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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

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Unter Strom und zwischen Welten

Sendetermine: DLR - Samstag, 21. Mär 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 21. Mär 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Maike Albath
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht für die Literatur des Donauraums (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Hans Dieter Heimendahl
Inhaltsangabe: „Unter Strom und zwischen den Welten“: Die Schwerpunkt-Reise der diesjährigen Buchmesse führt die Donau hinab und stöbert spannendes literarisches Treibgut auf, das im Literatursalon des Deutschlandradios in angenehmer Weise präsentiert wird: in Gesprächen mit den Autor*innen (z.T. mit Übersetzungen), mit Kostproben aus den Werken und schwungvoller Musik.
Die Verschiedenheit der literarischen Welten am Fluss und die Vielfalt ihrer Themen und Formen führt eine Auswahl im Literatursalon des Deutschlandradios im Zimeliensaal im Grassi Museum vor Augen und Ohren: der aus Kroatien stammende Friedenspreisträger der Buchmesse Miljenko Jergovic ist dabei zu Gast, der mit seinem jüngsten Buch zurückkehrt zum Kriegsalltag in Sarajevo, von dem zu erzählen ihn als Autor berühmt gemacht hat („Das verrückte Herz. Sarajevo Marlboro Remastered“). Zentrale Themen Südosteuropas wie Flucht, Migration und Zusammengehörigkeit hat der ungarische Autor András Visky in seinem großen Roman „Die Aussiedlung gestaltet. Vor und während des Zweiten Weltkriegs haben Zehntausende Deutsche Zuflucht im Donauraum gesucht, deren Schicksal die Historikerin Marie-Janine Calic nachzeichnet („Balkan-Odyssee 1933-1941: Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“). Weitere Autorinnen und Autoren sind angefragt. Kostproben aus den Werken werden von Schauspielern präsentiert, die Gespräche auf Deutsch geführt oder übersetzt, der Abend musikalisch schwungvoll geerdet. Eine Veranstaltung des Musikinstrumentenmuseums und der „Langen Nacht“ des Deutschlandradios.
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Recherche nach einem Reporter

Sendetermine: DLR - Samstag, 21. Mär 2026 05:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Walter Schmieding
Auch unter dem Titel: Egon Erwin Kisch – Ein Klassiker des Journalismus (Untertitel)
Produktion: DLF 1978, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Der „rasende Reporter“ Egon Erwin Kisch starb im März 1948. Er war stets schneller als die Konkurrenz. Immer da, wo es brannte. Ein Held der investigativen Reportage. Der Meister der journalistischen Enthüllung. Egon Erwin Kisch zieht um die Welt und schreibt nieder, was ihm vor die Feder kommt. Wie er mit Flößern über die Moldau fährt, die Nächte durchtanzt mit Prostituierten, wie er die Armenküche, eine „Irrenanstalt“ und ein Heim für gefallene Mädchen besucht – so erhebt er die Reportage zur Kunstform.
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Halbstark!

Sendetermine: DLR - Samstag, 21. Mär 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ralf Bei der Kellen
Auch unter dem Titel: Berichte über die rebellische Jugend in den 1950er-Jahren. (Untertitel)
Produktion: RIASBerlin/DDR 1956- 1960, 54 Min. () - Feature
Inhaltsangabe: Mitte der 1950er-Jahre schwappte ein neues Lebensgefühl von den USA nach Deutschland. Die Jugendlichen, die sich damit infizierten, nannte man hierzulande abschätzig „Halbstarke“. Die vor allem männlichen Angehörigen dieser Subkultur erhielten ihre Inspirationen aus Filmen wie „Saat der Gewalt“ und „… denn sie wissen nicht, was sie tun“ mit James Dean. Musikalische Vorbilder waren Bill Haley und Elvis Presley. Diese Jugendbewegung, die nicht selten ein Protest gegen fehlende Treffpunkte war und die von manchen als Vorläufer der späteren 68er gesehen wird, bereitete Bürgern wie Regierenden in Ost und West schlaflose Nächte.
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Regen für die Toten / Pleuvoir sur les morts

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 21. Mär 2026 09:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Yasmina Hamlawi
Produktion: ORF 2026, 49 Min. (Stereo) - Feature
Tontechnik: Martin Leitner
Inhaltsangabe: Mit 'Regen für die Toten' (Originaltitel: 'Pleuvoir sur les morts', französischsprachige Originalfassung) nähert sich die Autorin Yasmina Hamlawi einer universellen, zugleich zutiefst kulturell geprägten Frage: Wie erinnern wir unsere Toten - und wer darf dabei sprechen, weinen, handeln? Das preisgekrönte Feature wird erstmals in deutscher Übersetzung auf Ö1 ausgestrahlt. Ausgezeichnet beim Prix Europa 2025 in Berlin für die meisterhafte Klangkunst, verbindet das Feature persönliche Familiengeschichte mit einer poetischen Untersuchung von Ritual, Migration und Erinnerung. Ausgangspunkt ist ein Satz, der mehr ist als eine Beobachtung: In Algerien ist das Begräbnis Sache der Männer, das Weinen Sache der Frauen. Im Zentrum der Erzählung steht die achtjährige Kenza, die gemeinsam mit ihrer Mutter Yasmina von Belgien nach Algerien reist - auf der Suche nach ihren Wurzeln und nach einem verstorbenen Großvater, den sie nie wirklich kennenlernen konnte. Für die Mutter ist diese Reise eine andere Suche. Jahre zuvor war ihr Vater aus Frankreich nach Algerien überführt worden, um seinem Wunsch entsprechend, in seiner ursprünglichen Heimat begraben zu werden. Die Tochter durfte bei diesem Begräbnis nicht dabei sein, die traditionellen Begräbnisrituale schlossen sie aus. Als Frau blieb Yasmina am Rand, unfähig, sich zu verabschieden, unfähig, dem Toten ein eigenes Lebewohl zu geben. 'Regen für die Toten' erzählt von dieser Leerstelle - und davon, wie sie gefüllt werden kann. Mutter und Tochter finden ein neues Ritual. Eines, das nicht überliefert ist, sondern entsteht.
Mitwirkende:
Alina Fritsch
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Die Frühlingsreise

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 21. Mär 2026 09:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 35:00)
Autor(en): Horst Krüger
Auch unter dem Titel: Sieben Wetterbriefe aus Europa (Untertitel)
Produktion: SFB 1977, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Lindemann
Ton: Jürgen Wolf
Schnitt: Suna Schröder
Regieassistenz: Bernd Hasenecker
Inhaltsangabe: Der Frühling kommt noch in jedem Jahr über den Atlantik nach Europa. Pünktlich am 21. März geht er in Portugal an Land und tritt schon am nächsten Tag seine berühmte und folgenreiche Reise Richtung Osten und Norden an. Auf genau bekannten Klimastraßen wandert er ca. 30 Kilometer je Tag. Am 10. April trifft man ihn in Bordeaux, zwanzig Tage später dann am Rhein, nach Berlin braucht er bis zum 10. Mai, und Helsinki ist erst am 2. Juni dran.
Horst Krüger - in seiner Eigenschaft als Reise-Autor - begleitete den Frühling auf seinem klassischen Weg: ein blühendes Abenteuer.
Mitwirkende:
Horst Krüger
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Nein Danke? - Warum Atomkraft uns spaltet

Sendetermine: SR 2 - Samstag, 21. Mär 2026 09:05 Teil 3/0, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lisa Krauser
Peter Kujath
Produktion: SR 2026, Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Folge 1: Der Super-GAU Fukushima 2011 verändert alles: Erdbeben, Tsunami, Reaktorunfall. ARD-Korrespondent Peter Kujath berichtet - und wir fragen: Warum reagiert Deutschland so anders als Frankreich? Und was hat Cattenom damit zu tun? Folge 2: Das AKW vor meiner Haustür Lisa fährt nach Cattenom: Kontrollen, Geigerzähler, Reaktorhalle - und die Frage, ob Cattenom wirklich "Pannenmeiler" ist. Im Dorf trifft sie einen Ex-Ingenieur: Warum vertraut Frankreich der Atomkraft - direkt an der Grenze? Folge 3: Die 1-Million-Jahre-Frage Deutschland ist raus - der Müll bleibt. Fast 1000 Meter unter Tage im Schacht Konrad geht es um Endlager-Realität. Für die gefährlichsten Abfälle fehlt die Lösung noch: Suche auf der "weißen Landkarte", Zeithorizont Jahrzehnte. Wie viel Vertrauen braucht das? Folge 4: Atomkraft 2.0 SMR, Transmutation, flüssiger Brennstoff: Lea prüft die großen Versprechen - weniger Müll, mehr Sicherheit. In Freiburg, Berlin und in Bazancourt (Champagne) trifft sie Start-ups und Bürger:innen. Am Ende bleibt die Frage: Lösung - oder neues Risiko im neuen Gewand? Folge 5: Der Preis der Kernkraft Bure in Lothringen: Frankreichs Endlager-Projekt trifft auf Widerstand - und auf Geld. Ein Bauer kämpft um sein Land, ein Geologe um ein Jahrhundertprojekt. Was profitiert eine Region von Atomkraft - und wer zahlt den Preis, der sich nicht beziffern lässt? Folge 6: Der Kern der Angst
Warum wirkt Atomkraft in Deutschland bedrohlicher als in Frankreich? Wir reisen zurück zu Tschernobyl - und zu den historischen Erfahrungen, die Vertrauen prägen. Expert:innen erklären, wie Risiko entsteht: im Kopf, in Politik, in Kommunikation. Und wir landen wieder dort, wo alles begann: mit Blick auf Cattenom.
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Der Sound der Erde - Eine Expedition in den Boden

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 21. Mär 2026 12:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Anna-Marie Goretzki
Produktion: WDR 2026, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Helga Mathea
Technische Realisation: Brigitte Angerhausen
Technische Realisation: Noah von Kügelgen
Regieassistenz: Julie Grothgar
Inhaltsangabe: Der Boden unter unseren Füßen ist voller Leben. Mit speziellen Mikrofonen stößt man dort in ein Reich außerirdisch wirkender Klänge vor: Es knarzt und knurpselt, es knackst und knistert. Aber dieses Leben ist bedroht.
Die Böden unserer Erde sind besiedelt von unzähligen Lebewesen. Sie sind der artenreichste Lebensraum auf unserem Planeten - und dennoch weitgehend unerforschtes Terrain. Das Feature bricht zu einer Expedition in die Tiefen des Bodens auf, die sich mittels akustischer Methoden erkunden lassen. Ohne den Boden und die Pflanzen, die er hervorbringt, könnten wir Menschen nicht leben. Die Sounds, die aus der Erde kommen, sollten uns deshalb aufhorchen lassen. Denn sie machen bewusst, wie gefährdet dieses fragile Universum ist.
Mitwirkende:
Lou Strenger
Benno Schulz
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Stahlarbeiterin

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 21. Mär 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lea Schlude
Auch unter dem Titel: Grüne Transformation bei Thyssenkrupp (Untertitel)
Produktion: DLR 2025, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Lea Schlude
Dramaturgie: Katrin Moll
Ton: Michael Kube
Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt
Inhaltsangabe: Kathi ist die einzige Frau in der Stahlproduktion bei Thyssenkrupp. Als queere Industriemechanikerin kämpft sie für Gleichstellung, die grüne Transformation und gegen Vorurteile: Porträt einer starken Frau.
Kathi ist 28, queere Industriemechanikerin und Betriebsrätin – und bisher die einzige Frau in der Gelsenkirchener Stahlproduktion. Seit Jahren kämpft sie in einer männerdominierten Branche für mehr Gerechtigkeit, Diversität und die grüne Transformation der Industrie. Dabei wird sie zur Stimme einer neuen Generation im Ruhrgebiet. Neben dem Schichtdienst pflegt sie ihren schwer kranken Vater – ein harter Spagat zwischen Aktivismus, Care-Arbeit und persönlicher Belastung. „Stahlarbeiterin“ erzählt ehrlich, nah und direkt von Solidarität und Strukturwandel. Eine Doku über eine junge Frau, die Verantwortung übernimmt – im Stahlwerk und weit darüber hinaus.
Mitwirkende:
Ann Catherine Meyer
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[Track 5 - ORF Kurzhörspielwettbewerb]

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 21. Mär 2026 14:00, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): N. N.
Produktion: ORF , ca. 60 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Inhaltsangabe: Wir präsentieren die Gewinnerbeiträge des Kurzhörspielwettbewerbs Track 5' von Ö1 und der schule für dichtung. Höchstens 5 Minuten lang sollte das Stück sein, ein selbstaufgenommenes Geräusch und den Satz 'Es geht auch anders' musste es beinhalten. 111 Hörspiele wurden für den 16. Kurzhörspielwettbewerb TRACK 5 eingereicht. 106 Stücke haben die Kriterien erfüllt.
Was wirklich geschah
Über 250 Kurzhörspiele wurden diesmal für den Ö1 Kurzhörspielwettbewerb 'Track 5' eingereicht. Höchstens fünf Minuten durften die Stücke sein, ein selbstaufgenommenes Geräusch und den Satz 'Was wirklich geschah' mussten sie beinhalten.
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Wiederentdeckt: Radiosender Heiligenstock im Grüngürtel

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 21. Mär 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): N. N.
Produktion: , ca. 55 Min. () - Feature
Inhaltsangabe: Auf den ersten Blick ein "Lost Place". Ruinen im Gras, mit Graffiti besprüht. Die ehemalige Sendeanlage Heiligenstock mitten im Frankfurter Grüngürtel. Nun hat die Projektgruppe Grüngürtel vom Umweltamt der Stadt Frankfurt den Ort wieder sichtbar und hörbar gemacht.
Hier hat eine mediale Revolution stattgefunden: der Beginn des modernen Radios. Auf einer Aussichtsplattform mit Blick über Streuobstwiesen kann man nun in einer Hörinstallation die Geschichte der Radios erfahren. Vor hundert Jahren im Jahr 1926 nahm Radio Frankfurt Sender Heiligenstock in Betrieb. Die Nationalsozialisten haben sie gesprengt. Nach Kriegsende übernahm die Militärregierung die Sendeanlage und vertrauten dem ersten Intendanten des hr, Eberhard Beckmann, den Aufbau eines demokratischen Senders an. Daraus wurde der Hessische Rundfunk als öffentlich-rechtlicher Sender. Aus unserem Archiv hören sie eine kurze Historie des Senders Heiligenstock und anschließend eine Reportage über die Wieder-Inbetriebnahme des 60kW-Senders Heiligenstock im Jahr 1947.
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Transgenerationales Trauma

Sendetermine: RBB Radio3 - Samstag, 21. Mär 2026 16:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Linda Achtermann
Auch unter dem Titel: Kann Sucht vererbt werden? (Untertitel)
Produktion: rbb 2026, 27 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Friederike Wigger
Ton und Technik: Nikolaus Löwe
Ton und Technik: Katrin Witt
Inhaltsangabe: Patrick ist 34 Jahre alt, jahrzehntelang drogenabhängig gewesen und hat lange auf der Straße gelebt. Heute fragt er sich, wie es so weit kommen konnte. Er beginnt nicht nur in seiner Vergangenheit zu graben, sondern auch in der seiner Eltern. Welche Rolle spielen ein abwesender, gewalttätiger Vater und eine emotional überforderte Mutter – und wieso half Patrick ausgerechnet der Drogenkonsum, das alles auszuhalten? Eine Geschichte über Schuld, Vergebung und die Kraft, einen Kreislauf zu durchbrechen, der seit Generationen andauert.
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Ein toter Hahn wird selten fett

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 21. Mär 2026 17:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jutta Motz
Auch unter dem Titel: Gefährliches Erbe (1. Teil)
Nur Probleme (2. Teil)
Drei Frauen und das Kapital (Roman (Originaltitel))
Produktion: WDR 2000, 95 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Annette Kurth
Technische Realisation: Ilse Sieweke
Technische Realisation: Werner Jäger
Regieassistenz: Oliver Metz
Dramaturgie: Angela di Ciriaco-Sussdorff
Inhaltsangabe: Ein Herzinfarkt und Ruths Ehe ist beendet. Was hinterlässt ein Ehemann, der nicht mehr war als ein leeres Anwaltsgesicht, das sie bei Frühstück und Abendbrot zu sehen bekam? Eine Villa, zwei Internatskinder, Schulden und - anonyme Drohanrufe. Damit öffnet sich ein Strudel gefährlicher Ereignisse: Die verstellte Stimme befiehlt Ruth, Unterlagen über ein geheimes Konto herauszurücken. Was für ein Konto? Die weiße Weste ihres redlichen Gatten wird löchrig, dessen Kanzlei durchgewühlt. Ruth entdeckt den Nachlassverwalter Klaus Rennert in ihrem Hotelzimmer - auf brutale Weise ermordet. Almuth und Marlene, eine unartige Kinderärztin und eine juristisch gewiefte Journalistin sind patente Freundinnen. Sie stehen Ruth zur Seite. Es geht um 17 Millionen. Die Spur führt durch Hotelhallen, Konferenzräume und Geschäftszimmer in das intime Innere einer Schweizer Bank. Verbirgt sich dort ein Konto des Toten? Im Bannkreis dieser Frage treten nicht nur dunkle Machenschaften zutage - auch eine Leiche bittet um Auskunft.
Mitwirkende:
Ruth Susanne Uhlen
Almuth Nina Hoger
Marlene Angelika Bartsch
Hertha Gisela Zülch
Klaus René Heinersdorff
Borell Hermann Lause
Portier / Telefonstimme Karlheinz Tafel
Stöckli Siegfried Kernen
Sophie Elisabeth Volkmann
Billroth Jürg Löw
Meinrad Charles Wirths
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Wolf of Cannabis

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 21. Mär 2026 18:05 Teil 7/7, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Marlene Halser
Lea Hampel
Auch unter dem Titel: Bienchengruppe (1. Teil)
Der Wolf (2. Teil)
Phönix (3. Teil)
Haifischbecken (4. Teil)
Versuchskaninchen (5. Teil)
Der tapfere Bär (6. Teil)
Produktion: WDR 2025, 201 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Uhrig
Inhaltsangabe: Sie nennen ihn den 'Wolf of Cannabis': Der Unternehmer Niklas Kouparanis hat eine Art Amazon für medizinisches Cannabis aufgebaut, also eine Plattform, auf der man die Blüten ziemlich einfach bestellen kann. Aber ist das überhaupt legal? Wir begleiten den streitlustigen Unternehmer auf seiner Reise durch den Dschungel der Cannabis-Legalisierung.
Host Marlene Halser recherchiert schon seit Jahren zu Drogenpolitik und ihren gesellschaftlichen Auswirkungen. Für diese Recherche hat sie sich mit der Wirtschaftsjournalistin Lea Hampel zusammengetan. Gemeinsam zeichnen sie das Bild einer Branche, die sich manchmal anfühlt wie der Wilde Westen, einem wirtschaftlichen Green Field, in dem keiner genau weiß, was heute legal ist und morgen vielleicht schon verboten, in der riesige Gewinne genauso möglich sind wie katastrophale Abstürze. Und mittendrin: Niklas Kouparanis, der 'Wolf of Cannabis', der versucht, in diesem Chaos ein prosperierendes Imperium aufzubauen.
Folge 1: Bienchengruppe Er will ein Imperium schaffen - das Amazon für Cannabis. Niklas Kouparanis, der Gründer und CEO der Bloomwell Group, ist kein gewöhnlicher Startup-Unternehmer. Nik hängt mit Rappern und Schauspielern rum und betont seine Street Credibility. Doch der Cannabis-Markt ist hart und die Cannabis-Legalisierung steht längst wieder auf der Kippe...
Folge 2: Der Wolf Wir fahren mit Nik zu einer riesigen Cannabis-Plantage in Nordmazedonien. Hier wird auch Cannabis für den deutschen Markt angebaut, streng kontrolliert, in einer Hightech-Anlage. Dann sagt Nik auf einmal: Er kauft auf dieser Plantage gar kein Cannabis. Sein Geschäftsmodell ist ein ganz anderes. 
Folge 3: Phönix Bloomwell ist nicht Niks erste Firma. Nik erzählt uns davon, wie er mit seinem ersten Cannabis-Unternehmen gescheitert ist und was er jetzt anders macht. Wir verstehen langsam, wie Niks Geschäftsmodell funktioniert und welche Rolle Ärzte darin spielen. Ein anonymer Arzt gibt uns einen überraschenden Einblick…
In dieser Folge wurde eine Stimme mit Hilfe einer KI nachgesprochen. Wir haben uns dazu entschieden, weil die Person nicht erkannt werden möchte. Der Vorteil der KI: sie kann gut nachahmen, wie eine Person spricht, ohne dass sie zu erkennen ist.
Folge 4: Haifischbecken Die Cannabis-Branche ist keine normale Branche. Neben Unternehmern mischen hier Rapper, Schauspieler und sogar Box-Legende Mike Tyson mit. Die Regeln sind unklar und ständig zieht irgendjemand vor Gericht. Nik versucht, durch Deals mit Apotheken seine Plattform voranzubringen. Mit Erfolg: Als der Cannabis-Goldrausch richtig losgeht, kommen die Apotheken kaum hinterher. 
Folge 5: Versuchskaninchen Er ist Niks Nemesis: Can Ansay treibt mit seiner Plattform “Doktor Ansay” Nik und die ganze Branche vor sich her. Auf Social Media liefern sich die Cannabis-Unternehmen einen Werbe-Wettstreit. Wir fragen uns: Ist das legal? Und wir machen den Selbsttest und bestellen Cannabis über Niks Plattform.
Folge 6: Der tapfere Bär Dieser Arzt ist längst zum Meme geworden: Dr. Simunovic. Der kroatische Telemediziner verschreibt uns und tausenden anderen Deutschen medizinisches Cannabis. Ohne Arztbesuch, sogar ohne Videocall, einfach nur auf Basis eines Fragebogens. Und alles im Auftrag von Niks Unternehmen. Unsere Anfragen dazu ignoriert er. In dieser Folge gehen wir ihn besuchen… 
In dieser Folge wurden Stimmen mit Hilfe einer KI nachgesprochen. Wir haben uns dazu entschieden, weil die Personen nicht erkannt werden möchten. Der Vorteil der KI: sie kann gut nachahmen, wie eine Person spricht, ohne dass sie zu erkennen ist.
Folge 7: Asche Im Herbst 2025 steht Niks ganzes Geschäftsmodell auf einmal auf der Kippe. Ein Gesetzentwurf will die Telemedizin beschränken. Nik geht sofort in den Lobbyisten-Modus und versucht, das Gesetz noch zu verhindern. Ist es das Ende des “Wolf of Cannabis” - oder, mal wieder, ein Neuanfang?
Mitwirkende:
Marlene Halser
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Muss Strafe sein?

Sendetermine: DLR - Samstag, 21. Mär 2026 18:05 Teil 2/2 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Johanna Bentz
Auch unter dem Titel: Mauern, Zellen, Gerichtssäle (1. Teil)
Verletzung, Vergeltung, Alternativen (2. Teil)
Produktion: DLF 2026, 108 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Johanna Bentz
Komponist(en): Matthias Klein
Ton und Technik: Hermann Leppich
Regieassistenz: Stefanie Heim
Inhaltsangabe: Das Bedürfnis nach Strafe ist universell. Aber was bewirkt sie? Im ersten Teil dieses Doppelfeatures besucht die Autorin jugendliche Häftlinge, Richterinnen und Richter und einen verurteilten Mörder, der seit elf Jahren hinter Gittern sitzt.
Strafen gehört zum Verhaltensrepertoire des Menschen. Schaden wird vergolten, Unrecht wird zurechtgerückt, Übeltäter werden gebessert – so sind zumindest die Ziele. Aber werden sie auch erreicht? Die Autorin, die als Dokumentarfilmerin häufiger Straftäter proträtiert hat, geht Schritt für Schritt die einzelnen Stationen unseres Strafwesens durch, schaut sich die Praxis an und fragt nach Alternativen. Sie beginnt mit jugendlichen Gefängnisinsassen und fragt sie, welche Strafen sie für gerecht halten. Eine Richterin und ein Richter erzählen von ihrer Arbeit. Und dann begegnen wir einem verurteilten Mörder, der nach Jahren in Haft sein Leben neu beginnen will.
Mitwirkende:
Lisa Hrdina
Torsten Föste
Andreas Döhler
Martin Bretschneider
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Onno Viets und der Irre vom Kiez

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 21. Mär 2026 18:05, (angekündigte Länge: 80:00)
Autor(en): Frank Schulz
Produktion: NDR 2013, 80 Min. (Stereo) -
Regie: Wolfgang Seesko
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist(en): Andreas Bick
Technische Realisation: Gerd-Ulrich Poggensee
Technische Realisation: Angelika Körber
Technische Realisation: Christian Alpen
Technische Realisation: Sebastian Ohm
Regieassistenz: Ilka Bartels
Inhaltsangabe: Detektiv-Anfänger Onno Viets, Hartz IV-Empfänger mit diversen gescheiterten beruflichen Versuchen in der Vergangenheit, akuten Finanzsorgen, einer wunderbaren Ehefrau an seiner Seite und viel Glück im Tischtennis, erhält seinen ersten Auftrag von einem schmierigen Promi aus der Privatsender-Unterhaltungsbranche. Der Job bringt den friedfertig Ahnungslosen in lebensgefährliche Nähe zu einem brutalen Unterwelt-Psychopathen, besagtem "Irren vom Kiez", dort besser als das "Händchen" bekannt. Aller geringen Überlebens - chancen unter diesen Umständen zum Trotz gelingt es dem "Lamm" Onno jedoch immer wieder die "Bestie" in Schach zu halten. Zwischen dem kleinen hässlichen Loser Onno und dem großen gefährlichen Kraftprotz entsteht sogar eine ganz unwahrscheinliche, wundersame und zarte Beziehung, die leider nicht glücklich enden kann.
Expertenkommentar: Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:
Die Geschichte des notorischen Verlierers, Hartz IV-Empfängers, chronisch von Geldsorgen geplagten und neuerdings als Privatdetektiv dilettierenden Onno Viets reißt den Hörer hin und mit, weil sich in dem Hörspiel die narrativen Stärken und der sprachliche Eigensinn des Romanciers Frank Schulz mit dem phantastischen Repertoire des Spielraums Radio kongenial verbinden. Videoclips werden akustisch vergegenwärtigt. Ping - Pong, ein metrisches Grundgeräusch - Onno Viets ist allein im Tischtennis unschlagbar - , mutiert im Ohr zum stilisierten Schusswechsel. Trivialmythische Versatzstücke und Klischees werden mit Mitteln der Radiokunst in die Schwebe gebracht, mit einem sicheren Gespür für Rhythmen, Proportionen und Erzählökonomie. Der Sprachwitz und die überbordende Metaphorik von Frank Schulz prägen das Hörspiel konstitutiv, durch ihre souveräne Übersetzung ins Akustische. Im Kopf des Hörers verwirbeln sich die Medien prismatisch. Dass keine der Figuren, weder der ewig scheiternde Onno Viets noch sein Auftraggeber, der Unterwelt-Psychopath, genannt das "Händchen", an Häme oder Schadenfreude denunziert werden, zählt zu den ästhetischen Vorzügen dieses preiswürdigen Hörspiels, in dem sich ein hoher Unterhaltungswert und ästhetische Brillanz die Waage halten.
Mitwirkende:
Onno Viets Oskar Ketelhut
Erzähler /CD-Christopher Dannewitz Werner Wölbern
Tibor Tetropov alias Hüne alias Händchen Timo Jacobs
Ep-Ulli Vredemann Erik Schäffler
Raimund Jan Georg Schütte
Edda Viets Gabriela Maria Schmeide
Harald Herbert Queckenborn alias Nick Dolan Harry Rowohlt
Albert Loy Peter Kaempfe
Fiona Schulze-Pohle alias Fiona Popo Anna Fischer
Hunde-Herrchen Konstantin Graudus
Dagmar Sabine Orleans
Ellen Annalena Schmidt
Käpt'n Erich L. (+Impro) Rolf Petersen
Hammerbrookerin Uta Stammer
Ulla Valeska / Strapsmaus Julia Riedler
Gretchen Ngoro Maren Sieber
Gießkanne Holger Postler
Männerstimme Jan Kuhlmann
Sievers (Detektiv) Carlo von Tiedemann
Chor-Solist/ Bulle Honk / Florida-Rolf / Mobiltelefontyp Erkki Hopf
Webmaster Benjamin Utzerath
Schlumper Shantyboys Shanty-Chor-Hamburg
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 01 2014
Links: Externer Link Homepage Andreas Bick
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Endstation Venedig

Sendetermine: SWR Kultur - Samstag, 21. Mär 2026 19:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Donna Leon
Produktion: SDR/DLR/WDR 1997, 110 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Daniel Grünberg
Ton und Schnitt: Klaus Höness
Ton und Schnitt: Birgit Schilling
Regieassistenz: Marie-Elisabeth Müller
Übersetzung: Monika Elwenspoek
Inhaltsangabe: Im dunklen Wasser eines Kanals in Venedig treibt die Leiche eines jungen Mannes. Sehr professionell wurde ihm ein Messer ins Herz gestoßen. Und offensichtlich war er vollgepumpt mit Drogen. Commissario Guido Brunetti identifiziert ihn als Sergeant Foster vom amerikanischen Militärstützpunkt in Vicenza. Dort stößt er auf eine merkwürdige Mauer des Schweigens: niemand ist bereit ihm zu sagen, welche Aufgaben Sergeant Foster hatte, in welcher Abteilung er gearbeitet hatte. Bis die junge Ärztin Terry Peters sich an Brunetti wendet und ihn darauf aufmerksam macht, dass Sergeant Foster niemals Drogen nahm. Und dass Vice-Questore Patta ihn auffordert, sich doch lieber um den Bilderdiebstahl zu kümmern als die Amerikaner mit seinen Nachforschungen zu belästigen, weckt Brunettis Neugier umso mehr.
Commissario Guido Brunetti wird immer klarer, dass der Mord an dem amerikanischen Sergeant Foster geschehen war, um ein anderes Verbrechen zu vertuschen. Offenbar hatte Foster Infomationen über einen gigantischen Umweltskandal, in den sowohl die Amerikaner wie eine italienische Chemiefabrik verwickelt sind. - Bei Dr. Peters findet er geheime Berichte über ein krankes Kind, das an extremem Hautausschlag, Verbrennungen und hohem Fieber gestorben war. Als dann noch Dr. Peters ermordet aufgefunden wird, ist Brunetti klar, dass es gefährlich wird. Mit Hilfe seines Kollegen aus Vicenza kommen sie einem riesigen Umweltverbrechen auf die Spur.
Mitwirkende:
Erzählerin Hannelore Hoger
Commissario Guido Brunetti Michael König
Paola Brunetti, seine Frau Hille Darjes
Chiara, beider Tochter Abak Safaei-Rad
Vice-Questore Giuseppe Patta Wolfgang Hinze
Dr. Rizzardi, Pathologe Matthias Ponnier
Caporal Miotti Christian Berkel
Bonsuan, Bootsführer Hansjürgen Gerth
Maggiore Ambrogiani Jürg Löw
Bocchese, Laborant Walter Renneisen
Dr. Therry Peters, Ärztin Frauke Poolman
Captain Duncan Michael Holz
Captain Butterworth Hüseyin Cirpici
Sergeant Wolf Gerd Andresen
Barmann Rudolf Guckelsberger
Schaffner Hans Gerd Krogmann
Frauenstimme/Sekretärin Claudia Jahn
Junge Frau an der Rezeption Andrea F Brunetti
Augusto Viscardi Peter Fricke
Mr. Kaymann Christian Körner
Signora Concetta Grete Wurm
Fosco, Wirtschaftsjournalist Rainer Bock
Junge Ralph Jung
Abak Safaei-Rad
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Schwarze Häuser

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 21. Mär 2026 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sabine Ludwig
Produktion: WDR 2022, 88 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist(en): Rainer Quade
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Besetzung: Stefan Cordes
Technische Realisation: Brigitte Angerhausen
Technische Realisation: Barbara Göbel
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Rike Wiebelitz
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer
Regieassistenz: Luise Weigert
Inhaltsangabe: Mutige Mädchen gegen fiese Erwachsene
Auf der Nordseeinsel ist es zwar idyllisch und das Winterklima frisch und rau, aber auf die Kinder im Erholungsheim kommen schwere Wochen zu.
6 Wochen auf einer Nordseeinsel leben! Was sich zunächst toll anhört, entpuppt sich für Freya, Fritzi und Uli als sehr schwere Zeit. Nicht freiwillig sind sie mit vielen Mädchen und Jungen nach Baltrum in ein Kinderheim gekommen. Zur Erholung. Aber, das Gegenteil passiert, und vor allem den Mädchen wird das Leben dort schwer gemacht. Das Essen ist fürchterlich und die Betreuerinnen richtig mies und gemein. Die drei Mädchen werden schnell dicke Freuninnen und halten auch in den schwierigsten Momenten zusammen. Das geht für die gemeinen und schrecklichen Erwachsenen nicht gut aus.
Autorin Sabine Ludwig hat diese Geschichte, wie tausende anderer Kinder, selbst erlebt. Von den 1950ern bis in die 1990er Jahre wurden sie in sogenannten Erholungsheimen systematisch gedemütigt und gequält. Wenn sie versuchten ihren Eltern zu erzählen, was ihnen widerfahren ist, wurde ihnen nicht geglaubt. Bis heute sind die Betroffenen, inzwischen selbst Eltern und Großeltern, traumatisiert.
Mitwirkende:
Laura Herrmann
Romy Bolten
Lucy Ebert
Cosima Kessissoglou
Matti Kaminski
Justine Hauer
Johanna Gastdorf
Michael Wittenborn
Lou Strenger
Sabine Ludwig
Nicole Johannhanwahr
Alexandra Schalaudek
Elisabeth Lagemann
Maria Lagemann
Clara Flaksmann
Simon Stier
Stefan Cordes
Daniel Breidenbach
Moritz Heller
Ben Beringhoff
Lea Demirörs
Gustav Saurbier
Links: Externer Link Homepage von Sabine Ludwig
Externer Link Homepage Rainer Quade
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Berta Garlan

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 21. Mär 2026 19:04 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Arthur Schnitzler
Produktion: SWF 1956, 151 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Regie: Max Ophüls
Bearbeitung: Max Ophüls
Komponist(en): Peter Zwetkoff
Technische Realisation: Marlies Kranz
Technische Realisation: Friedrich Wilhelm Schulz
Inhaltsangabe: In seiner Novelle 'Frau Berta Garlan' erzählt Arthur Schnitzler von einer Frau, die allmählich erkennt, dass sie von patriarchalischen Normen eingeengt und erstickt wird. Berta arbeitet in der Provinz als Klavierlehrerin, und als sie von ihrer Jugendliebe aus Wien hört, verlässt sie den monotonen Ort und macht sich auf den Weg in die Metropole. Und tatsächlich erlebt sie eine kurze, schwärmerische Liebe zu dem inzwischen berühmt gewordenen Mann. Sie bringt Glück und Hoffnung, schliesslich aber Angst und Einsamkeit.
Max Ophüls, genialer Theater-, Film- und Hörspielregisseur (1902-1957), bearbeitete Schnitzlers Geschichte fürs Radio und inszenierte 1956 das Stück beim Südwestfunk in Baden-Baden. Enstanden ist eine der ganz grossen, wichtigen Hörspielproduktionen der deutschsprachigen Radiogeschichte. Mit Ophüls legendärer Inszenierung wurden Form und Dramaturgie des Hörspiels um eine bedeutende Variante bereichert: Erzählung, Dialoge und der Soundtrack aus Geräuschen und Musik sind so miteinander verwoben, dass der Eindruck eines akustischen Films entsteht. Auch für heutige Ohren hört sich 'Berta Garlan' verblüffend modern an.
Mitwirkende:
Erzähler Gert Westphal
Berta Garlan Käthe Gold
Vater Karl-Georg Saebisch
Garlan Gert Keller
Schwägerin Elisabeth Höbarth
Schwager Hermann Kner
Richard Hans Peter Schroeder
Elly Ursula Wolff
Herr Martin Wolfgang Molander
Frau Martin Anna Smolik
Herr Friedrich Ferdinand Mussi
Frau Friedrich Gerti Socha-Timerding
Klingemann Willy Trenk-Trebitsch
Herr Rupius Bernhard Wicki
Frau Rupius Marianne Kehlau
Stimme aus der Zeitung / Stimme Uhr Friedrich von Bülow
Dienstmädchen von Berta Ruth Lohmann
Mamsell Anette Roland
Cousine Gerda Maurus
Gatte Karlheinz Schilling
Herr Mahlmann Wilhelm Kürten
Frau Mahlmann Olga von Togni
Erwin Kurt Meisel
Führer Paul Dättel
Dienstmädchen von Rupius Win Kristin
Wärterin Helene Richter-Mielich
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Wildly tender is thy music

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 21. Mär 2026 20:00, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Merzouga
Auch unter dem Titel: Lieder aus dem Moor (Untertitel)
Produktion: DLF 2024, 56 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Merzouga
Komponist(en): Merzouga
Ton und Technik: Jens Müller
Ton und Technik: Christoph Rieseberg
Dramaturgie: Sabine Küchler
Inhaltsangabe: Die Dichterin Emily Brontë kannte die karge Schönheit der Moore aus ihrer Kindheit. Das Kölner Klangkunstduo Merzouga entdeckt in ihren Gedichten Songs für unsere Zeit und entführt uns in den faszinierenden Lebensraum Moor.
In ihren „Poems from the Moor“ beschwört Emily Brontë die besondere Atmosphäre der Landschaft Yorkshires. Zwei Jahrhunderte später verbringt ein Klangkünstler ein Jahr in einer Moorlandschaft. Daraus entsteht die Vertonung von Brontës Gedichten als „Songs from the Moor“. Das Klangduo Merzouga setzt diese in eine zeitgenössische Klanglandschaft aus Moor-Sounds und Field-Recordings brummender Wasserkäfer. In den Schichten des Torfbodens verbirgt sich ein Archiv der Landschaft. Gräser, Moose und Pollen, die im nassen Moor über Jahrtausende erhalten bleiben, erlauben einen Blick in die Geschichte. In der Verschränkung von Musik und Wissenschaft, Klangkunst und Lyrik lotet das Kölner Klangkunstduo die Bedeutung der Moore für die Bewältigung der Klimakrise aus und versucht, Begeisterung zu wecken für diesen faszinierenden Lebensraum zwischen Wasser und Land.
Mitwirkende:
Veronika Bachfischer
Jean Paul Baeck
Gesang Filippa Gojo
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Um zwölf Uhr mittags ist Zukunft. Zeit zum Essen

Sendetermine: DLF - Samstag, 21. Mär 2026 20:05, (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Erik Altorfer
Produktion: BR 2025, 70 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Erik Altorfer
Komponist(en): Martin Schuetz
Ton und Technik: Jan Piepenstock
Ton und Technik: Basil Kneubühler
Ton und Technik: Regina Staerke
Ton und Technik: Ruth-Maria Ostermann
Dramaturgie: Katja Huber
Inhaltsangabe: Was war am Anfang? Das Wort, der Urknall oder bloß gespenstische Stille? Warum wollen und warum müssen wir arbeiten? Was macht eine Gemeinschaft aus und wer ist dafür verantwortlich, dass eine Gesellschaft funktioniert? Wofür leben wir? Und wann ist Zukunft? In "Um 12 Uhr mittags ist Zukunft. Zeit zum Essen" stellen die Theater HORA-Ensemblemitglieder die wesentlichen Fragen des Lebens und beantworten sie in Erzählungen, Diskussionen, Songs und Lautgedichten - im Dialog mit dem Sound von Martin Schütz.
Mitwirkende:
Remo Beuggert
Caitlin Friedly
Olivia Grigolli
Matthias Grandjean
Jasmin Mattei
Fabienne Villiger
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Metro.Chikatetsu.U-Bahn

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 21. Mär 2026 23:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Makiko Nishikaze
Produktion: hr 2022, 33 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Ihr Hörstück "Metro.Chikatetsu.U-Bahn" realisierte die japanische, seit den 1990er Jahren in Berlin lebende Komponistin Makiko Nishikaze (*1968) mit Sounds, die sie in verschiedenen Zügen und auf unterschiedlichen Bahnsteigen aufgenommen hat.
Dazu sagt sie selbst: "Die Auswahl der Orte ergab sich durch persönliche Bezüge: Berlin, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf, Paris und Helsinki. Das Leitmotiv des Stückes ist das japanische Kinderlied 'senro ha tsuzukuyo dokomademo!' (die Schiene läuft überall, verbindet sich mit unseren Reiseträumen). Das Stück wirkt wie Klangfantasie, als ob die verschiedenen U-Bahnen im Untergrund verbunden wären. Beim Zuhören ist der Wechsel des Ortes durch das Hinübergleiten in eine andere Klangatmosphäre erfahrbar, u.a. durch die anderen Stimmen der Passagiere und der Ansagen."
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Unter Strom und zwischen Welten

Sendetermine: DLR - Samstag, 21. Mär 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 21. Mär 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Maike Albath
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht für die Literatur des Donauraums (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Hans Dieter Heimendahl
Inhaltsangabe: „Unter Strom und zwischen den Welten“: Die Schwerpunkt-Reise der diesjährigen Buchmesse führt die Donau hinab und stöbert spannendes literarisches Treibgut auf, das im Literatursalon des Deutschlandradios in angenehmer Weise präsentiert wird: in Gesprächen mit den Autor*innen (z.T. mit Übersetzungen), mit Kostproben aus den Werken und schwungvoller Musik.
Die Verschiedenheit der literarischen Welten am Fluss und die Vielfalt ihrer Themen und Formen führt eine Auswahl im Literatursalon des Deutschlandradios im Zimeliensaal im Grassi Museum vor Augen und Ohren: der aus Kroatien stammende Friedenspreisträger der Buchmesse Miljenko Jergovic ist dabei zu Gast, der mit seinem jüngsten Buch zurückkehrt zum Kriegsalltag in Sarajevo, von dem zu erzählen ihn als Autor berühmt gemacht hat („Das verrückte Herz. Sarajevo Marlboro Remastered“). Zentrale Themen Südosteuropas wie Flucht, Migration und Zusammengehörigkeit hat der ungarische Autor András Visky in seinem großen Roman „Die Aussiedlung gestaltet. Vor und während des Zweiten Weltkriegs haben Zehntausende Deutsche Zuflucht im Donauraum gesucht, deren Schicksal die Historikerin Marie-Janine Calic nachzeichnet („Balkan-Odyssee 1933-1941: Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“). Weitere Autorinnen und Autoren sind angefragt. Kostproben aus den Werken werden von Schauspielern präsentiert, die Gespräche auf Deutsch geführt oder übersetzt, der Abend musikalisch schwungvoll geerdet. Eine Veranstaltung des Musikinstrumentenmuseums und der „Langen Nacht“ des Deutschlandradios.
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ZEROTH LAW – das nullte Gesetz

Sendetermine: DLR - Sonntag, 22. Mär 2026 00:05, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): gamut inc
Produktion: EIG 2025, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: gamut inc
Inhaltsangabe: RIAS Kammerchor trifft Roboterorchester: Aber in diesem Hörspiel stehen Mensch und Maschine einander nicht als Antipoden gegenüber, sondern sie gehen komplexe Verbindungen ein. Das Libretto stammt von Frank Witzel, die Musik von gamut inc.
35 mechanische Musikautomaten pfeifen, orgeln, posaunen, trommeln, während der RIAS Kammerchor singt. Dieses musikalische Miteinander hat das Komponistenduo gamut inc initiiert. Irgendwo zwischen Retrofuturismus und technokratischer KI-Gegenwart loten die Musiker das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine aus. Leitgedanke der Radiokomposition ist das nullte Gesetz, niedergeschrieben 1942 von Science-Fiction-Autor Isaac Asimov: „Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder tatenlos dabei zusehen, wie er Schaden erleidet.“
Mitwirkende:
Libretto Frank Witzel
Stimme Ursina Lardi
Chor RIAS Kammerchor
Dirigent Olaf Katzer
Roboter Orchester Logos Foundation, gebaut Godfried-Willem Raes
Robotertechnik Kristof Lauwers
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