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Das Hörspiel ist 100 Jahre alt.

Vor hundert Jahren, genau am 24.10.1924 um 20:30 Uhr, wurde das erste deutschsprachige Hörspiel gesendet. "Zauberei auf dem Sender" war der Anfang. Erhalten ist es nicht, es wurde live gespielt. 1962 vom Hessischen Rundfunk noch einmal produziert ist es in der ARD-Audiothek zu hören.

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Die Moderne aus dem Dorf

Sendetermine: DLR - Samstag, 14. Feb 2026 00:05, (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 14. Feb 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Berit Hempel
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Paula Modersohn-Becker (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2024, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Ton und Technik: Jens Müller
Inhaltsangabe: „Ich bin glücklich, glücklich, glücklich!“ – schreibt die Künstlerin Paula Becker 1897 über ihren ersten Aufenthalt in der Künstlerkolonie Worpswede. Hier möchte sie lernen, das Wesen der Menschen darzustellen. Sie porträtiert Mädchen vor hellen Birken, alte Frauen, die sich auf einen Stock stützen, zeichnet lebensgroße Akte. Das Dorf im Teufelsmoor bedeutet für die junge Frau Freiheit und Bildung. Hier findet sie auch ihren späteren Ehemann, den Maler Otto Modersohn. Doch bald ist ihr die Künstlerkolonie zu eng, es zieht sie nach Paris, wo Künstler wie Auguste Rodin und Pablo Picasso neue Formen und neue Inhalte für die Kunst suchen. In Paris sieht sie Ausstellungen avantgardistischer Künstler und versucht, ihre eigene Malerei auf das Wesentliche zu reduzieren. 1906 porträtiert sie sich selbst als nackte schwangere Frau – der erste weibliche Selbstakt in der Kunst- malt eine nackte Mutter, die neben ihrem Säugling liegt. Alles neue Motive für diese Zeit. Hin- und hergerissen zwischen Paris und Worpswede entscheidet sie sich schließlich für das Leben auf dem Dorf mit ihrem Mann. 1907 bringt sie ein Kind zur Welt, doch wenige Wochen nach der Geburt bricht sie zusammen, stirbt mit den Worten auf den Lippen „Wie schade“. Nach ihrem Tod wurde ihr in Bremen ein Museum gebaut, das erste allein einer Künstlerin gewidmete. Ihre Bedeutung als Künstlerin und Wegbereiterin der Moderne hatte kaum einer ihrer Zeitgenossen erkannt.
Mitwirkende:
Lisa Bihl
Bruno Winzen
Tom Jacobs
Daniel Berger
Christina Puciata
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Radiosatiren für das Reich

Sendetermine: DLR - Samstag, 14. Feb 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Klaus Pilger
Auch unter dem Titel: Der Ätherkrieg von BBC London gegen Nazideutschland (Untertitel)
Produktion: DLF 1996, 45 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Prangenberg
Inhaltsangabe: Durch satirische Überzeichnung dem Naziregime schaden – das war das Ziel von Hitlers Gegnern. Sie hatten die ursprünglich literarische Gattung der Satire als populäres Mittel des Widerstands entdeckt und nutzten Hörfunk und Fernsehen dafür. Der Ätherkrieg begann. Speerspitze der Bewegung war einmal mehr die britische BBC, die sich mit Thomas Manns Reden an die Deutschen aus dem amerikanischen Exil in dieser Hinsicht schon hervorgetan hatte.
Satire zielt darauf ab, durch Humor und Ironie gesellschaftliche, politische oder menschliche Missstände zu kritisieren. Satirische Bücher sind oft humorvoll und unterhaltsam, haben aber eine tiefere, kritische Botschaft. Sie nutzen Übertreibung und Absurdität, um auf Probleme aufmerksam zu machen und zum Nachdenken anzuregen. Die Deutschen hörten die BBC heimlich, gerne unter der Bettdecke. Die Nazis versuchten, dies durch Störsender zu verhindern. Aber Reichspropagandaminister Goebbels konnte nicht verhindern, dass auch Gegner der Nationalsozialisten im Radio vorkamen. Bereits 1931 hat die BBC begonnen deutschsprachige Sendungen zu verbreiten, Beispiel Thomas Mann. Ab 1940 setzt der britische Sender die neue Waffe der Satire in der Rundfunkpropagandaschlacht ein. Satire gegen Nazipropaganda. Das kam gut an.
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Flussretter

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 14. Feb 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Johanna Hirzberger
Auch unter dem Titel: Kampf um die letzten wilden Gewässer Europas (Untertitel)
Produktion: SWR 2025, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Maidon Bader
Ton und Technik: Sonja Röder
Inhaltsangabe: Im Frühjahr 2023 erklärt Albaniens Premierminister Edi Rama den Vjosa-Fluss und vier Zuflüsse zum Schutzgebiet - ein historischer Sieg für den Naturschutz.
Gegen den Strom
Dahinter steht der Deutsche Ulrich Eichelmann, der jahrelang dafür kämpfte. Im Alter von 60 Jahren feierte er schlussendlich seinen größten Erfolg: Europas ersten Wildfluss-Nationalpark.
Die letzte Wildnis fließt
Doch Albaniens Natur rückt zunehmend ins Visier von Investoren. Der Naturschutz wird zur Verhandlungsmasse des Balkanstaates. Wie gelingt es Aktivisten, wie Eichelmann, Wissenschaftler:innen und Anwält:innen trotz Rückschläge weiterzukämpfen? Und wieviel sind uns die letzten Flüsse wert?
Mitwirkende:
Isabelle Demey
Johannes Wördemann
Monika Kursawe
Christian Lerch
Nina Piszczek
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Der Kuss

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 14. Feb 2026 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Christiane Helle
Auch unter dem Titel: Eine Radiocollage (Untertitel)
Produktion: MDR 1993, 30 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Christiane Helle
Inhaltsangabe: Haben Sie heute schon geküsst? Man denkt nicht über das Küssen nach, man tut es eben. Der Kuss ist eine Sprache für sich, eine Sprache der Lippen und der Zunge - ohne Worte -, deren Bedeutung nur die verstehen, die sich küssen. Denn der Kuss, aus welchem Grund er auch immer gegeben wurde, ist eine Intimität. Ein gelungener Kuss ist eine Frage des Glücks. Er kann eine Offenbarung sein und ausgesprochen Unaussprechliches sagen.
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Ich versuchte jemand zu sein

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 14. Feb 2026 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ariane Kessissoglou
Auch unter dem Titel: Der italienische Cantautore Luigi Tenco (Untertitel)
Produktion: WDR 2012, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Ariane Kessissoglou
Inhaltsangabe: Auch für diese unruhige Zeiten war es ein außerordentlicher Akt des Protests: In der Nacht zum 27. Januar 1967 erschoss sich der italienische Sänger und Cantautore Luigi Tenco im Hotel in Sanremo. Er war auf dem Schlagerfestival mit seinem Lied „Ciao amore ciao“, das er gemeinsam mit Dalida vorgetragen hatte, durchgefallen und nicht ins Finale gekommen. In seinem Abschiedsbrief schrieb der 28-jährige: „Es ist mein Protest gegen ein Publikum, das ’Io, tu e le rose’ ins Finale bringt und gegen eine Jury, die ’La Rivoluzione’ auswählt. Ich hoffe, dass es manchen zur Einsicht bringt. Ciao, Luigi". Es war das rätselhafte Ende einer vielversprechenden Karriere. Das Feature folgt den Spuren eines großen Talents, das in seinen Liedern das Politische in den kleinen Dingen zum Vorschein brachte.
Mitwirkende:
Friedhelm Ptok
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Der Bruch - Frauen zwischen Ost und jetzt

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 14. Feb 2026 13:30 Teil 5/5, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Jana Kalms
Henrike Möller
Auch unter dem Titel: Brigitte – arbeitslos oder Risiko (1. Teil)
Hayk – Kämpfen oder aufgeben? (2. Teil)
Mai – Gehen oder bleiben? (3. Teil)
Heidi – Verbittern oder machen? (4. Teil)
Ina – Stolz oder Arbeit? (5. Teil)
Produktion: RBB 2025, 178 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nele Dehnenkamp
Ton: Benjamin Ihnow
Inhaltsangabe: Von heute auf morgen ändert sich alles! Die Gesetze, die Regeln, das Leben. Was früher richtig war, ist heute falsch und umgekehrt.
Host und Buchautorin Ruth-Maria Thomas erzählt von ostdeutschen Frauen, die nach dem Ende der DDR, im Umbruch der Wiedervereinigung ihr Leben in die Hand genommen haben. Sie mussten schwere Entscheidungen treffen – für sich und für andere. Sie mussten sich in einer neuen Welt zurechtfinden. Sie haben viel verloren, aber auch gewonnen. Und die Erfahrungen, die sie damals gemacht haben, sind heute aktueller und wertvoller denn je. So viel von dem, was ostdeutsche Frauen nach dem Mauerfall erlebt haben, ist noch unerzählt, ungewürdigt. Zeit, ihre Geschichten sichtbar zu machen!
'Der Bruch – Frauen zwischen Ost und jetzt' ist ein Podcast von Jana Kalms und Henrike Möller, im Auftrag des rbb in Zusammenarbeit mit nbStudios.
Mitwirkende:
Ruth-Maria Thomas
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Meine Angst und ich

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 14. Feb 2026 14:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Studierende Max Reinhardt Seminars
Auch unter dem Titel: 10 Kurzhörspiele von Studierenden des Max Reinhardt Seminars (Untertitel)
Produktion: EIG 2026, ca. 60 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Inhaltsangabe: Welche Angstthemen beschäftigen junge Menschen? Geht es dabei hauptsächlich um bedrohliche Szenarien oder gibt es auch humoristische Sichtweisen zu dem Thema? 10 Studierende des Max Reinhardt Seminars haben sich mit ihrer Angst auf persönliche Art und Weise in Kurzhörspielen auseinandergesetzt.
Manche Menschen spüren sie, wenn sie enge Räume betreten oder mit dem Lift fahren müssen, manche, wenn sie Spinnen sehen oder eine Prüfung haben, anderen wiederum ist sie nur ein selten auftretender Begleiter, der nur dann erscheint, wenn sich das Leben tiefgreifend ändert oder ein bedrohliches Momentum eintritt - kennen tun wir sie allerdings alle - sie ist ein wichtiges Grundgefühl: die Angst.
Als ich im Wintersemester 2024/2025 begann, an der renommierten Schauspielschule Max Reinhardt Seminar das Fach Hörspiel zu unterrichten, freute ich mich, bis Ende des Sommersemesters mit den Studierenden Kurzhörspiele entwickeln und umsetzen zu dürfen. Ich bat sie, ein Kurzhörspiel zu dem Thema 'Meine Angst und ich' zu schreiben. Das Thema Angst im Hörspiel hatte die deutsche Autorin Franziska Seyboldt in ihrem Stück 'Rattatatam, mein Herz' schon bearbeitet. Jeder sechste Mensch in Zentraleuropa leidet im Laufe seines Lebens einmal unter einer Angststörung, und Franziska Seyboldt hatte beschlossen über ihre Erfahrungen zu schreiben. In ihrem Werk spricht sie mit der Angst, um sie anzuklagen und zu besänftigen gleichermaßen. Am Ende haben sich die Angst und die Angst vor der Angst gelegt. "Vor allem eine Sache hat sich geändert seit ich meine Angststörung öffentlich gemacht habe: ich verschwende meine Energie nicht mehr damit, die Angst zu verstecken. Ich habe nur ein Leben und in dem soll es mir verdammt nochmal gut gehen."
Welche Angstthemen beschäftigen junge Menschen? Geht es dabei hauptsächlich um bedrohliche Szenarien oder gibt es auch humoristische Sichtweisen zu dem Thema? 10 Studierende des Max Reinhardt Seminars haben sich mit ihrer Angst auf persönliche Art und Weise auseinandergesetzt. Crispin Baur spricht mit einem Muffin, dem er sich ausgeliefert fühlt, Naomi Klein beschreibt eine Szene mit einem Mann mit den Worten: "Ich habe Angst, Angst, dass das immer so bleiben wird, dieses Gefühl - immer vor verschlossenen Türen zu stehen. Dass ich mich verlaufen habe und eigentlich gar nicht hierher gehöre," und Anja Jemc kredenzt in einer Kochshow einen geschmorten Angsthasenbraten aus dem Filettopf mit kleinen Knabberkaröttchen.
Aufgenommen und stimmlich geführt haben sich die Studierenden gegenseitig.
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Zweimal Berlin-Hollywood und zurück

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 14. Feb 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Stefan Frey
Auch unter dem Titel: Friedrich Hollaender zum 50. Todestag und Werner Richard Heymann zum 130. Geburtstag (Untertitel)
Produktion: BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Geboren werden sie beide 1898: Friedrich Hollaender, einer der schillerndsten Figuren im Berlin der 1920er Jahre: Komponist amüsanter Schlager, Textdichter witziger Chansons und umtriebiger Kabarettdirektor. Und Werner Richard Heymann, der wohl erfolgreichste Tonfilm-Komponist der großen Ufa-Zeit Anfang der 1930er Jahre. Beide stammen aus assimilierten jüdischen Familien, beide kommen von der ernsten Musik, beide schließen sich nach dem Ersten Weltkrieg der Revolution an und machen politisches Kabarett, wo sie sich auch zum ersten Mal begegnen. Dann trennen sich ihre Wege: Hollaender wird zum führenden Chansonkomponisten der Weimarer Republik, wird zum Entdecker von Marlene Dietrich, der er "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" auf den Leib schreibt. Heymann geht zur Ufa, ist maßgeblich an der Einführung des Tonfilms beteiligt und schreibt Schlager wie "Das gibt’s nur einmal" oder "Ein Freund, ein guter Freund". In Hollywood begegnen sie sich dann wieder, wohin sie vor den Nazis geflohen sind. Zwar finden beide Arbeit bei den großen Filmstudios, doch werden sie nicht für ihr eigentliches Metier, den Musikfilm, engagiert, sondern für die Hintergrundmusik. Heymann komponiert für Ernst Lubitsch die Musik zu "Ninotschka" und "To Be Or Not To Be" - Hollaender für Klassiker wie "A Foreign Affaire" und "Sabrina" von Billy Wilder oder "Desire und Angel" mit Marlene Dietrich. Trotzdem kehren beide nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland zurück, nicht mehr nach Berlin, sondern nach München, wo sie versuchen, an alte Erfolge anzuknüpfen und wo beide auch sterben.
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ARD Radio Tatort 208:

Der Hakenmann

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 14. Feb 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR Kultur - Samstag, 14. Feb 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
BR 2 - Samstag, 14. Feb 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Monika Geier
Produktion: SWR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Komponist(en): Clemens Haas
Inhaltsangabe: Landau / Pfalz: Alfons Maaß, Brauereibesitzer, will den Betrieb verkaufen. Seine Tochter Rissa, Philosophiestudentin und spätere Erbin, will die Brauerei nicht übernehmen, ist aber gegen den Verkauf. Als Aktivistin der Umweltgruppe HW 100 engagiert sie sich gegen die Globalisierung des Trinkwassers. Als das Wasser nun verunreinigt wird, um dem Bier zu schaden, steht sie unter Verdacht. Und ihr Freund Götz Morgenthau, Gründer der Gruppe, gerät ins Visier der Terrorfahndung.
Ein heißes Pflaster für Franka Raischel, die als Influencerin investigativ arbeitet. Doch sie hat nicht mit Kristian Lindefeldt gerechnet, dem Bürgermeister, der scheinbar alles unter Kontrolle hat. Und nicht mit dem Hakenmann, der in einem Bauwagen am Bach wohnt und sein Leben mit Angeln verbringt, vor allem nachts. Im Wasserturm wird eine Leiche gefunden. Anima King und Fe Ekkelsberg ermitteln.
Mitwirkende:
Anima King Janina Fautz
Fe Ekkelsberg Lisa Wagner
Claudius Piroso Sierk Radzei
Ele Yasmina Djaballah
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Angst, Wut, Hoffnung

Sendetermine: DLR - Samstag, 14. Feb 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sebastian Friedrich
Auch unter dem Titel: Das rassistische Attentat von Hanau und die Folgen (Untertitel)
Produktion: DLR/NDR 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Hannah Georgi
Technische Realisation: Gerd Nesgen
Inhaltsangabe: Am 19. Februar 2020 veränderte sich das Leben von Serpil Temiz Unvar für immer. An diesem Tag tötete im hessischen Hanau ein 43-jähriger Mann neun junge Menschen mit Migrationshintergrund, seine Mutter und schließlich sich selbst. Unter den Opfern war auch der 23-jährige Ferhat Unvar, der Sohn von Serpil Temiz Unvar. Seitdem engagiert sie sich für eine Gesellschaft ohne Rassismus und versucht so, dem sinnlosen Tod ihres Sohnes einen Sinn zu verleihen. Noch im Jahr des Attentats gründete sie die „Bildungsinitiative Ferhat Unvar“.
Das Feature begleitet Serpil Temiz Unvar und ihre Tochter Nesrîn Unvar in den Jahren nach dem rassistischen Anschlag - zwischen Trauer, Aktivismus und alltäglichen Anfeindungen. Neben der Familie kommen auch die Protagonistinnen und Protagonisten zu Wort, die bereits in der Doku „Der erste Tag. Das Attentat von Hanau“ zu hören waren: Arjin Civelek-Bicer, die seit ihrer Kindheit mit Ferhat Unvar befreundet war und das Attentat überlebte; Jaweid Gholam, der die letzten Stunden mit Ferhat verbrachte und wenige Minuten vor dem Anschlag nach Hause ging; Antje Heigl, die als Sozialarbeiterin im Jugendzentrum Hanau-Kesselstadt viele der Ermordeten über Jahre hinweg begleitet hatte; sowie Said Etris Hashemi, dessen Bruder Said Nesar Hashemi ermordet wurde und der selbst schwerverletzt überlebte.
Das Feature zeigt, wie persönliche Verluste, gesellschaftliche Missstände und fragwürdiges Verhalten der Behörden zu Enttäuschungen, Frustrationen und Misstrauen führen - und wie ein unermüdlicher Einsatz gegen Hass und Unterdrückung trotz alledem Hoffnung stiften kann. Im Gespräch mit Freunden, Zeuginnen und Betroffenen stellt sich die Frage nach einem sinnvollen Leben nach dem Verlust - in einer Gesellschaft, in der rechtsradikale Kräfte stark sind wie nie. Für die Protagonisten sind Alltagsrassismus und eine sich zunehmend formierende politische Rechte auf bedrückende Weise spürbar. Der Vater des Täters lebt weiterhin in direkter Nachbarschaft zur Familie Unvar und belästigt sie seit dem Anschlag mit rechten Parolen. Und die AfD erzielte 2023 ausgerechnet in Hessen ihr bislang bestes Wahlergebnis in einem westdeutschen Bundesland.
Mitwirkende:
Serkan Kaya
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Treffen sich zwei

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 14. Feb 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Iris Hanika
Produktion: NDR/SWR 2009, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Technische Realisation: Gerd-Ulrich Poggensee
Technische Realisation: Ole Halver
Regieassistenz: Roman Neumann
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhaltsangabe: Ein Coup de foudre in einer hitzegesättigten, aufgeprickelten August-Nacht katapultiert zwei Berliner Großstadt-Singles aus ihren gewohnten Bahnen. Rein in die sumpfigen Landschaften der Liebe, der Sehnsucht, des Begehrens. Er: ein nüchterner Typ, Systemberater, Sie: eine wundergläubige, zu hysterischen Exaltationen und Tränenausbrüchen neigende Geisteswissenschaftlerin. Sie langweilt sich tagein tagaus in einer Galerie, wo sie sich ausgiebig ihren eigenen Gefühlen und denen berühmter Geistesgrößen widmet. Er ist megagestresst von seinem Job. Nach der ersten ekstatischen Nacht gehen die Liebeszweifel los, beginnt die Ambivalenz ihr immergleiches Spiel ...

Ein Hörspiel aus den modernen Welten der Single-Einsamkeit. Erzählt mit Eleganz und Ironie. Iris Hanika beschwört das Pathos des großen Gefühls herauf, um ihn dann witzig-geistreich zu kontrapunktieren.
Mitwirkende:
Erzählerin Astrid Meyerfeldt
Senta Inga Busch
Thomas Jens Wawrczeck
Alina Gabriela Maria Schmeide
Aliqoli Telat Yurtsever
Averdunk Uli Pleßmann
Links: Externer Link Homepage Iris Hanika
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Liebesbriefe ans Personal

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 14. Feb 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Anna Pein
Produktion: WDR 2013, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Oliver Sturm
Komponist(en): Sabine Worthmann
Technische Realisation: Brigitte Angerhausen
Technische Realisation: Werner Jäger
Technische Realisation: Barbara Göbel
Regieassistenz: Mariann Kaiser
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhaltsangabe: Jutta lebt in einem betreuten Wohnprojekt und zugleich in ihrem "eigenen Film": in der merkwürdigen und zauberhaften Parallelwelt ihrer Phantasie. Nachts schreibt Jutta Liebesbriefe an ihren Betreuer Stefan - in einer Sprache, die ihre ganz eigenen, poetischen Bilder findet für ihre Sehnsüchte, Träume und Erinnerungen. "Im Gebirge, am Wassergerinnsel, wächst die Gebirgsrose auf. Mein Leben war so ähnlich - mit schweren Dornen auf dem Kopf. So ist das Leben, unserer aller Schicksale sind uns beiläufig vorgezeichnet. Mir geht es darum, Dich innerlich vor mir zu sehen wie in einem Film, und sei es nur ein kleiner Hauch. Das nenne ich Sahne vom Kuchen zu nehmen." Jutta weiß, dass ihr Traummann in der Realität nicht erreichbar ist. Genauso wie ihre Vergangenheit keineswegs das Märchen war, in das sie sich imaginiert. Eine real-surreale Lebensgeschichte, die in der Schwebe bleibt zwischen Traum und Realität, Komik und Tragik, Melodram und Art Brut.
Mitwirkende:
Jutta älter Margit Bendokat
Jutta jung Kathrin Angerer
Stefan Andreas Schmidt
Klaus Urs Fabian Winiger
Sprecherin Bianca Nele Rosetz
Lilly Larissa Fuchs
Dagmar Astrid Meyerfeldt
Täuberich 1 Rainer Homann
Täuberich 2 (Preminger) Hans-Martin Stier
Täuberich 3 (englischer Freier) Tom Zahner
Juttas Mutter Sybille Jacqueline Schedwill
Juttas Vater Ulrich Marx
Frau Landowsky Therese Dürrenberger
Frau Linde Dorothea Walda
Herr Heise Heinrich Giskes
Herr Engel Volker Lippmann
Kartenspieler 1 Arved Birnbaum
Kartenspieler 2 (Fritz) Robert Dölle
Sanitäter Daniel Schüßler
Italienischer Portier Max Tuveri
Italienische Kellnerin / Mitarbeiterin Check-In Susanne Marie Kubelka
Mädchen Lilly Wasser
Mädchen Maya Sezen Suvak
Mädchen Leona Mähler
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Peter Pan

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 14. Feb 2026 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): James Matthew Barrie
Auch unter dem Titel: Komm mit nach Nimmerland! (1. Teil)
Der Kuss, den keiner bekommt (2. Teil)
Produktion: WDR 2018, 83 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Angeli Backhausen
Bearbeitung: Karlheinz Koinegg
Komponist(en): Rainer Quade
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Regieassistenz: Fahri Sahin Sarimese
Inhaltsangabe: Alle Kinder werden älter - bis auf einen: das ist Peter Pan! Peter möchte nie erwachsen werden, denn er lebt auf Nimmerland, wo es nicht bloß die verlorenen Jungen, sondern auch Piraten, Indianer und jede Menge Abenteuer gibt. Nur eines gibt es nicht: Gute-Nacht-Geschichten! Als Peter deshalb eines Nachts am Fenster der Familie Darling lauscht, verliert er seinen Schatten. Wer ihm aus der Patsche hilft, und warum die Darling-Kinder Wendy, John und Michael plötzlich fliegen können, wie es sie nach Nimmerland verschlägt, und was sie dort erleben
Mitwirkende:
Erzähler Andreas Fröhlich
Peter Pan Kilian Land
Wendy Paula Fritz
John-Pirat (Mittleres Kind) Jakob Roden
Michael-Indianer (Jüngstes Kind) Jordy-Leon Sun
Mrs. Darling Svenja Wasser
Mr. Darling Arnd Klawitter
Tootles Francesco Schramm
Slightly Thorben Drube
Nibs Konstantin Reyl
Curly Jaro Kaulmann
Zwilling 1 & 2 Robert Reuter
Hook Michael Kessler
Smee Arved Birnbaum
Tiger Lilly Elisa vom Hofe
Links: Externer Link Homepage Rainer Quade
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ARD Radio Tatort 208:

Der Hakenmann

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 14. Feb 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR Kultur - Samstag, 14. Feb 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
BR 2 - Samstag, 14. Feb 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Monika Geier
Produktion: SWR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Komponist(en): Clemens Haas
Inhaltsangabe: Landau / Pfalz: Alfons Maaß, Brauereibesitzer, will den Betrieb verkaufen. Seine Tochter Rissa, Philosophiestudentin und spätere Erbin, will die Brauerei nicht übernehmen, ist aber gegen den Verkauf. Als Aktivistin der Umweltgruppe HW 100 engagiert sie sich gegen die Globalisierung des Trinkwassers. Als das Wasser nun verunreinigt wird, um dem Bier zu schaden, steht sie unter Verdacht. Und ihr Freund Götz Morgenthau, Gründer der Gruppe, gerät ins Visier der Terrorfahndung.
Ein heißes Pflaster für Franka Raischel, die als Influencerin investigativ arbeitet. Doch sie hat nicht mit Kristian Lindefeldt gerechnet, dem Bürgermeister, der scheinbar alles unter Kontrolle hat. Und nicht mit dem Hakenmann, der in einem Bauwagen am Bach wohnt und sein Leben mit Angeln verbringt, vor allem nachts. Im Wasserturm wird eine Leiche gefunden. Anima King und Fe Ekkelsberg ermitteln.
Mitwirkende:
Anima King Janina Fautz
Fe Ekkelsberg Lisa Wagner
Claudius Piroso Sierk Radzei
Ele Yasmina Djaballah
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Die eingebildete Maske

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 14. Feb 2026 20:00, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Wolfram Höll
Johannes Mayr
Produktion: SRF 2022, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Ulrich Bassenge
Komponist(en): Ulrich Bassenge
Tontechnik: Björn Müller
Inhaltsangabe: Anett will eigentlich nur eins: Bus fahren. Denn das ist ihr Beruf. Doch etwas will sie nicht: die Maskenpflicht! So gerät sie erst an einen falschen Arzt, dann an einen Youtube-Koch, der das grosse Geschäft wittert – und wird wider Willen zum Star der Corona-Skeptiker! Eine Komödie nach Molière.
Molières Theaterstücke sind bevölkert von Ärzten wider Willen, eingebildeten Kranken, gierigen Geldsäcken, listigen Töchtern und Opportunisten, die nur im Moment leben. Und genau 400 Jahre nach Molières Tod sind das die perfekten Figuren, um der Pandemie ins Gesicht zu lachen.
Schauspieler Christoph Maria Herbst (bekannt aus "Stromberg") trägt dazu bei als Koch Hilda Attelmann, genauso wie die eigens eingespielte Kammermusik, die humorvoll Barock-Motive aufgreift.
Mitwirkende:
Anett Charlotte Müller
Lucy Lucia Kotikova
Hilda Christoph Maria Herbst
Herr Urs Heinrich Schafmeister
Sganarelle Hans-Georg Panczak
Anruferin Mona Petri
Bänkelsänger Jürg Kienberger
Musik .
Violine Claus Filser
1. Viola Evi Keglmaier
2. Viola Andreas Höricht
Kontrabass, Viola da Gamba Georg Karger
Blockflöten Silvia Berchtold
Portativ, Schlagwerk, Sampler Ulrich Bassenge
Preise / Auszeichnungen: Prix Marulic (Kategorie Drama) 2023
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Erzählen, wie es weitergeht

Sendetermine: DLF - Samstag, 14. Feb 2026 20:05, (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Jürgen Becker
Produktion: DLF 2024, 50 Min. (Stereo) -
Regie: Matthias Kapohl
Komponist(en): Gregor Schwellenbach
Dramaturgie: Sabine Küchler
Ton und Technik: Christoph Rieseberg
Ton und Technik: Thomas Widdig
Inhaltsangabe: Fünf Stimmen sprechen in diesem Hörspiel, eine jede in ihrer eigenen Umgebung. Jörn, nach dem Tod seiner Frau, sitzt in seinem Gartenzimmer und versucht, mit dem Alleineleben zurande zu kommen. Maria steht auf ihrem Balkon und schaut hinab auf den Parkplatz des gegenüber liegenden Einkaufsmarkts. Hanni in ihrem Mädchenzimmer erzählt, was Vater und Großvater erzählen und was die Tante aus Magdeburg dazu sagt. Johann steht in der Halle eines Hochhauses und wartet auf den Aufzug, der ihn hoch ins 21. Stockwerk fährt. Und Lonny spricht mit dem Anrufbeantworter, in der Erwartung, dass ihr Mann sie zurückruft. Fünf Stimmen in augenblicklichen Situationen, und in jeder Situation spricht Erinnerung mit, wirkt Vergangenes auf eine Weise nach, dass ein Schatten auf die Selbstverständlichkeiten des Alltags fällt. Falls es denn Selbstverständlichkeiten sind. Auch dies nämlich machen die fünf Stimmen hörbar: ein stilles Unbehagen und die Verwunderung, dass der Alltag so weitergeht, wie er noch ist.
Mitwirkende:
Martin Brambach
Anja Laïs
Christian Redl
Kristin Steffen
Ilse Strambowski
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ARD Radio Tatort 208:

Der Hakenmann

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 14. Feb 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR Kultur - Samstag, 14. Feb 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
BR 2 - Samstag, 14. Feb 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Monika Geier
Produktion: SWR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Komponist(en): Clemens Haas
Inhaltsangabe: Landau / Pfalz: Alfons Maaß, Brauereibesitzer, will den Betrieb verkaufen. Seine Tochter Rissa, Philosophiestudentin und spätere Erbin, will die Brauerei nicht übernehmen, ist aber gegen den Verkauf. Als Aktivistin der Umweltgruppe HW 100 engagiert sie sich gegen die Globalisierung des Trinkwassers. Als das Wasser nun verunreinigt wird, um dem Bier zu schaden, steht sie unter Verdacht. Und ihr Freund Götz Morgenthau, Gründer der Gruppe, gerät ins Visier der Terrorfahndung.
Ein heißes Pflaster für Franka Raischel, die als Influencerin investigativ arbeitet. Doch sie hat nicht mit Kristian Lindefeldt gerechnet, dem Bürgermeister, der scheinbar alles unter Kontrolle hat. Und nicht mit dem Hakenmann, der in einem Bauwagen am Bach wohnt und sein Leben mit Angeln verbringt, vor allem nachts. Im Wasserturm wird eine Leiche gefunden. Anima King und Fe Ekkelsberg ermitteln.
Mitwirkende:
Anima King Janina Fautz
Fe Ekkelsberg Lisa Wagner
Claudius Piroso Sierk Radzei
Ele Yasmina Djaballah
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Die Moderne aus dem Dorf

Sendetermine: DLR - Samstag, 14. Feb 2026 00:05, (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 14. Feb 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Berit Hempel
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Paula Modersohn-Becker (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2024, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Ton und Technik: Jens Müller
Inhaltsangabe: „Ich bin glücklich, glücklich, glücklich!“ – schreibt die Künstlerin Paula Becker 1897 über ihren ersten Aufenthalt in der Künstlerkolonie Worpswede. Hier möchte sie lernen, das Wesen der Menschen darzustellen. Sie porträtiert Mädchen vor hellen Birken, alte Frauen, die sich auf einen Stock stützen, zeichnet lebensgroße Akte. Das Dorf im Teufelsmoor bedeutet für die junge Frau Freiheit und Bildung. Hier findet sie auch ihren späteren Ehemann, den Maler Otto Modersohn. Doch bald ist ihr die Künstlerkolonie zu eng, es zieht sie nach Paris, wo Künstler wie Auguste Rodin und Pablo Picasso neue Formen und neue Inhalte für die Kunst suchen. In Paris sieht sie Ausstellungen avantgardistischer Künstler und versucht, ihre eigene Malerei auf das Wesentliche zu reduzieren. 1906 porträtiert sie sich selbst als nackte schwangere Frau – der erste weibliche Selbstakt in der Kunst- malt eine nackte Mutter, die neben ihrem Säugling liegt. Alles neue Motive für diese Zeit. Hin- und hergerissen zwischen Paris und Worpswede entscheidet sie sich schließlich für das Leben auf dem Dorf mit ihrem Mann. 1907 bringt sie ein Kind zur Welt, doch wenige Wochen nach der Geburt bricht sie zusammen, stirbt mit den Worten auf den Lippen „Wie schade“. Nach ihrem Tod wurde ihr in Bremen ein Museum gebaut, das erste allein einer Künstlerin gewidmete. Ihre Bedeutung als Künstlerin und Wegbereiterin der Moderne hatte kaum einer ihrer Zeitgenossen erkannt.
Mitwirkende:
Lisa Bihl
Bruno Winzen
Tom Jacobs
Daniel Berger
Christina Puciata
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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