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Hörst du? |
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| Sendetermine: | DLR - Freitag, 13. Feb 2026 00:05 |
| Autor(en): | Dodo Schielein |
| Auch unter dem Titel: | Zur Phänomenologie des Hörens in drei Teilen (Untertitel) |
| Produktion: | EIG 2026, 9 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
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Ria - versteht dich |
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| Sendetermine: | DLR - Freitag, 13. Feb 2026 00:05 | ||
| Autor(en): | Sui Sofie Heinz | ||
| Produktion: | EIG 2021, 14 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||
| Mitwirkende: |
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Transsonar |
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| Sendetermine: | DLR - Freitag, 13. Feb 2026 00:05 |
| Autor(en): | Lasse Marc-Riek |
| Auch unter dem Titel: | Ein Tauchgang zu stridulierenden Wasserinsekten (Untertitel) |
| Produktion: | EIG 2026, 12 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Audio Art |
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Erst die Katze – dann der Mensch |
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| Sendetermine: | SWR Kultur - Freitag, 13. Feb 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Martina Keller | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Über das Versagen des globalen Pharmamarkts (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | WDR/DLF/SWR 2025, 47 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Claudia Kattanek | ||||||
| Technische Realisation: Matthias FischenichRegieassistenz: Farah Wind | |||||||
| Inhaltsangabe: | Für Hunde und Katzen gibt es längst ein wirksames Mittel gegen Wurmkrankheiten: Emodepsid. Für Menschen wurde dagegen seit über 40 Jahren nichts Neues entwickelt. Haustiere im reichen Norden sind profitabler als kranke Menschen im Süden. Mehr als eine Milliarde Menschen im globalen Süden leidet an Wurmkrankheiten. Die Folgen: Unter anderem Blutarmut, Arbeitsunfähigkeit und Entwicklungsstörungen bei Kindern. Aber weil die Medikamente für diese Region meist gespendet werden, sieht die Industrie keinen Markt. Eine Forscherin am Schweizer Tropeninstitut hat trotzdem hartnäckig an Emodepsid geforscht – gegen viele Widerstände. Im Herbst 2025 startet in Tansania die entscheidende Zulassungsstudie. Doch auf der WHO-Liste stehen noch mehr als 20 weitere vernachlässigte Tropenkrankheiten. Das Feature zeigt das Versagen des globalen Pharmamarkts – und Wege, den Irrsinn zu durchbrechen. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Zweimal Berlin-Hollywood und zurück |
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| Sendetermine: | BR-Klassik - Freitag, 13. Feb 2026 19:03, (angekündigte Länge: 57:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Stefan Frey |
| Auch unter dem Titel: | Friedrich Hollaender zum 50. Todestag und Werner Richard Heymann zum 130. Geburtstag (Untertitel) |
| Produktion: | BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Geboren werden sie beide 1898: Friedrich Hollaender, einer der schillerndsten Figuren im Berlin der 1920er Jahre: Komponist amüsanter Schlager, Textdichter witziger Chansons und umtriebiger Kabarettdirektor. Und Werner Richard Heymann, der wohl erfolgreichste Tonfilm-Komponist der großen Ufa-Zeit Anfang der 1930er Jahre. Beide stammen aus assimilierten jüdischen Familien, beide kommen von der ernsten Musik, beide schließen sich nach dem Ersten Weltkrieg der Revolution an und machen politisches Kabarett, wo sie sich auch zum ersten Mal begegnen. Dann trennen sich ihre Wege: Hollaender wird zum führenden Chansonkomponisten der Weimarer Republik, wird zum Entdecker von Marlene Dietrich, der er "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" auf den Leib schreibt. Heymann geht zur Ufa, ist maßgeblich an der Einführung des Tonfilms beteiligt und schreibt Schlager wie "Das gibt’s nur einmal" oder "Ein Freund, ein guter Freund". In Hollywood begegnen sie sich dann wieder, wohin sie vor den Nazis geflohen sind. Zwar finden beide Arbeit bei den großen Filmstudios, doch werden sie nicht für ihr eigentliches Metier, den Musikfilm, engagiert, sondern für die Hintergrundmusik. Heymann komponiert für Ernst Lubitsch die Musik zu "Ninotschka" und "To Be Or Not To Be" - Hollaender für Klassiker wie "A Foreign Affaire" und "Sabrina" von Billy Wilder oder "Desire und Angel" mit Marlene Dietrich. Trotzdem kehren beide nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland zurück, nicht mehr nach Berlin, sondern nach München, wo sie versuchen, an alte Erfolge anzuknüpfen und wo beide auch sterben. |
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ARD Radio Tatort 208:Der Hakenmann |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Freitag, 13. Feb 2026 19:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Monika Geier | ||||||||
| Produktion: | SWR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||
| Regie: | Alexander Schuhmacher | ||||||||
| Komponist(en): | Clemens Haas | ||||||||
| Inhaltsangabe: | Landau / Pfalz: Alfons Maaß, Brauereibesitzer, will den Betrieb verkaufen. Seine Tochter Rissa, Philosophiestudentin und spätere Erbin, will die Brauerei nicht übernehmen, ist aber gegen den Verkauf. Als Aktivistin der Umweltgruppe HW 100 engagiert sie sich gegen die Globalisierung des Trinkwassers. Als das Wasser nun verunreinigt wird, um dem Bier zu schaden, steht sie unter Verdacht. Und ihr Freund Götz Morgenthau, Gründer der Gruppe, gerät ins Visier der Terrorfahndung. Ein heißes Pflaster für Franka Raischel, die als Influencerin investigativ arbeitet. Doch sie hat nicht mit Kristian Lindefeldt gerechnet, dem Bürgermeister, der scheinbar alles unter Kontrolle hat. Und nicht mit dem Hakenmann, der in einem Bauwagen am Bach wohnt und sein Leben mit Angeln verbringt, vor allem nachts. Im Wasserturm wird eine Leiche gefunden. Anima King und Fe Ekkelsberg ermitteln. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Das Rendezvous |
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| Sendetermine: | SRF 1 - Freitag, 13. Feb 2026 20:00, (angekündigte Länge: 51:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Fritz Zaugg | ||||||||||||||||||
| Produktion: | DRS 1993, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||
| Regie: | Fritz Zaugg | ||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Hanspeter Dommann | ||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | In diesen vier Kurzstücken werden Küsse und Bisse im Multipack ausgetauscht: Ganz gewöhnliche Begegnungen zwischen Männern und Frauen kippen ins Groteske und erzählen von verqueren, merkwürdigen Träumen und Erfahrungen in Sachen Liebe. Da begegnen sich zum Beispiel ein Mann und eine Frau auf einer Parkbank und vereinbaren zwecks ganzheitlicher Erregung ein seltsames Rendezvous. Im zweiten Stück spricht ein Mann an der Tramhaltestelle eine Frau an, macht ihr ein verblüffendes Kompliment und äussert einen Wunsch, der die Frau in die schiere Verzweiflung treibt. In Stück drei übt sich ein Paar im Geschichten-Erzählen und versucht krampfhaft, sich einen lustigen Abend zu machen. Und im letzten Stück begegnet ein Softie, der sein Leben radikal verändern möchte, einer netten, jungen Frau, die sich ebenfalls Radikales vorgenommen hat. | ||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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HETEROPTERA |
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| Sendetermine: | DLF - Freitag, 13. Feb 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Christine Nagel | ||||
| Auch unter dem Titel: | Vom Sehen lernen beim Malen (Untertitel) | ||||
| Produktion: | DLF 2016, 50 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Regie: | Christine Nagel | ||||
| Komponist(en): | Dietrich Eichmann | ||||
| Ton und Technik: Ernst HartmannTon und Technik: Caroline Thon | |||||
| Inhaltsangabe: | Die Wissenskünstlerin Cornelia Hesse-Honegger Cornelia Hesse-Honegger zeichnet und malt Insekten und Kleintiere. Weltweit bekannt wurde sie mit ihren Bildern von deformierten Wanzen, lateinisch: Heteroptera. Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl machte sie über das Zeichnen Entdeckungen, die sie nicht mehr los ließen. Sie dokumentierte verformte Beine, Fühler und Flügel, außergewöhnliche Farbmuster oder bizarre Auswüchse. Bald bestätigte die Wissenschaft ihre vorsichtigen Schlüsse: Besonders die Niedrigstrahlung verursacht genetische Schäden, die erst in späteren Generationen sichtbar werden. Am 28.Oktober 2015 erhielt Cornelia Hesse-Honegger für ihr aufklärerisches Werk den Nuclear Free Future Award. Ihre künstlerische Arbeit steht in der Tradition der metaphorischen Zeichnung. Dabei findet die Erkenntnis nach und aufgrund der Bildwerdung statt. Es lehrt das Sehen als "Erlangen von Einsicht". | ||||
| Mitwirkende: |
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Neapolitanische Saga 4:Die Geschichte des verlorenen Kindes |
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| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 13. Feb 2026 20:05 Teil 18/18, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Elena Ferrante | ||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | BR 2022, 257 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Katja Langenbach | ||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Katja Langenbach | ||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Ulrike Haage | ||||||||||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Markus HuberTon und Technik: Gerhard WichoTon und Technik: Daniela RöderTon und Technik: Fabian ZweckTon und Technik: Anton WunderRegieassistenz: Pauline SeiberlichRegieassistenz: Stefanie Ramb | |||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Karin Krieger | ||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Das ungetrübte Glück mit Nino ist kurz: Während Elena mit Pietro bricht und versucht, für sich und ihre Töchter ein neues Leben mit Nino aufzubauen, eröffnet ihr Lila, dass dieser seine Frau für Elena keineswegs verlassen hat. „Das Verhältnis der beiden Freundinnen, die selbst manchmal nicht wissen, wo die eine aufhört und die andere beginnt, hat aber noch eine weitere Dimension. Sie berührt die Geheimnisse literarischer Perspektivierung. Es ist ja Elena, die hier erzählt, ausschließlich ihre Stimme hören wir. Eine Stimme der Rekonstruktion, denn Lila ist von der Bildfläche verschwunden, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen, und Elena, die sich ohne Lila wie ein Nichts fühlt, will sie wieder zurückholen - schreibend. Wir sind also, um uns ein Bild von Lila zu machen, allein auf Elenas Erinnerungen angewiesen, ergänzt durch Notizen der Freundin, die aber auch wieder von Elena ausgewertet, angereichert, ausfabuliert sind.“ (Süddeutsche Zeitung, 12. 9. 2017) | ||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Telephobia (Staffel 4) |
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| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 13. Feb 2026 20:05 Teil 1/6, (angekündigte Länge: 40:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Amelie Hörger Lea Utz | ||
| Produktion: | BR 2025, 247 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Inhaltsangabe: | 1. Martha und das Ende der Kindheit Martha ist 13 und spürt, wie schnell sie erwachsen wird. Sie will noch einmal zurück – und ruft die Heldin ihrer Kindheit an. Vielleicht weiß sie die Antwort auf Marthas große Frage: Wie wird man älter, ohne sich selbst zu verlieren? 2. Klara und der versunkene Ehering Klara hat den Ehering ihrer verstorbenen Mutter auf einem Campingplatz verloren. Aber sie traut sich nicht, dort nachzufragen, ob er jemals gefunden wurde... 3. Tereza und der Typ mit dem Fisch Mit ihren türkischen Wurzeln wollte Tereza lange nichts zu tun haben. Jetzt, als Erwachsene, macht sie sich auf die Suche: Nach ihrer türkischen Familie – und nach sich selbst. 4. Lea und der Kunstbetrüger Lea verkauft einem Kunsthändler vier Bilder - doch das Geld kommt nicht. Jahre später will sie ihn am Telefon endlich konfrontieren. 5. Anett und die geheimen Schwestern Anett hat ihren Vater nur einmal gesehen – vor 33 Jahren. Jetzt will sie ihn anrufen. Denn er hat etwas, das sie dringend braucht... 6. Bijans Kindheit in Teheran ist düster – bis auf diesen einen Moment vor der Kamera: Er darf in einem Werbespot für Gummistiefel mitspielen. Jahrzehnte später will er den Clip noch einmal sehen, doch er ist spurlos verschwunden. | ||
| Mitwirkende: |
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Ölben siene Waterwesen |
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| Sendetermine: | NDR 1 Welle Nord - Freitag, 13. Feb 2026 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Carl Groth | ||||||||||
| Produktion: | RB/NDR 2011, 32 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||
| Genre(s): | Mundarthörspiel | ||||||||||
| Regie: | Ilka Bartels | ||||||||||
| Regieassistenz: Eva Garthe | |||||||||||
| Inhaltsangabe: | Der nette alte Herr, der in einem Seniorenheim direkt an der Elbe wohnt, liebt es, abends noch eine kleine Runde spazieren zu gehen, mit Blick auf den leuchtenden Hamburger Hafen. Aber da er langsam gehen muss, bemerkt er auch die kleineren Dinge am Wegesrand. Da wäre zum Beispiel, die kleine, schluchzende Meerjungfrau, die sich unter einem Anleger versteckt hat... | ||||||||||
| Mitwirkende: |
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Die Moderne aus dem Dorf |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 14. Feb 2026 00:05, (angekündigte Länge: 165:00)
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| Autor(en): | Berit Hempel | ||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über Paula Modersohn-Becker (Untertitel) | ||||||||||
| Produktion: | DLR/DLF 2024, 164 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||
| Regie: | Burkhard Reinartz | ||||||||||
| Ton und Technik: Jens Müller | |||||||||||
| Inhaltsangabe: | „Ich bin glücklich, glücklich, glücklich!“ – schreibt die Künstlerin Paula Becker 1897 über ihren ersten Aufenthalt in der Künstlerkolonie Worpswede. Hier möchte sie lernen, das Wesen der Menschen darzustellen. Sie porträtiert Mädchen vor hellen Birken, alte Frauen, die sich auf einen Stock stützen, zeichnet lebensgroße Akte. Das Dorf im Teufelsmoor bedeutet für die junge Frau Freiheit und Bildung. Hier findet sie auch ihren späteren Ehemann, den Maler Otto Modersohn. Doch bald ist ihr die Künstlerkolonie zu eng, es zieht sie nach Paris, wo Künstler wie Auguste Rodin und Pablo Picasso neue Formen und neue Inhalte für die Kunst suchen. In Paris sieht sie Ausstellungen avantgardistischer Künstler und versucht, ihre eigene Malerei auf das Wesentliche zu reduzieren. 1906 porträtiert sie sich selbst als nackte schwangere Frau – der erste weibliche Selbstakt in der Kunst- malt eine nackte Mutter, die neben ihrem Säugling liegt. Alles neue Motive für diese Zeit. Hin- und hergerissen zwischen Paris und Worpswede entscheidet sie sich schließlich für das Leben auf dem Dorf mit ihrem Mann. 1907 bringt sie ein Kind zur Welt, doch wenige Wochen nach der Geburt bricht sie zusammen, stirbt mit den Worten auf den Lippen „Wie schade“. Nach ihrem Tod wurde ihr in Bremen ein Museum gebaut, das erste allein einer Künstlerin gewidmete. Ihre Bedeutung als Künstlerin und Wegbereiterin der Moderne hatte kaum einer ihrer Zeitgenossen erkannt. | ||||||||||
| Mitwirkende: |
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