HörDat-Logo
 
 
Sortierung: 
Sendezeitraum:  
Sendung beim:
 
 
 

Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

gestern | heute | morgen | 19. Mär | 20. Mär | 21. Mär | 22. Mär | 23. Mär | 24. Mär |

Unmögliches denken - Der Schriftsteller Arthur C. Clarke

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 24. Mär 2026 16:05, (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Rainer Praetorius
Produktion: WDR 2022, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Martin Zylka
Technische Realisation: Rike Wiebelitz
Technische Realisation: Steffen Jahn
Inhaltsangabe: Der britischer Buchautor und Physiker Arthur C. Clarke war einer der größten Science-Fiction-Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Weltweit bekannt wurde Clarke durch den Film '2001: Odyssee im Weltraum'.
Sir Arthur C. Clarke (1917-2008) schrieb schon Geschichten, die in der Zukunft spielten, bevor er sich mit einem Studium der Mathematik und Physik die wichtigen Kenntnisse für seine Science-Fiction-Romane und –Erzählungen angeeignet hatte. Auch als Wissenschaftler hat Clarke nachhaltige Spuren hinterlassen. Bereits 1945 beschrieb er die Möglichkeit einer weltumspannenden Kommunikation mit Hilfe von nur drei im geostationären Orbit verteilten Satelliten. Es war eine Idee, die die Welt veränderte – und die Clarke kurz vor seinem Tod selbst als seine größte Lebensleistung bezeichnete. In der Fachwelt wird die geostationäre Umlaufbahn auch 'Clarke Orbit' genannt. Regisseur Stanley Kubrick, der in enger Zusammenarbeit mit Clarke den filmischen Meilenstein '2001: Odyssee im Weltraum' realisierte, sagte über den Autor: 'Er ist für mich der poetischste Science-Fiction-Schriftsteller, der wissenschaftlich informierteste; seine narrativen Ideen sind unglaublich. Es gibt da ein Gefühl der Traurigkeit, des Verstreichens der Zeit, der Einsamkeit der Welten.' Das berühmteste 'Clarkesche Gesetz', das der Schriftsteller formuliert hat, lautet: 'Jede hinreichend weit entwickelte Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.'
Mitwirkende:
Jürgen Thormann
Michael Kamp
Jörg Hustiak
Henning Freiberg
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Fördern statt Fordern

Sendetermine: DLF - Dienstag, 24. Mär 2026 19:15, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Frank Odenthal
Auch unter dem Titel: Wer bezahlt nach dem Ende der Gasförderung in Groningen (Untertitel)
Produktion: DLF 2026, ca. 45 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Die Niederlande haben Europas größtes Gasfeld geschlossen. Die Förderung hat in 60 Jahren rund 1600 Erdbeben ausgelöst und Zehntausende Häuser beschädigt. Trotzdem klagen die Konzerne Shell und ExxonMobil auf Entschädigung für entgangene Gewinne.
Der Prozess wird nicht vor regulären Gerichten geführt, sondern in außergerichtlichen Schiedsverfahren. Solche Schiedsgerichte sind umstritten. Sie seien intransparent, weil unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt werde, sagen Kritiker. Seit das Erdgasfeld bei Groningen Ende der 1950er Jahre entdeckt wurde, bebt im Norden der Niederlande regelmäßig die Erde. Der Schaden geht in die Millionen, unzählige Wohnungen sind einsturzgefährdet, Familien leben seit Jahren in Containern. Die Erdbebenopfer haben sich inzwischen organisiert und machen gegen die Klage der Konzerne mobil. Ihre Sorge: Die Industrie will sich vor ihrer Verantwortung und vor den millionenschweren Schadenersatzforderungen drücken. Der Journalist Frank Odenthal hat sich in Groningen auf Spurensuche begeben. Er hat mit Betroffenen, Politikern und anderen Vertretern der Zivilgesellschaft gesprochen, aber auch mit einem Juristen, der regelmäßig außergerichtliche Schiedsverfahren leitet.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Nichts Besonderes

Sendetermine: DLF - Dienstag, 24. Mär 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Peter Bichsel
Produktion: SRF 2025, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Reto Ott
Tontechnik: Tom Willen
Inhaltsangabe: Premiere zum 90. Geburtstag von Peter Bichsel. Es sind die Grenzfälle des Erzählens und des Erzählbaren, die den Solothurner Schriftsteller seit seinen Anfängen immer wieder herausgefordert haben. Regisseur Reto Ott hat einige dieser Geschichten zu einem neuen, mehrstimmigen Hörspiel verbunden.
"Wie vielen Menschen bin ich wohl in meinem Leben begegnet? Und wie viele Menschen haben mein Leben ausgemacht? Ich wühle in meinem Hirn und versuche immer wieder, ein Inventar zu erstellen." Zu diesem Inventar gehört vielleicht jener Mann, der am "Goldenen Engel" vorbeigegangen ist. Oder Hugo mit seinem "runden Sonnenkopf". Oder stimmt das nicht, ist ihre Geschichte eine ganz andere? Und sowieso keine besondere – wie die vom sterbenden Avocado-Strauch, vom gelben Motorrad aus dem Thurgau, der Frau in New York, die einst ein Mann war in Alaska? Schliesslich die still erschreckende Geschichte von jenem "Robinson", der sich auf seine ganz eigene, häusliche Insel zurückgezogen hat, ohne zu wissen, wo seine Familie ist, ob draussen die Vögel zwitschern, ob es Nacht ist oder Tag, das Radio noch auf Sendung ist und das Gewehr geladen? Und wo ist "das Mädchen mit der Zitrone"?
Peter Bichsel erzählt von all dem fast beiläufig, in meisterhafter Reduktion, staunend und fragend. Und er lässt denen, die ihm zuhören, genug Raum für das eigene Fragen und Denken.
Mit Texten und Ausschnitten aus: "Der Busant" (1985), "Zur Stadt Paris" (1993), "Kolumnen, Kolumnen" (2005), "Mit freundlichen Grüssen" (2014) – erschienen im Suhrkamp bzw. Insel Verlag
Mitwirkende:
Carina Braunschmidt
Gottfried Breitfuss
Martin Butzke
Jeanne Devos
Thomas Douglas
Mario Fuchs
Peter Kner
Suly Röthlisberger
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Ich brauche ein Zimmer für mich allein - und jetzt?!

Sendetermine: DLR - Dienstag, 24. Mär 2026 22:05 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 30:00)
DLR - Dienstag, 24. Mär 2026 22:30 Teil 4/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Karen Muster
Auch unter dem Titel: Kleine Wohnung, Deadlines und Luxusprobleme (1. Teil)
Eigenbedarf, Umverteilung und Stefan Raab (2. Teil)
Aufräumen, Wegschmeißen und Ordnung halten (3. Teil)
Alte Eltern, Verantwortung und radikale Akzeptanz (4. Teil)
Produktion: DLF 2024, 109 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Karen Muster
Ton und Technik: Thomas Widdig
Ton und Technik: Gunther Rose
Inhaltsangabe: Karen braucht dringend Platz. Die Autorin wohnt mit Mann und Kindern auf 75 Quadratmetern – ein Killer für Beziehung und Arbeit. Unsere Wohnung ist die kleinste, klagen sogar die Kinder. Alle Schulfreundinnen haben größere Zimmer. Das sorgt immer wieder für Wut und Tränen, nicht nur zwischen den Kindern. Sind die alten Schuhe wichtiger als die Familie? fragt Karen ihren Freund, der nichts wegwerfen kann. Dann, in all dem Trubel, wird auch noch Karens geliebtes Büro gekündigt.
In vier Podcast-Folgen sucht Karen nach einer Lösung aus der Platznot, so humorvoll wie verzweifelt, und lässt sich dabei beim Leben und Streiten über die Schulter gucken. Alles in real-time und ziemlich nah dran.
Kleine Wohnung, Deadlines und Luxusprobleme (Teil 1) Karen entwickelt eine Idee nach der anderen, um der Bedrängnis in der viel zu engen Wohnung zu entkommen: Wie wäre ein roter Anzug mit Kopfhörern, und wenn sie die trägt, ist sie für die anderen unsichtbar? Eine neue Wand soll das Elternschlafzimmer auf der Empore endlich vom Rest der Wohnung trennen, aber wer zieht sie ein und wann? Oder wie wäre es, die Wohnung einfach mit jemandem zu tauschen, am Eigentümer vorbei, also ohne obligatorische Mieterhöhung? Karen hat Deadlines, sie muss konzentriert arbeiten und braucht dringend eine Lösung. Und doch fragt sie sich, ob sie überhaupt ein Recht darauf hat, sich zu beschweren. Und was gerecht wäre.
Eigenbedarf, Umverteilung und Stefan Raab (Teil 2) Immer wieder grübelnd, ob eine größere Wohnung und ein eigenes Zimmer zu viel verlangt sind, begibt sich Karen weiter auf die Suche nach mehr Raum. Dabei landet die Autorin beim Fernsehmoderator Stefan Raab, jedenfalls fast, schließlich gibt es im Kölner Villenviertel Hahnwald Platz im Übermaß – und Raab hat im Haus bei Karen gegenüber einer Familie wegen Eigenbedarfs gekündigt. Das will sich Karen genauer ansehen.
Aufräumen, Wegschmeißen und Ordnung halten (Teil 3)
Die Wohnung ist nicht nur zu klein, sie ist auch mega vollgestellt. Eine Aufräumcoachin soll beim Entrümpeln helfen. Fast hundert Paar Schuhe tauchen dabei auf, säckeweise Altkleider und jede Menge Fragen: Warum, verdammt, fällt es so schwer, sich von alten Dingen zu trennen? Und was genau hält die Familie eigentlich davon ab, für Ordnung zu sorgen?
Alte Eltern, Verantwortung und radikale Akzeptanz (Teil 4)
Am Ende ihrer Suche findet Karen tatsächlich Platz – allerdings im wenig attraktiven Bielefeld, wo ihre Eltern zu zweit ein riesiges Haus bewohnen. Aber hätten die Lust auf Mehrgenerationenhaushalt? Die überraschende Antwort: Klar, zieht zu uns! Allerdings schafft die Antwort neue Probleme. Karen wird auf einmal klar, dass die betagten Eltern wirklich bald ihrer Hilfe bedürften. Doch Mann und Tochter sind aus Köln nicht wegzubewegen. Vielleicht, denkt Karen, liegt ihre Freundin richtig, die ihr zu radikaler Akzeptanz rät. Aber hieße das nicht, zu resignieren, den Kampf für mehr Gerechtigkeit aufzugeben, auch für jene, die noch viel beengter leben? Wenn Menschen wie Karen ihn nicht führen, wer dann?
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Ich brauche ein Zimmer für mich allein - und jetzt?!

Sendetermine: DLR - Dienstag, 24. Mär 2026 22:05 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 30:00)
DLR - Dienstag, 24. Mär 2026 22:30 Teil 4/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Karen Muster
Auch unter dem Titel: Kleine Wohnung, Deadlines und Luxusprobleme (1. Teil)
Eigenbedarf, Umverteilung und Stefan Raab (2. Teil)
Aufräumen, Wegschmeißen und Ordnung halten (3. Teil)
Alte Eltern, Verantwortung und radikale Akzeptanz (4. Teil)
Produktion: DLF 2024, 109 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Karen Muster
Ton und Technik: Thomas Widdig
Ton und Technik: Gunther Rose
Inhaltsangabe: Karen braucht dringend Platz. Die Autorin wohnt mit Mann und Kindern auf 75 Quadratmetern – ein Killer für Beziehung und Arbeit. Unsere Wohnung ist die kleinste, klagen sogar die Kinder. Alle Schulfreundinnen haben größere Zimmer. Das sorgt immer wieder für Wut und Tränen, nicht nur zwischen den Kindern. Sind die alten Schuhe wichtiger als die Familie? fragt Karen ihren Freund, der nichts wegwerfen kann. Dann, in all dem Trubel, wird auch noch Karens geliebtes Büro gekündigt.
In vier Podcast-Folgen sucht Karen nach einer Lösung aus der Platznot, so humorvoll wie verzweifelt, und lässt sich dabei beim Leben und Streiten über die Schulter gucken. Alles in real-time und ziemlich nah dran.
Kleine Wohnung, Deadlines und Luxusprobleme (Teil 1) Karen entwickelt eine Idee nach der anderen, um der Bedrängnis in der viel zu engen Wohnung zu entkommen: Wie wäre ein roter Anzug mit Kopfhörern, und wenn sie die trägt, ist sie für die anderen unsichtbar? Eine neue Wand soll das Elternschlafzimmer auf der Empore endlich vom Rest der Wohnung trennen, aber wer zieht sie ein und wann? Oder wie wäre es, die Wohnung einfach mit jemandem zu tauschen, am Eigentümer vorbei, also ohne obligatorische Mieterhöhung? Karen hat Deadlines, sie muss konzentriert arbeiten und braucht dringend eine Lösung. Und doch fragt sie sich, ob sie überhaupt ein Recht darauf hat, sich zu beschweren. Und was gerecht wäre.
Eigenbedarf, Umverteilung und Stefan Raab (Teil 2) Immer wieder grübelnd, ob eine größere Wohnung und ein eigenes Zimmer zu viel verlangt sind, begibt sich Karen weiter auf die Suche nach mehr Raum. Dabei landet die Autorin beim Fernsehmoderator Stefan Raab, jedenfalls fast, schließlich gibt es im Kölner Villenviertel Hahnwald Platz im Übermaß – und Raab hat im Haus bei Karen gegenüber einer Familie wegen Eigenbedarfs gekündigt. Das will sich Karen genauer ansehen.
Aufräumen, Wegschmeißen und Ordnung halten (Teil 3)
Die Wohnung ist nicht nur zu klein, sie ist auch mega vollgestellt. Eine Aufräumcoachin soll beim Entrümpeln helfen. Fast hundert Paar Schuhe tauchen dabei auf, säckeweise Altkleider und jede Menge Fragen: Warum, verdammt, fällt es so schwer, sich von alten Dingen zu trennen? Und was genau hält die Familie eigentlich davon ab, für Ordnung zu sorgen?
Alte Eltern, Verantwortung und radikale Akzeptanz (Teil 4)
Am Ende ihrer Suche findet Karen tatsächlich Platz – allerdings im wenig attraktiven Bielefeld, wo ihre Eltern zu zweit ein riesiges Haus bewohnen. Aber hätten die Lust auf Mehrgenerationenhaushalt? Die überraschende Antwort: Klar, zieht zu uns! Allerdings schafft die Antwort neue Probleme. Karen wird auf einmal klar, dass die betagten Eltern wirklich bald ihrer Hilfe bedürften. Doch Mann und Tochter sind aus Köln nicht wegzubewegen. Vielleicht, denkt Karen, liegt ihre Freundin richtig, die ihr zu radikaler Akzeptanz rät. Aber hieße das nicht, zu resignieren, den Kampf für mehr Gerechtigkeit aufzugeben, auch für jene, die noch viel beengter leben? Wenn Menschen wie Karen ihn nicht führen, wer dann?
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

5 Datensätze gefunden in 0.0061600208282471 Sekunden



gestern | heute | morgen | 19. Mär | 20. Mär | 21. Mär | 22. Mär | 23. Mär | 24. Mär |