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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Das Trauma von Demmin - Die Aufarbeitung des Massensuizids von 1945

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 8. Apr 2026 19:30, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Mirko Heinemann
Produktion: 2025, ca. 30 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Angesichts der drohenden Niederlage der Wehrmacht nahmen sich viele Deutsche vor Kriegsende das Leben. Aber warum hatten die Suizide in Demmin diese enorme Dimension?
Es war der größte bekannte Massenselbstmord der deutschen Geschichte: Zwischen dem 30. April und dem 4. Mai 1945, als die Rote Armee in die Stadt Demmin im heutigen Mecklenburg-Vorpommern einrückte, nahmen sich viele hundert Einwohner und Einwohnerinnen das Leben. Sie erhängten, vergifteten oder ertränkten sich – aus ideologischer Verblendung, aus Verzweiflung, aus Angst vor den Soldaten?
Angesichts der drohenden Niederlage nahmen sich viele Deutsche damals das Leben. Aber warum hatten die Suizide in Demmin diese enorme Dimension? Und wie ging die Stadt damals, wie geht sie heute mit ihrem Trauma um? Wie mit den Versuchen von Neonazis, den Massensuizid für ihre Zwecke zu instrumentalisieren?
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Kunckels Kunst

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 8. Apr 2026 22:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Patricia Görg
Produktion: DLR 2017, 58 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Hans-Gerd Krogmann
Technische Realisation: Martin Eichberg
Technische Realisation: Philipp Adelmann
Regieassistenz: Beate Becker
Inhaltsangabe: Der Alchemist als Glasmacher, der Fürst als Mäzen. Glas für den Hofstaat, Glas als Kunst.
Wie wandeln Stoffe den, der sie verwandelt? Eine der Fragen, die den Alchemisten Johann Kunckel, geheimer Kammerdiener des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm, umtreiben. Für sein Laboratorium übereignete ihm der herrschaftliche Gönner eine Insel in der Havel. Nicht Gold erwartet der Fürst, sondern Kristallglas. Doch auch Kurfürstin Dorothea hat Wünsche: Goldrubinglas. Bildreich, kristallin und poetisch vergegenwärtigt Patricia Görg die Welt des Alchemisten Johann Kunckel, sein Streben nach Perfektion, die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Macht.
Mitwirkende:
Johann Kunkel Ingo Hülsmann
Kurfürst Christian Redl
Kurfürstin Therese Hämer
Erzählerin Krista Posch
Erzählerin Ulrike Krumbiegel
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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