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Erzählen heißt Widerstand leisten - Dominique Manotti, die Doyenne des Roman Noir in Frankreich |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Dienstag, 17. Mär 2026 16:05, (angekündigte Länge: 40:00)
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| Autor(en): | Georg Renöckl | ||||||
| Produktion: | ORF 2024, 39 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Technik: Elmar Peinelt | |||||||
| Übersetzung: | Iris Konopik Andrea Stephani | ||||||
| Inhaltsangabe: | Die französische Autorin Dominique Manotti schreibt über die dunkle Seite der Macht in Frankreich. Die ehemalige Spitzengewerkschafterin hat sich im Alter von 50 Jahren als Roman Noir-Autorin neu erfunden. Viel braucht es nicht, um Frankreichs Vorstädte wieder einmal explodieren zu lassen. Ein Polizeiübergriff, ein erschossener algerischstämmiger Jugendlicher - und bürgerkriegsähnliche Zustände sind vorprogrammiert. Das wissen auch die Rechtsextremen: Gibt es Unruhen, werden sie ihre Remigrationsphantasien leichter umsetzen können. Was läge also näher, als ein bisschen nachzuhelfen? Marseille.73 heißt Dominique Manottis neuester Roman, der von den Ursprüngen des Rassemblement National genauso erzählt wie vom Kampf nordafrikanischer Migranten, deren Arbeitskraft man gerne ausbeutet, denen man im Gegenzug aber keine Rechte gewähren will. Mit ihrem politisch hochaktuellen, auf penibler Recherche beruhenden Roman legt die Autorin nicht nur die gewalttätigen Wurzeln der Partei offen, die im Sommer 2024 erstmals zur stärksten politischen Kraft im französischen Parlament wurde. Die heute als Doyenne des französischen roman noir geltende Autorin kehrt auch zu ihren eigenen politischen Wurzeln zurück. 'Ich habe zu erzählen begonnen, um nicht alles zu verlieren', erklärt die von der Politik der Mitterrand-Jahre frustrierte Wirtschaftshistorikerin und ehemalige Spitzengewerkschafterin Marie-Noëlle Thibault ihre Wiedergeburt als Noir-Autorin Dominique Manotti. Den Tonspuren gewährt sie tiefe Einblicke in ihr Schreiben sowie ihren politischen und intellektuellen Werdegang. 'Erzählen heißt Widerstand leisten' lautet das Motto eines ihrer Romane, das ihr gesamtes literarisches Schaffen kennzeichnet. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Doňa Dora und die Wüste |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 17. Mär 2026 19:15 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Arndt Peltner | ||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Arizona wird zur Todeszone für Migranten (Untertitel) | ||||||||||||||
| Produktion: | DLF/SWR 2025, 53 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||||
| Regie: | Friederike Wigger | ||||||||||||||
| Ton: Andreas Stoffels | |||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Im Juli 1980 ging ein Foto um die Welt. 13 Menschen aus El Salvador waren bei dem Versuch, in die USA zu gelangen, in der Wüste von Arizona verdurstet. Die junge Dora Herrera war die einzige Überlebende. Heute setzt sie sich selber für Migranten ein. Gemeinsam mit anderen Freiwilligen, die die „killing fields“ im eigenen Land nicht hinnehmen wollen. Sie befüllen Wasserfässer, um andere vor dem Verdursten zu retten. Suchen nach menschlichen Überresten, um verzweifelten Familien ein Abschiednehmen zu ermöglichen. Denn trotz aller Grenzschutzmaßnahmen: die Migranten sind nicht aufzuhalten. | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Nebeneinander Gehen |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 17. Mär 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Dunja Arnaszus | ||||||||||||||||||||||
| Produktion: | DLF 2006, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||
| Regie: | Christine Nagel | ||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Gerd Bessler | ||||||||||||||||||||||
| Ton: Petra PellothTon: Andreas MeinetsbergerTon: Karl-Heinz Stevens | |||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Martha Westphal geht mit ihr unbekannten Menschen durch die Großstadt. Für kurze Zeit wird sie die ideale Begleiterin, sie schlüpft in verschiedene Rollen, ist Schwester, Freundin, Tochter. Martha hat für diesen Zeitvertreib feste Regeln: Nebeneinander Gehen - Immer nur drei Minuten! Nie reden! Nicht stören! Immer nur einmal mitgehen! Als der von ihr begleitete Thomas Hafer den Schatten nach seinem Namen fragt muss Martha sich zwischen der zweidimensionalen Freiheit der Beobachterin und der fehleranfälligen Dreidimensionalität einer Handelnden entscheiden. Nebenbei erfährt man, weshalb Nudeln immer al dente gekocht werden, woran man erkennt, dass es Herbst wird, und dass die Frau von der Auskunft in jeder Lebenslage Bescheid weiß... | ||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Ab in den Urlaub |
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| Sendetermine: | MDR Kultur - Dienstag, 17. Mär 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Sophia Wetzke |
| Auch unter dem Titel: | Der Crash des Internet-Imperiums Unister (Untertitel) |
| Produktion: | MDR/Studio Soma 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | In den Nuller- und Zehnerjahren kam man an den TV-Spots von Unister mit Testimonials wie Michael Ballack oder Reiner Calmund und dem Ohrwurmsong aus den Clips kaum vorbei. Ab-in-den-urlaub.de gehörte zu den beliebtesten Reiseportalen Deutschlands. "Das war eine junge Truppe, auch eine wilde Truppe, voller Energie und auch sehr kreativ! Da wurde nicht lange rumgequatscht oder rumgefackelt. Die wollten was reißen", erinnert sich Calmund. Doch die wenigsten kennen die Geschichte hinter der berühmten Reisewebsite. Gestartet als kleines Leipziger Studenten-Startup, entwickelte sich die Firma unter ihrem Gründer - dem Ostdeutschen Thomas Wagner - aus dem Wohnheim heraus zu einem der erfolgreichsten Internetunternehmen Deutschlands. Mit unzähligen Plattformen im Bereich Reise, Versicherungen und Kredite wurde Unister zum ostdeutschen Startup-Märchen mit Millionenumsätzen. Doch ab 2011 bröckelte das Internetimperium. Negative Presse, Vorwürfe von Abzocke, Kundentäuschung, unfairem Wettbewerb und mehrere Razzien machten Unister schwer zu schaffen. "Ich habe wegen vielen Dingen, die ich damals gemacht habe, nach wie vor ein schlechtes Gewissen", erinnert sich der ehemalige Unister-Anwalt Michael Hummel. Dann der größte Schock: Die einstige Internethoffnung aus Leipzig erlebte 2016 einen wortwörtlichen und tragischen Crash. Hauptgesellschafter Wagner und mehrere Unister-Mitarbeiter stürzten mit einem Privatflugzeug in einem slowenischen Waldstück tödlich ab, nachdem sie in Venedig einem Betrüger aufgesessen waren, der mit einer vermeintlich großzügigen Geldsumme als letzte Rettung für das angeschlagene Unternehmen galt. Nur vier Tage später meldet Unister Insolvenz an. |
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Ich brauche ein Zimmer für mich allein - und jetzt?! |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 17. Mär 2026 22:05 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 30:00)
DLR - Dienstag, 17. Mär 2026 22:30 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 30:00) |
| Autor(en): | Karen Muster |
| Auch unter dem Titel: | Kleine Wohnung, Deadlines und Luxusprobleme (1. Teil) Eigenbedarf, Umverteilung und Stefan Raab (2. Teil) Aufräumen, Wegschmeißen und Ordnung halten (3. Teil) Alte Eltern, Verantwortung und radikale Akzeptanz (4. Teil) |
| Produktion: | DLF 2024, 109 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Karen Muster |
| Ton und Technik: Thomas WiddigTon und Technik: Gunther Rose | |
| Inhaltsangabe: | Karen braucht dringend Platz. Die Autorin wohnt mit Mann und Kindern auf 75 Quadratmetern – ein Killer für Beziehung und Arbeit. Unsere Wohnung ist die kleinste, klagen sogar die Kinder. Alle Schulfreundinnen haben größere Zimmer. Das sorgt immer wieder für Wut und Tränen, nicht nur zwischen den Kindern. Sind die alten Schuhe wichtiger als die Familie? fragt Karen ihren Freund, der nichts wegwerfen kann. Dann, in all dem Trubel, wird auch noch Karens geliebtes Büro gekündigt. In vier Podcast-Folgen sucht Karen nach einer Lösung aus der Platznot, so humorvoll wie verzweifelt, und lässt sich dabei beim Leben und Streiten über die Schulter gucken. Alles in real-time und ziemlich nah dran. Kleine Wohnung, Deadlines und Luxusprobleme (Teil 1) Karen entwickelt eine Idee nach der anderen, um der Bedrängnis in der viel zu engen Wohnung zu entkommen: Wie wäre ein roter Anzug mit Kopfhörern, und wenn sie die trägt, ist sie für die anderen unsichtbar? Eine neue Wand soll das Elternschlafzimmer auf der Empore endlich vom Rest der Wohnung trennen, aber wer zieht sie ein und wann? Oder wie wäre es, die Wohnung einfach mit jemandem zu tauschen, am Eigentümer vorbei, also ohne obligatorische Mieterhöhung? Karen hat Deadlines, sie muss konzentriert arbeiten und braucht dringend eine Lösung. Und doch fragt sie sich, ob sie überhaupt ein Recht darauf hat, sich zu beschweren. Und was gerecht wäre. Eigenbedarf, Umverteilung und Stefan Raab (Teil 2) Immer wieder grübelnd, ob eine größere Wohnung und ein eigenes Zimmer zu viel verlangt sind, begibt sich Karen weiter auf die Suche nach mehr Raum. Dabei landet die Autorin beim Fernsehmoderator Stefan Raab, jedenfalls fast, schließlich gibt es im Kölner Villenviertel Hahnwald Platz im Übermaß – und Raab hat im Haus bei Karen gegenüber einer Familie wegen Eigenbedarfs gekündigt. Das will sich Karen genauer ansehen. Aufräumen, Wegschmeißen und Ordnung halten (Teil 3) Die Wohnung ist nicht nur zu klein, sie ist auch mega vollgestellt. Eine Aufräumcoachin soll beim Entrümpeln helfen. Fast hundert Paar Schuhe tauchen dabei auf, säckeweise Altkleider und jede Menge Fragen: Warum, verdammt, fällt es so schwer, sich von alten Dingen zu trennen? Und was genau hält die Familie eigentlich davon ab, für Ordnung zu sorgen? Alte Eltern, Verantwortung und radikale Akzeptanz (Teil 4) Am Ende ihrer Suche findet Karen tatsächlich Platz – allerdings im wenig attraktiven Bielefeld, wo ihre Eltern zu zweit ein riesiges Haus bewohnen. Aber hätten die Lust auf Mehrgenerationenhaushalt? Die überraschende Antwort: Klar, zieht zu uns! Allerdings schafft die Antwort neue Probleme. Karen wird auf einmal klar, dass die betagten Eltern wirklich bald ihrer Hilfe bedürften. Doch Mann und Tochter sind aus Köln nicht wegzubewegen. Vielleicht, denkt Karen, liegt ihre Freundin richtig, die ihr zu radikaler Akzeptanz rät. Aber hieße das nicht, zu resignieren, den Kampf für mehr Gerechtigkeit aufzugeben, auch für jene, die noch viel beengter leben? Wenn Menschen wie Karen ihn nicht führen, wer dann? |
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Ich brauche ein Zimmer für mich allein - und jetzt?! |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 17. Mär 2026 22:05 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 30:00)
DLR - Dienstag, 17. Mär 2026 22:30 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 30:00) |
| Autor(en): | Karen Muster |
| Auch unter dem Titel: | Kleine Wohnung, Deadlines und Luxusprobleme (1. Teil) Eigenbedarf, Umverteilung und Stefan Raab (2. Teil) Aufräumen, Wegschmeißen und Ordnung halten (3. Teil) Alte Eltern, Verantwortung und radikale Akzeptanz (4. Teil) |
| Produktion: | DLF 2024, 109 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Karen Muster |
| Ton und Technik: Thomas WiddigTon und Technik: Gunther Rose | |
| Inhaltsangabe: | Karen braucht dringend Platz. Die Autorin wohnt mit Mann und Kindern auf 75 Quadratmetern – ein Killer für Beziehung und Arbeit. Unsere Wohnung ist die kleinste, klagen sogar die Kinder. Alle Schulfreundinnen haben größere Zimmer. Das sorgt immer wieder für Wut und Tränen, nicht nur zwischen den Kindern. Sind die alten Schuhe wichtiger als die Familie? fragt Karen ihren Freund, der nichts wegwerfen kann. Dann, in all dem Trubel, wird auch noch Karens geliebtes Büro gekündigt. In vier Podcast-Folgen sucht Karen nach einer Lösung aus der Platznot, so humorvoll wie verzweifelt, und lässt sich dabei beim Leben und Streiten über die Schulter gucken. Alles in real-time und ziemlich nah dran. Kleine Wohnung, Deadlines und Luxusprobleme (Teil 1) Karen entwickelt eine Idee nach der anderen, um der Bedrängnis in der viel zu engen Wohnung zu entkommen: Wie wäre ein roter Anzug mit Kopfhörern, und wenn sie die trägt, ist sie für die anderen unsichtbar? Eine neue Wand soll das Elternschlafzimmer auf der Empore endlich vom Rest der Wohnung trennen, aber wer zieht sie ein und wann? Oder wie wäre es, die Wohnung einfach mit jemandem zu tauschen, am Eigentümer vorbei, also ohne obligatorische Mieterhöhung? Karen hat Deadlines, sie muss konzentriert arbeiten und braucht dringend eine Lösung. Und doch fragt sie sich, ob sie überhaupt ein Recht darauf hat, sich zu beschweren. Und was gerecht wäre. Eigenbedarf, Umverteilung und Stefan Raab (Teil 2) Immer wieder grübelnd, ob eine größere Wohnung und ein eigenes Zimmer zu viel verlangt sind, begibt sich Karen weiter auf die Suche nach mehr Raum. Dabei landet die Autorin beim Fernsehmoderator Stefan Raab, jedenfalls fast, schließlich gibt es im Kölner Villenviertel Hahnwald Platz im Übermaß – und Raab hat im Haus bei Karen gegenüber einer Familie wegen Eigenbedarfs gekündigt. Das will sich Karen genauer ansehen. Aufräumen, Wegschmeißen und Ordnung halten (Teil 3) Die Wohnung ist nicht nur zu klein, sie ist auch mega vollgestellt. Eine Aufräumcoachin soll beim Entrümpeln helfen. Fast hundert Paar Schuhe tauchen dabei auf, säckeweise Altkleider und jede Menge Fragen: Warum, verdammt, fällt es so schwer, sich von alten Dingen zu trennen? Und was genau hält die Familie eigentlich davon ab, für Ordnung zu sorgen? Alte Eltern, Verantwortung und radikale Akzeptanz (Teil 4) Am Ende ihrer Suche findet Karen tatsächlich Platz – allerdings im wenig attraktiven Bielefeld, wo ihre Eltern zu zweit ein riesiges Haus bewohnen. Aber hätten die Lust auf Mehrgenerationenhaushalt? Die überraschende Antwort: Klar, zieht zu uns! Allerdings schafft die Antwort neue Probleme. Karen wird auf einmal klar, dass die betagten Eltern wirklich bald ihrer Hilfe bedürften. Doch Mann und Tochter sind aus Köln nicht wegzubewegen. Vielleicht, denkt Karen, liegt ihre Freundin richtig, die ihr zu radikaler Akzeptanz rät. Aber hieße das nicht, zu resignieren, den Kampf für mehr Gerechtigkeit aufzugeben, auch für jene, die noch viel beengter leben? Wenn Menschen wie Karen ihn nicht führen, wer dann? |
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