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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Transgenerationales Trauma

Sendetermine: RBB Radio3 - Mittwoch, 18. Mär 2026 19:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Linda Achtermann
Auch unter dem Titel: Kann Sucht vererbt werden? (Untertitel)
Produktion: rbb 2026, 27 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Friederike Wigger
Ton und Technik: Nikolaus Löwe
Ton und Technik: Katrin Witt
Inhaltsangabe: Patrick ist 34 Jahre alt, jahrzehntelang drogenabhängig gewesen und hat lange auf der Straße gelebt. Heute fragt er sich, wie es so weit kommen konnte. Er beginnt nicht nur in seiner Vergangenheit zu graben, sondern auch in der seiner Eltern. Welche Rolle spielen ein abwesender, gewalttätiger Vater und eine emotional überforderte Mutter – und wieso half Patrick ausgerechnet der Drogenkonsum, das alles auszuhalten? Eine Geschichte über Schuld, Vergebung und die Kraft, einen Kreislauf zu durchbrechen, der seit Generationen andauert.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Dat Füerschipp

Sendetermine: NDR 1 90,3 - Mittwoch, 18. Mär 2026 21:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Siegfried Lenz
Produktion: RB/NDR 2026, 87 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Wolfgang Seesko
Bearbeitung: Wolfgang Seesko
Komponist(en): Martin Hornung
Regieassistenz: Sarah Veith
Technische Realisation: Corinna Gathmann
Technische Realisation: Manfred Faust
Übersetzung: Frank Grupe
Inhaltsangabe: Kapitän Freytag und seine Mannschaft sind nur noch ein paar Tage an Bord des bald ausgedienten Feuerschiffes. Als die Mannschaft ein in Seenot gekommenes Boot rettet, entpuppen sich die Geborgenen - Rechtsanwalt Dr. Caspary und seine beiden Kumpane - als Gangster, die versuchen, das Schiff in ihre Gewalt zu bekommen. Freytag läuft Gefahr, die Kontrolle über das Schiff und die Mannschaft zu verlieren.
Von seinem Sohn Fred und später auch von Teilen seiner Mannschaft wird ihm Feigheit vorgeworfen. Doch Freytag versucht, trotz des manipulativen Gegenspiels von Dr. Caspary, mit allen Mitteln, an seinem Plan festzuhalten: Er will der nahezu ausweglosen Situation gewaltfrei und ohne Verletzte entkommen.
Mitwirkende:
Kapitän Freytag Peter Kaempfe
Fred, Sohn von Freytag Flavio Keiner
Doktor Caspary Oskar Ketelhut
Eugen Kuhl Till Huster
Edgar Kuhl Rolf Petersen
Rethorn, Steuermann Frank Jordan
Gombert, Maschinist Robert Eder
Zumpe, Ausguck Konstantin Graudus
Philippi, Funker Dieter Schmitt
Trittel, Koch Frank Grupe
Holger Dexne
Till Huster
Rolf Petersen
Ole Schloßhauer
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Wie grob der Filz ist und wie warm

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 18. Mär 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Klaus Raab
Produktion: BR 2020, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Ron Schickler
Komponist(en): Ron Schickler
Ton und Technik: Winfried Messmer
Ton und Technik: Susanne Herzig
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Inhaltsangabe: "Hast du Geschwister?", fragt sie ihn bei ihrer ersten Verabredung. "Zwei, und du?", antwortet er ... "Ich habe einen Bruder, aber er lebt nicht mehr" sagt sie. Von diesem Moment an gehört dieser Bruder auch zu seiner Geschichte. Wie ein Pop-up-Fenster legt sich die Existenz des Mannes, der sein Schwager wäre, immer wieder über das Leben des Ich-Erzählers. Ihre Wege kreuzen sich im Nachhinein. Der tote Bruder seiner Frau begegnet ihm bei Partygesprächen, beim Abendessen mit den Schwiegereltern, im Kreißsaal. Irgendwann beginnt er sich zu fragen, wer dieser junge Mann gewesen ist, den er nie kennengelernt hat, der aber im Leben seiner Frau nach wie vor eine große Rolle spielt. Und er stellt fest, dass sein eigenes Leben anders verliefe, wäre der Schwager nicht viele Jahre zuvor gestorben.
"Wie grob der Filz ist, und wie warm" ist die Geschichte einer Suche nach dem, was von einem Menschen bleibt, der gestorben ist, bevor er sein Leben leben konnte. Eine Geschichte über die Grenzen des Erinnerns, über Sprachlosigkeit im Umgang mit der Trauer; aber auch über die Bedeutung besonderer Momente und über die Wärme, die ihnen eingeschrieben ist. Das Hörspiel erzählt auch ein Spin-off der deutschen Davis-Cup-Erfolge 1988/1989 - mit dem Schwager im Zentrum, der im Teenageralter zu den besten deutschen Tennisspielern seiner Generation gehört hatte. Während seine ehemaligen Kollegen Spiel um Spiel gewinnen, kämpft er gegen seine Krankheit mit Methoden, die er auf dem Platz gelernt hat. Das Hörspiel beruht auf einer wahren Begebenheit.
Mitwirkende:
Florian Fischer
Kathrin von Steinburg
Aurel Manthei
Ilona Grandke
Tommi Piper
Ann-Sophie Ruhbaum
Hanna Scheibe
Stefan Hunstein
Beate Himmelstoß
Florian Schwarz
Jennifer Güzel
Clemens Nicol
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
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