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In den Kleidern des schwarzen Schafs - Logan February, Dichter:in aus Nigeria |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Dienstag, 17. Feb 2026 16:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 40:00)
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| Autor(en): | Shenja von Mannstein | ||||
| Produktion: | ORF 2026, 40 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Ton: Fridolin Stolz | |||||
| Inhaltsangabe: | Mythologische Bezüge, die Auseinandersetzung mit präkolonialen Traditionen und die Erforschung der eigenen afro-queeren Identität - all das steckt in der Lyrik von Logan February 1999 in Nigeria geboren. Logan February ist nicht-binär und lebt zurzeit in Berlin. Als Stipendiat:in des neuen Poets-in-Residence-Programm war Logan February im September und Oktober 2025 zu Gast in Wien. Zwei Monate lebte und arbeitete Logan February in Friederike Mayröckers ehemaliger Schreibwohnung im sechsten Wiener Gemeindebezirk. Logan February gehört zum Volksstamm der Yoruba und ist zweisprachig in Ibadan, der drittgrößten Stadt Nigerias, aufgewachsen. Mit Englisch und der gleichnamigen Sprache Yoruba. Im christlich geprägten, postkolonialen Südwestafrika spielen die indigenen Traditionen der Yoruba aber nur noch eine untergeordnete Rolle. Queere Personen sind heute in Nigeria Polizeigewalt und Repressionen ausgesetzt, Logan February hat sie selbst persönlich erfahren. Im Jahr 2020, kurz nach Ausbruch der Covid-Pandemie, verlässt Logan February Nigeria. Da sind wir, marschieren durch die Geister, die das Land zuerst bestellten, aus meinem zerbrochenen Land kam ich hierher. Geschichten, zugleich außer mir und in mir. Ein Stipendium des DAAD, des Deutschen Akademischen Austauschdienst, ermöglicht Logan February zunächst an der US-Amerikanischen Purdue Universität in Indiana, Creative Writing zu studieren. Eines der ersten Gedichte, die damals in den USA entstehen, heißt 'Prophetstown'. 2020 wurde Logan February mit dem renommierten 'Future Awards Africa Prize for Literature' ausgezeichnet. 2024 erschienen unter dem Titel Mental Voodoo (Engeler Verlage/Poesie Dekolonie) erstmals Gedichte von Logan February auf Deutsch. | ||||
| Mitwirkende: |
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Wissenschaft unter Druck |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 17. Feb 2026 19:15 (entfällt) , (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Egon Koch | ||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Trumps Angriffe auf US-Universitäten (Untertitel) | ||||||||||||||
| Produktion: | WDR/SWR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||||
| Regie: | Eva Solloch | ||||||||||||||
| Ton und Technik: Heiner KunkelTon und Technik: Benno Müller vom HofeRegieassistenz: Sören Pöschel | |||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Die letzten Venezianer |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 17. Feb 2026 19:15 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Petra Reski Christopher Weingart | ||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Eine Stadt kämpft ums Überleben (Untertitel) | ||||||||||||||
| Produktion: | DLF 2025, 47 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||||
| Regie: | Anna Panknin | ||||||||||||||
| Ton und Technik: Wolfgang RixiusTon und Technik: Gunther RoseTon und Technik: Malte Wiegert | |||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | 30 Millionen Besucher im Jahr: Venedig versinkt in den Touristenfluten. Doch die lokale Politik treibt den Ausverkauf der Stadt weiter voran. Wer profitiert davon? 48.358 Einwohner leben noch in Venedig, vor hundert Jahren waren es noch rund 160.000. „Jedes Jahr verliert Venedig rund tausend Einwohner“, erklärt Silvio Testa, Aktivist und Venezianer. In der vom Overtourism erstickten Stadt ist das tägliche Leben nicht mehr vorgesehen. Während die letzten Bewohner darum kämpfen, dass der Stadt der Sonderstatus als „Insel“ zuerkannt und sie auf die Liste des gefährdeten Weltkulturerbes gesetzt wird, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Bürgermeister Luigi Brugnaro wegen Bestechung und illegalen Bieterabsprachen. Wie kann es den Venezianern gelingen, ihre Stadt zu retten? | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Die Frau mit den vier Armen |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 17. Feb 2026 20:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Jakob Nolte | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Traurige Jungs finden den Tod (1. Teil) Todesfalle Dating-App (2. Teil) | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | DLR 2026, 106 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Jakob Nolte | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Jakob Nolte | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Silvan Koch | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regieassistenz: Assunta AlegianiTon und Technik: Alexander BrenneckeTon und Technik: Frank KleinDramaturgie: Felix LehmannBesetzung: Jutta KommnickBesetzung: Kathi BonjourTon und Technik: Susanne Beyer | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Eine Mordserie an jungen Männern. Kommissarin Rita Aitzinger ermittelt und vermutet eine Verbindung zu ihrer eigenen Vergangenheit. Ein „Niedersachsen-Noir“ über Einsamkeit und fragile Männlichkeitsbilder. Die genauso schroffe wie brillante Kommissarin Rita Aitzinger entdeckt am Ufer der Ihme die Leiche eines jungen Mannes. Bald zeigt sich: Es ist der Beginn einer Serie. Die Opfer sind einsame junge Männer, die das Glück suchten und den Tod fanden. Könnte der Mord etwas mit einem Fall aus Ritas Vergangenheit zu tun haben – dem einzigen Fall, den sie nie lösen konnte? Hat die Mordserie also schon viel früher begonnen? Ein moderner „Niedersachsen-Noir“ mit grotesken Figuren und absurd-komischen Dialogen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Die Geheimrede Chruschtschows |
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| Sendetermine: | MDR Kultur - Dienstag, 17. Feb 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Meinhard Stark | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | Die Stalinkritik Chruschtschows von 1956 und ihre Wirkung im Osten (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | MDR 2006, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regie: | Sabine Ranzinger | ||||||||
| Schnitt: Hans-Peter RuhnertTon: Holger KliemchenRegieassistenz: Mathias Seimer | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Moskau, 25. Februar 1956. Es ist der letzte Tag eines elf Tage dauernden Parteitags der sowjetischen Kommunisten. 1.400 Delegierte sind aus allen Republiken der Union angereist, dieser XX. Parteitag ist der erste seit Stalins Tod vor drei Jahren. Aber Stalins Porträt hängt nicht wie sonst über der Tribüne. In einigen Referaten deutete sich vorsichtige Kritik an Stalin an. Doch nun, am letzten Tag, trägt der Erste Sekretär, der 61-jährige Nikita Chruschtschow sein Referat vor, das als "Geheimrede" in die Geschichte eingehen wird. Der offizielle Titel: "Über den Personenkult und seine Folgen". Chruschtschow spricht über den Terror der 1930er Jahre, von den "Ungeheuerlichen Taten, die auf Veranlassung Stalins begangen wurden", spricht von Verhaftungen, von unter Folter erpressten Geständnissen, Erschießungen und Massendeportationen ganzer Völkerschaften. Stalins Verfolgungswahn und Anmaßung waren Millionen von Menschen zum Opfer gefallen. Das Feature von Meinhard Stark rekonstruiert die damaligen Ereignisse anhand von Dokumenten und Augenzeugenberichten. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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HETEROPTERA |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 17. Feb 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Christine Nagel | ||||
| Auch unter dem Titel: | Vom Sehen lernen beim Malen (Untertitel) | ||||
| Produktion: | DLF 2016, 50 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Regie: | Christine Nagel | ||||
| Komponist(en): | Dietrich Eichmann | ||||
| Ton und Technik: Ernst HartmannTon und Technik: Caroline Thon | |||||
| Inhaltsangabe: | Die Wissenskünstlerin Cornelia Hesse-Honegger Cornelia Hesse-Honegger zeichnet und malt Insekten und Kleintiere. Weltweit bekannt wurde sie mit ihren Bildern von deformierten Wanzen, lateinisch: Heteroptera. Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl machte sie über das Zeichnen Entdeckungen, die sie nicht mehr los ließen. Sie dokumentierte verformte Beine, Fühler und Flügel, außergewöhnliche Farbmuster oder bizarre Auswüchse. Bald bestätigte die Wissenschaft ihre vorsichtigen Schlüsse: Besonders die Niedrigstrahlung verursacht genetische Schäden, die erst in späteren Generationen sichtbar werden. Am 28.Oktober 2015 erhielt Cornelia Hesse-Honegger für ihr aufklärerisches Werk den Nuclear Free Future Award. Ihre künstlerische Arbeit steht in der Tradition der metaphorischen Zeichnung. Dabei findet die Erkenntnis nach und aufgrund der Bildwerdung statt. Es lehrt das Sehen als "Erlangen von Einsicht". | ||||
| Mitwirkende: |
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