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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Dracula – Ein Horror-Klassiker und seine Mythen

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 10. Feb 2026 16:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Julia Reuter
Produktion: ORF 2026, ca. 40 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: "Der Leser eilt atemlos von der ersten bis zur letzten Seite, aus Angst, auch nur ein einziges Wort zu verpassen", schrieb The Daily Telegraph 1897 über den gerade erschienenen Roman 'Dracula'. Doch die zeitgenössischen Kritiken fielen keineswegs einhellig aus, und auch ein finanzieller Erfolg blieb zunächst aus.
Trotzdem avancierte Bram Stokers blutrünstiger Graf im Laufe der Zeit nicht nur zum bekanntesten Vampir der Literaturgeschichte, sondern zu einer Ikone der Popkultur. 'Dracula' wurde zu einer Projektionsfläche, die bis heute Raum für unterschiedlichste Deutungen lässt. Auch die Entstehungsgeschichte des Romans ist von Mythen und Legenden umrankt: etwa der Behauptung, Stoker habe den Grafen an den historischen Vlad Tepes angelehnt; dass Dracula äußerlich vom berühmten Schauspieler Henry Irving inspiriert sei; oder dass New Slains Castle nahe Cruden Bay im Nordosten Schottlands als Vorlage für das Schloss des Vampirs diente.
Die 'Tonspuren' gehen diesen Legenden ebenso nach wie dem nachhaltigen Einfluss, den Stoker's Horror-Klassiker bis heute ausübt.
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Druckausgabe (PDF)

Der Weckruf

Sendetermine: DLF - Dienstag, 10. Feb 2026 19:15 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Bettina Rühl
Auch unter dem Titel: Ugandas Kampf gegen Aids nach dem Aus von USAID (Untertitel)
Produktion: DLF 2026, Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Inhaltsangabe: Die Zerschlagung von USAID war ein Schock. Auch für viele HIV-infizierte Menschen in Uganda. Viele lokale Hilfskräfte wurden entlassen. Das einst erfolgreiche HIV-Programm steht auf der Kippe. Können die Menschen in Uganda selbst die Lücke füllen?
„Werden wir jetzt alle sterben?“, fragte sich Penelope Kyarikunda vor rund einem Jahr. Im Radio hatte die 23-Jährige gehört, dass US-Präsident Donald Trump alle Zahlungen der US-amerikanischen Entwicklungsagentur USAID weltweit für 90 Tage auf Eis gelegt hatte. Kyarikunda ist HIV-positiv, ebenso wie ihr damals vierjähriger Sohn Sheldon. Die antiretroviralen Medikamente, die ihr und Sheldon das Leben retten, waren bis dahin von den USA bezahlt worden. Als Kyarikunda vom Stopp der US-amerikanischen Zahlungen erfuhr, war sie gerade wieder schwanger. Monate nach dem Aus von USAID besucht die Autorin Kyarikunda und Turyasiima in Uganda noch einmal. Was ist aus ihnen geworden? Sie trifft auch Menschen wieder, die HIV-Patientinnen und Patienten bis zum Ende der US-Entwicklungsagentur unterstützt haben. Wie steht es um das bisher sehr erfolgreiche HIV-Programm Ugandas?
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Monsieur Bougran in Pension

Sendetermine: DLF - Dienstag, 10. Feb 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Joris-Karl Huysmans
Produktion: DLF 2014, 49 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Elisabeth Panknin
Bearbeitung: Elisabeth Panknin
Komponist(en): zPIAo
Sprachaufnahme: Ernst Hartmann
Sprachaufnahme: Wolfgang Rixius
Sprachaufnahme: Jutta Stein
Montage: Karl-Heinz Stevens
Regieassistenz: Natia Koukoulli-Marx
Übersetzung: Gernot Krämer
Inhaltsangabe: Die Geschichte des kleinen Beamten Bougran, der vorzeitig wegen "moralischer Invalidität" in den Ruhestand versetzt wurde, schrieb Huysmans 1888, veröffentlicht wurde sie aber erst 1964, lange nach seinem Tod.
Monsieur Bougran will sich mit den Regeln des öffentlichen Dienstes nicht abfinden. Er begibt sich in einen wahrhaft heroischen Widerstand gegen die Pensionierung, das fortschreitende Alter und die unerbittlich fortschreitende Zeit. Er will seine Tätigkeit als Beamter bis zum letzten Atemzug fortsetzen, richtet zu Hause detailgetreu sein Büro ein, schreibt sich selbst Bittgesuche, die er dann meist abschlägig beantwortet - ein Herold der von vornherein verlorenen Sachen. Der Schlag trifft Monsieur gerade in dem Augenblick, als er die Ablehnung seines eigenen Einspruchs verfasst ... am Schreibtisch, die Feder in der Hand.
Mitwirkende:
Jens Harzer
Michael Rotschopf
Friedhelm Ptok
Barbara Nüsse
Wolfgang Rüter
Matthias Ponnier
Ernst August Schepmann
Jean Paul Baeck
Louis Friedemann Thiele
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Aus Sand gebaut

Sendetermine: DLR - Dienstag, 10. Feb 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Thorsten Jantschek
Auch unter dem Titel: Die Skulpturen der Künstlerin Jeewi Lee (Untertitel)
Produktion: DLF 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Claudia Kattanek
Ton: Michael Morawietz
Dramaturgie: Elisabeth Klingenberg
Inhaltsangabe: Am Anfang steht die künstlerische Faszination für Sand. Dann hatte Jeewi Lee die Idee, einzelne Sandkörner originalgetreu zu großen Skulpturen zu machen. Eine Erkundung zwischen Kunst und Technik beginnt. Sie endet in einer Ausstellung.
Laut Definition ist Sand „unverfestigtes Sediment, das sich überwiegend aus Mineralkörnern mit einer Korngröße von 0,063 bis 2 Millimeter zusammensetzt.“ Zugleich ist der feine Stoff weltweit der nach Süßwasser meist verbrauchte Rohstoff und weltweit Mangelware. Die Künstlerin Jeewi Lee hat Sand aus allen Weltgegenden in ihrem Atelier in Berlin, verarbeitet ihn zu Bildern. Nun will sie sich für ein Skulpturenprojekt den Eigentümlichkeiten einzelner Sandkörner widmen. Gemeinsam mit Phillip C. Reiner, der geometrische Grundlagenforschung betreibt, hat sie sich auf eine künstlerische Entdeckungsreise begeben, die mit einem Mikroskop auf einem Ateliertisch begann, zu einem High-Tech Scanner führte, um dann für originalgetreue Abbilder einzelner Sandkörner in 650facher Vergrößerung Station bei einem 3-D Sanddrucker zu machen und schließlich in einer großen Einzelausstellung endet.
Mitwirkende:
Richard Hucke
Thorsten Jantschek
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