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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Kann Sexualität die Welt retten?

Sendetermine: DLR - Samstag, 7. Feb 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 7. Feb 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Jan Decker
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über den Psychologen Wilhelm Reich (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Vera Teichmann
Inhaltsangabe: Im Wien der 1920er-Jahre war er zuerst ein Musterschüler Sigmund Freuds und dann das Enfant terrible der noch jungen Psychoanalytiker-Gemeinde: Denn Wilhelm Reich (1897-1957) sah bald schon den Körper und nicht die Seele als Hauptverantwortlichen für die Lebenskrisen des Menschen und den Orgasmus als das Modell eines erfüllten Lebens, das uns zur seelischen Selbstheilung befähigt. 1929 gründete der Sohn galizischer Gutsbesitzer, die früh verstarben, die erste Sexualberatungsstelle Österreichs, ab 1930 wirkte er auf diesem Gebiet in Berlin aufklärerisch. Als kommunistischer Jude und Psychologe geriet er ab 1933 gleich dreifach ins Visier der Nationalsozialisten. Während seiner Exiljahre in Skandinavien und in den USA driftete er dann in die Esoterik ab – das sagen die einen, die anderen rühmen hingegen seine Pionierleistungen etwa im Bereich der Körperpsychotherapie. Immer wieder haben Kritiker der Schul-Psychologie und -Wissenschaft sich von den Konzepten des innovative Psychologen inspirieren lassen, der in Westdeutschland durch die 1968-er wiederentdeckt wurde. Seine Ideen und Ansätze lohnen einen genaueren Blick, sind wegweisend und manchmal auch grotesk verschroben, transportieren aber einen verblüffend modernen Impetus.
Links: Externer Link Homepage von Jan Decker
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Berlin verteidigen

Sendetermine: DLR - Samstag, 7. Feb 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Alfred Berndt
Auch unter dem Titel: Europäische Jugend an der Mauer (Untertitel)
Produktion: RIAS 1961, ca. 55 Min. (Mono) - Feature
Inhaltsangabe: Auf Einladung des RIAS Berlin Jugendfunk kommen im Jahr 1961 25 junge Redakteure aus dreizehn europäischen Ländern, um das frisch geteilte Berlin zu beobachten. Das Ergebnis ist eine Tonbanddokumentation in drei Sprachen: deutsch, englisch und französisch. Ein Thema unter anderem: risikiert der Westen einen Krieg wegen Berlin oder gibt man nach?
Der Mauerbau in Berlin begann in der Nacht zum 13. August 1961, als die DDR die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin mit Stacheldraht und Barrikaden abriegelte, um die Massenflucht von DDR-Bürgern in den Westen zu stoppen und die Teilung der Stadt zu festigen, was zu einem komplexen Sperrsystem aus Mauern, Wachtürmen und dem „Todesstreifen“ ausgebaut wurde, bis die Mauer am 9. November 1989 fiel. Es geht in dieser Sendung um die Situation und das Leiden der Menschen an beiden Seiten der Mauer, auch um die Stimmen von Geflüchteten und um den Einsatz von Tränengas an der Ostseite.
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Napoleon, King Charles und die Erfurter Brunnenkresse

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 7. Feb 2026 09:05, (angekündigte Länge: 32:00)
Autor(en): Antje Kirsten
Produktion: MDR 2023, 32 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Andreas Meinetsberger
Schnitt: Christian Grund
Ton: Steffen Brosig
Regieassistenz: Dagmar Palowski
Inhaltsangabe: Ralf Fischer ist der Herr der Klinge. Die Klinge, das ist ein flaches, vom frischen Quellwasser aus dem Erfurter Steigerwald durchflossenes Becken, so groß wie ein Fußballfeld. Dort baut Fischers Familie seit sechs Generationen die Brunnenkresse an - ein mühsames Geschäft, für das der Gärtner viel Hingabe und Erfahrung braucht. Stimmt das Gefälle des Untergrunds, die Fließgeschwindigkeit? Ist das Substrat für die Anzucht das richtige, wie kann man fresslustige Vögel fernhalten und die gefährlichen Algen, die auch mal eine ganze Ernte verderben können? Das Gourmetgemüse gehört zu den Kreuzblütengewächsen, ist mit Rettich oder Radies verwandt und soll eines der gesündesten Nahrungsmittel überhaupt sein. Sein großer Vorteil: Es wächst, vom fließenden Wasser umspült und so fast immer vor Frost geschützt, auch im Winter und es hat einen enorm hohen Vitamingehalt. Napoleon soll begeistert gewesen sein von diesem Gemüse, nach dem Sieg von Jena-Auerstedt schickte er 1806 Erfurter Gärtner als Experten nach Frankreich - denn das Blattgemüse war gut gegen Skorbut, diese tückische, im Heer weit verbreitete Vitaminmangelerkrankung. Heute gilt Brunnenkresse als „Superfood“ und „Powergemüse“ und dient mit seiner scharfen, leicht senfigen Note in den feinsten Gourmetrestaurants als Küchenkraut und Blattgemüse. Seit 30 Jahren führt Ralf Fischer den kleinen Betrieb, den er nach dem Umbruch von 1989/90, nach einer Zeit der Verwahrlosung, wieder zu einer Blüte führte. Sein kleiner, liebevoll geführter Hofladen gleicht einem Minimuseum und Ralf Fischer hat sogar ein Buch zur Kulturgeschichte der Erfurter Brunnenkresse herausgebracht. Doch nun kommt der 71jährige so langsam an seine körperlichen Grenzen. Es fällt ihm schwer, auf wackeligen Brettern über das Wasserbecken zu balancieren oder auf Knien hockend die Kresse zu schneiden. Er sucht einen Nachfolger. Aber wer will schon die mühsame, hochsensible und auch nicht sehr einträgliche Arbeit des Brunnenkresseanbaus übernehmen?
Mitwirkende:
Elisabeth Möckel
Hans Henrik Wöhler
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Jōhatsu in Japan

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 7. Feb 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Andreas Hartmann
Auch unter dem Titel: Wenn Menschen verdunsten (Untertitel)
Produktion: DLF/SWR/ORF 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Andreas Hartmann
Ton: Lukas Wilke
Dramaturgie: Julia Illmer
Dramaturgie: Katrin Moll
Regieassistenz: Stefanie Heim
Inhaltsangabe: Im modernen Japan verschwinden Menschen mithilfe sogenannter Nachtfluchtagenturen. Bekannt als Jōhatsu, oder „die Verdunsteten“, lassen diese Menschen alles zurück, um an einem anderen Ort ein neues Leben zu beginnen.
Jedes Jahr verschwinden in Japan Tausende Menschen spurlos. Bekannt als Jōhatsu, oder „die Verdunsteten“, geben sie ihr altes Leben auf. Um ihr Untertauchen perfekt zu organisieren, lassen sich einige von professionellen Dienstleistern unterstützen. Der 22-jährige Kazuki kehrt eines Tages nicht mehr in sein Wohnheim zurück. Herr Sugimoto verlässt seine Frau und Kinder schweren Herzens aus Angst vor Schuldeneintreibern. Und eine Frau mit Wahnvorstellungen will ihren Nachbarn entkommen, von denen sie sich verfolgt fühlt. Die verzweifelten Angehörigen können in Japan kaum auf die Hilfe der Polizei hoffen. Sie geben die Suche dennoch nicht auf.
Mitwirkende:
Tonio Arango
Constanze Becker
Peter Becker
Hansa Cypionka
Markus Gertken
Max Hegewald
Nico Holonics
Nina Machalz
Abak Safaei-Rad
Luise Wolfram
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Lithiumland Deutschland

Sendetermine: SR 2 - Samstag, 7. Feb 2026 09:05
BR 2 - Samstag, 7. Feb 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
RB 2 - Samstag, 7. Feb 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Heidi Mühlenberg
Auch unter dem Titel: Der Preis der Zukunft (Untertitel)
Produktion: MDR 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Ton: André Lüer
Schnitt: Steffen Brosig
Regieassistenz: Dagmar Palowski
Inhaltsangabe: Deutschland verfügt über viele heimische Quellen für Lithium, dem wichtigsten Batterie Rohstoff der Welt. Dennoch steigt die Abhängigkeit von China und Chile jedes Jahr. Die Politik will das ändern und plant Milliarden schwere Großprojekte. Doch alle liegen weit hinterm Zeitplan. Warum? Das ARD Radio Feature forscht nach Gründen und verfolgte die Projekte über ein Jahr - Wie die größte geplante Lithium-Mine in Zinnwald im Erzgebirge oder die viel versprechende Lithium Gewinnung aus flüssiger Sole in der Altmark und im Rheingraben.
Was bremst die Deutschen Lithium Pioniere? Warum zögern globale Investoren und Großbanken noch? Was genau befeuert die lokalen Proteste der Anwohner vor Ort und welche Lösungen und Kompromisse gibt es? Kehrt der Bergbau im großen Stil ins Sächsische Erzgebirge zurück?
Einmütig beklagt die junge Lithium Wirtschaft die laschen und widersprüchlichen Vorgaben der Politik wie die Aufweichung des EU-Verbrennerverbots für Neuwagen. Währenddessen dreht China an der Schraube und verknappte 2025 künstlich die Lithium Produktion mit weitreichenden Folgen für den Westen.
Fazit: Es ist Zeit, sich ehrlich zu machen: Wollen wir eine Zukunft mit stabilem Klima, nachhaltigem Verkehr und Grünem Strom oder nicht? Wollen wir strategische Rohstoff-Sicherheit oder bürden wir weiter die Umweltlast der Lithiumgewinnung fernen Ländern auf? Welchen Preis sind wir bereit, fürs Lithium zu zahlen?
Mitwirkende:
Karina Plachetka
Axel Thielmann
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Das Märchen von Nettetal

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 7. Feb 2026 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Manuel Gogos
Auch unter dem Titel: Die unwahrscheinliche(n) Geschichte(n) des Dinçer Güçyeter (Untertitel)
Produktion: SWR 2025, 56 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nicole Paulsen
Ton und Technik: Sabine Klunzinger
Ton und Technik: Claudia Peyke
Inhaltsangabe: Als Kind muss er im Bordell seines Onkels die schmutzigen Laken wechseln. In der Kneipe seines Vaters ist er für die Musikauswahl zuständig: für die Alkoholiker am besten melancholisch. In der Wohnung über der Kneipe führen die Frauen der Familie ihre Gespräche. Dinçer Güçyeter hat sie in "Unser Deutschlandmärchen" erzählt. Und Nettetal zu einem Ort auf der literarischen Landkarte gemacht.
Der Autor besucht Dinçer zu Hause. Begleitet ihn auf einen Spaziergang in den Stadtpark, wo böse junge Menschen zwei Schwäne ersäuften. Oder zu einem Arztbesuch der Mutter. Auf einer Fahrt zu Theaterproben nach Aachen erinnern sich die beiden Gastarbeiterkinder an ihre Urlaubsfahrten gen Süden. Dinçer fährt immer langsamer. Dass die Autos hinter ihnen hupen ist ihm egal.
Mitwirkende:
Josefine Köhler
Jörg Pauly
Stefan Roschy
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Lithiumland Deutschland

Sendetermine: SR 2 - Samstag, 7. Feb 2026 09:05
BR 2 - Samstag, 7. Feb 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
RB 2 - Samstag, 7. Feb 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Heidi Mühlenberg
Auch unter dem Titel: Der Preis der Zukunft (Untertitel)
Produktion: MDR 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Ton: André Lüer
Schnitt: Steffen Brosig
Regieassistenz: Dagmar Palowski
Inhaltsangabe: Deutschland verfügt über viele heimische Quellen für Lithium, dem wichtigsten Batterie Rohstoff der Welt. Dennoch steigt die Abhängigkeit von China und Chile jedes Jahr. Die Politik will das ändern und plant Milliarden schwere Großprojekte. Doch alle liegen weit hinterm Zeitplan. Warum? Das ARD Radio Feature forscht nach Gründen und verfolgte die Projekte über ein Jahr - Wie die größte geplante Lithium-Mine in Zinnwald im Erzgebirge oder die viel versprechende Lithium Gewinnung aus flüssiger Sole in der Altmark und im Rheingraben.
Was bremst die Deutschen Lithium Pioniere? Warum zögern globale Investoren und Großbanken noch? Was genau befeuert die lokalen Proteste der Anwohner vor Ort und welche Lösungen und Kompromisse gibt es? Kehrt der Bergbau im großen Stil ins Sächsische Erzgebirge zurück?
Einmütig beklagt die junge Lithium Wirtschaft die laschen und widersprüchlichen Vorgaben der Politik wie die Aufweichung des EU-Verbrennerverbots für Neuwagen. Währenddessen dreht China an der Schraube und verknappte 2025 künstlich die Lithium Produktion mit weitreichenden Folgen für den Westen.
Fazit: Es ist Zeit, sich ehrlich zu machen: Wollen wir eine Zukunft mit stabilem Klima, nachhaltigem Verkehr und Grünem Strom oder nicht? Wollen wir strategische Rohstoff-Sicherheit oder bürden wir weiter die Umweltlast der Lithiumgewinnung fernen Ländern auf? Welchen Preis sind wir bereit, fürs Lithium zu zahlen?
Mitwirkende:
Karina Plachetka
Axel Thielmann
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Der Bruch - Frauen zwischen Ost und jetzt

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 7. Feb 2026 13:30 Teil 4/5, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Jana Kalms
Henrike Möller
Auch unter dem Titel: Brigitte – arbeitslos oder Risiko (1. Teil)
Hayk – Kämpfen oder aufgeben? (2. Teil)
Mai – Gehen oder bleiben? (3. Teil)
Heidi – Verbittern oder machen? (4. Teil)
Ina – Stolz oder Arbeit? (5. Teil)
Produktion: RBB 2025, 178 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nele Dehnenkamp
Ton: Benjamin Ihnow
Inhaltsangabe: Von heute auf morgen ändert sich alles! Die Gesetze, die Regeln, das Leben. Was früher richtig war, ist heute falsch und umgekehrt.
Host und Buchautorin Ruth-Maria Thomas erzählt von ostdeutschen Frauen, die nach dem Ende der DDR, im Umbruch der Wiedervereinigung ihr Leben in die Hand genommen haben. Sie mussten schwere Entscheidungen treffen – für sich und für andere. Sie mussten sich in einer neuen Welt zurechtfinden. Sie haben viel verloren, aber auch gewonnen. Und die Erfahrungen, die sie damals gemacht haben, sind heute aktueller und wertvoller denn je. So viel von dem, was ostdeutsche Frauen nach dem Mauerfall erlebt haben, ist noch unerzählt, ungewürdigt. Zeit, ihre Geschichten sichtbar zu machen!
'Der Bruch – Frauen zwischen Ost und jetzt' ist ein Podcast von Jana Kalms und Henrike Möller, im Auftrag des rbb in Zusammenarbeit mit nbStudios.
Mitwirkende:
Ruth-Maria Thomas
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Insektarium

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 7. Feb 2026 14:00, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Gert F. Jonke
Produktion: ORF/DLF 2004, 57 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Götz Fritsch
Ton: Herta Werner
Schnitt: Stefan Wirtitsch
Regieassistenz: Alice Elstner
Inhaltsangabe: "Was da (...) saust, zischt, surrt, summt und brummt und krabbelt, kraucht, tappt, springt und fliegt, das sind nichts anderes als die Einfälle, Phantasieblitze und Bilderfindungen Gert Jonkes. In eine geheimnisvolle Ordnung sind sie eingebunden, diese Textinsekten, klein, zäh und eigensinnig und stören doch: eine Gegenwelt, in der sich die unsere spiegelt. Und dieses Spiegeln führt von monologischen Prosaskizzen zum Dialog, aus dem wiederum die polyphone Musik der Jonke-Sprache wird." (Klappentext der Buchausgabe, Jung und Jung Verlag, Salzburg 2001)
"INSEKTARIUM versammelt eine Anzahl eigenartiger Charaktere, die zwischen Realität und Absurdität wandeln. Auf unterschiedlichste Art kämpfen und erliegen sie in den heiteren, makaberen und tragisch humoresken Szenen den Textinsekten, die Gert Jonke ihnen in den Mund legt. Dort beginnen sie ihr unberechenbares Eigenleben zu führen, und die Pforten zu Parallelwelten zu öffnen." (Aus dem Programmheft der Uraufführung der Theaterfassung bei den Wr. Festwochen/Volkstheater 2000)
"Jonke jongliert mit Wörtern wie chinesische Artisten mit Bällen, er baut lange Sentenzen, bis man glaubt, er habe den Faden verloren, und schließt sie dann doch mit einer Pointe ab." (Frankfurter Rundschau zur Wiener Festwochen-Aufführung)
Mitwirkende:
Er / Herr von Auswärts / Vertreter einer Stofferzeugungsfirma / Abschiedsredner Peter Simonischek
Sie Maria Happel
Comelli / Syndikus / Künstler Michael König
Manager / Passant Johannes Terne
Wirt Roland Knie
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Die Geschichte der deutsch-französischen Freundschaft

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 7. Feb 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Werner Stenzel
Produktion: hr 1960, ca. 55 Min. (Mono) - Feature
Inhaltsangabe: 22. Januar 1963: Im Pariser Élysée-Palast unterschreiben der französische Staatspräsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer einen Vertrag. Deutschland und Frankreich sollen Freunde werden.
Der Élysée-Vertrag beendet eine Zeit des Hasses, der Rivalität und eine Erbfeindschaft, die jahrhundertelang anhielt. In alten Radioaufnahmen wird diese allmähliche Annäherung hörbar. Begleitet werden diese von einem Gespräch mit Gábor Paál, SWR-Redakteur des ARD-Archivradios und der SWR-Redakteurin Miriam Mörtl. Ein zweites Tondokument ist die Reportage „Fremdes Frankreich“. Der Reporter Werner Stenzel berichtet im Jahr 1960 von einer Reise in die Partnerstadt von Karlsruhe: Nancy.
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Der Bombenentschärfer

Sendetermine: RBB Radio3 - Samstag, 7. Feb 2026 16:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Linda Achtermann
Auch unter dem Titel: Stevens Job ist jeden Tag ein Risiko (Untertitel)
Produktion: rbb 2026, 31 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nele Dehnenkamp
Ton: Peter Avar
Ton: Venke Decker
Inhaltsangabe: Wie würdest du damit klarkommen, wenn bei der Arbeit jeder Fehler dein letzter sein könnte? Steven Wagner ist Polizeifeuerwerker beim Kampfmittelbeseitigungsdienst der Berliner Polizei. Das bedeutet: Wenn in der Stadt Bomben, Granaten oder andere Kampfmittel aus den Weltkriegen gefunden werden, werden er und seine Kollegen gerufen. Und das passiert regelmäßig.
Kein Einsatz ist wirklich sicher: In ein Kampfmittel kann niemand hineinschauen. Was harmlos aussieht, kann tödlich sein. Reporterin Linda Achtermann begleitet Steven einen Tag lang bei seiner Arbeit. Sie fahren zum Sprengplatz im Grunewald, holen gemeinsam geborgene Kampfmittel von einer Baustelle und sprechen über die Gefahren und Herausforderungen dieses Berufes.
Es wird deutlich: Hier wird nicht auf Heldentum gesetzt, sondern auf Vorbereitung, Teamarbeit und Respekt. Und darauf, die eigenen Grenzen genau zu kennen.
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Die Rückkehr des Tanzlehrers

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 7. Feb 2026 17:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Henning Mankell
Auch unter dem Titel: Blutiger Tango (1. Teil)
Kellerasseln (2. Teil)
Danslärarens återkomst (Buchvorlage)
Produktion: WDR 2003, 107 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Thomas Leutzbach
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Komponist(en): Jochen Scheffter
Regieassistenz: Matthias Kapohl
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraf
Technische Realisation: Ilse Sieweke
Technische Realisation: Gabriele Neugroda
Übersetzung: Wolfgang Butt
Inhaltsangabe: Kommissar Stefan Lindman hat gerade von seiner Krebs-Diagnose erfahren, als er in der Zeitung liest, dass sein Ex-Kollege Molin ermordet worden ist. Um sich von Sorge und Angst um das eigene Leben abzulenken, fährt Lindman in den Norden und ermittelt inoffiziell. Schnell verdichten sich die Spuren, die bei der Motivsuche in die Zeit des Zweiten Weltkrieges weisen. Molin war SS-Mitglied gewesen und scheinbar bis zuletzt den Nazi-Idealen treu. Aber wie sind die blutigen Fußspuren am Tatort zu deuten, die die Bewegungen eines Tangotanzes zwischen Mörder und Opfer nahelegen? Ein zweiter Mord geschieht: Molins Nachbar, Orchestergeiger und Schlagerkomponist, wird, an einen Baum gefesselt, erschossen aufgefunden.
Mitwirkende:
Stefan Lindman Christian Berkel
Giuseppe Larsson Andreas Fröhlich
Aaron Silberstein Dietrich Hollinderbäumer
Veronica Molin Lena Stolze
Herbert Molin Rolf Schult
Abraham Andersson Matthias Ponnier
Elsa Berggren Rosemarie Fendel
Emil Wetterstedt Traugott Buhre
Magnus Holmström Christian Schramm
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Heroin im Alter

Sendetermine: DLR - Samstag, 7. Feb 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jörn Klare
Auch unter dem Titel: Eine Recherche in Hannover (Untertitel)
Produktion: DLR/NDR 2024, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Cordula Dickmeiß
Ton und Technik: Jan Fraune
Inhaltsangabe: Wie leben Menschen, die regelmäßig Heroin und andere Drogen nehmen? Jörn Klare hat Betroffene im Alter von 50, 60, 70 und mehr Jahren getroffen. Ihre Geschichten zeigen: Es gibt leichtere Schicksale – und keinen Standardablauf der Sucht.
Mitwirkende:
Andreas Pietschmann
Lisa Hrdina
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Lithiumland Deutschland

Sendetermine: SR 2 - Samstag, 7. Feb 2026 09:05
BR 2 - Samstag, 7. Feb 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
RB 2 - Samstag, 7. Feb 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Heidi Mühlenberg
Auch unter dem Titel: Der Preis der Zukunft (Untertitel)
Produktion: MDR 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Ton: André Lüer
Schnitt: Steffen Brosig
Regieassistenz: Dagmar Palowski
Inhaltsangabe: Deutschland verfügt über viele heimische Quellen für Lithium, dem wichtigsten Batterie Rohstoff der Welt. Dennoch steigt die Abhängigkeit von China und Chile jedes Jahr. Die Politik will das ändern und plant Milliarden schwere Großprojekte. Doch alle liegen weit hinterm Zeitplan. Warum? Das ARD Radio Feature forscht nach Gründen und verfolgte die Projekte über ein Jahr - Wie die größte geplante Lithium-Mine in Zinnwald im Erzgebirge oder die viel versprechende Lithium Gewinnung aus flüssiger Sole in der Altmark und im Rheingraben.
Was bremst die Deutschen Lithium Pioniere? Warum zögern globale Investoren und Großbanken noch? Was genau befeuert die lokalen Proteste der Anwohner vor Ort und welche Lösungen und Kompromisse gibt es? Kehrt der Bergbau im großen Stil ins Sächsische Erzgebirge zurück?
Einmütig beklagt die junge Lithium Wirtschaft die laschen und widersprüchlichen Vorgaben der Politik wie die Aufweichung des EU-Verbrennerverbots für Neuwagen. Währenddessen dreht China an der Schraube und verknappte 2025 künstlich die Lithium Produktion mit weitreichenden Folgen für den Westen.
Fazit: Es ist Zeit, sich ehrlich zu machen: Wollen wir eine Zukunft mit stabilem Klima, nachhaltigem Verkehr und Grünem Strom oder nicht? Wollen wir strategische Rohstoff-Sicherheit oder bürden wir weiter die Umweltlast der Lithiumgewinnung fernen Ländern auf? Welchen Preis sind wir bereit, fürs Lithium zu zahlen?
Mitwirkende:
Karina Plachetka
Axel Thielmann
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IDA

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 7. Feb 2026 18:05, (angekündigte Länge: 90:00)
Autor(en): Katharina Adler
Produktion: NDR 2019, 90 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Iris Drögekamp
Komponist(en): Martina Eisenreich
Besetzung: Dagmar Titz
Besetzung: Marc Zippel
Dramaturgie: Michael Becker
Technische Realisation: Philipp Neumann
Technische Realisation: Manuel Glowczewski
Technische Realisation: Corinna Gathmann
Regieassistenz: Anne Abendroth
Inhaltsangabe: Sie wurde als Patientin Sigmund Freuds berühmt: „Dora“, das knapp achtzehnjährige Mädchen mit der petite hysterie. Freud widmete Dora eine Krankengeschichte. Erschienen 1905 schildert er im „Bruchstück einer Hysterieanalyse“ die Umstände der Kur, die das Mädchen frühzeitig, nach nur drei Monaten, beendete. Während Freuds Perspektive im „Fall Dora“ ausführlich dargelegt ist, blieb die Frage, wie wohl seine Patientin, die mit wahrem Namen Ida hieß, diese neuartige Psychoanalyse empfunden hat. In ihrem ersten Hörspiel gibt Katharina Adler Ida eine Stimme und erzählt, wie es dazu kam, dass sie im Herbst 1900 auf den Diwan in der Berggasse 19 musste, und was sie wohl bewogen haben muss, sich den Deutungen des damals noch unbekannten Wiener Doktors zu widersetzen. Ein Kammerspiel, in dem das tief wurzelnde Patriarchat mit der aufkommenden Emanzipation und dem eigenen Willen einer jungen Frau ringt. Im Gegensatz zum „Bruchstück einer Hysterieanalyse“ bleibt hier die Deutungshoheit nicht Freud überlassen. Es ist Idas Geschichte, die weit über ihre Psychoanalyse hinausreicht, bis zu ihren letzten Jahren als Emigrantin in den USA.
Mitwirkende:
Ida Bauer Franziska Hackl
Sigmund Freud Michael Rotschopf
Papa Jens Harzer
Mama Victoria Trauttmansdorff
Hanns Zellenka Bernd Grawert
Pepina Zellenka Marina Galic
Elsa Birte Schnöink
Gouvernante Marie Rosa Tietjen
Arzt Jürg Löw
Ida Adler, geborene Bauer, Anfang 60 Almut Zilcher
Kurt, ihr Sohn Jonas Minthe
Claire Dux Marina Wandruszka
Party-Gäste Julia Nachtmann
Party-Gäste Matti Krause
Gesang Petra Schreiber
Schlagwerk und Percussion Wolfgang Lohmeier
Kontrabass Stephan Glaubitz
Elektronik, Harmonium, Drehorgel, Violine und Klavier Martina Eisenreich
Links: Externer Link Homepage Martina Eisenreich
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Ein Zimmer für sich allein

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 7. Feb 2026 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Virginia Woolf
Produktion: RB 1994, 88 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Hille Darjes
Übersetzung: Hille Darjes
Inhaltsangabe: Weibliche Kreativität braucht Geld und Freiraum, ein Zimmer für sich allein! Charmant und spöttisch, scharfsinnig und melancholisch: Virginia Woolfs berühmtes Essay ist längst ein feministischer Klassiker.
Hörspiel zu Virginia Woolfs Essay über Frauen und Kreativität Im Jahre 1928 hielt Virginia Woolf, damals schon berühmte Schriftstellerin, vor Studentinnen eines Frauencolleges in Cambridge einen Vortrag zum Thema "Frauen und Literatur". Gleich zu Beginn entschuldigte sie sich: Dieses umfassende Thema hätte sie leider nicht behandeln können, stattdessen nur einen winzigen Teilbereich des Ganzen, nämlich, dass man zum Schreiben ein Zimmer für sich allein brauche. Entstanden ist daraus einer der meistrezipierten Texte der Frauenbewegung: Es geht um Geschlechterdifferenzen, historische Benachteiligung, Poetik und Psychologie.
Mitwirkende:
Hille Darjes
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
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Peter Pan

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 7. Feb 2026 19:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): James Matthew Barrie
Auch unter dem Titel: Komm mit nach Nimmerland! (1. Teil)
Der Kuss, den keiner bekommt (2. Teil)
Produktion: WDR 2018, 83 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Angeli Backhausen
Bearbeitung: Karlheinz Koinegg
Komponist(en): Rainer Quade
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Regieassistenz: Fahri Sahin Sarimese
Inhaltsangabe: Alle Kinder werden älter - bis auf einen: das ist Peter Pan! Peter möchte nie erwachsen werden, denn er lebt auf Nimmerland, wo es nicht bloß die verlorenen Jungen, sondern auch Piraten, Indianer und jede Menge Abenteuer gibt. Nur eines gibt es nicht: Gute-Nacht-Geschichten! Als Peter deshalb eines Nachts am Fenster der Familie Darling lauscht, verliert er seinen Schatten. Wer ihm aus der Patsche hilft, und warum die Darling-Kinder Wendy, John und Michael plötzlich fliegen können, wie es sie nach Nimmerland verschlägt, und was sie dort erleben
Mitwirkende:
Erzähler Andreas Fröhlich
Peter Pan Kilian Land
Wendy Paula Fritz
John-Pirat (Mittleres Kind) Jakob Roden
Michael-Indianer (Jüngstes Kind) Jordy-Leon Sun
Mrs. Darling Svenja Wasser
Mr. Darling Arnd Klawitter
Tootles Francesco Schramm
Slightly Thorben Drube
Nibs Konstantin Reyl
Curly Jaro Kaulmann
Zwilling 1 & 2 Robert Reuter
Hook Michael Kessler
Smee Arved Birnbaum
Tiger Lilly Elisa vom Hofe
Links: Externer Link Homepage Rainer Quade
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Tot im dritten Stock

Sendetermine: SWR Kultur - Samstag, 7. Feb 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Agatha Christie
Produktion: SWR/MDR 2006, 41 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Alexander Schnitzler
Komponist(en): Henrik Albrecht
Ton und Technik: Claudia Peyke
Ton und Technik: Rolf Knapp
Regieassistenz: Constanze Renner
Dramaturgie: Klaus Schmitz
Übersetzung: Adi Oes
Inhaltsangabe: Den vier jungen Leuten Pat, Jimmy, Mildred und Donovan widerfährt die beinahe alltäglichste Sache der Welt: Sie stehen vor der Wohnungstür und müssen feststellen, dass der Schlüssel unauffindbar ist. Um in die Wohnung zu gelangen, beschließen sie über den Kohlenaufzug einzusteigen, irren sich jedoch in der Etage und landen prompt in einer fremden, stockdunklen Wohnung. Zu ihrem Entsetzen finden sie eine Tote hinter den roten Vorhängen des Wohnzimmers. Gut, dass plötzlich ihr berühmter Nachbar im Treppenflur erscheint und seine Hilfe anbietet. Hercule Poirot mit seinem Riesenschnurrbart, ist der einzige Detektiv, der diesen mysteriösen Fall aufklären kann.
Mitwirkende:
Hercule Poirot Felix von Manteuffel
Erzähler Friedhelm Ptok
Doktor Burton Jürgen Holtz
Pat Stephanie Kämmer
Jimmy Faulkner Benjamin Grüter
Donovan Bailey Christian Körner
Mildred Hope Ana Kerezovic
Inspector Rice Michael Holz
Links: Externer Link Homepage Henrik Albrecht
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Der Gehülfe

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 7. Feb 2026 20:00, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Robert Walser
Produktion: SRF/ORF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Stefan Weber
Bearbeitung: Stefan Weber
Dramaturgie: Reto Ott
Dramaturgie: Philip Schreiner
Inhaltsangabe: Erste Hörspiel-Adaption des Romans über die prekäre Existenz eines Angestellten. Schauplatz ist die herrschaftliche Villa Abendstern am Zürichsee. Der Eintritt der Hilfskraft Joseph Marti in das Reich des Erfinders Tobler und seiner Frau scheint eine groteske Untergangsmechanik in Gang zu setzen.
In "Der Gehülfe" verarbeitete Robert Walser sein eigenes Erleben als Büroangestellter bei dem Wädenswiler Ingenieur Carl Dubler im zweiten Halbjahr 1903. Dessen Erfindungen einer Reklameuhr, eines Schiessapparates oder eines Krankenstuhls übernahm der junge Dichter für seinen zweiten Roman, den er 1907 in Berlin zu Papier brachte. Im Getöse der Grossstadt imaginierte Walser die beschauliche Zürcher Seegemeinde Bärenswil, von wo aus der in Tobler unbenannte Start-up-Unternehmer (wie man heute sagen würde) die Welt mit seinen innovativen Produkten zu erobern versucht. Der Erfolg will sich jedoch nicht einstellen, und die Finanzen werden knapp. Der umtriebige Genussmensch Tobler, dem drohenden Ruin zum Trotz, lässt sein Anwesen immer weiter aus- und umbauen und rauschende Feste feiern.
In seiner akustischen Umsetzung konzentriert sich der Schweizer Klangkünstler Stefan Weber auf den kammerspielartigen Kern des Romans. Joseph Marti, ausgeliefert den Launen und Verzweiflungen des Herrn Tobler und gleichzeitig angezogen vom sublimen Begehren der Frau Tobler, versucht sich zwar mit dem Selbstbewusstsein des jungen Aussenseiters abzugrenzen, verliert sich jedoch mehr und mehr in luftig verwegenen Träumereien.
Der Untergang des Hauses Tobler bleibt auch den Bürgerinnen und Bürgern von Bärenswil nicht verborgen, die ihn heimlifeiss vergnügt aus nüchterner Distanz beobachten: "Da oben liegt es, still und winterlich vereinzelt, als fröre es ein wenig. Von den Nachbarkaminen steigen zarte, bläuliche Rauchsäulen auf, sich in der grauen Luft verbreitend. Die Landschaft scheint Augen zu haben, und dieselben zu schliessen, ganz ruhig, um nachzudenken."
Mitwirkende:
Joseph Marti Mario Fuchs
Carl Tobler Urs Jucker
Frau Tobler Sylvie Rohrer
Die Bärenswiler Carina Braunschmidt
Die Bärenswiler Gottfried Breitfuss
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Maigret und die Groschenschenke

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 7. Feb 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Georges Simenon
Auch unter dem Titel: Maigret und die Groschenkneipe (weitere Produktion)
Produktion: BR 1961, 52 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Heinz-Günter Stamm
Bearbeitung: Gert Westphal
Komponist(en): Herbert Jarczyk
Ton und Technik: Günter Hildebrandt
Ton und Technik: Josef Seeber
Ton und Technik: Angela Veit
Übersetzung: Bernhard Jolles
Heide Bideau
Inhaltsangabe: In der Groschenschenke, einem einsamen Ausflugslokal an der Seine, verkehrten einst Schiffer und Arbeiter. Jetzt trifft sich hier eine ebenso merkwürdige wie gemischte Gesellschaft von Pariser Geschäftsleuten und ihren Frauen. Von einem zum Tode verurteilten Bandenchef erfährt Maigret, daß ein Stammgast der Groschenschenke vor 8 Jahren eine Leiche ins Wasser geworfen haben soll, ohne daß das Verbrechen jemals bekannt wurde. Keine leichte Aufgabe für Maigret! Erst als vor seinen Augen ein Mann erschossen wird, findet er den Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen heraus und enthüllt ein menschliches Drama...
Mitwirkende:
Kommissar Maigret Paul Dahlke
Frau Maigret Traute Rose
Inspektor Lucas Reinhard Glemnitz
Inspektor Janvier Rolf Boysen
Bürodiener Jean Heini Goebel
Kohlenhändler Basso Wolfgang Reichmann
James Horst Frank
Mado Feinstein Ingrid van Bergen
Lenoir Thomas Braut
Viktor Gaillard Hans Clarin
Frau Basso Dorothea Gmelin
Bassos Junge Michael von Block
Ein Arzt Klaus W. Krause
Dorfgendarm Fritz Straßner
Gendarm Piquart Rudolf Rhomberg
Großmutter Lisa Hellwig
Garcon der Taverne Royale Alexander Malachovsky
Verkäuferin Ursula Kube
Schaffner Hermann Goebel
Händler Hans Wichleiter
Zeitungsjunge Elmar Wepper
Josef Manoth
Werner Uschkurat
Marlies Compère
Stefanie Fricke
Eva-Maria Theilich
Uta Schwinn
Helmut Haupt
Rudolf Neumann
Dieter Jaddatz
Dieter Seulen
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Lamyas Buch der Scharlatane

Sendetermine: DLF - Samstag, 7. Feb 2026 20:05, (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Andrea Geißler
Amal Ommali
Auch unter dem Titel: Hajit Majit – Die Legende beginnt (1. Teil)
Das Geheimnis der Familie Amezyan (2. Teil)
Pakt mit Aisha Kandisha (3. Teil)
Das Schweigen der Väter (4. Teil)
Verrat und Liebe (5. Teil)
Gas Mostaza – Vergiftete Erde (6. Teil)
Die letzte Tochter von Annual (7. Teil)
Al Amal – Die Hoffnung (8. Teil)
Produktion: ARD 2025, 242 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Leonhard Koppelmann
Andrea Geißler
Komponist(en): KAUTA
Besetzung: Tamina Alonso Rodriguez
Dramaturgie: Leonhard Koppelmann
Ton und Technik: Ursula Potyra
Ton und Technik: Thomas Rombach
Ton und Technik: Melanie Inden
Ton und Technik: Julia Kümmel
Regieassistenz: Aran Kleebaur
Inhaltsangabe: Die in Frankfurt lebende migrantische Jura-Studentin Lamya entdeckt das uralte "Buch der Scharlatane", das seit Generationen im Familienbesitz ist.
Werden die Tricks aus dem Buch und die darin eingeschlossene Djinnfrau "Aisha Kandisha" sich als Fluch oder Segen für ihr Leben herausstellen?
Folge 1: Hajit Majit – Die Legende beginnt
Willkommen in Lamyas Leben, wo gerade großes Chaos herrscht! Gerne reißt die Jura-Studentin mal die Klappe auf, was bei ihrem jungen Vorgesetzten Samy nicht gerade gut ankommt. Dann offenbart ihr ihre Schwester auch noch eine folgenschwere Diagnose und den Wunsch vor der Behandlung noch einen Kurzurlaub in ihrer Heimat in Marokko zu machen. Samy und Lamyas Vater sind nicht besonders begeistert von diesem Plan…
Folge 2: Das Geheimnis der Familie Amezyan
Lamya und ihre Schwester reisen zu ihrer Großmutter nach Marokko. Bei einem Ausflug in die verwinkelte Altstadt von Nador begegnen die beiden Schwestern einem mysteriösen Fremden, der ihnen eine unglaubliche Geschichte über ihren Großvater offenbart. Ein großer Geschichtenerzähler soll er gewesen sein, ein Trickbetrüger, ein Scharlatan mit einer faszinierenden Komplizin und einer magischen Katze…
Folge 3: Pakt mit Aisha Kandisha
Die Tage in Nador sind für die beiden Schwestern eine wunderbare Erholung zwischen Hamam und Strand. Dazu entdeckt Lamya, dass aus dem kleinen Nachbarsjungen Hamza inzwischen ein ganz cooler Typ geworden ist, der sogar ganz gut küssen kann. Alles könnte also wieder gut werden, wäre Lamya nicht auf dieses uralte, verwunschene Buch gestoßen, dessen überraschender Inhalt bald tatkräftig in ihr Leben eingreift…
Folge 4: Das Schweigen der Väter
Nachdenklich kehrt Lamya aus dem Kurzurlaub zurück: Was hat die koloniale Vergangenheit Marokkos mit der Krankheit ihrer Schwester zu tun? Und wie ist die Firma, in der sie gerade ihr Praktikum macht, darin verwickelt? Dazu hat das Buch aus dem Haus ihrer Großeltern sein überraschendes Geheimnis preisgegeben: Eine äußerst lebendige Djinnia ist aus den Seiten geschlüpft und stellt das Leben der Studentin zusätzlich auf den Kopf…
Folge 5: Verrat und Liebe
Die Zeit drängt: Lamyas Schwester geht es immer schlechter, kann Lamya noch rechtzeitig Rettung für sie finden? Immer tiefer verstrickt sie sich in einen Krimi um Schuld, Schweigen und Verrat. Lamya beginnt ein gefährliches Spiel, das sie selbst immer mehr in Gefahr bringt. Wird ihr Vorgesetzter Samy helfen, der Wahrheit näher zu kommen oder wird die Djinnia Aisha Kandisha vorher noch Lamyas Welt komplett aus den Angeln heben?
Folge 6: Gas Mostaza – Vergiftete Erde
Lamya findet Hinweise auf die Beteiligung der “Tiefst AG” an einem schrecklichen Kolonialverbrechen – der Firma, bei der sie gerade ihr Praktikum macht und wo ihr Vater, seit er nach Deutschland ausgewandert ist, arbeitet. Der ist über Lamyas Neugier gar nicht glücklich: Hat er was zu verbergen? Zusammen mit Samy bricht Lamya in das Archiv der “Tiefst AG” ein und nur dank Aishas Zaubertricks und einem gespielten Kuss entkommen sie unentdeckt…
Folge 7: Die letzte Tochter von Annual
Plötzlich taucht Samy ab, dabei hatte Lamya gedacht, es könnte was Ernstes zwischen ihnen werden. Dazu warnt sie Hamza aus Marokko vor der Macht der Tiefst AG, die er selbst schon zu spüren bekommen hat. Ihre Nachforschungen machen ihr allerdings auch Hoffnung, vielleicht gibt es doch noch eine Heilungschance für ihre totkranke Schwester. Dabei entdeckt sie jedoch, dass ihr Vater in dunkle Machenschaften des Firmenchefs verwickelt ist…
Folge 8: Al Amal – Die Hoffnung
Kann Lamya noch rechtzeitig das Leben ihrer Schwester retten? Auf welcher Seite steht Samy? Welche Rolle spielt die Djinnia Aisha Kandisha in der langen Geschichte ihrer Familie? Und was hat ihr Vater mit all dem zu tun? Für Lamya stellen sich so viele existentielle Fragen gleichzeitig. Findet sie einen Weg aus dieser Umklammerung oder bricht sie unter der Last von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammen?
Expertenkommentar: Die Begründung der Jury:
Wir prämieren das Hörspiel „Buch der Scharlatane“ als Hörspiel des Monats Januar 2026. Uns überzeugte das Manuskript und seine Umsetzung. Es vereint einen tollen Soundtrack, eine ausgefeilte Dramaturgie und Regie, eine überzeugende schauspielerische Leistung und steckt voller Überraschungen. Das „Buch der Scharlatane“ erzählt davon, wie es ist, zwischen zwei Welten aufzuwachsen, in Deutschland geboren oder groß geworden, aber in einer anderen Kultur verwurzelt zu sein. Es verbindet gekonnt Mystik mit Politik, Geschichte mit Gegenwart, Trauer mit Hoffnung. In einer leichten und zugleich präzisen Sprache verbindet es nordafrikanische Legenden, popkulturelle und urbane Realität zu einer modernen Heldinnengeschichte über Selbstermächtigung, Sisterhood und Identität. Besonders erwähnenswert ist der Umgang mit Mehrsprachigkeit und deren Einbettung in die Erzählung. So werden kurze Passagen der Inszenierung in Tamazight und Arabisch gesprochen. Nicht alles wird akribisch übersetzt, sondern eher im Nebensatz oder in den folgenden Dialogen in die Erzählung eingebaut und bleibt so ganz selbstverständlich, so wie im Leben der Protagonistinnen auch, Teil des Alltags und Verständniskosmos. Das macht alles sehr authentisch. „Das Buch der Scharlatane“ öffnet eine reiche Welt, die voll ist von Erzählungen aus einer anderen Zeit und gleichzeitig spannend ins Heute reicht. Das alles unterstützt von einem fast filmischen Soundtrack, der nordmarrokanische Musik mit aktuellem Deutschrap verbindet und sich den Raum nimmt, den Musik haben kann.

Die Jury und der gastgebende Sender 2026
Olga Grjasnowa, Schriftstellerin und Masha Qrella, Musikerin
Mitwirkende:
Lamya Amal El Ommali
Aisha Kandisha Kauta (Kaouthar Boulfazat)
Samy Khalid Bounouar
Saloua Anissa Loucif
Mimoun Benaissa Lamroubal
Yemma, Fremde, Frau 1 Meryem Moutaoukkil
Malika Malika Mengouchi
Das Buch Yonii (Yasin El Harrouk)
Hamza, Scharlatan, Toufik Younes Tissinte
Scharlatan, Mann Boujemaa Tajjiou
Abderrahman, Driss, Mann, Scharlatan Anas Ouriaghli
Dr. Hugo Stoltzenberg Axel Gottschick
Jakob Stoltzenberg Sören Wunderlich
Tami Hanin El Mrabet
Anas Salma El Mrabet
Topfhändler, Alter Mann Mohammed El Ommali
Sachbearbeiterin, Krankenschwester, Sekretärin Sibylle Nicolai
Sicherheit 1, Scharlatan, Mann, Arbeiter Simon Vogt
Sicherheit 2, Scharlatan, Mann, Arbeiter Andreas Reinhart
Pförtner Walter Renneisen
Enrique, Nachrichtensprecher Miguel Klein Medina
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 01 2026
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sounzrodriguAIx

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 7. Feb 2026 23:00, (angekündigte Länge: 51:00)
Autor(en): Harald Muenz
Auch unter dem Titel: maitekkno en cinq parties (Untertitel)
Produktion: EIG 2023, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: Harald Muenz
Komponist(en): Harald Muenz
Inhaltsangabe: 2022 verbrachte der Kölner Komponist und Sprachkünstler Harald Muenz (*1965) einige Wochen auf der Île Rodrigues im Indischen Ozean. Dort aufgenommene Original-Töne bilden das Grundmaterial für das Hörstück sounzrodriguAIx, zu dem er u.a. bemerkt: "Kompositorisch entspinnt sich eine Polyphonie durchlaufender Fäden aus Natur und Technik, Tradition und westlichen Einflüssen."
Rodrigues' Amtssprache ist Englisch, kommuniziert wird auf Französisch-Créole. Eigene polyglotte Texte, Zitate & redigierte KI-Kreationen umreißen einen intertextuellen Raum. Kickdrum-Beats verdichten sich immer mehr, bis sie in Tonhöhen umschlagen, auf wilde Busfahrten unter ohrenbetäubendem Seggae anspielend. KIs finden zu Rodrigues wenig Material, und je nach Ausgangssprache variiert die Antwort. So entstand neben der realen Insel eine virtuelle. Wo liegen deren 300 wunderbaren Buchten? Eine 'Banane' im Text verweist auf Simone Natales 'banale Täuschung', die ich bei Hannes Bajohr fand: Scheinbar bringt ein Paradies selbst Algorithmen zum Halluzinieren."
Mitwirkende:
Harald Muenz
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Kann Sexualität die Welt retten?

Sendetermine: DLR - Samstag, 7. Feb 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 7. Feb 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Jan Decker
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über den Psychologen Wilhelm Reich (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Vera Teichmann
Inhaltsangabe: Im Wien der 1920er-Jahre war er zuerst ein Musterschüler Sigmund Freuds und dann das Enfant terrible der noch jungen Psychoanalytiker-Gemeinde: Denn Wilhelm Reich (1897-1957) sah bald schon den Körper und nicht die Seele als Hauptverantwortlichen für die Lebenskrisen des Menschen und den Orgasmus als das Modell eines erfüllten Lebens, das uns zur seelischen Selbstheilung befähigt. 1929 gründete der Sohn galizischer Gutsbesitzer, die früh verstarben, die erste Sexualberatungsstelle Österreichs, ab 1930 wirkte er auf diesem Gebiet in Berlin aufklärerisch. Als kommunistischer Jude und Psychologe geriet er ab 1933 gleich dreifach ins Visier der Nationalsozialisten. Während seiner Exiljahre in Skandinavien und in den USA driftete er dann in die Esoterik ab – das sagen die einen, die anderen rühmen hingegen seine Pionierleistungen etwa im Bereich der Körperpsychotherapie. Immer wieder haben Kritiker der Schul-Psychologie und -Wissenschaft sich von den Konzepten des innovative Psychologen inspirieren lassen, der in Westdeutschland durch die 1968-er wiederentdeckt wurde. Seine Ideen und Ansätze lohnen einen genaueren Blick, sind wegweisend und manchmal auch grotesk verschroben, transportieren aber einen verblüffend modernen Impetus.
Links: Externer Link Homepage von Jan Decker
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10 Augenblicke

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 8. Feb 2026 00:03, (angekündigte Länge: 237:00)
Autor(en): Simone Buchholz
Mareike Fallwickl
Berit Glanz
Karen Köhler
Auch unter dem Titel: Female Empowerment: Sinnliches und weibliche Lust an einem ungewöhnlichen Ort (Untertitel)
Produktion: hr 2025, 237 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Silke Hildebrandt
Besetzung: Léon Haase
Dramaturgie: Cordula Huth
Ton und Technik: Ursula Potyra
Ton und Technik: Melanie Inden
Regieassistenz: Aran Kleebaur
Inhaltsangabe: Im ICE von Frankfurt nach Hamburg geht es heiß her: Paulina hat auf einer Konferenz einen attraktiven Mann kennengelernt. Doch was als ultraheißer Flirt beginnt, wird durch eine E-Mail an einen falschen Verteiler schnell zum Stressfaktor.
Zwischen dem polyamoren Pärchen Kim und Annelie knistern Liebe und Lust, Daniel und Verena haben ein Blinddate in der neuen DB-Love App gebucht und die Zugchefin Caterina pflegt einen offenen Talk über ihre Affäre mit dem Schaffner. Während draußen der Schnee tobt, erhitzen sich die verschiedenen Abteile auf ganz unterschiedliche Weise. Und als der Zug am nächsten Morgen Hamburg erreicht, haben diese Passagiere nicht nur eine unvergessliche Nacht verbracht, auch ihr Leben hat sich verändert. Alle sind ein bisschen mutiger geworden, stehen stabil zu sich und ihrer Lust und werden weiter daran viel Freude haben. Lebensfreude!
Sie hören Ausschnitte der zweiten Staffel der sexpositiven Hörspielserie aus der Perspektive von Frauen, in der diverse Formen der Lust und Konventionen explizit und schwungvoll aufeinanderprallen.
Mitwirkende:
Lou Strenger
Konstantin Bühler
Merle Wasmuth
Meike Droste
Gisa Flake
Jule Ronstedt
Patrick Güldenberg
Carlos Lobo
Stephanie Eidt
Max von Pufendorf
Judith Altmeyer
Birgitta Assheuer
Matthias Breitenbach
Friedrich Brückner
Nicole Kersten
Stefanie Kirsten
Lorenz Klee
Thomas Krümmel
Marielle Layher
Antje Lewald
André Meyer
Arash Nayebbandi
Jochen Nix
Sebastian Reiß
Michael Rotschopf
Lotte Schubert
Michael Schütz
Isabel Trimborn
Petra Welteroth
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