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Das Hörspiel ist 100 Jahre alt.

Vor hundert Jahren, genau am 24.10.1924 um 20:30 Uhr, wurde das erste deutschsprachige Hörspiel gesendet. "Zauberei auf dem Sender" war der Anfang. Erhalten ist es nicht, es wurde live gespielt. 1962 vom Hessischen Rundfunk noch einmal produziert ist es in der ARD-Audiothek zu hören.

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The Core

Sendetermine: DLR - Freitag, 27. Mär 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Mark Bain
Khrystyna Kirik
Produktion: DLR/CTM Festival/ORF 2026, ca. 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Komponist(en): Khrystyna Kirik
Mark Bain
Inhaltsangabe: Seismische Daten von Raketenangriffen und Explosionen in der Ukraine dokumentieren den Krieg als Folge von Erschütterungen. Das Klangkunst-Duo Khrystyna Kirik und Mark Bain macht die geologischen Schwingungen hörbar.
Seismische Daten aus Poltawa, Charkiw und Cherso erzählen von Krieg und Zerstörung. „The Core“ überträgt sie in hohe und tiefe Frequenzen und fordert uns auf mit unseren Körpern der Gewalt zu lauschen, die den Boden durchdringt. Im Zentrum steht die Frage: Was können wir als Gesellschaft aus dem Gehörten und Gefühlten lernen? Und vor allem: Wie können wir wahrhaftig mitfühlen? „The Core“ entstand im Rahmen des CTM Radio Lab von Deutschlandfunk Kultur, CTM Festival und ORF.
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Förderbedarf

Sendetermine: SWR Kultur - Freitag, 27. Mär 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Nele Dehnenkamp
Auch unter dem Titel: Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung (Untertitel)
Produktion: SWR 2024, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nele Dehnenkamp
Ton und Technik: Christian Eickhoff
Ton und Technik: Claudia Peyke
Inhaltsangabe: Menschen mit einer Lernbehinderung können selten ihren Beruf frei wählen, meist arbeiten sie in "Werkstätten für behinderte Menschen" (WfbM). Diese sollen für den ersten Arbeitsmarkt rehabilitieren.
Doch weniger als ein Prozent der rund 300.000 Werkstattbeschäftigten wechselt in ein reguläres Arbeitsverhältnis. Möglichkeiten für inklusive Arbeitsverhältnisse außerhalb der Werkstätten gibt es.
Woran liegt es, dass sie kaum genutzt werden? Und wie kann Teilhabe im Arbeitsleben gelingen? Eine Spurensuche in der Praxis.
Mitwirkende:
Isabella Bartdorff
Felix Strobl
Kiara Cliner
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Zwischen Triumphieren und Tremolieren

Sendetermine: BR-Klassik - Freitag, 27. Mär 2026 19:03 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Nicole Baumann
Auch unter dem Titel: Warum das Vibrato den feinen Unterschied macht (Untertitel)
Produktion: BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Wenn die Stimmbänder durch die Atemluft in Schwingung versetzt werden, entsteht ein Ton. Wird dieser länger ausgehalten, kann es sein, dass man leichte Tonschwankungen wahrnimmt: Ein Vibrato entsteht. In der Sprechstimme findet man allerdings kein Vibrato. Es sei denn, die Emotionen sind so hoch, dass sie sich in einem Beben entladen: Im Schluchzen, im Weinen, im Lachen. Dann werden die Bewegungen des Körpers, genauer gesagt die des Zwerchfells, im Klang hörbar. Dass die Stimme schwingt, ist also ein normales Phänomen. Doch warum wird zu starkes Vibrato oft als störend empfunden, also wenn die Schwingungen zu schnell oder zu langsam sind oder die Amplituden zu groß? Wer auf der Bühne steht und singt, setzt sich unweigerlich der Beurteilung anderer aus. Dann geht es auch um Kunstfertigkeit und um die Beherrschung des Vibratos. Seit dem 16. Jahrhundert gibt es Gesangsschulen. Als der polyphone Gesang in den Kathedralen anspruchsvoller wurde, brauchte man die ausgebildeten Stimmen. Der Umgang mit dem Vibrato war schon dort Thema; es einzusetzen, mal mehr und mal weniger in Mode. Die Geister scheiden sich daran. Vibratoreiche Stimmen wurden damals wie heute als unschön wahrgenommen. Währenddessen werden bebende Streicherklänge selten abgelehnt. Selbst im Flötenton findet sich ein Zittern wieder, das vom gestützten Atem der Spielenden herrührt. Aber kann man das überhaupt vergleichen? Und wo liegt das richtige Maß?
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Ein toter Hahn wird selten fett

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 27. Mär 2026 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jutta Motz
Auch unter dem Titel: Gefährliches Erbe (1. Teil)
Nur Probleme (2. Teil)
Drei Frauen und das Kapital (Roman (Originaltitel))
Produktion: WDR 2000, 95 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Annette Kurth
Technische Realisation: Ilse Sieweke
Technische Realisation: Werner Jäger
Regieassistenz: Oliver Metz
Dramaturgie: Angela di Ciriaco-Sussdorff
Inhaltsangabe: Ein Herzinfarkt und Ruths Ehe ist beendet. Was hinterlässt ein Ehemann, der nicht mehr war als ein leeres Anwaltsgesicht, das sie bei Frühstück und Abendbrot zu sehen bekam? Eine Villa, zwei Internatskinder, Schulden und - anonyme Drohanrufe. Damit öffnet sich ein Strudel gefährlicher Ereignisse: Die verstellte Stimme befiehlt Ruth, Unterlagen über ein geheimes Konto herauszurücken. Was für ein Konto? Die weiße Weste ihres redlichen Gatten wird löchrig, dessen Kanzlei durchgewühlt. Ruth entdeckt den Nachlassverwalter Klaus Rennert in ihrem Hotelzimmer - auf brutale Weise ermordet. Almuth und Marlene, eine unartige Kinderärztin und eine juristisch gewiefte Journalistin sind patente Freundinnen. Sie stehen Ruth zur Seite. Es geht um 17 Millionen. Die Spur führt durch Hotelhallen, Konferenzräume und Geschäftszimmer in das intime Innere einer Schweizer Bank. Verbirgt sich dort ein Konto des Toten? Im Bannkreis dieser Frage treten nicht nur dunkle Machenschaften zutage - auch eine Leiche bittet um Auskunft.
Mitwirkende:
Ruth Susanne Uhlen
Almuth Nina Hoger
Marlene Angelika Bartsch
Hertha Gisela Zülch
Klaus René Heinersdorff
Borell Hermann Lause
Portier / Telefonstimme Karlheinz Tafel
Stöckli Siegfried Kernen
Sophie Elisabeth Volkmann
Billroth Jürg Löw
Meinrad Charles Wirths
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Making of: „Menschheit“

Sendetermine: DLF - Freitag, 27. Mär 2026 20:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Felizitas Stilleke
Philine Velhagen
Produktion: DLF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Es war einmal die Menschheit. Doch wie klang sie? Live schließt das Publikum Lücken im Tonarchiv der Weltgeschichte.
Wo steht eigentlich geschrieben, dass in der Steinzeit Männer jagten und Frauen sammelten? Obwohl längst belegt ist, dass der Alltag oft gleichberechtigt organisiert war, fehlen dazu die Sounds in den Archiven: keine jagende Frau, kein sorgender Neandertaler, kein gemeinsames Aushandeln. Philine Velhagen und Felizitas Stilleke wollen das ändern. Dafür halten sie zusammen mit Publikum und ExpertInnen ihre Ohren ganz dicht an den Gendergap der Geschichte. Felizitas Stilleke ist freie Dramaturgin, Künstlerin und Kuratorin. Seit über 15 Jahren programmiert sie Theaterfestivals und leitet kulturpolitische Konferenzen. Beim Deutschlandfunk hat sie „Das Sakrament der Scheidung“ sowie die Serie „Goodbye Stranger“ veröffentlicht. Philine Velhagen erforscht in ihren Hörspielen, Features und partizipativen Theaterarbeiten die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem – oft in Form radikaler Selbstversuche. Für das unter Pseudonym veröffentlichte Feature „Arschlochmama“ erhielt sie 2024 den Robert Geisendörfer sowie den dokKa-Preis.
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Telephobia (Staffel 4)

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 27. Mär 2026 20:05 Teil 5/6, (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Amelie Hörger
Lea Utz
Produktion: BR 2025, 247 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: 1. Martha und das Ende der Kindheit Martha ist 13 und spürt, wie schnell sie erwachsen wird. Sie will noch einmal zurück – und ruft die Heldin ihrer Kindheit an. Vielleicht weiß sie die Antwort auf Marthas große Frage: Wie wird man älter, ohne sich selbst zu verlieren? 2. Klara und der versunkene Ehering Klara hat den Ehering ihrer verstorbenen Mutter auf einem Campingplatz verloren. Aber sie traut sich nicht, dort nachzufragen, ob er jemals gefunden wurde... 3. Tereza und der Typ mit dem Fisch Mit ihren türkischen Wurzeln wollte Tereza lange nichts zu tun haben. Jetzt, als Erwachsene, macht sie sich auf die Suche: Nach ihrer türkischen Familie – und nach sich selbst. 4. Lea und der Kunstbetrüger Lea verkauft einem Kunsthändler vier Bilder - doch das Geld kommt nicht. Jahre später will sie ihn am Telefon endlich konfrontieren. 5. Anett und die geheimen Schwestern Anett hat ihren Vater nur einmal gesehen – vor 33 Jahren. Jetzt will sie ihn anrufen. Denn er hat etwas, das sie dringend braucht... 6. Bijans Kindheit in Teheran ist düster – bis auf diesen einen Moment vor der Kamera: Er darf in einem Werbespot für Gummistiefel mitspielen. Jahrzehnte später will er den Clip noch einmal sehen, doch er ist spurlos verschwunden.
Mitwirkende:
Lea Utz
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Föhrenwald

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 27. Mär 2026 20:05, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Michaela Melián
Produktion: BR 2005, 56 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Michaela Melián
Komponist(en): Michaela Melián
Carl Oesterhelt
Ton und Technik: Hans Scheck
Ton und Technik: Angelika Haller
Regieassistenz: Christina Hänsel
Dramaturgie: Barbara Schäfer
Inhaltsangabe: Ein Panorama setzt sich in Gang: Der Adolf-Hitler-Platz wird zum Independence Place, wird zum Kolping-Platz, die Siedlung aber bleibt die gleiche. Die 1937 in den Isarauen gebaute Mustersiedlung Föhrenwald hat eine wechselvolle Geschichte, die sich in der Benennung ihrer Straßen und Plätze abbildet. In den Jahren 1940-45 diente die geschlossene Siedlung als Lager für die Arbeiter der Pulver- und Munitionsfabriken in Geretsried. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Föhrenwald unter amerikanischer Militäraufsicht ein Auffanglager für displaced persons, heimatlose Ausländer. Bis in die Mitte der fünfziger Jahre lebten dort europäische, meist polnische Juden, Überlebende des Holocausts, die auf eine Ausreise nach Israel oder Amerika hofften. Ab 1955 zogen in Föhrenwald neue, erstmals freiwillige Bewohner ein, kinderreiche Familien und Heimatvertriebene, die sich Siedler nennen.

Melián begreift den Ort als Ergebnis kultureller, ethnischer, technologischer, ökonomischer und medialer Konstruktionen. Das Projekt 'Föhrenwald' erzählt die Geschichte der Siedlung als Hörspiel, das wiederum den Soundtrack für eine begehbare Föhrenwald-Installation bildet, die in Frankfurt im Juni 2005 und in München im September 2005 eingerichtet und vom kunstraum muenchen präsentiert wird. Die Stimmen des Hörspiels berichten aus den verschiedenen Phasen der Siedlung, sie sind Originalaufzeichnungen in Text und Ton entlehnt. Die Musik verwendet als Ausgangsmaterial Fragmente, oft nur das Rauschen und Kratzen von Schellackplatten mit Aufnahmen von Kompositionen von Bach, Beethoven, Schubert, Mendelssohn-Bartholdy und Donizetti. Diese Tonträger waren in den Jahren 1931-35 von Schallplattenfirmen verlegt worden, die mit dem Jüdischen Kulturbund assoziiert waren. Mit dem Soundtrack aus Text und Musik entsteht ein Bild von Föhrenwald, das eine Möglichkeit bietet, "zwischen den Zäunen" (den Lager- wie den Gartenzäunen) zu lesen.
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats Juli 2005, Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:
"Das Packende liegt in der konzentrierten Ruhe und in den sparsam gewählten Mitteln. Was angenehm überrascht, angesichts des Themas dieser Komposition aus Sprache und Musik. Es geht um die wechselhafte Geschichte des Lagers "Föhrenwald" bei München. Während des Krieges (Zwangs)Arbeitersiedlung für die nahe gelegene Rüstungsfabrik, wurde es später pragmatisch umgenutzt als Auffanglager für "Displaced Persons", die ausgerechnet in Deutschland auf ihre Weiterleitung warten müssen. Allein die Aufzählung der Straßennamen umreißt jeweils Spielort und Spielzeit: "Adolf Hitler-Platz" gegen "Roosevelt Platz". Mit sicherem Gespür für die Wirkung des Minimalen - das betrifft die Auswahl der Erlebnisberichte wir ihren Vortrag -, verweben Michaela Melián und Carl Osterhelt den Stoff zu einem emotionalen Stück, das weit über die Ausbreitung der Fakten hinaus trägt. Wesentlich ist dabei die Leistung der Schauspieler, die Kinder wie Profis, die ihren Text mehr ausatmen als aufsagen und damit die ungeheuerliche Menschenverschiebung so beiläufig vortragen wie sie den Betroffenen auch angetan wurde. Die Schauspielführung kommt so dem "Soundtrack" entgegen, der sich schon bald zu dem entwickelt, was er im Wortsinn sein kann: ein tönenden Pfad. Gesampelte Passagen aus zeitgenössischen Klassikeinspielungen - gleich zu Beginn eine Ahnung von Beethovens "Mondscheinsonate" - leiten den Hörer in eine andere Zeit, die allerdings mit gefühlt wird und nicht zur Information erstarrt."

Hörspielpreis der Kriegsblinden, aus der Begründung der Jury:
"Das Lager - eine Metapher für das zwanzigste Jahrhundert. Michaela Melián setzt sich mit einem bedeutenden Thema auseinander, das sie mit großer Kunst stimmig aufarbeitet. Sehr verdichtet ist der Wechsel von Zeit und Bedeutung zusammengefasst in dem lakonisch zitierten Wechsel der Straßennamen in Föhrenwald: Adolf-Hitler-Platz - Independence Place - Kolpingplatz. Bei diesem aus persönlichen Berichten und historischen Quellen gestalteten Hörspiel würdigt die Jury sowohl die sorgfältige und ergebnisreiche Recherche wie die künstlerische Darstellung. Die Erlebnisberichte werden nicht von den Zeitzeugen selbst, sondern von Schauspielern gesprochen. Dadurch werden sie vom Persönlichen abgelöst und auf eine andere Ebene gehoben. Durch die sparsam gewählten Mittel entsteht eine konzentrierte Ruhe, die den Hörer bannt. Dem rhythmischen Wechsel der Stimmen, in dem das individuelle Schicksal immer wieder durch virtuos gesetzte Zäsuren als ein gebrochenes dargestellt wird, steht die fließende Hörspielmusik gegenüber. In dieser Musik wird Zeit als ein unaufhaltsamer Fluss der Geschichte vertont, der gleichgültig über Einzelschicksale hinweggeht. Auf diese Weise setzt Melián historische Allgemeingültigkeit mit individuell Erlebtem in Beziehung und bereichert das Genre des Hörspiels um einen akustischen Ausdruck für erinnerndes Bewusstsein."
Mitwirkende:
Philip Götz
Leonie Hofmann
Gabriel Ascanio-Hecker
Marion Breckwoldt
Peter Brombacher
Eva Gosciejewicz
Hans Kremer
Anna Barbara Kurek
Stefan Merki
Stephan Zinner
Preise / Auszeichnungen: Hörspielpreis der Kriegsblinden 2006
Hörspiel des Monats 07 2005
ARD Online-Award
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Dat Füerschipp

Sendetermine: NDR 1 Welle Nord - Freitag, 27. Mär 2026 21:05 Teil 2/2 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Siegfried Lenz
Produktion: RB/NDR 2026, ca. 88 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Wolfgang Seesko
Bearbeitung: Wolfgang Seesko
Komponist(en): Martin Hornung
Regieassistenz: Sarah Veith
Technische Realisation: Corinna Gathmann
Technische Realisation: Manfred Faust
Übersetzung: Frank Grupe
Inhaltsangabe: Kapitän Freytag und seine Mannschaft sind nur noch ein paar Tage an Bord des bald ausgedienten Feuerschiffes. Als die Mannschaft ein in Seenot gekommenes Boot rettet, entpuppen sich die Geborgenen - Rechtsanwalt Dr. Caspary und seine beiden Kumpane - als Gangster, die versuchen, das Schiff in ihre Gewalt zu bekommen. Freytag läuft Gefahr, die Kontrolle über das Schiff und die Mannschaft zu verlieren.
Von seinem Sohn Fred und später auch von Teilen seiner Mannschaft wird ihm Feigheit vorgeworfen. Doch Freytag versucht, trotz des manipulativen Gegenspiels von Dr. Caspary, mit allen Mitteln, an seinem Plan festzuhalten: Er will der nahezu ausweglosen Situation gewaltfrei und ohne Verletzte entkommen.
Mitwirkende:
Kapitän Freytag Peter Kaempfe
Fred, Sohn von Freytag Flavio Keiner
Doktor Casary Oskar Ketelhut
Eugen Kuhl Till Huster
Edgar Kuhl Rolf Petersen
Rethorn, Steuermann Frank Jordan
Gombert, Maschinist Robert Eder
Zumpe, Ausguck Konstantin Graudus
Philippi, Funker Dieter Schmitt
Trittel, Koch Frank Grupe
Holger Dexne
Till Huster
Rolf Petersen
Ole Schloßhauer
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Ich war der Fremde

Sendetermine: DLR - Samstag, 28. Mär 2026 00:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Helmut Braun
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über den Schriftsteller Edgar Hilsenrath (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2010, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Sabine Fringes
Inhaltsangabe: Das Leben Edgar Hilsenraths verlief gewöhnlich. Zumindest für einen deutschen Juden, der 1926 geboren wurde. Schon der Schuljunge erlebt Ausgrenzung, Schikanen, Verfolgung, muss um Leib und Leben fürchten. 1938 flüchtet er mit Mutter und Bruder in die rumänische Bukowina. Von dort werden sie im Oktober 1941 in das Ghetto Mogilev-Podolski in der Ukraine deportiert. Seither ist Hilsenraths Leben ungewöhnlich. Er überlebt Hunger, Kälte und Seuchen. Nach der Befreiung flieht der junge Mann nach Palästina, dass er vier Jahre lang als unwirtliches gelobtes Land erlebt. Exil in Frankreich und schließlich die Emigration nach New York bringen ihn von Fremde zu Fremde. Er will Schriftsteller sein. Der Ghettoroman „Nacht“, der satirische Roman über die Täter „Der Nazi & der Friseur“ entstehen. Der Autor kehrt zurück in seine geliebte Muttersprache, lässt sich in Berlin nieder. Spät hat Edgar Hilsenrath Erfolg; seine Bücher erreichen hohe Auflagen, ernten Lob von der Kritik, den Lesern, der Wissenschaft. Das Fazit des alten Mannes: „Ich war der Ausgegrenzte, der Flüchtling, der Deportierte, der Emigrant, ich war immer der Fremde.“ Hilsenrath, dessen Geburtstag sich am 2. April zum hundertsmal jährt, ist 2018 gestorben.
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