragen zusammen, was sie über die Sterbende wissen. Wie war deren Leben, das sie bislang so unbefragt hingenommen hatten? Was hat sie ihnen für ihr eigenes Leben mitgegeben, im Positiven wie im Negativen? Was war, und was wird von ihr bleiben?
Mitwirkende:
Mimi Anne Müller
Sanfter Junge Tino Mewes
Die Mittlere Rosa Enskat
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Unsere Asche wird weiter brennen

Sendetermine: WDR 5 - Montag, 13. Apr 2026 20:03, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Erika Harzer
Steffi Wassermann
Auch unter dem Titel: Lübeck und der tödlichste Brandanschlag der 1990er-Jahre (Untertitel)
Produktion: DLF 2026, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Beatrix Ackers
Ton: Michael Kube
Regieassistenz: Tatjana Petschl
Dramaturgie: Katrin Moll
Dramaturgie: Julia Illmer
Inhaltsangabe: Am 18. Januar 1996 starben sieben Kinder und drei Erwachsene bei einem Brandanschlag auf eine Unterkunft für Geflüchtete in Lübeck. Für die Tat wurde nie jemand verurteilt. Was bedeutet das 30 Jahre später für die Betroffenen und für die Stadt?
Bis heute haben die Überlebenden keine Antwort auf ihre Frage erhalten, warum der Verdacht auf einen Hausbewohner fiel und den Indizien, die für eine mögliche Täterschaft aus dem rechten Milieu sprachen, kaum nachgegangen wurde. Ob der tödlichste Anschlag des Jahrzehnts zu den emblematischen Fällen rechter Gewalt gehört, bleibt somit offen. Welche Spuren hinterlässt die Ungewissheit bei den Überlebenden? Wer erinnert sich in Lübeck noch an das Verbrechen, für das nie jemand verurteilt wurde und das immer mehr in Vergessenheit gerät? Die Aufklärung der Tat wäre angesichts einer wachsenden Zahl von Fällen rechter Gewalt von großer Bedeutsamkeit. Aber gibt es noch eine Chance für Gerechtigkeit, für das Auffinden und die Bestrafung der Täter nach so langer Zeit?
Mitwirkende:
Monika Oschek
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Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden

Sendetermine: MDR Kultur - Montag, 13. Apr 2026 20:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sibylle Berg
Produktion: MDR 2021, 56 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Beate Andres
Komponist(en): Max Knoth
Dramaturgie: Stefan Kanis
Schnitt: Christian Grund
Ton: André Lüer
Regieassistenz: Annett Krake
Inhaltsangabe: Ein spektakulärer Abgang, ein finaler Akt des Widerstands steht am Anfang vom Ende der Stück-Serie, die Sibylle Berg mit "Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden" abschließt. Wie fühlt es sich an, wenn ganz am Schluss das Leben, das man geführt hat, noch einmal an einem vorbeirauscht und sich nur Erinnerungen einstellen, die wenig beeindruckend sind. Was ist geblieben von den Sehnsüchten und Plänen, den Liebesbeziehungen, Freundschaften und Zweck-Allianzen, den Kämpfen gegen "das System" - von dem man unbemerkt doch stets ein Teil war? Und wie ernüchternd ist die Erkenntnis, dass die Welt, die man grundlegend verändern wollte, sich nach dem eigenen Verschwinden unverändert weiterdrehen wird? Und: Gibt es für all das Schuldige?
Sibylle Bergs Heldin durchquert in rabiatem Zeitraffer ein halbes Leben - von den gleichermaßen hoffnungs- wie anspruchsvollen Twenties in die Sackgasse eines öden Berufslebens im Vorschein der Verrentung. Nun ist sie angekommen unter ihresgleichen, Leuten, "die es geschafft haben, aber nicht richtig." Leuten, die gemeinsam haben, "dass andere für uns entscheiden." Damit soll jetzt Schluss sein. Ein für alle mal.
Mitwirkende:
Bettina Stucky
Gabriela Maria Schmeide
Ursina Lardi
Sina Martens
Links: Externer Link Homepage von
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outerwoman

Sendetermine: ORF Ö1 - Montag, 13. Apr 2026 21:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Cordula Daus
Produktion: ORF 2026, 35 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Die Hörstückreihe 'outerwoman' kreist um den Wunsch, die Gebärmutter für einen Moment stillzulegen. Das Spektakel der Fortpflanzung zu unterbrechen und mit Abstand zu betrachten.
Cordula Daus und ihre Gefährtinnen - die Performerinnen Sebastian Bark, Charlotta Ruth und M Dudeck - machen sich daran, den menschlichen Reproduktionskomplex in seine Bauteile zu zerlegen und umzucodieren. Ausgangspunkt sind ihre eigenen Körper, verkorksten Beziehungen und Leibesfrüchte. Um eine neue Zeit und ihre Zustände zu erahnen, muss die Sprache strategisch gestört, müssen Metaphern in andere Umlaufbahnen versetzt und Körperteile umfunktioniert werden. In dialogischen Versuchsanordnungen bewegen sich die Protagonisten und Protagonistinnen direkt in neuralgischen Szenen von Zeugung, Gebären und Elternliebe hinein:
Die biblische Verkündigung wird im Ohr einer Zuhörerin erprobt. Zwei vaginale Medien leiten einen Geburtsvorgang an. Eine neu-erotische Mutter und ein kinderloser Sohn verirren sich im Bermuda-Dreieck der Elternliebe. Ein Gallenstein wird zum alternativen Modell für Elternschaft. Doch immer wieder stoßen die vier auf Widerstände und Hindernisse. Die eigenen Gefühle geraten unter Generalverdacht. Sind sie Treibstoff für die Revolution oder nur das Echo alter patriarchaler Programme?
Die Hörstücke sind im Rahmen des mehrjährigen Forschungsprojekts 'outerwoman' entstanden. Diese Forschung wurde gänzlich oder teilweise durch den Wissenschaftsfonds FWF finanziert 10.55776/V797.
Mitwirkende:
Sebastian Bark
Charlotta Ruth
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Das Fressverhalten der Mäuse

Sendetermine: DLR - Montag, 13. Apr 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Martin Ebbertz
Auch unter dem Titel: Die Elblingsche Polyphagie (Roman)
Produktion: DLR 2004, 48 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Bearbeitung: Christian Hussel
Komponist(en): Frank Merfort
Christian Ameis
Ton: Peter Kainz
Regieassistenz: Frank Merfort
Dramaturgie: Torsten Enders
Inhaltsangabe: Eduard Elbling wird zu Grabe getragen. Er war Biologe und beschäftigte sich mit dem Fressverhalten der Mäuse. Warum soll er sich erhängt haben? Sein Neffe Ramsel fängt an, sich für diese Frage zu interessieren. Für Kommissar Wieland dagegen ist der Fall klar. Es war Selbstmord! Doch Ramsel begibt sich in das Labor seines Onkels. Er findet auf Elblings Schreibtisch neben einer toten Maus das Diagramm ihres Todeskampfes. Merkwürdig ist, dass die anderen Mäuse aus den Käfigen verschwunden sind. Bevor Ramsel den Dingen auf den Grund gehen kann, erhält er unerwarteten Besuch...
Mitwirkende:
Amanita Elbling Kathrin Angerer
Ramsel Matthias Matschke
Alkoin Plötz Alexander Beyer
Wieland Wieland Dieter Montag
Seidel Michael Kind
Professor Udo Kroschwald
Links: Externer Link Homepage von Martin Ebbertz
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Schreckmümpfeli 0:

Aussicht mit See

Sendetermine: SRF 1 - Montag, 13. Apr 2026 23:04, (angekündigte Länge: 10:00)
Autor(en): Jan Schröter
Produktion: SRF 2013, 10 Min. (Stereo) -
Regie: Lukas Holliger
Tontechnik: Tom Willen
Inhaltsangabe: Verfasser von Todesanzeigen werden gerne von schwarzen Musen geküsst.
Mitwirkende:
Erzähler Peter Jecklin
Doris Reimann Katja Reinke
Timo Reimann Thomas Douglas
Frau Haller Susanne Heising
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